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Schwangerschaftsabbruch - Bitte um Rat

2. Januar 2010 um 11:54

Hallo,

ich habe am 29.12. erfahren, dass ich mich ca. in der 5. Schwangerschaftswoche befinde. Leider bin ich 19, Schülerin und lebe mit meiner kranken Mutti alleine. Wäre die familiäre Situation anders, würde ich das Kind behalten, doch in meinem Falle muss ich mich leider für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden.

Meine Ärztin sagte zu mir, ich solle mir im Krankenhaus einen Termin holen, um den Abbruch mithilfe einer OP durchführen zu lassen. Gleich darauf fuhr ich zu der Beratungsstelle Pro familia, die mir sagte, Ärzte tendieren lieber zu einer OP, da sie dort selbst Hand anlegen können und ( wie ich mir denke ) mehr Geld in kürzerer Zeit verdienen. Die Berateriin empfal mir zu einer Arztpraxis zu gehen und den Eingriff dort durchführen zu lassen.

Am 04.01. habe ich einen Termin bei solch einer Praxis um mir eine 2. Meinung einholen zu können. Zu dem Zeitpunkt müsste ich mich dann ca. in der 6. Schwangerschaftswoche befinden, da müsste ein Eingriff mit Mifygine doch noch möglich sein oder?!

Der OP-Eingriff hat nämlich doch einige Risiken, vor denen ich Angst habe, überhaupt habe ich als kleines Kind schlechte Erfahrungen mit Krankenhäusern gemacht, igendwie habe ich schon ein echtes Trauma von damals davongetragen - Ich habe riesige Angst vor den weißen Wänden und den Ärzten, erstrecht vor Spritzen, OP-Sälen... das könnte ich ewig fortführen

Am 06.01. habe ich den Termin im Krankenhaus, bitte helft mir bis dahin! Wart ihr vieleicht in einer ähnlichen Situation? Wart ihr vieleicht auch in der 6. Woche und habt einen medikamentösen Abbruch erlebt? Wart ihr im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis beim Abbruch? Wie sind eure Erfahrungen?


Vielen Dank für eure Hilfe, eure Schneefrau90

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2. Januar 2010 um 19:29

Hallo Schneefrau
Hallo Schneefrau,abgesehen von deinem süßen Nicknamen ,habe ich eine Bitte an dich.Bitte überdenke deine Entscheidung noch einmal ganz bewußt und frage dich,ob deine Mutter es wollte, dass du abtreibst weil deine Mutter krank ist und du mit ihr zusammenleben mußt???Ich glaube nicht ,dass eine Mutter das von ihrer Tochter verlangt,nur damit es ihr (deiner Mutter) besser geht..Es scheint mir eher zu sein, dass du ein schlechtes Gewissen hast und nach einer Ausrede suchst.Wenn du meinst du würdesr es für deine kranke Mutter tun, so machst du dir damit leider überhaupt keinen Gefallen.Es kann nämlich gut sein, dass du das Baby doch behalten möchtest und nach der AB in ein ganz tiefes Loch fällst und du vor seelischem Kummer gar nicht mehr für dich selbst,noch für deine Mutter sorgen kannst.Bedenke bitte ,nach einer Abtreibung ist lange nichts so wie es vorher war und du dein ganzes Leben dies vor dir verantworten mußt.Selbst hartgesottene und starke Frauen haben oft damit zu kämpfen.

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3. Januar 2010 um 1:48

Granin hat recht
Abgesehen davon, dass du doch wahrscheinlich das Baby behalten möchtest wenn deine familiäre Situation es zuließe, ist mir noch folgendes aufgefallen.Du selbst hast panische Angst vor Ärzten,Spritzen,Blut,Risiken usw. aber kannst auf der anderen seite deinem ungeborenem Kind das "Trauma" einer Abtreibung mit Zerstückelung, Verätzung eines ungeborenen Lebens zumuten .Du solltest dir einmal genauer ein Video betrachten umzu wissen was du tun willst.Ich finde es sehr krass innerhalb von 3 Tagen über Leben & Tod zu entscheiden.Bedenke alles noch einmal sehr,gründlich mit allen Konsequenzen und hole dir Rat bei erfahrenen Beratungsstellen ein.

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3. Januar 2010 um 10:18

Hi
galactica hat dir ja schon nützliche Tipps gegeben und ich gebe dir den rat lass dich von leuten denen es rein um *Abtreibungsverhinderung* geht nicht beeinflussen

es ist dein bauch deine Entscheidung dein leben, wenigstens etwas das wir Frauen entscheiden dürfen

Ich habe noch keine Abtreibung hinter mir, aber 2 SS und eine Eileiter SS, die wenn es eine normal verlaufende SS gewesen wäre ich beendet hätte.

