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So schwer eine Wohnung zufinden?

24. Mai 2017 um 23:06

Sicherlich musste die ein oder andere von euch wegen der Schwangerschaft bzw. dem Baby in eine größere/Kind gerechtere Wohnung umziehen. Ich selber bin jetzt im 6ten Monat und die Zeit verging wirklich wahnsinnig schnell. Ca. im März habe ich mich vom Kindsvater getrennt, wohnen aber noch zusammen, da ich sonst nicht weiß wohin ich soll. Aktuell wohnen wir in einer möblierten 21qm Wohnung (inkl. Bad+Küche), mit Schimmelpilzbefall. Das reinste Drecksloch, viele der Probleme an der Wohnung wurden uns vorher nicht mitgeteilt und nun haben wir "den Salat". Ich such schon seit ich von meiner Schwangerschaft weiß eine Wohnung, noch habe ich ja "etwas" Zeit bis das Würmchen da ist. Allerdings sieht es sehr sehr schlecht aus. Ich beziehe seit Oktober 2016 ALG2 (Hartz 4). Es stand nie zur Debatte ob wir das Kind behalten oder nicht, es war vollkommen klar das wir das Kind behalten auch wenn meine Berufliche Situation nicht so gut aussieht. Das Kind war ein Wunschkind und wir haben es zuvor seit 2 Jahren versucht. Unsere Beziehung ging aber weitaus länger.

Ich bekomme, wenn ich überhaupt mal eine Antwort bekomme, nur Absagen. Ein paar Belichtungen (ca. 3) waren dabei, allerdings am Ende auch nur Absagen. Meistens ist der Grund das ich Leistungen beziehe. Wie stellen sich die Leute das bitte auch anders vor? So als alleinerziehende Mutter? Einen Job finde ich jetzt sowieso nicht, niemand stellt eine Schwangere ein die danach eh erst mal "Weg vom Fenster" ist. Mir bleibt also derzeit nichts andere übrig als die Hilfe vom Staat anzunehmen. Natürlich habe ich vor nach einer Gewissen Zeit in meinem vorigen Beruf wieder zu arbeiten. Das schreib ich natürlich auch immer mit rein in die Bewerbung und stell direkt auch meine Situation klar. Das scheint sehr sehr viele abzuschrecken. Die meisten wollen den perfekten (aber nicht realistischen) Mieter à la: Kinderlos, Tierlos, Vollzeit arbeitend, ältere alleinstehende Dame, am besten sehr selten zuhause, damit es selten oder nie zu Probleme kommt. Viele Ansprüche an eine Wohnung habe ich nicht (2 Zimmer, 50qm). Nächste Woche habe ich ein Gespräch mit den Leuten von der Caritas. Die sind so mit die letzte Anlaufstelle die ich noch habe. Natürlich schaue ich nicht nur online nach Wohnungen, aber es sieht allgemein einfach ziemlich beschissen aus. Da ein Mutter-Kind-Heim für mich keine Option ist, bin ich extrem Verweilzeit, da ich denke das sich in der restlichen Zeit sich nichts ändern wird. Ich hoffe die Leute von der Caritas können mir weiterhelfen, ansonsten sieht es ziemlich übel aus. Natürlich habe ich auch Angst, das man mir mein Kind wegnimmt.

Hattet ihr es auch so schwer mit einer Wohnung?
 

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