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Schwangerschaftsabbruch in der 18 SSW (med. Ind.), wann kann man wieder Schwanger werden?

25. Juni 2009 um 1:30

Hallo,

es fällt mir nicht leicht wieder dieses Erlebnis zu beschreiben aber ich möchte vielen damit helfen und auch vielleicht anregen mit anderen darüber zu sprechen.
Hatte letzte Woche einen Schwangerschaftsabbruch in der 18. SSW. Wir haben unsere kleine Tochter gehen lassen, sie war schwer krank (Translokations-Trisomie 21; Down-Syndrom). Als wir dieses Ergebnis erfuhren, brach für uns eine Welt zusammen, warum wir, warum immer die, die sich so sehr Kinder wünschen.
Am Freitag letzte Woche brachte ich nach 2 Tagen unsere kleine Tochter zur Welt; Sie ist stillgeboren; Sie wog 215g und war 21 cm klein. Unser Krümel sah so ... ich musste nur noch weinen im Kreißsaal. Ich hatte sie noch auf meiner Brust liegen gehabt, habe ihre kleine und so zerbrechliche Hand festgehlten, habe sie gestreichelt und ihr noch einen Kuss gegeben. Anschließend wurde ich noch Ausgeschabt, dauerte gott sei dank nicht so lange. Dann bin ich wieder im Kreißsaal nach 10 Minuten aufgewacht. Jetzt konnte ich mich nochmal von unseren kleinen Krümel verabschieden. Sie lag immer noch bei mir auf der Brust und ich wollte sie garnicht hergeben, doch wir mussten es tun. Sie war doch unser Fleisch und Blut. Ich muss wieder weinen. Es tut alles so weh, wenn man sein Kind gehen lassen muss. Ich hoffe der liebe Gott hat sie zu sich genommen. Das wünsche ich keinem!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !http://www.gofeminin.de/world/communaute/forum/imforum/smiley/g30.gif

Jetzt trauere ich viel und bin froh wenn ich mit anderen darüber sprechen kann.
Mein Lebensgefährte und ich wpnschen unsnatürlich sehnlichst Kinder und wollen auch eine Familie gründen. Zur sicherheit haben die Ärzte (Humangenetiker) noch auch von uns Blut zur Untersuchung abgenommen um eine Vererbung auszuschließen. Gott sei dank ist bei uns alles in Ordnung, aber unsere kleine Tochter wird davon auch nicht lebendig und auch nicht gesund!!!
Wir hoffen auf ein neues Glück und werden unsere kleine nie vergessen, sie wird immer ein Teil von uns bleiben. Und sollten wir Kinder haben, dann werde ich auch diesen von ihrer Schwester erzählen!!!!!!!!!

Hat jemand von euch auch soetwas durchgemacht und wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr wieder Schwanger geworden seid und sind auch die Kinder danach gesund gewesen???
Jeder erzählt auch was anderes wie lange man nach einem Abbruch mit der nächsten Schwangerschaft warten sollte. Mir wurden 6 Monate empfohlen, meine Mutter (Hebamme) und eine andere Ärztin sagten ca. 3 Monate. Ich möchte keine 6 Monate warten, der Wunsch Mutter zu werden ist einfach sooooo stark. Ich möchte erst dieses Erlebnis verarbeiten und mich von meinem Krümel verabschieden, und hoffe das ich noch mit einem dicken Bauch laufen werden. Eine Schwangerschaft ist doch etwas schönes (bei mir verlief sie zumindest sehr gut, außer der dann so niederschmetternden Nachricht, die uns unser ganzes Glück und unsere Liebe genommen hat.

Wünsche euch eine schöne Nacht und hoffe das mir jemand von seinem Erlebnis berichten kann.

Apollo80

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25. Juni 2009 um 10:54


hi, lass dich mal drücken, du hast sehr viel durchgemacht, wie schlimm ist es ein Kind unter dem herzen zu tragen und es gehen zu lassen bevor es geboren wurde.

ja ich kenne das, mein fall liegt etwas anders, ich hatte eine frühgeburt in der 27 SSW, 3 tage lebte unser Sohn dann starb er an den schweren inneren verletzungen die er durch die geburt (Zange) erlitten hat.

