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Spätabbruch Folgen?!

11. Januar um 12:07

Hallo zusammen,
leider wurde jetzt bei unserem Kind in der 17. Woche T21 festgestellt und wir leiden sehr darunter, eine Entscheidung zu finden, ob wir wirklich einen Spätabbruch in Betracht ziehen sollen oder nicht.
Ich habe viele viele Infos zum Thema T21 und entsprechende Gruppen und Befürworter, Familienn usw. gefunden und gesprochen und das tut auch gut zu lesen/hören in dem Sinn, dass es Mut macht, wenn man das Kind behält. Aber ich spüre eben auch diese andere Seite in mir, die es sich nicht vorstellen kann. Nur: Die große Masse (anscheinend brechen ja 9 von 10 Frauen bei der Diagnose ab) bleibt unsichtbar... hier ist es nahezu unmöglich, Kontakte zu finden... ich finde hier wird man allein gelassen, bekommt einen "Krankeitsstempel" als medizinische Indikation aufgedrückt und dann muss man sehen, wie man klar kommt. Ich denke, viele die einen Abbruch machen, reden nicht darüber und sind deshalb nicht zu finden, viele aber haben sicher auch ein schlimmes Trauma, das weiß ich. Und dennoch die Frage, ob jemand Erfahrungen mit einem Spätabbruch gemacht hat bei T21 und wie es euch damit geht. Und bitte, ich weiß, dass das ein heikles Thema ist. Daher fände ich es gut, nicht gleich verurteilt zu werden, weil ich solche Gedanken habe...
Lieben Dank.
LG

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11. Januar um 16:08

Wie die psychischen Folgen sind kann man sicherlich schwer einschätzen, sowohl wenn du das Kind behältst oder abbrichst.
Hebammen haben da immer ein gutes Ohr für und kennen genug Kinder, die geboren wurden mit t21 und begleiten genauso gut Eltern, die sich dagegen entscheiden.
Du wirst sicherlich so entscheiden, dass es für alle in Ordnung ist. Richtig und falsch gibt es da nicht. 

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11. Januar um 16:46
In Antwort auf flyingflowers

Hallo zusammen,
leider wurde jetzt bei unserem Kind in der 17. Woche T21 festgestellt und wir leiden sehr darunter, eine Entscheidung zu finden, ob wir wirklich einen Spätabbruch in Betracht ziehen sollen oder nicht.
Ich habe viele viele Infos zum Thema T21 und entsprechende Gruppen und Befürworter, Familienn usw. gefunden und gesprochen und das tut auch gut zu lesen/hören in dem Sinn, dass es Mut macht, wenn man das Kind behält. Aber ich spüre eben auch diese andere Seite in mir, die es sich nicht vorstellen kann. Nur: Die große Masse (anscheinend brechen ja 9 von 10 Frauen bei der Diagnose ab) bleibt unsichtbar... hier ist es nahezu unmöglich, Kontakte zu finden... ich finde hier wird man allein gelassen, bekommt einen "Krankeitsstempel" als medizinische Indikation aufgedrückt und dann muss man sehen, wie man klar kommt. Ich denke, viele die einen Abbruch machen, reden nicht darüber und sind deshalb nicht zu finden, viele aber haben sicher auch ein schlimmes Trauma, das weiß ich. Und dennoch die Frage, ob jemand Erfahrungen mit einem Spätabbruch gemacht hat bei T21 und wie es euch damit geht. Und bitte, ich weiß, dass das ein heikles Thema ist. Daher fände ich es gut, nicht gleich verurteilt zu werden, weil ich solche Gedanken habe...
Lieben Dank.
LG

deine Gedanken sind völlig normal in dieser Situation!!!!  was sagt dein Partner dazu?

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11. Januar um 17:13
In Antwort auf theola

deine Gedanken sind völlig normal in dieser Situation!!!!  was sagt dein Partner dazu?

ihm gehts genauso...aber er müsste es ja zumindest körperlich durchmachen...

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11. Januar um 17:17
In Antwort auf flyingflowers

ihm gehts genauso...aber er müsste es ja zumindest körperlich durchmachen...

nicht durchmachen meine ich natürlich...

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11. Januar um 19:44

Ich lade sehr mit dir. Ich hatte grade eben eine Ausschabung in der 13 ssw und so weh es auch tut mich hält der Gedanke am Leben, dass ich keine Entscheidung für oder gegen das kleine treffen musste..... umso mehr verstehe ich dein Dilemma. Denn immerhin müsst ihr die Entscheidung am Ende tragen. Ich würde dir so gern helfen aber ein richtig oder falsch gibt es in der Situation nicht :/ 
mein Mann und ich haben immer gesagt wir würden bei einer solchen Diagnose abbrechen aber wer weiß schon ob man es auch wirklich macht. 

