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Soll ich kündigen?

7. November 2007 um 14:53

Hallo, ich hab da mal ein Problem...

...vielleicht kann mir ja die ein oder andere ne Idee geben...

Seit einem Jahr arbeite ich in einem Unternehmen (im Büro am Rechner).
Meine Arbeitszeiten sind ziemlich lange, mit den Kollegen verstehe ich mich nicht so gut und die Aufagben hatten mich anfangs sehr überfordert - mittlerweile macht mir meine Arbeit gar keinen Spaß mehr. Viel schlimmer noch, ich bin schon fast depressiv.

Ich dachte eigentlich, als ich den positiven Test in den Händen hielt: "Jetzt nur noch ein paar Monate arbeiten, dann hast du es geschafft und du kannst dich um die Familie kümmern." Aber mit den vielen Schwangerschaftswehwehchen und der hormonellen Umstellung kam auch mein Problem. Ich konnte einfach nicht mehr, ich war einfach am Ende und wusste: Bis hier hin und nicht weiter!

Ich habe vorher schon monatelang am Limit gelebt und gearbeitet, hatte kaum noch Energie - und jetzt kommen die Schwangerschaftsbeschwerden hiunzu und setzen mir das i-Tüpfelchen auf. Ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr.

Nach etlichen Arztbesuchen hat mich mein Hausarzt zum Psychologen überwiesen. Bin momentan in psychologischer Behandlung und mittlerweile geht es mir wieder etwas besser. Der Grund ist aber mehr der, dass ich richtig Lust bekommen hab mich anderweitig zu interessieren. Eine Ausbildung zur Ergotherapeutin oder zur Erzieherin wäre meine Idee. Da kann ich auch mehr mit Menschen arbeiten und nicht immer nur am Rechner. Diese neue Idee, diese neue Motivation hat in mir echt neue Lebensgeister geweckt. Ich fühle mich seit langem wieder glücklich.

Aber, wenn ich mir wirklich vornehme in diese Richtung zu gehen, gibt es viele Steine auf meinem Weg. Mein MuSchu beginnt Ende April, ich hab also noch 5 Monate Zeit für ein Praktikum. Aber mir geht sehr viel Geld flöten, wenn ich jetzt meine Stelle kündige. Um genau zu sein etwa 150 Euro monatlich. Mein Freund verdient zwar gut, aber er würde es auch besser finden, wenn ich mich einfach noch 5 Monate zusammenreiße. Aber ich hab das Gefühl, es geht einfach nicht mehr.
Dann ist es auch fraglich, ob ich eine (Vollzeit-)Ausbildung mit Kind überhaupt schaffe und auch...ob es das richtige für mich ist...oder ob ich im Endeffekt alles wieder hinschmeiße aus irgendwelchen Gründen. *seuftz* Ich weiß gar nichts mehr.

Mein Psychologe sagt, ich soll mir noch 3 Wochen Zeit lassen mit der Entscheidung. Bis dahin wäre ich dann in der 13ten Woche. Aber die Situation belastet mich schon sehr...und mein Arzt will mich nicht mehr allzu lange krankschreiben.

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7. November 2007 um 15:18

Schieb
???

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7. November 2007 um 15:23

Also
ich bin ganz ehrlich, würde veruschen mich krank schreiben zu lassen wegen der Psychischen Belastung aber ich würde auf keinen Fall kündigen, allein wegen dem Geld und es sieht auch im Lebenslauf ziemlich beschissen aus!!!

LG

NAdine SSW 30+1

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7. November 2007 um 15:28
In Antwort auf mas812

Also
ich bin ganz ehrlich, würde veruschen mich krank schreiben zu lassen wegen der Psychischen Belastung aber ich würde auf keinen Fall kündigen, allein wegen dem Geld und es sieht auch im Lebenslauf ziemlich beschissen aus!!!

LG

NAdine SSW 30+1

Ja, das
wäre wohl das beste. Allerdings ist es schwer sich 5 Monate lang krank schreiben zu lassen.
Ich dachte anfangs auch, wenn ich ehrlich sage, wie es mir geht und ich mich auch in psychologische behandlung begebe, dann werde ich deswegen auch krank geschrieben. Aber ich musste jetzt schon um eine 4-wöchige Krankschreibung "betteln".

