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Schwangerschaftsdiabetes?!

2. Juni 2018 um 10:07 Letzte Antwort: 13. Juni 2018 um 9:43

Hallo an alle! 
Ich bin am durchdrehen. Ich bin in der 12. ssw und hatte vor 2 Tagen Blutungen, weshalb ich bei meiner Frauenärztin war. Soweit alles gut, gestern bekomme ich einen Anruf aus der Praxis „Frau Doktor möchte mit ihnen über Diabetes sprechen“. Nun frage ich mich, worüber sie genau mit mir sprechen will und warum??? Es wurde ein Urintest gemacht als ich dort war, es hat aber niemand etwas von erhöhtem Zucker im Urin oder ähnliches gesagt? Kann man so früh (12.ssw) schon Diabetes feststellen? Es ist jetzt Wochenende und Dienstag habe ich erst den Termin. Ich werde wahnsinnig durch das ganze Nachdenken. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass die Ärztin einen außerhalb der Vorsorge Termine in die Praxis bestellt deswegen?? 
Danke vorab für eure Antworten... 
LG 

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2. Juni 2018 um 11:52

Ist denn der Test schon durchgeführt worden als du die Praxis verlassen hast? Evtl. haben sie das Ergebnis erst später gehabt.

Und ja, man kann so früh schon SS-Diabetes festellen, ich hab wegen einer Vorerkrankung auch schon in der 11. Woche testen müssen und dann alle vier Wochen. 

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4. Juni 2018 um 14:04
In Antwort auf bubu122

Hallo an alle! 
Ich bin am durchdrehen. Ich bin in der 12. ssw und hatte vor 2 Tagen Blutungen, weshalb ich bei meiner Frauenärztin war. Soweit alles gut, gestern bekomme ich einen Anruf aus der Praxis „Frau Doktor möchte mit ihnen über Diabetes sprechen“. Nun frage ich mich, worüber sie genau mit mir sprechen will und warum??? Es wurde ein Urintest gemacht als ich dort war, es hat aber niemand etwas von erhöhtem Zucker im Urin oder ähnliches gesagt? Kann man so früh (12.ssw) schon Diabetes feststellen? Es ist jetzt Wochenende und Dienstag habe ich erst den Termin. Ich werde wahnsinnig durch das ganze Nachdenken. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass die Ärztin einen außerhalb der Vorsorge Termine in die Praxis bestellt deswegen?? 
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Hinterlistig sind vor allem die Übel, von denen man selbst erst mal gar nichts merkt. Kein Schmerz, kein Ziehen, kein Drücken. Schwangerschaftsdiabetes – auch Gestationsdiabetes genannt – ist eine von diesen heimtückischen Störungen ohne ersichtliche Beschwerden. Wenn man ihn allerdings nicht rechtzeitig behandelt, kann er schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind haben.
Besonders gefährdet sind übergewichtige Frauen.  Schwangerschaftsdiabetes ähnelt in dieser Hinsicht sehr dem 2 Typ. Aus diesem Grund haben auch Frauen ein höheres Risiko, in deren Familien Diabetes Typ 2 vorkommt. Doch auch normalgewichtige Frauen können von der Störung betroffen sein. Wenn bereits Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes bestanden oder in der Vergangenheit ein überdurchschnittlich großes Kind  zur Welt gebracht wurde, ist das Risiko für einen erneuten Diabetes ebenfalls höher. Auch bei Schwangeren über 35 Jahren wird von einer Diabetes-Risikogruppe gesprochen.
Risikopatientinnen und Schwangere, welche schon unter einem vorangegangenen Schwangerschaftsdiabetes litten oder aufgrund der Familiengeschichte ein erhöhtes Diabetesrisiko haben, sollten sich bereits ab der 13. Schwangerschaftswoche einem Test unterziehen.
In den meisten Fällen kommt der weibliche Körper mit den veränderten Anforderungen während der Schwangerschaft zurecht. 

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13. Juni 2018 um 9:43
In Antwort auf bubu122

Hallo an alle! 
Ich bin am durchdrehen. Ich bin in der 12. ssw und hatte vor 2 Tagen Blutungen, weshalb ich bei meiner Frauenärztin war. Soweit alles gut, gestern bekomme ich einen Anruf aus der Praxis „Frau Doktor möchte mit ihnen über Diabetes sprechen“. Nun frage ich mich, worüber sie genau mit mir sprechen will und warum??? Es wurde ein Urintest gemacht als ich dort war, es hat aber niemand etwas von erhöhtem Zucker im Urin oder ähnliches gesagt? Kann man so früh (12.ssw) schon Diabetes feststellen? Es ist jetzt Wochenende und Dienstag habe ich erst den Termin. Ich werde wahnsinnig durch das ganze Nachdenken. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass die Ärztin einen außerhalb der Vorsorge Termine in die Praxis bestellt deswegen?? 
Danke vorab für eure Antworten... 
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Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes ist fließend. Denn im Laufe der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel, und Zucker wird nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen. Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich. Meistens normalisieren sie sich nach der Geburt wieder. Einen Schwangerschaftsdiabetes zu haben heißt deshalb nicht, einen Diabetes mellitus und damit eine chronische Erkrankung zu haben.
Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel bei einem Schwangerschaftsdiabetes nimmt das Risiko für bestimmte seltene Geburtskomplikationen etwas zu. Dieses Risiko lässt sich aber meist schon durch eine Umstellung der Ernährung wieder senken.
Die weitaus meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben eine ansonsten normale Schwangerschaft und bringen ein gesundes Kind zur Welt.
Die beste Methode, einen Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist ein Zuckertest. Der Test misst, wie der Körper auf eine größere Menge Traubenzucker  reagiert. Er wird im 6. oder 7. Schwangerschaftsmonat angeboten und besteht aus einem Vortest  und einem Diagnosetest.
Für den Vortest trinkt man ein Glas Wasser mit Zucker. Anschließend wird etwas Blut aus einer Armvene abgenommen und die Höhe des Blutzuckers bestimmt. Wird ein erhöhter Wert gefunden, schließt sich ein zweiter Test an. 

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