Wie sicher her ist die Diagnose? 

Ich wünsche dir alle Kraft der Welt das durch zu stehen und guten Gewissens einen Weg zu gehen!! 
Alles alles liebe 

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11. Januar um 19:53
In Antwort auf niciol2015

Ich lade sehr mit dir. Ich hatte grade eben eine Ausschabung in der 13 ssw und so weh es auch tut mich hält der Gedanke am Leben, dass ich keine Entscheidung für oder gegen das kleine treffen musste..... umso mehr verstehe ich dein Dilemma. Denn immerhin müsst ihr die Entscheidung am Ende tragen. Ich würde dir so gern helfen aber ein richtig oder falsch gibt es in der Situation nicht :/ 
mein Mann und ich haben immer gesagt wir würden bei einer solchen Diagnose abbrechen aber wer weiß schon ob man es auch wirklich macht. 

Wie sicher her ist die Diagnose? 

Ich wünsche dir alle Kraft der Welt das durch zu stehen und guten Gewissens einen Weg zu gehen!! 
Alles alles liebe 

Danke für deine Worte. Diagnose ist leider sicher. Ich weiß es einfach nicht...bin psychisch nicht gerade stabil, aber das macht mir halt auch Sorgen in beide Richtungen... habe Angst beides nicht zu packen...
Ich wünsche dir auch alles Liebe!

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11. Januar um 20:00
In Antwort auf flyingflowers

Danke für deine Worte. Diagnose ist leider sicher. Ich weiß es einfach nicht...bin psychisch nicht gerade stabil, aber das macht mir halt auch Sorgen in beide Richtungen... habe Angst beides nicht zu packen...
Ich wünsche dir auch alles Liebe!

Mir wurde mal gesagt die schlimmste Zeit ist die Zeit vor einer Entscheidung!! 
Wirst du bei einem Abbruch leiden? Ja ganz bestimmt!! 
Aber du wirst wieder schwanger werden und einem gesunden Kind das Leben schenken. 

Wirst du leiden den wenn du es bekommst? Ja auch ganz sicher, denn so ein besonderes Kind braucht enorm viel Aufmerksamkeit und du wirst es noch mehr beschützen wollen als jedes andere. 

Aber er sie geben einem auch so enorm viel. 

Hör einmal in dich rein und warte nicht mehr zuuu lange. 

Bin in in Gedanken bei dir 

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11. Januar um 20:49
In Antwort auf flyingflowers

Hallo zusammen,
leider wurde jetzt bei unserem Kind in der 17. Woche T21 festgestellt und wir leiden sehr darunter, eine Entscheidung zu finden, ob wir wirklich einen Spätabbruch in Betracht ziehen sollen oder nicht.
Ich habe viele viele Infos zum Thema T21 und entsprechende Gruppen und Befürworter, Familienn usw. gefunden und gesprochen und das tut auch gut zu lesen/hören in dem Sinn, dass es Mut macht, wenn man das Kind behält. Aber ich spüre eben auch diese andere Seite in mir, die es sich nicht vorstellen kann. Nur: Die große Masse (anscheinend brechen ja 9 von 10 Frauen bei der Diagnose ab) bleibt unsichtbar... hier ist es nahezu unmöglich, Kontakte zu finden... ich finde hier wird man allein gelassen, bekommt einen "Krankeitsstempel" als medizinische Indikation aufgedrückt und dann muss man sehen, wie man klar kommt. Ich denke, viele die einen Abbruch machen, reden nicht darüber und sind deshalb nicht zu finden, viele aber haben sicher auch ein schlimmes Trauma, das weiß ich. Und dennoch die Frage, ob jemand Erfahrungen mit einem Spätabbruch gemacht hat bei T21 und wie es euch damit geht. Und bitte, ich weiß, dass das ein heikles Thema ist. Daher fände ich es gut, nicht gleich verurteilt zu werden, weil ich solche Gedanken habe...
Lieben Dank.
LG

Meine Cousine hat ein T21 Kind es ist super drauf (1,5 Jahre) und sehr musikalisch.  Es hat gestern schon xylophon gespielt und ist immer fröhlich. 

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11. Januar um 20:51
In Antwort auf niciol2015

Ich lade sehr mit dir. Ich hatte grade eben eine Ausschabung in der 13 ssw und so weh es auch tut mich hält der Gedanke am Leben, dass ich keine Entscheidung für oder gegen das kleine treffen musste..... umso mehr verstehe ich dein Dilemma. Denn immerhin müsst ihr die Entscheidung am Ende tragen. Ich würde dir so gern helfen aber ein richtig oder falsch gibt es in der Situation nicht :/ 
mein Mann und ich haben immer gesagt wir würden bei einer solchen Diagnose abbrechen aber wer weiß schon ob man es auch wirklich macht. 

