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Schwangerschafttsabbruch Ja / Nein, die Sicht eines Mannes.

11. Oktober 2015 um 11:27

Hallo liebe Damen. Ich wage mich nun sehr weit in ein Thema, wo ich eigentlich nicht mitreden kann. Denn ein Abbruch oder nicht, kann nur Die betroffene Entscheiden.

Kurz zu mir, bin 40, derzeit im Rettungsdienst tätig, Studierter IT Mensch. Ich hatte einige Beziehungen in meinem Leben, und komischerweise wollte Ich immer Kinder. Die Frauen allerdings nicht. Kann man nun mal nicht ändern.

Zum Thema:
Ich hab gerade einige Beiträge gelesen. Und irgendwo habe ich, bei den meisten den Eindruck, das es Jammern auf hohem Niveau ist.

Ich finde es sehr bedrückend, wie manche verzweifelt Gründe suchen, im ein Kind nicht zu bekommen. Warum legt Frau es drauf an, wenn es doch ein leichtes wäre, sich z.b. eine Spirale einzusetzen ?

Ich kann es eben nicht nachvollziehen, wenn so Argumente kommen wie : Huch ich hatte sex, jetzt bin ich Schwanger, das will ich aber garnicht.

Oder: Ich mag eigentlich keine Kinder.

Das sind doch keine Gründe über Leben oder Tot zu entscheiden ?

Und PS: Wenn ein Mann der Frau Droht, das sie Abtreiben soll, ist er derjenige, dessen Koffer vor der Türe stehen sollten.

Ich hoffe hier auf Rege Diskussion.
Und vielleicht auf weitere Sichtweisen zu dem Thema
Gruss und Danke im vorraus.

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11. Oktober 2015 um 12:01


Ich finde du hast total Recht!! Ich kann es selber schwer verstehen,wie man ungewollt schwanger werden kann.

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11. Oktober 2015 um 12:32
In Antwort auf elsie_883285


Ich finde du hast total Recht!! Ich kann es selber schwer verstehen,wie man ungewollt schwanger werden kann.

Hmmm
Das versehen verstehe ich ja noch. Aber viele Begründungen eben nicht.

Die häufigste begründung scheint zu sein, das der Mann nicht erfreut ist.

Da kann ich nur sagen: Sex und Verantwortung scheinen sich methodisch auszuschliessen.

Komisch.

Ich hoffe ja, auf Erfahrungsberichte, oder Gefühlsberichte.

Gruss

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11. Oktober 2015 um 14:18


"Das sind doch keine Gründe über Leben oder Tot zu entscheiden ?"

Doch, sind es.
Seit es Menschen gibt, haben sie schon versucht Sex zu haben, ohne dabei schwanger zu werden. Verhütung und Abtreibungen sind auch seit der Antike nachweisbar.

Außerdem kommt auch die eigene moralische Einstellung zum Embryo und die Gewichtung der anderen Gründe für oder gegen eine Abtreibung hinzu, die Gott sei Dank, jede Frau selbst entscheiden darf.

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11. Oktober 2015 um 14:20
In Antwort auf muir_12753219

Hmmm
Das versehen verstehe ich ja noch. Aber viele Begründungen eben nicht.

Die häufigste begründung scheint zu sein, das der Mann nicht erfreut ist.

Da kann ich nur sagen: Sex und Verantwortung scheinen sich methodisch auszuschliessen.

Komisch.

Ich hoffe ja, auf Erfahrungsberichte, oder Gefühlsberichte.

Gruss

Erfahrungsbericht und Gefühlsbericht
kann ich dir geben:

Für mich war meine berufliche Zukunft einfach wichtiger. Ich wollte in dem Moment bzw. allgemein nie Kinder haben und hatten keine Bindung zu dem Embryo. Noch dazu werte ich ihn nicht als vollständigen Menschen.

Dementsprechend fiel es mir relativ leicht abzutreiben.

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11. Oktober 2015 um 14:25

..
Ich glaube "Huch ich hatte sex, jetzt bin ich schwanger, das will ich aber gar nicht" denken sich die wenigsten Frauen.
Tatsächlich ist es auch in der heutigen Zeit noch möglich, ungewollt schwanger zu werden, auch wenn man sich um Verhütung gekümmert hat. Bei uns ist beispielsweise an dem Tag des voraussichtlichen Eisprungs ein Kondom gerissen. Keine 30 Minuten später habe ich die Pille danach genommen, offensichtlich war es da jedoch schon zu spät.
Dass genau an diesem tag das Kondom gerissen ist, war einfach verdammt unglücklich.
Die Spirale würde für mich beispielsweise nicht in Frage kommen, weil ich kein Verhütungsmittel will, was mehrere Jahre in meinem Körper verweilt.

Meiner Meinung nach muss jede Frau für sich entscheiden, ob die Argumente, die gegen ein Kind sprechen, stark genug sind. Bestimmte Situationen werden von einigen Leuten sicher als machbar und überwindbar gesehen, für andere stellen sie ein großes Problem da.

Beispielsweise mag es für einige sicher kein Problem sein, 3-4 Jahre länger zu studieren, wenn man während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht in die Uni kann und auch danach nicht jedes Semester alle Sachen belegen kann, weil man sein Kind nunmal nicht 24/7 betreuen lassen kann/will. Für mich wäre solch eine Verlängerung der Studienzeit jedoch nicht denkbar gewesen.
Auch kenne ich viele Leute, die kein Problem damit haben, jahrelang vom Staat zu leben, ich selbst würde es aber nicht wollen, wenn es irgendwie verhindert werden kann.

Wenn eine Frau wirklich keine Kinder mag und trotzdem schwanger wird, wäre wohl weder dem Kind noch ihr damit geholfen, wenn sie das Kind austrägt und versucht es großzuziehen, aber vielleicht niemals eine Beziehung zu dem Kind aufbauen kann, sondern es nur als belastung wahrnimmt.

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11. Oktober 2015 um 16:59

Ja
Verhütung ist eine Sache zwischen zweien..kommt mir manchmal vor das gerade die jüngerer Generation das alles etwas locker nimmt. Mal vergessen oder so.. Auch wenn es natürlich passieren kann wenn man wirklich achtet ungewollt Schwanger zu werden..Das muss aber jede Frau mit sich vereinbaren können und danach glücklich sein. LG

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11. Oktober 2015 um 19:29


Wieso maßt du dir an die genannten Gründe der Frauen als verzweifelte Suche nach Rechtfertigung abzustempeln?

Bist du eine Frau? Kannst du nachvollziehen, was sich bei einer ungewollten SS für ein Erdloch auftun kann? Da braucht man gewiss keine an den Haaren herbei gezogenen Gründe nennen.

Dein Beitrag lässt vermuten, dass du Verhütung als Frauensache ansiehst. Denn du sprichst nur die Spirale an. Was ist mit dem Mann? Muss der nicht verhüten? Warum benutzen Männer keine Kondome? Warum zwingst du die Frau moralisch zur Verhüting, wenn diese auch der Mann übernehmen kann? Kondome sind - richtig angewendet - sicher. Für Patzer gibt es die Pille danach. Seien wir ehrlich: Männer sind vielfach einfach zu faul zum Verhüten, weil Kondome sie stören oder angebliche Lustkiller sind. Oder Verhütung zur Frauensache erklärt wird.

