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Schwangerschaftsabbruch in der 18 ssw

12. April 2010 um 14:37

Ich hatte vor einer woche einen Schawangerschaftsabbruch in der 18ssw der grund war dass das Baby Trisomie 18 hatte, für mich war im ersten moment klar das mein kind nicht lebensfähig ist und ur leiden würde, und ich entschied mich für den abbruch, die arzte gaben mir mifengyne ich sollte es normal zu welt bringen, aber nach 26 stunden wehen,( musste alle 3 stunden tabletten nehmen) und viel blutverlust holten sie es per operation ( wisst was ich meine). ich lag alleine in einem zimmer im Krankenhaus, einen arzt hatte ich nur bei der aufnahme gesehen sonst kahmen die schwestern wenn ich sie gerufen habe, ich wurde behandelt sozusagen wie der letzte dreck aber nicht von den schwestern sondern von den ärzten da sie es nicht mal für richtig gehalten haben nach mir zu sehen, sonst hätten sie denn starken blut verlust bemerkt und es wären zwei blutkonserven nicht notwendig gewesen. ich weiss nicht wie ich mit dem erlebten klar kommen soll, ich esse kaum, muss aber dennoch stark sein für meine kleine tochter ( 3 jahre) und für meinen verlobten der der vater war des kindes aber nicht von meinr tochter. mir kommt es so vor als gebe es keinen menschen auf dieser welt der weis was ich durch gemacht habe oder mache ich hör immer nur dass war dass beste, kann es das beste sein wenn ich nicht mehr schlafen kann ohne diese bilder im kopf ich glaube nicht. Mfg

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12. April 2010 um 14:59

Kruemmel127
du tust mir so leid
hol dir rat und hilfe z.b. bei rahel e.v.
da verurteilt dich keiner und du kannst über deine not sprechen
alles liebe

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30. April 2010 um 9:52

Schwangerschaftsabbruch in der 24 ssw
Liebe Kruemmel,

ich bin noch nicht so lange in diesem Forum und habe nach Frauen gesucht, die eine aehnliche Geschichte erleiden mussten wie ich.... und nun habe ich deinen Beitrag gefunden.

Ich habe vor fast genau 2 Jahren das gleiche durchgemacht und kaempfe immernoch jeden Tag - ich lag auch 24 stunden in den wehen und dann kam unsere tochter still zur welt.
Sie sah so friedlich aus, doch sie hat keinen Ton von sich gegeben und sie haben mich dann in den OP gerollt.... und der OP arzt fragt mich dann noch vor der narkose: "na? was ist es denn geworden? ein junge oder ein maedchen?"
offensichtlich funktionierte die interne kommunikaiton in diesem krankenhaus nicht!!!! naja... bevor ich antworten konnte setzte zum glueck die narkose ein!!!

ich war jetzt 2 jahre bei einer psychotherapeutin, ich habe mir fast taeglich gewuenscht einfach zu sterben, da ich die schmerzen nicht aushalten kann. Ich habe mich verkrochen, wog nur noch 46 kilo bei 172 koerpergroesse und wusste nicht mehr ein noch aus.

mittlerweile wuerde ich sagen, dass ich wieder am "normalen Leben" teilnehme, allerdings nur schwer. alle unsere freunde sind nun eltern geworden und ich ertrage es nicht in deren naehe zu sein.

auch meine eltern sagen mir staendig, dass es "das beste" war. aber ich kann das nicht hoeren. ich war gegen abtreibung - ich haeb andere nicht verurteilt, sondern es nur fuer mich ausgeschlossen - und ich weiss bis heute nicht wie ich das tun konnte? es war ein unglaublich grosser druck und eine noch viel groessere angst... ich war zu schwach!!! ich haette staerker sein muessen!!! ich habe versagt..... ich habe kein recht mehr eine mutter zu sein. was ist das fuer eine mutter die so etwas ihrem kind antut???

wir wuenschen uns so sehr kinder und wir haben es nun seit 1.5 jahren nochmals "versucht", aber es klappt nicht mehr. trotz hormonen etc - ich denke das ist ein zeichen.....!

Hast du denn schon mal ueber eine therpeutische betreuung nachgedacht? es ist allerdings auch mit der therapie ein langer weg, aber mit wem kann man sonst darueber reden?

ich hoffe dass du dir die zeit nimmst zu trauern, auch wenn du eine 3 jaehrige tochter hast...

lg
hope....

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30. April 2010 um 23:05

Hmmh
das hört sich echt shclimm an, nicht nur von der psychischen auch von der medizinischen , 2 Blutkonserven sind schon heftig, wennimmer möglich vermeiden AÄrzte es und greifen erst dazu wenns absolut notwendig ist, da es auch immer ein gewissen risiko birgt.

Tut mir echt leid für dich, ich finde unsere krankenhäuser werden echt immer shclechter liegt jetzt nicht an den ärzten sondern an den Sparmaßnahmen , Doppelschichten und die sind unterbesetzt. Ist keine Entshculdigung aber wohl die bittere Wahrheit.

wünsche dir viel Kraft und alles Gute

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5. Mai 2010 um 7:58

Hallo Summer
danke fuer deine lieben und troestenden Worte...

Ich weiss dass es an meiner psyche liegt, dass ich nicht wieder schwanger werde... ich weiss bloss nicht wo der "Knopf" ist, der meine Schuldgefuehle und Schmerzen abschaltet?

liebe gruesse
hope...

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