Meine FÄ sagte mir damals (war vor einem jahr) ich sollte mich für eine praxis entscheiden, in der auch ein narkosearzt ständig anwesend ist, das ist nämlich nicht gang und gäbe.

Persönlich würde ich mich in einem KH besser aufgehoben fühlen als in einer praxis. Angst vor OPs kenne ich so nicht, eher die allgemeine Unruhe, aber die ist mit der *Wurschtel-Tablette* gut in den griff zu bekommen.

Red gleich morgen noch mal mit deinem FA schilder deine Ängste und frage nach der Abtreibungspille und ob das nicht möglich sei.

Auch wenns dir jetzt nicht viel hilft, Abtreibungen sind Routine Eingriffe und in 99,9 % geht auch alles gut, auch bei einer simplen zahnextraktion kann mal was schief gehen, deswegen geh ich trotzdem zum ZA (obwohl der mein hassobjekt nummer 1 ist)

wünsch dir alles gute

und dass du bald alles überstanden hast


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4. Januar 2010 um 16:33

Granin hat recht
du solltest dir es jetzt nochmal genau überlegen. bevor es zuspät ist. du sagst ja selber wenn deine situation anders wäre würdest du es behalten und wenn du es nicht nur sagst um deine entscheidung vor anderen lesern rechtzufertigen und es auch so meinst überlege bitte nocheinmal...

rede mit deiner mutter- ich glaube nicht das sie wollte das du ein leben einem anderen leben vorziehst oder?

ich will dir auch kein schlechtes gewissen einreden oder dich in deiner entscheidung beeinflussen, wenn du dir sicher bist bist du dir sicher aber wenn nicht...dann ist die chance so hoch das du es bereuen wirst. irgendwann und sei es in einigen jahren...

ich stand mit 15! vor dieser entscheidung und habe das baby bekommen welches mittlerweile 6jahre alt ist und zur scheule geht. ich wär auch schülerin hab mittlerweile mein abitur also man kann es schaffen. ich hatte auch zweifel, hab auch keine tolle familiäre situation gehabt aber ich hatte zweifel ob ich soll oder nicht und das ist für mich auch heute noch ein anhaltspunkt es nicht zutun und dann sein lebenlang zu bereuen.

aber wie gesagt das ist nur meine meinung und wenn du dir sicher bist dann wünsch ich dir alles gute auch für deine mutti

lg

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4. Januar 2010 um 21:48

Liebe schneefrau,
ich habe erst heute deine nachrichten gelesen. Viele schreiberinnen vor mir haben dir schon geraten, dir deine entscheidung noch einmal gut zu überlegen. Du hast dich in deinem thread auf die verschiedenen fragen nicht zurückgemeldet. Wie mag es dir inzwischen gehen? Heute warst du nun in einer praxis um dir eine zweite meinung einzuholen. Ich finde es echt toll, wie sorgfältig du dich mit den verschiedenen möglichkeiten auseinandersetzt. Ob dir der besuch dort weitergeholfen hat? Ich hab das empfinden, dass du bei deinen überlegungen versuchst deine eigenen gefühle völlig auszuschalten. Du schreibst, dass du unter anderen umständen das kind behalten würdest. Was muss das für eine zerreißprobe für dich sein... Hattest du die möglichkeit einmal ganz in dich selbst hineinzuhören? Wir wissen sehr wenig von dir. Welche krankheit hat denn deine mutti? Offensichtlich fühlst du dich für sie verantwortlich und das zeigt mir, dass du eine starke frau bist. Nun wächst ein baby in dir heran und du siehst in deiner situation keinen ausweg der dir ermöglicht das kind zu behalten. Welche hilfe, oder welche veränderungen wären denn nötig, damit du dich für dein kind entscheiden kannst? Ich weiß von einer beratungsstelle wo man sich sehr umfassend um die frauen kümmert und mit ihnen zusammen nach einer lösung sucht. Bei profemina könntest du vor dem 6.1. noch anrufen und mit der beraterin gleich am telefon deine situation in ruhe besprechen. Ich wünsche euch von herzen alles gute und würde mich freuen zu hören wie es dir geht.

Ganz liebe grüße

linda

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5. Januar 2010 um 11:40

Leider ..
.. habe ich deinen Eintrag erst heute gelesen! Das ist schade, weil ich dir jetzt vllt gar nicht mehr recht helfen kann.

