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Spontane Geburt oder Kaiserschnitt

24. Oktober 2018 um 13:29 Letzte Antwort: 8. November 2018 um 18:38

Hallo,


Ich bin jetzt in der 34. Woche und habe seitWochen Wahnsinnige Angst vor der Geburt.
Eigentlich hatte ich vor im Geburtshaus spontan zu entbinden, aber da bin ich mir mittlerweile nichtmehr sicher, ob das so eine gute idee ist.
Als ich mich dafürentschieden hatte wusste ich leider noch nichts von möglichen Geburtsverletzungen. Ich dachte das schlimmste was einem passieren kann sei ein kleiner schnitt am damm der nach 2 oder 3 Wochen abgeheilt ist. Aber jetzt lese ich von Hämoriden, Inkontinenz Organvorfall und all diesen Dingen, gerade die langfristigen Folgen finde ich schon sehr heftig (aka Harn und Stuhlinkontinenz und Gebärmuttervorfall). Auch möchte ich nach der Entbindung keine Hämoriden oder Ähnliches haben.
Ich mache mir auch Sorgen, dass mein Beckenboden irreperabelen Schaden bei der Geburt nimmt. Ich mache leidenschaftlich gerne Sport und wenn ich aufgrund einer Geburtsbedingten Beckenbodenschwäche nichtmehr laufen gehen könnte wäre das wirklich sehr schlimm für mich. Würde ich inkontinent werden würde ich warscheinlich von der Brücke springen, das wäre kein leben mehr für mich.
Meine Hebamme meinte es wäre vor allem von der Wochenbettruhe und meinem Gewebe abhängig ob soetwas eintritt. Aber sie meinte auch das es sich auf jeden fall verändern wird da unten (das möchte ich eigentlich nicht)

Im gegensatz dazu stehen die Risiken eines Kaiserschnitts. Ich habe OP Risiken und die damit verbunden Infektionsrisiken, das ist natürlich auch nicht so toll. Es drohen verwachsungen und Mikrofissuren bei inkorrekter Wundheilung. Dazu kommen komplikationen mit taubheitsgefühlen im Unterbauch. Dazu kommt ass ich auch noch im Krankenhaus bleiben muss, was ich nicht so sonderlich toll finde.

Mit dem Sport müsste ich bei beiden Variaten länger warten einmal wegen des Beckenbodens und einmal wegen der Narbe. Warscheinlich könnte ich nach einer Spontanen geburt nach einem 4 Wochen wieder leicht Radfahren (sofern evtl Wunden Abgeheilt sind)
Bei einem Kaiserschnitt müsste ich warscheinlich doppelt so lange warte und dann erstmal auf den heimtrainer. Für beide Varianten gillt dass ich den Beckenboden wieder Fest haben muss um Joggen gehen zu können, was mir bei einem Kaiserschitt jedoch warscheinlicher scheint, dafür hab ich dann die Narbe. Allerdings habe ich jetzt schon öfter gelesen, dass der beckenboden durch Natürlich Geburten auch so geschwächt werden kann, dass er nie wieder so wird wie vorher und lauftraining unmöglich macht .

Alles in allem erscheinen mir die Risiken eines Kaiserschnittes, wenn mann die möglichen langzeitfolgen betrachtet als deutlich weniger schlimm.

Dazu kommt noch die Frage wie bekomme ich überhaupt einen Wunschkaiserschnitt und ist es dafür nicht schon zu spät.

Ich weis einfach nichtmehr was ich noch tun soll ...
wie war es denn bei euch ? habt ihr irgentwelche erfahrungen ?
Vieleicht sind ja auch ein paar Sportlerinnen unter euch die Erfahrungen damit gesammelt haben.


 

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24. Oktober 2018 um 15:07

Hallo Thura,
als ich deinen Beitrag gelesen habe, musste ich erstmal schlucken. So viele Gedanken über Geburtsverletzungen und Risiken habe ich mir gar nicht gemacht. Meine größte Angst war, dass ich die Schmerzen nicht aushalte. Die ganzen Risiken, die du aufzählst, sind doch eher die Ausnahme (meine Meinung). Wenn das so oft der Fall wäre, würde keine Frau mehr ihr Kind auf natürlichem Wege bekommen.
Meine Mutter (55) hat nach beiden Geburten nie Rückbildung- oder Beckenbodengymnastik gemacht und sie hatte nie Probleme. Meine SM hat vier Kinder natürlich bekommen und hat auch keinerlei Probleme mit Inkontinenz oder dem Beckenboden. Ich selbst habe spontan entbunden (40+2). Ich bin lediglich etwas gerissen und die Nähte sind bei zu viel Bewegung in den ersten Tagen angeschwollen. Das war aber auch schon alles. Mein Beckenboden war und ist komplett intakt, auch direkt nach der Geburt. Er war geschwächt, aber da muss man dann Rückbildungsgymnastik machen und diese auch zuhause machen und nicht nur auf den Kurs beschränken
Auch von meiner Schwester, von meinen Schwägerinnen oder aus der näheren Verwandtschaft hat jede die Geburt gut überstanden, bis auf den einen oder anderen Dammriss. Aber der ist wirklich halb so schlimm. Meine Schwägerin hatte sogar keine Verletzungen obwohl ihr kleiner einen KU von 38 cm, fast 60cm groß und fast 5 kg schwer war.
Meine Hebamme hat uns vorbereitend auf die Geburt ein Dammmassageöl empfohlen um den Damm vorzubereiten. Meine Schwägerin hat irgendein Sitzbad für den Damm gemacht zur Vorbereitung. Vielleicht kannst du deine Hebamme mal danach fragen.
In der Rückbildung habe ich dann Konen und Beckenbodenkugeln empfohlen bekommen, um die Muskulatur weiter zu trainieren. Die Beckenbodenkugeln kann man sogar während der Schwangerschaft tragen, um so den Beckenboden zu stärken. Ich habe mir beides zugelegt und sehr gerne verwendet. Die Beckenbodenkugeln trage ich auch jetzt – fast zwei Jahre später – noch sehr gerne.
Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut zusprechen, damit du nicht so viel Angst vor einer natürlichen Geburt haben musst. Es war für mich das schönste Erlebnis. Ich möchte es nicht missen und würde mich jederzeit wieder so entscheiden.
LG

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24. Oktober 2018 um 16:39

Also ich habe vor 4 Wochen mein zweites Kind natürlich im Geburtshaus entbunden. Mein Mann war 3 Wochen zu Hause und seit einer Woche bin ich nun alleine mit 2 Kindern. Obwohl ich wirklich gerne Sport mache, bin ich im Moment gerade noch dabei einen Rhythmus mit den beiden zu finden. Sport hat jetzt nicht gerade oberste Priorität. Von daher muss ich ja echt schmunzeln, wenn ich lese, das du gerade allen ernstes einen Kaiserschnitt in Erwägung ziehst, damit du hoffentlich wieder 1-2 Wochen früher Sport machen kannst! Laut den Hebammen im Geburtshaus dauert das Wochenbett 6-8 Wochen und in dieser Zeit sollte sich Frau weitestgehend schonen. Egal wie entbunden wurde, in dieser Zeit ist Sport v. a. so Beckenboden belastende Sachen wie Laufen, absolut tabu.
Wenn du nicht willst, dass sich dein Körper verändert, dann bist du mal eben 34 Wochen zu spät dran. Dein Beckenboden wird auch schon in den 9 Monaten belastet, weil er das Baby + Organe tragen muss. Inkontinenz + Hämoriden können auch schon in der Schwangerschaft auftreten, genauso wie Krampfandern etc. Alles kann, aber nichts muss! Und gerade den Beckenboden kann man doch wunderbar trainieren und wenn du eh gerne Sport machst, sollte das doch kein Problem sein.
Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich dir jetzt auch lieber zur Entbindung im Geburtshaus raten. Meinen Ersten musste ich leider doch im KH entbinden und die Betreuung war dank schlechtem Personalschlüssel sehr bescheiden. Trotz Wehen und offenen Mumu war 6 !! Std. niemand da. Keine Hebamme, keine Ärztin, niemand. Erst als die Wehen immer schwächer wurden und ein Kaiserschnitt drohte, waren auf einmal sage und schreibe 5 Leute vom Personal da. Die Stunden vorher, hätte mir schon einer gereicht und mein Kind wäre vermutlich schon längst auf der Welt gewesen. Für Maßnahmen um einen Dammmriß zu verhindern war dann natürlich keine Zeit mehr.
Meinen Zweiten habe ich im Geburtshaus entbunden und die 1 zu 1 Betreuung ist einfach genial. Allein durch gute Betreuung können so viele Probleme und Problemchen schon im Vorfeld gelöst werden. Und zumindest in meinem Geburtshaus gibt es auch weniger Dammrisse, weil auch Geburtshelfer durch Auflagen und bestimmte Handgriffe den Dammm während der Geburt entlasten können, es wird auch weniger genäht etc. Aber für sowas muss halt auch jemand anwesend sein und nicht 3 Geburten gleichzeitig betreuen.
 

