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Schwangerschaftsabbruch,17, Hilfe

15. Oktober 2014 um 18:15 Letzte Antwort: 29. Oktober 2014 um 20:14

Hallo.

Ich habe nun schon viele Beiträge lesen dürfen und habe mich deshalb dazu entschlossen mich auch hier anzumelden. Ich empfand jede der antworten als wirklich hilfreich und hoffe hier auf offene Ohren bzw. Augen zu stoßen.

Ich bin 17 und schwanger und werde abtreiben lassen. Ich möchte nicht solche Kommentare lesen wie " du bringst dein Kind um" oder ähnliches. Ich weiß es selbst und es ist und wird mit abstand die schwerste Entscheidung meines Lebens sein. Doch die umstände einer 17 jährigen sind trotz Unterstützung nicht ideal. ich möchte der Typ Frau sein, der wenn er arbeiten war und sesshaft ist dem Kind etwas bieten kann, auch eins bekommen wird. Nur mal so viel dazu.

Nun meine fragen ... Wie läuft das beratungsgespräch ab?
Und nach dem beratunggespräch wird wie das nächste Gespräch beim frauenarzt verlaufen?

danke schon mal im voraus

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15. Oktober 2014 um 19:03

Danke
Es ist schön zu lesen, dass ich tatsächlich auf jemanden treffe der meine Entscheidung so zu sagen unterstützt .. Und danke nochmals

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15. Oktober 2014 um 19:29

Hey
also ich kann dir halt nur sagen wie das Beratungsgespräch bei Pro Familia abläuft.
Kann mir aber vorstellen, dass es bei vielen prinzipiell gleich ist.

Erst einmal stellt man sich natürlich vor, und ich musste dann einfach meine Situation schildern. Was macht man beruflich, was hat man in der Zukunft vor, wie ist die Beziehung zum Kindsvater bzw. Erzeuger, wie sieht es zuhause aus, Eltern, Geschwister, halt alles was eventuell ein Punkt zur Unterstützung sein kann bzw. zur Entscheidung beiträgt.
Bei mir war es so, dass ich mit dem Berater auch über meinen Ex sprechen konnte, halt wie sauer mich das macht.
Der ist da ganz neutral und verständnisvoll auf mich eingegangen.
Je nachdem wie weit du schon informiert bist über deine Alternativen wird er dir eventuell nicht mehr viel dazu sagen können. Aber das wird der dann merken. Ich habe ihm die Alternativen selbst aufgezählt gehabt, da konnte er mir nichts neues mehr sagen.
Es wird auch darüber gesprochen wie die verschiedenen Methoden ablaufen, und er kann eventuell auch helfen die richtige Methode zu finden.
Verhütungsmethoden, die man danach nutzen kann, wurden mir auch genannt.
Dann habe ich von ihm auch viele Adressen bekommen, bei denen solch ein Abbruch stattfindet. Er wusste auch, an welchen Tagen das dort gemacht wird. Und welche Methoden dort angewandt werden.

Die Frage "wie ist es zu der Schwangerschaft gekommen" kam gar nicht auf, da es offensichtlich durch Sex passiert ist und der Berater meinte auch, es spielt keine Rolle mehr wie es passiert ist, man ist nun in der Situation und daran muss man ansetzen.
Mir wurde auch gesagt, ich könne jederzeit nach dem Abbruch vorbeikommen um eventuell darüber zu reden, falls es mich belasten sollte.


Bei der Frauenärztin war es relativ ähnlich. Die Frage nach dem Warum kam dort gar nicht mehr auf.
Sie hat vor dem Eingriff mit mir über die Verhütung gesprochen, und mir die Pille wieder verschrieben. Ich hatte den Eingriff in Vollnarkose machen lassen, da wurde dann halt erklärt, dass der Eingriff 5 Minuten dauern wird, sie wird mit einem kleinen "Sauger" (mir fällt grad der richtige Begriff nicht ein) in die Gebärmutter reingehen.
Mir wurde erklärt, dass ich nach dem Eingriff Nachblutungen haben kann/werde und auch Unterleibsschmerzen wie eventuell bei der Periode, da die Gebärmutter sich zusammenzieht etc.

