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Schwangersschaftsabbruch notwendig

4. Juni 2011 um 19:48

Hallo,

ich bin verzweifelt. Ich muss abtreiben, obwohl ich das gar nicht will.

Ich befinde mich seit 21 tage wieder in einer aknenormiebehandlung. Da ich die pille körperlich nicht vertrage, verhüten ich mit cyclotest komputer, LH- Anstieg Methode und Kondom (kombiniert). Allerdings ist letztens am 10 Tag der Kondom gerissen, ich habe 11 Stunde danach die Pille genommen. Die hat mich richtig kaputt gemacht, ich hätte jedoch nicht gedacht, dass sie nicht wirken würde...

Nun habe ich vor ein paar tage starke brustschmerzen gehabt und irgendwas hat mich dazu getrieben ein ss test zu machen. Am 24 Tag meiner Menstruation, bevor die Regel ausgeblieben ist. Und er war positiv.

Ich bin fertig, am Boden zerstört. Ich möchte nicht abtreiben, aber ich muss. Und ich werde es wohl tun, so schnell wie möglich. Ich hoffe bevor das Herz schlägt.

Ich bitte euch um ein Paar gute Wörte, unterstützende oder abratende. Nur bitte nicht angreifende, ich weiss ich hätte das nicht zulassen werden sollte...

LG Fami

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4. Juni 2011 um 20:20

Fami
Hallo Fami,
nimmst Du den Roaccatan oder Isotretinoin?
Du scheinst einen kleinen Kämpfer in Dir zu haben, der sich alle Steine aus dem Weg geräumt hat um zu kommen.
Nun bist Du am Boden zerstört, weil Du nicht abtreiben möchtest. Wende Dich an ausweg-pforzheim.de, die sind einfühlsam und fit und die werden Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
LG Itemba

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4. Juni 2011 um 20:48
In Antwort auf itemba

Fami
Hallo Fami,
nimmst Du den Roaccatan oder Isotretinoin?
Du scheinst einen kleinen Kämpfer in Dir zu haben, der sich alle Steine aus dem Weg geräumt hat um zu kommen.
Nun bist Du am Boden zerstört, weil Du nicht abtreiben möchtest. Wende Dich an ausweg-pforzheim.de, die sind einfühlsam und fit und die werden Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
LG Itemba

Danke
Ich weine, wenn ich dein Beitrag lese. Das denke ich auch die ganze Zeit. Mein Baby will leben

Ich nehme Aknenormin, had das gleiche Wirkung wie Roaccotan bzw. Isotretinoin (10 mg pro Tag). Warum habe ich plus damit angefangen..

LG fami

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4. Juni 2011 um 21:49


Was ist denn eine Aknenormiebehandlung?
Hast du schon mal mit einem Arzt darüber gesprochen, was du für Möglichkeiten hast? Es könnte doch gut sein, dass es Alternativen gibt und du überhaupt nicht an Abtreibung zu denken brauchst.

Ich könnte mir vorstellen, dass dich eine Abtreibung dauerhaft verfolgen würde. Vorallem weil du schon sagst, dass du es eigentlich nicht willst und dass es wenigstens vor Beginn des Herzschlages sein soll. das zeigt doch, wei unwohl du dich mit diesem Vorhaben fühlst.
Nicht wenige Frauen quälen noch lange Gedanken wie:Wie hätte mein Kind ausgesehen?Sie können den Anblick von Schwangeren oder kleinen Kindern kaum ertragen und Tage wie der errechnete Geburtstermin oder der Jahrestag der Abtreibung sind die Hölle für sie. Manche werden sogar ernsthaft psychisch oder psychosomatisch krank.

Ich kenne diese Behandlung, die du zur Zeit machst leider nicht. Daher kann ich dir keinen konkreten Tipp geben. Doch eigentlich muss es doch Alternativen zur Abtreibung geben mit denen du auf Dauer vielleicht glücklicher werden würdest und stolz auf dich sein könntest!

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4. Juni 2011 um 22:00

Aknenormiebehandlung
Ich hab das Wort jetzt nochmal gegoogelt.
Kann es sein, dass das einfach eine Behandlung gegen Akne ist, bei der man aber nicht schanger werden sollte, wegen einer erhöhten Gefahr von Behinderungen?
Wenn das so ist, würde ich an deiner Stelle das Zeug so schnell wie möglich absetzen, aber nicht die Schwangerschaft abbrechen.
Dein Kind hat doch trotzdem eine Chance völlig gesund zur Welt zu kommen. Zum Glück hast du die SS ja sehr früh bemerkt. Das erhöht doch die Chancen, dass dein Baby keinen Schaden genommen hat.
Überleg mal was dein Baby bisher für ein überlebenskünstler war!!! Trotz all deiner Verhütungsmethoden bist du schwanger geworden und auch die Pille danach hat es überstanden.Das ist doch schon ein richtiges kleines Wunder.Gibt diesem Wunder auch weiterhin eine Chance und schenke deinem Kind das Leben anstatt es aus Angst zu töten.
Und selbst wenn es behindert sein sollte? Ist nicht auch ein Leben mit Behinderung lebenswert?
Ich kann sehr gut verstehen, dass du große Angst hast, doch Angst ist ein schlechter Ratgeber. Zumindest waren in meinem Leben aus Angst getroffene Entscheidungen meist falsch.Wie war das bisher bei dir?

Ich wünsche dir und deinem Kind von Herzen alles Gute.

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4. Juni 2011 um 23:44

Erklärung
Ich befinde mich in Aknenorminbehandlung, da ich seit Jahren untrer Akne leide. Meine Sorgen lassen sich hoffentlich mit dem Auszug aus dem Beipackzettel erklären:

"Isotretinoin, der Wirkstoff von Aknenormin, ist stark fruchtschädigend. Im Falle einer Schwangerschaft verursacht Isotretinoin schwerste Missbildungen (Fruchtschäden) beim ungeborenen Kind. Außerdem ist das Risiko von Fehlgeburten erhöht.
Frauen im gebärfähigen Alter müssen einen Monat vor der Behandlung mit Aknenormin, während der gesamten Behandlungsdauer und bis einen Monat nach Abschluss der Behandlung mit Aknenormin eine wirksame und andauernde Empfängnisverhütung durchführen, um eine Schwangerschaft zu verhindern."

Vielen Dank für eure liebe Botschaften. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass das Kind doch nicht stark behindert zur Welt kommt, würde ich es behalten.
Werde am Montag mit meiner FA darüber sprechen. Ich habe erst am Freitag erfahren, dass ich schwanger bin, deshalb das noch nicht getan..

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4. Juni 2011 um 23:59
In Antwort auf nevada_12540676

Erklärung
Ich befinde mich in Aknenorminbehandlung, da ich seit Jahren untrer Akne leide. Meine Sorgen lassen sich hoffentlich mit dem Auszug aus dem Beipackzettel erklären:

"Isotretinoin, der Wirkstoff von Aknenormin, ist stark fruchtschädigend. Im Falle einer Schwangerschaft verursacht Isotretinoin schwerste Missbildungen (Fruchtschäden) beim ungeborenen Kind. Außerdem ist das Risiko von Fehlgeburten erhöht.
Frauen im gebärfähigen Alter müssen einen Monat vor der Behandlung mit Aknenormin, während der gesamten Behandlungsdauer und bis einen Monat nach Abschluss der Behandlung mit Aknenormin eine wirksame und andauernde Empfängnisverhütung durchführen, um eine Schwangerschaft zu verhindern."

Vielen Dank für eure liebe Botschaften. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass das Kind doch nicht stark behindert zur Welt kommt, würde ich es behalten.
Werde am Montag mit meiner FA darüber sprechen. Ich habe erst am Freitag erfahren, dass ich schwanger bin, deshalb das noch nicht getan..

Drücke dir die Daumen
Dass es doch gut geht... ich hatte eine Fehlgeburt als ich nach einer OP ungewollt schwanger wurde... ich denke, wenn die Medikamente wirklich stark fruchtschädigend sind, dann wird es die Natur bald von selbst regeln.
Habe damals auch eine einem Freitag erfahren, dass ich schwnanger bin (6. Woche - dachte die Periode kommt wegen der OP zu spät), war zuerst geschockt - eine halbe Stunde später haben wir gesagt wir schaffen es ... wollten am Montag wegen eventuellen Schäden mit FA reden .. am Sonntag war es vorbei.

Geh am Montag also gleich zum FA und red mit ihm.. ich hoffe es geht doch gut.. und nimm bis dorthin keine der Tabletten mehr.

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5. Juni 2011 um 3:57

Nachdem die meisten hier keine Ahnung haben...

... möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Vorne weg, ich studiere Medizin und wurde vor zwei Jahren selbst mit Aknenormin behandelt, daher weiß ich durchaus, wovon ich spreche.

Aknenormin ist ein Vitamin-A-Derivat. Vielleicht haben manche schonmal davon gehört, wie gefährlich es ist, Vitamin A während einer Schwangerschaft überzudosieren. Genau das passiert hier. Diese Kinder kommen mit schlimmsten Missbildungen auf die Welt! Ist euch Pro Lifern das eigentlich klar?

Aknenormin bekommt man nicht mal einfach so verschrieben. Man muss sich bei Behandlungsbeginn schriftlich verpflichten, am gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftsverhütungsprog ramm teilzunehmen! Vor Behandlungsbeginn wird vom Arzt ein Schwangerschaftstest durchgeführt, ist dieser negativ, wird ein Rezept für einen Monat ausgestellt. Nach einem Monat muss man wieder zum Arzt, Schwangerschaftstest machen, und nur wenn dieser negativ ist, erhält man wieder ein Rezept, usw.

Warum glaubt ihr, macht man das alles? Aus Jux und Dollerei?!

Nebenbei: Auch wenn Aknenormin sofort abgesetzt wird, wird die Wirkung dieser Medikation noch ca. 4 Wochen anhalten; es ist nämlich ärztlicherseits erst 4 Wochen nach Behandlungsende von Aknenormin erlaubt, wieder schwanger zu werden!

Liebe Threadstellerin, ich kann deine Sorgen sehr gut verstehen, und auch wenn dies jetzt gefühlskalt klingt, es war doch DEIN Fehler, nicht der deines Kindes. Warum soll ein schwerst missgebildetes Kind jetzt deinen Verhütungsfehler ausbaden? Und auch, wenn dich eine Abtreibung seelisch mitnimmt und du darunter leidst: Glaubst du, den Rest deines Lebens für ein schwerst behindertes Kind verantwortlich zu sein, in dem Wissen, ich bin Schuld an der Missbildung und dem Leiden meines Kindes, ist keine seelische Qual?

Du bist in einer verdammt verzwickten Situation, weshalb es ja dieses Schwangerschaftsverhütungsprog ramm gibt, um gar nicht erst in diese Lage zu kommen. Nun ist es leider doch passiert, und ich bitte dich nur, rational nachzudenken. Stecke nicht den Kopf in den Sand und sage, mein Kind kommt gesund zur Welt. Das ist ein Trugschluss und in keinster Weise mit Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft zu vergleichen (wie eine Userin hier gesagt hatte).

Wäre ich in deiner Situation (ich weiß, das sagt sich so leicht), dann würde ich abtreiben. Ein jeder Arzt wird dir (so denke ich) ebenfalls dazu raten. Ärzte können es nicht verantworten, dir unter diesen Umständen guten Gewissens zu diesem Kind zu raten. Ich verzichte jetzt mal darauf, die Liste der schlimmen Missbildungen hier aufzuführen, das kann ansonsten jeder selbst ergoogeln.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst. Bitte denke nicht, dass ich dich mit meinen (vielleicht etwas direkten) Worten verletzen will, das oben geschriebene ist lediglich meine Sichtweise der Dinge, andere Leute sehen das anders, und du musst sowieso die richtige Entscheidung für dich treffen.
Mir hat es nur so in den Fingern gejuckt, hier zu schreiben, um diese teilweise himmelschreiende Unwissenheit von denen, die dir geantwortet haben, ins rechte Licht zu rücken. Vielleicht überlegen unter diesem Aspekt auch mal so manche Pro Lifer ihre Sichtweise.

LG, raspberrygirl

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5. Juni 2011 um 4:18

Liebe Kamikts!
Das, was du im zweiten Absatz geschrieben hast, kann doch nicht dein Ernst sein!

Hier ein paar Zitate aus der Packungsbeilage von Aknenormin:

"Die Anwendung nun Isotretinoin ist bei gebärfähigen Frauen nicht angezeigt, da es im Falle einer Schwangerschaft schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursacht. Die Missbildungen betreffen vor allem das Zentralnervensystem, das Herz und die großen Blutgefäße und treten in einem hohen Prozentsatz auf, selbst wenn Isotretinoin NUR ÜBER KURZE ZEITRÄUME während der Schwangerschaft eingenommen wurde."

"Sollte trotzdem während einer Behandlung mit Isotretinoin und im Laufe eines Monats danach eine Schwangerschaft eintreten, so besteht ein GROSSES RISIKO SCHWERSTER MISSBILDUNGEN beim ungeborenen Kind. Außerdem ist das Risiko von Fehlgeburten erhöht."

Das zeigt das Niveau deines Beitrags. Vielleicht sollte man sich in Zukunft erst einmal über ein Thema informieren, bevor man so einen Unfug dazu abgibt!

raspberrygirl

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5. Juni 2011 um 4:59
In Antwort auf inga_12318446

Liebe Kamikts!
Das, was du im zweiten Absatz geschrieben hast, kann doch nicht dein Ernst sein!

Hier ein paar Zitate aus der Packungsbeilage von Aknenormin:

"Die Anwendung nun Isotretinoin ist bei gebärfähigen Frauen nicht angezeigt, da es im Falle einer Schwangerschaft schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursacht. Die Missbildungen betreffen vor allem das Zentralnervensystem, das Herz und die großen Blutgefäße und treten in einem hohen Prozentsatz auf, selbst wenn Isotretinoin NUR ÜBER KURZE ZEITRÄUME während der Schwangerschaft eingenommen wurde."

"Sollte trotzdem während einer Behandlung mit Isotretinoin und im Laufe eines Monats danach eine Schwangerschaft eintreten, so besteht ein GROSSES RISIKO SCHWERSTER MISSBILDUNGEN beim ungeborenen Kind. Außerdem ist das Risiko von Fehlgeburten erhöht."

Das zeigt das Niveau deines Beitrags. Vielleicht sollte man sich in Zukunft erst einmal über ein Thema informieren, bevor man so einen Unfug dazu abgibt!

raspberrygirl

Hallo?
Kamiks hat grundsätzlich recht, daher ist das Fehlgeburtsrisiko ja so sehr erhöht!!!
Klar diese natürliche Auslese funktioniert nicht zu 100%, sonst gäbe es ja keine schwerbehinderte Kinder.
Mal ganz davon abgesehen. Packungsbeilagen sind so eine Sache. Die Farmafirmen müssen sich ja absichern. So krasse Sachen stehen natürlich nicht in jeder Packungsbeilage, aber in fast jeder Packungsbeilage wird ausdrücklich vor der Anwendung in der SS gewarnt. Selbst bei Medikamenten, die schwangeren von Ärzten mit einem mehr oder weniger gutem Gewissen verschrieben werden.

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5. Juni 2011 um 14:46

AN EUCH ALlE
LIebe Rosenrot, liebe Forumteilnehmerinnen,

ich leide seit Jahren unter mittelstarke Aktne ( deshalb nur 10 mg pro Tag Aktnenormin). Da ich bereits 32 Jahre alt bin und bereits 2 Kinder habe, habe mich für die Therapie entschieden. Mir waren die Folgen einer Schwangerschaft bewusst und ich habe mehrere Methoden zur Verhütung kombiniert um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Was mir ein Jahr lang gut gelungen ist.