Ergänzend sei erwähnt das ist 16 jahre her, und die medizinischen Maßnahmen sind heute sicher besser.

3 Monate danach war ich wieder schwanger (eher so passiert als gewollt) , durch eine Cerclage hielt diesmal der Muttermund und heute ist unser Sohn fast 16. Also hab Mut und Hoffnung bei mir klappte es auch sofort wieder danach und ich hatte ein wunderschönes baby.


glg

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25. Juni 2009 um 13:22
In Antwort auf sofiya_11916295


hi, lass dich mal drücken, du hast sehr viel durchgemacht, wie schlimm ist es ein Kind unter dem herzen zu tragen und es gehen zu lassen bevor es geboren wurde.

ja ich kenne das, mein fall liegt etwas anders, ich hatte eine frühgeburt in der 27 SSW, 3 tage lebte unser Sohn dann starb er an den schweren inneren verletzungen die er durch die geburt (Zange) erlitten hat.

Ergänzend sei erwähnt das ist 16 jahre her, und die medizinischen Maßnahmen sind heute sicher besser.

3 Monate danach war ich wieder schwanger (eher so passiert als gewollt) , durch eine Cerclage hielt diesmal der Muttermund und heute ist unser Sohn fast 16. Also hab Mut und Hoffnung bei mir klappte es auch sofort wieder danach und ich hatte ein wunderschönes baby.


glg

Vielen Dank!
Hallo lea2462,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich habe mich sehr gefreut das mir doch noch jemand von seinem Erlebnis berichten konnte.
Danke für deine aufbauenden Worte, ich werde aufjedenfall positiv denken. Die Hoffnung gebe ich nicht auf und dem Mut muss ich noch zulassen.
Es kommen immer wieder deise Gedanken hoch, aber ich sehe nach vorne. Möchte dir aufjedenfall herzlich danken für deine lieben Worte. Es war bestimmt auch für dich ein einschreckliches Erlebnis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das wird man im Leben nie vergessen und trotzdem wird man immer an sein eigenes Kind welches man gehen lassen bzw. verloren hat immer denken.

Lieben Dank und schöne Grüße

Apollo80

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25. Juni 2009 um 23:48

Dankeschön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!...
Liebe Anna,

vielen Dank für deine Antwort. Ich dachte, das dieses Forum ganz gut sei, sich mit anderen auszutauschen. Ich werde aufjedenfall die Seite die Du mir empfohlen hast besuchen, vielleicht finde ich auch dort Hilfe und Frauen die mir weiter helfen können.

Ja, gott sei dank habe ich die lieben Menschen an meiner Seite, ich glaube ohne Sie hätte ich dieses nicht geschafft. Musste heute wieder weinen. Habe mir dann nochmal (wie fast jeden Tag) das Foto von meinem kleinen Krümel angeschaut. Dann muss ich an unsere Verabschiedung denken. Ich gebe nicht auf, und muss weiter stark sein, daher danke ich dir nochmal ganz herzlich für deinen Tipp und die Wünsche!!!!!!

Lieben Gruß

Apollo80

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26. Juni 2009 um 10:16


Hallo Apollo80,

das tut mir sehr leid, was die passiert ist, ich kann es förmlich nachfühlen wie es dir geht.

Ich selbst hatte leider auch so ein ähnliches Erlebnis. Ich musste meinen kleinen Engel in der 22. SSW hergeben. Bei mir war es allerdings so, das sein Herzchen auf einmal nicht mehr geschlagen hat, ansonsten war alles ok. Mein Mann und ich waren schockiert darüber, hätten am wenigsten damit gerechnet.

Ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit, sie ist nicht leicht. Es ist wichtig, dass du über dieses Ereignis redest, wenn es dir zumute ist, denn das macht auf eine bestimmte Weise frei. Das ist gut, dass du Menschen auf deiner Seite hast die zu dir stehen und die dir zuhören. Nimm dir die Zeit zum trauern.

