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Schwangerschaftsabbruch mit 40 bei 2 gesunden Kindern?!

26. Januar 2009 um 22:17

Nachdem ich vor ein paar Wochen die 40 erreicht habe - mit 2 süßen Kids (4 und 6 Jahre alt) - stelle ich fest: der Test ist positiv

Wir haben unser Leben zwischenzeit für 4 eingerichtet - seit ca. 1 Jahr habe ich einen neuen Job mit 30 STunden/pro Woche - anstrendend aber interessant und macht auch Spaß. Mein Mann ist eigentlich Zeugungsunfähig (unser 2. hat nur mit Schützenhilfe geklappt) und jetzt ist ein bißchen wie: ein Geschenk einerseits und Angst und Sorgen andererseits. Klar ist die Vorstellung auf unruhige NÄchte und neues kleines Chaos nicht wirklich klasse - aber das geht ja vorüber. Aber die Angst ist da, es nicht zu schaffen. Mit Job und Kids bin ich mehr aus ausgefüllt - ich komme oft an meine Belastungsgrenze und keife und zicke um mich, dass ich den Eltern bei der Super-Nanny durchaus Konkurrenz biete. Und das wichtigste Argument: wir haben so große Angst, das was schiefgehen könnte. Was passiert, wenn Fruchtwasseruntersuchung schlimmeres ankündigt? Wie sehr geht das auf Kosten unserer Söhne? Wir versuchen, das eine gegen das andere abzuwägen und tendieren zum Abbruch. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

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27. Januar 2009 um 21:05

Einen Rat geben kann und will ich Dir nicht
denn es ist Eure Entscheidung egal wie sie ausfällt, allerdings kann ich Deine Ängste gut nachempfinden und daher erzähle ich mal kurz was zu mir. Ich selbst bin auch 40 und habe eine 21 jährige Tochter........eigentlich hatte ich mit Kinderkriegen abgeschlossen, aber es kam anders. 2006 erfuhr ich das ich schwanger bin. Ich hatte einen Volltime Job und meine Grosse war ja nun auch selbstständig. Ich war hin und her gerissen. Eines Teils sah ich es als Geschenk, andererseits hatte ich pure Angst, das etwas mit dem Kind sein könnte. Nun ja ich entschied mich für das Kind. Arbeitsvertrag wurde nicht verlängert auf Grund der Schwangerschaft. Am 20.04.2007 kam mein Sohn zur Welt und ich war so so glücklich, denn immerhin war ich 38 fast 39 und alles war super, hatte NFM machen lassen und Kind war gesund und ich hatte ein Risiko wie das einer unter 18 jährigen. Und dann der Hammer, 3 Monate nach der Geburt wurde ich wieder schwanger und ich entschied mich wieder fürs Kind, selbs Prozedur, tierische Angst, NFM, Feindiagnostik etc. war zwar wegen meines Alters Risikoschwangere aber meine Püppi kam gesund und munter Anfang Mai 2008 und da war ich fast 40, mit properen Gewicht zur Welt. Mein Körper hatte alleine entschieden und es war alles ok. Gut die Nerven sind nicht wie mit 18. Aber man nimmt vieles bewusster wahr als wie mit 18 und ich geniesse diese Zeit, ich denke es sollte so sein und auch mit 40 ist man in der Lage ein gesundes Kind zu bekommen. Leider kann Dir da aber keiner die Entscheidung abnehmen, das musst Du alleine tun, aber die Wahrscheinlichkeit mit 40 schwanger zu werden, betrachte ich als Geschenk, denn eine SS ist nicht selbstverständlich. Ich hatte ähnlich Ängste und Fragen wie Du, aber alles löste sich in Wohlgefallen auf. Ich wünsche Dir bei Deiner Entscheidung den richtigen Weg und egal wie, jeder netscheidet alleine, nur sprich es nochmal mit Deiner Familie durch. Nenne alle Vorteile und Nachteile bei Deiner Entscheidung und dann wirst Du den richtigen Weg gehen. Wenn Du Fragen hast was Untersuchung angeht, kannst Du mich fragen. Ich wünsch Dir und Deiner Familie alle Kraft der Welt, Eure Entscheidung zu treffen. LG Ilo