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24. Oktober 2018 um 19:52

@theola:
Na weil Neugier eine verdammt negative Eigenschaft sein kann XD ich muss immer alles Genau wissen, irgentetwas nicht zu wissen macht mich wahnsinnig nervös .

@mikesch 08

meine Situation ist etwas anders mein Freund ist die meiste Zeit zuhause und ich gehe nach 8 Wochen auch wieder arbeiten. Also zeitlich sollte es gehen( ich hab mir extra schon einen Heimtrainier besorgt damit Sport auch mit dem kleinen klappt )
Was ich dazu sagen muss ich habe ein Kaputtes Hüftgelek das bewegt werden muss sonst komm ich nach 4 Wochen nichtmehr aus dem Bett (Knorpelprobleme und so). Die 6-8 Wochen wollte ich auch versuchen einzuhalten und wenn dann nur ein bisschen trainieren damit das Gelenk nicht ganz einrostet.

Ja das mit den 34 Wochen zu spät hab ich auch schon bereut... Sagen wir mal das Kind war und ist kein Wunschkind, ich bekomme es meinem Freund zuliebe. Aber naja das muss ich jetzt durch.

Ach mensch gerade dieses alles kann nichts muss macht mich so unendlich nervös .
Mir wäre deshalb die Betreuung im Geburtsaus am liebsten aber es hat den einen entscheidenden Nachteil, dass wenn etwas schief geht das nächste KH 45 min Autofahrt entfernt ist und ich müsste mit Komplikationen 45 min RTW fahren.

@reka1200
Deine Berichte machen mir tatsächlich ein wenig Mut . Deswegen wollte ich mal hier nachfragen, nicht das ich mich da total unnötig in was hineinsteigere...
Das mit dem Dammassageöl habe ich auch schon gelesen, dass wollte ich auf jeden fall ausprobieren

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24. Oktober 2018 um 21:10

Ich hatte zwei schwere Geburten (lange Wehen + starke Schmerzen), bin aber bei beiden Geburten komplett ohne Verletzungen davongekommen, hatte nicht den kleinsten Riss!
Habe davor mit dem Epi-No trainiert (bei Interesse Googeln), und ich denke, dass es mir geholfen hat - auch psychisch. Ich hatte einfach das Gefühl, aktiv etwas tun zu können, und das hat mir sehr geholfen.

Abgesehen davon kenne ich leider Fälle, bei denen der Kaiserschnitt gar nicht so harmlos war - die Freundin eines Bekannten muss jetzt, ein paar Wochen nach dem Wunschkaiserschnitt, nochmal operiert worden, weil irgendetwas schiefgelaufen ist.
Ein Kaiserschnitt ist - wie eine spontane Geburt - auch nicht zu 100% berechenbar, es kann da immer Komplikationen geben oder zu großen Blutergüssen oder anderen (nach)behandlungsbedürftigen Dingen kommen!
Eine gute Freundin von mir, die vor vier Jahren Zwillinge bekommen hat, hat heute noch immer mit ihrer Kaiserschnittnarbe zu kämpfen, und meine eigene Mutter (die vor 36 Jahren bei meiner Geburt einen Notkaiserschnitt haben musste) auch.

Also, dass ein Kaiserschnitt immer leichter und besser ist, stimmt einfach nicht, auch wenn man das denken könnte.
Ich kann zwar durchaus sehr gut verstehen, dass man sich den Geburtsprozess ersparen möchte - denn ich hatte zwei lange, grausame Geburten, wo ich am Ende dachte, ich schaffe es nicht mehr.
Aber die Austreibungsphase inkl. des möglichen Verletzungsrisikos ist eigentlich nicht das schlimmste an einer Geburt.


Ins Geburtshaus würde ich persönlich nicht gehen, ich fände es schlimm während der Geburt, wenn es Komplikationen gäbe, ins KH transportiert werden zu müssen.
Da wäre mir das Risiko einfach viel, viel zu hoch.

Nach dem, was uns jetzt nach der letzten Geburt passiert ist, würde ich sowieso nur noch in einem KH mit Neugeborenenstation entbinden: Unser Sohn (8 Wochen alt) musste noch am Abend nach der Geburt auf die Perinatalstation: Neugeborenen-Infektion.
Wir waren schwer geschockt, doch das Klinikpersonal versicherte uns, dass das sehr häufig sei, leider keine Seltenheit oder ein Einzelfall.
Was macht man da, wenn man im Geburtshaus entbindet...? Im schlimmsten Fall wird so etwas nicht einmal schnell genug erkannt (in der Klinik geht so etwas zum Glück relativ schnell), und der kleine Wurm könnte Spätfolgen erleiden oder noch schlimmeres.

Ich finde den Gedanken von Geburtshäusern sehr gut, aber m.E. ist das nur etwas für Mutige. Es darf halt während der Geburt nichts passieren - und auch das Kind muss kerngesund zur Welt kommen.
Es gibt durchaus Fälle, in denen das Kind nach der Geburt sofort eine Behandlung braucht... und da ist ein Horror, wenn man selbst noch daliegt und das Baby abtransportiert wird.
Das ist der Freundin einer Bekannten passiert, die in einer Klinik ohne Perinatalstation entbunden hat. Das Baby wurde nach der Geburt mit dem Helikopter in eine andere Klinik geflogen... und sie musste zusehen, wie sie hinterherkommt.

Als unser Kleiner auf die Perinatalstation musste, konnte ich ihn von meiner Station aus (nur ein Stockwerk höher) immerhin sehen, wann ich wollte - und es bestand auch die Möglichkeit, ein Mutter-Kind-Zimmer auf der Perinatalstation zu bekommen.
(Das geht nicht überall, am besten vorher erkundigen!)


Wie gesagt: Der Kaiserschnitt ist nicht unbedingt immer die einfachste Option, man kann danach genauso Probleme haben - aber man sollte sich auf jeden Fall sehr gut überlegen, wo man entbindet.
Selbst bei der 5. Geburt (das war jetzt meine zweite) würde ich nicht ins Geburtshaus gehen, weil ich im Zweifelsfall/Notfall einfach dort sein möchte, wo Fachpersonal vorhanden ist, das darauf geschult ist mir/und/oder dem Kind sofort das Leben zu retten, wenn Not am Mann sein sollte!


Ansonsten schließe ich mich den Vorpostern an... nach der Geburt, wenn man erstmals ein Neugeborenes zu Hause hat, geht es erst einmal rund... ich dachte auch, dass ich nach der Geburt bald wieder aufs Pferd kommen würde... aber da hatte ich die Rechnung ohne unser neues Familienmitglied gemacht.

Alles Gute und eine unkomplizierte Geburt!

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24. Oktober 2018 um 21:52
In Antwort auf thura.

