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Spätabbruch im Ausland. Hat jemand Erfahrung?

31. März 2010 um 9:25 Letzte Antwort: 4. April 2010 um 22:24

Hallo!
Bin in der 14 SSW und habe letzte Woche erfahren müssen, dass mein Baby mehrere Missbildungen aufweist. Denke über einen Abbruch nach, weil ich meinem Baby so ein Leben nicht antun möchte
Ich hab gelesen, dass man in Deutschland nur bis zur 14 SSW eine Ausschabung unter Vollnarkose bekommt. Danach muss man das Kind ganz normal entbinden. Eine furchtbare vorstellung! Im Ausland kann man wohl noch länger nach einer Vollnarkose verlangen.
Hat jemand Erfahrungen damit? Kann mir jemand eine Klinik empfehlen?
Danke!

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31. März 2010 um 9:54

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Hast Du Erfahrungen damit?
Ist es nicht psychisch noch belastender, als es eh schon ist?

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31. März 2010 um 10:04

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Ich musste eine Chorionzottenbiopsie machen lassen, und bin verpflichtet auf das Ergebnis zu warten, welches ich nächsten Donnerstag erst bekomme. Vorher darf der Arzt mir keine medizinische Indikation schreiben, die ich ja für den Abbruch brauche.
Dann werde ich schon in der 15. SSW sein, und wenn ich den Abbruch dann wirklich durchführen lasse, muss ich ja 3 Tage Bedenkzeit einrechnen usw. dann bin ich vllt. schon in der 16 SSW. Wenn das Ergebnis da ist, werde ich bestimmt beraten, wollte mich aber vorher schon mal über das schlimste Informieren.
Du hast Recht mit Deinem Beitrag.
Aber ist es nicht furchtbar zu spüren wie dein Kind aus Dir heraus kommt. Du alles spürst und es voll miterleben musst?

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31. März 2010 um 14:31

Hier...
findest Du Hilfe, die ich sehr empfehlen kann.
Sowohl Mediziner als auch Psychologinnen arbeiten in dieser Stiftung. Die Beratung ist kostenlos. Einfach mal anrufen oder mailen. Am besten sprichst du mit Frau Dr. Rieke.

info@katharina-kasper-stiftung .de
www.katharina-kasper-stiftung. de

Tel. 02602 - 94 94 80

Ich wünsche Dir alles Gute!

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3. April 2010 um 11:04
In Antwort auf an0N_1288751299z

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Ich musste eine Chorionzottenbiopsie machen lassen, und bin verpflichtet auf das Ergebnis zu warten, welches ich nächsten Donnerstag erst bekomme. Vorher darf der Arzt mir keine medizinische Indikation schreiben, die ich ja für den Abbruch brauche.
Dann werde ich schon in der 15. SSW sein, und wenn ich den Abbruch dann wirklich durchführen lasse, muss ich ja 3 Tage Bedenkzeit einrechnen usw. dann bin ich vllt. schon in der 16 SSW. Wenn das Ergebnis da ist, werde ich bestimmt beraten, wollte mich aber vorher schon mal über das schlimste Informieren.
Du hast Recht mit Deinem Beitrag.
Aber ist es nicht furchtbar zu spüren wie dein Kind aus Dir heraus kommt. Du alles spürst und es voll miterleben musst?

Hallo tanja,
das ist eine sehr traurige geschichte
und du hast bestimmt schon schwere tage hinter dir: erst schwanger, vorfreude und dann die diagnosen des arztes über dein kind. das tut mir sehr leid für dich! ist es dein erstes kind?

welche missbildungen wurden bisher diagnostiziert und wie kam es dann zur chorionzottenbiopsie? du schreibst, du musstest sie machen lassen. du stehst ganz schön unter spannung, was das ergebnis nun bringen wird....

ich hoffe sehr, dass du du selbst bleiben darfst und von medizinischer seite nicht noch mehr belastet wirst!

hoffentlich hast du guten halt in deiner familie! den kannst du jetzt sicher brauchen!

ich denk an dich - und: schreib mal wieder!

liebe grüße von catie

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3. April 2010 um 19:19

Hallo,
das tut mir wirklich sehr Leid für Dich. Muss ein ganz schöner Schock gewesen sein.
Welche Missbildungen wurden denn da genau festgestellt? Du schreibst, Du willst Deinem Baby ein Leben damit nicht "antun". Ist es wirklich so schlimm?

Ich würde meinem Kind nicht "antun" wollen, es vorsätzlich zu töten. Gerade wenn es schon so groß ist, Schmerzen empfinden kann und von dem Abbruch sicher schon was mitbekommt.... Da würde ich lieber eine Behinderung in Kauf nehmen und versuchen, später dem Kind sein Leben so schön wie möglich zu machen. Aber ich weiß auch, dass ich mit dieser Meinung ziemlich allein dastehe. Und natürlich ist es allein Deine Entscheidung.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir Alles Gute und dass Du die richtige Entscheidung für Dich und Dein Kind triffst!

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4. April 2010 um 19:43


@scandia62
Wenn man weiß, dass das Kind keine Überlebenschancen hat, es aber trotzdem austragen möchte, muss es nicht zwingend reanimiert werden. Man kann vorher schriftlich niederlegen, dass man das nicht möchte (ähnlich wie eine Patienenverfügung). Das kommt natürlich auf die Art und Schwere der Behinderungen an.
So kann man aber in Würde Abschied nehmen und das Kind auch bestatten.

Hierzu die HP einer Frau, die es nie bereut hat, ihre Kleine auszutragen. Sie wußte seit der 13. SSW, dass ihr Kind außerhalb des Mutterleibes keine Chance hat.

www.hope-in-heaven.repage3.de


Liebe tanja1261,

bitte schau dir die Seite mal an. Oft bekommt man keine Alternative von den Ärzten dargestellt.
Ich wünsche Dir von Herzen die Entscheidung, mit der Du in Zukunft gut leben kannst.

LG babyboom4711

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4. April 2010 um 21:41

Hallo,
sollte es aus medizinischer sicht so sein das dein kleines baby keine überlebenschancen hat, könntest du auch in deutschland einen abbruch vornehmen lassen.
kommt natürlich eben drauf an wie die ärzte es sehen und du es dann willst......
es tut mir sehr sehr leid das du sowas durchmachen musst
darf ich fragen um welche missbildungen es sich handeln? (hab jetz nicht alles nachgelese)

ich wünsche dir sehr viel kraft und liebe menschen um dich herum die dich auffangen werden!

liebe grüße july

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4. April 2010 um 22:24

@scandia62
Das wäre mir sehr neu
Schau mal auf der genannten homepage unter "Patientenverfügung".
Den Eltern war das so empfohlen worden und wurde auch akzeptiert. Aber vielleicht ist das nicht überall möglich.

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