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Spät-Abtreibung

25. Juni 2013 um 9:44 Letzte Antwort: 6. August 2013 um 20:33

Ihr Lieben,

ich habe vor zwei Jahren abgetrieben und immer noch denke ich oft daran, wie es dem Kind wohl heute gehen würde.

Nun bin ich Filmregisseurin und drehe bald einen fiktiven Film indem meine Hauptfigur in der 24. SSW erfährt, dass ihr Kind eine starke Behinderung haben wird.
Mir geht es vor allem darum die Gefühlswelt meiner Hauptfigur zu zeichnen aber auch ein Umfeld, die Reaktionen der Familie, Freunde und Beratungsstellen realistisch zu zeigen.

Da ich selbst keine Spätabtreibung hinter mir habe, such ich nach Frauen zum (anonymen) Austausch, die eine solche Erfahrung gemacht haben.

Herzlichst,

Anne Zohra

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25. Juni 2013 um 17:26

Gemäß einiger Ansichten
hier im Forum, sollten irgendwelche Personen auftauchen, die die Ansicht vertreten, dass die Mutter egoistisch und rücksichtslos gegenüber dem Kind wäre, wenn sie es nicht abtreiben lassen würde.

Sowas kann auch durchaus von Ärzten kommen, jedenfalls errinere ich mich gut an eine Ärztin, die fast unfreundlich wurde, weil eine Fruchtwasseruntersuchung abgelehnt wurde. Sie erzählte dann einiges darüber, wie schwer es doch mit behinderten Kind usw. wäre.

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27. Juni 2013 um 7:02

Wieso jemand, der abgetrieben hat?
Die Figur könnte sich doch auch für's Kind entscheiden und ihr Leben mit einem behinderten Kind meistern. Habe auch Film studiert und bin der Meinung, dass man das Medium nutzen sollte, um positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.

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27. Juni 2013 um 7:12
In Antwort auf esmi_12120735

Wieso jemand, der abgetrieben hat?
Die Figur könnte sich doch auch für's Kind entscheiden und ihr Leben mit einem behinderten Kind meistern. Habe auch Film studiert und bin der Meinung, dass man das Medium nutzen sollte, um positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.

Du siehst
das mit dem "positiv" zu wenig flexibel.

Ich habe mich z.b. gerade an der Beschreibung von "zwei Mütter" erfreuen können, somit hat auch der Film einen positiven Beitrag für die Welt geliefert.

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27. Juni 2013 um 7:22
In Antwort auf an0N_1196536099z

Du siehst
das mit dem "positiv" zu wenig flexibel.

Ich habe mich z.b. gerade an der Beschreibung von "zwei Mütter" erfreuen können, somit hat auch der Film einen positiven Beitrag für die Welt geliefert.

Daran habe ich mich auch gerade erfreut
Nichts gegen das Thema. Nennen wir es Verfilmung der Realität. Aber nach dem positiven Beitrag suche ich noch. Hilf mir auf die Sprünge.

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27. Juni 2013 um 7:34
In Antwort auf esmi_12120735

Daran habe ich mich auch gerade erfreut
Nichts gegen das Thema. Nennen wir es Verfilmung der Realität. Aber nach dem positiven Beitrag suche ich noch. Hilf mir auf die Sprünge.

Es werden nur glaube ich nur
(Hier hat jetzt ein großer fetter Smilie zu stehen mit "Achtung: furchtbar viel Zynismus folgt") 90% aller Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.Wenn man das jetzt in einem Film richtig schön einfühlsam darstellt, dass das doch in Ordnung ist, usw., dann kann man ein paar von den 10% Rest vielleicht auch noch einen Teil der Gewissensbisse nehmen, so dass die Gesellschaft weniger belastet wird und mehr Resourcen für wichtigere Dinge zur Verfügung hat.

Und du bist vermutlich moralisch einfach nicht flexibel genug um das als positiv für die Gesellschaft anzusehen.

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27. Juni 2013 um 8:00

Zynisch
hat er doch gesagt . Ich bin gerne moralisch unflexibel.

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27. Juni 2013 um 8:00


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27. Juni 2013 um 8:25

Mir fällt
da gerade was ein, was für die Publikumswirkung und Presse im Falle, dass die Hauptperson abtreibt, sicher einen großen Unterschied macht:
Wird die Abtreibung gezeigt oder nicht?

