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Spaetabtreibung ja/nein? weiss nicht mehr weiter

16. Juli 2009 um 15:11 Letzte Antwort: 18. Juli 2009 um 12:40

hi,

ich weiss nicht, wie ich anfangen soll oder was ich mir davon verspreche. ich denke, ich brauche einfach rat.
ich bin im zweiten schwangerschaftsdrittel schwanger, und weiss, dass ich das kind gerne beommen wuerde, aber definitv nicht bekommen kann.
gruende dafuer gibts genug.
das wusste ich auch von vornherein und wollte abtreiben. nur haben mich dann familie, FA und beratungsstelle so durcheinander bebracht, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich denken solllte.
ist das nun der schlimmste fehler meines lebens das kind abzutreiben oder eher, das kind zu behalten?
diese frage in meinem kopf belastet mich immer mehr. schlafstoerungen, depressionen und alptraeume sind das resultat. ich weiss nicht, schlafen oder wach sein, denn das thema verfolgt mich soweit, dass ich sogar im traum anfange, zu weinen und mit verquollenen augen aufwache.
langsam weiss ich wirklich nicht mehr, was ich tun soll, denn die situation wird immer schwerer und die zeit immer knapper und das risiko, dass ich danach nie wieder kinder kriegen kann, immer groesser.
ich weiss, das klingt reichlich nach gejammer, aber ich haette selbst nie gedacht, dass diese entscheidung so schwer ist. und hilfe von meinem umfeld kann ich komplett vergessen. eher im gegenteil.
warum faellt es einem so schwer, rational zu handeln, wenn man das kleine erstmal auf dem bildschirm sieht, auch wenn man genau weiss, wie verheerend die konsequenzen waeren???
zum verrueckt werden!

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16. Juli 2009 um 18:20

Antwort
hi lilian,

vielen dank fuer die antwort! du kommst nicht mit der moralischen keule. genauso seh ichs auch.
die folgen waeren, dass ich komplett alleine dastehen wuerde, ohne jegliche hilfe. ohne irgendwen. ich weiss einfach nicht, ob ich das hinkriege und adoption kommt fuer mich nicht in frage.
vielleicht ist das fuer andere nicht so schlimm, aber ich kriege langsam wirklich das gefuehl, dass das einfach nicht machbar ist und echt ein disaster wird und das macht mich fertig.
leben umorganisieren und loesungen finden ist ja gut und schoen, aber ganz so einfach ist es eben nicht immer...


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16. Juli 2009 um 20:16

Hi
schicke dir einen haufen Mut und kraft, versuch jetzt erst mal nicht an das wa skommt denken (ich weiß is schweeeeeeer), du hats jetz noch 3 Monate vor dir bis zur Geburt , dass musst jetzt durchstehen.

wenn das Kind da ist, wirst auch wissen wie es weitergeht, eine Möglichkeit wäre eine Pflegestelle, d.h. du bist entlastet aber es ist nicht so endgültig wie eine Adoption.

vlt wirst du wenn du das menshclein in den armen hältst alles rundum vergessen auch die probleme die dich jetzt plagen.

und alleine biste dann sowieso nimmer, du hast immer jemanden an deiner seite ... dein Kind

glg

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16. Juli 2009 um 20:48

Emily0309
Hallo Emily0309,
Du würdest das Kind gerne bekommen, aber Du kannst es nicht bekommen. Dieser Satz zeigt eine unendliche Sackgasse auf, in der Du Dich gerade befindest - fühl dich mal ganz herzlich von mir gedrückt.
Du spürst immer mehr die Veränderung in Deinem Körper und da kommt in Dir Panik auf, die ganze Situation belastet Dich, daß Du schon Schlafstörungen, Depressionen und Alpträume hast. Mein Rat wäre, melde Dich mal bei ausweg-pforzheim.de, damit Du mal über alle persönlichen Ängste und Zweifel mit jemand reden kannst.Vielleicht lassen sich da die Konsequenzen, die Du befürchtest verkleinern oder aus dem Weg räumen.
Wurden Dir den bei Deinem Beratungsgespräch keine Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt?
Denn wer um ein ungeborenes Kind weinen kann, der wird auch einen guten Weg mit diesem Kind finden.
Es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst, sondern daß Du eine Entscheidung treffen kannst, hinter der Du später stehen kannst. Es geht nicht um Dein Umfeld, es geht um Dich. Es ist Dein Kind, Deine Schwangerschaft, und da wohnt seit einigen Wochen ein kleiner Mensch in Dir.
Seit Du auf den Bildschirm gesehen hast, kannst Du nicht mehr rationell denken. Die rationellen Gründe des Verstandes zählen häufig nach einer Abtreibung nur noch wenig, wenn das Herz weh tut. Denn eine Abtreibung, in so spätem Stadium, kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Beachte Dein Herz, denn es ist ein wichtiger Teil von Dir. Eine Abtreibung schafft meist nicht die Lösung von Problemen, sondern bringt häufig noch neue hinzu. Wenn Du später mal Kinder haben willst, dann nimm dieses, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet.
Und ich wünsche Dir, daß Deine Tränen bald versiegen dürfen und Dein Leben wieder hell wird.
LG Itemba

