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Seelische Zwickmühle - Abtreibung ja oder nein?

28. Januar 2014 um 9:26 Letzte Antwort: 30. Januar 2014 um 12:08

Hallo Zusammen,

ich steck momentan in einer gewaltigen Krise. Die ich natürlich mir selbst und meinem Freund zu verdanken habe. Ich bin jetzt 21 Jahre alt und schwanger.
Meine Ausbildung habe ich zum Glück seit 2012 in der Tasche. Habe aber seitdem eine Durststrecke... D. h. dass ich einen Job nach dem anderen in meinem Bereich verliere... Es liegt nicht an mangelnder Motivation oder Faulheit. Es ist nicht der richtige Beruf, den ich gelernt habe. (Leider kam die Erkenntnis zu spät.)

Nun zum Punkt.
Ich bin derzeit arbeitssuchend, habe mich vorgenommen diesen September eine neue Ausbildung im kreativen Bereich zu absolvieren - Bewerbungen laufen. Nun kam der Faustschlag - schwanger. Bin jetzt in der 7. Woche. Ich habe immer gesagt, dass Abtreibung für mich nicht in Frage kommen würde, bis zur jetzigen Situation. Mein Freund ist tottraurig gewesen, dass ich es abtreiben "muss" (wollen tut keiner). Ich komme aus einem streng-konservativen Elternhaus. Meine Eltern sind sowieso am Rande des Wahnsinns als ich ihnen letzte Woche schweren Herzens die Beichte meines Lebens ablieferte. "Mama, ich bin schwanger.." Meine Mutter meinte auch, Abtreibung. Zack Zack.
Nun habe ich morgen einen "Narkosetermin" in der Frauenklinik. Nächste Woche erfolgt der SS-Abbruch.
Seit gestern ist mir bewusst, dass ich es nicht übers Herz bringe, genauso wie mein Freund. Wir stehen in der Verantwortung, wir waren anscheinend zu blöd um zu Verhüten, da kann das kleine Wesen nichts dafür...

Mein Hauptproblem ist meine Arbeitslosigkeit.
Mein komplettes Umfeld, ausgeschlossen von meinem Partner, "empfehlen" mir abzutreiben, weil ich dem Kind nix bieten könnte und aus mir nix mehr wird.

Ich weiß, viel bla bla von mir... aber ich würde mich echt freuen wenn ich von Euch ein paar Meinungen und Ratschläge bekommen würde.

Danke im Voraus. LG

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28. Januar 2014 um 9:41

Hallo!
Darf ich fragen, in welchem Bereich Du gelernt hast?

Grundsätzlich bietet es eine Reihe Vorteile wenn man aus einem Arbeitsverhältnis raus in den Mutterschutz geht.
Ich kann Dir also nur wärmstens raten, Dir dringend eine Stelle zu suchen.
Immerhin wird auch das Elterngeld nach dem Einkommen vor der Geburt berechnet und Arbeitslosengeld zählt als null mit(wird also nicht ausgeklammert) - also ganz schlecht!
Desweiteren gehts um versicherungstechnische Vorteile.

Nach der Elternzeit brauchst Du dann ja nicht zurück an Deinen Arbeitsplatz und kannst Deine Wunschausbildung beginnen.

Wohnt ihr denn zusammen, Dein Freund und Du?
Ich sehe sonst keine dramatischen Gründe, die gegen ein Kind sprechen würden.

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28. Januar 2014 um 9:52

Danke für die Antwort.


Ich bin ausgebildete Automobilkauffrau.

Ich suche dringend Arbeit, egal in welcher Situation ich mich nun befinde. Es ist ein ätzendes Gefühl daheim zu sitzen und non-stoß Bewerbungen zu schreiben. Ich möchte nicht als "asoziale" enden, das wirft mir meine Mutter nämlich tagtäglich vor, dass ich bereits "asozial" wäre...
Wie ist denn das mit der Probezeit? Ich mein, ich weiß dass ich schwanger bin und sobald ich meinen zukünftigen Arbeitgeber davon unterrichte kündigt der mich doch ... ich glaube nicht dass ich es innerhalb von 6 Monaten schwanger hin bekomme, von der Probezeit in ein festes Angestelltenverhältnis zu rutschen... Ich suche momentan in anderen Bereichen, das heißt Einzelhandel und im Service-/Gastronomiebereich. Doch das hab ich mir alles mal wieder leichter vorgestellt als es doch nun letztendlich ist.

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28. Januar 2014 um 9:55

Zu meinem Freund
Nein, ich wohne derzeit noch daheim... das macht das ganze auch nicht einfacher, weil ich daheim auf totales Unverständnis stoße.
Wir sind aber auf Wohnungssuche.

Was noch dazukommt ist, dass meine Mutter meinen Freund hasst. Sie hat gesagt, wäre ich von einem meiner Ex-freunde schwanger geworden, hätte sie dass verstanden, aber nicht von "dem"...

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28. Januar 2014 um 10:00
In Antwort auf eshe_12038203

Danke für die Antwort.


Ich bin ausgebildete Automobilkauffrau.

Ich suche dringend Arbeit, egal in welcher Situation ich mich nun befinde. Es ist ein ätzendes Gefühl daheim zu sitzen und non-stoß Bewerbungen zu schreiben. Ich möchte nicht als "asoziale" enden, das wirft mir meine Mutter nämlich tagtäglich vor, dass ich bereits "asozial" wäre...
Wie ist denn das mit der Probezeit? Ich mein, ich weiß dass ich schwanger bin und sobald ich meinen zukünftigen Arbeitgeber davon unterrichte kündigt der mich doch ... ich glaube nicht dass ich es innerhalb von 6 Monaten schwanger hin bekomme, von der Probezeit in ein festes Angestelltenverhältnis zu rutschen... Ich suche momentan in anderen Bereichen, das heißt Einzelhandel und im Service-/Gastronomiebereich. Doch das hab ich mir alles mal wieder leichter vorgestellt als es doch nun letztendlich ist.

Nein
Das Gesetz ist auf der Seite der Schwangeren!
Die genießt selbst in der Probezeit vollen Kündigungsschutz
Ich selbst habe meinen Arbeitsplatz auch im schwangeren Zustand angetreten, alles kein Problem.
Ein wenig unangenehm ist es schon, wenn man dann mit der Sprache rausrückt, aber da muß man durch, es lohnt sich!

Wichtig wäre nur, dass der Vertrag nicht 6 Monate befristet ist, besfristete Verträge laufen einfach aus.
Wobei Du selbst dann einen Vorteil hast in Bezug auf das Elterngeld.

