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Schwangerschaftsabbruch!!! wie Geht es euch Danach???

6. Februar 2009 um 21:33

Hallo ich bin 20 Jahre alt, hatte am 9 Januar ein Schwangerschaftsabbruch war in der 9 Woche Schwanger,

Ich erzähl mal von Anfang an, es fing alles damit an das ich gemerkt habe irgendwas ist anders, ich hatte ne neue Baby Pille verschrieben bekommen wovon ich nur alle Drei Monate meine Regel bekam ! Meine Brüste haben sich anders anfühlt sie waren sehr empfindlich wenn mich mein Freund im Arm genommen hat haben sie weh getan, mir war ab und zu schlecht, was mich wundert fast nie Morgens. Deswegen hatte ich auch nicht gedacht das ich Schwanger wär. weil mir oft mal wenn ich zuviel gegessen hatte schlecht war. Naja nach ein paar tagen warten habe ich zu mein Freund dann gesagt lass uns mal Bitte ein Test holen, naja am 18 Dezember habe ich ein Test gemacht, und er war Positiv, ich dachte ich Fall um !!! ich dachte nur was soll ich jetzt tuen, Da ich kein Kind wollte, und mein Freund auch nicht, ich bin 20 und er 33 sind zwei Jahre zusammen und kennen uns schon 6 Jahre. Ich hatte mich erst nicht Getraut zu ihn zu gehen und ihn den Test zu zeigen weil ich genau wusste das er nur sagen wird, weg ich will es nicht. Und so war es auch. ich bin zu ihn hab ihn den test gezeigt und er sagte das kommt weg, ich sagte zu ihn ja, so sehe ich das auch, weil ich jetzt überhaupt nicht in der Lage bin ein Kind zu bekommen, Gerade erst Ausbildung angefangen und jetzt Schwanger das geht nicht !!! Naja ich bin dann gleich am Nächsten Tag zu mein Doc er machte Ultraschall er sagt ich sei ende der 6 Woche, und müsste dann zum Beratungsgespräch, naja das bekam ich erst am 2 Januar. ich musste Weihnachten und Silvester mit mein Kind im Bauch zurecht kommen es war sehr hart, zu wissen da ist ein Kleines Lebewesen Drin was in mir wächst... was ich nicht bekommen werde
Naja dann war es kurz vor den Termin, den Abend zuvor kam ich mit meinen Gedanken überhaupt nicht klar ich wusste nicht was ich machen soll, ob ich mich umentscheiden soll. oder nicht !!! ich konnte nicht mehr klar Denken, war fix und Fertig mit den >Nerven< Naja dann war es fast soweit hatte am 9 Januar um 12 Uhr mittags den Termin in der Klinik der Doc der mich dort Operierte war auch mein Frauenarzt, ich kam in den raum wo ich mich umziehen sollte, Mein Freund begleitet mich, bevor ich im raum rein ging nahm er mich noch mal ganz fest im arm. naja als ich dann drin war und mich umziehen sollte, hatte ich mein Handy genommen und ihm ne SMS Geschrieben ich hab geweint und ihn Geschrieben das ich das nicht kann, ich war kurz davor die abzubrechen. dann kam zurück das ich es machen soll und mir nicht meine Zukunft kaputt machen soll. naja ich habs Handy dann aus gemacht. ne stunde später war ich wieder wach, da war alles vorbei ich hab mich so miss gefühlt.. ich hätte es am liebsten Rückgängig gemacht, als ich dann aus der Klinik kam saß mein Freund dort mit ein Kleinen Teddy Bär für mich, es war schon irgendwie süß. Konnte mir allerdings nicht weiter Helfen. Naja hab jede Nacht bis jetzt geweint aber nur wenn ich alleine war, kann ihn das nicht zeigen das es mich so verletzt...
Und ich würde es am liebsten Rückgängig machen. Tut mir leid für den Langen Text aber ich musste es mir mal von der Seele schreiben.....