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17. Juli 2009 um 11:19

Hallo Emily
Hallo Emily,
Wenn das Baby erst mal da ist stehst du betimmt nicht ganz alleine da oder?Es gibt bestimmt Menschen die zu dir stehn?Ich würds dir jedenfalls wünschen weil es ist nicht immer einfach ein baby gross zu ziehen aber die schönen momente überwiegen das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.Jetzt mal zum Thema:
Darf ich fragen in der wievielten ss Woche du genau bist?
Soviel ich weiss darf man das Baby nur (wenn es gesund ist und nichts endeckt wurde das auf Krankheiten hindeutet) bis zur 13,Woche abtreiben.Es ist was anderes wenn es behindert wäre, da sind spätabtriebungen ja noch sehr sehr spät möglich, bekomm immer wieder gänsehaut wenn ich dran denk.Ich kenne einen fall kam auch im tv, da hat eine mutter ihr kind in der 26.woche abtreiben lassen(die ärtze hatten etwas endeckt was auf eine behinderung hingedeutet hatte)Die Arzt hat durch die Bauchdecke der Mutter, dem Baby eine Spritze ins Herz gestochen mit einer tödlichen Injektion(das hätte es zumindest sein sollen) und später wurden die wehen eingeleitet, das baby wurde geboren und es hat noch gelebt!!Darauf hin wurde der Arzt verklagt.Das ist nur mal so ein Beispiel von mir der mir immer wieder in den kopf schiesst wenn es spätabtreibung geht.Wenn das kind schwer behindert zur welt kommen würde kann ich es vieleicht (aber kommt drauf an wie schwer die behinderung wäre) noch verstehen, aber ein gesundes kind so spät abzutreiben kann ich einfach nicht nachvollziehen.Ich weiss nicht genau wie die gesetze sind aber ich meine das kein arzt ein gesundes kind in der spätschwangerschaft abtreiben würde (ausser es ist durch vergewaltigung entsanden,oder es hat eine behinderung woran die mutter körperlich und seelisch zerbrechen würde).Nimms mir nicht übel aber ich kann das nicht vestehen, du hattest doch 12 wochen zeit dich zu entscheiden ich weiss nicht welche woche du bist aber vieleicht wäre das kind vieleicht schon ausserhalb des mutterleibes lebensfähig.Das ist heutzutage ab der 24. ssWoche möglich.Ich hoffe das du ein weg findest mit dem Kind.Meine schwangerschaft war ebenfalls nicht geplant und ich habe die erste 4 Monate nur geweint weil ich nicht wusste ob ich das packe und ich hatte einfach angst, aber dann hab ich die kleine zum ersten mal strampeln gespürt in meinem bauch und langsam langsam hab ich mich auf das kind gefreut.Heut ist sie mein ein und alles und das beste was ich habe.Leicht ist es nicht immer aber man wächst da rein und bin mir sicher das du dass auch packen wirst.