Beim Sex greift oft das "Wird-mir-schon-nicht-passieren-Prinzip". Das gilt für Männer wie für Frauen. Deshalb gibt es auch heute noch HIV-Neuinfektionen, weil viele Leute glauben, dass es sie schon nicht erwischen wird. Das gilt halt auch für Schwangerschaften. Hinzu kommt aber auch, dass es kein Verhütungsmittel gibt, was dauerhaft zu 100 Prozent sicher ist. Wir sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler.

Es gibt also genug Faktoren, die unbeabsichtigt und ungewollt zu einer SS führen kann. Auch bei Männern, denn die sind genauso daran beteiligt und dafür verantwortlich.

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12. Oktober 2015 um 9:48

Warum du die Gründe so komisch findest,
liegt vermutlich daran:
"Das sind doch keine Gründe über Leben oder Tot zu entscheiden ?"
dass es für viele zumindest in ihrer eigenen Vorstellung gar nicht um Leben und Tod geht.

Wer würde ernsthaft in Betracht ziehen, den folgenden Satz auch nur zu denken:
"Ich will meine Ausbildung beenden, also töte ich mein geborenes Kind, denn mit Kind kann ich die Ausbildung nicht beenden."
Vermutlich niemand. Und zwar nicht nur, weil das eine lebenslange Haftstrafe nach sich ziehen kann.

Aber ein:
"Ich will meine Ausbildung beenden, also unterbreche ich die Schwangerschaft, denn mit Kind kann ich die Ausbildung nicht beenden."
ist völlig normal.

Nur dadurch verständlich, dass da eben gerade keine Leben oder Tod-Frage im Raum steht, sondern nur eine "Bekomm ich jetzt ein Kind oder nicht"-Frage, wobei das vorhandene entweder gar nicht als lebendig angesehen wird oder zumindest als noch nicht so richtig lebendig; was ferner gar nicht von irgendwelchen objektiven Kriterien abhängt, sondern sich im Wesentlichen durch das Bauchgefühl ala "für mich ist das noch kein Kind" bestimmt.

Besonders surreal wird übrigens letzteres, wenn eine Frau ihr Kind während der Schwangerschaft verliert; das ist zwar tatsächlich schlimm; jedoch bei der "Bauchgefühl"-Fraktion ist das besonders schziophren, denn da ja das Bauchgefühl bestimmt und das Bauchgefühl der betroffenen Schwangeren "es" ja schon als Kind sah, bemitleiden dieselben, die woanders wütend darüber schimpfen, dass Frauen ob des "Zellhaufens" entrechtet oder ein schlechtes Gewissen gemacht werden soll, die betroffene Schwangere so, wie sie bemitleiden ist, weil sie ihr Kind verloren hat; und das gilt als völlig normal und vernünftig.


"Und PS: Wenn ein Mann der Frau Droht, das sie Abtreiben soll, ist er derjenige, dessen Koffer vor der Türe stehen sollten."
Wozu Koffer? Im Knast wird einem Kleidung gestellt.

"Kurz zu mir, bin 40, derzeit im Rettungsdienst tätig, Studierter IT Mensch. Ich hatte einige Beziehungen in meinem Leben, und komischerweise wollte Ich immer Kinder. Die Frauen allerdings nicht. Kann man nun mal nicht ändern."

Kein Trübsal blasen, mit 40 ists noch ein bischen hin zur Verschrottung und rein tendenziell sind eher Männer als Frauen kinderunwillig, so dass ein kinderwilliger Mann - vor allem bei 30-40 jährigen Frauen - durch seine Kinderwilligkeit schon mal ein paar Pluspunkte hat; also guter Dinge sein und Augen auf; vielleicht findet sich noch die richtige.

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12. Oktober 2015 um 9:51
In Antwort auf muir_12753219

Hmmm
Das versehen verstehe ich ja noch. Aber viele Begründungen eben nicht.

Die häufigste begründung scheint zu sein, das der Mann nicht erfreut ist.

Da kann ich nur sagen: Sex und Verantwortung scheinen sich methodisch auszuschliessen.

Komisch.

Ich hoffe ja, auf Erfahrungsberichte, oder Gefühlsberichte.

Gruss

Was die ganze
"Die häufigste begründung scheint zu sein, das der Mann nicht erfreut ist."
Sache mit dem "Abtreibung ist Frauenrecht" in diesen Fällen besonders surreal macht, denn letztlich geht es in diesen Fällen dann nur darum, dass abgetrieben wird, weil es für den Mann bequemer ist bzw. der Mann unreif ist/sich nicht benehmen kann.

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12. Oktober 2015 um 12:02
In Antwort auf tybalt_12501963

..
Ich glaube "Huch ich hatte sex, jetzt bin ich schwanger, das will ich aber gar nicht" denken sich die wenigsten Frauen.
Tatsächlich ist es auch in der heutigen Zeit noch möglich, ungewollt schwanger zu werden, auch wenn man sich um Verhütung gekümmert hat. Bei uns ist beispielsweise an dem Tag des voraussichtlichen Eisprungs ein Kondom gerissen. Keine 30 Minuten später habe ich die Pille danach genommen, offensichtlich war es da jedoch schon zu spät.
Dass genau an diesem tag das Kondom gerissen ist, war einfach verdammt unglücklich.
Die Spirale würde für mich beispielsweise nicht in Frage kommen, weil ich kein Verhütungsmittel will, was mehrere Jahre in meinem Körper verweilt.

Meiner Meinung nach muss jede Frau für sich entscheiden, ob die Argumente, die gegen ein Kind sprechen, stark genug sind. Bestimmte Situationen werden von einigen Leuten sicher als machbar und überwindbar gesehen, für andere stellen sie ein großes Problem da.

Beispielsweise mag es für einige sicher kein Problem sein, 3-4 Jahre länger zu studieren, wenn man während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht in die Uni kann und auch danach nicht jedes Semester alle Sachen belegen kann, weil man sein Kind nunmal nicht 24/7 betreuen lassen kann/will. Für mich wäre solch eine Verlängerung der Studienzeit jedoch nicht denkbar gewesen.
Auch kenne ich viele Leute, die kein Problem damit haben, jahrelang vom Staat zu leben, ich selbst würde es aber nicht wollen, wenn es irgendwie verhindert werden kann.

Wenn eine Frau wirklich keine Kinder mag und trotzdem schwanger wird, wäre wohl weder dem Kind noch ihr damit geholfen, wenn sie das Kind austrägt und versucht es großzuziehen, aber vielleicht niemals eine Beziehung zu dem Kind aufbauen kann, sondern es nur als belastung wahrnimmt.