Angefangen mit der Therapie habe ich April 2010 und bis Januar 2011 habe ich 10 mg pro Tag eingenommen. Dann langsam abgesetzt, zum Schluss habe ich alle 4 Tage 10 mg genommen. Die Hautärztin meinte die Menge wäre wohl so gering als ob ich nichts mehr nehme.

Und da es sich um sehr geringe Menge gehandelt hat und die Pickel wieder langsam, aber sicher wieder kamen, meinte die Hautärtzin wir sollen noch 3 Monate 10 mg nehmen, damit wir sicher sind, dass eine ordendtliche Teraphie gemacht wurde.

Und nun nehme ich seit 24 Tage wieder Aknenormin 10 mg pro Tag. Vor 14 Tage ist dann der Kondom geplatzt und die Pille danach hat auch nicht gewirkt...Denn Rest ist bekannt.

Ich werde wohl abtreiben müssen, es geht nicht anderes. Es wäre wie einige bereits gesagt haben, unverantwortlich. ZU mal ich selber schuldig bin. Was die Verhütung betrifft ,es gibt keine 100 % sichere Methode, und da denke ich, dass ich alles getan habe um die Schwangerschaft zu verhindern. Ich hätte die allerdings nicht die Tabletten nehmen müssen.

Aber es tut so weh, meine zwei Kinder sind Wunschkinder, ich habe mich jedes Mal so gefreut... Und das sollte dies mal auch so sein...

Für mich ist jeder Schwangerschaft ein Wunder, ein Geschenk. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby behindert wird ist zu groß.

Ich bitte alle Mütter um Verzeihung, die ein behindertes Kind groß ziehen. Jedes Kind ist eine Bereicherung für die Mutter. Aber ich bin Schuld, wenn mein Kind behindert ist. Und das ist bei den meisten von euch nicht der Fall. Ich weiß es nicht ob ich mit diesem Gefühl leben kann..

Ich bedanke mich bei euch allen für eure ehrliche und trotzdem nicht verletzenden Antworten.

Ich würde mich freuen, wenn ich weitere Nachrichten bekommen. Ich fühle mich so allein....

LG Fami

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5. Juni 2011 um 15:49

Liebe heriette1,

nein, ich habe noch keine Kinder, was daran liegt, dass ich erst 24 Jahre alt bin und noch mitten im Studium stecke.

Ich frage mich nun aber, weshalb das so interessant für dich ist? Für den Fall, dass dir meine Antwort zu gefühlskalt vorkommt... ich habe die medizinische Seite vertreten, von emotionaler Seite her gab es ja schon viele Antworten.

Du schreibst, du hast selbst eine behinderte Tochter. Es gibt aber sehr viele unterschiedliche Grade von Behinderung, und ich nehme an, du hast die Behinderung nicht selbst herbeigeführt. Auch gibt es natürlich Unterschiede zwischen körperlicher und geistiger Behinderung. Unter Isotretinoin kommt es sehr wahrscheinlich zu Missbildungen im Zentralnervensystem, sprich geistige Behinderung! Das ist eine extreme Belastung für eine jede Mutter, und das muss man den betroffenen Frauen auch klarmachen!

Nach Markteinführung in den USA wurden dort einige Frauen während der Einnahme von Isotretinoin schwanger, und diese Kinder kamen schwerst missgebildet und behindert auf die Welt! Deshalb hat man ja überhaupt erst das Schwangerschaftsverhütungsprog ramm eingeführt!

Und ich betone nochmals: Unter der Einnahme von Aknenormin, auch nur über kurze Zeiträume, während einer Schwangerschaft, besteht ein SEHR HOHES RISIKO, ein missgebildetes Kind zu bekommen! Die Chancen auf ein gesundes Kind sind verschwindend gering. Dessen muss man sich einfach bewusst sein.

raspberrygirl

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5. Juni 2011 um 15:59

Liebe Annabell,

ich habe lediglich die medizinische Seite beschrieben, da hier einige nicht über dieses Medikament Bescheid wussten.

Nie habe ich geschrieben, ein Leben mit Behinderung sei nichts wert. Ich finde jedoch wichtig, klarzumachen, was alles passieren kann. Wenn man sich aller Risiken bewusst ist, kann man erst dann eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, egal in welche Richtung.

Und nochmals, es ist ein Unterschied, ob jemand leicht oder schwerst missgebildet ist, ob körperlich oder geistig. Unter Isotretinoin Einnahme wird ein Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit geistig schwerst behindert auf die Welt kommen (durch Missbildungen im Zentralnervensystem). Sprich, dieses Kind wird sein Leben lang auf Hilfe anderer angewiesen sein... die Mutter pflegt es, so lang es geht, und wenn sie dafür zu alt ist, kommt das Kind dann in ein Heim für Behinderte? Ist es das, was eine Mutter für ihr Kind will?

Wenn eine Mutter das will, verurteile ich sie dafür nicht. Sie hat dann sicherlich ein sehr schweres Kreuz zu tragen. Allerdings unterstütze ich auch jede Frau, die das eben nicht kann.

Und nochmals: aus medizinischer Sicht wäre eine Abtreibung das richtige, es handelt sich um eine medizinische Indikation! Aus emotionaler Sicht kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein.

LG, raspberrygirl

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5. Juni 2011 um 17:20
In Antwort auf inga_12318446

Liebe heriette1,

nein, ich habe noch keine Kinder, was daran liegt, dass ich erst 24 Jahre alt bin und noch mitten im Studium stecke.

Ich frage mich nun aber, weshalb das so interessant für dich ist? Für den Fall, dass dir meine Antwort zu gefühlskalt vorkommt... ich habe die medizinische Seite vertreten, von emotionaler Seite her gab es ja schon viele Antworten.

Du schreibst, du hast selbst eine behinderte Tochter. Es gibt aber sehr viele unterschiedliche Grade von Behinderung, und ich nehme an, du hast die Behinderung nicht selbst herbeigeführt. Auch gibt es natürlich Unterschiede zwischen körperlicher und geistiger Behinderung. Unter Isotretinoin kommt es sehr wahrscheinlich zu Missbildungen im Zentralnervensystem, sprich geistige Behinderung! Das ist eine extreme Belastung für eine jede Mutter, und das muss man den betroffenen Frauen auch klarmachen!

Nach Markteinführung in den USA wurden dort einige Frauen während der Einnahme von Isotretinoin schwanger, und diese Kinder kamen schwerst missgebildet und behindert auf die Welt! Deshalb hat man ja überhaupt erst das Schwangerschaftsverhütungsprog ramm eingeführt!

Und ich betone nochmals: Unter der Einnahme von Aknenormin, auch nur über kurze Zeiträume, während einer Schwangerschaft, besteht ein SEHR HOHES RISIKO, ein missgebildetes Kind zu bekommen! Die Chancen auf ein gesundes Kind sind verschwindend gering. Dessen muss man sich einfach bewusst sein.

raspberrygirl

Schwangerschaftverhütungsprogr amm
Liebe Raspberrygirl,

du sprichtst in deiner Nachrichten ständig von einem SSVerhütungsprogramm. Was meinst du damit? Ich würde aufgeklärt, dass ich zuverlässig verhüten muss. Meine Frauenärztin hat meine Verhütungsmethoden im Kombination für sicher eingestüft. Aber wir alle wissen, dass es keine Verhütung 100% sicher ist... Aber das weißt du sicherlich auch, denn du studierst nähmlich Medizin

LG Fami

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5. Juni 2011 um 18:40
In Antwort auf nevada_12540676

AN EUCH ALlE
LIebe Rosenrot, liebe Forumteilnehmerinnen,

ich leide seit Jahren unter mittelstarke Aktne ( deshalb nur 10 mg pro Tag Aktnenormin). Da ich bereits 32 Jahre alt bin und bereits 2 Kinder habe, habe mich für die Therapie entschieden. Mir waren die Folgen einer Schwangerschaft bewusst und ich habe mehrere Methoden zur Verhütung kombiniert um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Was mir ein Jahr lang gut gelungen ist.

Angefangen mit der Therapie habe ich April 2010 und bis Januar 2011 habe ich 10 mg pro Tag eingenommen. Dann langsam abgesetzt, zum Schluss habe ich alle 4 Tage 10 mg genommen. Die Hautärztin meinte die Menge wäre wohl so gering als ob ich nichts mehr nehme.

Und da es sich um sehr geringe Menge gehandelt hat und die Pickel wieder langsam, aber sicher wieder kamen, meinte die Hautärtzin wir sollen noch 3 Monate 10 mg nehmen, damit wir sicher sind, dass eine ordendtliche Teraphie gemacht wurde.

Und nun nehme ich seit 24 Tage wieder Aknenormin 10 mg pro Tag. Vor 14 Tage ist dann der Kondom geplatzt und die Pille danach hat auch nicht gewirkt...Denn Rest ist bekannt.

Ich werde wohl abtreiben müssen, es geht nicht anderes. Es wäre wie einige bereits gesagt haben, unverantwortlich. ZU mal ich selber schuldig bin. Was die Verhütung betrifft ,es gibt keine 100 % sichere Methode, und da denke ich, dass ich alles getan habe um die Schwangerschaft zu verhindern. Ich hätte die allerdings nicht die Tabletten nehmen müssen.

Aber es tut so weh, meine zwei Kinder sind Wunschkinder, ich habe mich jedes Mal so gefreut... Und das sollte dies mal auch so sein...

Für mich ist jeder Schwangerschaft ein Wunder, ein Geschenk. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby behindert wird ist zu groß.

Ich bitte alle Mütter um Verzeihung, die ein behindertes Kind groß ziehen. Jedes Kind ist eine Bereicherung für die Mutter. Aber ich bin Schuld, wenn mein Kind behindert ist. Und das ist bei den meisten von euch nicht der Fall. Ich weiß es nicht ob ich mit diesem Gefühl leben kann..

Ich bedanke mich bei euch allen für eure ehrliche und trotzdem nicht verletzenden Antworten.

Ich würde mich freuen, wenn ich weitere Nachrichten bekommen. Ich fühle mich so allein....

LG Fami

Liebe fami,

dein beitrag beschäftigt mich sehr und es ist nicht leicht sich in deine situation hineinzuversetzen, wenn man selbst nie in solch einer lage war.

du fühlst dich allein, das kann ich gut verstehen.
ich stell mir vor, dass ich mich jetzt einfach neben dich setze und dir nahe bin.

in deiner nachricht von heute nachmittag erzählst du sehr ausführlich deine gedanken und beweggründe zu deiner situation, vielen dank! das ist sehr ehrlich und auch sehr mutig.

du hast bereits zwei kinder und man spürt dir ab wie lieb du sie hast. und dein allererster satz zeigt wie verzweifelt du bist.

es tut mir so leid, dass du dir an der situation jetzt selbst die schuld gibst. dabei hast du doch wirklich verantwortungsvoll gehandelt. nun erwartest du trotz doppelter verhütung ein baby.

zeigt das nicht, dass wir letztlich leben und tod nicht selbst in der hand haben - und auch nicht in die hand nehmen müssen?

ich würde gern verstehen wofür du dich schuldig fühlst. gibt es nicht dinge im leben die sich ereignen ohne dass irgendjemand wirklich einen fehler gemacht hat?

du schreibst von dem wunder und dem geschenk der schwangerschaft und du sprichst sehr feinfühlig von eltern mit behinderten kindern.
für mich klingt das nach einer sehr starken verantwortungsvollen frau!
kannst du mit deinem partner darüber reden, oder weiß er noch gar nicht von deiner schwangerschaft?

ich hoffe so sehr, dass dir deine frauenärztin morgen etwas von deinen ängsten nehmen kann.
schreibst du wieder wie sie die chancen einschätzt?

ich will gern diese wegstrecke an deiner seite bleiben.
linda

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5. Juni 2011 um 19:29
In Antwort auf linda044

Liebe fami,

dein beitrag beschäftigt mich sehr und es ist nicht leicht sich in deine situation hineinzuversetzen, wenn man selbst nie in solch einer lage war.

du fühlst dich allein, das kann ich gut verstehen.
ich stell mir vor, dass ich mich jetzt einfach neben dich setze und dir nahe bin.

in deiner nachricht von heute nachmittag erzählst du sehr ausführlich deine gedanken und beweggründe zu deiner situation, vielen dank! das ist sehr ehrlich und auch sehr mutig.

du hast bereits zwei kinder und man spürt dir ab wie lieb du sie hast. und dein allererster satz zeigt wie verzweifelt du bist.

es tut mir so leid, dass du dir an der situation jetzt selbst die schuld gibst. dabei hast du doch wirklich verantwortungsvoll gehandelt. nun erwartest du trotz doppelter verhütung ein baby.

zeigt das nicht, dass wir letztlich leben und tod nicht selbst in der hand haben - und auch nicht in die hand nehmen müssen?

ich würde gern verstehen wofür du dich schuldig fühlst. gibt es nicht dinge im leben die sich ereignen ohne dass irgendjemand wirklich einen fehler gemacht hat?

du schreibst von dem wunder und dem geschenk der schwangerschaft und du sprichst sehr feinfühlig von eltern mit behinderten kindern.
für mich klingt das nach einer sehr starken verantwortungsvollen frau!
kannst du mit deinem partner darüber reden, oder weiß er noch gar nicht von deiner schwangerschaft?

ich hoffe so sehr, dass dir deine frauenärztin morgen etwas von deinen ängsten nehmen kann.
schreibst du wieder wie sie die chancen einschätzt?

ich will gern diese wegstrecke an deiner seite bleiben.
linda

Tausend mal Danke
Liebe Linda,

ich fühle mich als ob du neben mir bist und gleich geht es mir besser. Ich hätte nie gedacht, dass jemand, den man nicht kenn so beruhigende Wörter finden kann... Danke.

Mein Partner weißt es natürlich und versucht stillschweigend mir zur Seite zu stehen. Es ist nicht einfach für ihm auch, hat versucht mich zu trösten und meinte später können wir noch ein Kind haben, wenn ich es wieder darf. Er versteht es nicht, dass jedes Kind für sich allein zählt. Man kann nicht ein Kind durch ein anderes ersetzen.

Außerdem glaube ich er sieht es nicht so mit der Abtreibung, wie die meisten Männer auch glaube ich. Wie auch immer, er kümmert sich um die Kinder und um alles anderes, denn im Moment bin ich nicht in der Lage das zu tun.

Umso mehr freue mich hier meine Gedanke ausdrücken zu können, ich möchte ihm nicht erdrücken, zumal ich glaube, dass er sich dann auch nur noch schuldig fühlt..

Also vielen lieben dank an alle

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5. Juni 2011 um 23:26
In Antwort auf nevada_12540676

Schwangerschaftverhütungsprogr amm
Liebe Raspberrygirl,

du sprichtst in deiner Nachrichten ständig von einem SSVerhütungsprogramm. Was meinst du damit? Ich würde aufgeklärt, dass ich zuverlässig verhüten muss. Meine Frauenärztin hat meine Verhütungsmethoden im Kombination für sicher eingestüft. Aber wir alle wissen, dass es keine Verhütung 100% sicher ist... Aber das weißt du sicherlich auch, denn du studierst nähmlich Medizin

LG Fami

Liebe Fami,

erinnerst du dich, dass auf der Aknenormin-Verpackung und den Blistern in roter Schrift "Nicht für Frauen im gefärfähigen Alter" steht? Das liegt daran, dass es eigentlich verboten ist, Frauen im gebärfähigen Alter mit Aknenormin zu behandeln, eben da es stark fruchtschädigend wirkt.