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17. Juli 2009 um 11:45

Hab Mut!
hallo emily,
das ist ja wirklich traurig, dass du völlig auf dich alleingestellt bist und dass es dir so miserabel geht.
wie weit bist du denn, in welcher ssw? es ist ja schon einiges, was vorbereitet, bedacht und organisiert werden muss, wenn ein baby kommt...tausend fragen gehen einem durch den kopf...ich denk, du brauchst jetzt jemanden, der dich echt unterstützt und diesen weg mit dir geht. gemeinsam trägt sich's leichter. ich möchte dir empfehlen, wende dich an profemina.de (schau im internet, kannst auch ganz unkompliziert anrufen), die helfen dir, dass du das alles gut hinkriegst mit deinem baby, erarbeiten mit dir zusammen die beste lösung, bis sie wirklich passt, und sind bei bedarf auch längerfristig für dich da. da gibt es auch hilfen weit über das normale mass hinaus. ich hoffe, das hilft dir weiter...und bin gespannt, was du berichtest.
hab mut, das wird...! alles liebe, mirjana

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17. Juli 2009 um 19:44
In Antwort auf mirjana25

Hab Mut!
hallo emily,
das ist ja wirklich traurig, dass du völlig auf dich alleingestellt bist und dass es dir so miserabel geht.
wie weit bist du denn, in welcher ssw? es ist ja schon einiges, was vorbereitet, bedacht und organisiert werden muss, wenn ein baby kommt...tausend fragen gehen einem durch den kopf...ich denk, du brauchst jetzt jemanden, der dich echt unterstützt und diesen weg mit dir geht. gemeinsam trägt sich's leichter. ich möchte dir empfehlen, wende dich an profemina.de (schau im internet, kannst auch ganz unkompliziert anrufen), die helfen dir, dass du das alles gut hinkriegst mit deinem baby, erarbeiten mit dir zusammen die beste lösung, bis sie wirklich passt, und sind bei bedarf auch längerfristig für dich da. da gibt es auch hilfen weit über das normale mass hinaus. ich hoffe, das hilft dir weiter...und bin gespannt, was du berichtest.
hab mut, das wird...! alles liebe, mirjana

Antwort
hallo mirjana,

danke fuer die antwort!
ich bin in der 17. woche. und wie ichs drehe und wende, es wird nicht besser! und wie du auch meintest, tausend sachen im kopf und pure panik, nicht wie durch ein wunder die "supermom" zu werden...und wenn einem dann von allen seiten was anderes eingetrichtert wird, dann weiss man irgendwann gar nicht mehr, was jetzt das beste ist und was ueberhaupt moeglich ist...
mal sehen, was bei profemina rauskommt. vielen dank fuer den tip!

liebe gruesse,

emily

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17. Juli 2009 um 20:03
In Antwort auf page_12925133

Hallo Emily
Hallo Emily,
Wenn das Baby erst mal da ist stehst du betimmt nicht ganz alleine da oder?Es gibt bestimmt Menschen die zu dir stehn?Ich würds dir jedenfalls wünschen weil es ist nicht immer einfach ein baby gross zu ziehen aber die schönen momente überwiegen das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.Jetzt mal zum Thema:
Darf ich fragen in der wievielten ss Woche du genau bist?
Soviel ich weiss darf man das Baby nur (wenn es gesund ist und nichts endeckt wurde das auf Krankheiten hindeutet) bis zur 13,Woche abtreiben.Es ist was anderes wenn es behindert wäre, da sind spätabtriebungen ja noch sehr sehr spät möglich, bekomm immer wieder gänsehaut wenn ich dran denk.Ich kenne einen fall kam auch im tv, da hat eine mutter ihr kind in der 26.woche abtreiben lassen(die ärtze hatten etwas endeckt was auf eine behinderung hingedeutet hatte)Die Arzt hat durch die Bauchdecke der Mutter, dem Baby eine Spritze ins Herz gestochen mit einer tödlichen Injektion(das hätte es zumindest sein sollen) und später wurden die wehen eingeleitet, das baby wurde geboren und es hat noch gelebt!!Darauf hin wurde der Arzt verklagt.Das ist nur mal so ein Beispiel von mir der mir immer wieder in den kopf schiesst wenn es spätabtreibung geht.Wenn das kind schwer behindert zur welt kommen würde kann ich es vieleicht (aber kommt drauf an wie schwer die behinderung wäre) noch verstehen, aber ein gesundes kind so spät abzutreiben kann ich einfach nicht nachvollziehen.Ich weiss nicht genau wie die gesetze sind aber ich meine das kein arzt ein gesundes kind in der spätschwangerschaft abtreiben würde (ausser es ist durch vergewaltigung entsanden,oder es hat eine behinderung woran die mutter körperlich und seelisch zerbrechen würde).Nimms mir nicht übel aber ich kann das nicht vestehen, du hattest doch 12 wochen zeit dich zu entscheiden ich weiss nicht welche woche du bist aber vieleicht wäre das kind vieleicht schon ausserhalb des mutterleibes lebensfähig.Das ist heutzutage ab der 24. ssWoche möglich.Ich hoffe das du ein weg findest mit dem Kind.Meine schwangerschaft war ebenfalls nicht geplant und ich habe die erste 4 Monate nur geweint weil ich nicht wusste ob ich das packe und ich hatte einfach angst, aber dann hab ich die kleine zum ersten mal strampeln gespürt in meinem bauch und langsam langsam hab ich mich auf das kind gefreut.Heut ist sie mein ein und alles und das beste was ich habe.Leicht ist es nicht immer aber man wächst da rein und bin mir sicher das du dass auch packen wirst.

