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Spontangeburt oder geplanter Kaiserschnitt

13. November 2019 um 20:22 Letzte Antwort: 3. September um 23:27

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

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13. November 2019 um 20:52

Hallo, 
zu erst einmal tut es mir von Herzen leid, dass dein Mann so schwer krank ist.
ich wünsche ihm baldige und vollständige Genesung! Dass er wieder ganz gesund wird.

zur eigentlichen Frage:
ich bin absolut dafür dass eine Geburt zusammen als Paar erlebt wird. Über pro und contra eines KS lasse ich mich nicht aus. Da scheiden sich die Geister.

aber: in eurem Fall würde ich meinen Mann definitiv nicht mit in die Klinik nehmen. Die Chemotherapie verlangt ihm alles ab. Im Endeffekt reicht tatsächlich ein kleiner Virus und er ist in richtig schlechter gesundheitlicher Lage. Das Risiko wäre mir zu hoch. 
Ich würde evt sogar einem KS zustimmen, wäre ich an deiner Stelle. Um diese beiden Aufenthalte in den Kliniken bestmöglich zu koordinieren. Ich möchte noch mal betonen, dass ich persönlich, nie einen KS aus Planungsgründen machen lassen würde. Aber in eurem Fall, durchaus. 
Ihr habt genug durch in letzter Zeit. Mein Mantra wäre da: null Risiko! Möglichst schnell wieder zusammen sein und Betreuung gesichert für euer Erstgeborenes. 

Alles Gute für euch! Ich wünsche es euch von Herzen!

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13. November 2019 um 23:15
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Hallo

Es tut mir sehr Leid, dass ihr so eine schwierige Zeit durch machen müsst! Ich wünsche deinem Mann schnelle und vollständige Genesung und euch allen ganz viel Kraft, das Ganze durchzustehen!
Was wäre denn der Unterschied zw KS und natürlicher Geburt? Dein Mann müsste ja in beiden Fällen ins Krankenhaus kommen... Weil man beim KS den Termin in die „andere Woche“ legen könnte?
Wäre es für euch vielleicht eine Option, eine liebe Freundin zur Geburt mitzunehmen? Oder eine Geburt im Geburtshaus?

liebe Grüsse 

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14. November 2019 um 6:43

Erstmal gute Besserung für deinen Mann. Ich würde vermutlich in dieser Situation auch zum Kaiserschnitt tendieren. Ich stimme meine Vorrednerin zu, dass man bei dem Immunsystem deines Mannes 0 Risiko eingehen sollte. Was nützt es ihm bei der Geburt dabei zu sein, wenn er sich dann wirklich was einfängt und die erste  Zeit mit nem schlimmen Infekt im KH liegt und die ersten Wochen verpasst? Besuchen mit Säugling würde ich ihn dann an deiner Stelle auch nicht. Das muss man alles bedenken. Wenn es es die sicherste Lösung ist, dass er bei nem Kaiserschnitt dabei ist, dann würde ich den Kaiserschnitt wählen. 

Alles Liebe für euch 

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14. November 2019 um 8:29

Guten morgen,
ja genau der Unterschied läge darin, das die kleine Maus quasi in der "guten woche" geholt werden würde. Das wäre dann allerdings schon bei 38+1.
und es wäre quasi die einzige Möglichkeit das er sicher dabei sein könnte. 
wenn ich spontan entbinden würde, dann würde meine Cousine mit mir kommen und er dann ggf. Zum Schluss dazu kommen. Wenn ich wüsste, die kleine lässt sich Zeit und kommt eine Woche später wäre das alles kein Problem mehr...mein Mann sagt halt, ich soll nicht vergessen das der Kaiserschnitt doch eine op ist und ich dann eben erstmal nicht so mobil bin. Ich wäre dann die Tage nach Kaiserschnitt erstmal auf mich gestellt da er wieder Behandlung hat und ich wäre hier mit der großen und dann auch der kleinen Maus und kann evtl gar nicht so wie ich möchte. Natürlich wollen wir auch kein Risiko eingehen, das er sich noch was einfängt...
ach man, das ist alles so schwierig 😔

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14. November 2019 um 8:45

Hast du eine gute hebamme an der Hand? Sie kann dir bestimmt helfen. Dir Klinik möchte die natürlich die sicherste Variante vermitteln. Also Kaiserschnitt und mann daheim. Bums aus. Aber es gibt ja auch eine psychische sicherbeit. Und wenn die dir dein gibt, ja dann muss ne Lösung gefunden werden.ist denn ein geburtshaus für dich eine Alternative? Dann hättest du es ein wenig einfacher mit allem. Vielleicht eins, das in der Nähe vom krankenhaus ist? 
An deiner Stelle würde ich mich jetzt nicht festlegen. Alle Möglichkeiten kannst du auch ne Woche vorher entscheiden.vielleicht kommt ja das Baby 1 Woche eher und dein Mann ist in ner ganz anderen Phase seiner Chemo.

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14. November 2019 um 8:48

Frag doch mal bei der Kasse nach ob es Unterstützung für dich im Wochenbett gibt. Mütterpflegerin oder Haushaltshilfe. Das wäre auch ne gute Sache nach einer Spontangeburt. Egal wie fit du dich nach der Geburt fühlst, du solltest zumindest die ersten 2 Wochen Entlastung zur Erholung haben. 

