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SSW 38- meine Schwiegermutter nervt tierisch

29. August 2018 um 1:31 Letzte Antwort: 31. August 2018 um 8:38

Hallo
Ich bin ganz neu hier, hab schon viel hier gelesen aber dies ist mein erster „Post“.
Vielleicht meldet sich der ein oder andere ja

Zu meiner Geschichte:
Letztes Jahr im Oktober habe ich mein Sternenkind Ida in der 36 SSW still zur Welt gebracht. Für mich brach eine Welt zusammen. An meiner Seite war immer meine Schwiegermutter, sogar bei der Entbindung, da mein Mann völlig am Ende war. Und auch Wochen und Monate danach war sie immer für mich da.

Ich bin ziemlich schnell wieder schwanger geworden. Nun bin ich schon in der Ssw 38 und kann es kaum
noch abwarten, ABER es gibt ein ganz großes aber...Mittlerweile kann ich mich gar nicht mehr richtig freuen weil meine Schwiegermutter alles beobachtet und alles wissen muss. Dazu ist zu sagen, dass wir auch noch in einem Haus zusammen wohnen. Jeden Tag kommt sie einfach so ohne Vorwarnung in unsere Wohnung. Manchmal laufe ich nur in Unterwäsche rum aber das ist ihr egal. Ständog begrabscht sie meinem Bauch stundenlang und will alles ausführlich wissen wann wo und wie die kleine Maus sich am bewegen ist. Wenn ich vom Arzt komme, kommt sie schon auf dem
Hof entgegengerannt und will wissen wie es war und wenn ich kein Foto mitbringe macht sie meine Ärztin schlecht. Sofort wird im Mutterpass geschaut wie meine Werte sind (sie ist Krankenschwester).
das aller aller schlimmste ist aber, dass sie dieses Mal wieder bei der Entbindung dabei sein will. Obwohl ich ihr sagte dass ich das nicht möchte sagt sie nur mein Sohn schafft das eh nicht. Mittlerweile bin ich soweit dass ich mir denke lieber alleine entbinden anstatt mit ihr zusammen. Dann will sie vor dem Kreißsaal sitzen und warten. Ich möchte aber nach der Entbindung erst einmal alleine das Glück mit meinem Mann genießen. Ich bin ihr echt für alles dankbar aber ich weis nicht mehr weiter. Was soll ich tun? Wenn ich ihr das sage hängt der Hausseegen schief und das warscheinlich für 1000 Jahre

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30. August 2018 um 13:46

Mein Vorschlag. 
1. Erklären, dass ihr eine Familie werdet und du für das Gefühl bisschen Raum brauchst und ihr euch jetzt entwickelt.
2.  Der schwimu klar sagen, dass du es nicht möchtest. Parallel im Klinikum sagen, dass kein Besuch gewünscht ist. Dann werden sie draußen abservierz.die Zeit braucht man auch und keine Tränen der Leute, Strampler und sämtliche Fragen.
3. Aufgaben verteilen an die schwimu. Also bitte einkaufen, vorkochen, Haus in Schuss halten.
Nur mit klarer Ansage wird das was.musste das auch lernen. Aber manche schwimu merken es einfach nicht. Dass ihr Eltern werdet ist ein großer Schritt im Vergleich zum Oma-werden.
Berichte mal. 

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30. August 2018 um 15:32

Liebe Celinak,
Zuerst möchte ich dir sagen, dass es mir sehr leid tut, dass deine Ida zu den Sternen gereist ist! Umsomehr freut es mich, dass sich ein Folgewunder auf den Weg zu euch gemacht hat!

Vor 3 Jahren ist mein 2. Kind in der 40. SSW zu den Sternen gereist. Genau ein Jahr und 9 Tage später ist mein Folgewunder geboren. Ich kann deine Gefühlslage also sehr gut nachvollziehen...