Hallo,


Ich bin jetzt in der 34. Woche und habe seitWochen Wahnsinnige Angst vor der Geburt.
Eigentlich hatte ich vor im Geburtshaus spontan zu entbinden, aber da bin ich mir mittlerweile nichtmehr sicher, ob das so eine gute idee ist.
Als ich mich dafürentschieden hatte wusste ich leider noch nichts von möglichen Geburtsverletzungen. Ich dachte das schlimmste was einem passieren kann sei ein kleiner schnitt am damm der nach 2 oder 3 Wochen abgeheilt ist. Aber jetzt lese ich von Hämoriden, Inkontinenz Organvorfall und all diesen Dingen, gerade die langfristigen Folgen finde ich schon sehr heftig (aka Harn und Stuhlinkontinenz und Gebärmuttervorfall). Auch möchte ich nach der Entbindung keine Hämoriden oder Ähnliches haben.
Ich mache mir auch Sorgen, dass mein Beckenboden irreperabelen Schaden bei der Geburt nimmt. Ich mache leidenschaftlich gerne Sport und wenn ich aufgrund einer Geburtsbedingten Beckenbodenschwäche nichtmehr laufen gehen könnte wäre das wirklich sehr schlimm für mich. Würde ich inkontinent werden würde ich warscheinlich von der Brücke springen, das wäre kein leben mehr für mich.
Meine Hebamme meinte es wäre vor allem von der Wochenbettruhe und meinem Gewebe abhängig ob soetwas eintritt. Aber sie meinte auch das es sich auf jeden fall verändern wird da unten (das möchte ich eigentlich nicht)

Im gegensatz dazu stehen die Risiken eines Kaiserschnitts. Ich habe OP Risiken und die damit verbunden Infektionsrisiken, das ist natürlich auch nicht so toll. Es drohen verwachsungen und Mikrofissuren bei inkorrekter Wundheilung. Dazu kommen komplikationen mit taubheitsgefühlen im Unterbauch. Dazu kommt ass ich auch noch im Krankenhaus bleiben muss, was ich nicht so sonderlich toll finde.

Mit dem Sport müsste ich bei beiden Variaten länger warten einmal wegen des Beckenbodens und einmal wegen der Narbe. Warscheinlich könnte ich nach einer Spontanen geburt nach einem 4 Wochen wieder leicht Radfahren (sofern evtl Wunden Abgeheilt sind)
Bei einem Kaiserschnitt müsste ich warscheinlich doppelt so lange warte und dann erstmal auf den heimtrainer. Für beide Varianten gillt dass ich den Beckenboden wieder Fest haben muss um Joggen gehen zu können, was mir bei einem Kaiserschitt jedoch warscheinlicher scheint, dafür hab ich dann die Narbe. Allerdings habe ich jetzt schon öfter gelesen, dass der beckenboden durch Natürlich Geburten auch so geschwächt werden kann, dass er nie wieder so wird wie vorher und lauftraining unmöglich macht .

Alles in allem erscheinen mir die Risiken eines Kaiserschnittes, wenn mann die möglichen langzeitfolgen betrachtet als deutlich weniger schlimm.

Dazu kommt noch die Frage wie bekomme ich überhaupt einen Wunschkaiserschnitt und ist es dafür nicht schon zu spät.

Ich weis einfach nichtmehr was ich noch tun soll ...
wie war es denn bei euch ? habt ihr irgentwelche erfahrungen ?
Vieleicht sind ja auch ein paar Sportlerinnen unter euch die Erfahrungen damit gesammelt haben.


 

Hallo.
Also ich persönlich treibe keinen Sport. Ich wollte gerne normal entbinden. Am Ende wurde es ein Notkaiserschnitt mit Vollnarkose. Glaube mir,eine normale Geburt ist mit Sicherheit schöner. Man sollte vielleicht nicht so viel lesen was denn alles passieren kann. Das passiert vielleicht bei der 1000 Geburt oder was weiß ich. 
Ich würde dir raten...Versuche normal zu entbinden. Mache dann Rückbildung und ich denke mit Kind haste am Anfang genug Sport

lg

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25. Oktober 2018 um 1:50

Ganz ehrlich? Ich denke du stellst dir mal unabhängig von allen möglichen Geburtsverletzungen ein Leben mit Baby zu einfach vor. Du willst nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen? Deine Entscheidung, ich persönlich denke nicht, dass das so problemlos funktioniert. Erstmal werden die Nächte hart. Auch wenn es immer wieder Mütter gibt, die behaupten, ihr Kind hätte mit 2 Wochen bereits 12h durchgeschlafen, ich halte das für Blödsinn. Du wirst aller Wahrscheinlichkeit auch nach 8 Wochen Lichtjahre davon entfernt sein durchzuschlafen und bist dann tagsüber so gerädert, dass du froh bist, wenn du dich einfach mal ne Stunde aufs Sofa legen kannst. 
So jetzt zu den Geburtsverletzungen: du hast die Möglichkeit spontan zu entbinden und ziehst jetzt ernsthaft den Kaiserschnitt in Erwägung, weil du Angst um deinen Beckenboden hast? Dir ist aber schon klar, dass ein Kaiserschnitt am Ende eine riesige Bauch-OP ist? Dein Beckenboden wird schon in der Schwangerschaft stark belastet, da ändert der Kaiserschnitt jetzt auch nichts. 
Die Geburt meiner Tochter war gelinde gesagt beschissen. Sie ist im Becken stecken geblieben, ich musste über Stunden an den Wehentropf und am Ende wurde sie mit der Zange rausgezerrt. Dementsprechend wurde ich relativ weit geschnitten, damit sie überhaupt mit der Zange reinkamen. Durch gute Wochenbettpflege meiner Hebamme hat sich das gut regeneriert. Wichtig war auch der Rückbildungskurs nach 8 Wochen.
Aber wie gesagt, ich denke nicht, dass du mit einem dann 2 Monate alten Säugling die Energie haben wirst, dich noch stundenlang sportlich zu betätigen. Wenn du Bewegung willst, dann mach mit dem Baby lange ausgedehnte Spaziergänge, das kommt euch beiden zu Gute, ansonsten muss ich mich der Allgemeinmeinung anschließen: wenn du keine Veränderung hättest haben wollen (sowohl körperlich, als auch im Lebenswandel), dann bist du jetzt 34 Wochen zu spät dran, um dir darüber Gedanken zu machen

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25. Oktober 2018 um 8:06

@ juko 89 Deine Geschichte hört sich echt schlimm an, vor soetwas habe ich richtig angst . Vorsicht abschnitt am rande des nervenzusammenbruchs: Ja ich weis das ich 34 Wochen zu spät dran bin, und ich bereue es jeden Tag, wenn ich wieder heulend vor dem Spiegel zusammen breche weil ich mich nichtmehr sehen kann. Mein freund mault und schreit mich nur noch an das ich mich gefälligst zusammenreissen soll und dass ich ihm so jede vorfreude nehmen würde. Und ja ich hab keine ich freue mich nicht auf dieses kind ich habe nur angst davor, nein ich habe auch keinerlei muttergefühle oder liebe aufgebaut ich bin eigentlich nur noch verzweifelt und bereue es unendlich nicht abgetrieben zu haben - das war die falscheste entscheidung meines Lebens. Schwanger sein hat für mich nichts schönes ich will einfach nur dass dieser alptraum endlich ein ende hat und nicht mit enem noch größeren schrecken endet. Es ist jetzt nunmal so irgentwie muss ich da durch aber ich bin völlig am Ende mit meinen Kräften, ich versuche so schadlos wie möglich aus der ganzen sache raus zu kommen. Ob ich Psychisch überhaupt nich die kraft für eine Geburt habe weis ich nicht, ich denke so oft dass ich unendlich gerne ins Krankenhaus fahren würde um die Ärzte anzubetteln es endlich rauszuschneiden damit es ein ende hat (ja mir ist auc klar, dass das keiner macht). Ehrlich gesagt bin ich auch etwas sauer, hätte ich am Anfang gewusst welche risiken eine schwangerschaft birt, hätte ich das kind nicht behalten. Ich war bei Beratungsstellen sogar mit hebamme und habe gesagt dasss ich wahnsinnige angst um meinen körper habe und das sich etwas verändern könnte und auch dass ich das nicht gut verkraften kann. Das einzige was mir gesagt wurde ist dass ich nach spätestens nach 4- 5 monaten meinen alten Körper wieder habe und sich nichts verändern wird. Hätte man mich damals richtig aufgeklährt, hätte ich mich anders entschieden. Arbeiten und Sporten brauch ich einfach um nicht völlig in ein loch zu fallen. Ich verstehe auch nicht ganz wiso das nach 8 wochen so ein problem sein sollte arbeiten zu gehen, die meisten männer gehen bedeutent früher nach der geburt ihres kindes arbeiten und die scheinen das ja auch hin zu bekommen. Mir ist es auch einfach wichtig dass ich erstmal nicht die hauptbetreuende person für dieses kind bin, dass ich nur kann und nicht muss, für den rest ist der vater verantwortlich. Wir hatten das von Anfang an besprochen und das war meine Bedingung nicht abzutreiben.Da ist einfach die hoffnung, dass doch noch alles gut wird wenn ich mir nur die zeit nehme mich langsam an das kind zu gewöhnen. wer weis vieleicht baut eine Geburt eine beziehung zu dem KInd auf, vieleicht wird es aber auch zu einem völligen desaster, wenn die werdende Mutter keine werden will und sich psyschich verschiließt @lokisgeleit Ja das mit dem lesen weis ich XD aber ich tu es trotzdem immer wieder, Kopfmensch halt... Wenn ich mit dem Kind genug sport habe wäre das ja ideal Damit darfs mich gerne nochmal überraschen. @sofiasmum Das klingt ja dramatisch mit den kleinen und der infektion, an soetwas hatte ich noch garnicht gedacht, der kleine müsste dann ja auch 45min ins nächste KH.Am anfang hatte ich garkeine Angst vor komplikationen und von einem Tag auf den andern hab ich jetzt richtig Angst davor. Wenn das ja nicht weit weg wäre. Vielleicht könnte ich auch in eine Klinik gehen, kann man eigentlich unter der geburt einen KS verlangen wenn man merkt dass man nichtmehr kann ? Das mit des KS komplikationen hab ich auch im hinterkopf ... dswegen bin ich ja so untentschlossen Das epi-no schau ich mir mal an danke für den tip