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27. Juni 2013 um 10:22

Hat wer
was von Hass gesagt?

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27. Juni 2013 um 10:38

Also ich finde
solche Analysen immer merkwürdig, eine Person selber würde nie zugeben, dass sie hasst und würde es leugnen, aber trotzdem kommt jemand von außen und glaubt sich sicher, dass die Person hasst. Dabei kann man sich doch ganz leicht irren.

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27. Juni 2013 um 17:14
In Antwort auf an0N_1196536099z

Hat wer
was von Hass gesagt?

Den Stempel
des Homosexuellenhassers hasst Du bestimmt bereits auf der Stirn. Den hab ich auch. Wenn Du Homosexualität nicht unterstützen kannst, bist Du homophob. Und wenn Du es aus religiösen Gründen nicht kannst, dann sei Dir klar, dass Religionsfreiheit im liberalen Zeitalter nicht mehr existiert.

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27. Juni 2013 um 17:16
In Antwort auf an0N_1196536099z

Also ich finde
solche Analysen immer merkwürdig, eine Person selber würde nie zugeben, dass sie hasst und würde es leugnen, aber trotzdem kommt jemand von außen und glaubt sich sicher, dass die Person hasst. Dabei kann man sich doch ganz leicht irren.

Zwischen
"aus bestimmten Gründen nicht richtig finden" und "Hass" besteht eben kein Unterschied .

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27. Juni 2013 um 17:18

Wenn Du alleinerziehende Mütter/Väter erwähnst
was hältst Du denn davon, wenn eine Frau sich absichlich von einem Fremden schwängern lässt, um ein Kind zu bekommen und allein grosszuziehen?

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27. Juni 2013 um 17:30
In Antwort auf an0N_1196536099z

Mir fällt
da gerade was ein, was für die Publikumswirkung und Presse im Falle, dass die Hauptperson abtreibt, sicher einen großen Unterschied macht:
Wird die Abtreibung gezeigt oder nicht?

Im Film "zwei Mütter"
sieht man auch fast alles und was man nicht sieht, kann man sehr gut erahnen, wird alles bildlich und mit Geräuschen in Szene gesetzt. Habe allerdings nur den Trailer gesehen (Youtube). Dass der Film nicht jugendfrei ist, kann man da aber schon erkennen. Also könnt's durchaus sein, dass man von der Abtreibung ebenfalls einiges mitbekommen wird.

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27. Juni 2013 um 18:00
In Antwort auf esmi_12120735

Im Film "zwei Mütter"
sieht man auch fast alles und was man nicht sieht, kann man sehr gut erahnen, wird alles bildlich und mit Geräuschen in Szene gesetzt. Habe allerdings nur den Trailer gesehen (Youtube). Dass der Film nicht jugendfrei ist, kann man da aber schon erkennen. Also könnt's durchaus sein, dass man von der Abtreibung ebenfalls einiges mitbekommen wird.

Tschuldigung, dass ich dir diese Illusion nehmen muss
http://www.spio.de/index.asp?SeitID=2443&TID=469&tab=2
"FSK ab 12 freigegeben"


Glaub nicht, dass die Abtreibung gezeigt wird, so mit Stich ins Herz, Arme und Beine abmachen und Kopf knacken (wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob das in der 24.-26. schon nötig ist). Sieht man schon an der inhaltlichen Ausrichtung des anderen Films.

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27. Juni 2013 um 18:31
In Antwort auf esmi_12120735

Den Stempel
des Homosexuellenhassers hasst Du bestimmt bereits auf der Stirn. Den hab ich auch. Wenn Du Homosexualität nicht unterstützen kannst, bist Du homophob. Und wenn Du es aus religiösen Gründen nicht kannst, dann sei Dir klar, dass Religionsfreiheit im liberalen Zeitalter nicht mehr existiert.