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14. November 2019 um 9:44

Erstmal danke für euren lieben worte. 
ich finde prinzipiell ein Geburtshaus eine super sache. Aber dadurch das die geburt meiner 1. Tochter ja auch in einem Kaiserschnitt endete, habe ich absolut keine Ahnung, was bei einer spontanen Geburt auf mich zu kommt. Und daher würde ich mich im Krankenhaus irgendwie sicherer fühlen. 
Der chefarzt sagte ja direkt, Kaiserschnitt. Wobei ich mir nicht sicher bin ob da nicht auch manchmal der finanzielle Aspekt und die planbarkeit der Klinik eine Rolle mit spielen.
von meinem Gefühl her, würde ich deutlich lieber spontan entbinden. Für die planbarkeit und die Sicherheit meinen Mann dabei zu haben und mit der großen alles zu regeln spricht aber eher der Kaiserschnitt.
Das mit der Kasse ist eine super Idee, da werde ich auf jeden Fall mal nachfragen ob ich da jemanden an die Hand bekommen kann.

 

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14. November 2019 um 11:04

Hallo Liebe! Es tut mir wirklich Leid, das du so 'ne Situation erlebst. So ist das Leben und Unglück kommt selten allein. 
An deiner Stelle würde ich mich auf gar keinen Fall für Kaiserschnitt entscheiden. Obwohl heute immer mehr Frauen in europäischen Länder KS machen, ist es schlecht fürs Baby. Aber wenn du schon einmal KS hast, dann vlt ist et nicht wo schlimm. Hier musst du nur deinem CA zuhören. 
Ich würde auch dagegen, dass mein Mann bei Geburt nicht dabei ist. 
Auf jeden Fall würde ich abwarten, dass mein Mann mein Kind sieht, weil es Risiko besteht. 
Ich will nur, dass deinem Mann möglichst bald besser wird. Ich viel Geduld deiner Familie!

 

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14. November 2019 um 13:13
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Wow. Wünsche euch viel Kraft und drücke die Daumen, dass dein Mann schnell wieder gesund wird. 

ich würde das gut abwägen. Ein Kaiserschnitt ist eine OP, da brauchst einige Zeit zum Erholen. Ich konnte nach der Geburt direkt aufstehen und mich um
mein Baby kümmern, meine Bettnachbarin hat, mit Kaiserschnitt, noch drei Tage später Hilfe von den Krankenschwestern gebraucht. 
zweiter Punkt ist, dass es für das Baby im Normalfall das Beste ist, spontan zur Welt zu kommen. Es kommt, wenn es an der Zeit ist, arbeitet  aktiv beim geborenwerden mit und bekommt alles mit,was es braucht. 

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14. November 2019 um 17:51
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Also ich bin hier vielleicht die einzige Frau, die für den Wunschkaiserschnitt ist. Ich denke genauso und finde es gut, dass Frauen heute die Möglichkeit haben, sich zu entscheiden welche Geburtsart sie wollen. Vor Geburt meines Kindes hatte ich am Anfang an und wollte immer einen Wunschkaiserschnitt. Meine Wehen dauerten 20 Stunden und es tut so weh dass ich dachte, ich würde sterben. Aber die Ärzte sagten, das sei normal und ich muss spontan entbinden. Also bei der Geburt bin ich gerissen, alles was nur ging und zwar so tief, dass ich nicht mal mehr genäht werden konnte, weil man einfach nicht mehr dran kam. Jede Frau, die ein grosses Kind geboren hat, kann vielleicht vorstellen wovon ich rede. Ich kann gut verstehen, wie andere hier schreiben, dass ein Kaiserschnitt eine grosse OP mit Risiken ist und dass man danach Schmerzen hat. Aber ich will sagen, dass nach der natürlichen Geburt meines Sohnes konnte ich mindestens 3 Monate nicht normal sitzen und lange stehen konnte ich auch nicht. Die Narbe nach der Geburt musste bei mir weggeschnitten sein, was auch sehr schmerzhaft war. Dieses Erlebnis macht mir sicher, dass ich mein 2. Kind per Wunschkaiserschnitt entbinden würde. Will noch sagen, dass meine Kollegin auch ihre Tochter auf natürlichem Wege entbunden hat und sie waren bei der Geburt fast gestorben! Sie ist auch jetzt sicher, dass ihr 2 Kind würde sie nur per KS entbinden, aber nach solchem Erlebnis hat sie grosse Zweifel dass sie sich irgendwann noch ein 2. Kind wünscht
 

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14. November 2019 um 20:09

Da liegen ja Freud und Leid sehr nah beieinander bei euch. Doch hoffentlich bringt die Zukunft Gesundheit für deinen Mann und eure ganze Familie!
Wie lange und wie viel eingeschränkt du nach deinem letzten Kaiserschnitt warst, weißt du ja selber noch, aber nach allem was ich bisher gehört habe, braucht es einfach Zeit bis du nach so einer doch großen OP wieder fit bist, zumindest fit genug ein Baby zu versorgen. Von einem großen Geschwisterkindern und einem Mann mitten in der Chemo rede ich da gar nicht. Normalerweise nehmen die Papas ja erst mal Urlaub, um zu helfen. Das geht bei euch ja leider nicht.
Das mit dem Geburtshaus klingt gut, doch selbst wenn du wolltest, würdest du vermutlich keinen Platz mehr bekommen. Habe mich hier schon jeweils In der 7. Ssw angemeldet und gerade noch einen Platz bekommen.
Also bleibt dir nur das Kh für die Entbindung. Klar würdest du einen Ks bekommen, damit dein Mann dabei sein kann. Den bekommen andere Frauen auch ohne so einen driftigen Grund, aber willst du es denn? Die Hebis im Geburtshaus, wo ich meinen Kleinen entbunden habe, meinten immer, das Babies geboren werden, wenn alles passt. Nicht nur fürs Baby, sondern auch für die Mutter. Das würde ich für mich persönlich auch so bestätigen. Daher würde ich darauf vertrauen, dass das Baby zum richtigen Zeitpunkt geboren wird, dein Mann dabei sein kann und du lieber dank einer ambulanten Geburt 2 Stunden später mit Baby und Mann wieder nach Hause gehen kannst statt mehrere Tage nach einem Ks dort bleiben zu müssen. Ambulante Entbindungen mögen nicht alle Kh, aber ich habe mich so viel wohler gefühlt! Die ersten Stunden und Nächte zu Hause im eigenen Bett, kuscheln mit Baby, Mann und großem Bruder. Das wäre auch eine kleine Entschädigung für eine vllt. doch verpasste Geburt. Das kann auch kein Familienzimmer im Kh bieten. 