Um nun aber auch Frauen die Behandlung mit Aknenormin zu ermöglichen, gibt es das SS-Verhütungsprogramm. Das ist gesetzlich verpflichtend, man kommt als Frau nicht drum herum, wenn man Aknenormin haben möchte. Ich habe damals (vor zwei Jahren) eine Broschüre bekommen, die das Medikament, die Behandlung, Nebenwirkungen, sowie das SS-Verhütungsprogramm und verschiedene Verhütungsmethoden erläutert hat. Auch im Beipackzettel von Aknenormin steht das drin, ziemlich weit am Anfang unter "2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aknenormin ist erforderlich". Wenn du noch einen Beipackzettel hast, kannst du da die genauen Bestimmungen dieses Programms nochmal nachlesen.

Zusätzlich musste ich ein Formular unterschreiben; darauf stand, dass ich mir des hohen Risikos von Missbildungen beim ungeborenen Kind bewusst bin, daher nicht schwanger werden darf bis einen Monat nach Behandlungsende, dass ich mindestens eine, besser zwei Verhütungsmethoden anwenden muss, dass ich monatliche SS-Tests beim Arzt durchführen lassen muss, dass ich während der Behandlung kein Blut spenden darf, und das ich Aknenormin nicht an andere Personen weitergeben darf.

Das SS-Verhütungsprogramm unterscheidet noch zwischen Methoden erster Wahl und zweiter Wahl. Methoden erster Wahl sind z.B. hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Pflaster, Ring, Implantat, Spritze, Spirale) und nichthormonelle Verhütungsmittel wie die Kupferspirale, sprich also sehr sichere Verhütungsmittel. Methoden zweiter Wahl sind dagegen Kondome, Diaphragmen und Portiokappen, diese sind etwas unsicherer und deshalb während einer Aknenormin-Behandlung allein nicht zulässig, sondern nur in Kombination. Unzureichende Methoden sind z.B. Coitus interruptus oder die Kalendermethode. Als Notfallverhütung gilt die Pille danach und die Spirale.

Wie du sagst, ja, alle wissen, dass keine Verhütungsmethode 100% Schutz bietet, daher werden auch zwei Methoden empfohlen. Das hast du ja auch gemacht. Auch wenn du durch Einnahme von Aknenormin gewissermaßen die Situation, dass dein Kind Missbildungen davontragen wird, herbeigeführt hast, direkt Schuld trifft dich nicht. Denn du hast dich an alle Vorschriften gehalten, sogar noch die Pille danach benutzt, und bist trotzdem schwanger geworden. Das ist natürlich etwas, das nur extremst selten passiert, und dennoch ist es dir passiert. Das SS-Verhütungsprogramm versucht, diese Wahrscheinlichkeit zu minimieren, aber leider gibt es nun mal keine 100% Garantie. Mach dir bitte keine persönlichen Vorwüfe, du hast nichts falsch gemacht, du hast dich an alle Vorschriften gehalten und alles getan, um eine SS zu verhindern!

LG, raspberrygirl

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6. Juni 2011 um 14:55

msg
Natürlich steht bei fast allen Medikamenten im Beipackzettel, dass sie nicht während der Schwangerschaft angewendet werden sollten. Das liegt daran, dass dazu meist keine Studien vorliegen, und die Pharmafirmen sich absichern wollen.

Hier liegt der Fall jedoch anders. Auf der Aknenormin Verpackung steht in großen roten Lettern "Nicht für Frauen im gebärfähigen Alter". Es ist erwiesen, das Aknenormin eine stark teratogene, sprich fruchtschädigende Wirkung hat, auch wenn es nur kurz während der Schwangerschaft eingenommen wurde. Somit hinkt der Vergleich mit Nasenspray gewaltig.

Beispiele aus der Praxis kenne ich zur Genüge, vielen Dank. Ich studiere selbst Medizin und wurde vor zwei Jahren auch mit Aknenormin behandelt. Das Verhalten deines Arztes finde ich persönlich zwar fragwürdig, aber nun gut, das muss jeder Arzt für sich entscheiden, wie er das handhabt.

Das Kind wird schwerst behindert sein, mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit. Dazu braucht es keine Untersuchung. Oder ist es etwa besser, die SS fortschreiten zu lassen, dann zu untersuchen, und dann, wenn man weiß, das Kind wird schwerst missgebildet sein, eine Spätabtreibung vornehmen zu lassen? Es wäre möglich, dies ist keine soziale, sondern eine medizinische Indikation.

Auch wenn es medizinischen Laien schwer fällt, es zu verstehen, es ändert nichts an der Tatsache, dass Vitamin A Überdosierung in der SS oder auch die Einnahme von Isotretinoin (einem Vitamin A Derivat) zu schlimmsten Missbildungen führt. Das Kind wird nicht gesund sein. Ich weiß nicht, wieso es so schwer fällt, das zu akzeptieren. Ob Abtreibung oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass das Kind nicht gesund sein wird, und sich nicht an irrationale Hoffnungen klammern.

LG, raspberrygirl

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6. Juni 2011 um 15:43
In Antwort auf nevada_12540676

Tausend mal Danke
Liebe Linda,

ich fühle mich als ob du neben mir bist und gleich geht es mir besser. Ich hätte nie gedacht, dass jemand, den man nicht kenn so beruhigende Wörter finden kann... Danke.

Mein Partner weißt es natürlich und versucht stillschweigend mir zur Seite zu stehen. Es ist nicht einfach für ihm auch, hat versucht mich zu trösten und meinte später können wir noch ein Kind haben, wenn ich es wieder darf. Er versteht es nicht, dass jedes Kind für sich allein zählt. Man kann nicht ein Kind durch ein anderes ersetzen.

Außerdem glaube ich er sieht es nicht so mit der Abtreibung, wie die meisten Männer auch glaube ich. Wie auch immer, er kümmert sich um die Kinder und um alles anderes, denn im Moment bin ich nicht in der Lage das zu tun.

Umso mehr freue mich hier meine Gedanke ausdrücken zu können, ich möchte ihm nicht erdrücken, zumal ich glaube, dass er sich dann auch nur noch schuldig fühlt..

Also vielen lieben dank an alle

Liebe fami,

gerade hab ich gesehen, dass du mir gestern abend noch geantwortet hast. vielen dank für dein erzählen
erst mal find ich's prima was du über deinen partner schreibst. wenn er sich jetzt verstärkt um eure kinder und wohl auch noch um vieles andere kümmern kann, ist das bestimmt für dich eine enorme entlastung. dafür kannst du ihn echt mal feste drücken hm.
wie alt sind denn deine beiden großen?

was eine abtreibung für eine frau bedeutet, können männer wahrscheinlich nicht so leicht nachvollziehen. aber es wird ihm helfen, wenn du deine gedanken dazu auch ganz ehrlich mitteilst. du drückst das ja sehr gut aus in deinem satz:

"man kann ein kind nicht durch ein anderes ersetzen" -

jedes ist einzigartig und unwiederbringlich das sehe ich ganz genauso wie du.
da darfst du auch wirklich auf dein herz hören.
niemand ist daran schuld, dass sich ein baby bei dir eingekuschelt hat.
dieses kind zählt - ganz für sich alleine. und offensichtlich ist es ein starkes kind, sonst hättest du es wohl schon verloren.

deshalb find ich es auch so wichtig, dass du jetzt medizinisch wirklich gute, fachlich qualifizierte hilfe bekommst. in den beipackzetteln muss aus rechtlichen gründen einfach jedes risiko benannt sein.
das heißt ja noch nicht, dass dieser fall wirklich eingetreten sein muss.
ich bin echt gespannt was dir deine frauenärztin empfiehlt. nach deiner berechnung bist du gerade ganz am anfang der schwangerschaft. da hast du noch gut zeit um in ruhe die einschätzung von fachärzten und wenn nötig auch von einem toxikologischen institut abzuwarten.

ich freu mich wenn du wieder schreibst wie dein termin heute war.
bis dahin liebe grüße
linda

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6. Juni 2011 um 15:48


Ich finde es auch schrecklich, dass du ihr solche Panik machst.. lass sie doch mal zum FA gehen, bevor du den Teufel mit dem Pelzebub austreibst... mir kommt es nämlich so vor.. und wie auch Heriette 1 geschrieben hat.. ich kenne auch 4 Fälle, in denen der Arzt sich absichern wollte und das Kind (eines in der 30. Woche !!!) töten wollte .. wegen Down, und das späte halt wegen einenm angeblich schwerem Herzfehler.. dieses wurde dann 3 Tage nach der Geburt operiert (war dann eben halt doch nicht so schlimm -.. ups) und spielt jetzt mit meiner Grossen im Kindergarten - ja eines hat sie .. sie ist ein bissi kleiner als die anderen aber sonst quitsch gesund.

Ich hab eben eh auch schon geschrieben, dass ich auch nach einer OP eine FG hatte .. da hat die Natur in der 6. Woche entschieden.. wenn es wirklich so starke Behinderungen gibt - und es wirklich in JEDER SS so ist... find ich
1.) sollte das noch öffentlicher gemacht werden .. und halt wirklcih mit Pille, Zäpfchen und Kondom verhütet werden.
2.) dieses Medikament eigentlich verboten werden .. oder gibt es noch Contergan... du kennst dich da besser aus.
3.) sogar meine Schwester hat das Medikament nicht genomme .. sie hat zwar aus einem andernen Grund abgetrieben - eigener Tread - weil ihr FA sogar gemeint hat, sie dürfte danach 5 Jahre nicht schwanger werden.
4.) sagt man das bei Chemo auch, dass man danach lang nicht schwanger werden darf und ich kenn 2 die nach einem halben Jahr und nach 2 Jahren schwanger wurden.. sie wurden viel öfter untersucht.. aber haben beide gesunde Kinder bekommen...

Ich will jetzt als Laie .. bin halt nicht direkt aus Medizin sondern nur aus der Naturwissenschaft - nicht meinen, dass ich mehr Ahnung hab als ein Beipacktext - aber sie soll doch erst mal zum Arzt gehen, bevor du ihr bei Ferndiagnose ein zu 100% behindertes Baby prophezeist!

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6. Juni 2011 um 17:43
In Antwort auf opal_12967797


Ich finde es auch schrecklich, dass du ihr solche Panik machst.. lass sie doch mal zum FA gehen, bevor du den Teufel mit dem Pelzebub austreibst... mir kommt es nämlich so vor.. und wie auch Heriette 1 geschrieben hat.. ich kenne auch 4 Fälle, in denen der Arzt sich absichern wollte und das Kind (eines in der 30. Woche !!!) töten wollte .. wegen Down, und das späte halt wegen einenm angeblich schwerem Herzfehler.. dieses wurde dann 3 Tage nach der Geburt operiert (war dann eben halt doch nicht so schlimm -.. ups) und spielt jetzt mit meiner Grossen im Kindergarten - ja eines hat sie .. sie ist ein bissi kleiner als die anderen aber sonst quitsch gesund.

Ich hab eben eh auch schon geschrieben, dass ich auch nach einer OP eine FG hatte .. da hat die Natur in der 6. Woche entschieden.. wenn es wirklich so starke Behinderungen gibt - und es wirklich in JEDER SS so ist... find ich
1.) sollte das noch öffentlicher gemacht werden .. und halt wirklcih mit Pille, Zäpfchen und Kondom verhütet werden.
2.) dieses Medikament eigentlich verboten werden .. oder gibt es noch Contergan... du kennst dich da besser aus.
3.) sogar meine Schwester hat das Medikament nicht genomme .. sie hat zwar aus einem andernen Grund abgetrieben - eigener Tread - weil ihr FA sogar gemeint hat, sie dürfte danach 5 Jahre nicht schwanger werden.
4.) sagt man das bei Chemo auch, dass man danach lang nicht schwanger werden darf und ich kenn 2 die nach einem halben Jahr und nach 2 Jahren schwanger wurden.. sie wurden viel öfter untersucht.. aber haben beide gesunde Kinder bekommen...

Ich will jetzt als Laie .. bin halt nicht direkt aus Medizin sondern nur aus der Naturwissenschaft - nicht meinen, dass ich mehr Ahnung hab als ein Beipacktext - aber sie soll doch erst mal zum Arzt gehen, bevor du ihr bei Ferndiagnose ein zu 100% behindertes Baby prophezeist!

Liebe Wunderland,

Sie darf doch zum Frauenarzt gehen, dagegen habe ich doch gar nichts gesagt. Sie sollte definitiv auch zum Arzt gehen. Bloß, der Frauenarzt wird ihr nichts anderes sagen, als dass das Kind mit sehr hoher Wahrscheinlich Missbildungen davon tragen wird, und dass sie sich entscheiden muss, ob sie abtreiben will oder nicht.

Der Vergleich mit dem Down-Syndrom hinkt. Dabei wird die Nackenfaltenmessung durchgeführt, diese Messung ist allerdings recht ungenau. Es kommt häufig vor, das hier Fehleinschätzung vorliegen. Wenn Ärzte sich in solchem Fall für eine Abtreibung aussprechen, dann deshalb, weil sie dazu verpflichtet sind, die Schwangere aufzuklären, was sie mit einem behinderten Kind erwartet, und auf die Möglichkeit einer Abtreibung zu verweisen. Tut der Arzt dies nicht, und die Schwangere bringt ein behindertes Kind zur Welt und kommt mit dieser Situation nicht klar, kann sie gegen den Arzt rechtlich vorgehen. Wenn Ärzte zur Abtreibung raten, tun sie das oft aus rechtlichen Gründen, um sich abzusichern.

Und zu 2.) dieses Medikament sollte verboten werden will ich nur eines sagen: Du hast wohl nie an extremer Akne gelitten, weit über die Pubertät hinaus, hast es nicht erlebt, wie es ist, wenn man seinen eigenen Anblick im Spiegel nicht mehr ertragen kann, wenn das Selbstbewusstsein am Boden ist, wenn man im privaten wie im beruflichen Bereich immer wieder Zurückweisungen erfährt...! Sei froh, dass du das nie durchmachen musstest! Isotretinoin ist die ultima ratio, es wird nicht wegen ein paar Pubertätspickeln verordnet, sondern erst nach der Pubertät, bei extremer Akne, die auf sämtliche andere medizinische Behandlungen nicht angesprochen hat! Ich bin verdammt froh, dass es dieses Medikament gibt, denn es hat mir unglaublich viel Lebensqualität gegeben!

Auch der Contergan-Vergleich hinkt. Contergan wurde während einer Schwangerschaft bedenkenlos verschrieben, ohne dass man um die Auswirkungen wusste. Bei Isotretinoin wusste man von Anfang an um die Schäden, die es einem Embryo zufügen kann. Deshalb ausdrücklich die Warnung, nicht schwanger zu werden! Deshalb das SS-Verhütungsprogramm!

Zu dem Punkt Chemotherapie möchte ich nichts sagen, weil ich mich da (noch) nicht sehr gut auskenne.

LG, raspberrygirl

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6. Juni 2011 um 18:01

Liebe heriette,

Das Wissen, dass dieses Kind sehr wahrscheinlich schwerst missgebildet zur Welt kommen wird, hat man einerseits aus Erfahrung (in den USA sind nach Markteinführung einige Frauen schwanger geworden und haben schwerst missgebildete Kinder zur Welt gebracht, deshalb wurde das SS-Verhütungsprogramm eingeführt), andererseits aus dem Wissen, dass Vitamin A in der embryonalen Entwicklung eine überaus wichtige Rolle spielt und von einer Überdosierung in der Schwangerschaft deutlich abgeraten wird, da dass zu Missbildungen insbesondere am Zentralnervensystem führt; und schließlich ist Isotretinoin nichts anderes als ein Abkömmling von Vitamin A.