Ich weiß doch,
ich find nur immer die Beweisführung vor Schuldspruch so aufregend, hauptsächlich weil der Zeitraum zwischen Anklage und Verurteilung so kurz ist. Da es aber außerdem absolut fehlerfrei ist - wann wurde denn schonmal jemand von Homophobie wieder freigepsrochen - wäre der Verständnis dieses Vorgangs ein unglaublicher Fortschritt für unsere Justiz, denn statt ein paar tausend Richter würden ein paar Dutzend genügen.

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27. Juni 2013 um 18:36
In Antwort auf esmi_12120735

Zwischen
"aus bestimmten Gründen nicht richtig finden" und "Hass" besteht eben kein Unterschied .

Ich finde aus bestimmten Gründen nicht richtig:
-NPD zu wählen
-die Linke zu wählen
-nach mehr als 4 Bieräquivalenten Auto zu fahren
-werktags morgens vor einer Grundschule eine Gruppensexparty zu veranstalten
-Frauen unter den Rock zu fotografieren
-Randaledemos

mir würden noch viele weitere Dinge einfallen, die ich aus bestimmten Gründen nicht richtig finde.

Erschreckend, was ich alles hasse ohne es zu wissen.

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27. Juni 2013 um 18:54

Falscher thread
kannste verschieben?

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27. Juni 2013 um 18:54
In Antwort auf an0N_1196536099z

Falscher thread
kannste verschieben?

Upps, ich idiot,
ich dachte es wäre der falsche. Hast alles richtig gemacht.

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27. Juni 2013 um 21:53

Wieso soll das Hass sein?
Großer Obermotz mit Durchblick sagt was richtig und falsch ist, unter anderem:
-Sonntags in die Kirche dackeln oder ihn sonstwie ehren
-nicht fluchen
-Sex nur mit eigenem Ehepartner des anderen Geschlechts

Will man das rational begründen, hat man beim letzten Punkt fast noch die besten Karten (Untreue führt ja immerhin zu Eifersucht und anderen Komplikationen, Sex mit dem anderen Geschlecht ist besser für die Rentenkasse, aber was nützt das sonntägliche aus dem Bett quälen?), aber richtig toll kann nichts davon argumentativ untermauert werden.

Trotzdem versucht der Gläubige sich mehr oder minder daran zu halten und geht halt Sonntags in die Kirche (oder was anderes passendes) und wird anderen auch empfehlen, dass zu tun. Hat wohl nichts mit Hass zu tun.
Folglich kann auch das Befolgen des 3. Punktes und auch das andere auffordern sich danach zu richten, ohne Hass geschehen.

Da sagt halt der Gläubige, geht Sonntags in die Kirche und steigt in kein Bett, wo bereits einer vom gleichen Geschlecht drin liegt. Was soll der Gläubige denn sonst machen? Und was soll er anderes versuchen, als die eigenen Kinder zu ermutigen, sich genauso zu verhalten?
Der Obermotz hat schliesslich Regeln erlassen, die befolgt werden müssen, auch wenn der Verstand sie nicht vollends begründen kann.

Klar, jetzt kann man die üblichen Argumente gegen Religion auspacken, aber ich sag ja nur, dass ich nicht sehen kann, warum es was mit Hass zu tun hat.

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28. Juni 2013 um 5:45

Dann
irrt der, der glaubt, dass Gott das will:
"-Sex nur mit eigenem Ehepartner des anderen Geschlechts"

Und irren ist nicht hassen.

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28. Juni 2013 um 9:45

Haben
denn Christen/Redpoll Probleme mit Homosexuellen, weil die sich lieben?

Nach Christentum soll man doch eh den nächsten Lieben wie sich selbst, also sollte das unproblematisch sein. Sollten halt nur nicht miteinander ins Bett gehen. Christen/Redpoll sehen also vielleicht gar nicht das Problem bei der Liebe, sondern beim Sex.

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28. Juni 2013 um 10:11

Dummerweise
"Heiraten wollen" "nichts mit Sex zu tun"
im Christentum schon. "erkläre euch hiermit zu Mann und Frau.Ihr dürfte die Braut jetzt küssen." = ihr dürft jetzt endlich loslegen (blos net hier vorm Altar, schaffts wenigstens bis in euer Schlafzimmer)

Eine Heirat, die nicht bedeutet, dass das Paar jetzt mit Gottes Segen zur Sache schreiten dürfte, ist im Christentum sinnlos.