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15. November 2019 um 8:11

Guten Morgen,  
@mikesch07 das babys erst kommen, wenn auch die Mama und alles drum herum bereit ist habe ich bisher noch nicht gehört.
aber es ist ein toller Gedanke 😊
und ich muss sagen der Kaiserschnitt hätte für uns wirklich viele Vorteile, aber ich glaube nachdem das alles nochmal etwas sacken konnte, kann ich sagen das ich den Termin gleich absagen werden. Ich möchte mein baby normal entbinden und fit sein hinterher. Muss man den Wunsch ambulant zu entbinden im Vorfeld äußern? Oder reicht das, wenn ich dann zur Geburt da wäre?
ich danke euch allen, für euren lieben worte, Vorschläge und Meinungen 
 

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15. November 2019 um 18:07

Bei meiner ersten Entbindung hab ich im Kh gleich gesagt, dass ich ambulant entbinden will. Leider war ich dann doch 2 Nächte dort und bin dann heim, weil ich es dort nicht mehr ausgehalten habe. Wie hat meine Hebi so schön gesagt, es ist ein Kh und kein Gefängnis. Man kann jederzeit gehen, auch wenn die Ärzte einen gerne Standard mäßig für ein paar Tage da haben wollen. Aber wenn es Mami und Baby gut geht spricht nichts dagegen, gleich wieder heim zu gehen. Beim 2. Kind bin ich, wie in Geburtshäusern üblich, nach ein paar Std wieder heimgegangen. Ich hab mich auch wirklich fit gefühlt. Gerade beim 2. Kind kennt man sich ja auch aus und braucht nicht mehr so die Möglichkeit gleich jmd fragen zu können.
Gerade für euch wäre es super, wenn ihr so spät und kurz wie möglich im Kh bleibt. 

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15. November 2019 um 19:23

Ok, klar das mit dem Gefängnis macht Sinn 
Ja für uns wäre es am besten, so kurz wie möglich zu bleiben. Finde den Gedanken ambulant zu entbinden auch schön. Wozu länger da bleiben, wenn es allen gut geht?! wie wie fandest du es im Geburtshaus??

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15. November 2019 um 20:05
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Ich erzähle hier mal, wie mein 2. Kind auf die Welt gekommen ist. Vielleicht bestärkt dich das in deiner Entscheidung.
Natürlich war geplant, dass mein Mann dabei ist. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, die Geburt ohne ihn zu meistern. Nur erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt 😊
Mein Mann war damals beruflich ganz selten mal unterwegs und hat Kurse gegeben. Den letzten haben wir extra 6 Wochen vor den Termin gelegt, damit er bei der Geburt dann  ganz sicher daheim ist. Und was war? An Tag 2 von 3, die er weg war, platze mir abends die Fruchtblase. Ich hatte gerade mit unserer Großen gebadet und musste sie dann erstmal ins Bett bringen. Dann die Kliniktasche packen, denn 6 Wochen vorher hatte ich das noch nicht erledigt. Als nächstes brachte ich unsere Große zur Oma und meine Schwägerin fuhr mich netterweise ins Krankenhaus.  Meinen Mann konnte ich erst um 22h erreichen, da er bis dahin mit seinem Kurs in einer Kellerbar war und keinen Handyempfang hatte. Ich habe ihn dann gebeten, wenn es irgendwie geht, herzukommen. Er musste noch einen Verteter für seinen Kurs suchen, tanken usw. und dann ca 1,5h durch schlimmste Gewitterwetter heimfahren. Also es war klar, dass er länger brauchen würde.
Da ich eh noch keine Wehen hatte, war mir das aber erstmal egal. Ich bezog ein Zimmer und legte mich schlafen. Und da ging es dann mit klitzekleinen Wehen los. Wegen denen ich aber natürlich meinen Mann nicht anrief sondern nur mal im Kreissaal anfragte. Dort wurde ein CTG geschrieben,  war wohl Vorschrift, aber Wehen waren keine zu sehen. War ja auch nur so 'n bisschen ziehen gewesen. Ich war gut 2h im Kreissaal, erst habe ich mich mit der Hebamme unterhalten, dann musste die in die anderen Kreissäle und ich habe ein bisschen gedöst. Und auf einmal ging es los. Im Endeffekt war mein Sohn 20min später da, bei der Geburt waren die Hebamme und eine junge Ärztin dabei, und mein Mann kam erst, als der Kleine schon im Wärmebett lag. Und eigentlich war es für mich überhaupt nicht schlimm. Es war halt einfach so. Und ehrlich gesagt habe ich ihn gar nicht vermisst.
Ich will damit nur sagen, dass auch bei sorgfältiger Planung dann doch alles anders kommen kann.
Wenn du eine Spontangeburt möchtest finde ich es toll, wenn deine Cousine mitkommt, wenn dein Mann nicht kann. Du schaffst das sicher auch ohne ihn, wenn es für ihn bzw eure ganze Familie besser ist!
 