Ich kann dir nur sagen, das ich eine ähnliche Situation durchhabe. Ich war allerdings schon ein paar Wochen weiter also in der 8. SW als ich es erfahren habe. Ich habe mich auch wegen meiner momentanen Lebenssituation gegen das Kind entscheiden müssen und finde es ist vollkommen in Ordnung wenn du es am Ende als die richtige Entscheidung empfindest.
Klar hätte ich gern gewusst wie alles anders gelaufen wäre, aber ich kann auch mit meiner Entscheidung leben.
Ich hoffe das kannst du auch!

Ich habe meinen Abbruch auch durch OP's machen lassen, ich war daja schon in der 11. SW und es gab keine andere Möglichkeit.
Und auch wenn du Angst vor KH hast (habe ich auch, ich fühl mich da einfach sauunwohl :mad, es ist am Ende gar nicht so schlimm. Mit einer Vollnarkose merkst du gar nichts und bist am Ende nur froh wenn jmd bei dir ist wenn du aufwachst. All die Risiken die das birgt sind zwar möglich aber nicht in jedem Falle treten sie ein!! Bei mir ist alles sehr gut verlaufen und ich hatte wirklich viel Angst.

Ich hoffe, dir hilft das ein bisschen!
Melde dich doch bei mir wenn du alles hinter dir bzw. vllt noch Fragen hast.

LG

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5. Januar 2010 um 17:43

Schneefrau90
Hallo, liebe Schneefrau90,
Du bist gerade am Schwanken zwischen Abtreibung mit Mifegyne und einem OP-Eingriff und suchst nach Erfahrungsberichten. Google doch mal unter Abtreibungspille Mifegyne, Lebensgeschichten.org, da findest Du alles Infos und auch ein paar Erfahrungsberichte. Ich finde es gut und wichtig, dass Du Dich vorher informierst, denn nur so landest Du nachher nicht da, wo Du nie hinwolltest.
Du würdest das Kind behalten, wenn Deine familiäre Situation anders wäre. Suche doch Hilfe bei ausweg-pforzheim.de, weil die mit mancher praktischen Hilfe anbieten. Eine wahre Entscheidung hat nur, wer die Wahl hat. Und die vielen traurigen Gesichter in Deinen Zeilen sprechen für sich. Deine Zeilen lesen sich nicht so,als würdest Du eine Abtreibung verkraften, unabhängig von der Methode.
LG Itemba

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5. Januar 2010 um 18:15

Sag mal
hilfst du hier auch mal Menschen die eine Frage haben, oder machst du nur die runter die ihr einen Rat geben? Rein aus Interesse.

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6. Januar 2010 um 1:03


Abtreiben und du würdest es behalten wenn die familiäre Situation anders wäre...du machsts dir schon richtig einfach, das muss ich dir mal sagen!
Kommt dir wie eine besonders gute Ausrede vor, die Krankheit deiner Mutter ja? Aber DU bist schwanger, nicht deine Mutter. Deine Mutter muss das Kind nicht großziehen, sondern DU. Das Kind wird auch noch da sein wenn deine Mutter irgendwann mal nicht mehr da ist. Und ich denke nicht dass sich deine Mutter hinstellt und sagt: Hey, du sollst gefälligst nur für mich da sein, deine ganze Zeit und Kraft nur für mich opfern - und bring gefälligst das Kind um!
Außerdem hast du zu deiner Verantwortung zu stehen, denn DU hast nicht oder nicht richtig verhütet! Und dein Kind soll jetzt dafür sterben. Du bist absolut unreif.

Es gibt so viele Möglichkeiten.
- Du könntest dir eine eigene Wohnung suchen. Deine Mutter lässt du damit nicht im Stich. Kann auch keine genaueren Tipps geben, da ich nicht weiß was sie hat, aber du kannst nicht dein komplettes Leben und das Leben Anderer für sie und ihre Krankheit opfern (ich denke auch nicht dass sie das will). Und wenn es auch um das Leben anderer geht, wie hier um das Leben deines Kindes, dann hört sich alles auf!

- Du kannst in ein Mutter-Kind-Heim ziehen, dort bekommst du Hilfe.
- Du kannst es zur Adoption freigeben (und komm nicht mit

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6. Januar 2010 um 1:17
In Antwort auf schokokoala


Abtreiben und du würdest es behalten wenn die familiäre Situation anders wäre...du machsts dir schon richtig einfach, das muss ich dir mal sagen!
Kommt dir wie eine besonders gute Ausrede vor, die Krankheit deiner Mutter ja? Aber DU bist schwanger, nicht deine Mutter. Deine Mutter muss das Kind nicht großziehen, sondern DU. Das Kind wird auch noch da sein wenn deine Mutter irgendwann mal nicht mehr da ist. Und ich denke nicht dass sich deine Mutter hinstellt und sagt: Hey, du sollst gefälligst nur für mich da sein, deine ganze Zeit und Kraft nur für mich opfern - und bring gefälligst das Kind um!
Außerdem hast du zu deiner Verantwortung zu stehen, denn DU hast nicht oder nicht richtig verhütet! Und dein Kind soll jetzt dafür sterben. Du bist absolut unreif.