Antwort
hi,
uahhh! das beispiel mit der fehlgeburt ist in der tat uebel! ok! DAS ist grausam! da weiss ich gar nicht, wer mir mehr leid tut, kind oder mutter!
ich bin jetzt in der 17 .woche. ich weiss auch,dass es meine pflicht gewesen waere, mich in der, aus guten gruenden, festegesetzten frist zu entscheiden. das hatte ich auch zuerst. dann kam die mutter, die sich zuerst sooo ueber einen enkel freuen wuerde, die verwirrende beratung und ja, der bildschirm. ich war so fest entschlossen, das kind nicht zu behalten und dann sah ichs und kam wieder ins zweifeln. alle probleme waren erstmal weg und zuspruch gabs genug. nicht von vater, versteht sich...waer ja auch zu schoen
nur diese traumblase, dass alles in ordnung ist, platzt irgendwann wieder, spaetestens nach ein paar monaten, wenn man erkennen muss, dass man tun kann was man will, es passt einfach nicht und dass man manche sachen einfach nicht beeinflussen kann. ich denke, das ist das, was mich bei der ganzen sache am meisten stoert und ins zweifeln bringt. dass sachen in meinem leben passieren, die ich nicht kontrollieren oder aendern kann! wie soll ich denn dann das leben eines anderen menschen organisieren und dafuer verantwortlich sein, wenn ich mir meines schon aus der hand nehmen lasse? was, wenn ich komplett versage?
dir ging es die ersten 4 monate auch nicht gut? ab wann hattest du keine angst mehr, das nicht zu paclen?

liebe gruesse,

emily

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17. Juli 2009 um 20:13

Hallo emily,
...
vorerst möchte ich sagen, dass mich dein letzter Satz sehr zum überlegen gebracht hat.
Ich finde, in dem Moment, in dem man über das Leben eines kleinen Menschen entscheidet (was es bei dir mittlerweile ist, im zweiten Trimester) ist es unangebracht, rational zu denken, bzw. zu handeln.

Ich weis nichts über deine persönliche Situation, aber was ist mit den Menschen, die dich im ersten Drittel deiner Schwangerschaft zum Austragen des Kindes ermutigt haben- wären die jetzt nicht mehr für dich da, wenn du das Kind bekommst?
Des weiteren weis ich nicht, wie alt du bist, in welcher familiären oder materiellen Situation du dich befindest-
aber auch falls du von finanziellen Sorgen, wenig persönlichen und familiären Ressourcen betroffen wärst,
gibt es immer noch die Chance professionelle Hilfe anzunehmen.
Hat dir das die Beraterin bei der Schwangerschaftskonfliktberatu ng nicht mitgeteilt?
Da ich momentan im letzten Semester meines Sozialpädagogik- Studiums bin und wir die Beratung von Schwangeren in Konfliktsituationen bereits behandelt haben, kann ich dir dazu rein theoretische Informationen geben:
Laut 218 hast du das Recht auf eine Schwangerschaftsberatung, welche du aber laut deines Postings schon in Anspruch genommen hast
219 besagt, dass eine Schwangere in Konfliktsituationen das Recht zu einem Abbruch hat - das allerdings nur bis zur 12 WOCHE !!! ...(wenn keine Behinderung besteht, dazu bist du also zu spät)
des weiteren gibt es viele Hilfsangebote für schwangere, die über wenig oder keine finanziellen, materiellen u. familiären ressourcen verfügen - dazu musst du lediglich dein "Vermögen" bei der beratung angeben, die Beraterin wird dir dann ausrechnen, wieviel Geld du zur "Erstausstattung" zusteht. Das variiert von Fall zu Fall.
Falls du unter 18 bist, dann besteht sogar die Möglichkeit, dass du in ein Mutter- Kind- Heim gehst, dort kannst du neue Kontakte knüpfen und bist mit deinem Baby nicht auf dich allein gestellt.
Falls du hierzu noch weitere Fragen hast, kannst du mich gerne fragen.