Bei mir hat es ungefähr ein Jahr gedauert, bis ich richtig darüber hinweg war. Fühl dich ganz sehr gedrückt von mir, ich wünsche dir alles Gute, dass dein Wunsch bald wieder in Erfüllung geht sowie Trost und Kraft. Gruß Dori

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26. Juni 2009 um 23:33
In Antwort auf dori852


Hallo Apollo80,

das tut mir sehr leid, was die passiert ist, ich kann es förmlich nachfühlen wie es dir geht.

Ich selbst hatte leider auch so ein ähnliches Erlebnis. Ich musste meinen kleinen Engel in der 22. SSW hergeben. Bei mir war es allerdings so, das sein Herzchen auf einmal nicht mehr geschlagen hat, ansonsten war alles ok. Mein Mann und ich waren schockiert darüber, hätten am wenigsten damit gerechnet.

Ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit, sie ist nicht leicht. Es ist wichtig, dass du über dieses Ereignis redest, wenn es dir zumute ist, denn das macht auf eine bestimmte Weise frei. Das ist gut, dass du Menschen auf deiner Seite hast die zu dir stehen und die dir zuhören. Nimm dir die Zeit zum trauern.

Bei mir hat es ungefähr ein Jahr gedauert, bis ich richtig darüber hinweg war. Fühl dich ganz sehr gedrückt von mir, ich wünsche dir alles Gute, dass dein Wunsch bald wieder in Erfüllung geht sowie Trost und Kraft. Gruß Dori

Ich könnte wieder weinen!!!
Liebe Dori,

auch ich möchte dich ganz dolle drücken und dir sagen, wie sehr es auch mir das mit deinem kleinen Engel leid tut.
Es ist eine echt schwierige Zeit (die danach), muss jeden Tag weinen wenn ich an sie denken muss. Ich werde wohl auch eine Therapie machen, es tut wirklich gut mit anderen darüber zu reden.
Ich versuche nach vorne zu sehen und denke mir: Hey bei nächsten Mal wird alles gut!!!! Es ist schwierig aber nur so kann man diesen Schmerz auch durchstehen.
Eins habe ich daraus gelernt: Das die Gesundheit wirklich das wichtigste ist und dann merkt man plötzlich wie unwichtig einem materielle Dinge werden.

Ich hoffe das ich die Trauer gut verarbeiten kann und ich dann endlich sagen kann: Meinem Krümel geht es jetzt dort oben viel besser.
Ich danke Dir ganz lieb für deine tröstende Worte und möchte auch dir noch alles gute wünschen!!!!!!!
Es gibt mir viel Kraft, mit euch darüber zu reden.


Liebe Grüße apollo80

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23. August 2009 um 13:31

Wieder schwanger nach trisomie 21
HI APOLLO80,
habe letztes Jahr im Februar ähnliches durchgemacht allerdings war ich erst 15. ssw, als ich unseren Sohn mit freier Trisomie 21
mit schwerem Herzfehler und Hirnschädigung gehen ließ. Seit diesem Tag bin ich nicht mehr der selbe Mensch, im Oktober kam dann der totale Nervenzusammenbruch, seitdem bin ich in Psychologischer Behandlung. Die Therapie hat mir sehr geholfen und seit ca. 6 Wiochen geht es mir super, bis ich vor 3 Wochen einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt. Wir wollten diese Schangerschaft und wir freuen uns auch sehr, aber die Angst hat mich wortwörtlich überrannt. Ich schlafe kaum habe Panikattacken und ewige Unruhe. Ich bin jetzt in der 7.ssw und werde in 5 Wochen auf anraten meines Fa wegen der vorausgegeangenen Diagnose wieder eine Plazentabiopsie duchführen lassen. Ich habe keine Ahnung wie ich die Zeit bis dahin überstehen soll, die Angst zerfrisst mich regelrecht, alle um mich herum meinen ich müsse positiv denken es wird schon allles gut gehen, genau das habe ich beim letztem mal getan, gedacht:mir passiertt sowas sowieso nicht es ist absolut alles in Ordnung. Ich wurde eines besseren belehrt!! Dieser Psychostress mit der Warterei auf die Ergebnisse macht einen Wahnsinnig. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das es bald klappt mit einer neuen Schwangerschaft und du das ganze gelassener auf dich zulassen kannst als ich.