Es gibt so viele Möglichkeiten.
- Du könntest dir eine eigene Wohnung suchen. Deine Mutter lässt du damit nicht im Stich. Kann auch keine genaueren Tipps geben, da ich nicht weiß was sie hat, aber du kannst nicht dein komplettes Leben und das Leben Anderer für sie und ihre Krankheit opfern (ich denke auch nicht dass sie das will). Und wenn es auch um das Leben anderer geht, wie hier um das Leben deines Kindes, dann hört sich alles auf!

- Du kannst in ein Mutter-Kind-Heim ziehen, dort bekommst du Hilfe.
- Du kannst es zur Adoption freigeben (und komm nicht mit


diese Kinder haben es ja so schlecht, weil sie nicht mal ihre wirklichen Eltern haben/kennen). Viele Paare wünschen sich nichts mehr als ein kleines Baby und können keines bekommen, DU würdest deins umbringen, aus so einem Grund!

Was spricht dagegen es auf die Welt zu bringen und es dann wegzugeben wenn du es schon nicht haben willst?
Du könntest es aber auch zu Pflegeeltern geben. Dann kannst du es "zurück haben", wenn sich die Situation gebessert hat - und du kannst von Hilfsorganisationen und dem Jugendamt dann jede Hilfe erwarten. Mit ihnen findest du dann sicher eine Lösung wegen deiner Mutter (da ich ja nicht mehr dazu sagen kann, da ich ihre Krankheit nicht kenne).

Und eins sag ich dir noch, ganz ehrlich: VIEL SPAß wenn dein Baby, das Lebewesen das gerade in dir heranwächst wörtlich in Einzelteilen aus dir rauskommt, so als ob du nur eben zur Toilette wärst und etwas hättest loswerden wollen. Denn genau so läuft die Abtreibung mit Medikamenten nämlich ab!

Das ist keine Panikmache, sondern es ist die Wahrheit. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe längere Zeit im KH gearbeitet und ich habe es mehrmals miterlebt, wie das genau abläuft und vor allem wie es den Frauen danach ging.

Du kannst dich schon darauf freuen, wenn dann nach Einsetzen der Wirkung der Medikamente die "Wehen" einsetzen, die Krankenschwester dich dann auf die Bettpfanne schickt und du DEIN BABY loswirst wie mal eben wenn du "zur Toilette gehst".
Dann schaust du runter, siehst das und dir wird bewusst was du gemacht hast! Und dann ist es vorbei, in dem Sinne dass du es nicht mehr rückgängig machen kannst. Das wird dir mittendrin bewusst, wenn du weitermachen musst, wenn es einfach kommt ohne dass du es aufhalten kannst. Und so wie du geschrieben hast machst du es ja nicht wirklich freiwillig, was glaubst du wie du dann erst dabei leidest!

Es ist einfach eine Warnung, ein Tipp mal nachzudenken! Und zwar richtig! Und nicht zu sagen "ich würde ja wenn ich könnte" und "was ist mit". Denn den Preis den du dafür zahlst, der ist mit nichts zu vergleichen!

Da könnt ihr jetzt alle mit euren Bemerkungen kommen vonwegen "sch*** Abtreibungsgegner", "lass sie doch, ist ihre Entscheidung", "was erzählst du da", "Panikmache" usw.

Aber es ist die Wahrheit, es ist sozusagen ein Erfahrungsbericht. Ich weiß wie es abläuft (rein medizinisch) und ich habe die Frauen gesehen, erlebt, habe mit ihnen "gesprochen" (wenn man das nach einem solchen Vorgang so nennen konnte). DENK DARÜBER NACH! In diesem Fall gibt es Lösungen!

Und ihr Anderen könnt euch eure bösartigen Kommentare dazu sparen!
Stell dir vor du behältst das Kind, vielleicht sitzt du dann da, zwei Stunden nach der Geburt und sagst: "Danke dass ich das damals nicht gemacht habe!" Vielleicht auch nur deswegen, weil ich kein Hellseher bin - aber sprich mit anderen heutigen Müttern, die mal vor dieser Entscheidung gestanden haben!

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6. Januar 2010 um 9:09
In Antwort auf schokokoala


diese Kinder haben es ja so schlecht, weil sie nicht mal ihre wirklichen Eltern haben/kennen). Viele Paare wünschen sich nichts mehr als ein kleines Baby und können keines bekommen, DU würdest deins umbringen, aus so einem Grund!