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6. Februar 2009 um 21:50

Kleinmaus19881
Hallo Kleinmaus19881,
es muß für Dich unendlich schwer sein, mit der ganzen Not jetzt alleine zu sein. Nicht zeigen zu dürfen daß es Dich verletzt hat und alle Tränen heimlich und alleine weinen zu müssen.
Goolge doch mal unter Selbsthilfegruppen nach Abtreibung, vielleicht wäre da was passendes in Deiner Nähe dabei, damit Du Dich mit jemand dort austauschen könntest. Denn dies ist für uns Frauen sehr wichtig.
LG Itemba

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6. Februar 2009 um 23:41
In Antwort auf itemba

Kleinmaus19881
Hallo Kleinmaus19881,
es muß für Dich unendlich schwer sein, mit der ganzen Not jetzt alleine zu sein. Nicht zeigen zu dürfen daß es Dich verletzt hat und alle Tränen heimlich und alleine weinen zu müssen.
Goolge doch mal unter Selbsthilfegruppen nach Abtreibung, vielleicht wäre da was passendes in Deiner Nähe dabei, damit Du Dich mit jemand dort austauschen könntest. Denn dies ist für uns Frauen sehr wichtig.
LG Itemba

Hallo Danke
Hallo Danke für Deine Schnelle Antwort

Aber leider schaffe ich es nicht zu so einer Gruppe zu gehen, Aber Trotzdem danke für den Rat

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7. Februar 2009 um 3:14
In Antwort auf jaana_12663653

Hallo Danke
Hallo Danke für Deine Schnelle Antwort

Aber leider schaffe ich es nicht zu so einer Gruppe zu gehen, Aber Trotzdem danke für den Rat

Freund?
Wenn man deinen Text ließt, glaubt man, dass dein Freund dich ziemlich beeinflusst hat. Wieso zeigst du ihm nicht offen, was dich belastet. Er trägt auch Verantwortung! Außerdem klappt eine Beziehung nur, wenn man offen zueinander ist. liegt zuviel unausgesprochenes zwischen dir und ihm, werdet ihr keine gute Zukunft haben. Vertraue dich ihm an, wenn er kein Verständis zeigt, dann soll es dir eine Warnung sein.
Noch ist die Wunde der Abtreibung sehr frisch, wird sicher noch eine weile dauern, bis du wieder mental fit bist. Wenn es dich zu stark belastet, dann such einen Psychotherapeuten auf.

lg
d

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10. Februar 2009 um 14:14

Du bist nicht alleine...
hallo!
ich bin auch 20 jahre alt und hatte gerade einen abbruch bzw bin noch nicht ganz fertig...
ich hab mich auch nicht sehr wohl gefühlt das baby einfach so umzubringen aber ich weiß dass es so vernünftiger ist und das tröstet mich schon ein bisschen. und mein freund hat mich auch unterstützt ohne mich zu etwas zu drängen.

klar ist es immer irgendwie möglich ein kind großzuziehen die frage ist nur ob man das auch so in der form möchte.
ich wünsche mir für mein(e) kind(er) dass ich sie selber -ohne auf andere personen zwangsläufig angewiesen zu sein- großziehen kann und ihnen ein schönes leben nach meinen vorstellungen bieten zu können. das ist zur zeit nunmal einfach nicht möglich.

ich habe gestern einen medikamentösen abbruch machen lassen (9. SSW) allerdings gehöre ich zu den 1 % der frauen bei denen das nicht geklappt hat und deshalb muss ich morgen auch noch operiert werden...
das ist nicht so einfach gerade weil es eine mehrfache belastung ist aber ich glaube das ist ein abbruch niemals.

auch in deinem fall sicher nicht. einen teil von sich und einer person die man liebt einfach umzubringen fällt niemandem leicht. aber wenn man sich doch dafür entscheidet dann muss es gute gründe geben. bestimmt auch in deinem fall.
aber ich muss auch sagen dass es sehr danach klingt als ob die entscheidung eigentlich dein freund getroffen hat...
ich kann dir nur sagen rede darüber mit freundinnen und deinem freund natürlich auch gerade um ihm zu zeigen dass es dich doch mehr mitnimmt als du vielleicht vorher gezeigt hast. zur not vielleicht auch mit einem psychologen.

ich war nie gegen abtreibung aber ich weiß jetzt für mich persönlich dass ich das nie wieder erleben möchte.
dieses kind wird mich mein leben lang begleiten und gerade am errechneten geburtstermin werde ich sicherlich oft an diese zeit jetzt zurück denken bestimmt auch mit reue.
man kann nicht sagen die entscheidung war richtig oder falsch man muss es nur irgendwie mit sich selbst vereinbaren können. das dauert bestimmt seine zeit aber es wird gehen.
und es wird auch garantiert noch der richtige zeitpunkt kommen an dem man seine familenplanung ernsthaft in angriff nehmen kann und man sollte sich nicht allzu lange vorwürfe machen. wie gesagt du hattest bestimmt deine gründe und niemand verurteilt dich dafür. es ist sinnlos wenn du das selber machst...

