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Spontangeburt oder geplanter Kaiserschnitt

13. November um 20:22

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

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13. November um 20:52

Hallo, 
zu erst einmal tut es mir von Herzen leid, dass dein Mann so schwer krank ist.
ich wünsche ihm baldige und vollständige Genesung! Dass er wieder ganz gesund wird.

zur eigentlichen Frage:
ich bin absolut dafür dass eine Geburt zusammen als Paar erlebt wird. Über pro und contra eines KS lasse ich mich nicht aus. Da scheiden sich die Geister.

aber: in eurem Fall würde ich meinen Mann definitiv nicht mit in die Klinik nehmen. Die Chemotherapie verlangt ihm alles ab. Im Endeffekt reicht tatsächlich ein kleiner Virus und er ist in richtig schlechter gesundheitlicher Lage. Das Risiko wäre mir zu hoch. 
Ich würde evt sogar einem KS zustimmen, wäre ich an deiner Stelle. Um diese beiden Aufenthalte in den Kliniken bestmöglich zu koordinieren. Ich möchte noch mal betonen, dass ich persönlich, nie einen KS aus Planungsgründen machen lassen würde. Aber in eurem Fall, durchaus. 
Ihr habt genug durch in letzter Zeit. Mein Mantra wäre da: null Risiko! Möglichst schnell wieder zusammen sein und Betreuung gesichert für euer Erstgeborenes. 

Alles Gute für euch! Ich wünsche es euch von Herzen!

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13. November um 23:15
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Hallo

Es tut mir sehr Leid, dass ihr so eine schwierige Zeit durch machen müsst! Ich wünsche deinem Mann schnelle und vollständige Genesung und euch allen ganz viel Kraft, das Ganze durchzustehen!
Was wäre denn der Unterschied zw KS und natürlicher Geburt? Dein Mann müsste ja in beiden Fällen ins Krankenhaus kommen... Weil man beim KS den Termin in die „andere Woche“ legen könnte?
Wäre es für euch vielleicht eine Option, eine liebe Freundin zur Geburt mitzunehmen? Oder eine Geburt im Geburtshaus?

liebe Grüsse 

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14. November um 6:43

Erstmal gute Besserung für deinen Mann. Ich würde vermutlich in dieser Situation auch zum Kaiserschnitt tendieren. Ich stimme meine Vorrednerin zu, dass man bei dem Immunsystem deines Mannes 0 Risiko eingehen sollte. Was nützt es ihm bei der Geburt dabei zu sein, wenn er sich dann wirklich was einfängt und die erste  Zeit mit nem schlimmen Infekt im KH liegt und die ersten Wochen verpasst? Besuchen mit Säugling würde ich ihn dann an deiner Stelle auch nicht. Das muss man alles bedenken. Wenn es es die sicherste Lösung ist, dass er bei nem Kaiserschnitt dabei ist, dann würde ich den Kaiserschnitt wählen. 

Alles Liebe für euch 

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14. November um 8:29

Guten morgen,
ja genau der Unterschied läge darin, das die kleine Maus quasi in der "guten woche" geholt werden würde. Das wäre dann allerdings schon bei 38+1.
und es wäre quasi die einzige Möglichkeit das er sicher dabei sein könnte. 
wenn ich spontan entbinden würde, dann würde meine Cousine mit mir kommen und er dann ggf. Zum Schluss dazu kommen. Wenn ich wüsste, die kleine lässt sich Zeit und kommt eine Woche später wäre das alles kein Problem mehr...mein Mann sagt halt, ich soll nicht vergessen das der Kaiserschnitt doch eine op ist und ich dann eben erstmal nicht so mobil bin. Ich wäre dann die Tage nach Kaiserschnitt erstmal auf mich gestellt da er wieder Behandlung hat und ich wäre hier mit der großen und dann auch der kleinen Maus und kann evtl gar nicht so wie ich möchte. Natürlich wollen wir auch kein Risiko eingehen, das er sich noch was einfängt...
ach man, das ist alles so schwierig 😔