Was spricht dagegen es auf die Welt zu bringen und es dann wegzugeben wenn du es schon nicht haben willst?
Du könntest es aber auch zu Pflegeeltern geben. Dann kannst du es "zurück haben", wenn sich die Situation gebessert hat - und du kannst von Hilfsorganisationen und dem Jugendamt dann jede Hilfe erwarten. Mit ihnen findest du dann sicher eine Lösung wegen deiner Mutter (da ich ja nicht mehr dazu sagen kann, da ich ihre Krankheit nicht kenne).

Und eins sag ich dir noch, ganz ehrlich: VIEL SPAß wenn dein Baby, das Lebewesen das gerade in dir heranwächst wörtlich in Einzelteilen aus dir rauskommt, so als ob du nur eben zur Toilette wärst und etwas hättest loswerden wollen. Denn genau so läuft die Abtreibung mit Medikamenten nämlich ab!

Das ist keine Panikmache, sondern es ist die Wahrheit. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe längere Zeit im KH gearbeitet und ich habe es mehrmals miterlebt, wie das genau abläuft und vor allem wie es den Frauen danach ging.

Du kannst dich schon darauf freuen, wenn dann nach Einsetzen der Wirkung der Medikamente die "Wehen" einsetzen, die Krankenschwester dich dann auf die Bettpfanne schickt und du DEIN BABY loswirst wie mal eben wenn du "zur Toilette gehst".
Dann schaust du runter, siehst das und dir wird bewusst was du gemacht hast! Und dann ist es vorbei, in dem Sinne dass du es nicht mehr rückgängig machen kannst. Das wird dir mittendrin bewusst, wenn du weitermachen musst, wenn es einfach kommt ohne dass du es aufhalten kannst. Und so wie du geschrieben hast machst du es ja nicht wirklich freiwillig, was glaubst du wie du dann erst dabei leidest!

Es ist einfach eine Warnung, ein Tipp mal nachzudenken! Und zwar richtig! Und nicht zu sagen "ich würde ja wenn ich könnte" und "was ist mit". Denn den Preis den du dafür zahlst, der ist mit nichts zu vergleichen!

Da könnt ihr jetzt alle mit euren Bemerkungen kommen vonwegen "sch*** Abtreibungsgegner", "lass sie doch, ist ihre Entscheidung", "was erzählst du da", "Panikmache" usw.

Aber es ist die Wahrheit, es ist sozusagen ein Erfahrungsbericht. Ich weiß wie es abläuft (rein medizinisch) und ich habe die Frauen gesehen, erlebt, habe mit ihnen "gesprochen" (wenn man das nach einem solchen Vorgang so nennen konnte). DENK DARÜBER NACH! In diesem Fall gibt es Lösungen!

Und ihr Anderen könnt euch eure bösartigen Kommentare dazu sparen!
Stell dir vor du behältst das Kind, vielleicht sitzt du dann da, zwei Stunden nach der Geburt und sagst: "Danke dass ich das damals nicht gemacht habe!" Vielleicht auch nur deswegen, weil ich kein Hellseher bin - aber sprich mit anderen heutigen Müttern, die mal vor dieser Entscheidung gestanden haben!

Ein Kind
ist keine Ware die man eben mal weggibt oder zurückgibt, die Frau ist keine Gebärmaschine für andre die keine haben können, Abtreibung ist in Europa straffrei und jede Frau hat das recht zu sagen ich will kein Kind.

vlt kommt das auch mal hinter dem Mond an

mfG

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6. Januar 2010 um 9:52
In Antwort auf schokokoala


Abtreiben und du würdest es behalten wenn die familiäre Situation anders wäre...du machsts dir schon richtig einfach, das muss ich dir mal sagen!
Kommt dir wie eine besonders gute Ausrede vor, die Krankheit deiner Mutter ja? Aber DU bist schwanger, nicht deine Mutter. Deine Mutter muss das Kind nicht großziehen, sondern DU. Das Kind wird auch noch da sein wenn deine Mutter irgendwann mal nicht mehr da ist. Und ich denke nicht dass sich deine Mutter hinstellt und sagt: Hey, du sollst gefälligst nur für mich da sein, deine ganze Zeit und Kraft nur für mich opfern - und bring gefälligst das Kind um!
Außerdem hast du zu deiner Verantwortung zu stehen, denn DU hast nicht oder nicht richtig verhütet! Und dein Kind soll jetzt dafür sterben. Du bist absolut unreif.