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7. November 2007 um 15:32

Hallo dasa82
Das individuelle Beschäftigungsverbot kam mir auch erst in den Sinn. Ich werde auch demnächst mit meiner FÄ mal darüber sprechen. Allerdings hat die wenig Verständnis, so habe ich den Eindruck. Sie ist zwar fachlich sehr gut, aber sagte mir wortwörtlich "die Steinzeit-Eva musste auch durch und es hat sie niemand gefragt, wie es ihr geht".
Habe nachgelesen, dass das individuelle Beschäftigungsverbit nur dann gegeben werden kann, wenn der Stress nachweislich von der Arbeitsstelle kommt. Wenn ich aus anderen Gründen krank bin, dann muss ich einfach nur krank geschrieben werden. Und genau da liegt ja mein Problem...es liegt ja nicht eindeutig an meinen Arbeitsplatz, sondern viel mehr an meinem allg. Stress usw.

Mmmh?

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7. November 2007 um 15:33

Wenn...
...Du das Gefühl hast es geht nicht mehr, dann höre auf dieses Gefühl, es geht ja dabei nicht nur um Dich, sondern auch um den kleinen Zwerg in Dir. Mach das was Dein Bauchgefühl Dir sagt, ich glaub, im Grunde hast du Dich schon dafür entschieden zu kündigen, Du willst es nur noch mal von anderer Seite bestätigt bekommen
Also hier meine Sicht: ich würd auch kündigen und was machen, was mir Spaß macht, Du sagst selbst Ihr seid dann nicht in finanzieller Not, also was solls? Deine momentane Arbeit bekommt Dir nicht, und glaub mir mit zunehmendem Babybauch wirds nicht besser! Denk in erster Linie an Dich und den Krümel, sei egoistisch und mach das was Du Dir für Deine Zukunft vorstellen kannst. Wenn Du beruflich glücklich und zufrieden bist, gibst du das auch Deinem Kind auch als Mama wieder, auch wenn der Weg dahin steinig ist: setz Dich durch! Ich kenne übrigens einige Mütter die mit Kind gearbeitet und zusätzlich noch ein Abendstudium absolviert haben. Da schaffst Du doch die Ausbildung erst recht! Ist ja auch nur für eine begrenzte Zeit.
Also raff Dich auf!

Alles Gute für Dich und Dein Baby
Anja + Mausepauline 35.SSW

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7. November 2007 um 15:38

Liebe Junisonne
Ich teile Mas Meinung definitiv nicht. Wenn es finanziell wirklich kein Problem darstellt und du dir sicher bist dass du dich anders orientieren möchtest, dann denke ich, ist jetzt der beste Zeit für ein Praktikum. Dass sich das im Lebenslauf nicht gut machen soll kann ich gar nicht nachvollziehen.
Eine Lücke im Lebenslauf macht sich schlecht aber ein Praktikum ist keine "Lücke" in dem Sinne und wenn du dich beruflich wirklich umorientieren möchtest, dann wird in deinem Lebenslauf ein Praktikum in der entsprechenden Branche bestimmt einen besseren Eindruck machen als die Bürotätigkeit die du jetzt ausübst.

Ich selbst bin mehr oder weniger auch in einer beruflichen Umstrukturierung auch wenn das nicht ganz mit deinem Fall zu vergleichen ist aber die Situation ist ähnlich. Wenn man feststellt dass man sich nur in einem "Sozialberuf" richtig wohl fühlen kann, dann ist man bei einer Bürotätigkeit falsch. Ich habe mich dabei auch immer "sinnlos" gefühlt und lag mit meinen Arbeitskollegen nicht auf einer Wellenlänge - das war mir alles viel zu oberflächlich und ich kann mir einfach nicht vorstellen auf Arbeit meine ganze Energie in sinnlose "Dinge" zu stecken ... wie z.B. dem "tollen Produkt" das eine Firma anbietet und Vermarktet. Vielmehr fühle ich mich wohl wenn ich mit Menschen für Menschen zusammenarbeite, wo es nicht nur um Zahlen und Gewinn geht.

