Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Sorgen um den Partner

8. November um 7:07 Letzte Antwort: 20. November um 15:40

Guten Morgen ihr Lieben,

Ich bin mittlerweile in der 10.Woche Schwanger. Obwohl ich schon mit 16 Jahren immer einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte, habe ich mich als ich von meiner SS erfahren habe keine große Freude aufbringen können. Auch wenn solche Gefühle in mir mittlerweile der Vergangenheit angehören und ich mich mittlerweile freue, obwohl ich erst 20 Jahre alt bin, mache ich mir schon Sorgen um meinen Partner. Es belastet mich sehr, weil in meinem Umfeld keiner darüber Bescheid weiß, nicht mit meinem Partner darüber reden zu können. Er blockt total ab und ich merke stark, dass ihm das Thema sehr belastet und das alles mit großen Ängsten einhergeht. Ich hätte erwartet, dass er besser damit klarkommen würde, da er mittlerweile fast 27 Jahre alt ist. Wir sind schon seit einigen Jahren ein Paar und trotzdem erwähnt er immer wieder seine Ängste mich zu verlieren, wenn wir das mit dem Kind nicht schaffen würden. Ich habe absolut keine Ahnung warum er so pessimistisch bei dem Thema ist. Normalerweise ist er eher ein Optimist. Ich fühle mich von ihm psychisch im Stich gelassen und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Er greift mir unglaublich unter die Arme und übernimmt viele Sachen die eigentlich ich immer getan habe und das alles auch noch gerne, was für mich einfach nur paradox an der Geschichte ist. Das Thema baby macht ihn immer nervös oder er will nicht drüber reden und macht mir das auch deutlich spürbar. Es macht mich fertig nicht darüber reden zu können, über meine Freude, meine Bedenken oder sonstiges. Habt ihr Tipps für mich oder die selbe Erfahrung gesammelt?

Schönen Sonntag wünsche ich

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8. November um 10:07

Kann es sein, dass seine Eltern sich getrennt haben und er sich die Schuld oder sogar einer sagte, dass die Elternschaft sie auseinandergebracht hat?

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9. November um 11:32
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Guten Morgen ihr Lieben,

Ich bin mittlerweile in der 10.Woche Schwanger. Obwohl ich schon mit 16 Jahren immer einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte, habe ich mich als ich von meiner SS erfahren habe keine große Freude aufbringen können. Auch wenn solche Gefühle in mir mittlerweile der Vergangenheit angehören und ich mich mittlerweile freue, obwohl ich erst 20 Jahre alt bin, mache ich mir schon Sorgen um meinen Partner. Es belastet mich sehr, weil in meinem Umfeld keiner darüber Bescheid weiß, nicht mit meinem Partner darüber reden zu können. Er blockt total ab und ich merke stark, dass ihm das Thema sehr belastet und das alles mit großen Ängsten einhergeht. Ich hätte erwartet, dass er besser damit klarkommen würde, da er mittlerweile fast 27 Jahre alt ist. Wir sind schon seit einigen Jahren ein Paar und trotzdem erwähnt er immer wieder seine Ängste mich zu verlieren, wenn wir das mit dem Kind nicht schaffen würden. Ich habe absolut keine Ahnung warum er so pessimistisch bei dem Thema ist. Normalerweise ist er eher ein Optimist. Ich fühle mich von ihm psychisch im Stich gelassen und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Er greift mir unglaublich unter die Arme und übernimmt viele Sachen die eigentlich ich immer getan habe und das alles auch noch gerne, was für mich einfach nur paradox an der Geschichte ist. Das Thema baby macht ihn immer nervös oder er will nicht drüber reden und macht mir das auch deutlich spürbar. Es macht mich fertig nicht darüber reden zu können, über meine Freude, meine Bedenken oder sonstiges. Habt ihr Tipps für mich oder die selbe Erfahrung gesammelt?

Schönen Sonntag wünsche ich

Hallo liebe cc!

ich kann dich sehr gut verstehen und möchte dich gerne ermutigen. Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft! Du hast sie dir lange gewünscht und nun ist es so weit! Und du bist auch in einer langjährigen Beziehung, was sehr schön ist - nur dass du dir gerade da Sorgen machst.