Für den restlichen Tag sollte ich mich auf jeden Fall ausruhen, wie es mir dann in den nächsten Tagen geht wird sich halt herausstellen.
Wie lange die Nachblutungen und Schmerzen anhalten ist unterschiedlich und deswegen hatte sie mir die durchschnittliche Zahl genannt, mit dem Hinweis darauf, dass es halt bei jeder Frau anders sein kann.
Dann noch das mit der Nachkontrolle und die Rhesusspritze, weiß ja nicht welche Blutgruppe du hast, aber falls du negativ bist wirst du die bekommen.
Mir wurde das halt noch erklärt, und dass ich dann in Zukunft keinem Frauenarzt davon erzählen muss, da er nicht sehen kann ob ich jemals einen Abbruch hatte.

Die Frauenärztin und das komplette Team waren alle sehr nett.
Die Frauenärztin sagte zu mir auch ich sei noch jung und bräuchte nicht über ein Kind nachdenken bzw. ich kann später immer noch welche bekommen, wenn ich denn möchte.
Sie hatte am Anfang auch gefragt was ich denn mache, Schule, Ausbildung, Studium. Bisher werde ich das aber bei jedem Arzt gefragt, von daher denk ich mal es ist Smalltalk ^^

Ich habe mich richtig wohl in beiden Gesprächen gefühlt.
Den Eingriff habe ich in einer Frauenarztpraxis machen lassen, weiß nicht ob die in Kliniken anders mit einem umgehen, weil es dort schnell gehen muss.
Ich hoffe auf jeden Fall für jede Frau, dass sie sich aufgehoben fühlen kann.

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15. Oktober 2014 um 19:58
In Antwort auf becauseofhim

Hey
also ich kann dir halt nur sagen wie das Beratungsgespräch bei Pro Familia abläuft.
Kann mir aber vorstellen, dass es bei vielen prinzipiell gleich ist.

Erst einmal stellt man sich natürlich vor, und ich musste dann einfach meine Situation schildern. Was macht man beruflich, was hat man in der Zukunft vor, wie ist die Beziehung zum Kindsvater bzw. Erzeuger, wie sieht es zuhause aus, Eltern, Geschwister, halt alles was eventuell ein Punkt zur Unterstützung sein kann bzw. zur Entscheidung beiträgt.
Bei mir war es so, dass ich mit dem Berater auch über meinen Ex sprechen konnte, halt wie sauer mich das macht.
Der ist da ganz neutral und verständnisvoll auf mich eingegangen.
Je nachdem wie weit du schon informiert bist über deine Alternativen wird er dir eventuell nicht mehr viel dazu sagen können. Aber das wird der dann merken. Ich habe ihm die Alternativen selbst aufgezählt gehabt, da konnte er mir nichts neues mehr sagen.
Es wird auch darüber gesprochen wie die verschiedenen Methoden ablaufen, und er kann eventuell auch helfen die richtige Methode zu finden.
Verhütungsmethoden, die man danach nutzen kann, wurden mir auch genannt.
Dann habe ich von ihm auch viele Adressen bekommen, bei denen solch ein Abbruch stattfindet. Er wusste auch, an welchen Tagen das dort gemacht wird. Und welche Methoden dort angewandt werden.

Die Frage "wie ist es zu der Schwangerschaft gekommen" kam gar nicht auf, da es offensichtlich durch Sex passiert ist und der Berater meinte auch, es spielt keine Rolle mehr wie es passiert ist, man ist nun in der Situation und daran muss man ansetzen.
Mir wurde auch gesagt, ich könne jederzeit nach dem Abbruch vorbeikommen um eventuell darüber zu reden, falls es mich belasten sollte.