Dass das Kind nicht zur Welt kommen darf, habe ich doch nicht gesagt. Die Entscheidung liegt bei fami selbst. Ich rate ihr zur Abtreibung, ja, aber ich habe hier nicht das Sagen. Wenn fami das Kind zur Welt bringen will, ist das ganz allein ihre Sache. In diesem Forum darf man von einer Abtreibung abraten, aber nicht umgekehrt agumentieren, oder wie?

Der Vergleich mit dem Down-Syndrom hinkt. Dabei wird die Nackenfaltenmessung durchgeführt, diese Messung ist allerdings recht ungenau. Es kommt häufig vor, das hier Fehleinschätzung vorliegen. Wenn Ärzte sich in solchem Fall für eine Abtreibung aussprechen, dann deshalb, weil sie dazu verpflichtet sind, die Schwangere aufzuklären, was sie mit einem behinderten Kind erwartet, und auf die Möglichkeit einer Abtreibung zu verweisen. Tut der Arzt dies nicht, und die Schwangere bringt ein behindertes Kind zur Welt und kommt mit dieser Situation nicht klar, kann sie gegen den Arzt rechtlich vorgehen. Wenn Ärzte zur Abtreibung raten, tun sie das oft aus rechtlichen Gründen, um sich abzusichern.

Und beim Thema Adoption stimme ich juletoday zu, an sich finde ich Adoption gut, allerdings möchten doch alle Adoptiveltern gerne ein gesundes Kind, oder? Ich will nicht ausschließen, ob es Eltern gibt, die auch ein schwerst behindertes Kind gerne adoptieren möchten, aber man sollte sich das ganze nicht immer so romantisch hindrehen, Kind zur Welt bringen, Kind wird adopiert, Mutter ist glücklich, Adoptiveltern sind glücklich, Friede, Freude, Eierkuchen, Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Das ist wohl etwas zu kurz gedacht. Worst Case: Das Kind wird nicht adoptiert und landet im Heim. Oder: Es wird adoptiert und bei liebevollen Eltern aufgezogen. Aber: Ein schwerst behinderter Mensch braucht sein Leben lang Hilfe und Pflege, was ist, wenn die Adoptiveltern zu alt oder zu schwach sind, um sich noch zu kümmern? Genau, wieder Heim.

Wir kommen einfach auf keinen grünen Zweig. Du rätst zur Adoption, ich rate zur Abtreibung. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Lassen wir fami doch einfach selbst die Entscheidung trefen.

LG, raspberrygirl

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6. Juni 2011 um 21:13
In Antwort auf inga_12318446

Liebe Wunderland,

Sie darf doch zum Frauenarzt gehen, dagegen habe ich doch gar nichts gesagt. Sie sollte definitiv auch zum Arzt gehen. Bloß, der Frauenarzt wird ihr nichts anderes sagen, als dass das Kind mit sehr hoher Wahrscheinlich Missbildungen davon tragen wird, und dass sie sich entscheiden muss, ob sie abtreiben will oder nicht.

Der Vergleich mit dem Down-Syndrom hinkt. Dabei wird die Nackenfaltenmessung durchgeführt, diese Messung ist allerdings recht ungenau. Es kommt häufig vor, das hier Fehleinschätzung vorliegen. Wenn Ärzte sich in solchem Fall für eine Abtreibung aussprechen, dann deshalb, weil sie dazu verpflichtet sind, die Schwangere aufzuklären, was sie mit einem behinderten Kind erwartet, und auf die Möglichkeit einer Abtreibung zu verweisen. Tut der Arzt dies nicht, und die Schwangere bringt ein behindertes Kind zur Welt und kommt mit dieser Situation nicht klar, kann sie gegen den Arzt rechtlich vorgehen. Wenn Ärzte zur Abtreibung raten, tun sie das oft aus rechtlichen Gründen, um sich abzusichern.

Und zu 2.) dieses Medikament sollte verboten werden will ich nur eines sagen: Du hast wohl nie an extremer Akne gelitten, weit über die Pubertät hinaus, hast es nicht erlebt, wie es ist, wenn man seinen eigenen Anblick im Spiegel nicht mehr ertragen kann, wenn das Selbstbewusstsein am Boden ist, wenn man im privaten wie im beruflichen Bereich immer wieder Zurückweisungen erfährt...! Sei froh, dass du das nie durchmachen musstest! Isotretinoin ist die ultima ratio, es wird nicht wegen ein paar Pubertätspickeln verordnet, sondern erst nach der Pubertät, bei extremer Akne, die auf sämtliche andere medizinische Behandlungen nicht angesprochen hat! Ich bin verdammt froh, dass es dieses Medikament gibt, denn es hat mir unglaublich viel Lebensqualität gegeben!

Auch der Contergan-Vergleich hinkt. Contergan wurde während einer Schwangerschaft bedenkenlos verschrieben, ohne dass man um die Auswirkungen wusste. Bei Isotretinoin wusste man von Anfang an um die Schäden, die es einem Embryo zufügen kann. Deshalb ausdrücklich die Warnung, nicht schwanger zu werden! Deshalb das SS-Verhütungsprogramm!

Zu dem Punkt Chemotherapie möchte ich nichts sagen, weil ich mich da (noch) nicht sehr gut auskenne.

LG, raspberrygirl

Ich hoffe Fami schreibt bald, wie es ihr geht...
und was der Arzt gesagt hat...

Ich glaube dir schon, dass du dich auskennst und dass du wahrscheinlich auch Recht haben wirst - aber du schreibst es wirklich sehr hart... wenn eine Frau in der schwierigen Lage ist, dann sollte sie zum Arzt gehen ... siehe meinen ersten Beitrag, den ich ihr geschrieben hab, es wird sich erst herausstellen, wenn sie eine Untersuchung hat, wenn der FA da schon eine schwere Missbildung feststellt und es unwahrscheinlich ist, dass es wenn überhaupt ein Leben voller Qualen für das Kleine wird, bin ich doch auch der Meinung, dass es dann besser wäre es jetzt schon zu erlösen... aber es gibt immer wieder Ausnahmen .. oder Wunder wenn man es so sehen will, und wenn man Famis Beiträge liest, handelt es sich in ihrem Fall wohl um einen kleinen Kämpfer und ich persönlich versuche mal Hoffnung und Trost zu spenden - als gleich ein Worst Case Szenario zu beschreiben und sie noch mehr fertig zu machen.

und zum Thema Akne .. es tut mir jeder leid der damit leben muss.. sowohl meine Mutter (hatte) als auch meine Schwester hat schlimmste Akne .. ich habe sie auch, aber nicht im Gesicht.
Mein Körper ist aber voller Narben - Lippe (Unfall) und Knie (6 OPs) ... aber nie im Leben wäre mir eingefallen, mich davon einschränken zu lassen .. ich trage trotzdem Röcke, die oberhalb der Knie enden und wenn es wem nicht passt (hab ich schon mal gehört - "findest du wirklich dass du das nicht verstecken solltest") soll er sich zum Teufel scheren - weil ich bin wie ich bin ..

Und die Nebenwirkungen von diesem Medikament - ausser auf den Embryo, sondern auch auf die Anwenderin - find ich auch bedenklich (weiss nicht wie es bei dir war) aber eine Kollegin von mir, die es nahm, hat davon so trockene Hände und Füsse bekommen (Wirkung trocknet anscheinend ja die Haut aus.. ist ja gewünscht) dass sie trotz einschmieren mit Fettcremen und Handschuhe und Socken drüber die Haut in Fetzen runtergegangen ist und sich entzündet hat.. also ich weiss nicht ob mir das im Krankheitsfall Akne wert wäre.

LG

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6. Juni 2011 um 22:56
In Antwort auf opal_12967797

Ich hoffe Fami schreibt bald, wie es ihr geht...
und was der Arzt gesagt hat...

Ich glaube dir schon, dass du dich auskennst und dass du wahrscheinlich auch Recht haben wirst - aber du schreibst es wirklich sehr hart... wenn eine Frau in der schwierigen Lage ist, dann sollte sie zum Arzt gehen ... siehe meinen ersten Beitrag, den ich ihr geschrieben hab, es wird sich erst herausstellen, wenn sie eine Untersuchung hat, wenn der FA da schon eine schwere Missbildung feststellt und es unwahrscheinlich ist, dass es wenn überhaupt ein Leben voller Qualen für das Kleine wird, bin ich doch auch der Meinung, dass es dann besser wäre es jetzt schon zu erlösen... aber es gibt immer wieder Ausnahmen .. oder Wunder wenn man es so sehen will, und wenn man Famis Beiträge liest, handelt es sich in ihrem Fall wohl um einen kleinen Kämpfer und ich persönlich versuche mal Hoffnung und Trost zu spenden - als gleich ein Worst Case Szenario zu beschreiben und sie noch mehr fertig zu machen.

und zum Thema Akne .. es tut mir jeder leid der damit leben muss.. sowohl meine Mutter (hatte) als auch meine Schwester hat schlimmste Akne .. ich habe sie auch, aber nicht im Gesicht.
Mein Körper ist aber voller Narben - Lippe (Unfall) und Knie (6 OPs) ... aber nie im Leben wäre mir eingefallen, mich davon einschränken zu lassen .. ich trage trotzdem Röcke, die oberhalb der Knie enden und wenn es wem nicht passt (hab ich schon mal gehört - "findest du wirklich dass du das nicht verstecken solltest") soll er sich zum Teufel scheren - weil ich bin wie ich bin ..

Und die Nebenwirkungen von diesem Medikament - ausser auf den Embryo, sondern auch auf die Anwenderin - find ich auch bedenklich (weiss nicht wie es bei dir war) aber eine Kollegin von mir, die es nahm, hat davon so trockene Hände und Füsse bekommen (Wirkung trocknet anscheinend ja die Haut aus.. ist ja gewünscht) dass sie trotz einschmieren mit Fettcremen und Handschuhe und Socken drüber die Haut in Fetzen runtergegangen ist und sich entzündet hat.. also ich weiss nicht ob mir das im Krankheitsfall Akne wert wäre.

LG

Artzbesuch
Liebe Freunde,

ja so möchte ich euch heute nennen. So nah fühle ich euch alle. Ich möchte damit sagen, dass ich eure Mitgefühl und Versuche mir zu helfen, Trost zu spenden oder einfach Rat zu geben sehr zu schätzen weiß. Jede von euch hat für sich auch Recht...

Nun zu Heute. Ich war bei FA, meine neue FA. Der Test war positiv, was mich aber wenig überraschte. Auf dem Ultraschall war nichts zu sehen, das war auch nicht überraschend, denn ich bin gerade 4+2 SS Wochen (gezählt von Anfang der letzten Periode, Mütter unter uns wissen was ich meine).

Als ich der FA daran errinnert habe, dass ich in einer Aknenorminbehandlung bin, war es für sie klar, dass ich abtreiben muss. Ich habe mir aufgeschrieben, dass ich seit der Befruchtung 12 Tage 10 mg genommen habe und davor 9 Tage 10 mg. Es hat sie aber nicht interessiert, wahrscheinlicht ist die Menge egal...

Die FA meinte nur, dass wir mit der Abtreibung abwarten müssen, bis sie feststellt, ob die Schwangerschaft in der Gebärmutter ist und das Herz schlägt. Allerdings habe ich über eine Abtreibungspille gelesen, die ab ersten Tag der letzten Periode bis zu 8 SS Woche eingesetzt wird. Das habe ich die Ärtztin auch gesagt, aber sie meinte, sie wird erst die Schwangerschaft am Ultraschall feststellen und mich dann an einer Praxis überweisen, die auch medikamentöse Abtreibung durchführt.

Kurz nach der Untersuchung (die auch kurz war) gab sie mir ein Zettel mit der Adresse eines Beratungszentrums für Schwangerschaftskonflikte. Und das wars schon.

Danach bin ich zu diesem Zentrum gegangen, wo ich mir die Seele ausgeheult habe. Ich habe dem Mann erklärt, dass ich nicht abwarten kann, dass das Herz meines Kindes schlägt, um ihm dann töten zu lassen. Er war sehr verständnisvoll und hat mir eine Adresse gegeben, die mit der Abtreibungspille gute Erfahrungen gemacht haben. Dort habe ich einen Termin für Dienstag bekommen...
Das ist der einzige Trost für mich, wenn ich es schaffe die Abtreibung so weit nach vorne zu verlegen, dass das Herz noch nicht schlägt...

Ich werde die Schwangerschaft wohl abbrechen müssen... Ich habe noch zwei Kinder, die mich auch brauchen. Wenn das so ist, dass das Kind schwer behindert ist, habe ich nur die drei Möglichkeiten- abzutreiben, ihm zu behalten oder zur Addoption zu geben. So wie einige von euch schon erwähnt haben, braucht ein SCHWER behindertes Kind sehr viel Zuneigung, Pflege und Liebe. Das brauchen aber so wie eigentlich alle Kinder auch meine andere 2 Kinder ...Und eigene Kind ins Heim zu schicken oder zu Addoption frei zu geben, könnte ich glaube ich auch nicht. Was ist, wenn die Pflegefamilie, Heim oder was auch immer nicht lieb zu ihm ist (die Möglichkeit besteht) und es sich aber nicht wehren kann. Man kann kranke Kinder noch weniger zur Addoption abgeben als gesunde (es ist nur meine Meinung).

Ich bin nach wie vor hin und her gerissen. Es ist eine schreckliche Situation, ich glaube die schlimmste in meinem Leben. Aber was habe ich mir dabei gedacht, als ich mit der Therapie angefangen habe, 100% Sicherheit gibt es nur bei Sterilisation. Es war so dumm von mir und dafür muss ich jetzt bezahlen, un zwar mit dem Leben meines ungeborenen Kindes.
Und wenn ich daran denke, dass es Frauen gibt die alles dafür geben würden eigenes Kind zu haben...

Ich werde euch weiterhin schreiben und in den nächsten Tage auch sehr brauche. Danke, dass es euch gibt.

LG

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6. Juni 2011 um 23:27
In Antwort auf opal_12967797

Ich hoffe Fami schreibt bald, wie es ihr geht...
und was der Arzt gesagt hat...

Ich glaube dir schon, dass du dich auskennst und dass du wahrscheinlich auch Recht haben wirst - aber du schreibst es wirklich sehr hart... wenn eine Frau in der schwierigen Lage ist, dann sollte sie zum Arzt gehen ... siehe meinen ersten Beitrag, den ich ihr geschrieben hab, es wird sich erst herausstellen, wenn sie eine Untersuchung hat, wenn der FA da schon eine schwere Missbildung feststellt und es unwahrscheinlich ist, dass es wenn überhaupt ein Leben voller Qualen für das Kleine wird, bin ich doch auch der Meinung, dass es dann besser wäre es jetzt schon zu erlösen... aber es gibt immer wieder Ausnahmen .. oder Wunder wenn man es so sehen will, und wenn man Famis Beiträge liest, handelt es sich in ihrem Fall wohl um einen kleinen Kämpfer und ich persönlich versuche mal Hoffnung und Trost zu spenden - als gleich ein Worst Case Szenario zu beschreiben und sie noch mehr fertig zu machen.

und zum Thema Akne .. es tut mir jeder leid der damit leben muss.. sowohl meine Mutter (hatte) als auch meine Schwester hat schlimmste Akne .. ich habe sie auch, aber nicht im Gesicht.
Mein Körper ist aber voller Narben - Lippe (Unfall) und Knie (6 OPs) ... aber nie im Leben wäre mir eingefallen, mich davon einschränken zu lassen .. ich trage trotzdem Röcke, die oberhalb der Knie enden und wenn es wem nicht passt (hab ich schon mal gehört - "findest du wirklich dass du das nicht verstecken solltest") soll er sich zum Teufel scheren - weil ich bin wie ich bin ..