Auch bei dir selbst fehlt dir bisschen die Freude über die Schwangerschaft. Du hattest dir vielleicht vorgestellt, dass du dich super freust, wenn du dann mal schwanger bist - und er auch.
Und leider ist die Realität so anders als erwartet. Aber ich kann dir sagen: die Freude fehlt nicht, sie ist schon ganz still da, wie ein Same unter der Erde ...
Sie kann noch nicht so raus und sich sich zeigen?

Als Mama hast du jetzt so eine kostbare Aufgabe bekommen und leistest tatsächlich sehr sehr viel am Anfang einer Schwangerschaft. Dein Körper stellt sich sehr um und auch deine Seele nimmt war: Du bist nicht mehr für dich allein. Du spürst die große Verantwortung für einen anderen Menschen. Du suchst daher die Freude im Gesicht Deiner bisher liebsten Menschen, um dich selbst freuen zu können. Ist es bisschen so?
Und nun - siehst du im Gesicht deines Freundes leider keine Freude, sondern Sorge um dich. Und er spürt, dass er dir nicht wirklich beistehen kann, und versucht dann, was er halt gut kann, nimmt dir Sachen ab, die du sonst tust.
Aber du wünschst dir was ganz anderes. Paradox sagst du. Ja, so ist es.

Du möchtest reden - und das kann er gerade am allerwenigsten. Männer können oder mögen es generell weniger, auch wenn es durchaus verschieden ist von Mann zu Mann. Und nochmal schwerer fällt es ihm vielleicht gerade jetzt. 
Er spürt auch die Verantwortung, die Veränderung, von der er nur ahnt und nichst sieht oder spürt (so wie du immerhin). Ein Mann fühlt sich seinem ungeborenen Kind gegenüber eher fern und ziemlich hilflos. Und alles ist eben neu und unbekannt. Das kann deinem Freund wirklich Angst machen und er weiß daher auch nicht, was dir guttut.
Es fühlt sich dann für euch beide nicht gut an und ihr habt Sorge, euch voneinander zu entfernen.
Dabei geschieht - auch wieder wie "unter der Erde", verborgen, unsichtbar - eine großartige Annäherung: Ihr werdet gemeinsam Eltern. Das ist nicht aufzuhalten. So etwas Großes und Gemeinsames gab es noch nie in eurem Leben - nicht in deinem, nicht in seinem und eben nicht für euch als Paar.
Darum gehören Rückzug und seltsame Gedanken und Sorgen dazu. Es arbeitet in euch. Bei dir und bei ihm anders. - Ihr findet ganz sicher wieder den Weg zueinander. Je mehr du dich als Mama sicher fühlst, desto mehr wird er als Vater sicher. Und umgekehrt. Man kann nicht wissen, wo genau es anfängt.

Ich wünsche dir das Vertrauen dahingehend, dass jetzt genau das Richtige geschieht zwischen euch und mit euch. Du siehst, wie dein Liebster sich zum Vater "verwandelt" und er sieht, wie du Mutter wirst.
Das ist für euch beide neu: die eigene Veränderung und die beim andern. Da ist es normal, dass man sich mal nicht so versteht. Aber es wächst gerade eine wunderbare Verbindung zwischen euch. Lass es zu, hab vertrauen und Mut, das Ungereimte jetzt ein bisschen auszuhalten. Und wegen deiner Sorge, dass das niemand ahnt: Andere Menschen geht sowieso nichts an, was ihr miteinander sprecht. Und vielleicht versteht dich eine Freundin, der es so ähnlich ging oder geht. Oder deine Mama. Oder - halt jemand in einem Forum so wie hier ... eine gute Idee, dass du hier geschrieben hast.
Und eines Tages, vielleicht schon ganz bald, kannst du auch mit ihm reden über das, was dich beschäftigt. Und er kann sagen, was ihn beschäftigt.
Fang einfach klein an, z.B. mit einer Frage, und lass ihm Freiraum. Schau einfach, wie er guckt. Sag: gell, das ist schon was Besonderes? Und nimm ihn in den Arm, wenn er das mag. Oder bitte ihn, wenn du es dir wünschst. Und sag´ ihm, dass er bestimmt ein guter Vater wird und du dir selbst ja auch viele Gedanken machst, wie alles wird.
Liebe Grüße von Catie