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15. November 2019 um 21:55

Danke das du deine Geschichte mit uns teilst.
du hast vollkommen recht. Wir haben auch schon gesagt, selbst wenn man alles durchgeplant hat, kann was dazwischen kommen. Und wenn es eine magen Grippe- oder eben ein Kurs ist. Da hast du total recht.
ich mache mir auch keine Sorgen, das ich es ohne ihn nicht schaffen könnte. Aber natürlich wäre es für uns am schönsten wenn wir das zusammen erleben könnten.

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16. November 2019 um 10:49

Ich würde im nächsten Geburtshaus aufschlagen, Deine Situation schildern und fragen, ob sie Kapazitäten für solche Ausnahmefälle haben. Alternativ wegen ambulanter Geburt im Krankenhaus nachfragen und auch die Option behalten, dass Dein Mann nicht mitkann. Bei dieser Variante wärt Ihr schnell wieder daheim. Falls Ihr Euch für einen Kaiserschnitt entscheidet bzw. Es dazu kommt, klär Hilfe vor Ort fürs Großkind im Vorfeld ab. Haushaltshilfe oder Verwandtschaft. Und besprecht Euch nochmal ausführlich mit dem Onkologen, welche Zeiträume überhaupt gehen. Selbst wenn er in der "Erholungswoche" im Krankenhaus dabei ist und sich eine längere Erkältung einfängt, muss seine nächste Chemo vielleicht verschoben werden, auch nicht gut.
 

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18. November 2019 um 12:31

Am tollsten fand ich im Geburtshaus, dass ich nicht allein gelassen wurde, so wie im Kh. Und die Hebis sind einfach empathischer als im Kh. Würde ich jeder Frau empfehlen. Nur die Plätze sind schwer zu bekommen. 

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18. November 2019 um 20:45

Also wir haben uns gegen den Kaiserschnitt entschieden. Habe den Termin abgesagt.
wir wollen spontan entbinden und hoffen einfach darauf, dass mein Mann dabei sein kann

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18. November 2019 um 21:31

Das hört sich doch sehr entschlossen an und wird sicherlich gut. Die einzige natürlichste Sache der Welt, die gar keine Planung erfordert, weil es so ohnehin nicht kommt, läuft von ganz alleine und ihr könnt zuschauen, dass ihr das beste draus macht und ein bisschen Glück darf auch seine Chance erhalten. Dann mal alles Gute. 

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18. November 2019 um 22:23

Dann drück ich euch die Daumen, dass alles gut und zum richtigen Zeitpunkt kommt! 

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19. November 2019 um 12:38

Dankeschön ihr Lieben.
wir hoffen auch, das alles so klappt wie wir uns das wünschen. 
manchmal versetzt der Glaube ja Berge

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18. Dezember 2019 um 20:59
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Also mein Verhalten zu den geplanten Kaiserschnitten ist nicht gut. Ich meine die Situation, wenn man nichts gegen eine natürliche Geburt spricht, weil es Frauen gibt, die wegen Angst vor Schmerzen einen geplanten KS machen. Ich verstehe es nicht, wie man sich freiwillig für einen KS entscheiden kann. Obwohl das Kind richtig liegt und auch sonst nichts, weder physisch noch psychisch, dagegen spricht. Es ist immer noch eine OP, die viel höhere Risiken als eine natürliche Geburt mit sich bringt. Warum setzt man sich dem freiwillig aus? Das ist mir einfach unverständlich! Zudem ist die natürliche Geburt ein wichtiger Prozess, gerade fürs Kind aber auch für die Mutter. Ich denke es hat seinen Grund warum das Kind den Startschuss gibt und nicht ein geplanter KS zu nem bestimmten Datum. Ich kenne auch KS Mütter die zu Beginn nicht die Beziehung zu ihrem Kind hatten. Ob das nun Zufall ist oder wirklich am KS lag weiß ich natürlich nicht. 

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19. Dezember 2019 um 11:59

Hallo Charma,
ich weiss ja nnicht ob du meinen anfangs threat gelesen hast. Aber bei meiner Fragestellung ging es ja nicht um Bequemlichkeit oder darum das ich Angst vor einer normalen Geburt hätte...meine erste Tochter war ein Kaiserschnitt (nicht geplant) und unsere Bindung ist seit dem 1. Tag sehr eng.
es ist ok, es ist deine persönliche Meinung. Aber man sollte das Gesamtbild betrachten.
wie gesagt, es gibt ja Gründe für meine fragestellung

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19. Dezember 2019 um 18:48

Wie geht es denn Deinem Mann? Und ist das Baby schon da?

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19. Dezember 2019 um 19:50

Hallo Waldmeisterin,
danke ddanke der Nachfrage. Mein Mann hatte am Montag seine letzte Chemo. D.h. diese Woche war/ist sein Immunsystem angeschlagen. Ab morgen müssten die Werte aber wieder nach oben gehen.
dann mmüssn wir bis Mitte Januar warten, da wird das nächste CT gemacht um zu schauen ob der Krebs weg ist oder nicht.
Die kleine ist noch nicht da. Heute wäre ET. Ich hab immer mal wehen, aber nach ein paar Stunden ist der Spuk wieder vorbei. Ich hoffe das die Maus sich von alleine auf den Weg macht,  sonst wird in einer Woche eingeleitet 