Im Allgemeinen würde ich dir aber nahelegen, dich jetzt noch nicht auf die zwei Berufe Ergotherapeut/Erzieher festzulegen. Gerade als Erzieher bekommt man oft einen Job in einem HEim mit Wochenend, Feiertags- und Nachtschichten. Möchte/will man das mit seiner Familie vereinbaren? Und Ergotherapeuten? Naja, ich kenne ca 10 Ergotherapeuten, sie alle machen ebenfalls gerade eine Umschulung weil der Arbeitsmarkt einfach schlecht aussieht. Das sind Dinge die man Bedenken muss. Es gibt sehr viele soziale Berufe, die oft einfach gar nicht wahrgenommen werden und die du vielleicht noch nicht kennst. Ich würde mich erstmal informieren welche Möglichkeiten denn für dich offen stehen und dann abschätzen ob du es umsetzen möchtest.

vielleicht machst du auch einfach mal einen Berufseignungstest im Internet, der kann schon allein deshalb recht hilfreich sein, weil er unzählige Berufe aufzählt die man vorher gar nicht richtig gekannt hat.
Versuchs z.B. mal hier: www.berufskompass.at

viel spaß

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7. November 2007 um 15:40

Beschäftigungsverbot
ich würd einfach meine Fä fragen wegen einen Verbot. Und wenn sie dir das nicht geben will, laß dir einpaar gute gründe einfallen das es dir nicht gut geht. Du ständig unter Migräne leidest und dir der Kreislauf ständig zusammen sackt!! wenn sie dich dann immer noch nicht krank schreib oder dir ein verbot geben möchte, dann lasse es dir schriftlich geben das du sie drauf hingewiesen hast das es dir körperlich und seelisch nich gut geht, und sie es trotzdem mutzubar hält dich arbeiten zu lassen!!
Meine Fa sagte es gibt bestimmte beschwerden da ist es nicht mehr mutzubar eine frau, die schwanger ist auf arbeit fahren oder gehen zu lassen, weil dafür zu viel passieren könnte.
ich leide selber unter kreislaufproblemen und meine ärztin hat mich sofort krankgeschrieben und wollte mir ein berufsverbot erteilen!!

ich hoffe ich konnte dir einbissl weiterhelfen!!!

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7. November 2007 um 15:51

Vielen Dank bis jetzt
für die zahlreichen Anregungen.

Ihr habt recht, ich hab mich eigentlich schon entschieden zu gehen. Es ist nur so schwer umzusetzen, zumal mein Freund irgendwie dagegen ist und mich nicht wirklich versteht. Er würde mich zwar nicht vor die Tür setzen. Aber ich hab schon ein schlechtes Gewissen ihn mit den Raten für Eigentumswohnung und Auto erst mal alleine zahlen zu lassen. Mittlerweile sagt er zwar resignieren: Mach halt was du willst, aber ja...begeistert ist er nicht grade.

Andererseits habe ich wirklich das Gefühl, dass ich einfach nicht mehr kann und dabei hab ich doch so viele neue Ideen und Motivation für andere Tätigkeiten. Ich hab im sozialen Bereich so gut wie Null Erfahrung - und jetzt wäre eigentlich die beste Zeit für ein Praktikum oder nen Job...meien Mutter kann mir da vielleicht sogar behilflich sein, sie arbeitet ja im sozialen Bereich. Ich muss sie mal fragen. Aber erst muss ich mir richtig sicher sein. Und ich ahb ja noch 2 oder 3 Wochen Zeit.

Ich habe sehr viele Schwangerschaftsbeschwerden. Kreislaufprobleme mit Sehstörungen, Übelkeit, Sodbrennen, Müdigkeit, Bauchkrämpfe...etc. Mein Hausarzt hatte bisher immer Mitleid und hat mich krankgeschrieben, meine FÄ gar nicht. Ich muss nochmal mit ihr reden und sie nach dem Beschäftigungsverbot fragen...ich denke aber, mit wenig Erfolg.

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7. November 2007 um 15:55

Aus eigener erfahrung kann ich sagen
also ich habe einfach so mal ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht und an einer Grundschule und im Krankenhaus.

Spätestens wenn du so ein Praktikum machst und dir die Tätigkeit richtig gefällt wirst du nach Feierabend wie ausgewechselt sein.
Wenn dein Freund erstmal diese Veränderung wahrnimmt. Erkennt wie du plötzlich eifrig und erfreut von deinem Arbeitstag erzählst, wie du dich schon auf den nächsten Tag freust und wie du insgesamt ausgeglichener und zufriedener wirkst...
spätestens dann wird er dein Vorhaben unterstützen.

