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Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), hat jemand Erfahrung?

19. Januar 2007 um 13:19

Hallo,

ich habe ca. in der 20. SSW erfahren, dass ich Schwangerschaftsdiabetes habe. Erst war ich total niedergeschlagen, aber da ich das über die Ernährung ganz gut in den Griff bekomme und kein Insulin benötige, finde ich es nicht mehr so schlimm. Aber es gibt ja einige Risiken: Frühgeburt, extrem hohes Geburtsgewicht trotz Unreife und Schwächlichkeit des Kindes, Anpassungsstörung nach der Geburt, etc. Oft muss ja wohl dann auch wegen der extremen Größe des Kindes ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.

Bis jetzt(35. SSW) ist mein Kind noch im Bereich "obere Norm" aber er hat doch schon einen ziemlich dicken Bauch. Jetzt würde mich natürlich interessieren, ob schon jemand der das hier liest, Erfahrung damit gemacht hat, da sie selber betroffen ist/war.

Kam das Kind früher? War es besonders schwer? Hatte es Anpassungsstörungen? War es eine natürliche oder KS-Geburt?

Vielen Dank im voraus,
Grüße

Sara

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19. Januar 2007 um 15:58

Hallo Sara,
ich selbst habe kein SS-Diabetes,aber meine Freundin (sie hat letztes Jahr im Mai Entbunden) hatte das auch. Ihr Kind war 52cm und 3500g schwer. Sie hatte ihre Diabetes durch die Ernährung gut im Griff. Der Kleine ist jetzt 8 Monate und schon ziemlich groß und wird wohl auch bald laufen und das krabbeln überspringen.

Sie hat normal entbunden (mit Saugglocke). War ihre erste SS.

lg

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20. Januar 2007 um 19:39
In Antwort auf yelena_12119032

Hallo Sara,
ich selbst habe kein SS-Diabetes,aber meine Freundin (sie hat letztes Jahr im Mai Entbunden) hatte das auch. Ihr Kind war 52cm und 3500g schwer. Sie hatte ihre Diabetes durch die Ernährung gut im Griff. Der Kleine ist jetzt 8 Monate und schon ziemlich groß und wird wohl auch bald laufen und das krabbeln überspringen.

Sie hat normal entbunden (mit Saugglocke). War ihre erste SS.

lg

Ich...
...hatte auch eine SS-Diabetes, sie ich durch die entsprechende Ernährung und ständiges Kontrollieren im Griff hatte. Bei den US-Kontrollen lag meine Lütte ansich immer eher im unteren Gewichtsbereich. In der 33. SSW entwickelte ich zusätzlich leider eine eph-Gestose (SS-Vergiftung). In der 35. SSW musste ich dann wg. eine, BD von 180/150 ins KH wo dann festegestellt wurde, dass bei meiner Tochter alle 15 Minuten die Herztöne absackten. Sie wurde noch in der folgenden Nacht per Not-Sectio auf die Welt gebracht. Sie hatte eine Länge von 42 cm und eine Gewicht von 1890g. Sie war für ihr "Alter" rund 500g zu leicht. Trotz der Frühgeburt hatte meine Tochter keinerlei Anpassungsschwiereigkeiten. Sie bekam zwar eine Zuckerlösung, allerdings nicht aufgrund der Diabetes, sondern weil sie wegen ihrem geringen Gewicht doch etwas schwach auf der Brust war. Sie musste auch nicht beatmet werden oder ähnliches. Lediglich eine Magensonde wurde ihr gelegt, da sie die ersten Tage nicht gut alleine Trinken konnte (wg. der Schwäche). Sie musste nur 4 Wochen im KH bleiben, um ihr Entlassungsgewicht von 2500 Gramm zu erreichen.

Ansonsten gab es keine Anzeichen für eine Frühgeburt. Sie lag für ihre Zeit typisch im Bauch und mein MuMu war noch vollständig geschlossen.

Die Ärzte im KH sagten mir, dass eine erkannte SS-Diabetes, die man im Griff hat, vor allem ohne Insulin, in den meisten Fällen nicht zu Komplikationen führt.

LG Tina

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