also tut mir leid für die lange antwort aber falls es dich tröstet: du bist nicht alleine mit deinen problemen!

liebe grüße

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21. Februar 2009 um 15:12

Meine Erfahrung mit dem Schwangerschaftsabbruch
Hallo an alle, ich möchte hier im Forum gerne meine Erfahrung mit meinem Schwangerschaftsabbruch erzählen.
Ich bin 34 Jahre alt und starke Raucherin und trinke auch gerne mal ein paar Bierchen.
Ich bin von Grund auf ein Mensch, der mit Kindern eigentlich nichts zu tun haben will. Aber irgendwie ist es leider doch passiert, das ich schwanger geworden bin. ich bin mit meinem Freund erst 3 Monate zusammen und da ich auch sowieso in einer finanziellen Krise stecke und keine Kinder will,genau wie mein Freund, war das natürlich ein riesen Schock. Ich habe mir zuerst einen Test geholt und der mußte natürlich absolut unpassend auch noch positiv ausfallen, bin dann am selben Tag noch zu meiner Ärztin und die bestätigte mir es nochmal. Ich war völlig mit den Nerven runter. Meine Ärztin riet mir, da ich erst in der 6. woche war, einen Abbruch mit Medikamenten zu tun, ich habe natürlich gleich gefragt, wie es dann mit dem Rauchen und dem Alkohol ist, sie sagte mir, das das zwar ein Risiko ist, aber da ich nicht über 35 Jahre alt bin, eigentlich gehen würde. Mußte dann zu Pro Familia und mir das gebabbel von denen anhören, wo mein Entschluß eh feststand. 3 Tage später also am 27. Januar 09 bin ich dann in die Klinik und habe die ersten 3 Medikamente bekommen, die muß man im beisein des Arztes einnehmen, ( Mifegyne) ich habe 2 Tabletten Prostaglandin mit nach Hause bekommen und sollte die dann 2 Tage später einnehmen, habe ich ja auch. Was dann passiert ist, war die Hölle für mich. ca. eine dreiviertel Std. später, haben die Blutungen eingesetzt, mit entsetzlichen ultrakrassen wehenartigen Schmerzen, ich bin auf die Toilette und habe einen Kreislaufabsturz bekommen, ich bin zwar nicht ohnmächtig geworden, aber es war kurz davor. Ich hatte zwar von dem Arzt auch Schmerzmittel bekommen, aber ich habe mich nicht getraut sie zu nehmen, wegen der Zusammenwirkung der Substanzen. Die Schmerzen haben Gott sei dank nur den einen Tag angehalten, am Abend ging es mir besser, aber so viel Blut habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen und die ganzen Stücke, die da mit rausgekommen sind, also teilweise ist es mir echt übel geworden. Am nächsten und übernächsten Tag hatte ich Durchfall und starke Magenkrämpfe, das sind die Nebenwirkungen gewesen. Mit dem Rauchen und dem Alkohol habe ich in dieser Zeit aufhören müssen, da ich keine Komplikationen wollte. Am Tag bevor ich die beiden Prostaglandin eingenommen habe, habe ich abends in meinem Bett gelegen und gemerkt, da stirbt was in mir, ich war sehr depressiv und mir kamen Zweifel, ob ich das richtige getan habe, obwohl ich nie einen Kinderwunsch hatte. Aber da war es ja schon zu spät, da ich ja die anderen 3 Medikamente schon eingenommen habe. Zum besseren Verständnis, hier die kurze Erklärung : Die 3 Tabletten Mifegyne verhindern, das das Kind weiterwächst, sie blockieren alles, das Kind erstickt auf gut deutsch, das hört sich natürlich richtig mies an, aber es ist leider so. die anderen 2 Tabletten Prostaglandin bewirken, das das tote dann ausgeschieden wird. ich habe 11 Tage geblutet.
Nachdem dann 2 wochen vergangen waren, mußte ich zur Nachkontrolle zu meiner Ärztin und hoffte natürlich, das alles raus war, aber das war nicht der Fall, ich bekam eine Spritze und sie sollte den restlichen kram rauslassen, auch das hat bei mir fehlgeschlagen, habe es vorgestern erfahren, meine Ärztin hat jetzt den allerletzten Versuch gemacht und mir Blut abgenommen um einen sogenannten hcg Wert zu ermitteln(Schwangerschaftshorm on), das Ergebnis werde ich jetzt am Mo. erfahren, sollte es zu hoch sein, muß ich mich ausschaben lassen. Anbei hat meine Ärztin mir noch gesagt, das ich wenn ich Glück habe, es jetzt am Wochenende flutsch macht und der Rest rauskommt. Seit gestern blute ich etwas, ich hoffe und bete , das das wirklich der absolute Rest ist. ich will endlich nicht mehr durch die Hölle gehn und wieder ein normales Leben führen. Ich blute seit fast 4 wochen, mal mehr mal weniger, mal kam gar nichts. Also ich rate jeder Frau, macht keine Abtreibung mit Medikamenten, lasst euch lieber gleich ausschaben, dann ist in 2-3 Wochen Ruhe. ich persönlich, werde niemals wieder einen Abbruch machen, meine Einstellung zu Kindern hat sich dadurch sehr verändert, natürlich werde ich noch mehr aufpassen wie früher, aber wenn ich nochmal schwanger werden sollte, dann schenke ich diesem Lebewesen das, was es verdient.

