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Spontangeburt nach 2 KS

24. Januar 2017 um 15:18 Letzte Antwort: 30. Januar 2017 um 21:53

Hallo ihr Lieben,
ich habe das halbe Internet durch gesucht zum o.g. Thema und bin auf das Forum gestoßen.
Wir würden gerne eine dritte SS planen. Allerdings nicht unüberlegt. Daher meine Nachricht an euch.
Mein Sohn kam im Februar 2010 zur Welt. 7 Tage vor ET. Meine Fruchtblase platzte morgens gegen 09.30 Uhr im Bett und alles ging schwallartig ab. Sofort ins KH. Bis nachmittags tat sich nicht viel. Ich sollte noch Treppen laufen etc. Dann gab es etwas wehen förderndes Mittel. Die Wehen kamen stärker und regelmäßiger ab 15 Uhr. Dies zog sich bis nachts. Da lag ich allerdings nur noch auf der Liege und atmete jede Wehe weg. MM öffnete sich nur langsam und stand bei 3-4 cm. Zwischendrin gab es "scheiss egal Tropfen" über die Vene wovon ich erbrechen musste. Gegen 3 Uhr nachts die pda. Danach tat sich gar nichts mehr. es kam gegen 5 Uhr zu einem ks mit einer Spinalanästhesie. Keine Ahnung was dort schief ging aber ich war Ganzkörper betäubt sodass ich mich während der OP links weg übergab und dann halb wegtrat vom Kreislauf. Mein Sohn wurde gesund zur Welt geholt mit 3700 g und 51 cm.
Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
aber ich habe auch gelesen, dass dies machbar ist.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen in diesem Bereich. Negative und Positive und kann mir das Infos geben und mir weiterhelfen.
ich danke euch sehr
Liebe Grüße
Emco 2011

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24. Januar 2017 um 18:16

Ich würde dir dringend abraten nach 2 KS eine spontane Entbindung zu versuchen. Du hast nach Erfahrungen gefragt positiv als auch negativ also schreibe ich dir.
Ich persönlic habe das nicht versuch, aber ich kenne mehrere Frauen bei denen die Narbe unter Geburt gerissen ist und die Babys nicht mehr versorgt wurden und konnten auch nicht mehr gerettet werden. Die Frauen haben es knapp geschafft.
Das war immer nach einem Ks bereits der Fall. Nach 2 Ks würde ich daher davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ruptur noch höher ist und das Risiko würde ich nicht eingehen.

Ich weiß wie gerade in diesem Forum die natürliche Geburt in den Himmel gelobt und ein Ks verflucht wird, aber ein Ks ist auch eine Geburt und in nichts schlechter als eine spontane Entbindung. Natürlich ist es traurig, dass bei dir so viel schief gegangen ist und du deine Babys nicht bei dir haben konntest, aber dafür so ein Risiko einzugehen. Ist es das wert?

Ich habe 3 Kinder. Der erste kam mit der Saugglocke nach Einleitung, der zweit kam spontan ohne Hilfsmittel aber still zur Welt und die kleine kam per Ks nach misslungener Einleitung zur Welt. Nach dem sie geboren war kam sie zu mir auf die Brust und blieb da die ganze Zeit bis wir alle im Kreißsaal waren und sie nach 2 Stunden vermessen wurde. So kann es auch gehen.

Ich wünsch dir alles Gute!

Lg Fine

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30. Januar 2017 um 21:20
In Antwort auf coral_12765882

Hallo ihr Lieben,
ich habe das halbe Internet durch gesucht zum o.g. Thema und bin auf das Forum gestoßen.
Wir würden gerne eine dritte SS planen. Allerdings nicht unüberlegt. Daher meine Nachricht an euch.
Mein Sohn kam im Februar 2010 zur Welt. 7 Tage vor ET. Meine Fruchtblase platzte morgens gegen 09.30 Uhr im Bett und alles ging schwallartig ab. Sofort ins KH. Bis nachmittags tat sich nicht viel. Ich sollte noch Treppen laufen etc. Dann gab es etwas wehen förderndes Mittel. Die Wehen kamen stärker und regelmäßiger ab 15 Uhr. Dies zog sich bis nachts. Da lag ich allerdings nur noch auf der Liege und atmete jede Wehe weg. MM öffnete sich nur langsam und stand bei 3-4 cm. Zwischendrin gab es "scheiss egal Tropfen" über die Vene wovon ich erbrechen musste. Gegen 3 Uhr nachts die pda. Danach tat sich gar nichts mehr. es kam gegen 5 Uhr zu einem ks mit einer Spinalanästhesie. Keine Ahnung was dort schief ging aber ich war Ganzkörper betäubt sodass ich mich während der OP links weg übergab und dann halb wegtrat vom Kreislauf. Mein Sohn wurde gesund zur Welt geholt mit 3700 g und 51 cm.
Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
aber ich habe auch gelesen, dass dies machbar ist.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen in diesem Bereich. Negative und Positive und kann mir das Infos geben und mir weiterhelfen.
ich danke euch sehr
Liebe Grüße
Emco 2011