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14. Januar um 21:46

Hallo,
ich möchte mich auch nochmal zu wort melden. Also am 22.12. Wurde die kleine geboren. Wir hatten uns ja dazu entschieden es drauf ankommen zu lassen und einfach zu hoffe,  das mein Mann dabei sein kann. Lange rede, kurzer Sinn. Es wurde im Endeffekt doch ein Kaiserschnitt. War am 21.12. Zur Kontrolle im KH und da wurde festgestellt,.das ich zu wenig fruchtwasser habe. Ich musste direkt da bleiben und am nächsten Morgen sollte die geburt eingeleitet werden.
SSpäter wurde noch ein Ultraschall gemacht und da haben sie gesehen, das die kleine ein sterben Gucker ist. Der Arzt riet uns dann dringend zu dem Kaiserschnitt, da er der Meinung ist 50% dieser Kinder müssen eh geholt werden weil es wohl sehr oft bei solchen Geburten zum Stillstand der geburt kommt. Er sagte, er würde nur dazu raten es spontan zu versuchen wenn schon 1-2 Kinder vaginal entbunden wurden und das war bei mir ja nicht der Fall. 
aber jetzt im Nachhinein, klar lief es mal wieder anders als geplant. Aber die kleine ist fit, wir waren an Heiligabend alle zusammen, also auch unsere große Tochter und mein Mann war auch dabei.😀

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21. Februar um 16:56
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Also es gibt viel, was gegen einen Kaiserschnitt spricht, ebenso was in einigen Fällen dafür spricht. Aus einiger Seite ist das Kind nicht auf die Geburt vorbereitet und ohne sozusagen, Vorwarnung auf die Welt geholt. Die Wehen massieren das Kind vor der Geburt und die haben häufig Anpassungsstörungen und bei der KS gibt es keine Hormonausschüttung bei der Mutter.
Das Fruchtwasser wird häufig nicht aus der Lunge gestoßen. Der Milcheinschuss bei der Mutter ist später, häufiger Schwierigkeiten beim Stillen. Gleich nach der OP kann die Mutter nicht direkt um das Baby kümmern. Ausserdem kann Mutter große und ggf störende Narbe und Taubheitsgefühl auch noch nach Jahren. Wenn das erste Kind per KS geholt ist, wird das 2. mit der 95% Chance auch per KS geholt. Gutes bei einer KS ist, dass man die Geburt planen kann, auch die Gefahr vaginaler Verletzungen zu verringern und Frau hat keine Schmerzen bei der Geburt weil der KS ja mit einer Narkose gemacht wird.
Ich hätte beides. Einen Kaiserschnitt und eine vaginale Geburt. Ich habe den Kaiserschnitt als sehr viel negativer als meine normale Geburt empfunden. Ich war nach der spontanen Geburt sofort fit. Konnte duschen, mich bewegen mich um mein Baby kümmern. Die ganze Geburt war einfach schön. Der Kaiserschnitt war einfach heftig. Ich war körperlich fix und fertig. Auch heute fast 7 Jahre danach ist mein Bauch teilweise taub. LG und viel Glück

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22. Februar um 9:03

Schön nochmal zu lesen, wie es letztlich gelaufen ist. Auch wenn es, wie bei Geburten so oft, ganz anders war als gedacht. Aber die 2 wichtigsten Punkte sind ja gut ausgegangen: Mami und Baby geht es gut und Papi war auch dabei, um euer neues Familienmitglied hier bei euch zu begrüßen. Hoffentlich wird/bleibt Papi jetzt auch gesund, damit ihr euch noch ganz lange habt. 

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22. Februar um 9:43
In Antwort auf steph-10

Hallo,
ich möchte mich auch nochmal zu wort melden. Also am 22.12. Wurde die kleine geboren. Wir hatten uns ja dazu entschieden es drauf ankommen zu lassen und einfach zu hoffe,  das mein Mann dabei sein kann. Lange rede, kurzer Sinn. Es wurde im Endeffekt doch ein Kaiserschnitt. War am 21.12. Zur Kontrolle im KH und da wurde festgestellt,.das ich zu wenig fruchtwasser habe. Ich musste direkt da bleiben und am nächsten Morgen sollte die geburt eingeleitet werden.
SSpäter wurde noch ein Ultraschall gemacht und da haben sie gesehen, das die kleine ein sterben Gucker ist. Der Arzt riet uns dann dringend zu dem Kaiserschnitt, da er der Meinung ist 50% dieser Kinder müssen eh geholt werden weil es wohl sehr oft bei solchen Geburten zum Stillstand der geburt kommt. Er sagte, er würde nur dazu raten es spontan zu versuchen wenn schon 1-2 Kinder vaginal entbunden wurden und das war bei mir ja nicht der Fall. 
aber jetzt im Nachhinein, klar lief es mal wieder anders als geplant. Aber die kleine ist fit, wir waren an Heiligabend alle zusammen, also auch unsere große Tochter und mein Mann war auch dabei.😀

Komisch, dass jetzt auch schon bei Sternenguckern zum Kaiserschnitt geraten wird! Meine Schwester hatte 3 Sternengucker von 4 Geburten. Ihre Geburten dauerten 1,5 Stunden, 4 MINUTEB und 2 (!!!) MINUTEN! Nix Kaiserschnitt wegen Sternenguckern.

Ansonsten schön, dass alles dennoch super geklappt hat

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23. Februar um 22:48
In Antwort auf skadiru

Komisch, dass jetzt auch schon bei Sternenguckern zum Kaiserschnitt geraten wird! Meine Schwester hatte 3 Sternengucker von 4 Geburten. Ihre Geburten dauerten 1,5 Stunden, 4 MINUTEB und 2 (!!!) MINUTEN! Nix Kaiserschnitt wegen Sternenguckern.

