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Soll das Baby den Namen von Papa annehmen?

24. Mai 2016 um 16:05

Hallo ihr lieben,

mein Freund und ich sind mitten in der Kinderplanung und haben auch schon mit ein paar Namen rum gespielt zwecks zweit Name.

Mein Freund möchte das unser Kind unbedingt sein Nachname annimmt ( wir sind nicht verheiratet und auch nicht verlobt)
Aber ich bin da ein bisschen zkeptich und meine Eltern meinten auch das Kind soll erstmal den Namen von mir annehmen.

Warum ich so skeptisch bin "falls" (was ich nicht hoffe und denke) das wenn wir uns irgendwann mal trennen sollten aus was für ein Grund auch immer das Kind ja dann seine Name hat.
(Bin da ein bisschen komisch)

Wie habt ihr das gemacht oder habt ihr da ein Kompromiss gemacht oder so??

Lg

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24. Mai 2016 um 16:56

Nein, gibt's nicht ohne Hochzeit!
Bei uns ist es auch so - der Vater will unbedingt, dass das Baby seinen Nachnamen bekommt. Für mich geht das gar nicht, denn 1. ist es in Deutschland noch recht üblich, dass die Mutter alle Wege (Kinderarzt, Ämter etc.) mit dem Kind erledigt. Schau dir an wie viele Männer tatsächlich länger als zwei Monate Elternzeit nehmen - verschwindend gering. Und warum soll ich da anders heißen als mein Kind? 2. ist es ohne Heirat oder Adoption nicht möglich den Namen wieder zu ändern. Trennt man sich, so wird das Kind immer so heißen wie der Vater - auch, wenn er sich nie wieder um das Kind kümmern sollte. An deiner Klingel steht dann also immer auch der Name deines Ex. Finde ich nicht in Ordnung. Dafür gibt es eben auch einfach zu viele Alleinerziehende, als das man diese Punkte ignorieren könnte.

Das Kind kann ja durchaus den Namen des Vaters bekommen - WENN er die Mutter heiratet und dann alle gleich heißen. Und wenn er das nicht will, dann gibt's bei mir auch NUR meinen Nachnamen, nicht den des Vaters. Dafür ist mir das Risiko einer Trennung bzw. dem alleinerziehend sein einfach zu groß. Und ich weiß wovon ich rede, denn ich bin seit 11 Jahren mit dem ersten Kind allein und der Vater kümmert sich nicht bzw. wenn dann nur wie er will.

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24. Mai 2016 um 17:17

Mein freund
Mein Freund (25) und ich (21) sind zwar seit 3 Jahren zusammen und auch glücklich aber an eine Eheschließung haben wir noch nicht gedacht mein Freund brauchte lange zeit um sich sicher zu sein mit einem Kind und auch bereit zu sein.
Eine Eheschließung wäre für ihm noch eine Nummer höher und wir sind ja noch sehr jung.
Aber in ein pasr Jahren ist es nicht ausgeschlossen.


Ich habe immer gesagt solange ich nicht wenigstens verlobt bin mit dem Vater meines Kindes wird das Kind solange den Namen von mir tragen bis es soweit ist, aber mein Freund und auch sein Vater hätten es gern gleich.
Mein Freund sagt dann immer so eine Names änderung kostet später viel geld.
Und bei den anderen aus der Familie war es auch gleich so.

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25. Mai 2016 um 11:18

Hätten wir nicht geheiratet hätte unser Kind auch meinen
Nachnamen bekommen. Falls man i wann heiratet kann man es ja ändern lassen ( klar kostet es Geld aber was Solls )

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25. Mai 2016 um 11:21

Stimmt net
Unsere Motte ist 4wochen alt und trägt Papis Nachnahmen
Man muss aber die Vaterschaft anerkennen lassen

Unsere jüngste heißt wie mein Verlobter , ich und die große (aus 1.ehe) heißen anders (wie mein exmann)
Wenn wir heiraten heißen wir alle wieder gleich

Ich wollte schlicht nicht, das die kleine Motte wie mein exmann (habe seinen Namen damals angenommen) heißt

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25. Mai 2016 um 11:21

Würde
Es bei mir absolut nicht geben. Bei uns war nie wirklich die Rede von heiraten und selbst wenn habe ich immer gesagt behalte ich meinen Namen. So nach der Geburt kam dann auch der Antrag. Trotzdem trägt unser Sohn meinen Nachnamen.

Ich kenne eine die hat ihrer Tochter den Namen des Vaters gegeben. Die beiden sind jetzt getrennt und wenn sie mit ihr irgendwo mal hin muss zb neuer Arzt oder kh wird sie jedesmal gefragt wer sie sei und ob sie erziehungsberechtigt ist.
Außerdem würde sie jetzt neu heiraten wollen und wollen das sie alle den gleichen Namen tragen muss der leibliche Vater zustimmen das seine Tochter einen anderen Namen bekommt. Wenn er das nicht will hat sie Pech.

Also ich würde es nicht machen. Da würde ich nach einer Hochzeit lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen um den Namen vom Kind ebenfalls zu ändern.

Erkläre deinem freund einfach das du es nicht möchtest.

Ich hab es immer damit begründet das ich unser Kind ja austrage und das ich dann ja wohl wenigstens den Nachnamen bestimmen darf.

Ich würde es einfach zu doof finden wenn das Kind welches 9 Monate unter meinem Herz lag einen fremden Nachnamen tragen würde.