Wenn man viel in Foren liest und nachfrägt, bekommt man ganz oft die Antwort, dass "man es gerne versucht hätte, dann aber doch wegen dem hohen Risiko der Ruptur einen KS gemacht hat und die Ärzte meinten hinter das die Gebrämutter/Narbe schon Papierdünn gewesens sei und wohl gleich bei der ersten Wehen gerissen wäre"
Die Gebärmutter ist nicht papierdünn. Das normale Gewebe wächst durch die Schwangerschaftshormone in der Dicke mit. Und die zusätzlichen, gewachsenen Muskelschichten sind eben stabil und noch dazu wehenstark und haben sogar Rhythmusgefühl für die kontrollierte Wehentätigkeit. Das Narbengewebe vom Kaiserschnitt ist nur Ersatzbindegewebe, das nicht auf Hormonsignal hin mitwachsen kann, es verhält sich also manchmal wie Strudelteig und wird auf Papierstärke ausgezogen, manchmal bleibt es aber auch dick und narbig. Auch das dick-narbige ist nicht so stabil wie das gute Muskelgewebe und kann, trotz Dicke, durch die Wehengewalt reissen. Man könnte technisch gesehen alles schallen, aber Uterusnarben im schwangeren Zustand zu schallen hat wenig Aussagekraft, den es gibt Dünne, die halten und Dicke, die reissen und umgekehrt. Die Dicke der Narbe hat keinen Einfluß auf ihre Stabilität. LG
 

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30. Januar 2017 um 21:25
In Antwort auf coral_12765882

Hallo ihr Lieben,
ich habe das halbe Internet durch gesucht zum o.g. Thema und bin auf das Forum gestoßen.
Wir würden gerne eine dritte SS planen. Allerdings nicht unüberlegt. Daher meine Nachricht an euch.
Mein Sohn kam im Februar 2010 zur Welt. 7 Tage vor ET. Meine Fruchtblase platzte morgens gegen 09.30 Uhr im Bett und alles ging schwallartig ab. Sofort ins KH. Bis nachmittags tat sich nicht viel. Ich sollte noch Treppen laufen etc. Dann gab es etwas wehen förderndes Mittel. Die Wehen kamen stärker und regelmäßiger ab 15 Uhr. Dies zog sich bis nachts. Da lag ich allerdings nur noch auf der Liege und atmete jede Wehe weg. MM öffnete sich nur langsam und stand bei 3-4 cm. Zwischendrin gab es "scheiss egal Tropfen" über die Vene wovon ich erbrechen musste. Gegen 3 Uhr nachts die pda. Danach tat sich gar nichts mehr. es kam gegen 5 Uhr zu einem ks mit einer Spinalanästhesie. Keine Ahnung was dort schief ging aber ich war Ganzkörper betäubt sodass ich mich während der OP links weg übergab und dann halb wegtrat vom Kreislauf. Mein Sohn wurde gesund zur Welt geholt mit 3700 g und 51 cm.
Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
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Emco 2011