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25. Oktober 2018 um 8:52
In Antwort auf thura.

@ juko 89 Deine Geschichte hört sich echt schlimm an, vor soetwas habe ich richtig angst . Vorsicht abschnitt am rande des nervenzusammenbruchs: Ja ich weis das ich 34 Wochen zu spät dran bin, und ich bereue es jeden Tag, wenn ich wieder heulend vor dem Spiegel zusammen breche weil ich mich nichtmehr sehen kann. Mein freund mault und schreit mich nur noch an das ich mich gefälligst zusammenreissen soll und dass ich ihm so jede vorfreude nehmen würde. Und ja ich hab keine ich freue mich nicht auf dieses kind ich habe nur angst davor, nein ich habe auch keinerlei muttergefühle oder liebe aufgebaut ich bin eigentlich nur noch verzweifelt und bereue es unendlich nicht abgetrieben zu haben - das war die falscheste entscheidung meines Lebens. Schwanger sein hat für mich nichts schönes ich will einfach nur dass dieser alptraum endlich ein ende hat und nicht mit enem noch größeren schrecken endet. Es ist jetzt nunmal so irgentwie muss ich da durch aber ich bin völlig am Ende mit meinen Kräften, ich versuche so schadlos wie möglich aus der ganzen sache raus zu kommen. Ob ich Psychisch überhaupt nich die kraft für eine Geburt habe weis ich nicht, ich denke so oft dass ich unendlich gerne ins Krankenhaus fahren würde um die Ärzte anzubetteln es endlich rauszuschneiden damit es ein ende hat (ja mir ist auc klar, dass das keiner macht). Ehrlich gesagt bin ich auch etwas sauer, hätte ich am Anfang gewusst welche risiken eine schwangerschaft birt, hätte ich das kind nicht behalten. Ich war bei Beratungsstellen sogar mit hebamme und habe gesagt dasss ich wahnsinnige angst um meinen körper habe und das sich etwas verändern könnte und auch dass ich das nicht gut verkraften kann. Das einzige was mir gesagt wurde ist dass ich nach spätestens nach 4- 5 monaten meinen alten Körper wieder habe und sich nichts verändern wird. Hätte man mich damals richtig aufgeklährt, hätte ich mich anders entschieden. Arbeiten und Sporten brauch ich einfach um nicht völlig in ein loch zu fallen. Ich verstehe auch nicht ganz wiso das nach 8 wochen so ein problem sein sollte arbeiten zu gehen, die meisten männer gehen bedeutent früher nach der geburt ihres kindes arbeiten und die scheinen das ja auch hin zu bekommen. Mir ist es auch einfach wichtig dass ich erstmal nicht die hauptbetreuende person für dieses kind bin, dass ich nur kann und nicht muss, für den rest ist der vater verantwortlich. Wir hatten das von Anfang an besprochen und das war meine Bedingung nicht abzutreiben.Da ist einfach die hoffnung, dass doch noch alles gut wird wenn ich mir nur die zeit nehme mich langsam an das kind zu gewöhnen. wer weis vieleicht baut eine Geburt eine beziehung zu dem KInd auf, vieleicht wird es aber auch zu einem völligen desaster, wenn die werdende Mutter keine werden will und sich psyschich verschiließt @lokisgeleit Ja das mit dem lesen weis ich XD aber ich tu es trotzdem immer wieder, Kopfmensch halt... Wenn ich mit dem Kind genug sport habe wäre das ja ideal Damit darfs mich gerne nochmal überraschen. @sofiasmum Das klingt ja dramatisch mit den kleinen und der infektion, an soetwas hatte ich noch garnicht gedacht, der kleine müsste dann ja auch 45min ins nächste KH.Am anfang hatte ich garkeine Angst vor komplikationen und von einem Tag auf den andern hab ich jetzt richtig Angst davor. Wenn das ja nicht weit weg wäre. Vielleicht könnte ich auch in eine Klinik gehen, kann man eigentlich unter der geburt einen KS verlangen wenn man merkt dass man nichtmehr kann ? Das mit des KS komplikationen hab ich auch im hinterkopf ... dswegen bin ich ja so untentschlossen Das epi-no schau ich mir mal an danke für den tip

Thura, das klingt schlimm, und unter diesem Aspekt kann ich deine Überlegung mit dem Kaiserschnitt sehr gut nachvollziehen. Vielleicht wäre er für dich wirklich eine Option... ich würde da an deiner Stelle nochmal mit dem Personal der Entbindungsklinik reden, in die du alternativ zum Geburtshaus gehen würdest.
Ich denke nicht, dass man jemanden mit der Vorgeschichte für einen Wunschkaiserschnitt verurteilen kann - und generell denke ich, dass man niemanden dafür verurteilen sollte (!)
Ganz ehrlich - letzten Endes geht es nur dich etwas an und niemanden sonst!

Und zu beurteilen, was letztlich schöner ist... nun ja! Das kann auch niemand, jede Geburt verläuft anders, manche sind harmloser, manche weniger schön. Sowohl natürlich als auch per KS.

Das mit der Neugeborenen-infektion ist weniger dramatisch als es klingt.
Für uns war es ein großer Schock - und ist es wohl für alle betroffenen Eltern, aber wenn die Sache sofort erkannt wird, gibt es fast nie Probleme bei der Behandlung und die Kinder werden wieder gesund.

Ich habe das nicht erwähnt um Angst zu machen sondern weil man uns sagte, die Neugeborenen-Infektion sei die häufigste Erkrankung bei Neugeborenen, es kommt einfach vor!
Wir bekamen während unseres Klinikaufenthalts auch von einigen weiteren Fällen mit.


Und ja, in der Regel und in einer guten Klinik kannst du dich auch während der Geburt noch für einen Kaiserschnitt entscheiden.
Allerdings ist es sicher etwas einfacher, wenn vorher alles gut abgesprochen ist.
Es gibt ja auch viele Fälle, in denen nach einem Blasensprung die Geburt nicht startet (bei mir vergingen zwischen Blasensprung und ersten richtigen Wehen über 15h, und die Hebamme teilte mir damals mit, dass gerade noch ein paar weitere Damen auf der Station waren, bei denen es seit 1-2 Tagen nicht in Gang kommen wollte) - auch da hätte man noch Zeit, sich für einen KS zu entscheiden.


Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall nur wirklich nochmal überlegen, in eine Klinik mit Perinatalstation zu gehen! Es gibt genügend Gründe, aus denen sie gebraucht werden kann (und die müssen nicht dramatisch sein!) -

aber 45 min zur nächsten Klinik mit Säuglingsstation wäre mir zu kritisch. 
Hätte man mein Kind nach der Geburt dorthin verlegt und ich wäre nicht gescheit hinterher gekommen (wie es bei der Freundin unserer Bekannten der Fall war), wäre ich fertig mit der Welt gewesen.