Meiner war auch ganz begeistert und meinte dann nur "wow - du bist ganz anders, jetzt hast du wohl das richtige gefunden".. selbst ist mir diese Veränderung nach außen gar nicht so richtig aufgefallen.

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7. November 2007 um 15:59
In Antwort auf lfrke_12255962

Aus eigener erfahrung kann ich sagen
also ich habe einfach so mal ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht und an einer Grundschule und im Krankenhaus.

Spätestens wenn du so ein Praktikum machst und dir die Tätigkeit richtig gefällt wirst du nach Feierabend wie ausgewechselt sein.
Wenn dein Freund erstmal diese Veränderung wahrnimmt. Erkennt wie du plötzlich eifrig und erfreut von deinem Arbeitstag erzählst, wie du dich schon auf den nächsten Tag freust und wie du insgesamt ausgeglichener und zufriedener wirkst...
spätestens dann wird er dein Vorhaben unterstützen.

Meiner war auch ganz begeistert und meinte dann nur "wow - du bist ganz anders, jetzt hast du wohl das richtige gefunden".. selbst ist mir diese Veränderung nach außen gar nicht so richtig aufgefallen.

@pixelbeach
Hey, genau so würde ich es mir auch wünschen. Und ich weiß, dass mein Freund genauso positiv reagieren würde wie deiner. Er ist mittlerweile nur skeptisch ob ich überhaupt je etwas finde, was mir so gefällt. Habe schon ein paar Sachen angefangen und sie abgebrochen. Bis jetzt waren es allerdings auch immer Büroarbeiten und alles im ähnlichen Bereich.
Hat es dir wirklich so gut im KiGa und im Krankenhaus gefallen??? Erzähl mal.

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7. November 2007 um 16:03

Machs nicht
Ich arbeite auch in einem Büro wo so schlechtes Betriebsklima ist dass mir sogar verboten (!!) wurde mit meiner Kollegin zu sprechen! Da ich sie eh nicht besonders mag macht mir das nicht viel aus! Ich gehe ungern zur Arbeit und bin froh über jeden überstandenen Tag!

Ich bin noch nicht schwanger aber habe es vor im nächsten Jahr (weißt du ja ) ich würde nicht kündigen!

Lass dich krankschreiben, oder versuche das mit dem Beschäftigungsverbot! Außerdem bekommst du dann viel weniger Elterngeld wenn du kündigst! (Berechnungszeitraum 1 jahr ab geburt des kindes!!)

Ich denke mir auch immer, gott sei dank nur noch ... Monate dann bin ich vielleicht weg von hier!

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7. November 2007 um 16:05
In Antwort auf junisonne08

@pixelbeach
Hey, genau so würde ich es mir auch wünschen. Und ich weiß, dass mein Freund genauso positiv reagieren würde wie deiner. Er ist mittlerweile nur skeptisch ob ich überhaupt je etwas finde, was mir so gefällt. Habe schon ein paar Sachen angefangen und sie abgebrochen. Bis jetzt waren es allerdings auch immer Büroarbeiten und alles im ähnlichen Bereich.
Hat es dir wirklich so gut im KiGa und im Krankenhaus gefallen??? Erzähl mal.

Du redest mir aus der seele
ich hatte auch mehrfach "so halb" gewechselt, habe mich aber nie getraut den richtigen Sprung zu machen und genau das war das Problem.
Mein Freund hatte damals die gleichen Sorgen, er hat sich halt gefragt ob ich je was finden werde das passt oder ob die Laune bei mir von ganz was anderem kommt und ich nur vergeblich versuche durch meinen Beruf die Situation zu verbessern.

Das Praktikum im KiGa war super. Das im Krankenhaus hingegen hat mich total entsetzt.

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7. November 2007 um 16:13
In Antwort auf lfrke_12255962

Du redest mir aus der seele
ich hatte auch mehrfach "so halb" gewechselt, habe mich aber nie getraut den richtigen Sprung zu machen und genau das war das Problem.
Mein Freund hatte damals die gleichen Sorgen, er hat sich halt gefragt ob ich je was finden werde das passt oder ob die Laune bei mir von ganz was anderem kommt und ich nur vergeblich versuche durch meinen Beruf die Situation zu verbessern.

Das Praktikum im KiGa war super. Das im Krankenhaus hingegen hat mich total entsetzt.