Ansonsten schön, dass alles dennoch super geklappt hat

Minuten???? Oh du meine Güte die Arme, der Beckenboden ist dann wohl komplett hinüber bei so einer unfassbar schnellen Geburt? Oder stelle ich mir das jetzt falsch vor? Sorry falls die Frage zu privat ist 

Ich hatte einen Kaiserschnitt, konnte aber sofort nach der Vollnarkose (war leider notwendig wegen Blutgerinningsstörung) um mein Kind kümmern, duschen, spazieren gehen. Alles ging sofort. Ich konnte sogar 6 Tage danach wieder arbeiten. Bin selbstständig und das Baby hatte ich natürlich dabei. 

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24. Februar um 8:42
In Antwort auf kava

Minuten???? Oh du meine Güte die Arme, der Beckenboden ist dann wohl komplett hinüber bei so einer unfassbar schnellen Geburt? Oder stelle ich mir das jetzt falsch vor? Sorry falls die Frage zu privat ist 

Ich hatte einen Kaiserschnitt, konnte aber sofort nach der Vollnarkose (war leider notwendig wegen Blutgerinningsstörung) um mein Kind kümmern, duschen, spazieren gehen. Alles ging sofort. Ich konnte sogar 6 Tage danach wieder arbeiten. Bin selbstständig und das Baby hatte ich natürlich dabei. 

Hallo Kava, nein, ist alles in Ordnung bei ihr. Sie hatte 4 Wochen vorher stets Übungswehen und wurde dann mit schnellen Geburten "entschädigt".

Oh, dein Baby ist ja auch schon da?! Glückwunsch noch !

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31. März um 16:50
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Mein erster Sohn habe ich per Not KS zur Welt gebracht, weil er wegen einigen Komplikationen fast gestorben ist. Es kam zum Geburtsstillstand. Mein Sohn hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten oder Probleme. Ich bin nach ein paar Stunden selbstständig aufgestanden und konnte meinen Sohn selbst pflegen. In 2 Tagen konnte ich schon nach Hause. Oberhalb der Narbe hatte ich einen tauben Bereich von ca. 2cm, aber es störte mir nicht. 2 Jahren später mit dem 2.Sohn schwanger und diesmal habe ich ihn selbst spontan entbunden. Leider blieb er  stecken, ich bin zweimal gerissen und wurde geschnitten. Der kleine musste anschließend beatmet werden. Er bekam Sauerstoffmangel. Also die Geburt war sehr traumatisch für mich, weil ich viele Verletzungen hatte, die sich auf sich jahrelang erinnern. Dann wurde ich mit meinem Kind Nr.3 Schwanger, mit meiner Tochter, die als erster Sohn per geplantem KS zur Welt kam. Ich war schnell fit und bin nach 48 Stunden nach Hause. Er hatte auch keinerlei Probleme. Der Bereich, der nach dem Kaiserschnitt taub ist, ist allerdings größer geworden. Es stört mich aber immer noch nicht. Ich würde durchaus noch mal spontan entbinden, allerdings nur wenn ich kein Risiko eingehe...

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25. April um 21:34
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Genau vor einem Monat hatte ich einen geplanten Kaiserschnitt. Mein erstes Kind habe ich spontan entbunden und das war 100fach besser! Ich würde keine geplante KS mehr machen lassen, ich musste mich aber entscheiden. Entweder diese OP oder eine andere. Geburtserlebnis ist für mich sehr wichtig, ich konnte mich nicht richtig von meinem Babybauch verabschieden, die Kleine konnte sich nicht vorbereiten, die Schmerzen danach… Meine Narbe verheilt nicht richtig, ich habe mich einfach nur leer und schlecht gefühlt. Schlechtes Gewissen dem Kind gegenüber. Kann die zwei anderen Kinder nicht heben, man ist einfach in der ganzen Bewegung gestört. Ich denke aber, dass es der Kleinen nicht geschadet hat. Sie musste raus, wieder Gestose. Für mich persönlich gab es nicht viel Gutes bei einem geplanten KS, aber auch denke ich, dass es jedem seine eigene Entscheidung ist und jeder muss das mit sich selber ausmachen. Man kann erst unterscheiden, wenn man beides erlebt hat. Viele Grüße

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29. Mai um 14:16
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Hallo, ich verurteile die Frauen, die sich für einen geplanten KS entscheiden, nicht weil ich die Angst vor der Geburt voll und ganz verstehen kann. Ich hatte selbst 2 Kinder entbunden, ohne PDA oder ähnliches... Allerdings mussten sie meine Tochter beatmen, weil sie keine Luft mehr bekommen hatte, sie war blau und gleich nach der Geburt konnte ich sie nur auf eine Minute sehen…. Ich bekam den Stress davor, weil ich nicht wusste was passiert ist. Mir war nicht bewusst dass es da um Leben und Tod ging... Habe es erst viel später erfahren dass es ganz schön kompliziert war... Bei der Geburt meines Sohnes hatte ich solche Angst dass mir wieder sowas passiert... Ich war also bei der Geburt total unentspannt und habe mich sehr verkrampft. Außerdem war die Klinik überfüllt und keiner hatte Zeit für mich, ich habe ja schon einmal entbunden, mich konnte man ja mit meinen Schmerzen und Ängsten alleine lassen. Wenn wir also noch ein 3. Kind bekommen werde ich wieder versuchen so entspannt zu sein wie beim 1. Kind... Aber ein Kaiserschnitt wäre mir nichts, beim nächsten Mal möchte ich in ein Geburtshaus und würde danach gerne nach Hause wollen... Wenns überhaupt ein nächstes Mal gibt 
 

