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Soll ich ihm von der Schwangerschaft erzählen

6. September 2016 um 23:56

Hallo,
erstmal zu meiner Situation. Ich bin gerade 24 und habe mein Bachelorstudium abgeschlossen - geplant ist ein Master zu machen.
Jetzt habe ich gestern erfahren dass ich schwanger bin. Ich bin mir ziemlich sicher abtreiben zu wollen, da ich einfach weiß dass es das vernünftigste ist.
Allerdings bin ich ein ziemlich emotionaler Mensch und habe Angst, dass es an mir doch nicht so leicht vorbei geht.
Bisher habe ich nur meiner besten Freundin davon erzählt.
Jetzt zu dem "Vater". Wir haben uns erst vor 3 Monaten kennengelernt, er ist 10 Jahre älter als ich.
Am Anfang lief alles total toll. Er war der allerliebste Mensch und wir haben uns wirklich gut verstanden und er hat mir sehr gut behandelt.
Ich bin dann ein paar Wochen nachdem wir uns kennengelernt haben im Urlaub gewesen. Wir hatten die ganze Zeit Kontakt und er hat mir wahnsinnig viel geschrieben in Bezug auf Zukunft etc.
Doch als ich wiederkam war er wie verwandelt und meinte wir sollten es doch langsamer angehen und alles. Dass Problem ist ich habe dann noch eine Woche bei ihm gewohnt, was aber ein totales Chaos war.
Er hat sich in der Zeit komplett von mir distanziert und meldet sich such jetzt kaum. Wir haben uns zweimal seitdem noch gesehen aber es war eher distanziert.
Wir wollen in den nächsten Tagen noch ein Gespräch führen, aber ich weiß nicht ganz was dabei rauskommen wird und ob er weitermachen möchte oder es beenden möchte.
Deswegen weiß ich auch nicht ob ich es ihm erzählen soll. Es ist eh schon alles so kompliziert und ich glaube dir Abtreibung würde die ganze Sache nur noch mehr verkomplizieren, dass es vielleicht garnicht mehr funktionieren würde. Deswegen würde ich die Abtreibung am liebsten alleine durchführen.
Auf der anderen Seite finde ich aber dass wir beide gleiche Verantwortung an der Verhütung hatten und deswegen auch beidendie Konsequenzen tragen müssen. Ich möchte mich nicht alleine ewig mit den Gedanken quälen müssen und er wusste garnichts davon. Er hat ja genauso viel beigetragen.
Ich würde einfach gerne Meinungen hören ob ihr mit ihm darüber sprechen würdet oder die Situation alleine bewältigen würdet.
Dabei geht es nicht um die Abtreibung an dich, da ich leider davon ausgehe dass es dem Baby und mir in meiner aktuellen Lebens/ Finanzsituation nicht gut tun würde.

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7. September 2016 um 0:19

Vater
Ich würde ihm es sagen, er ist schließlich der Vater und war ebenso zu 50 % "beteiligt".
Warum bist du dir so sicher, dass Abtreibung das vernünftigste wäre? Ein Studium lässt sich nach meiner Erfahrung besser mit einem Kind vereinbaren als das Berufsleben....

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7. September 2016 um 13:31

Euer Gespräch
Hallo Elisabeth,

ich kann deine Emotionen total gut verstehen. Zwischen euch wurde es immer ein wenig intensiver, vertrauter und entwickelte sich... mit dieser Distanz oder Veränderung hast du gar nicht gerechnet, oder? Das kann schon erstmal ins Herz treffen...
Ich finde es gut, dass ihr nochmal mit einander reden möchtet, einfach, damit jeder ehrlich und offen aussprechen kann, wie es einem mit der Situation geht und hören kann, wo man beim dran ist... das ist sicher nicht so ganz leicht aber auf jeden Fall wertschätzend dem anderen Gegenüber.
Und ich glaube, dass es gut ist, wenn du ihm von deiner Schwangerschaft erzählst. Auch das drückt deine Wertschätzung ihm gegenüber aus, dass du ihn da nicht übergehst oder ihm diese Nachricht, ja euer Kind, nicht vorenthältst.
Und ich bin ganz ganz fest davon überzeugt, dass es vor allem für DICH gut ist, wenn du ihm davon erzählst. Ja, damit du nicht alleine bist! Es nicht alleine trägst. Du schreibst selbst, es geht euch beide etwas an... und du bist unsicher, wie sehr dein Herz das alles verkraften kann. Hast du Angst, dass wenn er es hört, eurer Beziehung keine Chance gibt? Angst vor einer erneuten Enttäuschung... kann es sein, dass er genau gegenteilig reagiert und das Kind, euer Kind, mit dir gemeinsam bekommen möchte?
Du weißt erst seit knapp zwei Tagen, dass du schwanger bist... gib dir und euch Zeit! In welcher Woche bist du denn?

Triff die Entscheidung nicht nur aus der Emotion Angst heraus... treffe sie vorallem aus deinem ganzen Herzen heraus, wo einfach auch so viel Liebe drin steckt...

Ganz ganz liebe Grüße,

Seerose

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9. September 2016 um 10:04

Hallo Elisatbeth,

habt ihr zwei noch einmal miteinander reden können? Konntest du ihm von der Schwangerschaft erzählen?
Ich wünsche dir, dass du nicht allein bist, sondern die Unterstützung has, die du gerade brauchst!

Beste Grüße an dich,
Seerose

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9. September 2016 um 12:51

Bei
Dir streiten der Verstand und die Emotionalität gegeneinander.
Höre auf Dein Herz. Denn das Herz hat seine Gründe wovon der Verstand nichts weiß. Die logischen Argumente des Verstandes zählen anschließend wenig, wenn das Herz blutet.
Auf jeden Fall würde ich Dir raten auch den Kindsvater mit einzubeziehen, denn es ist auch sein Fleisch und Blut. Aber schützen kannst nur Du es, denn dieses Kind wächsttttt in Dir heran. Ein Studium mit Kind ist nicht immer einfach, aber machbar.
VLG Yankho

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