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14. November um 8:45

Hast du eine gute hebamme an der Hand? Sie kann dir bestimmt helfen. Dir Klinik möchte die natürlich die sicherste Variante vermitteln. Also Kaiserschnitt und mann daheim. Bums aus. Aber es gibt ja auch eine psychische sicherbeit. Und wenn die dir dein gibt, ja dann muss ne Lösung gefunden werden.ist denn ein geburtshaus für dich eine Alternative? Dann hättest du es ein wenig einfacher mit allem. Vielleicht eins, das in der Nähe vom krankenhaus ist? 
An deiner Stelle würde ich mich jetzt nicht festlegen. Alle Möglichkeiten kannst du auch ne Woche vorher entscheiden.vielleicht kommt ja das Baby 1 Woche eher und dein Mann ist in ner ganz anderen Phase seiner Chemo.

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14. November um 8:48

Frag doch mal bei der Kasse nach ob es Unterstützung für dich im Wochenbett gibt. Mütterpflegerin oder Haushaltshilfe. Das wäre auch ne gute Sache nach einer Spontangeburt. Egal wie fit du dich nach der Geburt fühlst, du solltest zumindest die ersten 2 Wochen Entlastung zur Erholung haben. 

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14. November um 9:44

Erstmal danke für euren lieben worte. 
ich finde prinzipiell ein Geburtshaus eine super sache. Aber dadurch das die geburt meiner 1. Tochter ja auch in einem Kaiserschnitt endete, habe ich absolut keine Ahnung, was bei einer spontanen Geburt auf mich zu kommt. Und daher würde ich mich im Krankenhaus irgendwie sicherer fühlen. 
Der chefarzt sagte ja direkt, Kaiserschnitt. Wobei ich mir nicht sicher bin ob da nicht auch manchmal der finanzielle Aspekt und die planbarkeit der Klinik eine Rolle mit spielen.
von meinem Gefühl her, würde ich deutlich lieber spontan entbinden. Für die planbarkeit und die Sicherheit meinen Mann dabei zu haben und mit der großen alles zu regeln spricht aber eher der Kaiserschnitt.
Das mit der Kasse ist eine super Idee, da werde ich auf jeden Fall mal nachfragen ob ich da jemanden an die Hand bekommen kann.

 

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14. November um 11:04

Hallo Liebe! Es tut mir wirklich Leid, das du so 'ne Situation erlebst. So ist das Leben und Unglück kommt selten allein. 
An deiner Stelle würde ich mich auf gar keinen Fall für Kaiserschnitt entscheiden. Obwohl heute immer mehr Frauen in europäischen Länder KS machen, ist es schlecht fürs Baby. Aber wenn du schon einmal KS hast, dann vlt ist et nicht wo schlimm. Hier musst du nur deinem CA zuhören. 
Ich würde auch dagegen, dass mein Mann bei Geburt nicht dabei ist. 
Auf jeden Fall würde ich abwarten, dass mein Mann mein Kind sieht, weil es Risiko besteht. 
Ich will nur, dass deinem Mann möglichst bald besser wird. Ich viel Geduld deiner Familie!

 

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14. November um 13:13
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Wow. Wünsche euch viel Kraft und drücke die Daumen, dass dein Mann schnell wieder gesund wird. 

ich würde das gut abwägen. Ein Kaiserschnitt ist eine OP, da brauchst einige Zeit zum Erholen. Ich konnte nach der Geburt direkt aufstehen und mich um
mein Baby kümmern, meine Bettnachbarin hat, mit Kaiserschnitt, noch drei Tage später Hilfe von den Krankenschwestern gebraucht. 
zweiter Punkt ist, dass es für das Baby im Normalfall das Beste ist, spontan zur Welt zu kommen. Es kommt, wenn es an der Zeit ist, arbeitet  aktiv beim geborenwerden mit und bekommt alles mit,was es braucht. 