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9. November um 13:38
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Guten Morgen ihr Lieben,

Ich bin mittlerweile in der 10.Woche Schwanger. Obwohl ich schon mit 16 Jahren immer einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte, habe ich mich als ich von meiner SS erfahren habe keine große Freude aufbringen können. Auch wenn solche Gefühle in mir mittlerweile der Vergangenheit angehören und ich mich mittlerweile freue, obwohl ich erst 20 Jahre alt bin, mache ich mir schon Sorgen um meinen Partner. Es belastet mich sehr, weil in meinem Umfeld keiner darüber Bescheid weiß, nicht mit meinem Partner darüber reden zu können. Er blockt total ab und ich merke stark, dass ihm das Thema sehr belastet und das alles mit großen Ängsten einhergeht. Ich hätte erwartet, dass er besser damit klarkommen würde, da er mittlerweile fast 27 Jahre alt ist. Wir sind schon seit einigen Jahren ein Paar und trotzdem erwähnt er immer wieder seine Ängste mich zu verlieren, wenn wir das mit dem Kind nicht schaffen würden. Ich habe absolut keine Ahnung warum er so pessimistisch bei dem Thema ist. Normalerweise ist er eher ein Optimist. Ich fühle mich von ihm psychisch im Stich gelassen und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Er greift mir unglaublich unter die Arme und übernimmt viele Sachen die eigentlich ich immer getan habe und das alles auch noch gerne, was für mich einfach nur paradox an der Geschichte ist. Das Thema baby macht ihn immer nervös oder er will nicht drüber reden und macht mir das auch deutlich spürbar. Es macht mich fertig nicht darüber reden zu können, über meine Freude, meine Bedenken oder sonstiges. Habt ihr Tipps für mich oder die selbe Erfahrung gesammelt?

Schönen Sonntag wünsche ich

Hey) Herzlichen Glückwunsch! Du wirst Mama sein. Dein Baby macht das Leben besser auf jedem Fall!
Schade, dass dein Freund bisher deine Gefühle nicht versteht. Seine Unterstützung ist mega wichtig. Aber vielleicht hat er überhaupt nicht erwartet. Vielleicht war es dafür gar nicht bereit. Wenn ja, dann ist das für ihn Schock. Vielleicht braucht er Zeit, um das zu begreifen.
Habt ihr schon das Thema  Kinder je besprochen?
Wenn ja, wie war seine Meinung?
@schnuckweidev hat schon oben geschrieben, dass sein Benehmen damit verbunden sein kann, dass seine Eltern sich getrennt haben. Das finde ich auch so. Ich kenne viele Männer (auch viele Frauen), die deswegen lange keine Kids nicht wollten. Ja, das macht einen großen Einfluss auf Kinderplanung.
Hat er zwei Eltern?
 

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10. November um 12:49

Hallo!
Wie lange seid ihr schon zusammen? Vielleicht hat er das gar nicht erwartet? Hab ihr schon eure Zukunft besprochen, Pläne gemacht?
Das sieht einfach so aus, als ob er für das Baby gar nicht bereit ist.
Ich würde ihn einfach direkt fragen, warum ihn dieses Thema belastet.

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11. November um 13:16
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Guten Morgen ihr Lieben,