Ich hatte 2 KS. Einmal 2010 und 2012...2013 bin ich wieder Schwanger geworden und mir war klar, dass ich diesmal keinen erneuten KS möchte. Ich habe mich absichtlich nicht im Netz darüber informiert, sondern von Anfang an mit meinen Frauenarzt und Hebamme kurzgeschlossen, um zu vermeiden, Angst zu bekommen. Mein Arzt sagte gleich, dass es möglich ist und wir es probieren. In der 35 SSW bin ich in unser KH zum Gespräch und sie weigerten sich eine Spontangeburt zu machen. Nur einen KS. Ich war entäuscht und bin in eine andere Klinik...Dort sagte der OA ohne mit der Wimper zu zucken, kein Problem machen wir...Er hat mich aufgeklärt aber hat mir nur das Nötigste gesagt, um mir keine Angst zu machen. Dann ist meine Fruchtblase geplatzt, es ging los...mittel starke Wehen 6 stunden lang zum Aushalten. Dann 2 Stunden starke Wehen und 3 Presswehen und er war da. Spontan und ohne Probleme. Und das Wichtigste, was ich euch sagen muß, ich hatte nicht einen einzigen Gedanken Angst wegen meiner 2 KS. Nicht eine Sekunde habe ich daran gedacht, dass etwas passieren könnte, alles war entspannt und wunderbar. Ich bin sehr stolz und froh darüber mich so entschieden zu haben und es war die schönste Geburt, die ich jemals erleben durfte...

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30. Januar 2017 um 21:27
In Antwort auf coral_12765882

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ich habe das halbe Internet durch gesucht zum o.g. Thema und bin auf das Forum gestoßen.
Wir würden gerne eine dritte SS planen. Allerdings nicht unüberlegt. Daher meine Nachricht an euch.
Mein Sohn kam im Februar 2010 zur Welt. 7 Tage vor ET. Meine Fruchtblase platzte morgens gegen 09.30 Uhr im Bett und alles ging schwallartig ab. Sofort ins KH. Bis nachmittags tat sich nicht viel. Ich sollte noch Treppen laufen etc. Dann gab es etwas wehen förderndes Mittel. Die Wehen kamen stärker und regelmäßiger ab 15 Uhr. Dies zog sich bis nachts. Da lag ich allerdings nur noch auf der Liege und atmete jede Wehe weg. MM öffnete sich nur langsam und stand bei 3-4 cm. Zwischendrin gab es "scheiss egal Tropfen" über die Vene wovon ich erbrechen musste. Gegen 3 Uhr nachts die pda. Danach tat sich gar nichts mehr. es kam gegen 5 Uhr zu einem ks mit einer Spinalanästhesie. Keine Ahnung was dort schief ging aber ich war Ganzkörper betäubt sodass ich mich während der OP links weg übergab und dann halb wegtrat vom Kreislauf. Mein Sohn wurde gesund zur Welt geholt mit 3700 g und 51 cm.
Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
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Emco 2011

Es gibt sehr wohl die Möglichkeit, ich habe auch mal eine Frau gekannt, die nach 2 Kaiserschnitten eine Spontangeburt hatte. Hätte ich ein 3. Kind gehabt (beim 1. Notfall-KS, beim 2. schlussendlich leider auch KS), ich hätte es auf jeden Fall nochmals probiert. Allerdings hätte ich mir ein anderes Umfeld ausgewählt, z.B. ein Geburtshaus oder ein Spital, wo man eine Beleghebamme hat (die Hebamme, die einen schon während der SS betreut). Meiner Erfahrung nach haben die Aerzte in der Regel sowieso lieber geplante Kaiserschnitte, weil sie eben planbar sind (also nicht mitten in der Nacht oder am Wochenende, wie Notfälle ja oft sind). Und ein geplanter KS läuft genau nach Schema ab, nichts Unvorhergesehenes, kleinstmögliches Risiko. Wobei ein KS halt eben doch eine OP ist, welche man ganz sicher nicht in jedem Fall zwingend durchführt (sondern halt eben da Routineeingriff). 

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30. Januar 2017 um 21:30
In Antwort auf coral_12765882

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Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
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Emco 2011