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28. Januar 2014 um 10:02
In Antwort auf eshe_12038203

Zu meinem Freund
Nein, ich wohne derzeit noch daheim... das macht das ganze auch nicht einfacher, weil ich daheim auf totales Unverständnis stoße.
Wir sind aber auf Wohnungssuche.

Was noch dazukommt ist, dass meine Mutter meinen Freund hasst. Sie hat gesagt, wäre ich von einem meiner Ex-freunde schwanger geworden, hätte sie dass verstanden, aber nicht von "dem"...

Geht er denn
keiner "anständigen" Arbeit nach oder weshalb diese Abneigung?

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28. Januar 2014 um 10:07
In Antwort auf florina911

Geht er denn
keiner "anständigen" Arbeit nach oder weshalb diese Abneigung?

Zum Glück
hat er eine anständige Arbeit.
Er ist Servicetechniker und steigt nun zum Montageleiter hoch. ich bin verdammt stolz auf ihn, da ich ihn von fast 3 Jahren mit schwerwiegenden Problemen kennengelernt habe. Er macht was aus seinem Leben und hat begriffen, dass Erfolg nicht vom rumgammeln kommt.

Er meinte, dass er für mich aufkommt, er unterstützt mich seelisch und finanziell in allen Belangen, er liebt mich und das kleine Wesen, das heranwächst.

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28. Januar 2014 um 10:13
In Antwort auf florina911

Nein
Das Gesetz ist auf der Seite der Schwangeren!
Die genießt selbst in der Probezeit vollen Kündigungsschutz
Ich selbst habe meinen Arbeitsplatz auch im schwangeren Zustand angetreten, alles kein Problem.
Ein wenig unangenehm ist es schon, wenn man dann mit der Sprache rausrückt, aber da muß man durch, es lohnt sich!

Wichtig wäre nur, dass der Vertrag nicht 6 Monate befristet ist, besfristete Verträge laufen einfach aus.
Wobei Du selbst dann einen Vorteil hast in Bezug auf das Elterngeld.

Schonmal ein Wenig Licht am Ende des Tunnels,
weil ich momentan echt nicht weiter weiß.

Aber vielen Dank für diesen aufbauenden Beitrag.
Ich geb jetzt nochmal Vollgas.

Morgen haben wir einen Termin beim Frauenarzt... Anstatt dem Termin zur Narkose in der Klinik.

Er will das kleine Herz, dass schon schlägt, sehen.
Ich denke, wenn wir den Augenblick beide "genießen" dürfen... sind sowieso alle anderen Argumente gegen die Schwangerschaft auf Eis gelegt.

Ich hab einfach nur Angst, nun umzuschwenken und meinen Eltern zu beichten, dass wir dem Kind trotzdem die Chance geben möchten. Ich denke dann werden sie sowieso mit mir brechen.

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28. Januar 2014 um 10:15
In Antwort auf eshe_12038203

Zum Glück
hat er eine anständige Arbeit.
Er ist Servicetechniker und steigt nun zum Montageleiter hoch. ich bin verdammt stolz auf ihn, da ich ihn von fast 3 Jahren mit schwerwiegenden Problemen kennengelernt habe. Er macht was aus seinem Leben und hat begriffen, dass Erfolg nicht vom rumgammeln kommt.

Er meinte, dass er für mich aufkommt, er unterstützt mich seelisch und finanziell in allen Belangen, er liebt mich und das kleine Wesen, das heranwächst.


Na Mensch, das klingt alles super!

Ich sehe auch jobmässig für Dich gute Chancen, sei zuversichtlich, irgendwas findest Du ganz bestimmt noch rechtzeitig.hon deutlich mehr unter Druck, Ich stand damals schon deutlich mehr unter Druck, da ich bereits (räusper) in der 17. Woche war beim Vorstellungsgespräch!

Lass Dir nun durch negative Gedanken und Ängste nicht die Schwangerschaft verderben, genieße sie, es ist eine tolle Zeit!

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28. Januar 2014 um 10:19
In Antwort auf eshe_12038203

Schonmal ein Wenig Licht am Ende des Tunnels,
weil ich momentan echt nicht weiter weiß.

Aber vielen Dank für diesen aufbauenden Beitrag.
Ich geb jetzt nochmal Vollgas.

Morgen haben wir einen Termin beim Frauenarzt... Anstatt dem Termin zur Narkose in der Klinik.

Er will das kleine Herz, dass schon schlägt, sehen.
Ich denke, wenn wir den Augenblick beide "genießen" dürfen... sind sowieso alle anderen Argumente gegen die Schwangerschaft auf Eis gelegt.

Ich hab einfach nur Angst, nun umzuschwenken und meinen Eltern zu beichten, dass wir dem Kind trotzdem die Chance geben möchten. Ich denke dann werden sie sowieso mit mir brechen.

Wenn Du magst
kannst Du mal ein wenig berichtig, was das große Problem für Deine Eltern darstellt?! Gerne auch per PN!

Was Du schreibst, erinnert mich ein wenig an meine Eltern. Die hätten mich auch lieber von der Karriereleiter winken sehen. Aber ihre Enkel lieben sie nun trotzdem!

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28. Januar 2014 um 10:23

Warum denn
"Sonderregeln" und "Hilfe des Staates"?

Hier ist ein junges Paar, dass nun eine gemeinsame Wohnung sucht. Er arbeitet in guter Position und sie wird demnächst voraussichtlich auch wieder ein Einkommen haben.
Vom Sozialfall sind wir hier weit entfernt!

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28. Januar 2014 um 10:23
In Antwort auf florina911


Na Mensch, das klingt alles super!

Ich sehe auch jobmässig für Dich gute Chancen, sei zuversichtlich, irgendwas findest Du ganz bestimmt noch rechtzeitig.hon deutlich mehr unter Druck, Ich stand damals schon deutlich mehr unter Druck, da ich bereits (räusper) in der 17. Woche war beim Vorstellungsgespräch!

Lass Dir nun durch negative Gedanken und Ängste nicht die Schwangerschaft verderben, genieße sie, es ist eine tolle Zeit!

Ich denke auch
dass es Frauen gibt, die es wirklich weit aus schwerer haben. Ich kenne genügend.

Ich geb Gas... Werde die Sache wohl gleich mal ganz anders angehen.

Oha, in der 17ten Woche?
Hat denn bei Dir dann auch alles soweit funktioniert?