Ich würde dir auf jeden Fall so oder so gerne nochmal empfehlen zur Geburt in eine Klinik zu gehen - vor Allem wenn du ohnehin mit dem Gedanken an einen Kaiserschnitt spielst. 

Die Sache mit der emotionalen Bindung und dem Arbeiten... schwierig. Es ist für Männer wirklich anders als für Frauen, sie müssen einfach nicht durch die Geburt und durchs Wochenbett.
Je nachdem, in welchem Zustand du jetzt bist, kann dein Körper sich innerhalb von fünf Monaten schon einigermaßen erholt haben - das ist ganz unterschiedlich, aber bei Sportlern geht es in der Regel tatsächlich schneller!

Wenn ihr vereinbart habt, dass dein Freund erstmal die Hauptbezugsperson für das Kind werden soll ist es doch aber gut - bei uns ist es auch so ähnlich gelaufen, dass mein Mann sich mehr kümmerte, einfach weil es mir aufgrund einer Autoimmunerkrankung körperlich nach der Geburt längere Zeit nicht so gut ging und ich mich körperlich sehr schonen musste. Für unsere Tochter war das kein Nachteil, Hauptsache ein Elternteil ist voll da!

Alles Gute!

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25. Oktober 2018 um 9:27

Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben, finde ich es witzig, dass du dir um die Komplikationen einer natürlichen Geburt sorgen machst, die einer großen Bauch OP aber außen vorlässt. Ich erspare dir jetzt mal Horrorgeschichten dazu. 

Ich würde diese ganzen Geschichten eh meiden, die man so im Netz liest. Es schreiben doch sowieso nur die, die Probleme hatten. Ich zb hatte zwei tolle, natürliche Geburten und hab das nirgends veröffentlicht Ich bin 3 Stunden nach den Genurten duschen gegangen und konnte mich ganz ohne Schmerzen bewegen. Versuch das mal nach einem Kaiserschnitt. Ich hab auch keine Probleme mit Beckenboden oder sonst irgendwelchen Inkontinenzen  

Was deine Beckenboden angeht, sollte dir gesagt sein, dass dieser in 1. Linie durch die Schwangerschaft selbst und nicht durch die Geburt belastet wird. Er muss immerhin 9 Monate ein Baby halten. Du kannst also nach einem Kaiserschnitt genauso Probleme damit haben. Beckenbodentraining ist hier übrigens das Stichwort. Das sollte man nach der Geburt schon ernst nehmen. 

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25. Oktober 2018 um 10:04

Hallo.

Also in 1. Linie Mal:
Du bekommst ein Baby, das wundervollste das es gibt. Konzentrier dich darauf, wie schön es sein wird, wenn du dein Baby in der Hand haltest.

2. Du solltest meiner Meinung nach NICHT mehr im Internet rechechieren. Das bringt dich komplett durcheinander und macht dir noch mehr Angst. Egal für welche Geburt du dich entscheidest, Komplikationen könntes es so und so geben.

Meine 1. Tochter habe ich normal entbunden, meine 2. Tochter mit geplanten KS, weil sie falsch gelegen ist. Ich kann dir nur eine normale Geburt empfehlen, das Gefühl danach, dein Baby mit Hilfe deiner eigenen Kräft auf die Welt zu bringen ist unbeschreiblich, das Gefühl wenn du es in deinen Armen, auf deiner Brust liegen hast und es deine Nähe sucht. Unbeschreiblich. Schmerzhaft sind beide Geburten, die eine währenddessen, die andere nach der Geburt (=KS). Nach dem KS bist du nicht so beweglich, bekommst dein Baby nicht sofort an die Brust gelegt, .... Ich hatte tagelang Schmerzen, nie wieder würde einen KS machen lassen!!!

Konzentrier dich nur alleine auf dich und dein Baby und mach dir keine Sorgen, welche Geburt die bessere wäre. Lass es auf dich zukommen, das ist das Beste für dich und dein Baby!!!

Mit Sport solltest du natürlich warten, es gibt wichtigeres als das!

Bewegung kannst du ja machen, indem du täglich spazieren gehst.

Mach dir keinen Sorgen!!! Es wird alles gut =)

Lg Sonja

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25. Oktober 2018 um 12:39
In Antwort auf missesq

Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben, finde ich es witzig, dass du dir um die Komplikationen einer natürlichen Geburt sorgen machst, die einer großen Bauch OP aber außen vorlässt. Ich erspare dir jetzt mal Horrorgeschichten dazu. 

Ich würde diese ganzen Geschichten eh meiden, die man so im Netz liest. Es schreiben doch sowieso nur die, die Probleme hatten. Ich zb hatte zwei tolle, natürliche Geburten und hab das nirgends veröffentlicht Ich bin 3 Stunden nach den Genurten duschen gegangen und konnte mich ganz ohne Schmerzen bewegen. Versuch das mal nach einem Kaiserschnitt. Ich hab auch keine Probleme mit Beckenboden oder sonst irgendwelchen Inkontinenzen  

Was deine Beckenboden angeht, sollte dir gesagt sein, dass dieser in 1. Linie durch die Schwangerschaft selbst und nicht durch die Geburt belastet wird. Er muss immerhin 9 Monate ein Baby halten. Du kannst also nach einem Kaiserschnitt genauso Probleme damit haben. Beckenbodentraining ist hier übrigens das Stichwort. Das sollte man nach der Geburt schon ernst nehmen. 

"​Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben, finde ich es witzig, dass du dir um die Komplikationen einer natürlichen Geburt sorgen machst, die einer großen Bauch OP aber außen vorlässt."
Das hat mich auch verwundert. Zumal jeder Arzt von einem Kaiserschnitt abrät, wenn nichts gegen eine vaginale Entbindung spricht. Eben weil die Risiken bei einem Kaiserschnitt größer sind als bei einer normalen Entbindung.
Natürlich sind die Risiken hierzulande so oder so relativ gering - sofern man sich an die Anweisungen hält, die man so bekommt. 

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25. Oktober 2018 um 13:56

Bist du in psychologischer Betreuung? Es klingt so, als wäre das vielleicht ganz angebracht. Ob in deinem Fall eine natürliche Geburt oder ein Kaiserschnitt sinnvoller ist mag ich nicht recht beurteilen, aber ich werfe einfach mal ein, dass eine natürliche Geburt als besser in Sachen „Kind annehmen“ angesehen wird, wegen den ausgeschütteten Hormonen etc.

Falls dich das beruhigt kann ich dir auch sagen, dass ich bei der ersten Entbindung einen Dammschnitt bekam, die zweite verlief ohne irgendwelche Verletzungen. Mit Beckenboden, Hämorrhoiden etc hatte ich auch nie Probleme. Relevant bei dem, was du so liest, sind ja auch nicht nur die möglichen Folgen, sondern auch deren statistische Häufigkeit...solange du die nicht kennst, kannst du dir das Grübeln eigentlich sparen.
Ich wünsche dir alles Gute und die für dich richtige Entscheidung 😊

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25. Oktober 2018 um 16:43

Theola, diese Fragen sind mehr als unangebracht!
Sie hat doch geschrieben, dass sie es ihrem Freund zuliebe behalten hat (- ist doch bewundernswert und gut, dass sie dem die Entscheidung nicht einfach rigoros nur in ihrem eigenen Interesse traf und dem Kind das Leben ermöglicht, wenn der Vater es so gerne wollte!), und im Prinzip ist es jetzt auch irrelevant, denn sie wird das Kind in ein paar Wochen bekommen! Der Rest geht hier sicherlich niemanden etwas an!

Es gibt einen Elternteil, der von Anfang an für das Kind da sein und die Haupt-Bezugsperson sein möchte, passt doch!

Wenn der Vater nichts vom Kind wissen will und die Mutter sich dafür entscheidet, fragt ja auch keiner doof nach !

Die Entscheidung für oder gegen Kaiserschnitt kann jeder nur für sich selbst treffen.
Internet-Mobbing, bei der jemandem vorgeworfen wird, er wolle es sich zu einfach machen, etc. ist unangebracht!