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21. Februar 2009 um 19:54

Meine Erfahrung:
Mein Abbruch ist schon ein paar Jahre her...aber ich habe es nie bereut, denn der Zeitpunkt war absolut ungünstig und der Vater des Kindes passte gar nicht(obwohl er das Kind gewollt hätte)!Es gab auch keine Komplikationen und die bei ProFamilia haben auch gleich gemerkt,dass bei mir nur eine Meinung zählt und mir gleich den erforderlichen Schein gegeben.Ich war danach einfach nur erleichtert,dass mein Leben ganz normal weitergeht.

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22. Februar 2009 um 11:35
In Antwort auf elsa_12079345

Freund?
Wenn man deinen Text ließt, glaubt man, dass dein Freund dich ziemlich beeinflusst hat. Wieso zeigst du ihm nicht offen, was dich belastet. Er trägt auch Verantwortung! Außerdem klappt eine Beziehung nur, wenn man offen zueinander ist. liegt zuviel unausgesprochenes zwischen dir und ihm, werdet ihr keine gute Zukunft haben. Vertraue dich ihm an, wenn er kein Verständis zeigt, dann soll es dir eine Warnung sein.
Noch ist die Wunde der Abtreibung sehr frisch, wird sicher noch eine weile dauern, bis du wieder mental fit bist. Wenn es dich zu stark belastet, dann such einen Psychotherapeuten auf.

lg
d

Es ist jetzt 2 jahre her..
08.03.2006 dieses datum werde ich nie vergessen!!!!
ich bereue es jeden tag..
ich leide.. vor allem psychisch.


das ganze hat mich zu einem anderen menschen gemacht..

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22. Februar 2009 um 15:22

So kannst Du besser damit umgehen ....
Hallo kleinemaus und hallo an alle die, deren Seele immer noch weint,