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14. November um 17:51
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Also ich bin hier vielleicht die einzige Frau, die für den Wunschkaiserschnitt ist. Ich denke genauso und finde es gut, dass Frauen heute die Möglichkeit haben, sich zu entscheiden welche Geburtsart sie wollen. Vor Geburt meines Kindes hatte ich am Anfang an und wollte immer einen Wunschkaiserschnitt. Meine Wehen dauerten 20 Stunden und es tut so weh dass ich dachte, ich würde sterben. Aber die Ärzte sagten, das sei normal und ich muss spontan entbinden. Also bei der Geburt bin ich gerissen, alles was nur ging und zwar so tief, dass ich nicht mal mehr genäht werden konnte, weil man einfach nicht mehr dran kam. Jede Frau, die ein grosses Kind geboren hat, kann vielleicht vorstellen wovon ich rede. Ich kann gut verstehen, wie andere hier schreiben, dass ein Kaiserschnitt eine grosse OP mit Risiken ist und dass man danach Schmerzen hat. Aber ich will sagen, dass nach der natürlichen Geburt meines Sohnes konnte ich mindestens 3 Monate nicht normal sitzen und lange stehen konnte ich auch nicht. Die Narbe nach der Geburt musste bei mir weggeschnitten sein, was auch sehr schmerzhaft war. Dieses Erlebnis macht mir sicher, dass ich mein 2. Kind per Wunschkaiserschnitt entbinden würde. Will noch sagen, dass meine Kollegin auch ihre Tochter auf natürlichem Wege entbunden hat und sie waren bei der Geburt fast gestorben! Sie ist auch jetzt sicher, dass ihr 2 Kind würde sie nur per KS entbinden, aber nach solchem Erlebnis hat sie grosse Zweifel dass sie sich irgendwann noch ein 2. Kind wünscht
 

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14. November um 20:09

Da liegen ja Freud und Leid sehr nah beieinander bei euch. Doch hoffentlich bringt die Zukunft Gesundheit für deinen Mann und eure ganze Familie!
Wie lange und wie viel eingeschränkt du nach deinem letzten Kaiserschnitt warst, weißt du ja selber noch, aber nach allem was ich bisher gehört habe, braucht es einfach Zeit bis du nach so einer doch großen OP wieder fit bist, zumindest fit genug ein Baby zu versorgen. Von einem großen Geschwisterkindern und einem Mann mitten in der Chemo rede ich da gar nicht. Normalerweise nehmen die Papas ja erst mal Urlaub, um zu helfen. Das geht bei euch ja leider nicht.
Das mit dem Geburtshaus klingt gut, doch selbst wenn du wolltest, würdest du vermutlich keinen Platz mehr bekommen. Habe mich hier schon jeweils In der 7. Ssw angemeldet und gerade noch einen Platz bekommen.
Also bleibt dir nur das Kh für die Entbindung. Klar würdest du einen Ks bekommen, damit dein Mann dabei sein kann. Den bekommen andere Frauen auch ohne so einen driftigen Grund, aber willst du es denn? Die Hebis im Geburtshaus, wo ich meinen Kleinen entbunden habe, meinten immer, das Babies geboren werden, wenn alles passt. Nicht nur fürs Baby, sondern auch für die Mutter. Das würde ich für mich persönlich auch so bestätigen. Daher würde ich darauf vertrauen, dass das Baby zum richtigen Zeitpunkt geboren wird, dein Mann dabei sein kann und du lieber dank einer ambulanten Geburt 2 Stunden später mit Baby und Mann wieder nach Hause gehen kannst statt mehrere Tage nach einem Ks dort bleiben zu müssen. Ambulante Entbindungen mögen nicht alle Kh, aber ich habe mich so viel wohler gefühlt! Die ersten Stunden und Nächte zu Hause im eigenen Bett, kuscheln mit Baby, Mann und großem Bruder. Das wäre auch eine kleine Entschädigung für eine vllt. doch verpasste Geburt. Das kann auch kein Familienzimmer im Kh bieten. 