Und die Nebenwirkungen von diesem Medikament - ausser auf den Embryo, sondern auch auf die Anwenderin - find ich auch bedenklich (weiss nicht wie es bei dir war) aber eine Kollegin von mir, die es nahm, hat davon so trockene Hände und Füsse bekommen (Wirkung trocknet anscheinend ja die Haut aus.. ist ja gewünscht) dass sie trotz einschmieren mit Fettcremen und Handschuhe und Socken drüber die Haut in Fetzen runtergegangen ist und sich entzündet hat.. also ich weiss nicht ob mir das im Krankheitsfall Akne wert wäre.

LG

msg

Naja, fertigmachen war eigentlich nicht meine Absicht. Ich wollte die medizinische Sicht beschreiben, nachdem fami ja von emotionaler Seite her schon viele Antworten erhalten hatte. Ich bin einfach ein Mensch, der versucht, die Dinge zu sehen wie sie nun mal sind, und nichts zu verklären oder zu beschönigen oder auf ein Wunder zu hoffen.

Akne, nun gut, das sieht jeder anders. Hätte ich Narben an den Beinen oder am Rücken, würde es mich weniger stören, da man es im Alltag verdecken kann, wenn man will. Kannst du dir vorstellen, wie schwierig es ist, als Studentin einen Nebenjob als Kellnerin oder Aushilfe zu bekommen, wenn das Gesicht von Akne "entstellt" ist? So eine will niemand in seinem Laden beschäftigen! Das Gesicht kann man halt eben nun mal nicht so einfach verdecken, und auch Make up hilft hier nur begrenzt - weshalb es im Beruf durchaus hinderlich ist.

Ich weiß, dass Isotretinoin auch starke Nebenwirkungen für die Anwenderin haben kann. Ich hatte soweit eigentlich Glück, bei mir ist lediglich die Haut an den Beinen etwas trockener geworden, und ich hatte extrem spröde Lippen, ich habe monatelang stündlich geschmiert, geschmiert, geschmiert auf den Lippen. Außerdem sind meine Augen jetzt recht lichtempfindlich, auch nach der Behandlung. Die trockene Haut ist jetzt wieder weg. Ich konnte mit diesen Nebenwirkungen gut umgehen, ich weiß aber auch, dass viele viel heftigere Nebenwirkungen haben. Da muss man entscheiden, wie viel noch toleriert werden kann, und wann das Medikament abgesetzt werden muss, das ist ja bei jedem anders. Ich habe die Nebenwirkungen gern in Kauf genommen, da ich jetzt meine Akne los bin.

LG

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6. Juni 2011 um 23:47
In Antwort auf nevada_12540676

Artzbesuch
Liebe Freunde,

ja so möchte ich euch heute nennen. So nah fühle ich euch alle. Ich möchte damit sagen, dass ich eure Mitgefühl und Versuche mir zu helfen, Trost zu spenden oder einfach Rat zu geben sehr zu schätzen weiß. Jede von euch hat für sich auch Recht...

Nun zu Heute. Ich war bei FA, meine neue FA. Der Test war positiv, was mich aber wenig überraschte. Auf dem Ultraschall war nichts zu sehen, das war auch nicht überraschend, denn ich bin gerade 4+2 SS Wochen (gezählt von Anfang der letzten Periode, Mütter unter uns wissen was ich meine).

Als ich der FA daran errinnert habe, dass ich in einer Aknenorminbehandlung bin, war es für sie klar, dass ich abtreiben muss. Ich habe mir aufgeschrieben, dass ich seit der Befruchtung 12 Tage 10 mg genommen habe und davor 9 Tage 10 mg. Es hat sie aber nicht interessiert, wahrscheinlicht ist die Menge egal...

Die FA meinte nur, dass wir mit der Abtreibung abwarten müssen, bis sie feststellt, ob die Schwangerschaft in der Gebärmutter ist und das Herz schlägt. Allerdings habe ich über eine Abtreibungspille gelesen, die ab ersten Tag der letzten Periode bis zu 8 SS Woche eingesetzt wird. Das habe ich die Ärtztin auch gesagt, aber sie meinte, sie wird erst die Schwangerschaft am Ultraschall feststellen und mich dann an einer Praxis überweisen, die auch medikamentöse Abtreibung durchführt.

Kurz nach der Untersuchung (die auch kurz war) gab sie mir ein Zettel mit der Adresse eines Beratungszentrums für Schwangerschaftskonflikte. Und das wars schon.

Danach bin ich zu diesem Zentrum gegangen, wo ich mir die Seele ausgeheult habe. Ich habe dem Mann erklärt, dass ich nicht abwarten kann, dass das Herz meines Kindes schlägt, um ihm dann töten zu lassen. Er war sehr verständnisvoll und hat mir eine Adresse gegeben, die mit der Abtreibungspille gute Erfahrungen gemacht haben. Dort habe ich einen Termin für Dienstag bekommen...
Das ist der einzige Trost für mich, wenn ich es schaffe die Abtreibung so weit nach vorne zu verlegen, dass das Herz noch nicht schlägt...

Ich werde die Schwangerschaft wohl abbrechen müssen... Ich habe noch zwei Kinder, die mich auch brauchen. Wenn das so ist, dass das Kind schwer behindert ist, habe ich nur die drei Möglichkeiten- abzutreiben, ihm zu behalten oder zur Addoption zu geben. So wie einige von euch schon erwähnt haben, braucht ein SCHWER behindertes Kind sehr viel Zuneigung, Pflege und Liebe. Das brauchen aber so wie eigentlich alle Kinder auch meine andere 2 Kinder ...Und eigene Kind ins Heim zu schicken oder zu Addoption frei zu geben, könnte ich glaube ich auch nicht. Was ist, wenn die Pflegefamilie, Heim oder was auch immer nicht lieb zu ihm ist (die Möglichkeit besteht) und es sich aber nicht wehren kann. Man kann kranke Kinder noch weniger zur Addoption abgeben als gesunde (es ist nur meine Meinung).

Ich bin nach wie vor hin und her gerissen. Es ist eine schreckliche Situation, ich glaube die schlimmste in meinem Leben. Aber was habe ich mir dabei gedacht, als ich mit der Therapie angefangen habe, 100% Sicherheit gibt es nur bei Sterilisation. Es war so dumm von mir und dafür muss ich jetzt bezahlen, un zwar mit dem Leben meines ungeborenen Kindes.
Und wenn ich daran denke, dass es Frauen gibt die alles dafür geben würden eigenes Kind zu haben...

Ich werde euch weiterhin schreiben und in den nächsten Tage auch sehr brauche. Danke, dass es euch gibt.

LG

Liebe Fami,

ich finde es klasse, dass du jetzt schonmal den ersten Schritt gemacht hast und zum Arzt gegangen bist! Es ist jetzt wichtig, schnell zu handeln und die Entscheidung (in welche Richtung auch immer!) nicht lange aufzuschieben, das macht es nur noch schwerer.

Soweit ich weiß, ist die Menge an Isotretinoin tatsächlich irrelevant. Das Risiko für Missbildungen ist bereits dann stark erhöht, wenn nur eine geringe Menge Iso über einen kurzen Zeitraum während der SS eingenommen wurde. Und besonders in den ersten Wochen der SS, in der das Nervensystem und alle Organe des Kindes angelegt werden, ist das natürlich besonders kritisch.

Wie das bei einer Abtreibung genau läuft, ob man das schlagende Herz dazu bereits im Ultraschall sehen können muss, weiß ich leider nicht. Es würde aber schon Sinn machen, wenn die Ärztin sagt, man müsse warten, um sicher zu sein, dass der Embryo sich auch in der Gebärmutter eingenistet hat, rein theoretisch könnte er sich ja auch z.B. im Eileiter eingenistet haben (ist aber nur eine Vermutung von mir).

Ich finde es auch klasse, dass dir die Beratungsstelle geholfen hat und du dich mal richtig ausweinen konntest. Das ist wichtig, besonders wenn man sonst keinen zum Reden hat! Und noch schöner ist, dass der Herr dir auch wirklich zugehört hat und helfen konnte. Und du hast Recht, deine zwei Kinder brauchen dich schließlich auch! Es ist wichtig, alle Faktoren in die Überlegungen mit einzubeziehen. Das zeigt, dass du ein sehr großes Verantwortungsgefühl hast!

Und mit dem letzten Satz möchte ich gleich überleiten: Liebe fami, du hast nichts falsch gemacht! Du hast verhütet, mehrfach, und sogar die Pille danach genommen! Statistisch gesehen ist es extrem unwahrscheinlich, so schwanger zu werden... in dieser Hinsicht hattest du einfach unglaublich "Pech". Natürlich, du hast entschieden, Iso zu nehmen, aber du hast auch alles getan, um eine SS zu verhindern! So gesehen trifft dich keinerlei Schuld, bitte mach dir das klar. Du hast alles menschenmögliche getan, um eine SS zu verhindern. Es ist tragisch, dass du jetzt dafür "bezahlen" musst, aber bitte versuche, das ganze evtl mit therapeutischer Hilfe aufzuarbeiten und versuche zu erkennen, dass dich keine Schuld trifft! Du hast nichts falsch gemacht! Wir können nun mal nicht alles im Leben kontrollieren, es passieren unvorhergesehne Dinge, für die niemand etwas kann. Es ist wichtig, dass du diese Erfahrung gut verarbeiten und auch um dein Kind trauern kannst.

LG

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7. Juni 2011 um 7:53
In Antwort auf nevada_12540676

Artzbesuch
Liebe Freunde,

ja so möchte ich euch heute nennen. So nah fühle ich euch alle. Ich möchte damit sagen, dass ich eure Mitgefühl und Versuche mir zu helfen, Trost zu spenden oder einfach Rat zu geben sehr zu schätzen weiß. Jede von euch hat für sich auch Recht...

Nun zu Heute. Ich war bei FA, meine neue FA. Der Test war positiv, was mich aber wenig überraschte. Auf dem Ultraschall war nichts zu sehen, das war auch nicht überraschend, denn ich bin gerade 4+2 SS Wochen (gezählt von Anfang der letzten Periode, Mütter unter uns wissen was ich meine).

Als ich der FA daran errinnert habe, dass ich in einer Aknenorminbehandlung bin, war es für sie klar, dass ich abtreiben muss. Ich habe mir aufgeschrieben, dass ich seit der Befruchtung 12 Tage 10 mg genommen habe und davor 9 Tage 10 mg. Es hat sie aber nicht interessiert, wahrscheinlicht ist die Menge egal...

Die FA meinte nur, dass wir mit der Abtreibung abwarten müssen, bis sie feststellt, ob die Schwangerschaft in der Gebärmutter ist und das Herz schlägt. Allerdings habe ich über eine Abtreibungspille gelesen, die ab ersten Tag der letzten Periode bis zu 8 SS Woche eingesetzt wird. Das habe ich die Ärtztin auch gesagt, aber sie meinte, sie wird erst die Schwangerschaft am Ultraschall feststellen und mich dann an einer Praxis überweisen, die auch medikamentöse Abtreibung durchführt.

Kurz nach der Untersuchung (die auch kurz war) gab sie mir ein Zettel mit der Adresse eines Beratungszentrums für Schwangerschaftskonflikte. Und das wars schon.

Danach bin ich zu diesem Zentrum gegangen, wo ich mir die Seele ausgeheult habe. Ich habe dem Mann erklärt, dass ich nicht abwarten kann, dass das Herz meines Kindes schlägt, um ihm dann töten zu lassen. Er war sehr verständnisvoll und hat mir eine Adresse gegeben, die mit der Abtreibungspille gute Erfahrungen gemacht haben. Dort habe ich einen Termin für Dienstag bekommen...
Das ist der einzige Trost für mich, wenn ich es schaffe die Abtreibung so weit nach vorne zu verlegen, dass das Herz noch nicht schlägt...

Ich werde die Schwangerschaft wohl abbrechen müssen... Ich habe noch zwei Kinder, die mich auch brauchen. Wenn das so ist, dass das Kind schwer behindert ist, habe ich nur die drei Möglichkeiten- abzutreiben, ihm zu behalten oder zur Addoption zu geben. So wie einige von euch schon erwähnt haben, braucht ein SCHWER behindertes Kind sehr viel Zuneigung, Pflege und Liebe. Das brauchen aber so wie eigentlich alle Kinder auch meine andere 2 Kinder ...Und eigene Kind ins Heim zu schicken oder zu Addoption frei zu geben, könnte ich glaube ich auch nicht. Was ist, wenn die Pflegefamilie, Heim oder was auch immer nicht lieb zu ihm ist (die Möglichkeit besteht) und es sich aber nicht wehren kann. Man kann kranke Kinder noch weniger zur Addoption abgeben als gesunde (es ist nur meine Meinung).

Ich bin nach wie vor hin und her gerissen. Es ist eine schreckliche Situation, ich glaube die schlimmste in meinem Leben. Aber was habe ich mir dabei gedacht, als ich mit der Therapie angefangen habe, 100% Sicherheit gibt es nur bei Sterilisation. Es war so dumm von mir und dafür muss ich jetzt bezahlen, un zwar mit dem Leben meines ungeborenen Kindes.
Und wenn ich daran denke, dass es Frauen gibt die alles dafür geben würden eigenes Kind zu haben...

Ich werde euch weiterhin schreiben und in den nächsten Tage auch sehr brauche. Danke, dass es euch gibt.

LG

Liebe Fami ...
Es tut mir unendlich leid, was du durchmachen musst. Ich weine mit dir. Ich verstehe deine Trauer und kann dir nur sagen - du kannst nichts dafür, du hast alles gemacht, was du machen konntest. Ich weiss nicht ob man positive Seite in dem Fall sagen kann .. ich würde so denken ... es ist noch sehr sehr frisch und da du so schnell handeln kannst, ist es für das Kleine sicher kein Schmerz. Wenn es sein muss, dann eher früher den später.

Das mit dem Herzschlag verwundert micht, was ich verstehe, dass man sehen muss wo es sich befindet - aber das tut man doch auch schon wenn man die Fruchtblase mit Dottersack sieht - und soweit ich mich erinnere ist das in der 6. Woche.. muss man da wirklich bis zur 8. warten, wenn das Herz schon schlägt?
Ich hoffe, du findest eine Möglichkeit es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen.

Eine andere Forumsteilnehmerin hat ihr Kleines bei ihrem Papa begraben - vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit, in irgendeiner Weise, dich von deinem Kleinen zu verabschieden. Vielleicht hilft das.

Ich selbst hatte ja diesen Garnichts-Effekt (bei Ganz oder Garnichts - nach der OP) und hatte (wenn ich jetzt an dich denke muss ich sagen Gott sei dank) eine FG (mir wurde die Entscheidung quasi abgenommen). Trotzdem tut es mir noch leid, dass ich es damals einfach runtergespült habe .. war aber im ersten Moment zu schockiert und hatte auch schon zuviel Blut verloren, konnte fast nicht mehr stehen.. aber im Nachhinein denk ich manchmal, dass ich es begraben hätte sollen.