Ich bin so dankbar für die Pro's, ich hab schon tagelang nur Contras im Kopf rumspuken gehabt... Das macht einen nervlich echt richtig fertig. Zudem ich Anfangs echt eiskalt war und nach dem ersten Schwangerschaftstest erstmal einen Nervenzusammenbruch hatte.

Ich hoffe dass sich alles bessert. Zeit wirds

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28. Januar 2014 um 10:30
In Antwort auf eshe_12038203

Ich denke auch
dass es Frauen gibt, die es wirklich weit aus schwerer haben. Ich kenne genügend.

Ich geb Gas... Werde die Sache wohl gleich mal ganz anders angehen.

Oha, in der 17ten Woche?
Hat denn bei Dir dann auch alles soweit funktioniert?

Ich bin so dankbar für die Pro's, ich hab schon tagelang nur Contras im Kopf rumspuken gehabt... Das macht einen nervlich echt richtig fertig. Zudem ich Anfangs echt eiskalt war und nach dem ersten Schwangerschaftstest erstmal einen Nervenzusammenbruch hatte.

Ich hoffe dass sich alles bessert. Zeit wirds

Ja,
das hat super geklappt. Momentan bin ich noch in Elternzeit hund freue mich schon wieder auf meinen Arbeitsplatz.
Ich hoffe natürlich dass man mir das Pausieren nach so kurzer Zeit nicht allzu negativ ankreidet, das wird sich zeigen.

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28. Januar 2014 um 10:49

Irgendwie
schaffen wir das schon.

Wird zwar nicht einfach. Aber wer hat schon gesagt, dass es einfach wird.

Ich hoffe dass ein junges Pärchen gute Chancen bei einer Wohnungssuche haben. Damit habe ich nämlich auch keine Erfahrung

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28. Januar 2014 um 12:17
In Antwort auf eshe_12038203

Irgendwie
schaffen wir das schon.

Wird zwar nicht einfach. Aber wer hat schon gesagt, dass es einfach wird.

Ich hoffe dass ein junges Pärchen gute Chancen bei einer Wohnungssuche haben. Damit habe ich nämlich auch keine Erfahrung

Der Vollständigkeit halber,
nich nur potentielle AGs dürfen nicht nach Schwangerschaft fragen und wenn sie es doch tun, darf man lügen, sondern Vermieter dürfen das genausowenig und man dürfte Lügen:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/auf-wohnungssuche-wenn-der-vermieter-fragen-stellt_017318.html
"Doch die Zukunftsplanung generell bleibt für den Vermieter ein Tabuthema. Ob zukünftig Kinder in die Wohnung ziehen sollen, darf er also nicht fragen. Diese Thematik zählt zum allgemeinen Gebrauchsrecht des Mieters und ist speziell in diesem Fall durch Artikel 6 Grundgesetz (Schutz von Ehe und Familie) geschützt. Fragen nach einem Kinderwunsch und einer geplanten oder bestehenden Schwangerschaft sind ebenfalls unzulässig. Diese verletzen - ähnlich wie im Arbeitsrecht - das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Mieters und müssen von ihm nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden."

Der einzige Haken, die Wohnung darf nicht prinzipiell zu klein für euch 2 und 1 Kind sein, aber so eine Wohnung sucht ihr ja eh nicht.


Habe selbst mit Frau im 5-6. Monat Wohnung mit Makler besichtigt, mein Frau trug passende Kleidung, so dass nix zu sehen war (außer eben der Eindruck sie hätt ein paar Pfunde zu viel), den Vermieter hab nur ich getroffen und der Vermieter hat meine Frau erst nach Unterschrift unter Mietvertrag gesehen. Er war nicht so dolle glücklich, weil er meinte 100 qm seien zu klein für 5 Personen, aber das brauchte uns nicht zu jucken, weil das Verhältnis nicht so extrem ist, dass es eine Kündigung rechtfertigen würde.

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28. Januar 2014 um 12:25
In Antwort auf birkir_12165290

Der Vollständigkeit halber,
nich nur potentielle AGs dürfen nicht nach Schwangerschaft fragen und wenn sie es doch tun, darf man lügen, sondern Vermieter dürfen das genausowenig und man dürfte Lügen:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/auf-wohnungssuche-wenn-der-vermieter-fragen-stellt_017318.html
"Doch die Zukunftsplanung generell bleibt für den Vermieter ein Tabuthema. Ob zukünftig Kinder in die Wohnung ziehen sollen, darf er also nicht fragen. Diese Thematik zählt zum allgemeinen Gebrauchsrecht des Mieters und ist speziell in diesem Fall durch Artikel 6 Grundgesetz (Schutz von Ehe und Familie) geschützt. Fragen nach einem Kinderwunsch und einer geplanten oder bestehenden Schwangerschaft sind ebenfalls unzulässig. Diese verletzen - ähnlich wie im Arbeitsrecht - das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Mieters und müssen von ihm nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden."

Der einzige Haken, die Wohnung darf nicht prinzipiell zu klein für euch 2 und 1 Kind sein, aber so eine Wohnung sucht ihr ja eh nicht.


Habe selbst mit Frau im 5-6. Monat Wohnung mit Makler besichtigt, mein Frau trug passende Kleidung, so dass nix zu sehen war (außer eben der Eindruck sie hätt ein paar Pfunde zu viel), den Vermieter hab nur ich getroffen und der Vermieter hat meine Frau erst nach Unterschrift unter Mietvertrag gesehen. Er war nicht so dolle glücklich, weil er meinte 100 qm seien zu klein für 5 Personen, aber das brauchte uns nicht zu jucken, weil das Verhältnis nicht so extrem ist, dass es eine Kündigung rechtfertigen würde.

Eins würde mich nur noch interessieren...
Ich weiß, ich bin hartnäckig, aber es ist eben ein wichtiges Thema... ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, auch wenn ich im Internet zum Thema Mutterschutz in der Probezeit ausgiebig erkundigt habe...

Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre?

Ich hab da einfach Angst, dass es vllt. doch noch Mittel und Wege gibt mich dann zu entlassen, obwohl ich schwanger bin und soweit eigentlich auch alles passen sollte...

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28. Januar 2014 um 12:35

Bezüglich konservativen Eltern beichten,

"Ich komme aus einem streng-konservativen Elternhaus. "

"Ich hab einfach nur Angst, nun umzuschwenken und meinen Eltern zu beichten, dass wir dem Kind trotzdem die Chance geben möchten. Ich denke dann werden sie sowieso mit mir brechen. "

je nachdem wie genau die konservative Ausprägung der Eltern ist, könnte die Beichte eventuell so untermauert werden, dass ihre Ablehnung gedämpft wird.