Allerdings kann ich deine Einstellung nicht nachvollziehen, dass du zwar zu einer Abtreibung zu diesem späten Zeitpunkt bereit wärst, eine Adoption für dich aber nicht in Frage käme? ...es besteht auch die Möglichkeit einer anonymen Geburt, z.B. bei donum vitae, die begleiten dich auf deinem Weg bis zur anonymen Geburt.

Oftmals ist es so, dass Frauen, die abgetrieben haben- sich dessen aber nicht vollkommen sicher/ bewusst waren (was du dir glaube ich auch nicht bist), diese Entscheidung ihr Leben lang bereuen - u. deswegen wird ihnen von den Beraterinnen der Konfliktberatungsstellen oftmals abgeraten, das Kind abzutreiben.

Um dir persönlich Mut zu machen, obwohl meine Situation wohl kaum mit deiner vergleichbar ist, möchte ich dir sagen dass ich auch "erst" 21 bin, das Baby von meinem Partner und mir zwar gewollt war, ich aber auch hin und wieder überfordert bin, oder Angst habe, meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, da ich mich jetzt im letzten Semester befinde, momentan meine bachelor- arbeit schreibe u. erst knapp vor der Geburt meines Babys (Januar 2010) mein Studium mit Auszeichnung beenden werde, nämlich im November.

Aber eine Frage habe ich noch:
ich bin auch im zweiten Schwangerschaftsdrittel, ich spüre unser Kleines schon. es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl.
Du bist genauso weit, spürst dein Baby wahrscheinlich auch schon ...glaubst du, dass die Situation, in welcher du dich nach einem (illegalen) Abbruch befinden würdest, besser als die jetzige wäre?

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17. Juli 2009 um 20:21
In Antwort auf an0N_1263088299z

Emily0309
Hallo Emily0309,
Du würdest das Kind gerne bekommen, aber Du kannst es nicht bekommen. Dieser Satz zeigt eine unendliche Sackgasse auf, in der Du Dich gerade befindest - fühl dich mal ganz herzlich von mir gedrückt.
Du spürst immer mehr die Veränderung in Deinem Körper und da kommt in Dir Panik auf, die ganze Situation belastet Dich, daß Du schon Schlafstörungen, Depressionen und Alpträume hast. Mein Rat wäre, melde Dich mal bei ausweg-pforzheim.de, damit Du mal über alle persönlichen Ängste und Zweifel mit jemand reden kannst.Vielleicht lassen sich da die Konsequenzen, die Du befürchtest verkleinern oder aus dem Weg räumen.
Wurden Dir den bei Deinem Beratungsgespräch keine Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt?
Denn wer um ein ungeborenes Kind weinen kann, der wird auch einen guten Weg mit diesem Kind finden.
Es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst, sondern daß Du eine Entscheidung treffen kannst, hinter der Du später stehen kannst. Es geht nicht um Dein Umfeld, es geht um Dich. Es ist Dein Kind, Deine Schwangerschaft, und da wohnt seit einigen Wochen ein kleiner Mensch in Dir.
Seit Du auf den Bildschirm gesehen hast, kannst Du nicht mehr rationell denken. Die rationellen Gründe des Verstandes zählen häufig nach einer Abtreibung nur noch wenig, wenn das Herz weh tut. Denn eine Abtreibung, in so spätem Stadium, kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Beachte Dein Herz, denn es ist ein wichtiger Teil von Dir. Eine Abtreibung schafft meist nicht die Lösung von Problemen, sondern bringt häufig noch neue hinzu. Wenn Du später mal Kinder haben willst, dann nimm dieses, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet.
Und ich wünsche Dir, daß Deine Tränen bald versiegen dürfen und Dein Leben wieder hell wird.
LG Itemba