Ich selbst musste zwei Geburten ohne Medikamente und Schmerzmittel durchstehen (wg. Allergien) und fand es unbeschreiblich schlimm. (Waren zwei absolute Wunschkinder und ich bin sehr, sehr glücklich, sie zu haben!)

Dass bei einer natürlichen Geburt immer ein positiver Hormonausstoß stattfindet, stimmt jedenfalls nicht:
Ich war nach meiner 1. Geburt, die über 17h dauerte, ziemlich traumatisiert, und von positiven Hormonen konnte nicht die Rede sein!
Hatte dann auch wirklich über Monate Schwierigkeiten, mich zu "akklimatisieren" obwohl unsere Kleine ein absolutes Wunschkind gewesen war und ich in meinem Kopf zu 100% wusste, dass ich sie über alles liebe und sie das größte Geschenk der Welt war.
Aber körperlich und seelisch fühlte ich mich entsetzlich, das war ein ziemlicher Schock für mich, weil ich darauf nicht gefasst gewesen war!

Pauschale Aussagen können hier zu dem Thema also weder so noch so getroffen werden!

Am besten wäre es, die Threadstellerin würde das Ganze noch einmal mit ihrem Partner, Familie und der entsprechenden Geburtsabteilung, evtl. auch Hebamme, durchsprechen.

Was in ihrem Fall der beste Weg ist, kann hier sicherlich keiner von uns beurteilen!


Thura, ich wünsche dir das Beste, und dass du dich nach der Geburt doch über dein kleines Wunder freuen kannst.
Ich wünsche dir, dass alles so kommt, wie es für dich/euch richtig ist... Kopf hoch, es gibt auch viele Fälle, in denen die Dinge gut laufen.
Und wenn es Väter gibt, die eigentlich kein Kind wollten und nach der Geburt vernarrt in ihre Kinder sind, gibt es das bestimmt auch bei Müttern, vor Allem wenn ihr euch von Anfang an darauf geeinigt habt, dass dein Freund mehr machen wird als du und nicht der ganze Druck nur auf deinen Schultern lastet!

Alles Gute für euch!

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25. Oktober 2018 um 16:45

Die ganzen Rechtschreibfehler gehen leider auf das Konto der Autokorrektur... nicht die beste Erfindung & sehr ungünstig, dass man in diesem Forum Beiträge nicht nachträglich bearbeiten kann...

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27. Oktober 2018 um 10:09

Thura du solltest dir schleunigst psychologische Hilfe suchen.das ist lieb gemeint 

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27. Oktober 2018 um 10:39
In Antwort auf alvina33

Thura du solltest dir schleunigst psychologische Hilfe suchen.das ist lieb gemeint 

Nö, sorry, das ist nicht lieb gemeint, das ist überheblich und doof. Die Threadstellerin weiß selbst dass die Situation nicht glücklich ist - und sie hat auch erklärt, warum.

Aber natürlich ist das ein gefundenes Fressen für jeden Intetnet-Mobber: Was, eine Mutter freut sich nicht auf ihr Kind und will ihr bisheriges Leben nicht aufgeben?
Ha - lasst sie uns in der Luft zerreißen!

Wäre es andersherum, und der werdende Vater hätte sich nicht auf das Baby gefreut und würde sein altes Leben nicht aufgeben wollen, würde jeder milde und wohlmeinend sagen: Warte mal ab bis das Kind da ist, dann sieht sicher alles anders aus.

Heuchelei vom Feinsten.

Hier ging es um die Frage nach Kaiserschnitt vs natürliche Geburt, hätte die Threadstellerin küchenpsychologische Einschätzungen ihrer psychischen Verfassung hören wollen, hätte sie sicherlich danach gefragt!

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28. Oktober 2018 um 0:57

Jeder aber auch jeder sollte das Recht haben (hat er auch) entschieden zu dürfen ob spontan oder Ks. Basta
Wer sind wir das wir über andere Urteilen. So gut wie alle Prommis lassen ihre Kinder per KS holen und wir normalos dürfen nicht? Klar dürfen wir das weil es genug Kliniken gibt die um dich bulen da sie ihre Geburten rate brauchen und immer mehr Kliniken Bieten regelrecht nen KS an nur damit du zu ihnen kommst.
Thura wollte auch nicht beschimpft werden sondern erfahrungen einholen um sich wohler in ihrer Entscheidung zu fühlen oder sich für etwas anderes zu entscheiden.
Thura niemand hier kann dir die Entscheidung Abnehmen es gibt für alles ein Pro und Kontra.

Lg von Kerstin.

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29. Oktober 2018 um 22:04

Erstmal danke für die lieben Antworten

Ich war heute bei der vorsorge allerdings bei der vertretung. Dnach waren wir noch babykram shoppen. Seit wir zuhause sind liege ich wieder heulend auf der couch und bin zu nichts mehr fähig . Sobald es real wird das ich ein kind bekomme ist es vorbei - weltuntergang....
I h hab so eine angst, dass das auch im moment der geburt passiert und dann geht warscheinlich garnichts mehr, wie soll ich denn ein Kind bekommen das ich nicht bekommen will. 

Ich habe jetzt einen Termin in der klinik gemacht der ist aber erst am 14. dann werde ich das den Leuten vor ort auch so erzählen. Mit meinem Frauenarzt kann ich leider nicht wirklich reden der mann ist sehr wortkarg. Die Hebamme aus dem Gebirtshaus werde ich denke ich auch mal noch anrufen und fragen.

In Sachen Risiko etc. schenken sich die beiden wege ja eigentlich nichts, es kann immer was passieren und vorher wissen kann man es eh nicht. Eine Geburt ist kein spaziergang und ein ks nunmal eine Bauch-op. Beides geht in den meisten fällen gut. Daher werde ich das jetzt auf emotionaler ebene entscheiden. 

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30. Oktober 2018 um 8:13

Nein ich hab auch eine Nachsorgehebamme, mir war es bis jetzt nur so unangenehm darüber zu reden. Sie ist so ein positiver Mensch der Babys unfassbar toll findet (sonst wäre sie wahrscheinlich auch nicht Hebamme ), da finde ich es schwer zu sagen wie es mir geht, irgendwie schäme ich mich.
Generell kann ich mit keinem ausser meinem freund darüber reden, aber auch das Versuch ich zu vermeiden so gut es geht, ich will ihm nicht alle Vorfreude nehmen. 
Deswegen texte ich jetzt euch anonym im Internet zu, hier muss ich keine fassade aufrecht erhaten um keine zu verletzen.

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30. Oktober 2018 um 9:48
In Antwort auf thura.

Nein ich hab auch eine Nachsorgehebamme, mir war es bis jetzt nur so unangenehm darüber zu reden. Sie ist so ein positiver Mensch der Babys unfassbar toll findet (sonst wäre sie wahrscheinlich auch nicht Hebamme ), da finde ich es schwer zu sagen wie es mir geht, irgendwie schäme ich mich.
Generell kann ich mit keinem ausser meinem freund darüber reden, aber auch das Versuch ich zu vermeiden so gut es geht, ich will ihm nicht alle Vorfreude nehmen. 
Deswegen texte ich jetzt euch anonym im Internet zu, hier muss ich keine fassade aufrecht erhaten um keine zu verletzen.