Es gibt so viele Möglichkeiten.
- Du könntest dir eine eigene Wohnung suchen. Deine Mutter lässt du damit nicht im Stich. Kann auch keine genaueren Tipps geben, da ich nicht weiß was sie hat, aber du kannst nicht dein komplettes Leben und das Leben Anderer für sie und ihre Krankheit opfern (ich denke auch nicht dass sie das will). Und wenn es auch um das Leben anderer geht, wie hier um das Leben deines Kindes, dann hört sich alles auf!

- Du kannst in ein Mutter-Kind-Heim ziehen, dort bekommst du Hilfe.
- Du kannst es zur Adoption freigeben (und komm nicht mit

Ne
du hast mit Sicherheit NICHT in einem KH gearbeitet.
der Fruchtsack ist beim medikamentösen Abbruch noch so klein, das du ihn kaum sehen kannst. es sieht aus wie bei einer normalen Regelblutung. zu dem Zeitpunkt ist der Fruchtsack gerade ca 3mm groß.
komisch, ich musste überhaupt nicht in der Klinik bleiben sondern konnte nach Hause gehen. nix mit Bettpfanne oder so.
nur bei einem Abbruch der ab der 7. Woche stattfindet müssen bei dem Arzt die Frauen in der Praxis bleiben.
wenn man schon was zum Thema sagt, dann sollte man bei Fakten bleiben und nicht so ein Stammtischgewäsch

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6. Januar 2010 um 22:57


Dieses "Mädchen" ist schwanger und damit nicht mehr nur für sich allein verantwortlich.
Ich mach keine Vorwürfe sondern ich sag wies ist, weil ich es mehrfach selbst mitbekommen hab und man sich über sowas lieber vorher Gedanken machen sollte - ich würde mal sagen furchtbar dass es solche Menschen wie DICH gibt, die das nicht kapieren.
Hättest du meinen zweiten Beitrag gelesen, der hier dauernd wieder rausfluppt, wüsstest du das.

Sowieso egal was DU dazu meinst, weils weder um dich geht noch an dich gerichtet ist. Also halt dich einfach raus, wenn du dich schon einmischen musst bei Nachrichten an andere Menschen - von mir aus kannst du dich hier mit deinen Antworten aber weiterhin austoben, deine werd ich in Zukunft einfach ignorieren, da es hier wie du schon so schön gesagt hast um das "Mädchen" geht und nicht um dich. Viel Spaß beim rumspamen gute Frau.

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6. Januar 2010 um 22:59
In Antwort auf baumkrone1979

Ne
du hast mit Sicherheit NICHT in einem KH gearbeitet.
der Fruchtsack ist beim medikamentösen Abbruch noch so klein, das du ihn kaum sehen kannst. es sieht aus wie bei einer normalen Regelblutung. zu dem Zeitpunkt ist der Fruchtsack gerade ca 3mm groß.
komisch, ich musste überhaupt nicht in der Klinik bleiben sondern konnte nach Hause gehen. nix mit Bettpfanne oder so.
nur bei einem Abbruch der ab der 7. Woche stattfindet müssen bei dem Arzt die Frauen in der Praxis bleiben.
wenn man schon was zum Thema sagt, dann sollte man bei Fakten bleiben und nicht so ein Stammtischgewäsch


Natürlich, du musst ja wissen wo ich gearbeitet hab und wo nicht, schon klar

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6. Januar 2010 um 23:09


Tja ihr Lieben, das mag vielleicht eure Meinung sagen. Meine ist es jedenfalls nicht.
Mit Vorwürfen hat das Ganze relativ wenig zu tun. Und schon gar nicht damit, dass ich mir keine Gedanken mache was danach ist - dazu müsste man einfach mal meine Beiträge vernünftig lesen Vor allem was ist das für ein Argument mit der "Gebärmaschine"?
Grundsätzlich ist der Satz den ich hier mal von irgendwem gelesen hab gar nicht schlecht:
"Wer alt genug ist Sex zu haben, der hat auch mit den Konsequenzen zu leben". Kann ers nicht, kann er das Kind eben auch zur Adoption freigeben. Dann hat das Kind ein Leben voller Liebe, denn wie gesagt es warten unglaublich viele Paare darauf ein Kind adoptieren zu dürfen, weil sie selbst keine Kinder kriegen können. So erspart man sich selbst die psychischen Probleme nach der Abtreibung, gibt dem Kind eine Chance auf ein Leben und macht diesen Paaren auch noch eine Freude - was das mit "Gebärmaschine" zu tun hat... Schon allein darüber könnte ich auch wieder einen Beitrag über EURE Unreife schreiben - so viel mal zu euren Mecker-Antworten über meinen.

Mag sein dass man nicht automatisch in der Klinik bleibt danach. Bei uns war es allerdings immer so. Und wenn man schon meint seinen Senf ablassen zu müssen, dann auch reif und fachlich - wie ihr auch schon so schön bemerkt habt.