Nichts Allegemeines
tja, das ist einfach der Unterschied - für Mann und Frau ist es etwas sehr Verschiedenes. Und es kommt halt auf genau die beiden an, die es gerade zusammen betrifft. Da gibt es leider ungünstige Konstellationen: Mann will, Frau nicht. Oder - und das sicher öfter: Frau will, Mann nicht.
Die Theorie und die Praxis sind dann auch nochmal ein Thema. Also: wie man sich grundsätzliche verständigt und was ist, wenn man dann vielleicht doch von einer Schwangerschaft überrascht wird. Soll ja vorkommen ....
@ marie - du hast auch gepostet, das Du vor einem Abbruch stehst in dieser Woche - aber anscheinend jetzt gerade gar nicht mehr die Situation einer Studentin hast oder auch nicht dem Staat auf der Tasche liegen würdest. Was Du ja beides nicht wolltest oder wollen würdest ... äh kompliziert
Ihr habt schon Kinder? Also, ihr habt schon Eure Kinder - die, die ihr wolltet.
Oder habe ich Dich missverstanden und gerade die Verlängerung der Studienzeit ist Dein Problem, wenn Du schreibst, dass es für Dich nicht denkbar gewesen wäre? Könnte nach laaaanger Vergangenheit klingen oder auch nach: eben jetzt so entschieden.
Angst brauchst Du vor dem Drumrum der Vollnarkose nicht haben. Da wird man dann schon rumgehoben (bezieht sich jetzt wieder auf Deinen eigenen Thread. Wenn es nötig ist, nimmt man das schon in Kauf, auch wenns blöd ist ...
Kenne aber auch Menschen, die Panik vor Vollnarkose haben.
(Für mich selbst - auch keine schöne Vorstellung ...)
Hauptsache, Du bist Dir ganz sicher, dass Dus so willst!
Liebe Grüße von Catie

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12. Oktober 2015 um 16:27

Bericht
Also:
Schwanger gerade ging es mir durch die Bank beschissen.
Nicht mehr schwanger ging es mir fast sofortwieder gut, die Narkose war nur etwas ermattet.

Ich und mein Mann wollen keine Kinder. Das was sich ungefragt eingenistet hat war nicht ansatzweise willkommener als ein imaginäres, hypothetisches Kind, das ich auch nie gewollt habe. Eine versagende Pille ist für mich kein Grund mein gesamtes Leben zu stornieren.

Ausreden such ich nicht, weder hier noch im realen Leben. Ich wolle kein Kind, hat sich nicht geändert. Und dazu stehe ich, wieso sollte ich mir das im 21. Jhd auch verbieten lassen?

Ich bin seit der Abtreibung wieder glücklich, hatte aber lange zeit mit Angstzuständen zu kämpfen. Sex machte mir angst, angst noch einmal diesem Gefühl missbraucht zu werden auagetzt zu werden. Das musste ich erst wieder lernen. Ein dunkles Kapitel meines Lebens.

Achso: du als angeblich in der Medizin tätiger Mensch erzählst Grade das du wirklich glaubst die Spirale hat eine 100%ige Sicherheit? Nachtigall, ik hör dir trapsen. ....

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24. Oktober 2015 um 12:54

Dies das und Jenes...
Natürlich behaupte ich nicht, das eine Spirale 100% funktioniert. Sicherer als ein Kondom alleine, ist es allemal.

Und, wie hier schon erwähnt wurde, ist die Aussage ( Mein Mann, mein Freund, mein Geliebter...) machen Stress, oder könnten Stress machen.

Ich gehe nocchmal zum Ausgangspunkt meiner Frage zurück, und Frage nochmal, was sind die Gründe um NEIN zu einem Kind zu sagen.

Wobei Gründe wie: Missbrauch, Karriere, oder Unwille, schon häufiger genannt wurden.

Theoretisch könnte Frau die Kinder auch bekommen, und dann weg geben ? Warum wird dieser Weg quasi garnicht oder kaum eingeschlagen ?

Gruss und danke für die Zahlreichen Einblicke.

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24. Oktober 2015 um 13:51
In Antwort auf muir_12753219

Dies das und Jenes...
Natürlich behaupte ich nicht, das eine Spirale 100% funktioniert. Sicherer als ein Kondom alleine, ist es allemal.

Und, wie hier schon erwähnt wurde, ist die Aussage ( Mein Mann, mein Freund, mein Geliebter...) machen Stress, oder könnten Stress machen.

Ich gehe nocchmal zum Ausgangspunkt meiner Frage zurück, und Frage nochmal, was sind die Gründe um NEIN zu einem Kind zu sagen.

Wobei Gründe wie: Missbrauch, Karriere, oder Unwille, schon häufiger genannt wurden.

Theoretisch könnte Frau die Kinder auch bekommen, und dann weg geben ? Warum wird dieser Weg quasi garnicht oder kaum eingeschlagen ?

Gruss und danke für die Zahlreichen Einblicke.

Hallo vielleicht hast du ja auch meinen Beitrag gelesen schwanger und selbstständig.
Wie du siehst gibt es nicht nur den Grund mein mann möchte nicht.
bei mir war es damals die Sorge wie soll es weitergehen ? Existenz Ängste, ich habe schon Verantwortung für zwei Kinder was ist wenn alles den Bach runter geht und ich sie nicht mehr richtig dadurch versorgen kann (essen , schule , ...).
Dies alles musste ich mit berücksichtigen.
es auszutragen und weg zu geben das kam für mich nicht in frage ich könnte es nicht.
Hätte ich es gespürt wie es in mir heran wächst hätte ich es nicht mehr hergeben können, wollen.

Ich habe mich allerdings nach anfänglichen zweifeln und Beginn des medikamentösen Abbruchs doch noch rechtzeitig für mein Baby entschieden.
nun ist mein kleiner schon 24 Tage alt und wir lieben ihn alle. Klar hat man immer noch angst ob es weiterhin alles so gut läuft mit Angestellten , ob man sie auch pünktlich bezahlen kann und ähnliches aber das wird die zeit bringen.
und es bleibt auch nicht aus das ich jetzt schon längst wieder arbeiten muss , aber da kommt der kleine eben mit! Noch schlafen sie ja viel und ich muss auch gestehen es ist ein sehr einfaches baby was es mir ermöglicht auch schon zu arbeiten!

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25. Oktober 2015 um 6:49

Weil
"klar, das eigene Kind ist was anderes, aber wenn man noch was "dagegen tun kann" und Abbruch außerdem nicht als Mord sieht, und das ist es nicht, auch nicht laut Gesetz, dann sage mir, warum man dann austragen sollte???"

laut Gesetz eine Pflicht zum Austragen besteht:
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219.html
"Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt."

Und ne, mit zumutbare Opfergrenze ist eher nicht so was gemeint wie "Dann würde mein Soziologiestudium 2 Jahre länger dauern."

Nicht rummosern, dass ich mit dem Gesetz komme, auf das hast du dich berufen, also musst du auch hinnehmen, dass das Gesetz das Austragen von allen Schwangeren fordert und - wenn einen das Gesetz interessiert - wäre das ja wohl ein Grund.


"An die Herren der Schöpfung


auch ein Mann darf eine Meinung zum Schwangerschaftsabbruch haben, das ist glasklar!"

Das ist aber unter starkem Gesetzesvorbehalt, wenigstens die Äußerung von Meinungen, viele Meinungen die mit "Wenn du nicht abtreibst, dann werde ich ..." beginnen, hat der Mann für sich zu behalten, da andernfalls eine versuchte schwere Nötigung vorliegen könnte.

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25. Oktober 2015 um 7:21
In Antwort auf muir_12753219

Dies das und Jenes...
Natürlich behaupte ich nicht, das eine Spirale 100% funktioniert. Sicherer als ein Kondom alleine, ist es allemal.

Und, wie hier schon erwähnt wurde, ist die Aussage ( Mein Mann, mein Freund, mein Geliebter...) machen Stress, oder könnten Stress machen.

