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Später Schwangerschaftsabbruch

10. September 2015 um 16:36 Letzte Antwort: 15. September 2015 um 8:27

Hallo ihr Lieben,

zurzeit studiere ich im siebten Semester "Soziale Arbeit" und bereite meine Bachelorarbeit vor.

In meinem Praxissemester habe ich in einer Schwangerenberatungsstelle gearbeitet und unheimlich viele Eindrücke (positiv und negativ) gewonnen. Das Thema "Schwangerschaft" ist für mich unglaublich spannend und interessant. Aber natürlich gibt es nicht nur glückliche und sorgenfreie Schwangerschaften. Ich habe viele verzweifelte Frauen betreut und ihren Schmerz (in manchen Fällen auch Erleichterung) über einen Schwangerschaftsabbruch miterlebt.

Durch das große Interesse an diesem Thema, bin ich zu dem Entschluss gekommen eine Bachelorarbeit über "Späte Schwangerschaftsabbrüche" zu schreiben. Unter späten Schwangerschaftsabbrüchen verstehe ich hier Abbrüche, die aufgrund von medizinischen Indikationen, erlaubt sind.

Momentan sammele ich Informationen über Spätabbrüche und die Pränataldiagnostik, um einen gewissen Wissensstand zu bekommen.

Eine meiner Hauptideen ist eine Gegenüberstellung. So möchte ich die Geschichte einer Familie / eines Paares aufzeigen, die sich für das Kind mit der Behinderung / Krankheit entschieden hat und eine Familie / ein Paar, die sich gegen das Kind mit der Behinderung / Krankheit entschieden hat. Ich möchte mit dem Fragebogen herausfinden, was die jeweiligen Personen zu der Entscheidung geführt hat. Was sagten die Verwandten/Bekannten/Freunde? Was hat diese Veränderung mit den Menschen gemacht? Natürlich wird es noch einige Fragen mehr geben. Ich habe, wie gesagt, noch keinen Fragebogen erstellt, da ich erstmal einige offene und ehrliche Menschen suche.

Mit diesem Fragebogen möchte ich in erster Linie herausfinden, wie Sozialpädagogen den Betroffenen helfen können. Brauchen die Menschen psychologische Betreuung? Reicht vielleicht eine Gruppe von Menschen, die die selben Erfahrungen geteilt haben?

Ich muss hier auch deutlich sagen, dass ich dieses Thema nicht auf die leichte Schulter nehme. Ich weiß ganz genau, dass das ein sehr ernstzunehmendes Thema ist. Außerdem möchte ich niemanden verurteilen, bloßstellen oder in irgendeiner Art und Weise angreifen.
Natürlich besteht auch hier im Internet eine Schweigepflicht. Ich werde keine Details und Informationen preisgeben, wenn die betroffene Person das nicht möchten! Als Abschluss kann ich die Bachelorarbeit auch sehr gerne an die Person verschicken.

Für weitere Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung. Meine E-Mail-Adresse: marzipan_prinzessin@web.de
(Aus privaten Gründen möchte ich meine richtige E-Mail-Adresse nicht angeben.)

Schon mal vielen lieben Dank,
Ina

PS: Bitte wegen der Grammatik und Rechtschreibung nicht verurteilen. Danke!

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10. September 2015 um 18:52

2 Anmerkungen:
1. Du solltest auch beachten/erwägen/planen inwieweit Abtreibungen vor und Abtreibungen nach der 20.-23. SSW eine Rolle spielen sollen, denn die unterscheiden sich, in einem Detail, das sowohl hinsichtlich Beratung als auch psychologisch Auswirkungen haben kann.

2. Du solltest auch beachten/erwägen/planen inwieweit Abtreibungen medizinisch indiziert sind, wegen Risiken, die sich vermutlich während der Schwangerschaft aufgrund medizinischer Komplikationen ergeben und Risiken, die rein durch den Gesundheits- bzw. Behinderungszustand des ungeborenen bedingt sind; macht für Entscheidungsfindung wohl erheblichen Unterschied

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15. September 2015 um 8:27
In Antwort auf carn

2 Anmerkungen:
1. Du solltest auch beachten/erwägen/planen inwieweit Abtreibungen vor und Abtreibungen nach der 20.-23. SSW eine Rolle spielen sollen, denn die unterscheiden sich, in einem Detail, das sowohl hinsichtlich Beratung als auch psychologisch Auswirkungen haben kann.

2. Du solltest auch beachten/erwägen/planen inwieweit Abtreibungen medizinisch indiziert sind, wegen Risiken, die sich vermutlich während der Schwangerschaft aufgrund medizinischer Komplikationen ergeben und Risiken, die rein durch den Gesundheits- bzw. Behinderungszustand des ungeborenen bedingt sind; macht für Entscheidungsfindung wohl erheblichen Unterschied

Danke
Vielen Dank für die Hinweise. Werde die bestimmt gut einbeziehen können.

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