Und grundsätzlich dazu: Was nützt es ihr, wenn hier 50 Mal steht: Ja ich kann dich vollkommen verstehen. Lass dein Baby ruhig abtreiben, danach wird es dir besser gehen und die körperlichen Probleme sind bald vorbei. WAS bitte nützt ihr das? Sie fragt hier, weil sie Antworten von mehreren Menschen haben möchte. Jeder hat das Recht seine Meinung abzugeben und das ist meine. Nachdem ich also den Ablauf kenne, mehrere solche Frauen davor und danach kenne/gesehen und gesprochen habe, möchte ICH sie warnen und möchte dass sie lange und gut drüber nachdenkt. Wenn ihr das nicht so seht, dann ist das EURE Meinung. Dann habt ihr Spaß damit, aber lasst andere Menschen mit anderen Meinungen, deren Antworten euch nichts angehen einfach in Ruhe! So und jetzt könnt ihr euch hier austoben, mein Job ist getan - ich hoffe sie entscheidet sich richtig, ein Ziel das wir wohl alle haben.

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6. Januar 2010 um 23:13


Ich glaub du hast dich da bei jemandem mit anderer Meinung als du bedankt - dir ist da ein kleiner Fehler passiert

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7. Januar 2010 um 20:51

Antwort..
An alle, die meinen mich nieder machen zu müssen...

Ich mache mir schon selbst genug Gedanken und Vorwürfe, dazu brauche ich eure nicht noch ! Ich bin hierher gekommen um Erfahrungen zu lesen, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

Übrigents, ja ich bin schwanger, doch wird meine Mutti und mein Umfeld in diese Situation hineingezogen. Meine Mutti ist seid 16 Jahren depressiv, ich bin quasie bei meinen Großeltern aufgewachsen. Als ich 13 war starb mein Großvater an Krebs und das habe ich life mitbekommen, da er zu Hause bleiben wollte. Er war wie mein Vater!! und noch heute habe ich diesen Verlust nicht überwunden. Seid dem lebe ich bei meiner Mutti, doch auch sie ist mit allem völlig überfordert. Meine Omi ist 79 Jahre, sie ist immer für mich da und kümmert sich um mich, als wär ich ihr 3. Kind. Doch nun muss ich ihr helfen, da sie beim Laufen Probleme hat, auch bei Rechnungen usw., ach und alles was eben zum Alltag gehört. Mein Vater meldet sich seid 2003 nicht mehr bei mir - ich habe auch kein Interesse an ihm!

Dazu - ich bin 19 Jahre alt !! und mit allem manchmal völlig überfordert!!! Soll ich meine Omi und meine Mutti wirklich noch mit einem Kind belasten, obwohl es so schon schwer genug ist? Das Geld wird schließlich auch nicht mehr, sondern weniger!!!! Und ich möchte zumindest noch mein Abitur beenden, denn irgentwann möchte ich meiner Familie (auch einem Kind) etwas bieten können!!!

Viele scheinen sicher nicht zu wissen, wie schlimm solch eine Depression sein kann, doch ich erlebe sie seid Jahren jeden Tag und es endet sogar manchmal mit meinen Tränen im Bett, weil man einfach nicht mehr weiß, wie man damit umgehen soll...


Das wars von mir, ich danke den Menschen, die mir Ratschläge gaben und mich versucht haben zu unterstützen!

Liebe Grüße =)

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7. Januar 2010 um 21:21
In Antwort auf schneefrau90

Antwort..
An alle, die meinen mich nieder machen zu müssen...

Ich mache mir schon selbst genug Gedanken und Vorwürfe, dazu brauche ich eure nicht noch ! Ich bin hierher gekommen um Erfahrungen zu lesen, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

Übrigents, ja ich bin schwanger, doch wird meine Mutti und mein Umfeld in diese Situation hineingezogen. Meine Mutti ist seid 16 Jahren depressiv, ich bin quasie bei meinen Großeltern aufgewachsen. Als ich 13 war starb mein Großvater an Krebs und das habe ich life mitbekommen, da er zu Hause bleiben wollte. Er war wie mein Vater!! und noch heute habe ich diesen Verlust nicht überwunden. Seid dem lebe ich bei meiner Mutti, doch auch sie ist mit allem völlig überfordert. Meine Omi ist 79 Jahre, sie ist immer für mich da und kümmert sich um mich, als wär ich ihr 3. Kind. Doch nun muss ich ihr helfen, da sie beim Laufen Probleme hat, auch bei Rechnungen usw., ach und alles was eben zum Alltag gehört. Mein Vater meldet sich seid 2003 nicht mehr bei mir - ich habe auch kein Interesse an ihm!