Ich gehe nocchmal zum Ausgangspunkt meiner Frage zurück, und Frage nochmal, was sind die Gründe um NEIN zu einem Kind zu sagen.

Wobei Gründe wie: Missbrauch, Karriere, oder Unwille, schon häufiger genannt wurden.

Theoretisch könnte Frau die Kinder auch bekommen, und dann weg geben ? Warum wird dieser Weg quasi garnicht oder kaum eingeschlagen ?

Gruss und danke für die Zahlreichen Einblicke.

Weil
"Theoretisch könnte Frau die Kinder auch bekommen, und dann weg geben ? Warum wird dieser Weg quasi garnicht oder kaum eingeschlagen ?"
das sich ausschließlich oder nahezu ausschließlich negativ für die Frau darstellt:
Denn die Schwangerschaft muss bis oder fast bis zum Ende durchgezogen werden; das beinhaltet in vielen Fällen Unannehmlichkeiten/Schwierigkeiten wie:

- Einschränkungen der Leistungsfähigkeit
- Einschränkungen der Berufsausübungen
- Einschränkungen beim "Genuß"mittelkonsum
- körperliches Unwohlsein
- Veränderungen des Aussehens
- Andauern negativer Gefühle, ob der unerwünschten Situation, die nicht wie bei Abtreibung in 1-3 Wochen "gelöst" ist, sondern mindestens mehrere Monate andauert; damit insbesodere mehr Zeit sich als versagerische, nichtsnutzige Schlampe zu fühlen, die mit dem falschen ins Bett gestiegen ist und nicht mal gescheit auf Verhütung geachtet hat

und vor allem:
- Unmöglichkeit/Erschwernis Schwangerschaft vor Umfeld geheim zu halten

Vor allem letzteres kann zur Folge haben:
- Auseinandersetzungen mit dem sozialen Umfeld; zum Schwangerschaftsabbruch wird sich die Frau nur die Meinungen von denen anhören müssen, denen sie ihre Schwangerschaft mitgeteilt hat (selbst dem Kindsvater gegenüber kann sie es im Prinzip leicht verheimlichen; machen die meisten Frauen nur nicht), zur Adoption muss sie sich potentiell von JEDEM entfernten Bekannten die Meinung anhören: "Hallo, schön sie mal wieder zu sehen, oh, da hat sich ja was bei ihnen angekündigt, herzlichen Glückwunsch, wissen sie schon obs Junge oder Mädchen wird? Haben sie sich schon einen Namen ausgesucht? Freut sich auch der werdende Vater?"; jetzt kann sie Lügen, was keinen Spass macht oder "Namen schon, aber ich werds zur Adoption freigeben, weil ich es einfach nicht schaffen werde und der Dreckskerl von Vater ausgewandert ist und ich nie mehr von dem hören werde." "Oh, ..."

-Auseinandersetzung mit dem beruflichen Umfeld, siehe oben, mit dem Bonus, dass sich das beruflich auswirken kann, da viele AGs/Vorgesetzte persönliche Meinungen bewusst/unbewusst in den beruflichen Umgang einfließen lassen


Dann gibts noch die Geburt, die folgende im Voraus nicht KALKULIERBARE Risiken beinhaltet, wie:
- Schwere der Geburt
- Kaiserschnitt, insbesondere Notkaiserschnitt, mit Narkose und hübscher Erinnerungsnarbe
- Gefühlsauswirkungen; auch Frauen, die zu 100% vor der Geburt auf ihr eigenes Leben schwören, dass sie nichts für das Kind empfinden und es garantiert zur Adoption freigeben wollen, wissen um das Risiko das ein einzelner auf das Kind erhaschte Blick das vollständig alles hinwegfegen kann und sie dann - entgegen dem eigenen Plan - gekettet durch ihre eigenen Gefühle doch Mutter auch ganz praktisch sein werden, obwohl sie das eigentlich nicht wollten
- Rabenmuttergewissensbisse bei Anblick Kind, anderen Kindern, Gesichtern der Klinik- Jugendamtsmitarbeitern, der eigenen Eltern, des Kindsvaters, der Kindsvatereltern, der schwangeren Freundin, der glücklichen Freundin mit Kind, Reportage über herzlos ausgesetzte Kinder, Sonntagsreden über schlimme kinderfeindliche Gesellschaft, ... (nahezu endlos fortsetzbar) und zwar potentiell für den REST DES LEBENS
- 20 Jahre später meldet sich Nachwuchs mit "Warum hasst du mich? Warum hast du mich im Stich gelassen? Wegen dir habe ich schon 5 Selbstmordversuche hinter mir und habe gerade noch genug Lebenswillen, um dir zu sagen, dass ich es das nächste Mal schaffen werde"

Zwar ist klar, dass diese Risiken oft nicht eintreten und ich denke auch SEHR, SEHR OFT von den betroffenen Frauen WEIT überschätzt werden (vor allem von Adoptionskindern, die ihre leibliche Mutter aufsuchen weiß man, dass das in der absolut überwältigenden Zahl der Fälle emotional positiv ist und die Adoptionskinder zwar schon wissen wollen, warum, aber eben letztlich Verständnis haben und eher dankbar sind).

Aber mal Hand auf Herz, wer würde, wenn einem ein solches Angebot unterbreitet nicht auf den Gedanken kommen zu fragen:
"Und was zum Henker hab ich davon, wenn ich diese ganzen Risiken eingehe?"

Die Antwort?
"Das wollige, warme und beruhigende Gefühl, dass du brav deine gesetzliche Pflicht getan hast."
Oder in anderen Worten:
NICHTS. ABSOLUT REIN GAR NICHTS.



Das ändert nichts daran, dass es natülich richtig wäre, wenn sich viel mehr Schwangere für Adoption statt Abtreibung entscheiden.

Aber einfache Appelle werde da wohl nichts bringen, man müsste irgendwie obiges "Geschäft" versuchen für die Schwangere positiver zu gestalten( z.b. indem man es gesllschaftlich ächtet, das Handeln solcher Frauen im Sinne von "Rabenmutter" negativ zu sehen; blos wie kriegt man das hin?).

Denn würde mir jemand reales ein vergleichbares Geschäft wie obiges vorschlagen, würde ich da extreme Mühe haben, darauf einzugehen; ich würde vielmehr erwägen, den potentiellen Geschäftspartner für diese rotzfreche Unverschämtheit wegen Vertößen gegen 138 BGB (sittenwidriges Geschäft) und 242 BGB (Leistung nach Treu und Glauben) zu verklagen.

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25. Oktober 2015 um 15:42
In Antwort auf carn

Weil
"klar, das eigene Kind ist was anderes, aber wenn man noch was "dagegen tun kann" und Abbruch außerdem nicht als Mord sieht, und das ist es nicht, auch nicht laut Gesetz, dann sage mir, warum man dann austragen sollte???"

laut Gesetz eine Pflicht zum Austragen besteht:
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219.html
"Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt."

Und ne, mit zumutbare Opfergrenze ist eher nicht so was gemeint wie "Dann würde mein Soziologiestudium 2 Jahre länger dauern."

Nicht rummosern, dass ich mit dem Gesetz komme, auf das hast du dich berufen, also musst du auch hinnehmen, dass das Gesetz das Austragen von allen Schwangeren fordert und - wenn einen das Gesetz interessiert - wäre das ja wohl ein Grund.