Ich bin mittlerweile in der 10.Woche Schwanger. Obwohl ich schon mit 16 Jahren immer einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte, habe ich mich als ich von meiner SS erfahren habe keine große Freude aufbringen können. Auch wenn solche Gefühle in mir mittlerweile der Vergangenheit angehören und ich mich mittlerweile freue, obwohl ich erst 20 Jahre alt bin, mache ich mir schon Sorgen um meinen Partner. Es belastet mich sehr, weil in meinem Umfeld keiner darüber Bescheid weiß, nicht mit meinem Partner darüber reden zu können. Er blockt total ab und ich merke stark, dass ihm das Thema sehr belastet und das alles mit großen Ängsten einhergeht. Ich hätte erwartet, dass er besser damit klarkommen würde, da er mittlerweile fast 27 Jahre alt ist. Wir sind schon seit einigen Jahren ein Paar und trotzdem erwähnt er immer wieder seine Ängste mich zu verlieren, wenn wir das mit dem Kind nicht schaffen würden. Ich habe absolut keine Ahnung warum er so pessimistisch bei dem Thema ist. Normalerweise ist er eher ein Optimist. Ich fühle mich von ihm psychisch im Stich gelassen und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Er greift mir unglaublich unter die Arme und übernimmt viele Sachen die eigentlich ich immer getan habe und das alles auch noch gerne, was für mich einfach nur paradox an der Geschichte ist. Das Thema baby macht ihn immer nervös oder er will nicht drüber reden und macht mir das auch deutlich spürbar. Es macht mich fertig nicht darüber reden zu können, über meine Freude, meine Bedenken oder sonstiges. Habt ihr Tipps für mich oder die selbe Erfahrung gesammelt?

Schönen Sonntag wünsche ich

Hallo liebe!
Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Du wirst eine junge Mama sein!
Wann hast du eigentlich Frühtest gemacht? Hast du ihm sofort erzählt? Wie war seine Reaktion? Hat er sich gefreut oder nicht?
Aus deiner Geschichte kann ich einfach nur vermuten, dass es für ihn nicht die beste Zeit für das Baby war. Ich glaube, dass der Grund, warum er sich so benimmt, liegt daran, dass er einfach noch nicht bereit ist...
Aber das ist nicht so gut, weil du  jetzt Unterstützung von ihm brauchst. Sag ihm, wie es für dich wichtig ist, dass er dich unterstützt. Sag ihm, dass es dir weh tut, dass er so pessimistisch bei dem Thema ist.
Vielleicht braucht er ein bisschen Zeit, um sich daran zu gewöhnen.
Manchmal wird das zum Schock für Männer und das ist nicht so schlimm.
Ich hoffe, dass er bald darüber offen reden kann.
Ich wünsche dir eine angenehme Schwangerschaft! Pass auf dich auf!

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12. November um 10:21
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Kann es sein, dass seine Eltern sich getrennt haben und er sich die Schuld oder sogar einer sagte, dass die Elternschaft sie auseinandergebracht hat?

Er hatte tatsächlich nie einen Bezug zu seinen Eltern. Also es besteht überhaupt kein Kontakt seit über 20 Jahren.

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12. November um 10:31
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Hallo liebe!
Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Du wirst eine junge Mama sein!
Wann hast du eigentlich Frühtest gemacht? Hast du ihm sofort erzählt? Wie war seine Reaktion? Hat er sich gefreut oder nicht?
Aus deiner Geschichte kann ich einfach nur vermuten, dass es für ihn nicht die beste Zeit für das Baby war. Ich glaube, dass der Grund, warum er sich so benimmt, liegt daran, dass er einfach noch nicht bereit ist...
Aber das ist nicht so gut, weil du  jetzt Unterstützung von ihm brauchst. Sag ihm, wie es für dich wichtig ist, dass er dich unterstützt. Sag ihm, dass es dir weh tut, dass er so pessimistisch bei dem Thema ist.
Vielleicht braucht er ein bisschen Zeit, um sich daran zu gewöhnen.
Manchmal wird das zum Schock für Männer und das ist nicht so schlimm.
Ich hoffe, dass er bald darüber offen reden kann.
Ich wünsche dir eine angenehme Schwangerschaft! Pass auf dich auf!