viel Glück

Tayli2

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23. August 2009 um 15:09

Die richtigen Worte finden, fällt schwer
und es tut mir auch sehr leid für dich.Aber ein krankes und geistig behindertes Kind zu bekommen ist ein großes Opfer für Eltern und viele sind einfach überfordert.
Ich selbst hatte während meiner 2 Ss eine Fehlgeburt (6.SW).,wurde ausgeschabt und bin in dem übernächsten Zyklus wieder schwanger geworden. Da ich von vornherein kein Kind ausgetragen hätte mit einer Chromosomenanomalie habe ich auf eine Chorionzottenbiopsie in der 10-11 SSW bestanden ,um evtl. noch rechtzeitig ein schnelles Eingreifen zu ermöglichen. Aber es war Gott-Sei dank nicht nötig und ich woltte nur Gewissheit haben. Ärzte wollten es zuerst nicht machen, weil nicht nötig und keine Vorgeschichte da war. Aber es war sehr beruhigend in der 11.ssw zu erfahren ,dass mein Kind gesund sein wird. Ich persönlich würde diese Untersuchung jeder frau bis zum 11 SSW. empfehlen , um eine Spätabtreibung wie in deinem Falle dem Kind und den Eltern zu ersparen. Die Chorionzottenbiopsie ist gar nicht schlimm und kann soviel Leid verhindern.
Obwohl ich auch gegen Abtreibung bin bei gesunden !!! Kindern und erst recht bei Spätabtreibungen (Holland ) hast du richtig entschieden, nur etwas früher wäre halt besser gewesen; da heute durch die Medizin es ja möglich ist und da sollte man nicht immer nur den Ärzten folgen,sondern selbst entscheiden ob man diese Früh-Untersuchung möchte.
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass du diese schlimme Erfahrung noch mal machen mußt,sicher wirst du ganz schnell noch mal schwanger und kannst diese Schwangerschaft dann geniessen.
Alles Gute.

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23. Juni 2012 um 13:44


das tut mir so leid.
ich habe auch schon so einer Erfahrung machen müssen Meine Tochter hatte die Trisomie 18. Aber wir haben es erst in der 32 ssw erfahren, Die Ärzte wollten einen Abbruch der Schwangerschaft. Wir wollten das nicht und haben gewartet und die Zeit noch mit Ihr genossen. Mein kleiner Engel kam in der 38 Ssw woche leider tot auf die Welt.
Danach haben wir 2 Zykleen wieder gehofft und im 3 war es soweit. Ich denke wenn die Psyche und der Körper es zulässt
wirst du wieder schwanger. (ich habe mir ein paar ganz böse Wörter dann hören lassen müssen, wie das Kind ist auch kein Ersatz ) ansonsten war die Schwangerschaft gut Kontroliert und ausser Vorzeitigen Wehen nach der Chorionbiopsie die wir da machen liessen inder 14 ssw glaub ich war eigentlich nichts mehr alles unauffällig.
Ich wünsche dir viel Kraft und deiner Familie und ein kleines Wunder gesund in deinem Arm was deine kleine Sternentochter Bewacht

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23. Juni 2012 um 16:48

Fühl Dich gedrück....
Hallo Apollo 80,
als ich gerade Deine Geschichte gelesen habe, dachte ich das ist meine Geschichte, ich habe das gleiche im Juni 2010 wie du durchmachen müssen.
Unser Kinderwunsch war so groß, das wir gar nicht abgewartet haben und gleich weitergeübt haben. Im November 2010 (5 Monate später) hielt ich dann meinen positiven Schwangerschaftstest in der Hand, ich hatte Angst, das der Krümmel auch wieder krank sein könnte, war aber Gott sei Dank nicht der Fall und heute macht uns unser kleiner gesunde Junge jeden Tag freude.
Drück Dir ganz fest die Daumen, das Du das gleiche Happy End wie wir erfahren darfst.

