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Schwangerschaftsabbruch

25. September 2007 um 22:24

Ich schreibe an alle Mädchen und Frauen, denen ein solcher Schritt bevorsteht.
Dieser Schritt ist umstritten.
Ich sage euch: ES IST EURE ENTSCHEIDUNG!
Stöbert NICHT das Internet durch in der Hoffnung eine Antwort auf all die Unklarheiten in eurem zu bekommen.
Das war mein Fehler.
Das Internet ist ein Ort wo viele Menschen aufeinander treffen. Unreale Menschen mit einer Meinung.
Ein Mensch unterbreitet seine Meinung. Die Adressaten sind Menschen, die der Verfasser nicht kennt. Identitätslose Menschen für ihn.

Ich habe mich verrückt gemacht. Ich war ncht mal sicher, ob ich schwanger bin oder nicht. Habe Beschuldigungen anderer Frauen gelesen. Einen Abbruch mit Mord gleichstellen. Bäm...einfach so herausposaunt.
Sie haben diese Meinung. Sie hinterfragen unser Empfinden nicht. Unsere Gründe nicht. Für mich sind sie untollerant. Ich las...eine Frau wünscht dem Arzt, der es tut die Hände abzuhacken und der Frau, die es tut alles ohne Betäubung zuzunähen, dass sie nicht mal mehr auf die Toilette kann.

Ich habe mich schlecht gefühlt. Ich habe mich wie ein schlechter Mensch gefühlt.
Bitte: Lest diese ganzen beiträge NICHT!
Die Frauen, die hier schreiben...alle werden eine beste Freundin haben. Ist diese schwanger und in einer so aussichtslosen Situation....die selbe Frau, die vorher so schrieb, würde anders reden.

Menschen aus einem anderen Umfeld dürfen EUCH nicht wichtig sein. Andere Meinungen dürfen euch nicht interessieren. IHR entscheidet, was für euch das Beste ist! Und das tut ihr auch! EUER Umfeld ist wichtig. Und ihr werdet merken: Menschen, die euch kennen, denen ihr erklären könnt, oder es nicht einmal braucht...sie halten zu euch! Sie stehen hinter euch!
Ihr braucht kein Internet! Keine Menschen die euch nicht kennen...Keine Meinungen der Menschen, die ihr nicht kennt.

Ich habe heute eine Abtreibung hinter mir.
Durch das ganze Gerede im Netz...die schlimmen Schmerzen, man könne tagelang nicht gerade gehen, hätte schreckliche Schmerzen...ich bin verrückt geworden-
lest es nicht!
Euer Arzt wird euch alles nötige sagen. Seine Aussagen sind halb so schlimm wie die hier. Und die TATSÄCHLICHEN Folgen sind nicht schlimm.
Natürlich-von Person zu Person anders.

Mein Eingriff...er war nicht schlimm. Schlimm war die Angst, die im Internet entstanden ist.
Der Eingriff war unter örtlicher Betäubung. ICh habe mich gefühlt als wär ich betrunken. Ich kann mich erinnern...aber sehr schwach.
Schon konnte ich mich wieder anziehen und noch 20 Minuten auf eine Liege. Dort hatte ich Bauchschmerzen.
Irgendwie bin ich eingeschlafen.
Als ich geweckt wurde mit den Worten "sooooooooooo sie sind entlassen!" waren die Bauchschmerzen schon weg.
Ich blute keinen Tropfen nach. Ich habe einen Bärenhunger...die ganze Anspannung ist weg. Ich habe keinerlei unterleibsschmerzen. Ich fühle mich als wäre heute ein ganz normaler Tag. Körperlich wie auch gedanklich.
Es ist vorbei! ICh bin erleichtert!

Ich möchte den Verunsicherten etwas mit auf dem Weg geben. Dies sagte mein Frauenarzt zu mir:
"Eine Abtreibung ist kein Mord. Das ist lediglich Gewebe, das von sich noch gar nicht weiß, dass es leben wird! In 30 Minuten können sie wieder einen Latte in der Stadt trinken und die Sonne genießen!"
Das habe ich getan. Mir geht es gut.

Liebe Grüße!!!
Claudia

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27. September 2007 um 15:11

Liebe Claudia
Ich finde es toll, dass du so schreibst, so offen über das, was du im Internet an Bullshit gefunden hast, und über deine persönliche Erfahrung und deine Gefühle nach dem Abbruch.

Leider ist es so, dass sich auf solchen Foren in der überwiegenden Mehrzahl Frauen zu Wort melden, die entweder selbst nie einen Abbruch hatten, sondern einfach dagegen sind (aus welchen Gründen auch immer - vielleicht haben sie ein anti-Abtreibungs-Syndrom AAS???) oder solche, die nach dem Abbruch traurig sind, Schuldgefühle haben, den Abbruch bereuen. Ja sicher, die gibt es auch.