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25. Mai 2016 um 11:25

Hallo
Gestern war ich auch beim Standesamt und habe die Vaterschaftsanerkennung machen lassen und angegeben das das Kind von meinem Freund den Nachnamen haben soll.
Der Standesbeamte hat gesagt ich soll es mir gut überlegen. Wenn ich jetzt meine Unterschrift darunter setze is das nicht mehr zu ändern.
Du musst es für dich entscheiden und nicht das was andere wollen.
Ich hab es gemacht weil ich es für mich schon von Anfang an klar war das der kleine sein Name haben soll.
Wenn ihr euch trennt dann hast du ja trotzdem immer ein Teil von ihm bei dir und zwar dein Kind...
Lg

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25. Mai 2016 um 11:26
In Antwort auf novembermama15

Würde
Es bei mir absolut nicht geben. Bei uns war nie wirklich die Rede von heiraten und selbst wenn habe ich immer gesagt behalte ich meinen Namen. So nach der Geburt kam dann auch der Antrag. Trotzdem trägt unser Sohn meinen Nachnamen.

Ich kenne eine die hat ihrer Tochter den Namen des Vaters gegeben. Die beiden sind jetzt getrennt und wenn sie mit ihr irgendwo mal hin muss zb neuer Arzt oder kh wird sie jedesmal gefragt wer sie sei und ob sie erziehungsberechtigt ist.
Außerdem würde sie jetzt neu heiraten wollen und wollen das sie alle den gleichen Namen tragen muss der leibliche Vater zustimmen das seine Tochter einen anderen Namen bekommt. Wenn er das nicht will hat sie Pech.

Also ich würde es nicht machen. Da würde ich nach einer Hochzeit lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen um den Namen vom Kind ebenfalls zu ändern.

Erkläre deinem freund einfach das du es nicht möchtest.

Ich hab es immer damit begründet das ich unser Kind ja austrage und das ich dann ja wohl wenigstens den Nachnamen bestimmen darf.

Ich würde es einfach zu doof finden wenn das Kind welches 9 Monate unter meinem Herz lag einen fremden Nachnamen tragen würde.

Ich sehe
Gerade das ihr nun verlobt seid. Solange er dich nicht nur gefragt hat weil er will dass das Kind seinen Namen bekommt ist es doch schön
Für mich klang es oben nämlich so als ob ihr das nicht wollt.

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25. Mai 2016 um 11:52

Unser kind
bekommt den Nachnamen von meinem Freund aus mehreren Gründen. 1. Ist es bei Italienern, da wo er herkommt normal, dass die Kinder den Namen des Vaters bekommen und die Frauen selbst bei einer Hochzeit ihren Namen behalten. 2. Trage ich noch den Namen von meinem Ex, wegen meinem Sohn. Er und Ich wollen nicht, dass unser Kind den Namen meines Exmann trägt. Das ist der wichtigste Grund. Mir macht es nix aus

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25. Mai 2016 um 11:53

.
Dann begebe ich mich mal in die Position hier etwas anderes zu antworten als die Meisten.

Ich bin in einer ähnlichen Position insofern, als dass ich auch schwanger aber nicht mit meinem Partner verheiratet bin. Kommt bestimmt irgendwann, aber auch dann habe ich nicht vor seinen Namen anzunehmen.

Ich tendiere ganz stark dazu dem Kind seinen Nachnamen zu geben. Er selbst könnte auch gut damit leben wenn es meinen hätte, aber ich möchte es lieber anders. Warum?

Weil NIEMAND jemals einer Mutter Rechte oder Pflichten absprechen würde, weil es nicht den gleichen Namen wie das leibliche Kind trägt. Dort wird immer, automatisch eine Verbindung/enge Beziehung vorausgesetzt. Einem Vater hingegen könnte es unter Umständen schon passieren dass man aus dem Nachnamen ableitet da wäre doch irgendetwas nicht okay (wenn er Interesse hätte/sich kümmern würde/... hätte er die Mutter ja geheiratet/dem Kind seinen Namen gegeben).

Das Argument, dass Mütter meistens Behördengänge und Arztbesuche absolvieren und es dann zu doofen Fragen kommt halte ich für teils irrelevant und teils falsch. Bei Sachen die öfter vorkommen (Besuch beim Kinderarzt) wird der/die Beteiligte schnell wissen dass das Kind zwar Mayer mit Nachnamen heißt, die Mutter aber Müller. Kommt vor im 21. Jahrhundert, wird vielleicht einmal zu einer Nachfrage führen, danach aber nicht mehr. Und Behördengänge? Naja, so häufig muss man die nicht machen, dann sagt man halt jedesmal "Ja, ich bin die Mutter und erziehungsberechtigt, der Vater und ich sind nicht verheiratet/ich habe meinen Mädchennamen behalten." und gut ist. Ist doch kein Ding!

Und im Falle einer Trennung finde ich es auch wichtig, dass das Kind nach wie vor eine nach außen sichtbare Verbindung zum Vater hat. Es ist nach wie vor so, dass in der Regel Frauen nach einer Trennung die Kinder öfter und länger bei sich im Haushalt haben als die Väter. In so einer Situation denke ich, dass es für Kinder hilfreich sein kann, dass sie nach wie vor "Wie Papa heißen", auch wenn Papa jetzt woanders wohnt.

Soviel dazu. Aber das ist nur meine Ansicht. In meinen Augen gibt es bei der Frage kein richtig oder falsch, solange man die Lösung gemeinsam und freundschaftlich findet (und sucht).

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