Nebenbei sieht auch das bürgerliche Gesetz einen Zusammenhang zwischen Sex und Ehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ehelicher_Beischlaf#Situation_in_Deutschland
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1353.html
"Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet;" = gelgentlicher Sex gehört zur Ehe dazu
"Ein Ehegatte ist nicht verpflichtet, dem Verlangen des anderen Ehegatten nach Herstellung der Gemeinschaft Folge zu leisten, wenn sich das Verlangen als Missbrauch seines Rechts darstellt oder wenn die Ehe gescheitert ist." = einfach so nein ist eigentlich nicht in Ordnung, es braucht irgendeinen Grund, wenigstens dass der andere sich daneben benommen hat

(Praktisch ist der Paragraf ohne Bedeutung, da natürlich nix einklagbar ist.)

Es gibt also gute Gründe, wenn ein Christ in Bezug auf eine Ehe unter Homosexuellen reserviert ist, denn die erklären mit der Heirat nicht nur, dass sie sich lieben, sondern auch, dass sie ziemlich wahrscheinlich ein paar Mal Sex miteinander haben werden. Und da kann der Christ nicht unbedingt klatschen.

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28. Juni 2013 um 10:26

Ist das wirklich so?
Um zu wissen, dass ich meinen Partner liebe, brauche ich doch auch keinen Trauschein.

Geht es wirklich um die ""Anerkennung"" - denn wen interessiert denn, ob jemand anderes meine Liebe zu wem auch immer anerkennt/respektiert.

Es geht wohl eher um die damit verknüpften Rechte und Vorteile, oder?
Das ist aber nicht unbedingt ein reines Homosexuellen-Problem.

Zu dem letzten Abschnitt - den Vergleich finde ich auch schon heftig, aber ich kann glaube ich nachvollziehen, was damit gemeint ist. Immerhin macht es biologisch, evolutionär oder was auch immer keinen Sinn, es ist nicht ""normal"" (das Wort soll jetzt nicht werten).

Was ich aber nicht verstehe ist - wenn ich als Frau mich entscheide, mit einer Frau zusammen zu sein, kann ich mich nun mal nicht fortpflanzen. Wieso wird das dann nicht akzeptiert? Man kann ja auch nicht immer alles haben.

Ich will niemanden angreifen. Ich verstehe nur vieles bei dem Thema nicht.

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28. Juni 2013 um 10:35

Aber wie
gesagt, bei der standesamtlichen Ehe gibts auch eine Verbindung zu Sex. Laut dem wikiartikel den ich verlinkt habe, wird in aktuellen Lehrbüchern Sex auch als selbstverständlicher Teil der Ehe angesehen und im Jahr 2000 hat anscheind jemand seine unterhaltszahlungen reduzieren können, weil im Bett nichts los war.

Deshalb muss ein Christ Schwierigkeiten mit der Homoehe haben. (zumindest wenn er die Bibel "klassisch" interpretiert)

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28. Juni 2013 um 10:54

Mit der bürgerlichen
Ehe geht man eine nicht gerichtlich durchsetzbare Pflicht zum Sex ein.
In einer Homoehe wird dieser Pflicht entweder nachgekommen - = Sünde für Christ - oder nicht nachgekommen - = Sünde für Christ (da ein gegebenes Versprechen nicht eingehalten wird) => für den Christen bedeutet also das Eingehen einer bürgerlichen Ehe für die beiden Homosexuellen, dass diese auf jeden Fall sündigen werden und zwar solange wie diese bürgerliche Ehe=> Christ muss das negativ sehen

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28. Juni 2013 um 10:59

Die
beiden in Verbindung zu bringen, ist hierzulande üblich, siehe BGB.

Aber haben wir immerhin geklärt, dass ein Christ völlig ohne Hass zur Ablehnung von Homoehen gelangen kann?

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28. Juni 2013 um 11:04

Zitat redpoll:
http://forum.gofeminin.de/forum/f117/__f5665_p8_f117-Rein-theoretisch-Freund-ware-fur-Abtreibung.html#113756

"Es gibt da ein Buch, da steht "Die Bibel" vorne drauf. Man nennt es auch "Gottes Wort". Erst wenn Du da keine Antworten findest, kannst Du sagen, dass es keine Antworten gibt.