Aber die schweigende Mehrheit sind jene, die eben keine Probleme damit haben. Verständlich, dass sie schweigen, denn sonst werden sie mit "herzlos, egoistisch, Abtreibung ist Mord" etc. etc. beschimpft. Aber ich wünsche mir mehr Frauen, die offen dazu stehen: ja ich hatte einen Schwangerschaftsabbruch und ich bin froh, dass ich die ungewollte Schwangerschaft abbrechen konnte. Punkt.

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27. September 2007 um 15:52

...
schön das du deine Erfahrungen dazu geschrieben hast.
wie du schon schreibst, jeder erlebt es anders. manch einer fühlt sich danach elendig und der andere eben gut.
Aber meinst du nicht das es auch damit zusammenhängt warum eine Frau sich dafür entschieden hat?

nun, ich denke das es dennoch Frauen gibt die zu schnell oder unter Beeinflussung ihre Entscheidung treffen und sie dann bereuen.

Ob es Mord ist oder nicht muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ich finde es dennoch schade das man gleich als radikal gilt wenn man sagt das man es sich für sich selbst nicht vorstellen kann.

Darf ich fragen warum du dich dafür entschieden hast?

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27. September 2007 um 16:00
In Antwort auf bettin_11904783

Liebe Claudia
Ich finde es toll, dass du so schreibst, so offen über das, was du im Internet an Bullshit gefunden hast, und über deine persönliche Erfahrung und deine Gefühle nach dem Abbruch.

Leider ist es so, dass sich auf solchen Foren in der überwiegenden Mehrzahl Frauen zu Wort melden, die entweder selbst nie einen Abbruch hatten, sondern einfach dagegen sind (aus welchen Gründen auch immer - vielleicht haben sie ein anti-Abtreibungs-Syndrom AAS???) oder solche, die nach dem Abbruch traurig sind, Schuldgefühle haben, den Abbruch bereuen. Ja sicher, die gibt es auch.

Aber die schweigende Mehrheit sind jene, die eben keine Probleme damit haben. Verständlich, dass sie schweigen, denn sonst werden sie mit "herzlos, egoistisch, Abtreibung ist Mord" etc. etc. beschimpft. Aber ich wünsche mir mehr Frauen, die offen dazu stehen: ja ich hatte einen Schwangerschaftsabbruch und ich bin froh, dass ich die ungewollte Schwangerschaft abbrechen konnte. Punkt.

Zollikofen,
ich denke aber das es auf beiden Seiten Fehlinformationen gibt, sei es auf Proabtreibungsseiten oder Antiseiten.
eine bekannte Antiseite da geht mir auch die Hutschnur hoch.

Seien sie doch aber mal ehrlich, ist es ein Grund abzutreiben weil man sich die Figur nicht versauen möchte?

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27. September 2007 um 19:37
In Antwort auf nekane_12873998

Zollikofen,
ich denke aber das es auf beiden Seiten Fehlinformationen gibt, sei es auf Proabtreibungsseiten oder Antiseiten.
eine bekannte Antiseite da geht mir auch die Hutschnur hoch.

Seien sie doch aber mal ehrlich, ist es ein Grund abzutreiben weil man sich die Figur nicht versauen möchte?

Ähm...
redest du grade als AW auf meinen beitrag??
wer redet denn von figur?

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27. September 2007 um 19:47
In Antwort auf nekane_12873998

...
schön das du deine Erfahrungen dazu geschrieben hast.
wie du schon schreibst, jeder erlebt es anders. manch einer fühlt sich danach elendig und der andere eben gut.
Aber meinst du nicht das es auch damit zusammenhängt warum eine Frau sich dafür entschieden hat?

nun, ich denke das es dennoch Frauen gibt die zu schnell oder unter Beeinflussung ihre Entscheidung treffen und sie dann bereuen.

Ob es Mord ist oder nicht muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ich finde es dennoch schade das man gleich als radikal gilt wenn man sagt das man es sich für sich selbst nicht vorstellen kann.

Darf ich fragen warum du dich dafür entschieden hast?

Ja
natürlich hängt es damit zusammen WARUM sich eine frau dafür entscheidet.
manche gründe sind so, das man sich hinterher schlecht fühlt, es bereut und denkt man hätte es anders tun können. viele denken sich er vorher über die erleichterung nach, wenn es vorbei ist und erst hinterher darüber, was WIRKLICH passiert ist.
das finde ich auch ganz schlimm.
Aber im Endeffekt bin ich der Meinung: Alle Frauen, die das gemacht haben (ok ich bin 19 und vll hab ich wenig lebenserfahrung) dennoch denke ich: alle frauen die sich dazu entschieden haben haben FÜR SICH keine andere wahl gehabt. keine andere wahl weil das kind krank war, keine andere wahl wg vergewaltigung, keine andere wahl wegen der lebenssituation.
sonst hätte sie es ja nicht getan.
und wer für SICH abwegen/abwägen (wie schreibt man das??!!ok ich bin im deutschleistungskurs---) das es keinen anderen weg gibt, der geht diesen weg und bracuht hinterher kein schlechtes gewissen haben. Denn: ES WAR KEINE ANDERE LÖSUNG DIE DIE FRAU GESEHN HAT SONST HÄTTE SIE!!!! ES NICHT GEMACHT.
Vor allem das indetitätslose Internet darf diese Frauen nicht verurteilen. Das sie es vielleicht selber tun, das ist hart und traurig und ich würde jeder einzelnen gerne helfen.
mein beitrag bezog sich aber nur auf das gerede und schlechmacherei im internet.
nicht auf die gefühle die eine frau dabei haben sollte. denn gefühle kommen, ob man damit vorher rechnet, oder nicht!
Für MICH gab es keine andere Lösung, deshalb habe ich es getan und deshalb stehe ich dahinter. Dreckig und elend habe ich mich erst gefühlt als ich das Internet durchforstet habe.
den rest schreibe ich dir per PM...
ganz herzliche Grüüüüßeeee
claudiii