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23. Juni um 22:24
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Ich habe einen geplanten Kaiserschnitt hinter mir und finde das für eine super Möglichkeit. Ich hatte es geplant aus medizinischen Gründen und war vorher bekannt. Plazenta Preavia. Ich empfand das Team als total entspannt, was der Unterschied zu einem spontanen Kaiserschnitt ist. Alles war bedacht. Keine Hektik. Ich durfte meine Tochter nach der OP direkt auf dem Bauch haben. Später hat mein Mann die erste Stunde mit unserer Tochter verbracht, bis ich fertig war. Ich hatte keine starke Blutung sowie starke Schmerzen, weil ich vorher ein Schmerzmittel bekommen hatte. Was ich unterschätzt habe ist die Bewegung. Man kann tatsächlich nicht so aufstehen. Die Bauchmuskeln sind ja durch. Du kannst dich z.b. nicht einfach wie gewohnt aufrichten und dir dein Baby seitlich aus dem Bett holen. Alles muss sich erst einspielen. Mein Tipp: versuche dennoch früh, am besten am gleichen Tag, noch aufzustehen. Für den Kreislauf. Und jeden Tag dann nochmal. Steigere dich langsam. Ich war eine Woche im KH und es war nicht zu wenig. Es war aber auch mein erstes Kind und ich hatte viele Fragen und habe mich auch sehr wohl gefühlt. Jetzt werde ich wohl etwas früher gehen, weil ich ein Kleinkind habe. Alles Gute
 
 

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27. Juni um 15:33
In Antwort auf lankom

Hallo, ich verurteile die Frauen, die sich für einen geplanten KS entscheiden, nicht weil ich die Angst vor der Geburt voll und ganz verstehen kann. Ich hatte selbst 2 Kinder entbunden, ohne PDA oder ähnliches... Allerdings mussten sie meine Tochter beatmen, weil sie keine Luft mehr bekommen hatte, sie war blau und gleich nach der Geburt konnte ich sie nur auf eine Minute sehen…. Ich bekam den Stress davor, weil ich nicht wusste was passiert ist. Mir war nicht bewusst dass es da um Leben und Tod ging... Habe es erst viel später erfahren dass es ganz schön kompliziert war... Bei der Geburt meines Sohnes hatte ich solche Angst dass mir wieder sowas passiert... Ich war also bei der Geburt total unentspannt und habe mich sehr verkrampft. Außerdem war die Klinik überfüllt und keiner hatte Zeit für mich, ich habe ja schon einmal entbunden, mich konnte man ja mit meinen Schmerzen und Ängsten alleine lassen. Wenn wir also noch ein 3. Kind bekommen werde ich wieder versuchen so entspannt zu sein wie beim 1. Kind... Aber ein Kaiserschnitt wäre mir nichts, beim nächsten Mal möchte ich in ein Geburtshaus und würde danach gerne nach Hause wollen... Wenns überhaupt ein nächstes Mal gibt 
 

Wieso verurteilst du andere Menschen für ihre Entscheidungen? Jeder Mensch muss sich selbst im Spiegel anschauen können. alle tun Dinge, die anderen nicht gefallen oder sie hinterher vieleicht selbst bereuen.

Warum machst du dich selbst zum Richter?

 

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9. Juli um 16:57
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Viele hier sind gegen gewünschten  Kaiserschnitt, aber ich freue mich dass es heute solche Möglichkeit gibt und die Frauen haben die Wahl. Ich selbst hatte immer Angst vor Geburtsverletzungen. Ich kenne Leute in meinem Alter, die damals per Wunschkaiserschnitt zur Welt kamen. Angeblich soll die Sectio medizinisch betrachtet gleich nach der Spontangeburt ohne Verletzungen kommen. Risiken gibt es bei jeder OP, auch bei den ganz kleinen Eingriffen.
Dann gibt es leider auch Ärzte, denen es egal ist, ob eine Frau von vorne bis hinten bei der Spontangeburt aufreißt und die für eine natürliche Geburt um jeden Preis sind. Ich finde so etwas nicht weniger verantwortungslos als solche Ärzte, die gleich zu einem Kaiserschnitt raten. Ich hatte Spontangeburt als auch Wunschkaiserschnitt hinter mir, und meine Erinnerungen mit dem 2.Geburt sind viel schöner. Dass eine OP anschließend (im Gegensatz zur Spontangeburt, die währenddessen weh tut) Schmerzen bereitet, wissen die meisten aber. Nachdem meine Tochter zur Welt war, bekam mein Mann sie auf den Arm, sie wurde vermessen, und die beiden kehrten in den OP-Saal zurück, während mein Bauch noch genäht wurde. Unter spontanen Bedingungen wäre sie übrigens ein Notkaiserschnitt geworden. Wenn Wunschkaiserschnitte privat bezahlt werden müssten, hätte sich dann die Frage gestellt, wie es wäre, wenn sich herausstellt, dass das Baby sowieso per Notkaiserschnitt hätte geholt werden müssen. Vielleicht ist es, wenn unsere Kinder groß sind, ja so, dass die elektive Sectio hier gesellschaftlich genauso akzeptiert wird wie es inzwischen mit der PDA ist, die in den 70ern als genauso dekadent galt wie der Wunschkaiserschnitt heute.
 
 

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9. Juli um 18:39

Ehrlich gesagt hoffe ich auf einen Wandel im Denken. Unsere Kinder werden, trotzdem wir reich sind und sie keinen Hunger leiden oder dreckiges Wasser trinken müssen, immer kranker.

Ich finde es wichtig, an die Kinder zu denken. Und man kann dann diskutieren, wie man will, eine vaginale Geburt ist für die Restlebensgesundheit nunmal besser. Da kann man noch so viele KS-Kinder kennen, die doch aber "auch gesund" sind und keine Allergien haben.

Wenn man bedenkt, dass mittlerweile sowieso jedes 3. Kind in etwa per KS zur Welt kommt, ist das einfach nur tragisch und alarmierend.