Dazu folgendes, da ich selbst wohl als streng-konservativ gelten würde (mich nerven diese linken Socken in der CDU manchmal wirklich) kann ich das auch guten Gewissens sagen:

Konservative legen viel Wert auf die Einhaltung von Regeln nahezu um der Regeln willen. Steht man also einem Konservativen gegenüber, der sich beschwert, was man denn tue, und man kann sagen, da gibts die Regel, die bin ich verpflichtet einzuhalten, deswegen muss ich das tun, willst du etwa, dass ich die Regeln breche, dann hat man verbesserte Chancen, dass der Konservative Ruhe gibt, denn er ist ja prinzipiell für die Einhaltung von Regeln.


Jetzt gibts in Bezug auf deine Situation folgende relevante Regeln:
Dein ungeborenes Kind hat gemäß Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, bestätigt durch zwei separate Urteile des Bundesverfassungsgerichts, das Recht zu Leben und du hast die Pflicht das Kind auszutragen; ferner ist eine Abtreibung nach Beratung rechtswidrig. Also kannst du einfach sagen "Mama, Papa, es ist zwar schwierig, aber ihr habt mir immer gesagt, man muss seinen Pflichten gerecht werden und ich habe nunmal jetzt nach den Grundwerten dieser Gesellschaft (**) die Pflicht das Kind nicht zu töten, sondern es auszutragen; wollt ihr etwa, dass ich mich vor meiner Pflicht davonstehle?"

(** Zusatz, wenn sie Beamte, Soldaten, Richter, Anwälte oder zu irgendeinem anderen "explizit staatstreuen" Haufen gehören) ", die ihr/du übrigens versprochen habt/hast zu achten,"


So ein Ansatz kann, je nachdem was sie für eine Sorte Konservativer sind, helfen.


Hier noch die Links zu den Urteilen:
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv039001.html#044
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html
Zitat aus zweiterem:
"3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. Ein solcher Schutz ist nur möglich, wenn der Gesetzgeber ihr einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet und ihr damit die grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen. Das grundsätzliche Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und die grundsätzliche Pflicht zum Austragen des Kindes sind zwei untrennbar verbundene Elemente des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes. "


Du bist also nur eine brave konservative Frau, die sich den Regeln der Gesellschaft beugt; als Konservative sollten deine Eltern da eigentlich keine Einwände haben. Sie könnten höchstens noch rumnörgeln, dass ihr nicht verheiratet seid.

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28. Januar 2014 um 12:40
In Antwort auf eshe_12038203

Eins würde mich nur noch interessieren...
Ich weiß, ich bin hartnäckig, aber es ist eben ein wichtiges Thema... ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, auch wenn ich im Internet zum Thema Mutterschutz in der Probezeit ausgiebig erkundigt habe...

Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre?

Ich hab da einfach Angst, dass es vllt. doch noch Mittel und Wege gibt mich dann zu entlassen, obwohl ich schwanger bin und soweit eigentlich auch alles passen sollte...

Nein!
Selbst wenn er mit Deiner Arbeitsweise nicht zufrieden ist, darf er nicht kündigen. Keine Chance für den Arbeitgeber!

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28. Januar 2014 um 12:44
In Antwort auf eshe_12038203

Eins würde mich nur noch interessieren...
Ich weiß, ich bin hartnäckig, aber es ist eben ein wichtiges Thema... ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, auch wenn ich im Internet zum Thema Mutterschutz in der Probezeit ausgiebig erkundigt habe...

Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre?

Ich hab da einfach Angst, dass es vllt. doch noch Mittel und Wege gibt mich dann zu entlassen, obwohl ich schwanger bin und soweit eigentlich auch alles passen sollte...

Nicht während Mutterschutz oder Elternzeit,
"Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre? "
wobei du letztere beantragen musst.

Einzig könnte er dich feuern, wenn du ihn beklaust oder ähnliche Dinge machst, die jegliches Vertrauen zerstören. Oder er kann einen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Wenn du also eine Festanstellung bekommst, bist du in dieser erstmal unkündbar.


Das löst aber nicht ein eventuelles Problem, dass dein Chef es dir krummnimmt und dadurch das Verhältnis leidet und du dich dann letztlich da nicht mehr wohlfühlst/langweilige Aufgaben übertragen bekommst/keine Beförderungen bekommst. Deswegen solltest du es ihm nachdem du die ersten Wochen einen guten Eindruck gemacht hast, sagen, und nicht erst knapp vor Entbindung.


Dazu übrigens noch zwei Unterhaltungen, die ich im Abstand von 6 Monaten bei meinen Schwiegereltern etwa in der Art mitbekommen habe (genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr):

Sie:"Wenn stellst du jetzt eigentlich ein?"
Er: "Die soundso, ..."
Sie: "Was? Die wird vom Alter/Umfeld her doch gleich wieder schwanger werden, so wie die letzte, die du eingestellt hast; dann kannst du gleich wieder suchen."
Er: "grumlgruml"

6 Monate später:
Sie:"Wieso stellst du wieder jemanden ein?"
Er: "Die soundso ist schwanger."
Sie: "Siehste? Hättest du doch mal auf mich gehört, habe ich dir gleich gesagt; immer stellst du die jungen ein, die dann gleich schwanger werden"

Ein AG kauft da echt die Katze im Sack und kann die Schwangere nicht mehr los werden. (Nein, keine Sorge, meine Schwiergereltern können sowas verkraften, der Armut sind sie einigermaßen fern)

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28. Januar 2014 um 12:50
In Antwort auf birkir_12165290

Nicht während Mutterschutz oder Elternzeit,
"Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre? "
wobei du letztere beantragen musst.

Einzig könnte er dich feuern, wenn du ihn beklaust oder ähnliche Dinge machst, die jegliches Vertrauen zerstören. Oder er kann einen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Wenn du also eine Festanstellung bekommst, bist du in dieser erstmal unkündbar.


Das löst aber nicht ein eventuelles Problem, dass dein Chef es dir krummnimmt und dadurch das Verhältnis leidet und du dich dann letztlich da nicht mehr wohlfühlst/langweilige Aufgaben übertragen bekommst/keine Beförderungen bekommst. Deswegen solltest du es ihm nachdem du die ersten Wochen einen guten Eindruck gemacht hast, sagen, und nicht erst knapp vor Entbindung.