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27. September 2007 um 20:18
In Antwort auf bettin_11904783

Liebe Claudia
Ich finde es toll, dass du so schreibst, so offen über das, was du im Internet an Bullshit gefunden hast, und über deine persönliche Erfahrung und deine Gefühle nach dem Abbruch.

Leider ist es so, dass sich auf solchen Foren in der überwiegenden Mehrzahl Frauen zu Wort melden, die entweder selbst nie einen Abbruch hatten, sondern einfach dagegen sind (aus welchen Gründen auch immer - vielleicht haben sie ein anti-Abtreibungs-Syndrom AAS???) oder solche, die nach dem Abbruch traurig sind, Schuldgefühle haben, den Abbruch bereuen. Ja sicher, die gibt es auch.

Aber die schweigende Mehrheit sind jene, die eben keine Probleme damit haben. Verständlich, dass sie schweigen, denn sonst werden sie mit "herzlos, egoistisch, Abtreibung ist Mord" etc. etc. beschimpft. Aber ich wünsche mir mehr Frauen, die offen dazu stehen: ja ich hatte einen Schwangerschaftsabbruch und ich bin froh, dass ich die ungewollte Schwangerschaft abbrechen konnte. Punkt.

Ja
das sehe ich auch so.
wenn man selbst diese entscheidung trifft und es für einen SELBST das beste war, und man damit klarkommt sollte man das frei sagen dürfen.
was heißt froh. froh bin ich nicht, dass ich so einen schritt gegangen bin, so etwas tun zu müssen war nicht schön. aber erleichtert. erleichtert trifft es bei mir.
Grüße

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27. September 2007 um 21:03
In Antwort auf kiera_12039464

Ja
natürlich hängt es damit zusammen WARUM sich eine frau dafür entscheidet.
manche gründe sind so, das man sich hinterher schlecht fühlt, es bereut und denkt man hätte es anders tun können. viele denken sich er vorher über die erleichterung nach, wenn es vorbei ist und erst hinterher darüber, was WIRKLICH passiert ist.
das finde ich auch ganz schlimm.
Aber im Endeffekt bin ich der Meinung: Alle Frauen, die das gemacht haben (ok ich bin 19 und vll hab ich wenig lebenserfahrung) dennoch denke ich: alle frauen die sich dazu entschieden haben haben FÜR SICH keine andere wahl gehabt. keine andere wahl weil das kind krank war, keine andere wahl wg vergewaltigung, keine andere wahl wegen der lebenssituation.
sonst hätte sie es ja nicht getan.
und wer für SICH abwegen/abwägen (wie schreibt man das??!!ok ich bin im deutschleistungskurs---) das es keinen anderen weg gibt, der geht diesen weg und bracuht hinterher kein schlechtes gewissen haben. Denn: ES WAR KEINE ANDERE LÖSUNG DIE DIE FRAU GESEHN HAT SONST HÄTTE SIE!!!! ES NICHT GEMACHT.
Vor allem das indetitätslose Internet darf diese Frauen nicht verurteilen. Das sie es vielleicht selber tun, das ist hart und traurig und ich würde jeder einzelnen gerne helfen.
mein beitrag bezog sich aber nur auf das gerede und schlechmacherei im internet.
nicht auf die gefühle die eine frau dabei haben sollte. denn gefühle kommen, ob man damit vorher rechnet, oder nicht!
Für MICH gab es keine andere Lösung, deshalb habe ich es getan und deshalb stehe ich dahinter. Dreckig und elend habe ich mich erst gefühlt als ich das Internet durchforstet habe.
den rest schreibe ich dir per PM...
ganz herzliche Grüüüüßeeee
claudiii

Pm sternenfee
STERNENFEE, ich kann dir irgendwie keine PM schicken mein pc mag nciht...aber ich hab schon die pm fertig magst du mir über pm deine eimal addy schicken??
lg

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28. September 2007 um 9:21
In Antwort auf kiera_12039464

Ähm...
redest du grade als AW auf meinen beitrag??
wer redet denn von figur?