Dazu - ich bin 19 Jahre alt !! und mit allem manchmal völlig überfordert!!! Soll ich meine Omi und meine Mutti wirklich noch mit einem Kind belasten, obwohl es so schon schwer genug ist? Das Geld wird schließlich auch nicht mehr, sondern weniger!!!! Und ich möchte zumindest noch mein Abitur beenden, denn irgentwann möchte ich meiner Familie (auch einem Kind) etwas bieten können!!!

Viele scheinen sicher nicht zu wissen, wie schlimm solch eine Depression sein kann, doch ich erlebe sie seid Jahren jeden Tag und es endet sogar manchmal mit meinen Tränen im Bett, weil man einfach nicht mehr weiß, wie man damit umgehen soll...


Das wars von mir, ich danke den Menschen, die mir Ratschläge gaben und mich versucht haben zu unterstützen!

Liebe Grüße =)

Schön gesagt
Schade dass du dich hast vergraulen lassen. Alles gute Große

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7. Januar 2010 um 21:37
In Antwort auf schneefrau90

Antwort..
An alle, die meinen mich nieder machen zu müssen...

Ich mache mir schon selbst genug Gedanken und Vorwürfe, dazu brauche ich eure nicht noch ! Ich bin hierher gekommen um Erfahrungen zu lesen, um die richtige Entscheidung treffen zu können.

Übrigents, ja ich bin schwanger, doch wird meine Mutti und mein Umfeld in diese Situation hineingezogen. Meine Mutti ist seid 16 Jahren depressiv, ich bin quasie bei meinen Großeltern aufgewachsen. Als ich 13 war starb mein Großvater an Krebs und das habe ich life mitbekommen, da er zu Hause bleiben wollte. Er war wie mein Vater!! und noch heute habe ich diesen Verlust nicht überwunden. Seid dem lebe ich bei meiner Mutti, doch auch sie ist mit allem völlig überfordert. Meine Omi ist 79 Jahre, sie ist immer für mich da und kümmert sich um mich, als wär ich ihr 3. Kind. Doch nun muss ich ihr helfen, da sie beim Laufen Probleme hat, auch bei Rechnungen usw., ach und alles was eben zum Alltag gehört. Mein Vater meldet sich seid 2003 nicht mehr bei mir - ich habe auch kein Interesse an ihm!

Dazu - ich bin 19 Jahre alt !! und mit allem manchmal völlig überfordert!!! Soll ich meine Omi und meine Mutti wirklich noch mit einem Kind belasten, obwohl es so schon schwer genug ist? Das Geld wird schließlich auch nicht mehr, sondern weniger!!!! Und ich möchte zumindest noch mein Abitur beenden, denn irgentwann möchte ich meiner Familie (auch einem Kind) etwas bieten können!!!

Viele scheinen sicher nicht zu wissen, wie schlimm solch eine Depression sein kann, doch ich erlebe sie seid Jahren jeden Tag und es endet sogar manchmal mit meinen Tränen im Bett, weil man einfach nicht mehr weiß, wie man damit umgehen soll...


Das wars von mir, ich danke den Menschen, die mir Ratschläge gaben und mich versucht haben zu unterstützen!

Liebe Grüße =)

Liebe schneefrau,
du hast in deinem leben wirklich schon sehr viel ausgehalten oder eben aushalten müssen. und du hast selbst sehr viel gegeben!! das ist gleichzeitig traurig und - wenn ich über deine kraft nachdenke - bewundere ich dich!! allergrößte anerkennung für das, was du schaffst und was du bereit bist zu geben!!

dass dein großvater starb und dein vater sich nicht mehr meldet - das war zur gleichen zeit, im gleichen jahr? das war ja dann doppelt hart für dich! und depressionen sind wirklich etwas vom härtesten, für deine mutti und auch für dich!!
eigentlich müsste man sich sorgen machen um dich! bei wem kannst du dich mal aussprechen, ausweinen, anlehnen? ist das dein freund? ich hoffe es sehr für dich!
ich denke, deine schwangerschaft ist auch eine erinnerung an dich selbst und an dein eigenes leben. kannst du dir das ein bisschen vorstellen?
du warst ja bei einer beratung, oder? waren die nett zu dir? ich hoffe es sehr für dich!!
und oma und mutti - denen hast du wahrscheinlich gar nichts gesagt, um sie zu schonen, könnte ich mir vorstellen?
bist du übrigens jetzt schon im letzten schuljahr oder im vorletzten?

ich wünsch dir, dass du bei aller hingabe an deine liebsten menschen dein eigenes leben leben darfst, mit allem was du selbst dir zutiefst wünschst!

liebe liebe grüße von catie

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