"An die Herren der Schöpfung


auch ein Mann darf eine Meinung zum Schwangerschaftsabbruch haben, das ist glasklar!"

Das ist aber unter starkem Gesetzesvorbehalt, wenigstens die Äußerung von Meinungen, viele Meinungen die mit "Wenn du nicht abtreibst, dann werde ich ..." beginnen, hat der Mann für sich zu behalten, da andernfalls eine versuchte schwere Nötigung vorliegen könnte.


Wann für eine Frau die zumutbare Opfergrenze überschritten ist, dass entscheidest nicht du, sondern jede Frau individuell für sich selbst. So wie jeder Mensch mit Stress anders umgeht, so hat auch jeder Mensch andere Grenzen. Diese Grenzen kannst du gesetzlich nicht festmachen, eben weil jeder Mensch individuell verschieden ist.

Für die eine Frau ist jedes Kind ein Geschenk, für die andere ein absoluter Graus. Oder eben grade nicht machbar, dafür ein paar Jahre später ein Traum.

Und da kannst du noch hundert Mal auf deinem Gesetz rumhacken. Es bildet nur einen Rahmen, in welchem die individuellen Einzelheiten keine Berücksichtigung finden.

Wir könnten auch darüber diskutieren, ob eine vorangegangene Vergewaltigung eine Opfergrenze darstellt. Für die einen ganz klar ja, für die anderen eben nicht. Und dennoch würde das Gesetz dieser vergewaltigten Frau sagen: Bekomm es, das Kind hat ein Recht auf Leben (egal wie es gezeugt wurde).

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25. Oktober 2015 um 16:27
In Antwort auf muir_12753219

Dies das und Jenes...
Natürlich behaupte ich nicht, das eine Spirale 100% funktioniert. Sicherer als ein Kondom alleine, ist es allemal.

Und, wie hier schon erwähnt wurde, ist die Aussage ( Mein Mann, mein Freund, mein Geliebter...) machen Stress, oder könnten Stress machen.

Ich gehe nocchmal zum Ausgangspunkt meiner Frage zurück, und Frage nochmal, was sind die Gründe um NEIN zu einem Kind zu sagen.

Wobei Gründe wie: Missbrauch, Karriere, oder Unwille, schon häufiger genannt wurden.

Theoretisch könnte Frau die Kinder auch bekommen, und dann weg geben ? Warum wird dieser Weg quasi garnicht oder kaum eingeschlagen ?

Gruss und danke für die Zahlreichen Einblicke.

...
Im Grunde gibt es es nur drei Kategorien ein Kind nicht zu bekommen, wovon zig andere Unterkategorien abgehen. Diese beiden Hauptkategorien sind:

- Zwang (Partner, Familie - zum Bsp. bei Minderjährigen oder anders-kulturellen Menschen; zum Bsp. Muslimen, die bei religiösen/familiären Verstößen "entehrt" sind)

- Unwille

- medizinische Gründe (zum Bsp. Krebs der Mutter oder schwere Behinderungen des Kindes)

Die Unterkategorien wären:

- Job/Karriere/Ausbildung
- nicht vorhandene oder nicht intakte Partnerschaft
- abgeschlossene Familienplanung
- Vergewaltigung (auch hier könnte man austragen, will aber aufgrund des Missbrauchs nicht; Emotionalität)

Adoption kommt für viele Frauen nicht infrage, weil sie emotionale Probleme bis hin zu Depressionen bekommen können, wenn sie ihr Kind für immer weggeben. Auch für mich käme Adoption niemals infrage, weil ich wohl arg darunter leiden würde.

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25. Oktober 2015 um 18:32

Sorry,
zu den geschilderten Umständen gehörte auch, dass Abtreibung nach Gesetz kein Mord ist und dass dieser Umstand nicht gegen eine Abtreibung spricht.

Wenn Teil der Umstände bezüglich Schwangerschaftsabbruch für dich das ist, was das Gesetz dazu sagt, dann nimm zur Kenntnis was das Gesetz dazu sagt.

Somit ist der Unsinn hier nur, dass du nicht einsiehst, dass es Sinn macht auf deine Aussage hin daraufhinzuweisen, was das Gesetz zu Schwangerschaftsabbruch sagt.

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25. Oktober 2015 um 18:36
In Antwort auf fusselbine


Wann für eine Frau die zumutbare Opfergrenze überschritten ist, dass entscheidest nicht du, sondern jede Frau individuell für sich selbst. So wie jeder Mensch mit Stress anders umgeht, so hat auch jeder Mensch andere Grenzen. Diese Grenzen kannst du gesetzlich nicht festmachen, eben weil jeder Mensch individuell verschieden ist.

Für die eine Frau ist jedes Kind ein Geschenk, für die andere ein absoluter Graus. Oder eben grade nicht machbar, dafür ein paar Jahre später ein Traum.

Und da kannst du noch hundert Mal auf deinem Gesetz rumhacken. Es bildet nur einen Rahmen, in welchem die individuellen Einzelheiten keine Berücksichtigung finden.

Wir könnten auch darüber diskutieren, ob eine vorangegangene Vergewaltigung eine Opfergrenze darstellt. Für die einen ganz klar ja, für die anderen eben nicht. Und dennoch würde das Gesetz dieser vergewaltigten Frau sagen: Bekomm es, das Kind hat ein Recht auf Leben (egal wie es gezeugt wurde).

Das Brett geht nie weg, was?
Wie ich bereits im Post selbst schrieb, wie ich unten pinke noch mal schrieb:

Wenn für einen die Wertung des Gesetzes - Abtreibung kein Mord - relevant ist, wenn einem also wichtig ist, was das Gesetz zu dem Thema sagt, dann sollte man es auch zur Kenntnis nehmen, was es sagt.


Wenn einem vollkommen drecksegal ist, wie das Gesetz Abtreibung wertet - so wie das wohl für dich zutrifft - dann ist es natürlich wurscht und überflüssig wahrzunehmen, was das Gesetz sagt, und genauso überflüssig ist es, lange zu kommentieren, wenn ich auf das Gesetz hinweise.

Ein einfaches:"Mir ist das Gesetz doch egal, solange es mich nicht behindert." genügt dann völlig, um die Positionen klarzustellen und weitere Diskussionen überflüssig zu machen.

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26. Oktober 2015 um 14:05

Genau,
du hast es entweder nicht gewusst oder hast es eben bewusst weggelassen, weil dann deine rhetorisch gemeinte Frage, gar keine schöne rhetorische Frage gewesen wäre.

Ist halt bequemer den Eindruck zu erwecken, sogar das Gesetz spräche überhaupt nicht dagegen und das ganze in eine rhetorische Frage zu verpacken, damit Leute, die anderer Meinung sind, dumm erscheinen, anstatt die Tatsache zur Kenntnis zu nehmen und dann sowohl selbst als auch im Post zu verarbeiten, dass das Gesetz da mitnichten eindeutig ist.

Aber so sind halt viele PC-Post hier im Forum, sollen sich gut anhören, Substanz ist egal.

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27. Oktober 2015 um 7:44

Danke für die Bestätigung:
"dazu ist mir die Diskussion hier nämlich zu wurscht"

dass es der Begründung deiner Meinung an Sorgfalt mangelt, damit bestätigst du:

"Aber so sind halt viele PC-Post hier im Forum, sollen sich gut anhören, Substanz ist egal."