Bei der Frauenärztin war es relativ ähnlich. Die Frage nach dem Warum kam dort gar nicht mehr auf.
Sie hat vor dem Eingriff mit mir über die Verhütung gesprochen, und mir die Pille wieder verschrieben. Ich hatte den Eingriff in Vollnarkose machen lassen, da wurde dann halt erklärt, dass der Eingriff 5 Minuten dauern wird, sie wird mit einem kleinen "Sauger" (mir fällt grad der richtige Begriff nicht ein) in die Gebärmutter reingehen.
Mir wurde erklärt, dass ich nach dem Eingriff Nachblutungen haben kann/werde und auch Unterleibsschmerzen wie eventuell bei der Periode, da die Gebärmutter sich zusammenzieht etc.

Für den restlichen Tag sollte ich mich auf jeden Fall ausruhen, wie es mir dann in den nächsten Tagen geht wird sich halt herausstellen.
Wie lange die Nachblutungen und Schmerzen anhalten ist unterschiedlich und deswegen hatte sie mir die durchschnittliche Zahl genannt, mit dem Hinweis darauf, dass es halt bei jeder Frau anders sein kann.
Dann noch das mit der Nachkontrolle und die Rhesusspritze, weiß ja nicht welche Blutgruppe du hast, aber falls du negativ bist wirst du die bekommen.
Mir wurde das halt noch erklärt, und dass ich dann in Zukunft keinem Frauenarzt davon erzählen muss, da er nicht sehen kann ob ich jemals einen Abbruch hatte.

Die Frauenärztin und das komplette Team waren alle sehr nett.
Die Frauenärztin sagte zu mir auch ich sei noch jung und bräuchte nicht über ein Kind nachdenken bzw. ich kann später immer noch welche bekommen, wenn ich denn möchte.
Sie hatte am Anfang auch gefragt was ich denn mache, Schule, Ausbildung, Studium. Bisher werde ich das aber bei jedem Arzt gefragt, von daher denk ich mal es ist Smalltalk ^^

Ich habe mich richtig wohl in beiden Gesprächen gefühlt.
Den Eingriff habe ich in einer Frauenarztpraxis machen lassen, weiß nicht ob die in Kliniken anders mit einem umgehen, weil es dort schnell gehen muss.
Ich hoffe auf jeden Fall für jede Frau, dass sie sich aufgehoben fühlen kann.

Also
erstmal vielen dank.

Ich hatte jetzt im grunde zwei Tage Zeit mir zu überlegen ob oder ob nicht. Ich bin schon in der 11. Woche und war Dienstag beim frauenarzt. Sie gab mir auch die karte von pro familia, doch leider haben die geschlossen aufgrund von Krankheit. Da war ich schon etwas betrübt weil ich dann dachte das so ne Ersatzstelle mir das vielleicht nicht ganz so bieten kann. Auf jeden Fall hatte ich dann heute bei so ner Ersatzstelle angerufen und war total beruhigt, die Frau am Telefon war selbst da schon total mitfühlend, freundlich, zuvorkommend und das gab enorm viel Sicherheit.
Aber natürlich für mich mit 17 trotzdem ein schwerer Gang. Ich war bereits in psychologischer Behandlung und weiß, dass Psychologen etc.gern mql einem das Wort in Mund umdrehen ... Deswegen hatte ich dich nochmal gefragt aber das scheint ja soweit ein ziemlich simples Gespräch zu sein.

Wenn ich das dann morgen hinter mir habe, muss ich noch zur Krankenkasse und über die kostenübernahme reden. Normal dürfte es da keine Probleme geben, da ich 17 bin und zur Zeit nicht mal eigenes Einkommen habe da ich erst im Januar arbeiten gehe.