Danke für die Glückwünsche und die Nette Nachricht. 
Keine Woche als meine Periode ausgeblieben ist habe ich einen Test gemacht beziehungsweise als der erste Positiv war ist mein Partner direkt zur Apotheke gegangen und hat 2 weitere gekauft, ebenfalls positiv. 
Über seine Reaktion kann ich nichts sagen, wir waren beide geschockt. Er hat öfters das Thema Abtreibung angesprochen, war aber für mich absolut kein Thema. 
Leider ist mein Freund ziemlich empathielos, war er vorher schon. Habe diese Bedenken die ich hier geäußert habe ihm schon mehrfach mitgeteilt, mich ans Internet wenden zu müssen war für mich der einzige Weg seine Bedenken in irgendeiner Weise zu verstehen. Er war wegen Corona auch noch bei keinem Ultraschall dabei, sodass ich einfach schon eine größere Bindung dazu aufbauen konnte. 
Früher oder später wird er wohl damit klar kommen müssen, aber das macht mich schon echt fertig quasi allein damit fertig zu werden, obwohl ich auch die einen oder anderen Gedanken daran habe.

Liebe Grüße 

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12. November um 10:37
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Hallo liebe cc!

ich kann dich sehr gut verstehen und möchte dich gerne ermutigen. Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft! Du hast sie dir lange gewünscht und nun ist es so weit! Und du bist auch in einer langjährigen Beziehung, was sehr schön ist - nur dass du dir gerade da Sorgen machst.

Auch bei dir selbst fehlt dir bisschen die Freude über die Schwangerschaft. Du hattest dir vielleicht vorgestellt, dass du dich super freust, wenn du dann mal schwanger bist - und er auch.
Und leider ist die Realität so anders als erwartet. Aber ich kann dir sagen: die Freude fehlt nicht, sie ist schon ganz still da, wie ein Same unter der Erde ...
Sie kann noch nicht so raus und sich sich zeigen?

Als Mama hast du jetzt so eine kostbare Aufgabe bekommen und leistest tatsächlich sehr sehr viel am Anfang einer Schwangerschaft. Dein Körper stellt sich sehr um und auch deine Seele nimmt war: Du bist nicht mehr für dich allein. Du spürst die große Verantwortung für einen anderen Menschen. Du suchst daher die Freude im Gesicht Deiner bisher liebsten Menschen, um dich selbst freuen zu können. Ist es bisschen so?
Und nun - siehst du im Gesicht deines Freundes leider keine Freude, sondern Sorge um dich. Und er spürt, dass er dir nicht wirklich beistehen kann, und versucht dann, was er halt gut kann, nimmt dir Sachen ab, die du sonst tust.
Aber du wünschst dir was ganz anderes. Paradox sagst du. Ja, so ist es.

Du möchtest reden - und das kann er gerade am allerwenigsten. Männer können oder mögen es generell weniger, auch wenn es durchaus verschieden ist von Mann zu Mann. Und nochmal schwerer fällt es ihm vielleicht gerade jetzt. 
Er spürt auch die Verantwortung, die Veränderung, von der er nur ahnt und nichst sieht oder spürt (so wie du immerhin). Ein Mann fühlt sich seinem ungeborenen Kind gegenüber eher fern und ziemlich hilflos. Und alles ist eben neu und unbekannt. Das kann deinem Freund wirklich Angst machen und er weiß daher auch nicht, was dir guttut.
Es fühlt sich dann für euch beide nicht gut an und ihr habt Sorge, euch voneinander zu entfernen.
Dabei geschieht - auch wieder wie "unter der Erde", verborgen, unsichtbar - eine großartige Annäherung: Ihr werdet gemeinsam Eltern. Das ist nicht aufzuhalten. So etwas Großes und Gemeinsames gab es noch nie in eurem Leben - nicht in deinem, nicht in seinem und eben nicht für euch als Paar.
Darum gehören Rückzug und seltsame Gedanken und Sorgen dazu. Es arbeitet in euch. Bei dir und bei ihm anders. - Ihr findet ganz sicher wieder den Weg zueinander. Je mehr du dich als Mama sicher fühlst, desto mehr wird er als Vater sicher. Und umgekehrt. Man kann nicht wissen, wo genau es anfängt.