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27. Oktober 2015 um 9:43
In Antwort auf fusselbine

...
Im Grunde gibt es es nur drei Kategorien ein Kind nicht zu bekommen, wovon zig andere Unterkategorien abgehen. Diese beiden Hauptkategorien sind:

- Zwang (Partner, Familie - zum Bsp. bei Minderjährigen oder anders-kulturellen Menschen; zum Bsp. Muslimen, die bei religiösen/familiären Verstößen "entehrt" sind)

- Unwille

- medizinische Gründe (zum Bsp. Krebs der Mutter oder schwere Behinderungen des Kindes)

Die Unterkategorien wären:

- Job/Karriere/Ausbildung
- nicht vorhandene oder nicht intakte Partnerschaft
- abgeschlossene Familienplanung
- Vergewaltigung (auch hier könnte man austragen, will aber aufgrund des Missbrauchs nicht; Emotionalität)

Adoption kommt für viele Frauen nicht infrage, weil sie emotionale Probleme bis hin zu Depressionen bekommen können, wenn sie ihr Kind für immer weggeben. Auch für mich käme Adoption niemals infrage, weil ich wohl arg darunter leiden würde.

Sind das nach deinem Verständnis
"Die Unterkategorien wären:

- Job/Karriere/Ausbildung
- nicht vorhandene oder nicht intakte Partnerschaft
- abgeschlossene Familienplanung
- Vergewaltigung (auch hier könnte man austragen, will aber aufgrund des Missbrauchs nicht; Emotionalität)"

Unterkategorien von
"- Unwille"

oder ist das teilweise auch/vollständig Unterkategorie von
"- Zwang"

?

Ich frag, da du von Unterkategorien bei deinen Hauptkategorien sprichts, die Auflistung der Unterkategorien offen lässt, welche Unterkategorie zu welcher Hauptkategorie gehört.

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29. Oktober 2015 um 15:47

Lern lesen,
den Punkt hatte ich genannt bzw, weiter unterteilt:
"- Gefühlsauswirkungen;"
und
"- Rabenmuttergewissensbisse"


Klar, ich habe nicht gewichtet, welcher Punkt für welchen Anteil an Frauen in welchem Maße ausschlaggebend ist. (Ne, die Reihenfolge war chronologisch bezüglich des Auftretens der Schwierigkeiten, nicht bezüglich der Wichtigkeit)

Aber weißte was, hätte ich nur die wichtigsten genannt, dann hätte dein Post oder der von der anderen halt gelautet:
"Quatsch, es gibt doch weitere Gründe."
Hätte ich gewichtet, dann wäre meine Gewichtung vermutlich nicht exakt das gewesen, was du meinst, womit wieder ein Post "Quatsch, ..." gekommen wäre.

Die einzige konstante ist halt, dass sich PCler halt über PLler lustig machen, was eben daran liegt, dass sie inhaltlich meistens nichts sinnvolles erwidern können. Somit ist "Quatsch" eine hervorragende Überschrift über deinen Post, denn nix anderes ist der.

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2. November 2015 um 17:12

Ich habe von der Mutterliebe geschrieben:
"- Gefühlsauswirkungen; auch Frauen, die zu 100% vor der Geburt auf ihr eigenes Leben schwören, dass sie nichts für das Kind empfinden und es garantiert zur Adoption freigeben wollen, wissen um das Risiko das ein einzelner auf das Kind erhaschte Blick das vollständig alles hinwegfegen kann und sie dann - entgegen dem eigenen Plan - gekettet durch ihre eigenen Gefühle doch Mutter auch ganz praktisch sein werden, obwohl sie das eigentlich nicht wollten"

habe blos den Begriff nicht verwendet,sondern das ganze umschrieben, aber Gefühle, die einen an das Kind ketten, erfassen Mutterliebe auch ganz gut.

Bleibt halt dabei, du willst "Quatsch" drüber schreiben ,weil es sich gut anfühlt, nicht weil du es begründen kannst.

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2. November 2015 um 20:15

Da ich
"Willst du quasi sagen, deine lange Tirade hat nichts zu bedeuten, du siehst Mutterliebe als gleichwertiges Argument an?? Kommt nämlich nicht so rüber!"

keine Umfragen oder ähnliches kenne, die eindeutig ergeben, welche Punkte mit welchen Gewicht eine Rolle spielen, war meine Absicht überhaupt keine Einschätzung abzugeben, was nun wie wichtig bei wievielen Schwangeren ist.

Habe nur für den TE alle Gründe genannt, die ich kenne.

Du sagst Mutterliebe sei der wichtigste?
Klar, kann stimmen.

"Warum also nehmen andere, "verwerflichere" Argumente mehr Raum bei dir ein?"
Weil die Länge des Textes sich danach richtete, was ich meinte wieviel zum Verständnis erforderlich ist.

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3. November 2015 um 9:15

Mhm
Zu bedenken gebe ich aber, dass ganz viele Frauen zuerst mit dem Abbruch glücklich sind. Aber später auf grund dessen Depressionen bekommen. Das war bei einer Freundin von mir so. Sie wollte sich sogar umbringen weil sie es im Nachhinein doch nicht so verkraftet hat. Manchmal entscheidet unser Kopf vor dem Herzen. Doch das Herz wird sich bei vielen eben doch irgendwann melden.

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3. November 2015 um 9:41

Dann möchte ich auch mal meine Sichtweise dazu geben
Als erstes klar jeder kann verhüten.
Ich darf nicht hormonell verhüten weil ich dadurch immer wieder mega gemeine Zysten bekomme und eine mal so schön geplatzt ist, dass mir das ganze dann in den Bauchraum geblutet ist undi ch fast verblutet wäre... ja wegen so einem blöden winzigen Ding. Ich habe seit 8 Jahren also erfolgreich mit Kondom verhütet. Tja doch genau jetzt am 14ten letzen Monat wo ich meinen Eisprung hatte ist das Gummi klassischerweise kaputt gegangen. Trotz alledem in ich nicht in Panik ausgebrochen. Die Wahrscheinlichkeit beträgt ja trotzdem gerade mal bis zu 25%.. Gerade am 28 blieben dann aber meine Tage aus. das war auch erst mal nicht so schlimm dachte ich ich habe ja Nachtschicht. Da spinnt mein Körper mit dem Zyklusbeginn gerne mal rum. Also keine Panik. Zwei Tage später habe ich dann einen Test gemacht. einen Hauch von positiv war der... also einen zweiten gemacht. weil ich mir eben dachte naja vlt war der Test auch schon zu alt. Fett positiv. Das war tatsächlich erst mal ein schock. Ich bin jetzt 26 habe eine Tochter die 5 Jahre alt ist. ASeit drei Monaten bin ich von meinem Exmann getrennt. Ich habe eine Beziehung hinter mir die alles andere als rosig war. Häussliche Gewalt spielte auch unter anderem eine Rolle. Während er jetzt alles versucht um mich sogar im Nachhinein noch richtig fertig zu machen bin ich gerade dabei etwas aufzubauen. Renovieren. Alles schön für meine Tochter und mich gestalten. Jetzt habe ich drei Zimmer, lebe immernoch mitten in einer halb fertigen Baustelle ( ein Zimmer fehlt noch) und habe einen Mann kennen gelernt. Muslimisch zwangsverheiratet mit einer Cousine und das ganze drum herum. Der steckt auch gerade mehr oder weniger in vielen Bemühungen diese Ehe zu lösen, was leider nach dem Gesetz was bei ihm angewandt wird gar nicht so einfach ist. Tja und davon bin ich nun schwanger. In den ersten 24 Stunden habe ich weil ich eben da kaum aussicht auf Zukunft habe und auch etwas angst habe, dass man mir und dem ungeborerenen an den Kragen will, über eine Abtreibung nach gedacht. Ich bin zum Frauenarzt der zwar im Ultraschall noch ncihts sehen konnte, aber dann festgestellt hatte, dass der Muttermund eben kröftig verschlossen ist und auch einen Test gemacht hat, dass ich schwanger bin. Ich habe viel Telefoniert auch zu Hilfsorganisationen um meine Situation zu schildern. Habe auch viel über Abtreibung gelesen. Und in dieser Nacht habe ich geträumt wie ich meine eigene Tochter töte. Morgens bin ich dann mit dem Entschluss wach geworden, dass ich mein eigenes ungeborenes Kind nicht töten werde. Ich werde alles daran setzen, dass dieses Kind ein schönes Leben bekommen wird. Und wenn ich notfalls hier alles aufgeben muss und (die möglichkeit würde sogar für mich bestehen) meinen Namen ändern muss und weit weg ziehen müsste. Ich rede da jetzt natürlich nur für mich und wie ich das empfinde aber die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind in mir zerreissen lasse um im anschluss den Kopf zerquetschen lasse damit er abgesaugt werden kann. Für mich ist es ein Kind und ich war mir auch von anfang an klar, dass ich mein eigenes Kind töten lassen würde.Für mich steht fest mit diesem Gewissen kann ich nicht leben. Und jetzt könnte ich wirklich weinen vor freude und erlöeichterung darüber, dass ich mich dafür entschieden habe. Trotz der Schwierigkeiten die auf mich zu kommen werden.