Dazu übrigens noch zwei Unterhaltungen, die ich im Abstand von 6 Monaten bei meinen Schwiegereltern etwa in der Art mitbekommen habe (genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr):

Sie:"Wenn stellst du jetzt eigentlich ein?"
Er: "Die soundso, ..."
Sie: "Was? Die wird vom Alter/Umfeld her doch gleich wieder schwanger werden, so wie die letzte, die du eingestellt hast; dann kannst du gleich wieder suchen."
Er: "grumlgruml"

6 Monate später:
Sie:"Wieso stellst du wieder jemanden ein?"
Er: "Die soundso ist schwanger."
Sie: "Siehste? Hättest du doch mal auf mich gehört, habe ich dir gleich gesagt; immer stellst du die jungen ein, die dann gleich schwanger werden"

Ein AG kauft da echt die Katze im Sack und kann die Schwangere nicht mehr los werden. (Nein, keine Sorge, meine Schwiergereltern können sowas verkraften, der Armut sind sie einigermaßen fern)

Anfügung:
Er kann nicht nur während Mutterschutz und Elternzeit nicht kündigen, sondern auch in der Zeit VOR dem Mutterschutz. Also während der gesamten Schwangerschaft!

Nur dass es nicht irritiert!

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28. Januar 2014 um 12:54
In Antwort auf florina911

Anfügung:
Er kann nicht nur während Mutterschutz und Elternzeit nicht kündigen, sondern auch in der Zeit VOR dem Mutterschutz. Also während der gesamten Schwangerschaft!

Nur dass es nicht irritiert!

Sorry, mein Fehler,
hätte einfügen müssen "bis Ende des Mutterschutzes oder Elternzeit, wenn man eine macht".

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28. Januar 2014 um 12:55
In Antwort auf birkir_12165290

Der Vollständigkeit halber,
nich nur potentielle AGs dürfen nicht nach Schwangerschaft fragen und wenn sie es doch tun, darf man lügen, sondern Vermieter dürfen das genausowenig und man dürfte Lügen:
http://www.anwalt.de/rechtstipps/auf-wohnungssuche-wenn-der-vermieter-fragen-stellt_017318.html
"Doch die Zukunftsplanung generell bleibt für den Vermieter ein Tabuthema. Ob zukünftig Kinder in die Wohnung ziehen sollen, darf er also nicht fragen. Diese Thematik zählt zum allgemeinen Gebrauchsrecht des Mieters und ist speziell in diesem Fall durch Artikel 6 Grundgesetz (Schutz von Ehe und Familie) geschützt. Fragen nach einem Kinderwunsch und einer geplanten oder bestehenden Schwangerschaft sind ebenfalls unzulässig. Diese verletzen - ähnlich wie im Arbeitsrecht - das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Mieters und müssen von ihm nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden."

Der einzige Haken, die Wohnung darf nicht prinzipiell zu klein für euch 2 und 1 Kind sein, aber so eine Wohnung sucht ihr ja eh nicht.


Habe selbst mit Frau im 5-6. Monat Wohnung mit Makler besichtigt, mein Frau trug passende Kleidung, so dass nix zu sehen war (außer eben der Eindruck sie hätt ein paar Pfunde zu viel), den Vermieter hab nur ich getroffen und der Vermieter hat meine Frau erst nach Unterschrift unter Mietvertrag gesehen. Er war nicht so dolle glücklich, weil er meinte 100 qm seien zu klein für 5 Personen, aber das brauchte uns nicht zu jucken, weil das Verhältnis nicht so extrem ist, dass es eine Kündigung rechtfertigen würde.

Wir haben
unsere Wohnung trotz Schwangerschaft bekommen, diese also nicht verheimlicht.
Nicht jeder Vermieter stört sich daran im Gegensatz zu einem potenziellen Arbeitgeber.

War aber auch ein nettes Rentnerpärchen, also Privatvermieter, die nicht irgendwelche Gehaltsnachweise oder sonstwas sehen wollten.

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28. Januar 2014 um 13:04

Ich sehe den Weg zum "Assi" bei dir nicht...
Also erstmal: Du musst nicht abtreiben. das solltest du auch nicht auf Drängen (Mutter, Jobdruck) tun, sondern weil du das willst. Man treibt ab, weil man kein Kind will. Wenn du also kein Kind willst, weil du dich zu jung fühlst, andere Pläne hast oder Kinder nicht leiden kannst, dann wäre Abtreibung eine gute und wohl auch richtige Entscheidung für dich. Willst du dieses Kind aber unbedingt, siehst dich nur gedrängt es nicht zu bekommen, dann wäre eine Abtreibung auch nicht das Richtige. Ergo legst du damit den Grundstein es später möglicherweise zu bereuen.

Zweitens: Du bist mit deiner Ausbildung fertig, dein Freund verdient "gutes Geld". Eure Situation ist momentan nicht schlecht. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr zusammen bleibt und du dann nicht als alleinerziehende Mama ohne Job und ohne Geld dastehst. Aber danach sieht es ja derzeit nicht aus, oder?

Ich bin absolut gar nicht gegen Abtreibung. Bei dir sehe ich aber keinen "Härtefall", auch wenn du mir persönlich (eigene Erfahrung) noch ein bisschen arg jung bist. Ich bin auch so jung Mama geworden und das ist alles nicht leicht, du musst auf vieles verzichten, was andere junge Erwachsene in deinem Alter so machen. Heute würde ich mich nicht mehr so früh für ein Kind entscheiden. Bei dir sieht die Situation jedoch gar nicht schlecht aus. Du bist fertig mit der Ausbildung, hast also eine Basis und auch ein Jahr Berufserfahrung. Du hast einen Partner, der das Kind will und Geld verdient. Wenn du also das Bedrüfnis hast Mama zu werden und du dich nicht zu jung dafür fühlst bekomm es doch. Du kannst eine zweite Ausbildung machen?!

Mein Tipp: Such dir jetzt und sofort einen neuen Job. Irgendeinen in deinem Bereich. Erzähle NICHTS von der Schwangerschaft und arbeite dort bis zum Mutterschutz. Dann gehst du in Elterzeit und siehst dich nach einer neuen Ausbildung oder Umschulung um. Umschulung ist meist schulisch und geht relativ fix, in weniger als zwei Jahren wärst du da durch. Das wäre also alles in der Elternzeit zu wuppen. Positiv ist eben, dass du durch den neuen Job, den du dir jetzt suchen solltest, ein anständiges Elterngeld bekommst und im Fall der Fälle danach einen Job hättest, wenn das mit der zweiten Ausbildung oder Umschulung nicht klappt.