...
ja aber das sollte eine Frage sein ob du es dann auch nachvollziehen kannst wenn eine Frau sagt sie treibt ab weil es sonst die Figur versaut.

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28. September 2007 um 10:01

Toller Beitrag
Liebe Claudia,

solche Beiträge gibt es viel zu wenig, und er macht anderen Mut und Hoffnung und zeigt die positive Seite eines ABs. Er hilft anderen sehr - auch insbesondere die Äußerung deines Frauenarztes, dass es sich lediglich um Gewebe handelt, das von sich noch gar nicht weiß, dass es leben wird.

Das hast du ganz wunderbar geschrieben.

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28. September 2007 um 10:49
In Antwort auf nekane_12873998

...
ja aber das sollte eine Frage sein ob du es dann auch nachvollziehen kannst wenn eine Frau sagt sie treibt ab weil es sonst die Figur versaut.

Aso
lach da hatte ich anscheinend eine ziiiiemlich lange leitung und leseschwäche

hm ja das ist eine schwere Frage, finde ich.

also ich sag mal so. Für MICH waren es Gründe, die für ABSOLUT plausibel.
-Die für ANDERE vielleicht KEINE Gründe sind.

So wäre es für MICH kein!! Grund abzutreiben aus Angst die Figur zu versauen.
Für MICH ist das kein Grund, wenn ich ihn von anderen hören würde...dennoch: Wenn er für die ANDEREN ein vertretbarer Grund ist - dann ist das wohl so und es muss akzeptiert werden.

Ich muss dazu sagen. Man eiß doch, was heute auf der Welt los ist. "Ich will schön sein, ich will dünn sein ich will wenig wiegen und die kleinste Konfektionsgröße haben."
Menschen, die so denken..
Für mich würde der Satz dieser Menschen eher heißen "Ich will schön sein DESHALB will ich DÜRR sein, ich will Untergewicht haben und Sachen in der Kinderabteilung kaufen müssen."

Zum Glück habe ich da ein starkes selbstbewusstsein udn bin was ich bin. Esse was ich will und worauf ich Hunger habe wann und wieviel ich will. Ich bin Gott dankbar das ich mich liebenswert fühle und deshalb nie in die Situation komme diesen oben genannten Satz zu denken.
Aber es ist eine Krankheit diesen Satz zu denken, deshalb vielleicht können die, für die die Figur ein grund ist gar nix dazu?? Ich weiß es nicht!!

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28. September 2007 um 13:43

Schwierig
das war vll ein frauenarzt der solche eingriffe nicht vornimmt??
ich glaube ärzte sind auch nur menschen und ihre gedankengänge ähneln sicher denen aller. die einen finden es ok, die anderen nicht. die einen sehen es als mord an, die anderen nicht.
so ist das bei den ärzten auch. einige entscheiden sich diese eingriffe vorzunehmen, da es für sie kein mord ist, andere sind dagegen und würden einen solchen eingriff niemals in ihrer praxis/krankenhaus tollerieren.

ist doch auch völlig in ordnung.

meiner Meinung nach ist dieses thema ob mord oder nicht umstritten und jede Frau mach das mit sich aus....oder?

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28. September 2007 um 15:17
In Antwort auf nekane_12873998

...
ja aber das sollte eine Frage sein ob du es dann auch nachvollziehen kannst wenn eine Frau sagt sie treibt ab weil es sonst die Figur versaut.

Zu den Gründen..
Hallo Sternenfee!

Weisst Du, wieviele Frauen abtreiben, weil "sie sich nicht die Figur ruinieren wollen"? - Exakt: 0

Damit das *der* Grund wäre, müsste der Fall ja so liegen:
Frau: "Ich hätte so unglaublich gerne Kinder, mein Mann und ich wünschen sich ein Baby - ich bin jetzt sogar schwanger und ich freue mich sehr darüber, aber ich bekomme es nicht, denn es würde mir die Figur ruinieren."

Sehr unwahrscheinliches Szenario, oder?

Der eigentliche Grund, der sich wohl auch wirklich dahinter verbergen wird, ist, dass die Frau einfach kein Kind *will*. Dass sie sich dabei auch noch die Figur ruinieren würde, ist bloß ein weiteres Übel (zumindest in ihren Augen).

Eine Analogie: Ein Mann sagt: "Ich will keinen Hund. Dann müsste ich ja auch noch mit einem Beutel hinter ihm herrennen und den Kot aufsammeln."
- Kein Mensch (ausser vielleicht der verblendetste Hundeliebhaber, der sich einfach nicht vorstellen kann, wie jemand keinen Hund haben will) würde auf die Idee kommen, der Mann will keinen Hund, *weil* er keine Lust hat, Kot aufzussammeln, - sondern weil dieser Mann keinen Hund will, z.B. weil er einfach keinen Bezug zu Hunden hat. Vielleicht mag er ja einfach lieber Katzen..
Das Kotaufsammeln ist für diesen Mann einfach ein zusätzliches unvorstellbares Übel, was er für unzumutbar hält - vor allem unter dem Aspekt, dass er ja gar keinen Hund will.