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3. November 2015 um 10:39
In Antwort auf feelinchen88

Dann möchte ich auch mal meine Sichtweise dazu geben
Als erstes klar jeder kann verhüten.
Ich darf nicht hormonell verhüten weil ich dadurch immer wieder mega gemeine Zysten bekomme und eine mal so schön geplatzt ist, dass mir das ganze dann in den Bauchraum geblutet ist undi ch fast verblutet wäre... ja wegen so einem blöden winzigen Ding. Ich habe seit 8 Jahren also erfolgreich mit Kondom verhütet. Tja doch genau jetzt am 14ten letzen Monat wo ich meinen Eisprung hatte ist das Gummi klassischerweise kaputt gegangen. Trotz alledem in ich nicht in Panik ausgebrochen. Die Wahrscheinlichkeit beträgt ja trotzdem gerade mal bis zu 25%.. Gerade am 28 blieben dann aber meine Tage aus. das war auch erst mal nicht so schlimm dachte ich ich habe ja Nachtschicht. Da spinnt mein Körper mit dem Zyklusbeginn gerne mal rum. Also keine Panik. Zwei Tage später habe ich dann einen Test gemacht. einen Hauch von positiv war der... also einen zweiten gemacht. weil ich mir eben dachte naja vlt war der Test auch schon zu alt. Fett positiv. Das war tatsächlich erst mal ein schock. Ich bin jetzt 26 habe eine Tochter die 5 Jahre alt ist. ASeit drei Monaten bin ich von meinem Exmann getrennt. Ich habe eine Beziehung hinter mir die alles andere als rosig war. Häussliche Gewalt spielte auch unter anderem eine Rolle. Während er jetzt alles versucht um mich sogar im Nachhinein noch richtig fertig zu machen bin ich gerade dabei etwas aufzubauen. Renovieren. Alles schön für meine Tochter und mich gestalten. Jetzt habe ich drei Zimmer, lebe immernoch mitten in einer halb fertigen Baustelle ( ein Zimmer fehlt noch) und habe einen Mann kennen gelernt. Muslimisch zwangsverheiratet mit einer Cousine und das ganze drum herum. Der steckt auch gerade mehr oder weniger in vielen Bemühungen diese Ehe zu lösen, was leider nach dem Gesetz was bei ihm angewandt wird gar nicht so einfach ist. Tja und davon bin ich nun schwanger. In den ersten 24 Stunden habe ich weil ich eben da kaum aussicht auf Zukunft habe und auch etwas angst habe, dass man mir und dem ungeborerenen an den Kragen will, über eine Abtreibung nach gedacht. Ich bin zum Frauenarzt der zwar im Ultraschall noch ncihts sehen konnte, aber dann festgestellt hatte, dass der Muttermund eben kröftig verschlossen ist und auch einen Test gemacht hat, dass ich schwanger bin. Ich habe viel Telefoniert auch zu Hilfsorganisationen um meine Situation zu schildern. Habe auch viel über Abtreibung gelesen. Und in dieser Nacht habe ich geträumt wie ich meine eigene Tochter töte. Morgens bin ich dann mit dem Entschluss wach geworden, dass ich mein eigenes ungeborenes Kind nicht töten werde. Ich werde alles daran setzen, dass dieses Kind ein schönes Leben bekommen wird. Und wenn ich notfalls hier alles aufgeben muss und (die möglichkeit würde sogar für mich bestehen) meinen Namen ändern muss und weit weg ziehen müsste. Ich rede da jetzt natürlich nur für mich und wie ich das empfinde aber die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind in mir zerreissen lasse um im anschluss den Kopf zerquetschen lasse damit er abgesaugt werden kann. Für mich ist es ein Kind und ich war mir auch von anfang an klar, dass ich mein eigenes Kind töten lassen würde.Für mich steht fest mit diesem Gewissen kann ich nicht leben. Und jetzt könnte ich wirklich weinen vor freude und erlöeichterung darüber, dass ich mich dafür entschieden habe. Trotz der Schwierigkeiten die auf mich zu kommen werden.

Gut,
dass du die Kraft hast, das richtige zu tun.

Ein Nachfrage:
"einen Mann kennen gelernt. Muslimisch zwangsverheiratet mit einer Cousine und das ganze drum herum."

"auch etwas angst habe, dass man mir und dem ungeborerenen an den Kragen will, über eine Abtreibung nach gedacht."

das klingt so, als würdest du von Seiten des Kindsvaters bzw. dessen Familie ernsthaft Drohungen befürchten.

Haben da
"Ich habe viel Telefoniert auch zu Hilfsorganisationen um meine Situation zu schildern."
die Hilfsorganisationen Rat gewusst?

Ich frage, da meinem Eindruck nach zu wenig getan wird, um Schwangere vor Druck hin zu einer Abtreibung zu schützen, und ich verstehen will, ob und inwieweit das zutrifft und woran es haken könnte.

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4. November 2015 um 8:19
In Antwort auf carn

Gut,
dass du die Kraft hast, das richtige zu tun.

Ein Nachfrage:
"einen Mann kennen gelernt. Muslimisch zwangsverheiratet mit einer Cousine und das ganze drum herum."

"auch etwas angst habe, dass man mir und dem ungeborerenen an den Kragen will, über eine Abtreibung nach gedacht."

das klingt so, als würdest du von Seiten des Kindsvaters bzw. dessen Familie ernsthaft Drohungen befürchten.