Hallo liebe thura,
ich bin selbst Gynäkologin und ich kann dir sicher sagen, dass die Risiken, die du bei einem ks hättest um einiges größer sind, als bei einer normalen Geburt. Beim eröffnen der Bauchdecke werden auch die Bauchmuskeln durchtrennt, das macht später häufig Beschwerden beim Sport.
ich habe zwei kinder spontan geboren, ohne wesentliche Verletzungen und bei mir hat sich durch die Geburten nichts an meinem körper verändert. 
Versuche mit den Ärzten über deine Probleme zu reden, dann wird man versuchen den besten Weg für dich zu finden. Falls das der KS ist, dann ist das auch ok. Und natürlich kann man sich während einer Geburt noch umentscheiden. 
Liebe Grüße und viel Kraft, Lena

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1. November 2018 um 0:09
In Antwort auf juko89

Ganz ehrlich? Ich denke du stellst dir mal unabhängig von allen möglichen Geburtsverletzungen ein Leben mit Baby zu einfach vor. Du willst nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen? Deine Entscheidung, ich persönlich denke nicht, dass das so problemlos funktioniert. Erstmal werden die Nächte hart. Auch wenn es immer wieder Mütter gibt, die behaupten, ihr Kind hätte mit 2 Wochen bereits 12h durchgeschlafen, ich halte das für Blödsinn. Du wirst aller Wahrscheinlichkeit auch nach 8 Wochen Lichtjahre davon entfernt sein durchzuschlafen und bist dann tagsüber so gerädert, dass du froh bist, wenn du dich einfach mal ne Stunde aufs Sofa legen kannst. 
So jetzt zu den Geburtsverletzungen: du hast die Möglichkeit spontan zu entbinden und ziehst jetzt ernsthaft den Kaiserschnitt in Erwägung, weil du Angst um deinen Beckenboden hast? Dir ist aber schon klar, dass ein Kaiserschnitt am Ende eine riesige Bauch-OP ist? Dein Beckenboden wird schon in der Schwangerschaft stark belastet, da ändert der Kaiserschnitt jetzt auch nichts. 
Die Geburt meiner Tochter war gelinde gesagt beschissen. Sie ist im Becken stecken geblieben, ich musste über Stunden an den Wehentropf und am Ende wurde sie mit der Zange rausgezerrt. Dementsprechend wurde ich relativ weit geschnitten, damit sie überhaupt mit der Zange reinkamen. Durch gute Wochenbettpflege meiner Hebamme hat sich das gut regeneriert. Wichtig war auch der Rückbildungskurs nach 8 Wochen.
Aber wie gesagt, ich denke nicht, dass du mit einem dann 2 Monate alten Säugling die Energie haben wirst, dich noch stundenlang sportlich zu betätigen. Wenn du Bewegung willst, dann mach mit dem Baby lange ausgedehnte Spaziergänge, das kommt euch beiden zu Gute, ansonsten muss ich mich der Allgemeinmeinung anschließen: wenn du keine Veränderung hättest haben wollen (sowohl körperlich, als auch im Lebenswandel), dann bist du jetzt 34 Wochen zu spät dran, um dir darüber Gedanken zu machen

Ich Stimme dir da total zu .. Hallo erstmal ich bin in 2 Wochen 21 j. alt und Mutter einer 6monatealten  

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1. November 2018 um 10:54

Ich bevorzuge den Kaisercshnitt.

Ich hatte eine vaginale Geburt und ALLES was du befürchtest ist bei mir eingetreten. Am allerschlmmsten fan ich, das ich mir daüber auch schon vorher so meine Gedanken gemacht habe und alle (auch die Hebamme) es runtergespielt haben und mir erst hinterher als ich mit den Problemem kam sag5en, das es viele frauen mit diesen Problemen gibt.
Ich hatte dann mehrere (übrigens von der Kasse bezahlten) Operationen um den Zustand wieder in enen für mich akzeptablen Zustand zu bringen.
Kind Nr 2 und 3 kamen dann per Kaiserschnitt auf die Welt und die Naht am Bauch ist aus meiner Sicht absolut harmlos im Gegensatz zu dem was mit meiner Vagina passierte.
(übrigens hatten adie Ks Kinder auch ein besseres Outcome als das vaginal Geborene und

PS nach meiner spontan Geburt konnte ich noch nach Monaten nicht richtig sitzen wegen den Verletzungen, geschweige denn Fahrradfahren. Nach den KS war ich da viel schneller wieder fit. Nur die ersten Tage eben nicht so. Aber ich beschreibe den post KS Schmerz eher wie richtig dollen Muskelkater, den ich nur beim Aufstehen hatte, sonst hat mir die Naht nich  weiter wehgetan.
Die Dammnaht/Riss tut bei jedem Toilettengang weh, es brennt wie feuer, Groß geht auch nicht schmerzfrei, Sitzen ging nicht, laufen ging nicht. Ich lag bestimmt 4 Wochen nur im bett oder auf der Coch und hab mich so wenige wie möglich bewegt und habe über jeden Toilettegang 3x nachgedacht.
Im Übrigen dauert das Wochenbett generell lnger als 4 Wochen, egal ob KS oder vaginal Geburt.

Für eine kaiserschnitt ist es noch nicht zu spät. Wenn du einen mchtest dann melde dich jetzt umgehend in der Klinik deiner Wahl damit sie noch das Aufklörungsgespräch mit dir führen können. Theoretisch geht da auch noch wenn du mit Wehen ins KH)

Lieben Gruß.

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1. November 2018 um 15:54

Die Frage ob Kaiserschnitt oder nicht, kann dir keiner beantworten. Da ist jeder anders.
Ich hatte einen Kaiserschnitt und für mich war es der Horror! Du musst bedenken, dass auch Muskelgewebe durchtrennt wird, du kannst dich lange Zeit nicht richitg bewegen (also weil es nicht geht, nicht wegen der Schmerzen). Aufstehen z.B. nur über die Seite. Ich hatte Glück, dass bei mir die Nerven im Bauchraum alle wieder zusammen gewachsen sind. Ich kenne viele, bei denen das nicht der Fall ist.
Ich war nach dem Kaiserschnitt in einer Selbsthilfegruppe, weil ich über dieses Traume hinweg kommen musste. Da habe ich Frauen kennen gelernt, denen die Blase perforriert wurde, bei denen die Spinale nicht gesessen hat und sie während der OP unglaubliche Schmerzen hatten und keiner hat sie ernst genommen und solche Geschichten. Ich glaube nicht, dass die Risiken unbedingt niedriger sind - es sind halt nur andere. Aber es ist noch eine der größten Bauch OPs - darüber sollte man sich im Klaren sein. Es ist kein Spaziergang. Ich fand es auch schlimm, weil ich die erste Zeit alleine war und den Kleinen kaum hoch heben konnte. Das Stillen war unangenehm, wenn er auf der Naht lag und im Tuch tragen ging die erste Zeit gar nicht. Ein halbes Jahr nach dem KS musste ich nochmal operiert werden (per Bauchspiegelung) weil die Narbe in der Gebärmutter am Darm angewachsen war und ich dadurch einen Darmverschluss hatte (auch sehr schmerzhaft).

Aber jede Frau hat andere Erfahrungen. Es kommt ja auch aufs Kind an. Ein Kind mit 5kg und 60cm (so wie eine Freundin von mir es zur Welt gebracht hat) ist vaginal was anderes als ein kleines zartes Baby. Ich kenne genug Frauen, die weder Dammriss noch sonst was hatten. Dir kann keiner im Vorfeld sagen, was bei dir besser heilt, was bei dir passieren wird - leider. Risiken beinhaltet beides und welche sich verwirklichen werden, kann nur die Zukunft zeigen.

Aber:
Ich habe jetzt schon sehr oft gehört, dass Frauen nach einem KS schlechter eine Bindung zu ihrem Baby entwickeln (ist ja nicht immer so, bei mir war es auf jeden Fall nicht so). Aber das solltest du vielleicht auch berücksichtigen, weil du scheinst dich ansich ja nicht sonderlich auf dein Baby zu freuen. 

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1. November 2018 um 16:01

Und zu spät ist es nie. Du kannst den KS noch unter der Geburt verlangen. 
Dass es bei mir ein KS wurde, wurde am ET festgelegt, weil bei der Kontrolluntersuchung festgestellt wurde, dass das Kind in Fußlage liegt (war eigentlich BEL, ich wollte spontan versuchen, aber im "Spagat" geht das nicht). Und er wurde dann eine Stunde später geholt, weil gerade "Platz" war. Geht alles.