Ich seh das bei dir wirklich alles als gut machbar an, sodass du weder ein "Assi" wirst noch Jahre lang Klos putzen musst. Du braucht allerdings Ehrgeiz und Motivation, dich mit Kind noch mal auf eine nicht oder nur niedrig bezahlte zweite Ausbildung einzulassen und ständig zu lernen, obwohl du lieber mit deinem Kind spielen wollen würdest. Das ist leider der Preis, den du zahlen musst. Aber du hast ganz gute Chancen. Wenn du also das Kind bekommen willst und einen Partner hast, der dich unterstützt und das genauso sieht, dann bekomm das Kind

Alles Gute!


Ich habe ähnlich wie du eine Ausbildung gemacht, die nicht das Wahre war. Ich habe trotzdem die Zähne zusammen gebissen, Berufserfahrung gesammelt und dann mein Kind bekommen. Als es ein Jahr alt war habe ich quasi in der Elternzeit begonnen eine zweite Ausbildung zu machen. Das hat gut geklappt, dafür musste ich allerdings auch die Arschbacken zusammen kneifen. Leicht war es nicht, zumal ich dann bereits alleinerziehend war.

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28. Januar 2014 um 13:17
In Antwort auf eshe_12038203

Eins würde mich nur noch interessieren...
Ich weiß, ich bin hartnäckig, aber es ist eben ein wichtiges Thema... ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, auch wenn ich im Internet zum Thema Mutterschutz in der Probezeit ausgiebig erkundigt habe...

Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre?

Ich hab da einfach Angst, dass es vllt. doch noch Mittel und Wege gibt mich dann zu entlassen, obwohl ich schwanger bin und soweit eigentlich auch alles passen sollte...

Nein
Du hast in der Schwangerschaft absoluten Kündigungsschutz, das gilt auch in der Probezeit. Der einzige Weg dich entlassen zu können wäre über eine fristlose Kündigung - und die muss begründet sein. Du müsstest also deinen Chef beklauen, beleidigen oder hintergehen, damit er dich fristlos entlassen kann. Wenn du dich also an die Regeln hältst, dann kann dir nichts passieren.

Kündigungsschutz hast du bis vier Monate nach der Geburt bzw. bis zum Ende der Elternzeit. Danach darf er dich dann aber unter den gesetzlichen Bedingungen kündigen.

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28. Januar 2014 um 13:22
In Antwort auf florina911

Wir haben
unsere Wohnung trotz Schwangerschaft bekommen, diese also nicht verheimlicht.
Nicht jeder Vermieter stört sich daran im Gegensatz zu einem potenziellen Arbeitgeber.

War aber auch ein nettes Rentnerpärchen, also Privatvermieter, die nicht irgendwelche Gehaltsnachweise oder sonstwas sehen wollten.

Der hätte sich daran gestört
und das war vorher auch klar.

Danach aber nie wieder Beschwerden, weil wenn er die Miete kriegt und die Nachbarn nicht motzen, ist es ja nicht sein Problem.

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28. Januar 2014 um 20:42
In Antwort auf eshe_12038203

Schonmal ein Wenig Licht am Ende des Tunnels,
weil ich momentan echt nicht weiter weiß.

Aber vielen Dank für diesen aufbauenden Beitrag.
Ich geb jetzt nochmal Vollgas.

Morgen haben wir einen Termin beim Frauenarzt... Anstatt dem Termin zur Narkose in der Klinik.

Er will das kleine Herz, dass schon schlägt, sehen.
Ich denke, wenn wir den Augenblick beide "genießen" dürfen... sind sowieso alle anderen Argumente gegen die Schwangerschaft auf Eis gelegt.

Ich hab einfach nur Angst, nun umzuschwenken und meinen Eltern zu beichten, dass wir dem Kind trotzdem die Chance geben möchten. Ich denke dann werden sie sowieso mit mir brechen.

Konservative
sind doch sonst eher gegen Abtreibung und für die traditionelle Familienform, wo der Mann das Geld verdient und die Frau die Kinder grosszieht. Sind Deine Eltern noch religiös, dann sowieso.

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28. Januar 2014 um 20:46

Hast Du mal überlegt
eine Ausbildung auf schulischem Weg zu machen? Was würdest Du denn gerne lernen?

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28. Januar 2014 um 22:07
In Antwort auf eshe_12038203

Eins würde mich nur noch interessieren...
Ich weiß, ich bin hartnäckig, aber es ist eben ein wichtiges Thema... ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, auch wenn ich im Internet zum Thema Mutterschutz in der Probezeit ausgiebig erkundigt habe...

Wenn ich meinen zukünftigen AG einweihe, dass ich schwanger bin und er mich schon eingestellt hat, kann er mich also nicht kündigen und behaupten dass ihm meine Arbeitsweise nicht passt und dass ich für den Beruf nicht geeignet wäre?

Ich hab da einfach Angst, dass es vllt. doch noch Mittel und Wege gibt mich dann zu entlassen, obwohl ich schwanger bin und soweit eigentlich auch alles passen sollte...

In der Schwangerschaft
bist Du auch während der Probezeit undkündbar.
Alles Gute Yankho

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29. Januar 2014 um 10:42

Klar ist es ungerecht
für den AG, ganz klar.
Das ganze Leben ist ungerecht!
Am herrschenden Gesetz ließe sich evtl. mal etwas ändern, wenn klar ersichtlich würde, dass Betriebe weniger junge Frauen einstellen aus diesem Grund.

Aus welchem Grund hast Du den Damen dann später gekündigt?

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29. Januar 2014 um 10:44
In Antwort auf florina911

Klar ist es ungerecht
für den AG, ganz klar.
Das ganze Leben ist ungerecht!
Am herrschenden Gesetz ließe sich evtl. mal etwas ändern, wenn klar ersichtlich würde, dass Betriebe weniger junge Frauen einstellen aus diesem Grund.

Aus welchem Grund hast Du den Damen dann später gekündigt?

Sorry,
nicht "aus welchem Grund" sondern mit welcher offiziellen Begründung?

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29. Januar 2014 um 11:23

Die IP-Adresse schön verschleiert?
Hier ist nämlich auch eine Anwältin unterwegs, die sich bestimmt über zusätzliche Umsatzmöglichkeiten freuen könnte. Ich schätze mal für das bewusste und beabsichtige Fragen gibts 2 Monatsgehälter und für das Nichteinstellen wegen der Antwort nochmal 2. Man müsste dann neben der IP-Adresse nur eine ausfindig machen, die sich mal beworben hat.