Wie sicher her ist die Diagnose? 

Ich wünsche dir alle Kraft der Welt das durch zu stehen und guten Gewissens einen Weg zu gehen!! 
Alles alles liebe 

Tut mir leid das es bei dir nicht geklappt hat. Wir hatten schon zusammen geschrieben. 
Bei mir war es leider auch ein Abgang. 

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11. Januar um 20:54
In Antwort auf nadu123

Tut mir leid das es bei dir nicht geklappt hat. Wir hatten schon zusammen geschrieben. 
Bei mir war es leider auch ein Abgang. 

Oh nein hab grad nochmal unseren „Chat“ gelesen. Es ist manchmal einfach so ungerecht!!
drück dir die Daumen das du es erneut schaffst. 

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11. Januar um 20:58
In Antwort auf niciol2015

Oh nein hab grad nochmal unseren „Chat“ gelesen. Es ist manchmal einfach so ungerecht!!
drück dir die Daumen das du es erneut schaffst. 

Danke dir <3 vielleicht sind wir demnächst gemeinsam schwanger

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11. Januar um 21:07
In Antwort auf niciol2015

Mir wurde mal gesagt die schlimmste Zeit ist die Zeit vor einer Entscheidung!! 
Wirst du bei einem Abbruch leiden? Ja ganz bestimmt!! 
Aber du wirst wieder schwanger werden und einem gesunden Kind das Leben schenken. 

Wirst du leiden den wenn du es bekommst? Ja auch ganz sicher, denn so ein besonderes Kind braucht enorm viel Aufmerksamkeit und du wirst es noch mehr beschützen wollen als jedes andere. 

Aber er sie geben einem auch so enorm viel. 

Hör einmal in dich rein und warte nicht mehr zuuu lange. 

Bin in in Gedanken bei dir 

danke dir, ja das kann sein...im moment fühle ich/wir auch einfach nur leere, wissen nicht, was wir tun sollen. aber ja, ich denke auch, dass nach der entscheidung wenigstens das "entscheiden müssen" wegfällt.

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11. Januar um 21:16
In Antwort auf nadu123

Danke dir <3 vielleicht sind wir demnächst gemeinsam schwanger

euch auf jeden Fall alles Gute! Ich drück die Daumen, dass es klappt

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11. Januar um 21:44
In Antwort auf flyingflowers

euch auf jeden Fall alles Gute! Ich drück die Daumen, dass es klappt

Danke dir. 

Auch mit T21 sind es wundervolle Kinder. 

Heut zu Tage gibt es soviel Förderung. Es sind fast normale Kinder und nicht schwer behindert. 

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11. Januar um 21:49

Meiner Cousine wurde auch viel Angst gemacht wegen Herzfehler und co. es wurde viel getestet.

Es ist soweit alles gut und die ist zur Baby Gym. gegangen. 

Das Kind entwickelt sich normal.  Alles ist gut. 

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11. Januar um 22:09

Ich kenne mehrere, aber mit dem meiner Cousine habe ich den engsten Kontakt. 

In unserer Stadt fährt immer einer selbständig mit den Bus und hat Arbeit.

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11. Januar um 22:17

Ich hätte auch so eine Angst um die Seele des Kindes. Andere Kinder sind so grausam und henseleien sind an der Tagesordnung. Ich weiß nicht ob ich mir das mit ansehen könnte. 
Leider stehen Menschen mit Behinderungen Bochumer am Rande der Gesellschaft anstatt in deren Mitte. 

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11. Januar um 22:17
In Antwort auf niciol2015

Ich hätte auch so eine Angst um die Seele des Kindes. Andere Kinder sind so grausam und henseleien sind an der Tagesordnung. Ich weiß nicht ob ich mir das mit ansehen könnte. 
Leider stehen Menschen mit Behinderungen Bochumer am Rande der Gesellschaft anstatt in deren Mitte. 

Noch immer sollte das heißen. 

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11. Januar um 22:28

ich danke euch für eure beiträge, es ist schon gut, einfach gehört/gelesen zu werden....ich glaube ja auch, dass das kind ein schönes leben haben kann, man muss halt nur denke ich stark und selbstbewusst sein, was ich oft nicht bin...aber das lernt man dann sicher auch... mein karussell dreht sich weiter...ich glaube ich muss jetzt mal versuchen, zu schlafen...

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