Ich denke du wirst es schaffen, die Trauer zu überwinden.. du hast wunderbare Kinder und einen Mann .. du gehörst nicht zu den Frauen, die sich gegen ein Leben entschieden haben, weil es einfach nicht passt, sondern zu jenen die trotz aller Liebe zu dem Kind es gehen lassen müssen.
Ich sehe eine Abtreibung in diesem Fall mehr wie eine FG - Abtreibung ist für mich eine Entscheidung .. in so einem Fall ist es nur eine Verkürzung von Leid. Und deshalb musst du dir keine Schuld geben.

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7. Juni 2011 um 10:22
In Antwort auf opal_12967797

Liebe Fami ...
Es tut mir unendlich leid, was du durchmachen musst. Ich weine mit dir. Ich verstehe deine Trauer und kann dir nur sagen - du kannst nichts dafür, du hast alles gemacht, was du machen konntest. Ich weiss nicht ob man positive Seite in dem Fall sagen kann .. ich würde so denken ... es ist noch sehr sehr frisch und da du so schnell handeln kannst, ist es für das Kleine sicher kein Schmerz. Wenn es sein muss, dann eher früher den später.

Das mit dem Herzschlag verwundert micht, was ich verstehe, dass man sehen muss wo es sich befindet - aber das tut man doch auch schon wenn man die Fruchtblase mit Dottersack sieht - und soweit ich mich erinnere ist das in der 6. Woche.. muss man da wirklich bis zur 8. warten, wenn das Herz schon schlägt?
Ich hoffe, du findest eine Möglichkeit es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen.

Eine andere Forumsteilnehmerin hat ihr Kleines bei ihrem Papa begraben - vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit, in irgendeiner Weise, dich von deinem Kleinen zu verabschieden. Vielleicht hilft das.

Ich selbst hatte ja diesen Garnichts-Effekt (bei Ganz oder Garnichts - nach der OP) und hatte (wenn ich jetzt an dich denke muss ich sagen Gott sei dank) eine FG (mir wurde die Entscheidung quasi abgenommen). Trotzdem tut es mir noch leid, dass ich es damals einfach runtergespült habe .. war aber im ersten Moment zu schockiert und hatte auch schon zuviel Blut verloren, konnte fast nicht mehr stehen.. aber im Nachhinein denk ich manchmal, dass ich es begraben hätte sollen.

Ich denke du wirst es schaffen, die Trauer zu überwinden.. du hast wunderbare Kinder und einen Mann .. du gehörst nicht zu den Frauen, die sich gegen ein Leben entschieden haben, weil es einfach nicht passt, sondern zu jenen die trotz aller Liebe zu dem Kind es gehen lassen müssen.
Ich sehe eine Abtreibung in diesem Fall mehr wie eine FG - Abtreibung ist für mich eine Entscheidung .. in so einem Fall ist es nur eine Verkürzung von Leid. Und deshalb musst du dir keine Schuld geben.

So wie ich das immer mehr lese
schaut es in ihrem traurigen Fall wirklich so aus, als würde das Kind nicht einmal behindert auf die Welt kommen, sondern schon während der SS die Behinderung so schlimm sein, daß es garnicht zur Geburt kommt.
Wie du aus meinen sonstigen Beiträgen lesen kannst - bin ich ja prizipell total dagegen, dass man einfach so mir nichts dir nichts abtreibt und auch wegen leichter Behinderung abtreibt.
Da ich aber auf der anderen Seite für Euthanasie bin (also auch bei lebenden Menschen nicht der Meinung bin, wenn sie es wünschen zu sterben, da ihr Leben nur mehr aus Schmerz besteht - und es wird aber in den meisten Ländern trotzdem bis zum Schluss rausgezogen - ist das wirklich so lebenswert??), würde ich in diesem Fall wirklich denke das sie doch besser handelt .. auch wenn mir das Herz blutet
Aber ich weiss nicht, ob es für Fami besser wäre, wenn sie doch den Versuch startet und dann das Baby in der 30. Woche im Mutterleib stirbt oder dann abgetrieben werden muss.
Ach mein Gott.. Fami .. ich bete (bin zwar nicht katholisch .. aber spirituell) für dich, daß dir die Entscheidung vielleicht noch abgenommen wird und dein Kind von selbst geht - dann müsstest du dich nicht so mit dieser grausamen Entscheidung quälen.

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7. Juni 2011 um 12:24
In Antwort auf nevada_12540676

Artzbesuch
Liebe Freunde,

ja so möchte ich euch heute nennen. So nah fühle ich euch alle. Ich möchte damit sagen, dass ich eure Mitgefühl und Versuche mir zu helfen, Trost zu spenden oder einfach Rat zu geben sehr zu schätzen weiß. Jede von euch hat für sich auch Recht...

Nun zu Heute. Ich war bei FA, meine neue FA. Der Test war positiv, was mich aber wenig überraschte. Auf dem Ultraschall war nichts zu sehen, das war auch nicht überraschend, denn ich bin gerade 4+2 SS Wochen (gezählt von Anfang der letzten Periode, Mütter unter uns wissen was ich meine).

Als ich der FA daran errinnert habe, dass ich in einer Aknenorminbehandlung bin, war es für sie klar, dass ich abtreiben muss. Ich habe mir aufgeschrieben, dass ich seit der Befruchtung 12 Tage 10 mg genommen habe und davor 9 Tage 10 mg. Es hat sie aber nicht interessiert, wahrscheinlicht ist die Menge egal...

Die FA meinte nur, dass wir mit der Abtreibung abwarten müssen, bis sie feststellt, ob die Schwangerschaft in der Gebärmutter ist und das Herz schlägt. Allerdings habe ich über eine Abtreibungspille gelesen, die ab ersten Tag der letzten Periode bis zu 8 SS Woche eingesetzt wird. Das habe ich die Ärtztin auch gesagt, aber sie meinte, sie wird erst die Schwangerschaft am Ultraschall feststellen und mich dann an einer Praxis überweisen, die auch medikamentöse Abtreibung durchführt.

Kurz nach der Untersuchung (die auch kurz war) gab sie mir ein Zettel mit der Adresse eines Beratungszentrums für Schwangerschaftskonflikte. Und das wars schon.

Danach bin ich zu diesem Zentrum gegangen, wo ich mir die Seele ausgeheult habe. Ich habe dem Mann erklärt, dass ich nicht abwarten kann, dass das Herz meines Kindes schlägt, um ihm dann töten zu lassen. Er war sehr verständnisvoll und hat mir eine Adresse gegeben, die mit der Abtreibungspille gute Erfahrungen gemacht haben. Dort habe ich einen Termin für Dienstag bekommen...
Das ist der einzige Trost für mich, wenn ich es schaffe die Abtreibung so weit nach vorne zu verlegen, dass das Herz noch nicht schlägt...

Ich werde die Schwangerschaft wohl abbrechen müssen... Ich habe noch zwei Kinder, die mich auch brauchen. Wenn das so ist, dass das Kind schwer behindert ist, habe ich nur die drei Möglichkeiten- abzutreiben, ihm zu behalten oder zur Addoption zu geben. So wie einige von euch schon erwähnt haben, braucht ein SCHWER behindertes Kind sehr viel Zuneigung, Pflege und Liebe. Das brauchen aber so wie eigentlich alle Kinder auch meine andere 2 Kinder ...Und eigene Kind ins Heim zu schicken oder zu Addoption frei zu geben, könnte ich glaube ich auch nicht. Was ist, wenn die Pflegefamilie, Heim oder was auch immer nicht lieb zu ihm ist (die Möglichkeit besteht) und es sich aber nicht wehren kann. Man kann kranke Kinder noch weniger zur Addoption abgeben als gesunde (es ist nur meine Meinung).

Ich bin nach wie vor hin und her gerissen. Es ist eine schreckliche Situation, ich glaube die schlimmste in meinem Leben. Aber was habe ich mir dabei gedacht, als ich mit der Therapie angefangen habe, 100% Sicherheit gibt es nur bei Sterilisation. Es war so dumm von mir und dafür muss ich jetzt bezahlen, un zwar mit dem Leben meines ungeborenen Kindes.
Und wenn ich daran denke, dass es Frauen gibt die alles dafür geben würden eigenes Kind zu haben...

Ich werde euch weiterhin schreiben und in den nächsten Tage auch sehr brauche. Danke, dass es euch gibt.

LG

Liebe fami,

nachdem was du von deinen terminen gestern erzählst, möchte ich dich am liebsten erst mal in den arm nehmen und mit dir weinen.

mir scheint es so, dass niemand deinen schmerz wirklich wahrnimmt.
du würdest dich so gerne auf dein kind freuen, du machst dir unendliche vorwürfe wegen der behandlung, die du ja sicher aus gutem grund auf dich genommen hast...

nun bist du hin und her gerissen und meinst es sei das beste für dich und dein baby, wenn du dich von ihm trennst, bevor sein herz schlägt?
aber dabei schlägt dein herz schon für dein baby und du hast genug liebe für deine beiden großen und hättest sie sicher für dein kleines dazu!!!

es kommt mir so vor als ob niemand dir in all dem wirklich beisteht.......

dein mann kümmert sich um eure kinder, das ist super! aber mir scheint, du willst ihn gar nicht noch mehr belasten und nimmst jetzt die ganze verantwortung auf dich.
die ärzte und berater nehmen sich wenig zeit - schicken dich weiter?
deiner alten frauenärztin konntest du wohl gar nicht mehr vertrauen?

ich denke du brauchst jetzt vor allem jemanden der dir zuhört; der dir hilft deine gedanken zu sortieren, der mit dir aus dem hin und her einen gangbaren weg herausfindet!

ich möchte dir gern jemanden empfehlen, der sich wirklich die zeit nimmt die jetzt nötig ist damit du all deine gedanken aussprechen kannst. beraterinnen, die außerdem auch die fachleute an der hand haben, die das risiko jetzt gut abwägen können.

im forum sind die möglichkeiten zu helfen doch begrenzt und ich wünsche dir, dass du neben guten freunden jetzt auch wirklich kompetente hilfe bekommst.
bei profemina.de kannst du diese hilfe bestimmt finden und ich mach dir ganz doll mut dort anzurufen.
du findest die kostenlose telefonnummer im internet.

bitte gönn dir diese unterstützung bevor du unter zeitdruck eine entscheidung triffst, die dir evtl. dein herz noch schwerer macht.

ich denke ganz doll an dich.
linda

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7. Juni 2011 um 12:57
In Antwort auf linda044

Liebe fami,

nachdem was du von deinen terminen gestern erzählst, möchte ich dich am liebsten erst mal in den arm nehmen und mit dir weinen.

mir scheint es so, dass niemand deinen schmerz wirklich wahrnimmt.
du würdest dich so gerne auf dein kind freuen, du machst dir unendliche vorwürfe wegen der behandlung, die du ja sicher aus gutem grund auf dich genommen hast...

nun bist du hin und her gerissen und meinst es sei das beste für dich und dein baby, wenn du dich von ihm trennst, bevor sein herz schlägt?
aber dabei schlägt dein herz schon für dein baby und du hast genug liebe für deine beiden großen und hättest sie sicher für dein kleines dazu!!!

es kommt mir so vor als ob niemand dir in all dem wirklich beisteht.......

dein mann kümmert sich um eure kinder, das ist super! aber mir scheint, du willst ihn gar nicht noch mehr belasten und nimmst jetzt die ganze verantwortung auf dich.
die ärzte und berater nehmen sich wenig zeit - schicken dich weiter?
deiner alten frauenärztin konntest du wohl gar nicht mehr vertrauen?

ich denke du brauchst jetzt vor allem jemanden der dir zuhört; der dir hilft deine gedanken zu sortieren, der mit dir aus dem hin und her einen gangbaren weg herausfindet!

ich möchte dir gern jemanden empfehlen, der sich wirklich die zeit nimmt die jetzt nötig ist damit du all deine gedanken aussprechen kannst. beraterinnen, die außerdem auch die fachleute an der hand haben, die das risiko jetzt gut abwägen können.

im forum sind die möglichkeiten zu helfen doch begrenzt und ich wünsche dir, dass du neben guten freunden jetzt auch wirklich kompetente hilfe bekommst.
bei profemina.de kannst du diese hilfe bestimmt finden und ich mach dir ganz doll mut dort anzurufen.
du findest die kostenlose telefonnummer im internet.

bitte gönn dir diese unterstützung bevor du unter zeitdruck eine entscheidung triffst, die dir evtl. dein herz noch schwerer macht.

ich denke ganz doll an dich.
linda

Liebe Linda


du hast es richtig erfasst, wie ich mich im Moment fühle. Bis auf euch hier, ist keiner da der mir sagt, ich kann das Kind behalten, oder das Baby muss nicht zu 90 % behindert sein.

Ich habe eine Seite im Internet gefunden, wo man die Angaben zur Medikamenteinname schickt und die checken das Risiko. Allerdings ist der dort vorhandenen Fragebogen nur von Ärtze auszufüllen und zu versenden. Aber an wem soll ich mich wenden?

Ich rufe dort an, habe noch ein bisschen Zeit bis Dienstag.

Danke dir und ganz liebe Grüße Fami

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7. Juni 2011 um 15:44
In Antwort auf nevada_12540676

Liebe Linda


du hast es richtig erfasst, wie ich mich im Moment fühle. Bis auf euch hier, ist keiner da der mir sagt, ich kann das Kind behalten, oder das Baby muss nicht zu 90 % behindert sein.

Ich habe eine Seite im Internet gefunden, wo man die Angaben zur Medikamenteinname schickt und die checken das Risiko. Allerdings ist der dort vorhandenen Fragebogen nur von Ärtze auszufüllen und zu versenden. Aber an wem soll ich mich wenden?

Ich rufe dort an, habe noch ein bisschen Zeit bis Dienstag.

Danke dir und ganz liebe Grüße Fami

Das ist ja wirklich eine super Idee
wenn sich die Ärzte wieder nur absichern wollen - wäre das eine gute Stelle .. vielleicht können die dir eine Prognose geben und dann kannst du nochmal entscheiden, ob du die 10%, 20% oder was auch immer rauskommt Risiko eingehen willst... drück dir jedenfalls die Daumen. Die Hoffnung stirbt zuletzt,

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8. Juni 2011 um 23:31

Entschuldigung
,dass ich erst jetzt schreibe.

Zwar habe ich bereits einen Termin für die medizinische Abtreibung (Dienstag, 14.06). Aber noch habe ich mich nicht ganz damit abgefunden. Die Schwangerschaft fühlt sich so stabil an, sodass ich mir nicht glauben kann, dass mein Baby behindert ist.
Deshalb suche ich weiter nach zuverlässigen Informationen und
herausgefunden, dass teratogene wie aknenormin bzw. vitamin a, ab 18 bis 85 tag nach der befruchtung besonders fruchtschädigend sind. Und ich habe die therapie nur bis zu 13 tag nach der befruchtung geführt und insgesamt nur 21 tablette je 10 mg eingenommen..

Weiterhin steht in der Packungsbeilage, dass man 1 Monat nach der Therapieende schwanger werden kann und für mich handelt sich in der Realität um noch weniger. Denn wir wissen, dass sich die Pharmaindustrie für solche Fälle absichert und diese Frist bestimmt hochgepuscht wurde...

Heute habe ich einem Prof. für experimentelle Gebutsmedizin an der Charite Berlin angeschrieben und ihm die Situation genau geschildert. Ich hoffe, dass er mir eine genauere Antwort auf die Frage geben kann wie hoch ist in meinem Fall die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby stark behindert wird.
Ich hoffe nur, dass er mir zurückschreibt....

ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Danke, dass es euch gibt.

LG fam

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9. Juni 2011 um 0:12
In Antwort auf nevada_12540676

Entschuldigung
,dass ich erst jetzt schreibe.

Zwar habe ich bereits einen Termin für die medizinische Abtreibung (Dienstag, 14.06). Aber noch habe ich mich nicht ganz damit abgefunden. Die Schwangerschaft fühlt sich so stabil an, sodass ich mir nicht glauben kann, dass mein Baby behindert ist.
Deshalb suche ich weiter nach zuverlässigen Informationen und
herausgefunden, dass teratogene wie aknenormin bzw. vitamin a, ab 18 bis 85 tag nach der befruchtung besonders fruchtschädigend sind. Und ich habe die therapie nur bis zu 13 tag nach der befruchtung geführt und insgesamt nur 21 tablette je 10 mg eingenommen..

Weiterhin steht in der Packungsbeilage, dass man 1 Monat nach der Therapieende schwanger werden kann und für mich handelt sich in der Realität um noch weniger. Denn wir wissen, dass sich die Pharmaindustrie für solche Fälle absichert und diese Frist bestimmt hochgepuscht wurde...

Heute habe ich einem Prof. für experimentelle Gebutsmedizin an der Charite Berlin angeschrieben und ihm die Situation genau geschildert. Ich hoffe, dass er mir eine genauere Antwort auf die Frage geben kann wie hoch ist in meinem Fall die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby stark behindert wird.
Ich hoffe nur, dass er mir zurückschreibt....

ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Danke, dass es euch gibt.

LG fam

Hallo fami!

Schön, dass du uns nochmal schreibst!

Ich finde es gut, dass du weiter nach Informationen suchst! Beachte aber, dass gerade im Internet viel Mist steht; es ist schwer, im Internet seriöse Quellen zu finden. Daher hoffe ich sehr, dass dir der Arzt, den du angeschrieben hast, weiterhelfen kann!

Man spürt, wie sehr du dieses Baby willst. Über die Angabe von bestimmten Tagen ab Befruchtung weiß ich nicht Bescheid, aber auch wenn es heißt "besonders fruchtschädigend", heißt das im Umkehrschluss ja nicht, dass es außerhalb dieser Zeit "kaum / gar nicht fruchtschädigend" ist! Auch die Menge des eingenommenen Isotretinoins spielt für die fruchtschädigenden Effekte keine Rolle!

Ich denke, dieser Arzt wird sich hüten, eine genaue Prozentangabe zu geben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind Missbildungen davonträgt. Man kann es einfach nicht abschätzen, und momentan im Ultraschall noch nichts sehen. Bedenke bitte, dass die ausgeklügeltere Pränataldiagnostik erst viel später in der SS möglich ist. Werden dann Missbildungen festgestellt und eine Spätabtreibung kommt in Betracht, wäre das sicherlich noch schwerer zu händeln als eine möglichst frühzeitige Abtreibung!

Trotzdem finde ich es klasse, dass du dir von allen Seiten Hilfe und Informationen holst! Bis Dienstag ist ja noch ein bisschen Zeit - schlimmstenfalls sagst du den Termin halt ab - nutze die Zeit, um die alle Informationen und Unterstützung zu holen, die du brauchst! Denn egal, wie du dich entscheidest: Das wichtigste ist, dass du am Ende hinter deiner Entscheidung stehst und das Gefühl hast, das richtige getan zu haben!

Bitte, halte uns auf dem Laufenden! Mich interessiert es (auch persönlich) sehr, wie sich der Prof. äußern wird!

LG, raspberrygirl

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9. Juni 2011 um 7:12
In Antwort auf inga_12318446

Hallo fami!

Schön, dass du uns nochmal schreibst!

Ich finde es gut, dass du weiter nach Informationen suchst! Beachte aber, dass gerade im Internet viel Mist steht; es ist schwer, im Internet seriöse Quellen zu finden. Daher hoffe ich sehr, dass dir der Arzt, den du angeschrieben hast, weiterhelfen kann!

Man spürt, wie sehr du dieses Baby willst. Über die Angabe von bestimmten Tagen ab Befruchtung weiß ich nicht Bescheid, aber auch wenn es heißt "besonders fruchtschädigend", heißt das im Umkehrschluss ja nicht, dass es außerhalb dieser Zeit "kaum / gar nicht fruchtschädigend" ist! Auch die Menge des eingenommenen Isotretinoins spielt für die fruchtschädigenden Effekte keine Rolle!

Ich denke, dieser Arzt wird sich hüten, eine genaue Prozentangabe zu geben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind Missbildungen davonträgt. Man kann es einfach nicht abschätzen, und momentan im Ultraschall noch nichts sehen. Bedenke bitte, dass die ausgeklügeltere Pränataldiagnostik erst viel später in der SS möglich ist. Werden dann Missbildungen festgestellt und eine Spätabtreibung kommt in Betracht, wäre das sicherlich noch schwerer zu händeln als eine möglichst frühzeitige Abtreibung!

Trotzdem finde ich es klasse, dass du dir von allen Seiten Hilfe und Informationen holst! Bis Dienstag ist ja noch ein bisschen Zeit - schlimmstenfalls sagst du den Termin halt ab - nutze die Zeit, um die alle Informationen und Unterstützung zu holen, die du brauchst! Denn egal, wie du dich entscheidest: Das wichtigste ist, dass du am Ende hinter deiner Entscheidung stehst und das Gefühl hast, das richtige getan zu haben!

Bitte, halte uns auf dem Laufenden! Mich interessiert es (auch persönlich) sehr, wie sich der Prof. äußern wird!

LG, raspberrygirl

Liebe Rasberrygirl
ich freue mich sehr, dass unter uns eine gibts, die die medizinische Steite nicht aus dem Blickt lässt und vor allem medizinische Kenntnisse auch hat. Danke für deinen Ansatz.

Klar ist das nur kleine Hoffnung. Ich möchte aber alles probiert haben bevor ich mich leicher Hand für die Abtreibung entschieden habe.
Ich denke auch, dass der Professor mir nicht eine Abtreibung abraten wird. Ich hoffe, aber dass er trotzdem schreibt.

Ich werde natürlich hier weiterhin schreiben. Wünsche euch alle einen schönen Tag

LG Fami

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9. Juni 2011 um 9:50
In Antwort auf inga_12318446

Liebe Annabell,

ich habe lediglich die medizinische Seite beschrieben, da hier einige nicht über dieses Medikament Bescheid wussten.

Nie habe ich geschrieben, ein Leben mit Behinderung sei nichts wert. Ich finde jedoch wichtig, klarzumachen, was alles passieren kann. Wenn man sich aller Risiken bewusst ist, kann man erst dann eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, egal in welche Richtung.

Und nochmals, es ist ein Unterschied, ob jemand leicht oder schwerst missgebildet ist, ob körperlich oder geistig. Unter Isotretinoin Einnahme wird ein Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit geistig schwerst behindert auf die Welt kommen (durch Missbildungen im Zentralnervensystem). Sprich, dieses Kind wird sein Leben lang auf Hilfe anderer angewiesen sein... die Mutter pflegt es, so lang es geht, und wenn sie dafür zu alt ist, kommt das Kind dann in ein Heim für Behinderte? Ist es das, was eine Mutter für ihr Kind will?

Wenn eine Mutter das will, verurteile ich sie dafür nicht. Sie hat dann sicherlich ein sehr schweres Kreuz zu tragen. Allerdings unterstütze ich auch jede Frau, die das eben nicht kann.

Und nochmals: aus medizinischer Sicht wäre eine Abtreibung das richtige, es handelt sich um eine medizinische Indikation! Aus emotionaler Sicht kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein.

LG, raspberrygirl

Hypocratischer Eid
Schon mal was davon gehört?
Danach wäre eine Abtreibung nie das richtige, weil ein Arzt eigentlich immer die Pflicht hat das Leben zu schützen und nicht es zu beenden, nicht auf Bitten des Patienten und schon gar nicht auf Bitten anderer.

Hast du überhaupt im geringsten eine Ahnung was es bedeutet ein behindertes Kind zu pflegen? Weißt du welche Unterstützungen man bekommt und dass eine Unterbringung in einem Heim auch schon lange bevor eine Mutter alt und krank ist eine gute Lösung sein kann?
Und dass du eine Frau, die ihr behindertes Kind austrägt nicht verurteilst ist ja wohl selbstverständlich.
Ich denke, davon hast du genauso wenig Ahnung wie ich von der Wirkung dieses Medikaments. Da ich als Sozialarbeiterin mit behinderten Kindern über 4 Jahre in einer Heimeinrichtung gearbeitet habe und auch bei der Lebenshilfe aktiv bin, kenne ich mich aber mit der Realität einer Familie mit einem behinderten Kind sehr gut aus. Ich beschönige es nicht, muss mir aber aus Unwissenheit auch keine Horrorgeschichten ausdenken.Den Eindruck habe ich bei dir.
In einem Punkt gebe ich dir Recht:
Fami hat das Recht ohne Panikmache und ohne Beschönigung die Wahrheit zu erfahren, damit sie sich darauf einstellen kann.

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9. Juni 2011 um 10:13
In Antwort auf nevada_12540676

Entschuldigung
,dass ich erst jetzt schreibe.

Zwar habe ich bereits einen Termin für die medizinische Abtreibung (Dienstag, 14.06). Aber noch habe ich mich nicht ganz damit abgefunden. Die Schwangerschaft fühlt sich so stabil an, sodass ich mir nicht glauben kann, dass mein Baby behindert ist.
Deshalb suche ich weiter nach zuverlässigen Informationen und
herausgefunden, dass teratogene wie aknenormin bzw. vitamin a, ab 18 bis 85 tag nach der befruchtung besonders fruchtschädigend sind. Und ich habe die therapie nur bis zu 13 tag nach der befruchtung geführt und insgesamt nur 21 tablette je 10 mg eingenommen..

Weiterhin steht in der Packungsbeilage, dass man 1 Monat nach der Therapieende schwanger werden kann und für mich handelt sich in der Realität um noch weniger. Denn wir wissen, dass sich die Pharmaindustrie für solche Fälle absichert und diese Frist bestimmt hochgepuscht wurde...

Heute habe ich einem Prof. für experimentelle Gebutsmedizin an der Charite Berlin angeschrieben und ihm die Situation genau geschildert. Ich hoffe, dass er mir eine genauere Antwort auf die Frage geben kann wie hoch ist in meinem Fall die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby stark behindert wird.
Ich hoffe nur, dass er mir zurückschreibt....

ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Danke, dass es euch gibt.

LG fam

Gute Idee
Du machst dir viele Gedanken und kämpfst wirklich für dein Baby.Das ist schön zu sehen.
Den Arzt anzuschreiben halte ich für eine richtig gute Idee.

Was ich mich nur die ganze Zeit frage ist folgendes:
Warum wartest du nicht, bis man mithilfe von Pränataldiagnostik mehr sagen kann?
Ich bin wirklich alles andere als ein Freund davon, weil ich es offen gesagt für falsch halte. Doch in deinem Fall geht es darum, dass Kind entweder sofort abzutreiben oder aber ihm und dir diese Chance zu geben.
Mithilfe einer Fruchtwasseruntersuchung kann man recht früh in der SS (genaue Woche weiß ich nicht) eine einigermaßen sichere Diagnose stellen. Abtreiben könntest du danach immer noch, weil das in unserem Land bei einer Behinderung des Kindes bis zur Geburt möglich ist.

Wie schon gesagt, ich finde es toll, dass du so vieles ausprobierst, doch Sicherheit wird dir dieser Arzt auch nicht geben können. Warte doch erst einmal ab wie sich ein Baby entwickelt, wie die SS weiterläuft und wie ggf. die Fruchtwasseruntersuchung ausfällt.

Ich denke, wenn du jetzt abtreibst wirst du dich immer fragen: Was wäre gewesen wenn ich es einfach nicht getan hätte?

Und vielleicht ist für dich die Vorstellung mit einem behinderten Kind zu leben gar nicht mehr so angsteinflößend, wenn du dir Zeit nimmst dich mit dem Gedanken anzufreunden und dich auch gut über die Realität von Eltern mit behinderten Kindern informierst. Es gibt heute ein sehr gutes Hilfesystem und auch wenn es sicher nicht immer leicht ist, ist vielles was man so hört eindeutig panikmache.
Was würde es für dich persönlich denn bedeuten, wenn dein Kind eine Behinderung hätte und du es trotzdem behalten würdest?Welche Gefühle weckt dieser Gedanke in dir?
Hast du Angst davor? Hast du das Gefühl, du darfst das nicht? Was hält dich davon ab?

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9. Juni 2011 um 10:19
In Antwort auf inga_12318446

Hallo fami!

Schön, dass du uns nochmal schreibst!

Ich finde es gut, dass du weiter nach Informationen suchst! Beachte aber, dass gerade im Internet viel Mist steht; es ist schwer, im Internet seriöse Quellen zu finden. Daher hoffe ich sehr, dass dir der Arzt, den du angeschrieben hast, weiterhelfen kann!

Man spürt, wie sehr du dieses Baby willst. Über die Angabe von bestimmten Tagen ab Befruchtung weiß ich nicht Bescheid, aber auch wenn es heißt "besonders fruchtschädigend", heißt das im Umkehrschluss ja nicht, dass es außerhalb dieser Zeit "kaum / gar nicht fruchtschädigend" ist! Auch die Menge des eingenommenen Isotretinoins spielt für die fruchtschädigenden Effekte keine Rolle!

Ich denke, dieser Arzt wird sich hüten, eine genaue Prozentangabe zu geben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind Missbildungen davonträgt. Man kann es einfach nicht abschätzen, und momentan im Ultraschall noch nichts sehen. Bedenke bitte, dass die ausgeklügeltere Pränataldiagnostik erst viel später in der SS möglich ist. Werden dann Missbildungen festgestellt und eine Spätabtreibung kommt in Betracht, wäre das sicherlich noch schwerer zu händeln als eine möglichst frühzeitige Abtreibung!

Trotzdem finde ich es klasse, dass du dir von allen Seiten Hilfe und Informationen holst! Bis Dienstag ist ja noch ein bisschen Zeit - schlimmstenfalls sagst du den Termin halt ab - nutze die Zeit, um die alle Informationen und Unterstützung zu holen, die du brauchst! Denn egal, wie du dich entscheidest: Das wichtigste ist, dass du am Ende hinter deiner Entscheidung stehst und das Gefühl hast, das richtige getan zu haben!

Bitte, halte uns auf dem Laufenden! Mich interessiert es (auch persönlich) sehr, wie sich der Prof. äußern wird!

LG, raspberrygirl

Das stimmt einfach nicht...
...und das müsstest du als angehende Ärztin auch wissen.
Eine Pränataldiagnostik ist nicht erst spät in der SS möglich.
Ich weiß, dass diese Nackenfaltenmessung ca. in der 9 SSW durgeführt wird.
Eine Fruchtwasseruntersuchung, die in ihrem Fall vermutlich mehr aussagen würde wird auch schon am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels oder Anfang des Zweiten gemacht.Ab welcher Woche es genau möglich ist weiß ich eben leider nicht, doch das dürfte ja in Erfahrung zu bringen sein.
Würde sie diese Untersuchungen abwarten und sich danach tatsächlich für eine Abtreibung entscheiden, wäre das also definitiv noch keine Spätabtreibung!