LG

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23. Juni 2012 um 18:44

Liebe Apollo
Ein Kind zu verlieren ist etwas vom Schrecklichsten, das einem passieren kann. Deshalb könnte ich wohl auch ein krankes Kind nicht gehen lassen, schon gar nicht, wenn es eine Chance auf ein Leben hat. Wir haben in unseren Schwangerschaften bewusst auf alle Tests verzichtet. In der zweiten Schwangerschaft gab es Hinweise auf ein medizinisches Problem und wir haben dennoch nichts unternommen. Das Baby kam dann gesund zur Welt, jedenfalls hat man uns bisher nichts gegenteiliges gesagt.

Liebe Apollo, Downsyndrom ist keine Krankheit, es ist eine Anomalie, die verschieden stark ausgeprägt sein kann. Von kaum erkennbar bis so, wie man Downsyndrom allgemein wahrnimmt. So, wie Du Deine Situation beschreibst, bin ich sicher, das hättet Ihr geschafft und Ihr hättet dieses Baby geliebt. Ich habe dazu einmal eine inspirierende Geschichte gelesen. Ich bekomme jedesmal feuchte Augen. Wenn Du möchtest:

http://www.kellehampton.com/2010/01/nella-cordelia-birth-story.html

Und heute: http://www.kellehampton.com/2012/05/list-check.html

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6. März 2013 um 8:17

Das Leben ist kein Wunschkonzert
Ich verstehe deinen Text nicht wirklich (wenn auch schon länger her). Wenn ihr eure Tochter so sehr geliebt habt, wieso habt ihr sie dann einfach aufgegeben?
Das ist zu 100% nicht die Frage die du hören willst, aber ich möchte es gerne verstehen. Denn Down Syndrom sollte eigentlich kein Abbruch mehr sein... Man kann ihnen heut zutage ein viel besseres Leben bieten als vor Jahren...
Mein Sohn kam mit dem schwersten Herzfehler auf die Welt. In der SS hätte man ihn eigentlich sehen müssen, was nicht so war und gut war! Denn dann hätte mir der Frauenarzt auch diese eine Frage gestellt "Spätabtreibung" nie hätte ich dafür gestimmt, ich hätte nie mein Baby einfach so aufgegeben...
Deswegen verstehe ich dein Handeln nicht. Aber wie gesagt da denkt jeder anders! Und man muss halt die Kraft haben und das verständnis für ein krankes Kind.
Ich will dich damit auf keinen Fall ANGREIFEN!!!
Nur du schreibst du wünschst dir so sehr ein Baby. Du hattest doch eins und wolltest es nicht?? sorry...

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6. März 2013 um 12:44
In Antwort auf derry_11927623

Das Leben ist kein Wunschkonzert
Ich verstehe deinen Text nicht wirklich (wenn auch schon länger her). Wenn ihr eure Tochter so sehr geliebt habt, wieso habt ihr sie dann einfach aufgegeben?
Das ist zu 100% nicht die Frage die du hören willst, aber ich möchte es gerne verstehen. Denn Down Syndrom sollte eigentlich kein Abbruch mehr sein... Man kann ihnen heut zutage ein viel besseres Leben bieten als vor Jahren...
Mein Sohn kam mit dem schwersten Herzfehler auf die Welt. In der SS hätte man ihn eigentlich sehen müssen, was nicht so war und gut war! Denn dann hätte mir der Frauenarzt auch diese eine Frage gestellt "Spätabtreibung" nie hätte ich dafür gestimmt, ich hätte nie mein Baby einfach so aufgegeben...
Deswegen verstehe ich dein Handeln nicht. Aber wie gesagt da denkt jeder anders! Und man muss halt die Kraft haben und das verständnis für ein krankes Kind.
Ich will dich damit auf keinen Fall ANGREIFEN!!!
Nur du schreibst du wünschst dir so sehr ein Baby. Du hattest doch eins und wolltest es nicht?? sorry...

Es gibt eben Menschen,
die sind sich der überlebenslangen Verantwortung bewußt, die ein schwer behindertes Kind bedeutet. Zudem ist die Trisomie 21 (13 und was es sonst noch alles gibt) immer noch eine schwere Behinderung, die ohne meist mehrere operative Eingriffe noch im Babyalter, diese Kinder schon recht früh versterben würden. Zudem braucht die geistige Behinderung eine lebenslange Betreuung, etwas was im Normalfalle die Eltern gar nicht gewähren können, da Eltern in der Regel vor den Kindern sterben. Und dann?