mein Abbruch ist inzwischen 8 Monate her und der Weg war hart. Und wie ich gerade feststelle ist das Erlebte für mich wohl immer noch nicht abgeschlossen. Denn irgendwas hat mich heute dazu gebracht, einem Forum beizutreten und mich Euch mitzuteilen, obwohl ich sowas noch nie gemacht habe.
Aber als ich vor der Entscheidung stand, Abbruch ja oder nein habe ich Rat im Internet gesucht, das hat jedoch alles nur viel schlimmer gemacht. Daher habe ich beschlossen meinen Beitrag hier einzustellen, dann habe ich das Gefühl wenigstens etwas getan zu haben.
Ich wusste damals garnicht wie mir geschieht, als es hieß - schwanger - und nun entscheiden wie es weitergehen soll. Für mich stand eine berufliche Veränderung vor der Tür und mein Freund wollte auf keinen Fall ein Kind, weil er sich noch nicht bereit gefühlt hat. Und dann - von jetzt auf gleich - ändert eine solche Nachricht alles. Das war beim Test aus der Apotheke.
Dann war ich beim Frauenarzt und als sie mich fragte ob ich das Kind haben will, habe ich ja gesagt. Und das ist das Problem, was mich heute immer noch quält, denn ich hätte das Kind gewollt, das weiß ich jetzt. Doch dann fing der Terror von meinem Freund und seiner Mutter an. Und weil ich blöd war und immer auf andere gehört habe, weil es mir nicht möglich war zu sagen was ich wirklich fühlte und auch dazu mit Nachdruck zu stehen, habe ich meinem Partner vertraut. Er hat es durchgezogen, mich zu Pro Familia gebracht, die Beratung mitgemacht, mich am Tag des Abbruchs hingefahren und bezahlt. Danach hat er mich noch nach Hause begleitet und ab diesem Zeitpunkt hat er nie wieder ein Wort darüber verloren.
Das war für mich der Grund warum ich mich von ihm getrennt habe, wenns auch noch lange gedauert hat. Aber alles braucht seine Zeit! So auch Deine Seele, bis der Abbruch soweit verarbeitet ist, das man nicht beim kleinsten Thema Kind bzw. Baby schreiend den Raum verlassen könnte.

Mir haben 2 Dinge enorm geholfen damit umzugehen. Zum einen hat mir eine Psychologin geraten meinem Kind einen Brief (Liebesbrief) zu schreiben, in dem ich ihm alles erzählt habe. z,B. wie ich mich fühle, das ich es liebe und das ich es um Verzeihung bitte und das ich es nicht habe wegmachen lassen, sondern das es später wieder kommt, ich nur einen besseren Papa für es finden werde, der es wirklich liebt. Und unter diesen Brief schreibt man als p.s. die Antwort vom Kind, die man hören möchte. Dieser Brief hat wiederum 2 Dinge mitgebracht, zum einen habe ich mir alles von der Seele geschrieben und zum anderen habe ich etwas in der Hand. Ich hatte nämlich nach dem Abbruch alles verbrannt, damit ich nicht mehr erinnert werde, das hat mir nachher aber garnicht gut getan. Jetzt habe ich den Brief, der liegt in einer schönen Schachtel, ich hätte mit ihm aber auch alles mögliche machen können. Und als zweites habe ich mein Kind in der Woche vorm errechneten Termin "zur Welt gebracht". Jeder redet Dir nämlich ein, das man darüber nicht reden darf, es ist was schlechtes, was Frau für sich behalten muss. Das hat mich fast kaputt gemacht. Ich habe es dann meiner Familie erzählt und meinen beiden besten Freundinnen, somit hatte ich wirklich das Gefühl, mein Kind ist jetzt auf der Welt und wenn ich jetzt ein Tief habe, kann ich mit ihnen offen darüber reden.
Dann habe ich auch endlich meine Periode wieder bekommen, die ist 7 Monate ausgeblieben, bis ich mit mir im reinen war, dann kam sie direkt am nächsten Wochenende!
Ich habe sehr viel gelernt für meine Zukunft, dafür bin ich meinem Kind unendlich dankbar. Ich weiß jetzt auch, das mein Leben mit Kind auch weitergegangen wäre, egal wieviel schlechtes Gewissen mein damaliger Partner mir gemacht hat. Jetzt geht es ohne das Kind weiter und trotzdem habe ich das Gefühl, das es bei mir ist und mir immer wieder den Weg zeigt, wenn ich mal wieder umherirre. Ich war immer gegen Abtreibung gewesen und habe eine frühere Freundin sogar darin bestärkt ihr Kind zu bekommen, was sie auch getan hat, obwohl ihr Partner damals auch dagegen war. Niemals hätte ich von mir gedacht, selbst mal so blöd und schwach zu sein. Rückgängig kann diese Entscheidung niemand machen, man kann nur Wege finden damit umzugehen. Ich würde es heute nicht wieder machen aber jeder der diese Entscheidung treffen muss, kann das nur mit sich selbst ausmachen, alle die, die gute Ratschläge geben, sind später in der Not nicht mehr da und dann ist man wieder alleine und muss wieder alleine Entscheidungen treffen.
Auch wenn der Text lang ist, hoffe ich, jemandem da draußen helfen zu können - mir hat es geholfen, mich mitzuteilen. GuGu steht für Gode, so nennt mich mein Patenkind, der mich sehr lieb hat und den ich sehr lieb habe und 11.1.09 ist der Geburtstermin von meinem Kind, das bestimmt super geworden wäre bzw. das einfach super ist!