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15. November um 8:11

Guten Morgen,  
@mikesch07 das babys erst kommen, wenn auch die Mama und alles drum herum bereit ist habe ich bisher noch nicht gehört.
aber es ist ein toller Gedanke 😊
und ich muss sagen der Kaiserschnitt hätte für uns wirklich viele Vorteile, aber ich glaube nachdem das alles nochmal etwas sacken konnte, kann ich sagen das ich den Termin gleich absagen werden. Ich möchte mein baby normal entbinden und fit sein hinterher. Muss man den Wunsch ambulant zu entbinden im Vorfeld äußern? Oder reicht das, wenn ich dann zur Geburt da wäre?
ich danke euch allen, für euren lieben worte, Vorschläge und Meinungen 
 

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15. November um 18:07

Bei meiner ersten Entbindung hab ich im Kh gleich gesagt, dass ich ambulant entbinden will. Leider war ich dann doch 2 Nächte dort und bin dann heim, weil ich es dort nicht mehr ausgehalten habe. Wie hat meine Hebi so schön gesagt, es ist ein Kh und kein Gefängnis. Man kann jederzeit gehen, auch wenn die Ärzte einen gerne Standard mäßig für ein paar Tage da haben wollen. Aber wenn es Mami und Baby gut geht spricht nichts dagegen, gleich wieder heim zu gehen. Beim 2. Kind bin ich, wie in Geburtshäusern üblich, nach ein paar Std wieder heimgegangen. Ich hab mich auch wirklich fit gefühlt. Gerade beim 2. Kind kennt man sich ja auch aus und braucht nicht mehr so die Möglichkeit gleich jmd fragen zu können.
Gerade für euch wäre es super, wenn ihr so spät und kurz wie möglich im Kh bleibt. 

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15. November um 19:23

Ok, klar das mit dem Gefängnis macht Sinn 
Ja für uns wäre es am besten, so kurz wie möglich zu bleiben. Finde den Gedanken ambulant zu entbinden auch schön. Wozu länger da bleiben, wenn es allen gut geht?! wie wie fandest du es im Geburtshaus??

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15. November um 20:05
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Ich erzähle hier mal, wie mein 2. Kind auf die Welt gekommen ist. Vielleicht bestärkt dich das in deiner Entscheidung.
Natürlich war geplant, dass mein Mann dabei ist. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, die Geburt ohne ihn zu meistern. Nur erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt 😊
Mein Mann war damals beruflich ganz selten mal unterwegs und hat Kurse gegeben. Den letzten haben wir extra 6 Wochen vor den Termin gelegt, damit er bei der Geburt dann  ganz sicher daheim ist. Und was war? An Tag 2 von 3, die er weg war, platze mir abends die Fruchtblase. Ich hatte gerade mit unserer Großen gebadet und musste sie dann erstmal ins Bett bringen. Dann die Kliniktasche packen, denn 6 Wochen vorher hatte ich das noch nicht erledigt. Als nächstes brachte ich unsere Große zur Oma und meine Schwägerin fuhr mich netterweise ins Krankenhaus.  Meinen Mann konnte ich erst um 22h erreichen, da er bis dahin mit seinem Kurs in einer Kellerbar war und keinen Handyempfang hatte. Ich habe ihn dann gebeten, wenn es irgendwie geht, herzukommen. Er musste noch einen Verteter für seinen Kurs suchen, tanken usw. und dann ca 1,5h durch schlimmste Gewitterwetter heimfahren. Also es war klar, dass er länger brauchen würde.
Da ich eh noch keine Wehen hatte, war mir das aber erstmal egal. Ich bezog ein Zimmer und legte mich schlafen. Und da ging es dann mit klitzekleinen Wehen los. Wegen denen ich aber natürlich meinen Mann nicht anrief sondern nur mal im Kreissaal anfragte. Dort wurde ein CTG geschrieben,  war wohl Vorschrift, aber Wehen waren keine zu sehen. War ja auch nur so 'n bisschen ziehen gewesen. Ich war gut 2h im Kreissaal, erst habe ich mich mit der Hebamme unterhalten, dann musste die in die anderen Kreissäle und ich habe ein bisschen gedöst. Und auf einmal ging es los. Im Endeffekt war mein Sohn 20min später da, bei der Geburt waren die Hebamme und eine junge Ärztin dabei, und mein Mann kam erst, als der Kleine schon im Wärmebett lag. Und eigentlich war es für mich überhaupt nicht schlimm. Es war halt einfach so. Und ehrlich gesagt habe ich ihn gar nicht vermisst.
Ich will damit nur sagen, dass auch bei sorgfältiger Planung dann doch alles anders kommen kann.
Wenn du eine Spontangeburt möchtest finde ich es toll, wenn deine Cousine mitkommt, wenn dein Mann nicht kann. Du schaffst das sicher auch ohne ihn, wenn es für ihn bzw eure ganze Familie besser ist!
 