Ich wünsche dir das Vertrauen dahingehend, dass jetzt genau das Richtige geschieht zwischen euch und mit euch. Du siehst, wie dein Liebster sich zum Vater "verwandelt" und er sieht, wie du Mutter wirst.
Das ist für euch beide neu: die eigene Veränderung und die beim andern. Da ist es normal, dass man sich mal nicht so versteht. Aber es wächst gerade eine wunderbare Verbindung zwischen euch. Lass es zu, hab vertrauen und Mut, das Ungereimte jetzt ein bisschen auszuhalten. Und wegen deiner Sorge, dass das niemand ahnt: Andere Menschen geht sowieso nichts an, was ihr miteinander sprecht. Und vielleicht versteht dich eine Freundin, der es so ähnlich ging oder geht. Oder deine Mama. Oder - halt jemand in einem Forum so wie hier ... eine gute Idee, dass du hier geschrieben hast.
Und eines Tages, vielleicht schon ganz bald, kannst du auch mit ihm reden über das, was dich beschäftigt. Und er kann sagen, was ihn beschäftigt.
Fang einfach klein an, z.B. mit einer Frage, und lass ihm Freiraum. Schau einfach, wie er guckt. Sag: gell, das ist schon was Besonderes? Und nimm ihn in den Arm, wenn er das mag. Oder bitte ihn, wenn du es dir wünschst. Und sag´ ihm, dass er bestimmt ein guter Vater wird und du dir selbst ja auch viele Gedanken machst, wie alles wird.
Liebe Grüße von Catie

Dazu kann ich nichts mehr hinzufügen. Diese Worte haben mir unglaublich viel Kraft gegeben. Ich danke dir vom Herzen dafür!

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12. November um 15:32

ich sehe das leider nicht ganz so locker wie meine Vorschreiberinnen. Ich denke eher, er will das Baby eigentlich nicht, sonst hätte er nicht von Abtreibung gesprochen. Er soll soich klar werden, ob er hinter dir und dem Baby steht oder nicht. Und dann entweder voll mitziehen oder gehen.

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12. November um 19:12
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ich sehe das leider nicht ganz so locker wie meine Vorschreiberinnen. Ich denke eher, er will das Baby eigentlich nicht, sonst hätte er nicht von Abtreibung gesprochen. Er soll soich klar werden, ob er hinter dir und dem Baby steht oder nicht. Und dann entweder voll mitziehen oder gehen.

Ja, das habe ich bereits auch schon zu ihm gesagt. Was die Zukunft bringt werden wir sehen, ich habe das Gefühl er wird wärmer mit Sache. 
 

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16. November um 12:00
In Antwort auf

Ja, das habe ich bereits auch schon zu ihm gesagt. Was die Zukunft bringt werden wir sehen, ich habe das Gefühl er wird wärmer mit Sache. 
 

Hallo liebe cc, 
ich freue mich, dass er "wärmer mit der Sache wird". Und dir geht es auch besser? Ich freue mich, dass meine Worte dir Kraft gegeben haben.
Du kannst mir gerne privat schreiben, wenn du möchtest. Oder natürlich auch hier im Thread - wenn du Fragen hast oder wieder mal Durchhängetage. Wie geht es dir selbst mittlerweile mit der Schwangerschaft?
Ganz liebe Grüße zu dir von Catie

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16. November um 17:08

Es tut mir wirklich leid. Schade, dass du dir Zukunft mit diesem Mann vorstellen kannst.
Das ist genau der Fall, dass eine Frau von falschem Typ schwanger ist.
Ich hasse diese Kerle, die keine Verantwortung übernehmen können/wollen. Spaß haben wollen alle, Verantwortung übernehmen - niemand!
Er hat Angst dich zu verlieren? Ist es dein Ernst? Liebe, sei nicht so naiv!
Wie habt ihr eigentlich verhütet? Wenn überhaupt!
Ja, dich kann ich verstehen, du wolltest das Kind.
Aber warum hast du deinem Partner früher nicht gefragt, ob er überhaupt Kinderwunsch hat?
"Ich hätte erwartet, dass er besser damit klarkommen würde"
Was heißt diese "Ich hätte erwartet"?
Du hättest mit ihm darüber früher reden sollen.
Und jetzt....
Ja, das ist natürlich schade, dass er dich jetzt gar nicht unterstützt und so.
Aber du bist ja selber schuld, weil du falsche Erwartungen hattest.
Leute, wir müssen mehr mit unseren Partnern kommunizieren!
 

