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Soll ich mich bei ihr melden?

21. Januar um 16:01

Hallo Mädels,
ich brauche mal einen Rat von euch in einer verrückten Geschichte. Die klingt total wie ein Fake, ist es aber nicht, Ehrenwort.
Zunächst muss ich die näheren Umstände erklären. Ich habe mir früher über eigene Kinder keine Gedanken gemacht. Nachdem meine Ehe, in der ich eine Stieftochter mit groß gezogen habe, in die Brüche ging, ist mir bewußt geworden das mir eigene Kinder fehlen. Eine neue Familie gründen, hat nicht geklappt. Inzwischen habe ich als Samenspender für ein Frauenpaar eine einjährige Tochter, die ich regelmäßig sehe. Sie ist ein wahrer Sonnenschein.
Der Weg dahin war aber auch nicht geradlinig. Zunächtst hatte ich übers Internet eine Frau kennen gelernt, die eine anonyme Spende wünschte. Zu der Zeit hätte es mir gereicht, zu wissen, das irgendwo ein Kind von mir aufwächst. (das finde ich heute selbst beknackt) Sie hatte durch ein Versehen im Mail-Account ihre Identität verraten, was ich ihr aber nicht geschrieben habe. Ich wollte sie ja nicht beunruhigen. Wir haben uns ein paar mal getroffen bis sie mir geschrieben hat, das ihre Frauenärztin nur sehr geringe Chancen auf eine Schwangerschaft festgestellt hat und sie vorerst kein weiteres Treffen möchte. Ein Jahr später hat sie mir geschrieben, das sie in einer Parnerschaft ist.
Vor ein paar Wochen hat mir ein Freund zeigen wollen, wie toll Facebook ist. (Ich habe Facebook bisher abgelehnt) Er hat nach einem Namen gefragt und ich den der Frau genannt. Dann habe ich gesehen, das die Frau neun Monate nach unserem letzten Treffen einen Sohn zur Welt gebracht hat. Jetzt beschäftigt mich das Thema natürlich. Einerseits möchte ich sie auch heute nicht beunruhigen und mein Wissen für mich behalten. Aber was ist, wenn der Kleine nach seinen Wurzeln fragt oder sie selbst zu der Einsicht kommt, das er die Gelegenheit haben sollte, seinen Erzeuger kennen zu lernen? Ich würde ihr gern scheiben, das mich die beiden jederzeit kontaktieren dürfen. Was würdet ihr machen?

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21. Januar um 16:16
In Antwort auf nordlicht08

Hallo Mädels,
ich brauche mal einen Rat von euch in einer verrückten Geschichte. Die klingt total wie ein Fake, ist es aber nicht, Ehrenwort.
Zunächst muss ich die näheren Umstände erklären. Ich habe mir früher über eigene Kinder keine Gedanken gemacht. Nachdem meine Ehe, in der ich eine Stieftochter mit groß gezogen habe, in die Brüche ging, ist mir bewußt geworden das mir eigene Kinder fehlen. Eine neue Familie gründen, hat nicht geklappt. Inzwischen habe ich als Samenspender für ein Frauenpaar eine einjährige Tochter, die ich regelmäßig sehe. Sie ist ein wahrer Sonnenschein.
Der Weg dahin war aber auch nicht geradlinig. Zunächtst hatte ich übers Internet eine Frau kennen gelernt, die eine anonyme Spende wünschte. Zu der Zeit hätte es mir gereicht, zu wissen, das irgendwo ein Kind von mir aufwächst. (das finde ich heute selbst beknackt) Sie hatte durch ein Versehen im Mail-Account ihre Identität verraten, was ich ihr aber nicht geschrieben habe. Ich wollte sie ja nicht beunruhigen. Wir haben uns ein paar mal getroffen bis sie mir geschrieben hat, das ihre Frauenärztin nur sehr geringe Chancen auf eine Schwangerschaft festgestellt hat und sie vorerst kein weiteres Treffen möchte. Ein Jahr später hat sie mir geschrieben, das sie in einer Parnerschaft ist.
Vor ein paar Wochen hat mir ein Freund zeigen wollen, wie toll Facebook ist. (Ich habe Facebook bisher abgelehnt) Er hat nach einem Namen gefragt und ich den der Frau genannt. Dann habe ich gesehen, das die Frau neun Monate nach unserem letzten Treffen einen Sohn zur Welt gebracht hat. Jetzt beschäftigt mich das Thema natürlich. Einerseits möchte ich sie auch heute nicht beunruhigen und mein Wissen für mich behalten. Aber was ist, wenn der Kleine nach seinen Wurzeln fragt oder sie selbst zu der Einsicht kommt, das er die Gelegenheit haben sollte, seinen Erzeuger kennen zu lernen? Ich würde ihr gern scheiben, das mich die beiden jederzeit kontaktieren dürfen. Was würdet ihr machen?