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1. November 2018 um 17:03
In Antwort auf juko89

Ganz ehrlich? Ich denke du stellst dir mal unabhängig von allen möglichen Geburtsverletzungen ein Leben mit Baby zu einfach vor. Du willst nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen? Deine Entscheidung, ich persönlich denke nicht, dass das so problemlos funktioniert. Erstmal werden die Nächte hart. Auch wenn es immer wieder Mütter gibt, die behaupten, ihr Kind hätte mit 2 Wochen bereits 12h durchgeschlafen, ich halte das für Blödsinn. Du wirst aller Wahrscheinlichkeit auch nach 8 Wochen Lichtjahre davon entfernt sein durchzuschlafen und bist dann tagsüber so gerädert, dass du froh bist, wenn du dich einfach mal ne Stunde aufs Sofa legen kannst. 
So jetzt zu den Geburtsverletzungen: du hast die Möglichkeit spontan zu entbinden und ziehst jetzt ernsthaft den Kaiserschnitt in Erwägung, weil du Angst um deinen Beckenboden hast? Dir ist aber schon klar, dass ein Kaiserschnitt am Ende eine riesige Bauch-OP ist? Dein Beckenboden wird schon in der Schwangerschaft stark belastet, da ändert der Kaiserschnitt jetzt auch nichts. 
Die Geburt meiner Tochter war gelinde gesagt beschissen. Sie ist im Becken stecken geblieben, ich musste über Stunden an den Wehentropf und am Ende wurde sie mit der Zange rausgezerrt. Dementsprechend wurde ich relativ weit geschnitten, damit sie überhaupt mit der Zange reinkamen. Durch gute Wochenbettpflege meiner Hebamme hat sich das gut regeneriert. Wichtig war auch der Rückbildungskurs nach 8 Wochen.
Aber wie gesagt, ich denke nicht, dass du mit einem dann 2 Monate alten Säugling die Energie haben wirst, dich noch stundenlang sportlich zu betätigen. Wenn du Bewegung willst, dann mach mit dem Baby lange ausgedehnte Spaziergänge, das kommt euch beiden zu Gute, ansonsten muss ich mich der Allgemeinmeinung anschließen: wenn du keine Veränderung hättest haben wollen (sowohl körperlich, als auch im Lebenswandel), dann bist du jetzt 34 Wochen zu spät dran, um dir darüber Gedanken zu machen

Evtl. wohnt die Te in der Schweiz? Da muss man in der Regel nach 9 Wochen wieder gehen, es sei denn man kann von einem Lohn gut leben.

Machbar ist das allemal auch mit Kind das nicht durchschläft wenn auch anstrengend.
Lg

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1. November 2018 um 20:15

Na toll jetzt ist mein text weg. 

Also ich wohne in DE und hab einfach bock zu arbeiten, es geht nicht ums Geld. Man könnte es mir schenken ich würde arbeiten wollen. Ivh freu mich jetzt schon nach einer woche muschu wieder drauf. Körperlich passt das schon, ich war auch mit wahnsinnger übelkeit arbeiten, ich bin dann halt einmal alle stunde zur toilette - übergeben -weitermachen.

Für den Muschu hab ich ja jetz zum glück noch ne Masterarbeit zu schreiben, sonst würde ich warscheinlich vor unterforderung durchdrehen 😁. Ich bin zuhause ohne echte Geistige herausforderung einfach nicht glücklich. 
Aber das kann Frau heutzutage ja zum Glück selbst entscheiden jeder wie er mag und ich denke auch nicht das frau sich für den ein oder anderen weg rechtfertigen muss !

Ich hab jetzt in der 37 ssw nen termin im kh ich hoffe dann isses noch nich zu spät für ne wks? Ich tendiere mittlerweile doch eher dazu, das ist aber mehr ein gefühl als eine 

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2. November 2018 um 7:51

Sofiasmum hast du mal gelesen was die thura geschrieben hat?????man macht sich da wahrhaft sorgen

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2. November 2018 um 7:51

Es scheint sich j jetzt doch noch alles zum guten gewendet zu haben

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2. November 2018 um 10:14

@thura: Natürlich steht es jedem frei so zu handeln, wie er (bzw. sie) möchte und es für richtig hält. Wenn du gerne arbeiten gehst, ist das halt so Zum Teil kann ich dich verstehen - ich habe auch ein Fernstudium angefangen in meiner Elternzeit, damit der Kopf noch was zu tun hat. Aber es ist halt jeder anders und meine Aufgabe als Mutter erfüllt mich halt wahnsinnig.
Es tut mir sehr leid für dich, dass du keine Vorfreude und keine Liebe für dein Baby empfindest. Ich hoffe sehr, dass sich das noch ändern wird. Aber wenigstens scheint sich dein Partner auf das Baby zu freuen. Im Endeffekt ist es ja egal, welche enge Bezungsperson das Baby am Ende hat - Hauptsache es hat eine. In anderen Familien geht der Papa arbeiten und Mama ist alleine mit dem Baby und ich finde ehrlich gesagt, dass es im heutigen Zeitalter wohl anerkannt werden sollte, wenn das Modell auch mal anders herum statt findet. 
Ich würde aber an deiner Stelle mit der Hebamme reden. Klar wird sie Babys toll finden - aber das bedeutet doch nicht, dass sie kein Verständnis für deine Situation haben kann. Sie wird in ihren Berufsjahren ganz sicher schon mehr als eine Frau getroffen haben, die (aus welchen Gründen auch immer) keine Vorfreude empfand. Aber sie kann dir vielleicht ein paar hilfreiche Tipps geben, wie du dein schlechtes Gewissen beruhigen kannst
Und wenn es nach der Geburt nicht besser wird, würde ich mich an deiner Stelle ans Jugendamt wenden. Meiner Cousine haben die seinerzeit wirklich super weiter geholfen und viele Unterstützungen angeboten. Sie wurde mit 17 schwanger, wurde deswegen von Ihren Eltern raus geworfen etc. Sie hatte auch keine Bindung zu ihrem Sohn und wie gesagt, das Jugendamt hat ihr super geholfen - auch dem Vater, der manchmal überfordert war, als er mit dem Kleinen alleine blieb, weil sie die Schule nachgemacht hat. Kann ich wirklich nur empfehlen. Vor allem haben die es schon 1000 mal miterlebt, dass Eltern keine gute Bindung zu ihren Kindern hatten, da braucht man sich nicht schämen, ganz im Gegenteil. Sie sind immer sehr froh, wenn sich Eltern bei ihnen melden (eine Freundin von mir ist auch beim Jugendamt).
Ich hoffe nur für das Baby, dass sich eine Lösung findet, mit der alle glücklich sind und nicht dass der Vater (wie es leider ja auch oft vorkommt) nach kurzer Zeit überfordert ist oder gar das Interesse am Baby verliert. 

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8. November 2018 um 18:38

Hallo ich hab ewig nicht mehr geschrieben. Ich habe mich jetzt nochmal eingehend informiert, ich hab bestimmt nochmal 10 Studien plus eine riesen metastudie zu dem Thema gelesen. Der gemeinsame Nenner auf den alle am Ende kommen ist das eine Beckenbodenschädigung schon in der Schwangerschaft eintreten kann, aber auch durch eine natürliche Geburt schlimmer werden kann. Ob sie durch eine Vaginale Geburt an sich ausgelöst werden kann scheint mir nicht wirklich erforscht zu sein. Generell waren in einer Studie mit über 1000 Probandinen c.a. 35 proz der Kaiserschnitt Frauen und 47 proz der natürlich entbundenen nach der Geburt von irgendeiner Art von Beckenbodenschädigung betroffen. Das interessante war je länger die Geburt her war desto weiter näherten sich die Gruppen an.
Dieses muster haben andere Arbeiten bestätigt. 
Falls es jemanden interessiert kann ich die Aufsätze hier gerne auch mal Posten. Mich persönlich beruhigen Statistiken und Zahlen immer wahnsinnig, da kann ich wenigstens was mit anfangen. Da meine gesamte Schwangerschaft bis jetzt nach Lehrbuch und genau im Durchschnitt verläuft nehme ich diesen Fall jetzt einfach auch für die Geburt an. 

Daher hab ich mich auch für eine natürliche Geburt entschieden, was denke ich auch ohne grosse Probleme klappen wird da er jetzt schon in woche 36 recht fest im Becken sitzt. Man kann den kopf schon richtig unten fühlen und seit über 2 wochen plagen mich schon die senkwehen

Danke für die vielen lieben Antworten vor allem der letzte Post hat mich nochmal bestätigt.

Oh und ja die Aussicht nicht Hausfrau zu sein und wenn auch nur auf zeit macht mich sehr glücklich falls du das meintest

Icb halte euch mal auf dem laufenden wies jetzt weitergeht

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