Abgesehen davon, was wäre denn die gangbare Alternative?
Ich glaub kaum das irgendwer will, dass es ala "Chef, ich bin schwanger." "Gut, dann kündige ich ihnen mit Ende nächsten Monats." "Moment, ich wollt doch nur sagen, dass ich einen Tag frei brauche zum Abtreiben." "Ach so, dann ist ja alles wunderbar und sie können hier weiterarbeiten." abläuft.

Die sinnvolle Alternative wäre die komplette Abschaffung der Rentenversicherung und des kompletten Arbeitnehmerrechts, dann würden Schwangere auch Jobs bekommen (für die sie weniger Gehalt verlangen könnten und bekommen würden, was in Ordnung geht, weil sie eine biologische Altervorsorge ranzüchten). Aber solange wir den ganzen Sozialstaat haben, der auf Kinder mit einem "Danke, dass sie sich so unglaublich viel Mühe gegeben haben, diesen neuen Beitragszahler bereitzustellen, sie bleiben auf ihren Mühen und Kosten natürlich sitzen" reagiert, sehe ich keine Alternativlösung.

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29. Januar 2014 um 11:37

Unglaublich

wie kann eine Mutter ihre eigene Tochter zu so etwas zwingen??? Denn etwas anderes ist das nicht. Finde das ganz schlimm, egal wie konservativ man ist. Ich hoffe du entscheidest dich dagegen, sonst wirst du es dir immer vorhalten, weil es nicht deine eigene Entscheidung war. Nur weil du jetzt ein Kind bekommst, heißt es ja nicht das du Vater Staat für ewig auf der Tasche liegen wirst, du kannst irgendwann wieder arbeiten und deine Familie unterhalten und jetzt bekommst du halt für eine Zeit Unterstützung. Wenn du jetzt eine neue Ausbildung anfangen willst, ist es vielleicht nicht die beste Position raus zum starten, aber auch das lässt sich hinkriegen, es heißt ja nicht automatisch, wenn man schwanger ist, das man zu nichts mehr zu gebrauchen ist. wenn du nicht lange Elternzeit nimmst, kannst du die Ausbildung auch danach fortführen. Ich wünsche dir viel Mut und hör dabei auf dein Herz und sonst auf niemandem!

Zu der Diskussion dem Arbeitgeber erzählen, ob man schwanger ist, oder ein unmittelbaren Kinderwunsch hat... da kann ich bei einigen Aussagen echt nur den Kopf schütteln, "Katze im Sack"??? Der AG wird bei jedem Menschen, ob Mann, oder Frau, jung, oder alt, die Katze im Sack kaufen. Man weiß doch vorher nie, ob der jenige gut arbeitet, oder nicht, oder schwer krank wird...
Sollen sich jetzt junge Frauen generell erst gar keine Arbeit mehr suchen (weil sie anatomisch dafür vorgesehen sind Kinder zu bekommen), oder von vorneherein kein Kinderwunsch mehr haben???? Das wäre ja die Konsequenz daraus.
Na ja ich bin heilfroh, das es noch AG gibt die auch eine Familienplanung unterstützen und nicht denken schwanger=unbrauchbar, oder junge Frau=könnte ja schwanger werden, auch unbrauchbar!



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29. Januar 2014 um 12:33

?

vielleicht solltest du besser um diese Uhrzeit, die beste Arbeitszeit, nicht deine teure Arbeitgeber Zeit, damit verschwenden, hier in einem Forum (schlechte) Kommentare zu einer Diskussion abzugeben, sondern besser gute männliche Arbeitnehmer suchen...ach fragst du die Männer eigentlich auch, ob sie evtl. Familie planen? Die können theoretisch ja auch die Elternzeit übernehmen, wenn die Frau wieder arbeiten geht...das ganze Leben ist ein Risiko.
Nochmal zu meiner Frage weiter oben, sollen junge Frauen sich dann jetzt erst gar keine Arbeit suchen (da sie ja rein anatomisch Kinder bekommen können), oder sollten sie von vornherein gar keinen Kinderwunsch mehr haben und auch nie einen bekommen??? Was wäre dir persönlich lieber?

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29. Januar 2014 um 20:20

@ schnuppelsche
Nun ja, dann musst du eben nur noch Frauen jenseits der 45 einstellen, die keine Kinder mehr bekommen können, weil in Menopause.

Neben jungen Frauen können nämlich auch Männer in Elternzeit gehen und ausfallen.

Aber nein, AG möchte natürlich eine hübsche, junge, erfahrene, aber billige Mittzwanzigerin haben. Dann ist das eben einfach Pech, wenn sie schwanger wird oder es bereits ist

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29. Januar 2014 um 20:56
In Antwort auf galila_12322606

Unglaublich

wie kann eine Mutter ihre eigene Tochter zu so etwas zwingen??? Denn etwas anderes ist das nicht. Finde das ganz schlimm, egal wie konservativ man ist. Ich hoffe du entscheidest dich dagegen, sonst wirst du es dir immer vorhalten, weil es nicht deine eigene Entscheidung war. Nur weil du jetzt ein Kind bekommst, heißt es ja nicht das du Vater Staat für ewig auf der Tasche liegen wirst, du kannst irgendwann wieder arbeiten und deine Familie unterhalten und jetzt bekommst du halt für eine Zeit Unterstützung. Wenn du jetzt eine neue Ausbildung anfangen willst, ist es vielleicht nicht die beste Position raus zum starten, aber auch das lässt sich hinkriegen, es heißt ja nicht automatisch, wenn man schwanger ist, das man zu nichts mehr zu gebrauchen ist. wenn du nicht lange Elternzeit nimmst, kannst du die Ausbildung auch danach fortführen. Ich wünsche dir viel Mut und hör dabei auf dein Herz und sonst auf niemandem!

Zu der Diskussion dem Arbeitgeber erzählen, ob man schwanger ist, oder ein unmittelbaren Kinderwunsch hat... da kann ich bei einigen Aussagen echt nur den Kopf schütteln, "Katze im Sack"??? Der AG wird bei jedem Menschen, ob Mann, oder Frau, jung, oder alt, die Katze im Sack kaufen. Man weiß doch vorher nie, ob der jenige gut arbeitet, oder nicht, oder schwer krank wird...
Sollen sich jetzt junge Frauen generell erst gar keine Arbeit mehr suchen (weil sie anatomisch dafür vorgesehen sind Kinder zu bekommen), oder von vorneherein kein Kinderwunsch mehr haben???? Das wäre ja die Konsequenz daraus.
Na ja ich bin heilfroh, das es noch AG gibt die auch eine Familienplanung unterstützen und nicht denken schwanger=unbrauchbar, oder junge Frau=könnte ja schwanger werden, auch unbrauchbar!