Wogegen ein leidenschaftlicher Hundehalter darin wohl ein geringes Problem sehen wird, ja, sich darüber noch nichtmal groß den Kopf zerbrechen wird.

Wichtig ist vielleicht erstmal, seine eigene Haltung zum Kinderkriegen bzw. seinen eigenen Kinderwunsch nicht auf andere zu projezieren.
Die Gründung einer Familie und Elternschaft ist eine sehr persönliche und sehr individuelle Sache. Im übrigen mit einer sehr viel größeren Tragweite, als das Anschaffen eines Hundes.

Für jemanden, der sich unter allen Umständen ein Kind wünscht bzw. unter allen Umständen ein Kind annehmbar fände, für den gibt es natürlich keine "nachvollziehbaren" Gründe. Und er muss sie ja auch gar nicht nachvollziehen können.

Ich finde es schlimm, wenn Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden, immer unter diesen Rechtfertigungsdruck gesetzt werden - es ist sogar schon so schlimm, dass sie sich selber unter diesen Rechtfertigungsdruck setzen.

Und besonders schlimm finde ich (damit meine ich Dich jetzt nicht persönlich, mein Eindruck ist, dass Du einfach wirklich nur *verstehen* möchtest, warum sich Frauen gegen ein Kind entscheiden), wenn Menschen sich in eine Position stellen, darüber urteilen zu dürfen, was nun "gute" Gründe sind und ein Abbruch in Ordnung geht und was "schlechte" Gründe oder sogar "keine" Gründe sind und die Frauen damit zum Freiwild für harscheste Angriffe erklären.
- Anstelle einfach zu akzeptieren, dass es nunmal Frauen gibt, die sich gegen ein Kind entscheiden - aus welchen Gründen auch immer.

Zudem: wenn eine Frau z.B. 3 Kinder bekommt, so hat auch sie sich die meiste Zeit ihres Lebens *gegen* Kinder entschieden. Denn sonst hätte sie (normale Fruchtbarkeit vorrausgesetzt) mindestens 12.
Das Stichwort ist aber auch hier: Familienplanung bzw. Lebensplanung.

Jede Frau, die jemals in ihrem Leben auch nur ein einziges Verhütungsmittel eingesetzt hat, kennt doch letztendlich die Gründe.
Das kann zu Beginn der sexuellen Karriere sein, dass man sich noch zu jung für ein Kind fühlt, später, dass man noch nicht so genau weiss, wohin man mit seinem Leben will, dann, dass er richtige Partner dafür noch nicht da ist, dann, dass es ein (warumauchimmer) sehr ugünstiger Zeitpunkt wäre, dann, dass ein (weiteres) Kind eine zu große Belastung wäre und zum Schluss, dass man genauso viele Kinder schon hat, wie man sich wünscht oder meint, versorgen zu können.
Und über all' die gesamte Zeit hinweg gibt's natürlich auch Frauen, für die Mutterschaft nie ein angestrebtes Ziel ist/war.

Und (weil das ja auch immer so gerne unterstellt wird): keine Frau treibt "einfach so" ab. Alle Frauen, die mir begegnet sind und einen Abbruch hatten, machen sich sehr viele und sehr ernste Gedanken über ihr Leben und ihre Chancen und ebenso über das leben und die Chancen ihres "potentziellen Kindes". Sie denken sehr ernst darüber nach, welche Verpflichtungen, Aufgaben, Verantwortungen und Lebensänderungen mit einem Kind einhergehen.
Wogegen es nicht wenige gibt, die Kinder kriegen mit dem Gedanken: "Och, Babys sind ja soooo süß, wenn's ein Mädchen wird, nenne ich es Soraya-Shakira-Taylor-Lee.." und aus allen Wolken fallen, wieviel Anstrengung und Verantwortung aus einer Mutterschaft erwächst.
Damit möchte ich natürlich nicht unterstellen, dass jede (werdende) Mutter völlig blauäugig in das Abenteuer geht - aber die Zustände in den "Familien" und in den Schulen sprechen für sich...


Ich wünsche jedem, genausoviele Schwangerschaften/Kinder, wie er sich wünscht. Es ist schade, dass Schwangerschaftsabbruch und Unfruchtbarkeit (2 Extreme auf dem selben Kontinuum) immer noch ein Thema ist und wohl auch noch eine zeitlang sein wird.
Und den Kindern wünsche ich gute Eltern, die in der Lage sind sie gut zu versorgen und bei ihrem Start ins Leben zu unterstützen, und dass sie in eine Umwelt geboren werden, in der sie willkommen sind.

R.