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17. November um 9:28
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Hallo liebe cc, 
ich freue mich, dass er "wärmer mit der Sache wird". Und dir geht es auch besser? Ich freue mich, dass meine Worte dir Kraft gegeben haben.
Du kannst mir gerne privat schreiben, wenn du möchtest. Oder natürlich auch hier im Thread - wenn du Fragen hast oder wieder mal Durchhängetage. Wie geht es dir selbst mittlerweile mit der Schwangerschaft?
Ganz liebe Grüße zu dir von Catie

Hallo Catie,

Mir geht es gut mit der Schwangerschaft, ich fühle mich sehr wohl. Meinen Eltern habe ich es immer noch nicht sagen können. Morgen bin ich in der 12.ssw und bin total gespannt auf das Geschlecht was ich leider erst in 8 Wochen erfahre.
Danke der Nachfrage!

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18. November um 18:10
In Antwort auf

Hallo Catie,

Mir geht es gut mit der Schwangerschaft, ich fühle mich sehr wohl. Meinen Eltern habe ich es immer noch nicht sagen können. Morgen bin ich in der 12.ssw und bin total gespannt auf das Geschlecht was ich leider erst in 8 Wochen erfahre.
Danke der Nachfrage!

Hallo liebe cc,
es freut mich, das von so von dir zu lesen. Dir selbst geht es gut mit der Schwangerschaft und heute bist du in der 12. Woche. Damit hast du schon eine ganz große und wichtige Zeit geschafft. Vielen Frauen geht es in dieser Zeit der Schwangerschaft körperlich nicht gut und oft beginnt dann die Zeit, wo sich eine Frau stärker fühlt, weil die Hormonumstellung jetzt wirklich bei "schwanger" angekommen ist. Wann hast du wieder einen Ultraschall-Termin? Es tat dir leid, dass dein Freund bisher noch nicht mitkommen konnte. Dass du erst in 8 Wochen das Geschlecht erfahren kannst, wundert mich. Wenn "etwas" da ist, zeigt es sich schon früher. Ein bisschen unsicher halt - und dann bestätigt sich die erste Vermutung. Ganz sicher wohl schon erst in der Mitte der Schwangerschaft. Wenn du das meinst - alles klar.  
Fällt es dir mittlerweile leichter, mit deinem Freund zurechtzukommen? Damit, dass er doch anders empfindet als du? 
War die Gelegenheit jeweils nicht gut, so dass du es deinen Eltern noch nicht sagen konntest? Bist du angespannt - wie sie wohl reagieren?
Einen guten Abend dir und euch zusammen und alles Liebe weiterhin!
Catie

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19. November um 12:40
In Antwort auf

Hallo liebe cc,
es freut mich, das von so von dir zu lesen. Dir selbst geht es gut mit der Schwangerschaft und heute bist du in der 12. Woche. Damit hast du schon eine ganz große und wichtige Zeit geschafft. Vielen Frauen geht es in dieser Zeit der Schwangerschaft körperlich nicht gut und oft beginnt dann die Zeit, wo sich eine Frau stärker fühlt, weil die Hormonumstellung jetzt wirklich bei "schwanger" angekommen ist. Wann hast du wieder einen Ultraschall-Termin? Es tat dir leid, dass dein Freund bisher noch nicht mitkommen konnte. Dass du erst in 8 Wochen das Geschlecht erfahren kannst, wundert mich. Wenn "etwas" da ist, zeigt es sich schon früher. Ein bisschen unsicher halt - und dann bestätigt sich die erste Vermutung. Ganz sicher wohl schon erst in der Mitte der Schwangerschaft. Wenn du das meinst - alles klar.  
Fällt es dir mittlerweile leichter, mit deinem Freund zurechtzukommen? Damit, dass er doch anders empfindet als du? 
War die Gelegenheit jeweils nicht gut, so dass du es deinen Eltern noch nicht sagen konntest? Bist du angespannt - wie sie wohl reagieren?
Einen guten Abend dir und euch zusammen und alles Liebe weiterhin!
Catie