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9. Juni 2011 um 10:23

Fami..
Ma.. ich hoffe es geht doch alles gut aus... ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es dir ein Arzt sagen kann, wie hoch die Chance ist, dass dein Baby doch ganz gesund ist...

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9. Juni 2011 um 10:25

??
wgen was musste abtreiben ??????

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9. Juni 2011 um 10:43

Sorry eben erst andere antworten gesehn
Naja normal heißt es ja sollte etwas nciht in ordnung sein geht es von selbst ab in den ersten 12 wochen

Mein arzt hat mir zur abtreibung geraten weil ich Pap 3D hab und falls es schlimm wird muss sofort operiert werden. Uns

Ich sagte nein mein baby will leben es hat eine chance verdient
.
Setzt die tabletten oder was das ist SOFORT ab und geb dir und dienem baby eine chance

Ich hätte es mir nie verziehen wenn ich hätte abgetrieben er meine ja noch könnte dann schlimm sien totes kind im 5 . Monat oder so zur welt zu bringen jetzt hab ich noch 38 tage bis zur geburt und bin soo froh ich hätte mein kind aucvh mit behinderung bekommen.

Viel glück und halte uns auf dem laufenden

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9. Juni 2011 um 17:38
In Antwort auf dilwen_11891603

Das stimmt einfach nicht...
...und das müsstest du als angehende Ärztin auch wissen.
Eine Pränataldiagnostik ist nicht erst spät in der SS möglich.
Ich weiß, dass diese Nackenfaltenmessung ca. in der 9 SSW durgeführt wird.
Eine Fruchtwasseruntersuchung, die in ihrem Fall vermutlich mehr aussagen würde wird auch schon am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels oder Anfang des Zweiten gemacht.Ab welcher Woche es genau möglich ist weiß ich eben leider nicht, doch das dürfte ja in Erfahrung zu bringen sein.
Würde sie diese Untersuchungen abwarten und sich danach tatsächlich für eine Abtreibung entscheiden, wäre das also definitiv noch keine Spätabtreibung!

Liebe annabell!

Was ich gesagt habe, stimmt durchaus!

"Eine" Pränataldiagnostik gibt es schon einmal gar nicht, da der Oberbegriff viele unterschiedliche Diagnostikmöglichkeiten vor der Geburt umfasst. Einige sind bereits im ersten Drittel der SS möglich, andere werden erst im zweiten und/oder dritten Drittel möglich.

Im ersten Drittel der SS wird bereits der Ultraschall durchgeführt, die Diagnosemöglichkeiten des Ultraschall sind allerdings sehr begrenzt. Die Nackenfaltenmessung als Paradebeispiel für Pränataldiagnostik anzuführen, ist unsinnig! Es handelt es sich dabei um einen "Suchtest"; dabei wird ein Teil der Kinder mit einer entsprechenden Besonderheit nicht erkannt (falsch negativ!) und gesunden Kindern werden vielfach auffällige Prognosen attestiert (falsch positiv!). Die Nackenfaltenmessung ist sehr ungenau!

Paradebeispiele für "ausgeklügelte" Pränataldiagnostik (wie ich auch in meinen vorherigen Post geschrieben habe!) sind z.B. die Amniozetese (ab 13. SSW!), die Chorionzottenbiopsie (nicht vor abgeschlossener 11. SSW!), oder die Nabelschnurpunktion (erst ab der 20. SSW!). Sogar Blutuntersuchungen wie der Double-Test werden erst zwischen der 10. und 14. SSW durchgeführt, und der weiterführende Triple-Test erst zwischen der 15. und 18. SSW! Alle diese Tests sind hart an der Grenze zu der 12-Wochen-Frist bzw. darüber (wie du ja sagtest), und damit nenne ich sie Spätabtreibung.

Ich weiß nicht, ob diese Definition einwandfrei ist, aber ich habe jetzt einmal alle Abtreibungen, die nach der 12. SSW durchgeführt werden, als Spätabtreibungen bezeichnet. Und selbst wenn das medizinisch oder juristisch nicht korrekt ist, fami hat deutlich gemacht, dass sie am liebsten, wenn sie denn abtreiben muss, das noch vor dem Einsetzen des Herzschlages des Embroys machen würde. Ist es dann nicht umso schwerer für sie, bis zum vollendenten ersten Drittel der SS zu warten, um die Pränataldiagnostik durchzuführen, und dann evtl. noch abzutreiben?

raspberrygirl

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9. Juni 2011 um 23:26

Hier
die Antwort meines E-mails:

"Herr Professor X hat mir Ihre email weitergeleitet mit der Bitte, Ihnen zu antworten. Ich möchte Sie auf folgende site verweisen:
http://embryotox.de/aknenormin.html und Sie ermutigen, sich mit deren Betreibern in Verbindung zu setzen.
Die Entscheidung, ob Sie die Schwangerschaft abbrechen sollten, ist sicher nicht leicht. Angesichts des offensichtlichen embryotoxischen Potentials besteht wohl auch eine gewisse Fehlgeburtswahrscheinlichkeit. Eine Garantie für ein gesundes Kind gibt es andererseits nie. Die Entscheidung kann Ihnen letztlich niemand abnehmen. Den ersten Schritt zu einer gesunden Umgehensweise auf diesem schwierigen Weg haben Sie getan: Hilfe suchen, mailen, reden, den eigenen Standpunkt finden. Ich persönlich bin leider erst ab Dienstag wieder über mein Klinik-Dect-Handy erreichbar.
Es würde mich freuen, wenn Sie mich kurz telefonisch oder per email über Ihre Entscheidung und Ihre Gründe informieren würden.
Mit den besten Wünschen


Dr. med. Y
Klinik für Geburtsmedizin, Charité - CVK"

Die oben erwähnte Internetseite hatte ich schon gefunden, allerdings dachte ich, dass meine Ärztin den Fragebogen ausfühlen musst. Jetzt habe ich genau drauf geschaut und entdeckt, dass ich auch eine Anfrage verschicken kann. Das habe ich auch getan und hoffe auf eine schnelle Rückmeldung...

LG Fami

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10. Juni 2011 um 12:23


Das hört sich ja schon besser an... halt uns auf dem Laufenden .. drücke dir ganz fest die Daumen, dass mit dem/der Kleinen alles fein ist.

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10. Juni 2011 um 13:06

Liebe Forumteilnehmerin,
wie ich euch gestern gesagt habe, habe ich den fragebogen zur einschätzung meines persönlichen risiko ausgefüllt und an diesem institut geschickt.
Gerade habe mir eine ihrer Mitarbeiter angerufen und mir gesagt, dass das Risiko bei 10 % und weniger liegt. Normales Risiko jeder Schwangerschaft liegt dabei bei 5 %.

Sie meinte noch, dass die Mehrheit der Frauen (nach ihren Untersuchungen), die sich für eine Schwangerschaft trotz der Aknenorminbehandlung entschieden haben, gesunde Babys gekriegt haben, obwohl sie länger und mehr Aknenormin zu sich genommen haben. Sicherlich muss man aber bedenken, dass sich Großteils der Schwangeren vielleicht für einen Abbruch entscheiden (das ist ungewiss)...

Also ich denke, dass man bei diesem Risiko nicht das Recht hat, dass Kind abzutreiben. Muss das allerdings noch mit meinem Mann besprechen.

Aber bin erst mal happy, dass es doch nicht so schlimm aussieht wie es schien...

Ich umarme euch alle.

LG FAMI

I

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10. Juni 2011 um 13:20
In Antwort auf nevada_12540676

Liebe Forumteilnehmerin,
wie ich euch gestern gesagt habe, habe ich den fragebogen zur einschätzung meines persönlichen risiko ausgefüllt und an diesem institut geschickt.
Gerade habe mir eine ihrer Mitarbeiter angerufen und mir gesagt, dass das Risiko bei 10 % und weniger liegt. Normales Risiko jeder Schwangerschaft liegt dabei bei 5 %.

Sie meinte noch, dass die Mehrheit der Frauen (nach ihren Untersuchungen), die sich für eine Schwangerschaft trotz der Aknenorminbehandlung entschieden haben, gesunde Babys gekriegt haben, obwohl sie länger und mehr Aknenormin zu sich genommen haben. Sicherlich muss man aber bedenken, dass sich Großteils der Schwangeren vielleicht für einen Abbruch entscheiden (das ist ungewiss)...

Also ich denke, dass man bei diesem Risiko nicht das Recht hat, dass Kind abzutreiben. Muss das allerdings noch mit meinem Mann besprechen.

Aber bin erst mal happy, dass es doch nicht so schlimm aussieht wie es schien...

Ich umarme euch alle.

LG FAMI

I

Liebe fami,

das freut mich wirklich für dich! Man merkt dir deine Erleichterung förmlich an. Denke jetzt erstmal in Ruhe nochmal über alles nach und rede mit deinem Mann darüber. Und halte uns weiterhin auf dem Laufenden, ja?

LG, raspberrygirl

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10. Juni 2011 um 13:57
In Antwort auf nevada_12540676

Liebe Forumteilnehmerin,
wie ich euch gestern gesagt habe, habe ich den fragebogen zur einschätzung meines persönlichen risiko ausgefüllt und an diesem institut geschickt.
Gerade habe mir eine ihrer Mitarbeiter angerufen und mir gesagt, dass das Risiko bei 10 % und weniger liegt. Normales Risiko jeder Schwangerschaft liegt dabei bei 5 %.

Sie meinte noch, dass die Mehrheit der Frauen (nach ihren Untersuchungen), die sich für eine Schwangerschaft trotz der Aknenorminbehandlung entschieden haben, gesunde Babys gekriegt haben, obwohl sie länger und mehr Aknenormin zu sich genommen haben. Sicherlich muss man aber bedenken, dass sich Großteils der Schwangeren vielleicht für einen Abbruch entscheiden (das ist ungewiss)...

Also ich denke, dass man bei diesem Risiko nicht das Recht hat, dass Kind abzutreiben. Muss das allerdings noch mit meinem Mann besprechen.

Aber bin erst mal happy, dass es doch nicht so schlimm aussieht wie es schien...

Ich umarme euch alle.

LG FAMI

I


das sind ja super gute nachrichten!
ich freu mich, dass du da so schnell antwort bekommen hast;
welch eine erleichterung.
da wünsche ich dir, dass sich dein mann von deiner wiedergewonnenen zuversicht anstecken lässt.
vielen dank für deine nachricht.

nun wünsch ich dir und deiner ganzen familie erholsame feiertage.

liebe grüße
linda

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10. Juni 2011 um 14:04
In Antwort auf inga_12318446

Liebe fami,

das freut mich wirklich für dich! Man merkt dir deine Erleichterung förmlich an. Denke jetzt erstmal in Ruhe nochmal über alles nach und rede mit deinem Mann darüber. Und halte uns weiterhin auf dem Laufenden, ja?

LG, raspberrygirl

Danke
das werde ich. Du bist aber nicht so überzeugt davon, nicht wahr? Kann ich fragen, warum du noch Bedenken hast? Fallst du natürlich solche hast? Ich schätze deine Meinung sehr...

LG Fami

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11. Juni 2011 um 11:03

Guten Morgen
seit dem ich positiv getestet habe, dürfte ich mich gestern zum ersten mal schwanger fühlen

Nun ist aber mein Mann der Meinung, dass das Risiko doch hoch ist und außerdem der Moment nicht passt.

Was soll ich jetzt tun? Ich möchte, dass er auch einverstanden ist, dass Kind zu behalten. Ich kann nicht gegen seinem Wunsch handeln, letzt endlich ist es unser gemeinsames Baby.

O Gott, warum muss alles so schwierig sein?

LG

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11. Juni 2011 um 12:09
In Antwort auf nevada_12540676

Guten Morgen
seit dem ich positiv getestet habe, dürfte ich mich gestern zum ersten mal schwanger fühlen

Nun ist aber mein Mann der Meinung, dass das Risiko doch hoch ist und außerdem der Moment nicht passt.

Was soll ich jetzt tun? Ich möchte, dass er auch einverstanden ist, dass Kind zu behalten. Ich kann nicht gegen seinem Wunsch handeln, letzt endlich ist es unser gemeinsames Baby.

O Gott, warum muss alles so schwierig sein?

LG

Liebe fami,


oh nein, ich hab gehofft, dass du nun ein bisschen zur ruhe kommen kannst.
nun sieht es so aus als ob dein kampf um das baby in eine neue runde geht.

dein mann hat in den letzten tagen eine menge geleistet um dich zu entlasten und dir für deine überlegungen den rücken frei zu halten.
ich hatte den eindruck, dass du ihn da mit deinen gedanken um das baby nicht auch noch mehr belasten wolltest.
so hast du bisher alleine um euer gemeinsames kind gekämpft und dich um all die nötigen informationen gekümmert.

kann es sein, dass dein mann jetzt noch zeit braucht um deinen weg innerlich mit zu gehen? fühlt er sich vielleicht überrumpelt, dass er nun angst hat dem nicht gewachsen zu sein?

du hast ganz am anfang geschrieben, dass er eine abtreibung anders einschätzt als du.
da wird es jetzt wichtig sein, dass du ihm deine empfindungen sehr ehrlich mitteilst.
oder wäre er vielleicht zu einem beratungsgespräch mit dir zusammen bereit?

in jedem fall darfst du auch deinem mann gegenüber um das baby kämpfen, gerade weil es euer gemeinsames kind ist. aber evtl. hilft es ihm schon, wenn sich dein wunsch das baby zu bekommen, bei ihm noch etwas setzen kann.


ob du in allem nun trotzdem ein bisschen ruhe findest am wochenende?
ich wünsche es dir von herzen.
linda

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11. Juni 2011 um 16:06
In Antwort auf nevada_12540676

Guten Morgen
seit dem ich positiv getestet habe, dürfte ich mich gestern zum ersten mal schwanger fühlen

Nun ist aber mein Mann der Meinung, dass das Risiko doch hoch ist und außerdem der Moment nicht passt.

Was soll ich jetzt tun? Ich möchte, dass er auch einverstanden ist, dass Kind zu behalten. Ich kann nicht gegen seinem Wunsch handeln, letzt endlich ist es unser gemeinsames Baby.

O Gott, warum muss alles so schwierig sein?

LG

Hallo Du,
die ganze Zeit habe ich ein wenig mitgelesen und oft an Dich gedacht. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie es Dir dieser Tage zumute ist. Und gestern kam die Nachricht, die ein wenig Erleichterung gebracht hat für Dich. Schade, dass Du diese im Moment nicht mit Deinem Liebsten teilen kannst. Ich kann gut verstehen, dass Du nicht gegen den Wunsch Deines Mann handeln willst, gerade so gewichtige Entscheidungen möchte man gemeinsam treffen. Aber möchtest Du denn gegen DEINEN persönlichen Wunsch handeln? Ein Schwangerschaftsabbruch wird an Deinem Körper vorgenommen, der Arzt verlangt dazu Deine Zustimmung, und nachher wird Deine Seele leiden, wenn Du das nicht wirklich wolltest. Nehmt Euch die Zeit, sprecht offen über Eure Ängste, vielleicht mit Menschen, die Eurer Vertrauen genießen. Für den Partner ist auch viel weniger greifbar, denn er ist ja nicht so nah dran an Eurem Baby. Deshalb braucht der Vater oft einfach länger, sich auf die neue Situation einzustellen.
Wünsch Euch ganz viel Vertrauen in einander ud hoffe, dass es Dir bald wieder leichter ums Herz wird und Deinem Baby gut geht. Ich denk an Dich!

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