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28. September 2007 um 15:33

Buuhuu.. "Abtreibung ist Mord"..
Ein schlagendes Herz ist also das Kriterium?
Wieso eigentlich ausgerechnet das Herz? Es gibt noch eine Menge anderer Organe, die ebenso lebenswichtig sind. Wieso wird das ausgerechnet immer gerne an diesem Organ festgemacht? Haben Kühe, Frösche, Mäuse nicht auch Herzen? Und, wenn jemandem ein künstliches herz eingesetzt wird (ja, auch das ist inzwischen zeitweilig möglich), hat er dann kein Lebensrecht mehr?

"jeder embryo hat das recht ein mensch zu werden und einmal etwas in seinem leben zu erreichen!"

Aha.. das ist ja putzig.. Wie stehst Du dann zu Fruchtbarkeitskliniken, in denen hundertausende Embryonen in Kühlschränken liegen und wohl niemals "in ihrem Leben etwas erreichen"?

Wie stehst Du dann zu Frauen, die schon 3 Fehlgeburten hatten und bei denen mit 80%iger Wahrscheinlichkeit der nächste Embryo auch abgehen wird, sie aber trotzdem weiter versuchen, ein Kind zu bekommen?

.. Wenn man Embryonen uneingeschränktes Lebensrecht einräumt, dann müssten das ja auch alles die größten Verbrechen sein.

Und was ist eigentlich mit dem Recht eines Menschens (und ja, dazu gehören auch Frauen ) auf körperliche Unversehrtheit und körperliche Integrität?
.. Ach ja.. ne.. So ein Embryo ist natürlich weit wichtiger.. Wen interessiert da schon die Frau...

R.

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28. September 2007 um 20:57
In Antwort auf renaissance26

Zu den Gründen..
Hallo Sternenfee!

Weisst Du, wieviele Frauen abtreiben, weil "sie sich nicht die Figur ruinieren wollen"? - Exakt: 0

Damit das *der* Grund wäre, müsste der Fall ja so liegen:
Frau: "Ich hätte so unglaublich gerne Kinder, mein Mann und ich wünschen sich ein Baby - ich bin jetzt sogar schwanger und ich freue mich sehr darüber, aber ich bekomme es nicht, denn es würde mir die Figur ruinieren."

Sehr unwahrscheinliches Szenario, oder?

Der eigentliche Grund, der sich wohl auch wirklich dahinter verbergen wird, ist, dass die Frau einfach kein Kind *will*. Dass sie sich dabei auch noch die Figur ruinieren würde, ist bloß ein weiteres Übel (zumindest in ihren Augen).

Eine Analogie: Ein Mann sagt: "Ich will keinen Hund. Dann müsste ich ja auch noch mit einem Beutel hinter ihm herrennen und den Kot aufsammeln."
- Kein Mensch (ausser vielleicht der verblendetste Hundeliebhaber, der sich einfach nicht vorstellen kann, wie jemand keinen Hund haben will) würde auf die Idee kommen, der Mann will keinen Hund, *weil* er keine Lust hat, Kot aufzussammeln, - sondern weil dieser Mann keinen Hund will, z.B. weil er einfach keinen Bezug zu Hunden hat. Vielleicht mag er ja einfach lieber Katzen..
Das Kotaufsammeln ist für diesen Mann einfach ein zusätzliches unvorstellbares Übel, was er für unzumutbar hält - vor allem unter dem Aspekt, dass er ja gar keinen Hund will.

Wogegen ein leidenschaftlicher Hundehalter darin wohl ein geringes Problem sehen wird, ja, sich darüber noch nichtmal groß den Kopf zerbrechen wird.

Wichtig ist vielleicht erstmal, seine eigene Haltung zum Kinderkriegen bzw. seinen eigenen Kinderwunsch nicht auf andere zu projezieren.
Die Gründung einer Familie und Elternschaft ist eine sehr persönliche und sehr individuelle Sache. Im übrigen mit einer sehr viel größeren Tragweite, als das Anschaffen eines Hundes.

Für jemanden, der sich unter allen Umständen ein Kind wünscht bzw. unter allen Umständen ein Kind annehmbar fände, für den gibt es natürlich keine "nachvollziehbaren" Gründe. Und er muss sie ja auch gar nicht nachvollziehen können.

Ich finde es schlimm, wenn Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden, immer unter diesen Rechtfertigungsdruck gesetzt werden - es ist sogar schon so schlimm, dass sie sich selber unter diesen Rechtfertigungsdruck setzen.

Und besonders schlimm finde ich (damit meine ich Dich jetzt nicht persönlich, mein Eindruck ist, dass Du einfach wirklich nur *verstehen* möchtest, warum sich Frauen gegen ein Kind entscheiden), wenn Menschen sich in eine Position stellen, darüber urteilen zu dürfen, was nun "gute" Gründe sind und ein Abbruch in Ordnung geht und was "schlechte" Gründe oder sogar "keine" Gründe sind und die Frauen damit zum Freiwild für harscheste Angriffe erklären.
- Anstelle einfach zu akzeptieren, dass es nunmal Frauen gibt, die sich gegen ein Kind entscheiden - aus welchen Gründen auch immer.