Huhu, meinen Eltern habe ich die Neuigkeit erzählt. Da ich mit meinem Freund zusammen wohne, bin ich nicht oft bei meinen Eltern. Ich wollte es ihnen persönlich sagen, habe mich aber dann doch entschieden es per Telefon zumachen. Ich stand eines morgens auf und wollte es einfach los werden. Seid dem ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen.
Der nächste Ultraschall ist in der 20.ssw deswegen erfahre ich es erst in 8 Wochen, da ich bereits 2 Ultraschalluntersuchungen hatte und die Krankenkasse nur 3 bezahlt. Ich denke ich zahle einfach 40€ und erfahren es so etwas früher. Beim nächsten Ultraschall wird er dann auch dabei sein.😊
Mein Freund kommt mittlerweile besser klar, im Moment stürzt er sich mehr auf Anschaffungen und Bürokratie die erledigt werden muss, ich denke dass ist seine Art damit umzugehen. 

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20. November um 12:07

Oh, das klingt alles sehr sehr gut! Am meisten freut mich, dass es dich so erleichtert hat, es deinen Eltern zu sagen. Jetzt hast du also die wichtigsten Menschen hinter dir! 
Und es ist tatsächlich ein bisschen typisch, dass ein Papa sich auf diese Dinge stürzt. Und was für eine Erleichterung ist auch das für dich, wenn du dich darum nicht auch noch bemühen musst! Ja, es ist seine Art. Sagt es euch lieb, was ihr aneinander schätzt und was euch hilft, erleichtert, Freude macht. Es ist auch eine Umformung in der Beziehung. Wenn ihr euch jetzt schon drauf einlasst, geht es dann mit dem Kleinen auch leichter.
Das mit den drei Ultraschalluntersuchungen wusste ich gar noch nicht. Das war mal mehr, denke ich. Aber du kannst es ja genau so machen. Wenn er dabei ist!
Ich freue mich sehr, wie sich alles für dich entwickelt. So ist es auch dann mit dem Kleinen - Engstelle ... wie geht es weiter? .. und dann geht es wieder weiter und alles wird "weiter" und schön und fühlt sich (wieder) gut an! Diese Prinzip kannst du dir schon mal merken.
Alle Liebe für dich und euch zusammen!
Catie

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20. November um 15:40
In Antwort auf

Huhu, meinen Eltern habe ich die Neuigkeit erzählt. Da ich mit meinem Freund zusammen wohne, bin ich nicht oft bei meinen Eltern. Ich wollte es ihnen persönlich sagen, habe mich aber dann doch entschieden es per Telefon zumachen. Ich stand eines morgens auf und wollte es einfach los werden. Seid dem ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen.
Der nächste Ultraschall ist in der 20.ssw deswegen erfahre ich es erst in 8 Wochen, da ich bereits 2 Ultraschalluntersuchungen hatte und die Krankenkasse nur 3 bezahlt. Ich denke ich zahle einfach 40€ und erfahren es so etwas früher. Beim nächsten Ultraschall wird er dann auch dabei sein.😊
Mein Freund kommt mittlerweile besser klar, im Moment stürzt er sich mehr auf Anschaffungen und Bürokratie die erledigt werden muss, ich denke dass ist seine Art damit umzugehen. 

​Hallo!
Ich wollte gerade Tipp geben, dass du deinen Eltern das erzählen sollst. Und plötzlich hab ich in der Besprechung unten bemerkt, dass du das schon gemacht hat!
Super!
Das ist ja sehr wichtig, dass es Menschen gibt, dir dich unterstützen können.
Eltern machen das immer!
Und dein Freund... Das freut mich sehr, dass er damit schon besser klarkommt. Ich glaub, er braucht einfach mehr Zeit!
Melder dich, wenn du US machst.
Wünschst du dir ein Mädchen oder einen Jungen? Oder spiel es keine große Rolle?
Bürokratie/Anschaffungen... naja das ist allen Eltern bekannt. Aber hier braucht mach nur Geduld!
Es kommt Zeit, wenn man diese Kleinigkeiten vergisst.
Alles wird vergessen, wenn du einen kleinen Engel im Bettchen liegen hast!

 

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