Weder Du noch ich bestimmen. Richtig. Gott tut das. Nur ist eben die Frage, ob Du Dich bemüht hast, herauszufinden, wie dieser Gott zu dem Thema steht. "

Ich glaub das langt für einen Anfangsverdacht. Es gibt da zwar noch Zeugen Jehovas und ein paar andere Vereine, die andere Bibelversionen haben, aber die haben die Stellen mit Sodom und Gomorrha und die netten Paulusbriefe nicht editiert so weit ich weis, so dass es in Bezug auf Homosexualität ähnlich aussehen dürfte.

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28. Juni 2013 um 11:51

Bei dem
Text ist dir hoffentlich aufgefallen, dass der genauso gut oder noch viel besser auf Polygamie passt. Polygame Tiere finden sich genauso leicht und wenn von den glücklich verliebten 3 Frauen den Mann tatsächlich nur eine heiraten darf, macht dass die Liebe der 2 anderen auch zu einer 2.Klasse, sogar mit einigen ziemlich hässlichen rechtlichen Nachteilen.

Da müsst man dann mit der Gleichberechtigung gleich weitermachen.

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28. Juni 2013 um 12:17

Ok,
wenigstens konsequent. Viele tun so als würden die Argumente bezüglich gleichgeschlechtlicher Ehe und andere denkbare Eheformen in völlig verschiedenen Welten existieren, ohne zu beachten, dass wenn man aufgrund einer bestimmten Argumentation eine denkbare Eheform erlauben will, man alle Eheformen, bei denen die Argumentation genauso angewandt werden kann, eigentlich auch erlauben muss.

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28. Juni 2013 um 12:28

Naja
ich finde, es kommt darauf an - wenn Kinder mit im Spiel sind - wie man das lebt und erklärt.

Ein Kind mit 2 Mütter, das weiß, dass 2 Mütter = 2 Frauen finde ich weniger schlimm, als wenn zB das Kind zu einer Frau "Papa" sagen muss und gleichzeitig am Beispiel anderer (richtiger) Papas erklärt bekommt, dass sich bei Mamas und Papas unten rum was unterscheidet.

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28. Juni 2013 um 12:42

Niemand
"Menschen etwas zu verwehren, dass man für sich selber beantsprucht"
beansprucht eine gleichgeschlechtliche Ehe für sich, verwehrt sie aber anderen. Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe verwehren diese auch sich selber. Und Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe verwehren auch niemanden, egal ob homo oder nicht, jemanden des anderen Geschlechts zu heiraten.
"hat für mich immer mit Hass zu tun.

einen anderen Grund gibt es dafür nicht, keine andere motivation."
Du kannst also keine andere Motivation erkennen, folglich muss es Hass sein. Kanns nicht auch Dummheit sein?

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28. Juni 2013 um 12:56

"sonst was"
Außerdem verwehren die nicht einfach so, sondern weil der Obermacker das so festgelegt hat.

"dir noch jemanden anderen etwas getan haben"
Im Christentum gelten Sünden oft als Beleidigung des Obermackers, folglich tun Sünder im Christentum jemand anderen was an.

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28. Juni 2013 um 22:07

Interessante filmidee
Irgendwo da draußen gibt es sicher eine frau die ähnliches gerade durchlebt.
Es ist die Realität, hart aber wahr. So wie der film wüsenblume.

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29. Juni 2013 um 21:46

Davor habe ich keine Angst
weil Homosexualität nicht allein genetisch ist, sondern auch Umweltfaktoren mitspielen. Auf die Genetik hat man keinen Einfluss, auf den Rest allerdings schon. Wenn's dann tatsächlich so kommen sollte, dass eines meiner Kinder solche Neigungen zeigt, würde ich mich wohl zuerst mit dem Thema auseinandersetzen und dann mit dem Kind sehen, wie's weitergehen soll.