Antwort
hallo itemba,

vielen dank fuer die nette antwort!
stimmt! ich glaube, du hast recht und die panik kommt auch oder vor allem jetzt wegen der koerperlichen veraenderung. gut, viel sieht man noch nicht, ich bin jetzt in der 17. woche und mein heisshunger suchte sich netterweise salat ohne sossen und kraeuterquark aus... aber ja, es aendert sich was, man spuert was und reagiert anders auf seine umwelt. und wenn ich an einen bauch denke, der immer groesser wird, bekomme ich wirklich noch mehr angst!
einfach, weil die situation jetzt wirklich real ist! vorher machte ich mir noch gedanken ,ok, suchte nach moeglichkeiten, loesungen,...aber immer noch von einer gewissen distanz. richtig angekommen ist das ganze, glaub ich, erst in der letzten zeit und je realer es wird desto hoeher steigt die panik. die situation ist fast unveraendert und mir rennt die zeit weg, die weichen fuer ein neues leben zu stellen.
ja, ich glaube mit dem wort sackgasse hast du es perfekt getroffen.
vielen dank fuer den tip mit ausweg-pforzheim! ich glaub, es ist wirklich nicht verkehrt, die ebenfalls nachrat zu fragen! denn die beratung bei der ich war, waren nicht wirklich hilfreich....

liebe gruesse,

emily

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17. Juli 2009 um 20:26
In Antwort auf sofiya_11916295

Hi
schicke dir einen haufen Mut und kraft, versuch jetzt erst mal nicht an das wa skommt denken (ich weiß is schweeeeeeer), du hats jetz noch 3 Monate vor dir bis zur Geburt , dass musst jetzt durchstehen.

wenn das Kind da ist, wirst auch wissen wie es weitergeht, eine Möglichkeit wäre eine Pflegestelle, d.h. du bist entlastet aber es ist nicht so endgültig wie eine Adoption.

vlt wirst du wenn du das menshclein in den armen hältst alles rundum vergessen auch die probleme die dich jetzt plagen.

und alleine biste dann sowieso nimmer, du hast immer jemanden an deiner seite ... dein Kind

glg

Antwort
hi,
vielen dank fuer die nette antwort!
eine pflegestelle ist dann wahrscheinlich so was wie ein heim? das problem ist, das letzte was ich koennte, ist das kind wegzugeben und mein leben lang zu ueberlegen, wie es wohl aussieht, was es macht, etc...
und 4 monate hab ich ja noch...

liebe gruesse,

emily

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17. Juli 2009 um 20:53

Antwort
hi lilian,

die leute, die mich darin bekraeftigt haben ,weil ein enkel ja so suess ist, haben recht spaet damit angefangen, ueber die umstaende nachzudenken. das verhaeltnis zu meiner mutter ist wegen meinem stiefvater eh schon gespannt und als dem dann klar wurde, dass ich dann auch die unterstuetzung meiner mutter brauchen koennte, allein wg. der erfahrung, war die freude ganz schnell verflogen. ja, ich mag meine familie auch...
mit der depression hast du vollkommen recht! meine nerven liegen, vor allem nun wegen der oben angesprochenen geschichte so blank, dass ich echt schon zum arzt gegangen bin, um dem die situation zu schildern und mich hier anzumelden. wenn man der eigenen mutter nichteinmal mehr trauen kann oder rat kriegt, dann ist verfliegt einfach jede hoffnung, dass man die kraft hat, weiterzukaempfen.
und glaub mir, der weg zum arzt und sich einzugestehen, dass man das alleine nichtmehr schafft, war das schwerste ueberhaupt, abergluecklicherweise griff der mir sofort unter die arme, soweit er konnte!
und allein die tatsache, dass mir hier so viele menschen geantwortet und ihren rat oder hilfe angeboten haben, hat mir schon so viel geholfen! ich hatte ehrlichgesagt nicht mit antworten gerechnet.
insofern, DANKE NOCHMALS! AN ALLE!

liebe gruesse

emily





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18. Juli 2009 um 12:40
In Antwort auf an0N_1232108499z