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15. November um 21:55

Danke das du deine Geschichte mit uns teilst.
du hast vollkommen recht. Wir haben auch schon gesagt, selbst wenn man alles durchgeplant hat, kann was dazwischen kommen. Und wenn es eine magen Grippe- oder eben ein Kurs ist. Da hast du total recht.
ich mache mir auch keine Sorgen, das ich es ohne ihn nicht schaffen könnte. Aber natürlich wäre es für uns am schönsten wenn wir das zusammen erleben könnten.

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16. November um 10:49

Ich würde im nächsten Geburtshaus aufschlagen, Deine Situation schildern und fragen, ob sie Kapazitäten für solche Ausnahmefälle haben. Alternativ wegen ambulanter Geburt im Krankenhaus nachfragen und auch die Option behalten, dass Dein Mann nicht mitkann. Bei dieser Variante wärt Ihr schnell wieder daheim. Falls Ihr Euch für einen Kaiserschnitt entscheidet bzw. Es dazu kommt, klär Hilfe vor Ort fürs Großkind im Vorfeld ab. Haushaltshilfe oder Verwandtschaft. Und besprecht Euch nochmal ausführlich mit dem Onkologen, welche Zeiträume überhaupt gehen. Selbst wenn er in der "Erholungswoche" im Krankenhaus dabei ist und sich eine längere Erkältung einfängt, muss seine nächste Chemo vielleicht verschoben werden, auch nicht gut.
 

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18. November um 12:31

Am tollsten fand ich im Geburtshaus, dass ich nicht allein gelassen wurde, so wie im Kh. Und die Hebis sind einfach empathischer als im Kh. Würde ich jeder Frau empfehlen. Nur die Plätze sind schwer zu bekommen. 

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18. November um 20:45

Also wir haben uns gegen den Kaiserschnitt entschieden. Habe den Termin abgesagt.
wir wollen spontan entbinden und hoffen einfach darauf, dass mein Mann dabei sein kann

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18. November um 21:31

Das hört sich doch sehr entschlossen an und wird sicherlich gut. Die einzige natürlichste Sache der Welt, die gar keine Planung erfordert, weil es so ohnehin nicht kommt, läuft von ganz alleine und ihr könnt zuschauen, dass ihr das beste draus macht und ein bisschen Glück darf auch seine Chance erhalten. Dann mal alles Gute. 

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18. November um 22:23

Dann drück ich euch die Daumen, dass alles gut und zum richtigen Zeitpunkt kommt! 

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19. November um 12:38

Dankeschön ihr Lieben.
wir hoffen auch, das alles so klappt wie wir uns das wünschen. 
manchmal versetzt der Glaube ja Berge

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