Am besten wäre wohl, einfach mal eine Karte zu schreiben. Vielleicht ein Aufhänger war
, vor 2 Jahren, hatten wir Kontakt.... 
Und wenn sie sich meldet, gehst du hin Und wenn nicht, siehst du über Facebook das Kind aufwachsen und bist anonym, so wie du das dir ausgedacht hättest 

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21. Januar um 16:34

Ja, melde dich bei ihr, aber so dass sie wirklich die Freiheit hat, allein zu entscheiden, was sie daraus machen will. Karte schreiben fände ich da blöd. Was wenn ihr Partner die sieht? Dann ist es schon nicht mehr allein ihre Entscheidung.

Wenn du einen Weg findest, sie diskret zu kontaktieren, schreib genau das, was du hier geschrieben hast: Du würdest dich über Kontakt freuen, aber du willst sie nicht beunruhigen und es ist ganz allein ihre Entscheidung.

Du kannst meiner Meinung nach auch darum bitten, dass sie kurz antwortet, ob sie deine Nachricht bekommen hat - einfach damit du weißt, dass sie nicht verloren gegangen ist und es nicht nochmal probierst, falls sie das nicht will.

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22. Januar um 15:12
In Antwort auf quwertina

Ja, melde dich bei ihr, aber so dass sie wirklich die Freiheit hat, allein zu entscheiden, was sie daraus machen will. Karte schreiben fände ich da blöd. Was wenn ihr Partner die sieht? Dann ist es schon nicht mehr allein ihre Entscheidung.

Wenn du einen Weg findest, sie diskret zu kontaktieren, schreib genau das, was du hier geschrieben hast: Du würdest dich über Kontakt freuen, aber du willst sie nicht beunruhigen und es ist ganz allein ihre Entscheidung.

Du kannst meiner Meinung nach auch darum bitten, dass sie kurz antwortet, ob sie deine Nachricht bekommen hat - einfach damit du weißt, dass sie nicht verloren gegangen ist und es nicht nochmal probierst, falls sie das nicht will.

Danke.
Das war auch mein Gefühl, aber ich war mir nicht sicher, ob das wirklich richtig ist. Ich kann mich eh nur per Mail melden, da ich nach dem Umzug ihre Anschrift nicht kenne. Ich werde mich aber am Wochenende in aller Ruhe hinsetzen und schreiben.

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17. Oktober um 10:18

Hallo allerseits...
vielleicht interessiert es euch, wie sich die Angelegenheit entwickelt hat.
Ich habe noch lange gezögert, bis ich ihr eine Mail geschrieben habe, denn ihre aktuelle Postanschrift habe ich nicht. Anfang August habe ich es dann gewagt. Relativ schnell bekam ich eine Antwort. Sie wolle mir auch schon mal schreiben, hatte aber meine Daten nicht mehr. Sie schrieb das der Kleine jetzt, nachdem der Kontakt wieder besteht, die Gelegenheit haben soll mich kennen zu lernen, wenn er nach seinen Wurzeln fragt. Inzwischen entwickelt sich langsam der Mail-Kontakt weiter. Mal sehen, was daraus wird...

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