Antwort
hi,
uahhh! das beispiel mit der fehlgeburt ist in der tat uebel! ok! DAS ist grausam! da weiss ich gar nicht, wer mir mehr leid tut, kind oder mutter!
ich bin jetzt in der 17 .woche. ich weiss auch,dass es meine pflicht gewesen waere, mich in der, aus guten gruenden, festegesetzten frist zu entscheiden. das hatte ich auch zuerst. dann kam die mutter, die sich zuerst sooo ueber einen enkel freuen wuerde, die verwirrende beratung und ja, der bildschirm. ich war so fest entschlossen, das kind nicht zu behalten und dann sah ichs und kam wieder ins zweifeln. alle probleme waren erstmal weg und zuspruch gabs genug. nicht von vater, versteht sich...waer ja auch zu schoen
nur diese traumblase, dass alles in ordnung ist, platzt irgendwann wieder, spaetestens nach ein paar monaten, wenn man erkennen muss, dass man tun kann was man will, es passt einfach nicht und dass man manche sachen einfach nicht beeinflussen kann. ich denke, das ist das, was mich bei der ganzen sache am meisten stoert und ins zweifeln bringt. dass sachen in meinem leben passieren, die ich nicht kontrollieren oder aendern kann! wie soll ich denn dann das leben eines anderen menschen organisieren und dafuer verantwortlich sein, wenn ich mir meines schon aus der hand nehmen lasse? was, wenn ich komplett versage?
dir ging es die ersten 4 monate auch nicht gut? ab wann hattest du keine angst mehr, das nicht zu paclen?

liebe gruesse,

emily

Emily
Nein mir ging es auch nicht gut die ersten 4monate nur mein freund und meine mutter wussten von der ss.Ich habe solage wie möglich versucht es zu verstecken weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte und mich nicht einfach nicht freuen konnte.Ich weiss noch das ich nur geweint habe in dieser zeit ich wollt einfach nur im bett und mit niemandem reden, aber irgendwas in mir hat den Abbruch nicht zugelassen worüber ich heute so dankbar bin. ich hab gedacht wie willst du das denn schaffen du hast doch dein eigenes leben nicht im griff und dann die verantwortung für ein kind?Das hat mich immer wieder zweifeln lassen.Irgendwann so in der 17.ssw hat mein freund micht dann zur profamilia geschleppt und ich habe lange mit denen geredet sie haben mir hilfe angeboten, finanziell wie auch menschlich und so langsam kam das gefühl das ich wirklich nicht alleine bin.Mit meinem freund gab es schon immer etwas probleme und wir haben uns nach der geburt getrennt.Ich glaub das deine mutter sich bestimmt wahnsinnig freuen würde wenn das kind erstmal da ist, das ist immer erst der schock das das eigene kind jetzt selbst ein kind bekommt war bei meiner mutter auch so.
Ich hatte auch angst das ich dem kind nicht gerecht werden kann das ich keine gute mutter bin, aber wenn ich meine kleine heute anschaue seh ich das sie zufrieden und glücklich ist.Das alleine reicht schon.Man kann bestimmte sachen nicht beeinflussen da hst du recht, aber das ist doch das Leben es komt eistens anders als man denkt und dagegen können wir nicht immer was tun.Ich kann nur aus meinem leben sprechen, vor 3 Jahren wusste ich nicht was ich im leben habe aber seit meine tochter da ist hab ich ein sinn gefunden und sie macht mich glücklich auch wenn ich es am anfang der ss nie für möglich gehalten hätte, wirklich sie ist das allerbeste und wenn ich sie naschau dann seh ich mich in klein.Es ist nicht immer leicht mit kind es gibt stressige phasen aber das schöne überwiegt einfach.Ich bin alleinerziehend der vater kommt sie regelmässig besuchen worüber ich sehr froh bin. Vieleicht hilft es dir auch wenn du andere schwangere kennenlernst mir hat das ganz schön viel geholfen.Bei so einer beratungsstelle wird dir geholfen.
Du bist nicht sicher ob du das kind bekommen sollst oder nicht, das zeigt ja schon das da auch was in dir ist das Ja sagt zu dem Kind und so war es bei mir auch und dieses bißchen wurde immer stärker.Die Geburt war unkopliziert und als ich sie im Arm hielt das erste mal hab ich wieder geweint aus freude und aus schuldgefühlen oder sagen wir einem schlechtem gewissen weil ich die ersten monate so abweisend auf das kind in mir reagiert habe.Diese Liebe die ich jetzt für sie hab, hatte ich noch für keinen Menschen und ich bin so froh das ich mich mich für sie entschieden habe.Ich wünsch dir das du dich FÜr das Baby entscheidest und halt uns auf dem laufenden.
Ich hoff dir tun jetzt nicht die augen weh weil es so lang geworden ist aber ich dachte ich schreib das mal alles auf.
Liebe Grüsse

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