Zudem: wenn eine Frau z.B. 3 Kinder bekommt, so hat auch sie sich die meiste Zeit ihres Lebens *gegen* Kinder entschieden. Denn sonst hätte sie (normale Fruchtbarkeit vorrausgesetzt) mindestens 12.
Das Stichwort ist aber auch hier: Familienplanung bzw. Lebensplanung.

Jede Frau, die jemals in ihrem Leben auch nur ein einziges Verhütungsmittel eingesetzt hat, kennt doch letztendlich die Gründe.
Das kann zu Beginn der sexuellen Karriere sein, dass man sich noch zu jung für ein Kind fühlt, später, dass man noch nicht so genau weiss, wohin man mit seinem Leben will, dann, dass er richtige Partner dafür noch nicht da ist, dann, dass es ein (warumauchimmer) sehr ugünstiger Zeitpunkt wäre, dann, dass ein (weiteres) Kind eine zu große Belastung wäre und zum Schluss, dass man genauso viele Kinder schon hat, wie man sich wünscht oder meint, versorgen zu können.
Und über all' die gesamte Zeit hinweg gibt's natürlich auch Frauen, für die Mutterschaft nie ein angestrebtes Ziel ist/war.

Und (weil das ja auch immer so gerne unterstellt wird): keine Frau treibt "einfach so" ab. Alle Frauen, die mir begegnet sind und einen Abbruch hatten, machen sich sehr viele und sehr ernste Gedanken über ihr Leben und ihre Chancen und ebenso über das leben und die Chancen ihres "potentziellen Kindes". Sie denken sehr ernst darüber nach, welche Verpflichtungen, Aufgaben, Verantwortungen und Lebensänderungen mit einem Kind einhergehen.
Wogegen es nicht wenige gibt, die Kinder kriegen mit dem Gedanken: "Och, Babys sind ja soooo süß, wenn's ein Mädchen wird, nenne ich es Soraya-Shakira-Taylor-Lee.." und aus allen Wolken fallen, wieviel Anstrengung und Verantwortung aus einer Mutterschaft erwächst.
Damit möchte ich natürlich nicht unterstellen, dass jede (werdende) Mutter völlig blauäugig in das Abenteuer geht - aber die Zustände in den "Familien" und in den Schulen sprechen für sich...


Ich wünsche jedem, genausoviele Schwangerschaften/Kinder, wie er sich wünscht. Es ist schade, dass Schwangerschaftsabbruch und Unfruchtbarkeit (2 Extreme auf dem selben Kontinuum) immer noch ein Thema ist und wohl auch noch eine zeitlang sein wird.
Und den Kindern wünsche ich gute Eltern, die in der Lage sind sie gut zu versorgen und bei ihrem Start ins Leben zu unterstützen, und dass sie in eine Umwelt geboren werden, in der sie willkommen sind.

R.

...
hab gerade wenig zeit gehe später auf deinen beitrag ein-
vorweg, du hast recht ich möchte verstehen
warum Frauen das machen. und nein ich bin kein radikaler Gegner.

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28. September 2007 um 21:20

Nein
durch die nachricht das ich schwanger bin verlor ich mein lachen. meine fröhlichkeit meinen frohen mut.

ich habe mir mein leben zurückgegeben.

ja es hat meine seele schon belastet ich habe mich gefragt ob der preis zu hoch ist mir mein EIGENES lache wieder zu geben.

aber - 2 tage später - ich fühle mich als hätte ein neues leben begonnen.
selten habe ich so auf die natur reagiert auf die freiheit auf mich.

ich lache wieder ich bin froh.

meine entscheidung kostete ein leben. ja. ich sehe nicht eiskalt darüber hinweg.
aber ein leben, welches davon noch nichts wusste. ein leben welches so nie wieder entstehen wird. mit den genen von meinem schatz und mir. das ist vorbei. das ist hart und traurig.

ich kann mir keinen vorwurf der schlechten verhütung machen. das kind wäre so oder so nciht entstanden. und hey:
ich lache wieder.

danke!

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29. September 2007 um 11:09
In Antwort auf kiera_12039464

Aso
lach da hatte ich anscheinend eine ziiiiemlich lange leitung und leseschwäche

hm ja das ist eine schwere Frage, finde ich.

also ich sag mal so. Für MICH waren es Gründe, die für ABSOLUT plausibel.
-Die für ANDERE vielleicht KEINE Gründe sind.

So wäre es für MICH kein!! Grund abzutreiben aus Angst die Figur zu versauen.
Für MICH ist das kein Grund, wenn ich ihn von anderen hören würde...dennoch: Wenn er für die ANDEREN ein vertretbarer Grund ist - dann ist das wohl so und es muss akzeptiert werden.

Ich muss dazu sagen. Man eiß doch, was heute auf der Welt los ist. "Ich will schön sein, ich will dünn sein ich will wenig wiegen und die kleinste Konfektionsgröße haben."
Menschen, die so denken..
Für mich würde der Satz dieser Menschen eher heißen "Ich will schön sein DESHALB will ich DÜRR sein, ich will Untergewicht haben und Sachen in der Kinderabteilung kaufen müssen."