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29. Juni 2013 um 21:49

Homosexuelle
können gar keine gemeinsamen Kinder haben

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29. Juni 2013 um 22:01

Und wie denkst Du
wird es dem Kind dabei gehen? Es gibt viele Mütter, die alleinerziehend sind, weil die Umstände es so verlangen: Die Ehe hat nicht funktioniert, der Erzeuger ist abgehauen, der Vater gestorben.... Die Situation ist nicht einfach, weder für die Mütter noch die Kinder. Wer sorgt für's Einkommen, wenn die Mutter mit den Kindern zu Hause ist? Wer übernimmt die Erziehung, wenn die Mutter arbeitet? Wie geht ein Kind damit um, den Vater nicht zu kennen, einen Vater zu haben, der sich nicht für es interessiert oder ihn zu kennen und zu lieben und ihn nicht um sich zu haben zu können, weil die Eltern nicht mit einander leben wollen? Manchmal geht es nicht anders. Aber mit Absicht so einen Zustand herbeiführen, weil man einen Kinderwunsch hat? Ist das vernünftig?

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29. Juni 2013 um 22:12
In Antwort auf an0N_1196536099z

Tschuldigung, dass ich dir diese Illusion nehmen muss
http://www.spio.de/index.asp?SeitID=2443&TID=469&tab=2
"FSK ab 12 freigegeben"


Glaub nicht, dass die Abtreibung gezeigt wird, so mit Stich ins Herz, Arme und Beine abmachen und Kopf knacken (wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob das in der 24.-26. schon nötig ist). Sieht man schon an der inhaltlichen Ausrichtung des anderen Films.

Mit nicht jugendfrei
meinte ich eigentlich, dass man in dem Film ziemlich viel nackte Haut und einige Sexszenen sieht, die bestimmte Körperteile nicht ausblenden.

Mir ist auch klar, warum 12-jährige diesen Film bereits sehen sollen. Hier geht's nicht nur darum, das Dilemma homosexueller Paare zu zeigen, sondern Menschen Homosexualität und für die Bedürfnisse Homosexueller zu sensibilisieren. Jugendliche sind eben sehr empfänglich für solche Dinge. Ein Grund, warum man an Schulen bereits von Susi und ihren zwei Muttis erzählt.

Ich wünsche, man würde sowas auch mal für Behinderte tun. Dass 90% aller Downsyndrom-Kinder abgetrieben werden, zeigt doch, dass da ein Bedarf besteht. Wie wär's, Anne Zohra?

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30. Juni 2013 um 0:26

Dass es verschiedene Arten von Beziehungen gibt
sollte man doch nicht erklären müssen. Es gibt eben Beziehungen, die sind biblisch erlaubt, ja sogar geboten, andere sind es nicht. Die Ehe ist eine solche Beziehung, die in der Bibel klar geregelt ist. Sexualität ist es ebenfalls.

Das Argument, das ich mit Kindern in Zusammenhang mit Homosexuellen hervorgebracht habe, war allein das Kindeswohl.

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30. Juni 2013 um 0:56

Leihmutterschaft
finde ich auch bei heterosexuellen falsch. Man macht mit Absicht und für Geld ein Kind, das nicht bei der Mutter leben wird, die es geboren hat. Das grenzt für mich an Menschenhandel. Adoption ist was anderes. Da platziert man Kinder, die kein Zuhause haben (die Alternative wäre das Kinderheim). Und wenn man Kinder platziert, dann doch am besten dort, wo sie am besten versorgt sind. Damit meine ich nicht nur finanziell oder mit Liebe, sondern auch mit Vorbildern Eine zweite Frau ersetzt keinen Vater und ein zweiter Mann keine Mutter. Dass Frauen und Männer nicht das gleiche sind, kann jeder Homosexuelle bestätigen (sonst müssten sie ja nicht homosexuell sein). Wenn's mal keine adoptionswillige Eltern mit Vater und Mutter mehr gibt, dann kann man andere Konstellationen berücksichtigen: Zwei Schwestern, Freundinnen, Einzelpersonen

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30. Juni 2013 um 1:02

Wo
hast Du das gelesen?

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30. Juni 2013 um 1:04

Eher nicht

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30. Juni 2013 um 1:11
In Antwort auf esmi_12120735

Zwischen
"aus bestimmten Gründen nicht richtig finden" und "Hass" besteht eben kein Unterschied .

Du findest doch bestimmt viele Sachen nicht richtig
und hasst trotzdem keinen, der es tut, weil es für ihn nicht falsch ist.