Na ja
ganz so ist es nicht.
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Na ja ich bin heilfroh, das es noch AG gibt die auch eine Familienplanung unterstützen und nicht denken schwanger=unbrauchbar, oder junge Frau=könnte ja schwanger werden, auch unbrauchbar!
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Ich bin im AG-Verband bei uns in der Regio.... und genau darüber wird sich immer wieder aufgeregt.

Kein AG ist glücklich, erst jemanden einzulernen, der dann nach kurzer Zeit schon wieder ausfällt und von vorn wieder jemanden zu suchen. Vor allem, die Neue wäre ja dann (in einem kleinen Betrieb) nur als Schwangerschaftsvertretung eingestellt. Wenn die richtig gut ist, hat man als AG schon die Arschkarte gezogen, weil man eine sehr gute Kraft gehen lassen muss und man gezwungen ist, die Andere nach der Elternzeit wieder zu nehmen.

Ich als AG würde mir total verarscht und angelogen vorkommen. Und dieses Gefühl, hätte ich immer im Hinterkopf.

Deswegen gibt es bei uns nur befristete Arbeitsverträge.

Nichts gegen junge Frauen, aber es ist in Mode gekommen, sich sobald die Schwangerschaft bekannt ist, ein BV zu holen. Zwar kostet sie offiziell den AG dann nichts mehr, aber der Aufwand, den sie verursacht hat, kostet auch und vor allem Nerven. In großen Firmen mag das egal sein, aber kleine Firmen kann das ganz schön zu schaffen machen.

Meiner Meinung nach, mit offenen Karten spielen und die Stelle erst antreten, wenn Frau das Kind gut unter gebracht hat.

Es gibt allerdings auch ganz tolle Mütter, die ihr Kind bekommen und kurz nach der Geburt, sich weiter ihrer Karriere widmen. Richtig durch organisiert und sie schaffen es ohne Probleme Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen.

Saraa

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29. Januar 2014 um 21:00

Warum
heiratet ihr nicht?? Dann würdest du als verheiratete Frau ein Kind bekommen und bist keine ledige Mutter.

Das wäre für deine Mutter sicher besser zu verkraften, als der Gedanke, mein Kind ist schwanger, kein Ehemann, kein Job.

Saraa

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29. Januar 2014 um 21:37

Genau
die dann später im gesetzten Alter, es in ihrer Rente merken.

Und es wird noch schlimmer werden, für die junge Generation

Keine Frau kann sich heutzutage, nur wegen einem Kind, eine finanzielle Auszeit leisten.

Meine Meinung

Saraa

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30. Januar 2014 um 3:04

Nein,
"aber wegen solchen leuten wie dir!"
ein Unternehmen ist kein Sozialverein. Ich bin zwar für Mutterschutz & co., aber letztlich wälzt der Staat dabei Mist, den er verbockt hat, auf die Unternehmen ab, statt ihn zu korrigieren. Dabei gibts noch den zusätzlichen Bonus, dass wieder mal Unternehmen die Bösen sind, weil sie so rücksichtlos gegenüber Schwangeren wären, obwohl dies keine böse Absicht ist, sondern an dem ganz simplen und nicht zu behebenden Umstand, dass ein Unternehmen eigentlich nur ANs beschäftigen darf, die mehr leisten als sie kosten.

Würde man den Sozialstaat passend umbauen, würde sich das Problem anderweitig lösen lassen.

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30. Januar 2014 um 11:31

Halt durch!
Du hast hier im Forum schon viel kompetenten Rat bekommen, was deine Arbeit / Ausbildung / rechtliche Fragen etc. betrifft. Ich könnte dir auch Erfolgsgeschichten erzählen von jungen Frauen, die es geschafft haben und heute stolz auf sich sind: Abitur gemacht mit Baby etc... ! Du hast auch super Tipps bekommen zum Umgang mit deinen Eltern. Übrigens, konservativ heißt für mich auch: Werte bewahren. Zum Beispiel den Wert des ungeborenen Lebens achten!
Lasst Euch bloß nicht weiter verunsichern. Die Chance ist groß, dass deine Eltern sich in wenigen Monaten als stolze Großeltern fühlen und ihr Enkelkind aller Welt vorzeigen! Übrigens sollten sie froh sein, dass sie eine Tochter haben, die sich Kinder vorstellen kann - viele ältere Leute wünschen sich sehnlichst Enkelkinder und kriegen keine...
Und noch was: Die Zukunft liegt nicht in der Verbindung mit deinen Eltern, sondern in der Beziehung zu deinem Freund und der Familie, die jetzt entsteht. Nachdem dein Freund sich das Kind wünscht, solltest du kein Risiko eingehen - eine Abtreibung würde eure Beziehung viel zu sehr belasten.
Alles Gute euch dreien!
Sanjane

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30. Januar 2014 um 12:08

Also
du solltest nicht abtreiben - denn du willst eigentlich nicht abtreiben! Punkt erstmal. Nee, Ausrufezeichen!!!

Für alles andere findet sich ne Lösung. Und deine Eltern - nun, die werden sich wieder einkriegen, wie fast alle Eltern- konservativ hin oder her. Wirst sehn, hinterher schieben sie stolz wie sonstwas den Kinderwagen durch die Gegend! Wie die meisten anderen Opas/Omas auch. Denn sowas können sie einfach nicht bleiben lassen. Betütteln liegt in der Natur des Grosseltern-seins. Und streiten sich womöglich noch darüber, wer das Kleine mehr haben darf.
Du musst nur die SS "überleben". Versuche sie dir schön zu gestalten. Überlass das Sorgen machen mal den anderen. Fürs erste. Und beschäftige dich mit Dingen und Menschen die dir gut tun- das tut deinem Baby gut! Immer einen Schritt nach dem anderen. Ob du jetzt eine weitere Ausbildung anfangen sollst- hängt davon ab, wie fest deine Pläne sind. Meistens sind sie aber ja zum Glück nicht in Beton gegossen. Finde heraus, was gut für dich ist - und was im Moment einfach nicht so gut ist. Das weisst du am Besten.
Aber wie gesagt, so wie du klingst ist Abtreibung nicht das richtige für dich!
Ganz liebe Grüsse

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