Haben da
"Ich habe viel Telefoniert auch zu Hilfsorganisationen um meine Situation zu schildern."
die Hilfsorganisationen Rat gewusst?

Ich frage, da meinem Eindruck nach zu wenig getan wird, um Schwangere vor Druck hin zu einer Abtreibung zu schützen, und ich verstehen will, ob und inwieweit das zutrifft und woran es haken könnte.

Guten morgen
Ja tatsächlich habe ich zu befürchten, dass ich ernsthaft bedroht werden könnte. Er genauso. Ja die Organisationen konnten mir in so fern weiter helfen, dass ich einen Ansprechparnter habe für den Fall, dass eben der Fall X auftritt und ich wirklich von hier weg muss. Mir wurden eigentlich sofort Lösungen aufgezeigt. Die zwar ziemlich krass sind, aber ich denke mal um mein Kind zu schützen würde ich so ziemlich alles tun.
Ich denke das Hauptproblem liegt daran, dass viele in so einer Situation nicht die ausreichende Kraft aufbringen können um so etwas durch zu ziehen. Sicherlich ist es auch eine Erziehungsfrage. Ich wurde so erzogen, dass jedes Leben ein Geschenk und sehr wertvoll ist. Ich denke es kommt auch immer darauf an in welcher verfassung die Schwangere dann ist. Druck evtl vom Kindsvater und noch der Familie etc.
Wenn man sich fühlt als ob alle dagegen sind kann es schon mal passieren, dass man da in seiner Meinung recht schnell einbrechen kann. Wobei ich aber denke, dass viele Abbrücke aus weit aus geringeren Gründen wie ich sie jetzt habe statt finden. Das Problem liegt denke ich mal in der Aufklärung. Welche möglichkeiten hat die Frau. Was muss ich tun wenn... Manche sehen eben einfach keinen Ausweg denke ich. Ich denke um diese Bescheinigung zu bekommen reicht eben eine Anlaufstelle einfach vielleicht auch nicht aus. Ich habe auch von A bis Z Telefoniert.. nicht zu letzt auch mit der Muslimischen Telefonseelsorge um mir dort von jemanden sagen zu lassen der eben selbst die Situation dieser ganzen Probleme kennt, wie genau das ganze ausgehen könnte und welche Wege es gibt.
Ich bin halt auch eher ein Optimist. Ich denke immer es gibt für jedes Problem eine Lösung. Die muss man eben einfach finden. Im Übrigen hat keiner mir zu einem Abbruch geraten.
Sicher es wäre die einfachste Lösung. Aber eben nicht der beste Weg.

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4. November 2015 um 10:20
In Antwort auf feelinchen88

Guten morgen
Ja tatsächlich habe ich zu befürchten, dass ich ernsthaft bedroht werden könnte. Er genauso. Ja die Organisationen konnten mir in so fern weiter helfen, dass ich einen Ansprechparnter habe für den Fall, dass eben der Fall X auftritt und ich wirklich von hier weg muss. Mir wurden eigentlich sofort Lösungen aufgezeigt. Die zwar ziemlich krass sind, aber ich denke mal um mein Kind zu schützen würde ich so ziemlich alles tun.
Ich denke das Hauptproblem liegt daran, dass viele in so einer Situation nicht die ausreichende Kraft aufbringen können um so etwas durch zu ziehen. Sicherlich ist es auch eine Erziehungsfrage. Ich wurde so erzogen, dass jedes Leben ein Geschenk und sehr wertvoll ist. Ich denke es kommt auch immer darauf an in welcher verfassung die Schwangere dann ist. Druck evtl vom Kindsvater und noch der Familie etc.
Wenn man sich fühlt als ob alle dagegen sind kann es schon mal passieren, dass man da in seiner Meinung recht schnell einbrechen kann. Wobei ich aber denke, dass viele Abbrücke aus weit aus geringeren Gründen wie ich sie jetzt habe statt finden. Das Problem liegt denke ich mal in der Aufklärung. Welche möglichkeiten hat die Frau. Was muss ich tun wenn... Manche sehen eben einfach keinen Ausweg denke ich. Ich denke um diese Bescheinigung zu bekommen reicht eben eine Anlaufstelle einfach vielleicht auch nicht aus. Ich habe auch von A bis Z Telefoniert.. nicht zu letzt auch mit der Muslimischen Telefonseelsorge um mir dort von jemanden sagen zu lassen der eben selbst die Situation dieser ganzen Probleme kennt, wie genau das ganze ausgehen könnte und welche Wege es gibt.
Ich bin halt auch eher ein Optimist. Ich denke immer es gibt für jedes Problem eine Lösung. Die muss man eben einfach finden. Im Übrigen hat keiner mir zu einem Abbruch geraten.
Sicher es wäre die einfachste Lösung. Aber eben nicht der beste Weg.

Danke für deine Antwort

Was mich an solchen Geschichten immer besonders ärgert ist,
"und ich wirklich von hier weg muss."
dass als einzig praktische Lösung für Drohungen vor allem bei Drohungen aus dem sozialen Umfeld für die Bedrohten im Allgemeinen nur Flucht bzw. Umzug ist.

Eigentlich sollten Fälle ala:
A bedroht B. B wendet sich an staatliche Stellen.

ausgehen mit:
A wird von der Polizei solange freundliche befragt und/oder eingesperrt bis er von weiteren Straftaten gegen B absieht.

gegebenfalls mit der Zusatzanektode:
A hat noch 10 gleichgesinnte Freunde, für die aber auch noch alle Platz in Haftzellen ist.

Tatsächlich ist der Ausgang aber meistens:
B flieht, zieht um oder ähnliches.

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4. November 2015 um 12:52
In Antwort auf carn

Danke für deine Antwort

Was mich an solchen Geschichten immer besonders ärgert ist,
"und ich wirklich von hier weg muss."
dass als einzig praktische Lösung für Drohungen vor allem bei Drohungen aus dem sozialen Umfeld für die Bedrohten im Allgemeinen nur Flucht bzw. Umzug ist.

Eigentlich sollten Fälle ala:
A bedroht B. B wendet sich an staatliche Stellen.

ausgehen mit:
A wird von der Polizei solange freundliche befragt und/oder eingesperrt bis er von weiteren Straftaten gegen B absieht.

gegebenfalls mit der Zusatzanektode:
A hat noch 10 gleichgesinnte Freunde, für die aber auch noch alle Platz in Haftzellen ist.

Tatsächlich ist der Ausgang aber meistens:
B flieht, zieht um oder ähnliches.

Das problem
Das problem daran ist, dass die Polizei erst etwas macht, wenn etwas passiert ist. Natürlich ist es für mich scheisse alles aufzugeben. Obwohl die Polizei auch weiss, dass bei dieser Gesellschaftsgruppe mit Übergriffen zu rechnen ist wird eben erst was unternommen wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Gemau das wurde mir auch schon bestätigt. also bleibt mir in diesem Falle nichts andere übrig. Obwohl es mich wütend macht, denn eigentlich ist es nicht richtig, dass ich im Falle eines Falles gehen muss und die eben ganz normal weiter machen können. Das ist ja klar. Hier müsste aber der Staat anders reagieren. Das tut man aber nicht. Ich kann es aber nicht darauf ankommen lassen. Genau das ist das Problem. denn ich muss davon ausgehen, dass die nicht kommen um ein Gespräch zu suchen, sondern handeln werden.

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