@pixelpeach
Schön, dass es noch andere Frauen gibt, denen es genauso geht. Irgendwie hatte ich in der Vergangenheit auch Angst mit komplett neuen Arbeitsbereichen nicht zurecht zu kommen. Die "vertrauten" Themen scheinen anfangs dann doch in einem so "bequemen" Licht, weil man nicht so viel dazu lernen muss. *g* Aber wenn man im Endeffekt unglücklich bleibt, sollte man die Bequemlichkeit irgendwann überwinden und sich mit neuen Themen auseinandersetzen.
Blöd nur, dass mir die Erkenntnis gerade JETZT kommt, wo ich in 7 Monaten Mama werde. Naja, die Kleinen kommen wie sie wollen und ich freu mich drauf. Hatte mit Kindern bisher nie viel zu tun, mein Kleines wird mir bestimmt auch bei meiner beruflichen Karriere behilflich sein, wenn ich mich entscheide Erzieherin zu werden.
Ok, ich werde mir das ganze noch in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und mich über alles informieren. Ab jetzt kann es nur besser werden, auch wenn es nicht finanziell ist.
Vielen lieben Dank.

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7. November 2007 um 18:30

Schwangerschaftsbeschwerden
hallo,

was ich nicht verstehe, ist, wie du bei diesen beschwerden ein praktikum schaffen möchtest. und ob dich eine arbeitsstelle überhaupt für ein solches einstellen würde. kinder sind laut und dann migräne.

ich kenn das gefühl, was anderes machen und raus zu wollen, aber diese entscheidung jetzt zu treffen, wo du einerseits sagst, dass es dir körperlich beschissen geht und du andererseits nicht wirklcih weißt, wie die anforderungen im sozialen bereich sind und wie sich die ss weiter entwickelt, halte ich für keinen guten zeitpunkt. am ende stehst du ohne irgendwas da. da kann ich deinen freund schon verstehen.

ich würde vielleicht mal versuchen, irgendwo zu hospitieren oder so, aber nicht gleich kündigen.

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7. November 2007 um 18:38

Sorry
aber da fällt mir nur eines zu ein!

Wenn Du jetzt kündigst bist du schön blöd!!!! Warte ab bis da Kind da ist. Dann nehm Dir die Zeit für Deinen Wurm und beziehe Elterngeld. Und wenn Du das vernünftig auf die Reihe kriegst kannst Du Dich beruflich immernoch umorientieren.

Überstunden und Anstrengung hast Du in JEDEM Job!!!

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7. November 2007 um 18:39

Ich bin selbst psychologisch beratend
tätig und kann Dir dazu nur sagen, dass es wenig Zweck hat, nochmal Deinen "Rechner" aufzusuchen.
Weil Dein Arzt Dich nicht mehr allzu lange krankschreiben kann frag mal Deinen Psychologen nach einer psychiatrischen Praxis in Deiner Nähe. Die können Dich monatsweise krank schreiben oder gar ein Beschäftigungsverbot aussprechen (geht auch wegen psychischer Belastung). Dann bekommst Du kein Krankengeld sondern weiterhin Geld von Deinem Arbeitgeber.

Ich wünsche Dir alles Gute und immer die richtigen Entscheidungen in Deinem zukünftigen Leben.

Lilly (11+4)

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7. November 2007 um 18:49

Angesprochenes problem
ich denke auch nicht dass die dich wie unten angesprochen nicht einstellen würden wegen deiner probleme.
gerade im sozialen bereich v.a. in kitas und kigas arbeitet man als praktikant völlig freiwillig, unbezahlt und wird auch nicht als volle arbeitskraft eingestellt. die leute dort haben viel verantwortung gegenüber der eltern der kinder und daher wirst du dort höchstens 3. kindergärtnerin neben den 2 regulären in der gruppe sein. Wenn du da mal früher gehen musst oder nen tag was anderes vor hast, etc. kannst du bestimmt auch einfach wegbleiben. es geht dabei ja nur um deine berufsorientierung und zumindest wenn man das vorab abklärt ist das gewiss kein problem.

davon abgesehen beschreibst du ja auch dass du denkst dass deine beschwerden genau von deiner tätigkeit kommen und daher ist ja auch zu hoffen, dass die beschwerden mit dem alten job verschwinden.

vllt. tauschen wir uns auch einfach per pn ein bisschen genauer aus, dann kann ich dir erzählen wie es bei mir genau ablief

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