Es besteht zudem noch ein Unterschied zwischen: "Die Person hassen, weil sie etwas Falsches tut" und "Das, was die Person tut, hassen, weil es falsch ist." Wenn Dein Sohn z.B. irgendwann mal mit Heroin anfängt und es sein Leben langsam aber sicher zerstört, wirst Du das Heroin hassen, diejenigen, die es ihm verkaufen und Du wirst es hassen, dass Dein Sohn sich das antut. Deinen Sohn jedoch wirst Du weiterhin lieben.

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30. Juni 2013 um 20:44

Spät-Abtreibung - ZWEI MÜTTER
Ihr Lieben,

herzlichen Dank für all Eure Mails und das hohe Interesse an dem so wichtigen Thema.

Ich konnte mich bereits mit zwei Frauen austauschen, die ihr Kind nach dem 3. Monat abgetrieben haben. Um den Film so authentisch wie möglich machen zu können, brauche ich verschiedenste Erfahrungsberichte.

Wer eine Spätabtreibung hinter sich hat, kann mir seine Meinung via Mail (gern anonym) senden. Ich werde sie sicher in den Film einfließen zu lassen.

Und ja, ich bin die Regisseurin von ZWEI MÜTTER.

Herzlichst,

Anne Zohra

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1. Juli 2013 um 5:24
In Antwort auf melita_12707307

Interessante filmidee
Irgendwo da draußen gibt es sicher eine frau die ähnliches gerade durchlebt.
Es ist die Realität, hart aber wahr. So wie der film wüsenblume.

Nicht iregendwo da draussen,
sondern grob überschlagen nach der Statistik:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Statis tik
ca. 400 Spätabbrüche pro Jahr, aus dem Bauch heraus 1/2 wegen Behinderung des Kindes (könnte aber auch ein höherer Anteil sein), macht 4 pro Woche. Daneben gibts auch ein paar, die das behinderte Kind nicht töten lassen, somit stehen vielleicht 5 Frauen je Woche vor einer Problemstellung wie in der Filmidee.

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1. Juli 2013 um 8:51

Die Dame
hat an ausgetragenen behinderten Kindern scheinbar kein Interesse.

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1. Juli 2013 um 8:56
In Antwort auf esmi_12120735

Die Dame
hat an ausgetragenen behinderten Kindern scheinbar kein Interesse.

Wäre auch
anderfalls eine sehr große Diskrepanz, wenn man Leidminimierung statt richtiges Handeln als Ziel hat,

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1. Juli 2013 um 9:00

Ist es super
wenn die Mutter von Hartz 4 lebt, weil sie für die Kinder schaut und keiner für den Unterhalt sorgt? Oder ist es super, wenn die Kinder den ganzen Tag fremdbetreut sind, weil die Mutter arbeiten gehen muss? Ist es toll, nicht zu wissen, wer der eigene Vater ist? Bei Samenspenden hat man noch nicht mal einen Erzeuger, der Unterhalt zahlt. Um Ehescheidungen geht's noch nicht mal. Wenn Mutter und Vater es nicht hinbekommen, einander anständig zu behandeln und sich von Affären fernzuhalten, dann geht's eben nicht anders, als sich zu trennen. Klar ist man besser bei nur einem Elternteil als bei zweien, die sich streiten. Aber mit Absicht so einen Zustand herzustellen ist doch Irrsinn.

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4. Juli 2013 um 7:39

Weitere Filmidee mit Bezug auf Diskussion unten:
http://www.abc.net.au/news/2013-07-02/police-vow-to-smash-paedophile-ring-that-abused-trafficked-boy/4795210

http://webcache.googleusercontent.com /search?q=cache:1cEiDz1vtDYJ:abc.net.au/local/stories/2010/07/14/2953694.htm+&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=us

Zwei Homosexuelle besorgen sich über russische Leihmutter inklusive Dokumentenmanipulation ein Kind und missbrauchen es ab einem Alter von 22 Monaten, schaffen es aber, dass kluge Journalisten sie noch 4 Jahre später als Vorzeigepärchen zum Thema Adoption durch Homosexuelle präsentieren. Man kann dann nur nicht mehr so einfach einblenden, dass die Geschichte frei erfunden wäre.

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