Die letzten Wochen waren für mich die Schlimmsten und ich habe vorzeitig einleiten lassen, weil ich vor Angst fast verrückt geworden bin und mein ganzes Umfeld war genauso angespannt. Alle haben mit uns gebangt, dass alles gut geht. Sie wollten mir das nicht zeigen, aber natürlich habe ich das gespürt. Deine Schwiegermutter zeigt ihre Angst sehr offen was für dich natürlich sehr anstrengend ist, weil du genug mit dir zu tun hast. Nimm es ihr nicht übel, aber du musst offen und ehrlich sagen was du bzw. was ihr wollt und was nicht. Für niemanden in eurer Familie ist die kommende Geburt normal, Am allerwenigsten für dich und deinen Mann. Redet beide zusammen mit ihr, zeigt eure Dankbarkeit, aber erklärt auch warum ihr bestimmte Dinge nicht wollt. 
Wenn euer Wunder dann da ist habt ihr ja vielleicht auch ganz schnell das Bedürfnis eure Freude zu teilen und ihr ruft sie dazu. Das ist alles möglich und nicht planbar, aber ihr solltet die Entscheidungen treffen können.

Ich wünsche euch für die Geburt alles Gute! Hör bei allem auf deinen Bauch und guck was dir gut tut!

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30. August 2018 um 22:17

hm...also ich wohne mit meiner schwiegermutter auch unter einem dach (mit meinem mann und meinem sohn) und würde das nicht missen wollen
aber habe wohl einen traum von schwiegermama daheim sie mischt sich eigentlich nie ein und ist immer für uns und den kleinen da...ist quasi eine art wg von der alle profitieren wollt nur mal erwähnen dass es auch anders geht!
lg

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30. August 2018 um 22:54
In Antwort auf waldmami

Mein Vorschlag. 
1. Erklären, dass ihr eine Familie werdet und du für das Gefühl bisschen Raum brauchst und ihr euch jetzt entwickelt.
2.  Der schwimu klar sagen, dass du es nicht möchtest. Parallel im Klinikum sagen, dass kein Besuch gewünscht ist. Dann werden sie draußen abservierz.die Zeit braucht man auch und keine Tränen der Leute, Strampler und sämtliche Fragen.
3. Aufgaben verteilen an die schwimu. Also bitte einkaufen, vorkochen, Haus in Schuss halten.
Nur mit klarer Ansage wird das was.musste das auch lernen. Aber manche schwimu merken es einfach nicht. Dass ihr Eltern werdet ist ein großer Schritt im Vergleich zum Oma-werden.
Berichte mal. 

Nimm es mir bitte nicht übel, Waldmami - aber besonders fair finde ich diese Sichtweise und diese Tipps nicht. Der Schwiegermutter zu sagen, dass man in so einer Situation Zeit für sich als Familie braucht etc. ist gut und schön.
Das sollten die Threadstellerin und ihr Mann auch tun.

Aber die Schwiegermutter ist auch ein Mensch mit einem Herz und Gefühlen, und bestimmt hat sie auch große Angst, dass wieder etwas schiefgehen könnte und ist deswegen so präsent.
Ich kann verstehen dass das für die Threadstellerin schwierig ist, und es ist sicher nicht verkehrt, etwas Abstand reinzubringen. 

Sie aber auf Abstand zu halten und gleichzeitig, wie du vorschlägst, wie Dienstpersonal zu behandeln....das ist nicht okay sondern ziemlich daneben.
Ich selbst bin sehr dankbar, dass ich eine Schwiegermutter habe, die sich nicht einmischt, allerdings käme ich dann auch nie auf die Idee, Forderungen zu stellen und "klare Ansagen" zu machen und sie als kostenlose Putzfrau und Köchin zu benutzen! 
Das ist ein äußerst sonderbares Anspruchsdenken und zeugt meiner Ansicht nach von einer ziemlich verzogenen Einstellung. 


Liebe Threadstellerin, ich wünsche dir und deinem Mann das allerbeste, und dass dieses Mal alles gut geht und ihr bald eine rundum glückliche Familie mit eurem kleinen Wunder seid!  

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31. August 2018 um 8:38

Die Omas meines Sohnes wollten sich um keinen Preis ausdrängeln uns aber unterstützen und helfen. Das sah bei uns aus,, dass sie gern zu Besuch kamen und mittag mitgebracht haben z. B.
Oder unsere Wäsche mitgenommen haben, als das Baby da war.
Das hat doch mit Putzfrauen nichts zu tun.
Verzogen bin ich auch nicht.
Ich habe auch geschroeben: mein Vorschlag.
Das heißt nicht, dass das unbedingt passend sein muss als vielmehr eine Idee.

An sich ist es jetzt ein abwägen der Bedürfnisse. Die der werdenden Mutter und die der Schwiegermutter. 
 

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