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30. Dezember 2014 um 23:05

Schwangerschaft abruch in der 9 SSW
Hallo,
Ich habe dein Text gelesen, und er berührte mich sehr. Weil ich so ziemlich das gleiche durch gemacht habe wie du. Ich War auch Schwanger und mein Mann wollte es nicht, er drängte und überredete mich Es weg zu machen. Ich habe es aber gleich nach dem ich von der Op aufgewacht War tierisch bereut. Ich bin immer noch sehr mitgenommen deswegen, gerade wenn ich mein Sohn sehe. Es ist sehr schwer damit umzugehen gerade wenn keiner davon weiß und mann mit keinen darüber reden kann. Ich kann dich sehr gut verstehen wie du dich fühlst

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1. Januar 2015 um 22:07
In Antwort auf awotwi_12569990

Schwangerschaft abruch in der 9 SSW
Hallo,
Ich habe dein Text gelesen, und er berührte mich sehr. Weil ich so ziemlich das gleiche durch gemacht habe wie du. Ich War auch Schwanger und mein Mann wollte es nicht, er drängte und überredete mich Es weg zu machen. Ich habe es aber gleich nach dem ich von der Op aufgewacht War tierisch bereut. Ich bin immer noch sehr mitgenommen deswegen, gerade wenn ich mein Sohn sehe. Es ist sehr schwer damit umzugehen gerade wenn keiner davon weiß und mann mit keinen darüber reden kann. Ich kann dich sehr gut verstehen wie du dich fühlst

Es
ist klasse, dass Du so offen über Deine Erfahrung sprichst.
Denn alleine geht man ein. Dein Sohn erinnert Dich jeweils daran.Vielleicht wäre es hilfreich für Dich die Abtreibung und was dazu geführt hat aufzuarbeiten. Dies ist kein leichter, aber ein lohnender Weg.
VLG Yankho

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10. Januar 2015 um 12:47

Huhu
DennHallo,
ich weis genau wie du dich fühlst ich war vor knapp 2 Jahren Schwanger und hab auch abtreiben lassen. Mein Freund hatte zu den Zeiten mega mist gebaut. Wir standen mit einem Fuß auf der Straße und das mit einem kleinem Kind in einem alter von mal grad einem Jahr! Zu der Zeit ging vieles bergab und er wollte es da zu dem Zeitpunkt auch nicht oder auch irgendwie doch klar aber nicht unter diesen Vorrausetzungen.Ich war danach echt Fix und fertig. Es ging mir tagelang echt Mies hab nur geheult etc. Aber rückgänig konnte ich es leider nicht machen. Ich bereue es sehr und könnte mich selbst dafür Ohrfeigen!!! Das ich da nicht richtig in mir gegangen bin und auf das gezählt habe was ich wirklich gewollt hätte!!!
Naja ein Jahr später war alles wieder besser. Erneut haben wir erfahren das ich Schwanger bin. Wir freuten uns beide sehr. Und wollten es auch behalten. Doch paar Wochen später kam die Enttäuschung. Die SS war nicht intakt das Würmchen wuchs nicht mehr und das kleine Herz schlug auch nicht mehr.. Es musste Ausgeschabt werden. Genau da kam alles wieder hoch paar Tage vor diesen Termin wo ich ja hin musste war ich nur am heulen da mir alles wieder hoch kam.

Und joa momentan besteht in mir die angst.. Kann ich noch Schwanger werden? Ist alles in Ordnung? Wir versuchen es ja momentan da wir uns ein Geschwisterchen für unsere Tochter sehr wünschen.

Aber bereuen das ich das jemals getan habe also die Abtreibung tu ich sehr. Deswegen kann ich da jedem nur den Tipp geben hört auf euch selber was euer Herz/Kopf euch sagt. Lasst diese entscheidung nicht von anderen beeinflussen wie es bei mir leider der fall war weil ich von allen was zu hören bekommen hatte.

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11. Januar 2015 um 0:54


Schlafe schön und geborgen im Licht, Dominicus.

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