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27. Januar 2009 um 22:12

RE
Hallo Daphne,

stimmt, bei unserem "Großen" war ich 33 und beim "Kleinen" 35 Jahre alt. Beide Male haben wir Blut und Wasser geschwitzt in der Hoffnung, alles möge gut gehen. GErade in der 2. Schwangerschaft waren einige Tests schlecht und wir haben es Dank einer super Ärztin und deren Beratung durchgezogen. Die Ärztin ist nach unserem Umzug weit weg. Gute Ärzte mag es auch in Bayern geben - aber ich habe nach dem Ablauf der vergangenen 10 Tagen (Ärzte, die keine TErmine vergeben, wenn man auf Schwangerschaft und möglichen Abbruch hinweist, erst gar keine Termine vergeben .... trotz profamilia Karteikarte ...) meine Hoffnung in offene und kompetente Ärzte verloren ....

Ich habe auch an Deine private Adresse gemailt, vielleicht magst Du mal schauen ...

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28. Januar 2009 um 20:25

Julchen197
Hallo Julchen197,
mein Chef wurde geboren, als seine Mutter 47 wurde. Er war der Junge, wonach sich die Eltern immer gesehnt hatten, aber es waren immer Mädchen und dann hatten sie längst mit der Familienplanung abgeschlossen... als er sich anmeldete. Seine Teenieschwestern hatten alle an ihm die Möglichkeit auf ihre zukünftige Mutterrolle zu üben. Ein weiteres Geschwisterchen ist für Kinder keine weitere Belastung. Sondern eine Bereicherung.Ich bin froh, daß mir meine Eltern Geschwister geschenkt haben, denn dies sind Beziehungen die bleiben in der Zukunft.
Ich persönlich würde schon gar keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, sondern das Kind so nehmen wie es ist. Denn wer von uns weiß heute schon, daß er morgen noch gesund ist. Kann nicht z.B. ein Autounfall von Heute auf Morgen alles verändern?
Eine Freundin von mir wurde auch mit 42 ungeplant schwanger. Dazu kam noch, daß sie am Anfang als sie nicht wußte daß sie schwanger ist geröngt wurde. Dabei flog die Schwangerschaft auf. Sie hatte bereits 4 Kinder, 1 Kind davon wurde mit einem schweren Herzfehler geboren. Dies waren schon Punkte, die ihr die Freude an der Schwangerschaft erschwerten. Dazu war die jüngste Tochter schon 11 Jahre. Sie war schon sehr viel am überlegen wie dies alles werden soll. Ich denke sie hat sich allein aus Erfurcht vor dem Leben für dieses Kind entschieden. Auch Du hast schon gemerkt, wie wertvoll Leben ist. Wir können sehr viel, doch Leben herstellen nicht. Sie bekam einen kerngesunden Jungen. Der ist heute der Sonnenschein der Familie. Sie war auch gar nicht so eingespannt und ans Haus gebunden, wie sie es in der Schwangerschaft dachte. Denn ihre Kinder waren großartige Babysitter. Klar, es hieß bei allen noch mal von vorne anzufangen. Aber Kinder geben immer mehr zurück als sie nehmen. Die Ältesten sind jetzt schon verheiratet und gehen eigene Wege und sie genießt es noch Leben im Haus zu haben. Manchmal kommen Geschenke nicht dann, wenn man denkt, daß sie kommen könnten. Aber sie sind um so wertvoller.
Ich persönlich kann Dir keinen Abbruch empfehlen, denn es kann sein, daß es für Dich zu einer Verlusterfahrung wird. Denn eine Abtreibung kann Dein Leben evt. über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten. (vor-abtreibung.de;Knopf Risiko). Da kann es sein, daß eine Aufarbeitung mehr Kraft kostet, als es ein weiteres Kind getan hätte. Du hast recht ein Kind stellt erst mal das Leben auf den Kopf, aber dies geht vorüber.
Vielleicht tut es Dir gut Dich mal mit jemand von Außerhalb über die ganze Situation zu unterhalten, dann kannst Du Dich bei profemina.de melden.
LG Itemba

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