Zum Glück habe ich da ein starkes selbstbewusstsein udn bin was ich bin. Esse was ich will und worauf ich Hunger habe wann und wieviel ich will. Ich bin Gott dankbar das ich mich liebenswert fühle und deshalb nie in die Situation komme diesen oben genannten Satz zu denken.
Aber es ist eine Krankheit diesen Satz zu denken, deshalb vielleicht können die, für die die Figur ein grund ist gar nix dazu?? Ich weiß es nicht!!

Wegen der Figur...
Das ist mir noch nie vorgekommen, dass eine Frau eine Schwangerschaft abbricht, nur um sich "nicht die Figur zu versauen". Kann mir das auch nicht vorstellen (abgesehen davon, dass die Figur ja bloss etwa 6 oder 7 Monate lang "versaut" ist durch eine Schwangerschaft...). Wenn eine das so sagen würde, dann stecken mit Sicherheit andere Gründe dahinter:
z.B. sie ist ein Model oder eine Schauspielerin, deren Karriere gerade jetzt davon abhängt, dass sie schlank ist oder so was.

@renaissance: du hast das wieder mal wunderbar gesagt.

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3. Oktober 2007 um 3:37
In Antwort auf renaissance26

Buuhuu.. "Abtreibung ist Mord"..
Ein schlagendes Herz ist also das Kriterium?
Wieso eigentlich ausgerechnet das Herz? Es gibt noch eine Menge anderer Organe, die ebenso lebenswichtig sind. Wieso wird das ausgerechnet immer gerne an diesem Organ festgemacht? Haben Kühe, Frösche, Mäuse nicht auch Herzen? Und, wenn jemandem ein künstliches herz eingesetzt wird (ja, auch das ist inzwischen zeitweilig möglich), hat er dann kein Lebensrecht mehr?

"jeder embryo hat das recht ein mensch zu werden und einmal etwas in seinem leben zu erreichen!"

Aha.. das ist ja putzig.. Wie stehst Du dann zu Fruchtbarkeitskliniken, in denen hundertausende Embryonen in Kühlschränken liegen und wohl niemals "in ihrem Leben etwas erreichen"?

Wie stehst Du dann zu Frauen, die schon 3 Fehlgeburten hatten und bei denen mit 80%iger Wahrscheinlichkeit der nächste Embryo auch abgehen wird, sie aber trotzdem weiter versuchen, ein Kind zu bekommen?

.. Wenn man Embryonen uneingeschränktes Lebensrecht einräumt, dann müssten das ja auch alles die größten Verbrechen sein.

Und was ist eigentlich mit dem Recht eines Menschens (und ja, dazu gehören auch Frauen ) auf körperliche Unversehrtheit und körperliche Integrität?
.. Ach ja.. ne.. So ein Embryo ist natürlich weit wichtiger.. Wen interessiert da schon die Frau...

R.

Okay
ist ja halbwegs alles wahr aber ich weis das manche frauen wirklich verzweifelt sind und nicht mehr weiter wissen !!!
wenn sie es in die babyklappe tun kommt irgentwann jedoch die frage auf gehts meinem kind wirklich gut und wo ist es !!

es gibt situationen wo ich eine abtreibung nicht verstehe okay aber in einer situation wie "ich bin 15 und schwanger " oder wie "ich wurde vergewaltigt" was würdest du dann machen

verurteile mich jetzt bitte nicht denn ich bin eine die keine abtreibung durch hatte sondern eine fehlgeburt und das war sehr schlimm !!

bleibe locker denn es gibt wirklich frauen die so ein entschluss zwar bereuen aber verzweifelt sind !!
also lass sie !!

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9. Oktober 2007 um 10:51

Danke Claudia
Ich hatte gerade mein Beratungsgespräch und nächste Woche wird der Abbruch vorgenommen.
Die Idee mir im Internet ein paar Erfahrungsberichte anzuschauen war im nachhinein doch nicht so schlecht wie ich erst befürchtete, weil ich Deinen Eintrag entdeckt habe.
Dafür möchte ich Dir herzlichst danken.Meine Entscheidung steht fest und ist unumstößlich aber ein bisschen Angst hatte ich doch - das wird wohl auch nicht ganz weggehen aber Du hast mir sehr geholfen. 1000 Dank dafür
Liebe Grüße

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9. Oktober 2007 um 23:07

Schwangerschaftsgewebe
Ok, Profamilia schreibt auf Ihrer Abtreibungsbroschüre, dass Schwangerschaftsgewebe entfernt wird... aber glaubt ihr wirklich alles, was die schreiben? Schaut doch mal im Biobuch oder auf wasistabtreibung.de Da könnt ihr den "Zellhaufen" ansehen, der bei der Abtreibung entfernt wird.

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