Ich hatte einen Kaiserschnitt. Vor der zweiten Geburt hat mir der FA gesagt, dass ich spontan gebären könne, wenn es wirklich spontan sei. D.h. kein einleiten, da diese Wehen heftiger seien (d.h. Gefahr einer Ruptur grösser) und keine PDA und starken Schmerzmittel möglich seien. Dann bekam ich wieder ein starkes Schmerzen in der 37 Woche und das Kind musste geboren werden. Es wollte nicht alleine kommen und somit habe ich mich dann auf Rat des FA für einen KS entschieden, da ich nicht einleiten wollte (grössere Gefahr für Ruptur). Ich hätte auch schriftlich die Einwilligung erteilen müssen. Und bei mir war das Blutungsrisiko aufgrund der Schmerzen auch viel grösser und deshalb war es noch gefährlicher. Zudem: in meinem Umfeld hatten recht kurz davor gerade zwei Frauen nach 1 KS 2. Spontangeburt eine Ruptur. Beide hatten Glück - bei einer war es aber sehr knapp und sie war nach der Geburt sehr lange sehr schlächt zwäg. Das war es mir einfach nicht wert. Ich hatte ja zwei Leute zu Hause (Kind und Mann), die auf uns zwei warteten. Aber ich denke, Du solltest das mit deinem FA klären. Er kennt die Situation am Besten. Aber noch was: Nach einem KS würde ich nie spontan in einem Geburtshaus gebären. Wenn die KSnaht reisst, dann muss es sehr schnell gehen und es wird schnell gefährlich. Bei Geburt in Geburtshaus in diesem Fall vielleicht sehr zeitkritisch.

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30. Januar 2017 um 21:50
In Antwort auf coral_12765882

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Wir würden gerne eine dritte SS planen. Allerdings nicht unüberlegt. Daher meine Nachricht an euch.
Mein Sohn kam im Februar 2010 zur Welt. 7 Tage vor ET. Meine Fruchtblase platzte morgens gegen 09.30 Uhr im Bett und alles ging schwallartig ab. Sofort ins KH. Bis nachmittags tat sich nicht viel. Ich sollte noch Treppen laufen etc. Dann gab es etwas wehen förderndes Mittel. Die Wehen kamen stärker und regelmäßiger ab 15 Uhr. Dies zog sich bis nachts. Da lag ich allerdings nur noch auf der Liege und atmete jede Wehe weg. MM öffnete sich nur langsam und stand bei 3-4 cm. Zwischendrin gab es "scheiss egal Tropfen" über die Vene wovon ich erbrechen musste. Gegen 3 Uhr nachts die pda. Danach tat sich gar nichts mehr. es kam gegen 5 Uhr zu einem ks mit einer Spinalanästhesie. Keine Ahnung was dort schief ging aber ich war Ganzkörper betäubt sodass ich mich während der OP links weg übergab und dann halb wegtrat vom Kreislauf. Mein Sohn wurde gesund zur Welt geholt mit 3700 g und 51 cm.
Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
aber ich habe auch gelesen, dass dies machbar ist.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen in diesem Bereich. Negative und Positive und kann mir das Infos geben und mir weiterhelfen.
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Emco 2011

Ich bin gerade mit Kind Nr. 3 schwanger und hatte 2x Kaiserschnitt. Eigentlich finde ich Kaiserschnitt total blöd und habe in der 1. Schwangerschaft gesagt: Alles, bloss keinen Kaiserschnitt. Aber manchmal kommt es anders als man denkt. Hier zur Info meine Erfahrung:
1. Kind: grosser Kopf, ist gar nie richtig ins Becken gerutscht. Daher trotz Wehentropf keine richtigen Wehen. Nach 2 Tagen probieren (war schon 15 Tage über Termin) hat man einen Kaiserschnitt gemacht. 2. Kind: Kopf etwas kleiner, spontan schöne Wehen gehabt. Nach Blasensprung ins Spital (Wehen ca. alle 5 min). Muttermund ging nie weiter als 1cm auf, auch nach 5-6 Stunden nicht. Extreme Schmerzen. Dann wurde beschlossen, wieder einen Kaiserschnitt zu machen. Gemäss Gynäkologin nicht zu früh, die Narbe sei schon sehr schwach gewesen, daher vermutlich auch die starken Schmerzen. 3. Kind: geplanter Kaiserschnitt auf Empfehlung der Ärztin. Ich glaube aber, ich würde es nach den oben beschriebenen Erfahrungen auch nicht noch einmal spontan versuchen. Lasse mich gleich danach unterbinden, da ich dann mit Kindern abgeschlossen habe.
Ich verstehe Dich sehr gut, dass Du nochmal eine spontane Geburt versuchen willst. Ich hätte es auch gerne mal erlebt. Sprech doch mal mit Gynäkologe Deines Vertrauens, vielleicht mit mehreren Personen. Kannst Du den Bericht Deiner letzten Geburt einsehen? Steht etwas über die Narbenqualität? Anscheinend kann man das auch im Ultraschall überprüfen, wäre das eine Lösung? Im Endeffekt musst Du die Entscheidung selber fällen. Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe sehr, dass Du Deine Wunschgeburt bekommst.
 