Gerade bei einem geplanten KS (der WKS ist ja auch einer) könnte man so viel verbessern. Über vaginale Schwämmchen das Kind nach dem Schnitt einreiben um seine Gesundheit zu verbessern usw. Dass es medizinisch keinen Grund gibt, für viele geplante KS nicht bis zum Eintritt der Wehen zu warten. Solange das ein Arzt, der den WKS befürwortet, nicht auch das ins Auge fasst, bleibt er für mich eine schlechte Wahl für die Beratung.

Zumal ich keine Geschichten kenne, dass irgendwelche Ärzte auf Teufel komm raus unbedingt ne spontane Geburt haben wollten. Da verdächtige ich eher einzelne Hebammen. Aber normalerweise sind die Pro-Spontangeburt-Hebammen auch jene, die für eine natürliche Geburt stehen: ohne Interventionen, ohne überflüssige Untersuchungen und mit Bewegungsfreiheit für die Frau, in ruhiger Atmosphäre. Und dann ist die Sorge, eine Frau könnte von vorne bis hinten aufreißen, auch unbegründet.

Unter welcher medizinischen Betrachtung kommt denn der KS gleich nach der Spontangeburt ohne Verletzungen? Zumal "Risiken gibt es auch bei kleinen Eingriffen" kein Punkt Pro OP ist, sondern einer dagegen. Man muss sich vor Augen halten, dass auch ein solcher Routine-Eingriff böse enden kann.

Es gibt sicher medizinische Indikationen für einen KS und Frauen, die einen guten Grund haben, dass sie einen KS wollen. Die Möglichkeit muss ihnen dann offen sein und es ist auch gut, dass der KS heute soweit "sicher" ist.
Aber es fehlt ein großes Stück an Aufklärung und schlicht auch viel Initivative oder guten Willen, dabei an maximale Gesundheit für den Nachwuchs zu denken.
(Was sicher auch viel unserem Gesundheitssystem geschuldet ist!)

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3. September um 23:27
In Antwort auf steph-10

Hallo ihr Lieben,
ich bin in der 36.ssw und bin grade total hin und hergerissen.
Im Verlauf meiner Schwangerschaft ist mein Mann an Morbus Hodgkin ( lymphdrüsenkrebs) erkrankt.
Er befindet sich aktuell in Therapie (chemo). Unser ET ist der 19.12. Und in dieser Woche wird mein Mann auch seine letzte Chemo haben. In einem 4 wöchigen chemo-zyklus sind immer 2 Wochen Behandlung, 1 Woche in der sein Immunsystem komplett unten ist und 1 Woche zur Erholung. 
Jetzt, da der Geburtstermin immer näher rückt stellt sich uns die Frage wie wir das mit der Geburt handhaben möchten. Sein Onkologe sagte ihm bereits er solle sich darauf einstellen das er nicht bei der Geburt dabei sein kann, da er in der Woche wo sein Immunsystem unten ist, nicht ins Krankenhaus soll da er total anfällig ist in dieser Zeit. Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Chefarzt im Krankenhaus um seine Einschätzung zu hören. Er sagte, er rät uns zu einem geplanten Kaiserschnitt wenn wir möchten, dass mein Mann dabei ist. 
Mein Gynäkologe ist der Meinung, wir sollten erstmal abwarten wie alles kommt und ggf. könne mein Mann sich ja genug schützen im KH und müsste ja auch nicht die komplette geburt dabei sein, sondern zb nur in der "heißen Phase " um das Risiko von Infektionen für ihn zu minimieren.
und jund jetzt habe ich das Gefühl, mein kopf platzt und ich weiss nicht was die beste Lösung ist.
es ist meine 2. Ss. Meine 1. Geburt, war ein notkaiserschnitt. Diesmal hatte ich vor spontan zu entbinden. Allerdings wäre es für uns beide wirklich worst case, wenn mein Mann nicht dabei sein könnte.
Über ein paar Meinungen von euch wäre ich sehr dankbar. 
viele Grüsse 

Hallo, meine erste Tochter habe ich vor einem halben Jahr spontan entbunden und freue mich sehr darüber. Ich denke jede Frau, die spontane Geburt hat, muss stolz sein. Ich wollte immer eine natürliche Geburt haben und wissen, wie sich Wehen anfühlen. Hätte man mich am Tag der Geburt gefragt, wie schmerzhaft es war, hätte ich dies gar nicht in Worte fassen können. Es tat höllisch weh. Mittlerweile ist der Schmerz aber vergessen und ich freue mich auf die nächste Geburt in ferner Zukunft. Ich hatte eigentlich keine Verletzungen, kleine Schürfwunden ausgenommen und untenrum sieht alles aus wie vorher. Ich persönlich kann nicht verstehen, dass man absichtlich einen Kaiserschnitt möchte. Das war immer die größte Angst, die ich vor der Geburt hatte. Zu wissen, man hat sein Kind nicht nur 9 Monate im Bauch heranwachsen lassen, sondern man hat es ohne große Hilfe auch auf die Welt gebracht, finde ich wunderschön.
Ich werde die Geburt nie vergessen und bin froh, dass alles so gut verlaufen ist. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass es für das Baby so toll ist, ohne Vorwarnung aus dem Bauch geschnitten zu werden. Durch die Wehen und die dadurch freigesetzten Hormone unter einer spontanen Geburt wird das Baby ja schon auf die nächsten Schritte vorbereitet. Übrigens hatten die meisten Mamas aus meinem Umfeld normale, spontane Geburten, ohne große Verletzungen.
Liebe Grüße und eine problemlose Geburt wünsche ich dir
 

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