Ausserdem ist es so das viele "kleine Downies" ja ach so niedlich finden und ja gar nicht soooooo behindert. Aber wehe sie werden Erwachsen und entwickeln eine eigene Persönlichkeit UND sie entdecken ihre Sexualität und wollen diese leben. Dann sind sie auf einmal nicht mehr so niedlich und die wenigsten kommen dann damit klar.

Daran sollten alle Eltern denken. Nicht ,ob sie auch ein Baby/Kind mit dem Dawn-Syndrom lieben können und versorgen möchten (klar kann man das), sondern ob man später auch das erwachsene Kind annehmen kann in seinem gesamten Wesen und Persönlichkeit INKL: seiner Sexualität und ihm ein möglichst selbstbestimmtes Leben gewähren will und kann.

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14. März 2013 um 0:56
In Antwort auf page_12135386

Es gibt eben Menschen,
die sind sich der überlebenslangen Verantwortung bewußt, die ein schwer behindertes Kind bedeutet. Zudem ist die Trisomie 21 (13 und was es sonst noch alles gibt) immer noch eine schwere Behinderung, die ohne meist mehrere operative Eingriffe noch im Babyalter, diese Kinder schon recht früh versterben würden. Zudem braucht die geistige Behinderung eine lebenslange Betreuung, etwas was im Normalfalle die Eltern gar nicht gewähren können, da Eltern in der Regel vor den Kindern sterben. Und dann?

Ausserdem ist es so das viele "kleine Downies" ja ach so niedlich finden und ja gar nicht soooooo behindert. Aber wehe sie werden Erwachsen und entwickeln eine eigene Persönlichkeit UND sie entdecken ihre Sexualität und wollen diese leben. Dann sind sie auf einmal nicht mehr so niedlich und die wenigsten kommen dann damit klar.

Daran sollten alle Eltern denken. Nicht ,ob sie auch ein Baby/Kind mit dem Dawn-Syndrom lieben können und versorgen möchten (klar kann man das), sondern ob man später auch das erwachsene Kind annehmen kann in seinem gesamten Wesen und Persönlichkeit INKL: seiner Sexualität und ihm ein möglichst selbstbestimmtes Leben gewähren will und kann.


"Bei der Überprüfung mit Intelligenztests im Schulalter zeigen verschiedene Untersuchungen Mittelwerte um 50 IQ-Punkte, das heißt eine leichte bis mittelgradige Intelligenzminderung oder leichte bis mäßige geistige Behinderung",

Trisomie 21 wird im Durchschnitt als LEICHTE bis MÄSSIGE (geistige) Behinderung angesehen.
NICHT als schwere!

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21. März 2013 um 12:01

Auch gesunde Kinder können später einer schlimmen Krankheit ausgesetzt sein...
Ich habe mir früher auch nie wirklich so den Kopf über Kinderkrankheiten gemacht, warum auch dachte ich mir, wieso soll mir bzw uns das passieren?!
Naja, & dann ist es halt doch passiert. Er wurde auch mit Medikamenten bis zu seinem 8ten Lebenstag voll gepumpt damit er bis dahin die OP überlebt. Dann hatte er die schwerste und komplizierteste Herz-OP hinter sich 8 1/2 std. & dann der Spruch von der Ärzten "Wir sollen in den nächsten 4 Tagen mit allem rechnen, er entscheidet selber ob er leben will oder nicht"
Ich glaub das sind in dem Moment die schlimmsten Wörte die man hört! Doch er hat es ganz ok gemeistert & die zweite Op mit 4 Monaten auch ganz ok...
Und dann fängt man an ganz anders über das Leben nach zudenken. Vor allem das jedes Kinderleben egal mit welcher Krankheit ein Recht auf LEBEN hat!
Ich muss aber zugeben, das wenn man vorher schon weiß, das das Kind eine sehr schwere geistische Behinderung hat und rein gar nichts selbstständig kann und nur vor sich hin vergitiert, es kein Leben mehr ist!

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