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30. Januar 2017 um 21:53
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Wir würden gerne eine dritte SS planen. Allerdings nicht unüberlegt. Daher meine Nachricht an euch.
Mein Sohn kam im Februar 2010 zur Welt. 7 Tage vor ET. Meine Fruchtblase platzte morgens gegen 09.30 Uhr im Bett und alles ging schwallartig ab. Sofort ins KH. Bis nachmittags tat sich nicht viel. Ich sollte noch Treppen laufen etc. Dann gab es etwas wehen förderndes Mittel. Die Wehen kamen stärker und regelmäßiger ab 15 Uhr. Dies zog sich bis nachts. Da lag ich allerdings nur noch auf der Liege und atmete jede Wehe weg. MM öffnete sich nur langsam und stand bei 3-4 cm. Zwischendrin gab es "scheiss egal Tropfen" über die Vene wovon ich erbrechen musste. Gegen 3 Uhr nachts die pda. Danach tat sich gar nichts mehr. es kam gegen 5 Uhr zu einem ks mit einer Spinalanästhesie. Keine Ahnung was dort schief ging aber ich war Ganzkörper betäubt sodass ich mich während der OP links weg übergab und dann halb wegtrat vom Kreislauf. Mein Sohn wurde gesund zur Welt geholt mit 3700 g und 51 cm.
Meine Tochter war im April 2013 ein geplanter KS. Zum Einen wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt, war zu unsicher, hatte enorme Ängste und es drohte ein Leistenbruch laut den Ärzten unter der normalen Entbindung. War allerdings bis dato "nur" eine Leistenzerrung. hm.
Die OP lief bei vollem Bewusstsein trotz meiner sehr schlechten Erfahrungen bei der ersten Geburt, sodass mein mann dabei sein konnte. Unsere Tochter kam 16 tage vor ET mit 3500 gr und 50 cm zur Welt. Ich sah das Kind nur ganz kurz und weg waren Kind und Mann während ich noch 45 Min im OP liegen musste. Der Doc hatte wohl gleichzeitig viel Vernarbung gelöst...
EIGENTLICH waren wir mit der Kinderplanung durch. 2 gesunde Kinder, Junge und Mädchen... aber irgendwie... ich wünsche mir sehnlichst ein drittes Kind. mir fehlt so wahnsinnig das Erlebnis der spontan Geburt. immer wenn ich das im freundes oder Familienkreis höre könnte ich heulen. ich hatte meine kinder erst viel später gewaschen und halb angezogen bei mir, ich habe es nicht alleine geschafft, ich habe die Erfahrung nicht gemacht.... ich habe sehr angst. man ließt viel über diese ganzen Risiken, vor allem nach Kaiserschnitten.
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Ich hatte bei der ersten Geburt einen Kaiserschnitt wegen einer Plazentalösung, für die zweite war es mir wichtig es spontan versuchen zu können. Ich habe mich gut informiert und es wäre in jedem Krankenhaus anders gewesen! Die einen hätten geschnitten, weil sie immer schneiden wenn es schonmal einen Kaiserschnitt gab. Ich hab mich für die entschieden, die es versuchen. Es kam natürlich alles anders als geplant, ich bekam eine Schwangerschaftsvergiftung und es war klar, es könnte zu einem Ks kommen, aber es wurde alles gatan, um es spontan zu versuchen. Und ich habe es geschafft und es tat mir so gut. Viele staunen wenn ich das erzähle und es war deutlich dass es in den anderen KHs ein KS geworden wäre. Du siehst es hängt sehr von der Situation und den Leute an die man sich wendet ab Kann sein das es sich bei dir mit der Vorgeschichte keiner zutraut und man lieber zu vorsichtig ist. Ich denke, du musst dich in deiner Gegend gut umhören, Vorgespräche mit der Klinik oder der Hebamme helfen auch. Wichtig ist das du dich gut aufgehoben fühlst und am Ende den Weg geht der für dich und das Kind am besten ist. Ich drücke dir auf jeden fall die Daumen das es klappt! 
 

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