Danach habe ich Termin beim frauenarzt und es hatte mich halt interessiert wie das da von statten geht. Ob sie das jetzt selbst macht weiß ich gar nicht. Das kam im Gespräch mit ihr jetzt gar nicht zum Vorschein aber "schöner" wäre es auf jeden Fall, da ich zu ihr schon vertrauen besitze. Klinik ist eigentlich so gar nichts für mich egal in welcher hinsicht ^^ aber das werde ich ja dann sehen.

Ich danke dir auf jeden Fall sehe für deine sehr sehr hilfreiche Antwort! Danke!

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17. Oktober 2014 um 8:52

Hallo blume,
wie wars denn bei deinem beratungsgespräch, das hattest du doch gestern, oder? hattest du eine nette beraterin, wo du ganz offen reden konntest?
mit deinen ganzen terminen geht es ja flott hintereinander die tage jetzt....hast du zeit oder jobbst du, schule wirst du ja hinter dir haben, oder? und ab januar, ist das dann eine ausbildung? und jetzt zweieinhalb monate davor die schwangerschaft, da hast du bestimmt erstmal luft holen müssen. wer weiß denn nun von deiner schwangerschaft?
hattest du eigentlich erst anfangs der woche überhaupt von deiner schwangerschaft erfahren, hab ich das richtig verstanden? umso schockierender wahrscheinlich für dich und dazu noch der zeitdruck, weil es ja schon ziemlich weit ist. das drückt dir bestimmt auch im nacken.
hast du eigentlich jemand zum reden jetzt, freund, mutter oder beste freudin... oder bist du ganz allein mit allem? die entscheidung jetzt stell ich mir wirklich auch sehr schwer vor. man spürt, dass es dir nicht leicht fällt. wie geht es denn nun weiter so eins nach dem andern?
wünsche dir ruhe und kraft, glg mirjana

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17. Oktober 2014 um 9:18

...
Also, es ist für mich schrecklich, zu lesen, wie Du als sogenannte "werdende Mutter" über das Thema "Schwangerschaftsabbruch" schreibst. Die Umstände sind nicht ideal? Sind sie das jemals? Wenn nur die Kinder geboren werden dürften, die ideale Umstände vorfinden, gebe es vermutlich kaum Menschen auf der Welt. Die Umstände waren auch alles andere als ideal damals für meine Mutter, als sie mit mir schwanger wurde. Aber sie hat mir das Recht auf mein Leben nicht abgesprochen. Alles Gute für Dich und Dein Kind!

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17. Oktober 2014 um 9:25
In Antwort auf mirjana25

Hallo blume,
wie wars denn bei deinem beratungsgespräch, das hattest du doch gestern, oder? hattest du eine nette beraterin, wo du ganz offen reden konntest?
mit deinen ganzen terminen geht es ja flott hintereinander die tage jetzt....hast du zeit oder jobbst du, schule wirst du ja hinter dir haben, oder? und ab januar, ist das dann eine ausbildung? und jetzt zweieinhalb monate davor die schwangerschaft, da hast du bestimmt erstmal luft holen müssen. wer weiß denn nun von deiner schwangerschaft?
hattest du eigentlich erst anfangs der woche überhaupt von deiner schwangerschaft erfahren, hab ich das richtig verstanden? umso schockierender wahrscheinlich für dich und dazu noch der zeitdruck, weil es ja schon ziemlich weit ist. das drückt dir bestimmt auch im nacken.
hast du eigentlich jemand zum reden jetzt, freund, mutter oder beste freudin... oder bist du ganz allein mit allem? die entscheidung jetzt stell ich mir wirklich auch sehr schwer vor. man spürt, dass es dir nicht leicht fällt. wie geht es denn nun weiter so eins nach dem andern?
wünsche dir ruhe und kraft, glg mirjana

Guten morgen ...
Um all das mal ein bisschen sortieren ..

Ich habe 2013 mit der Schule aufgehört bzw meinen realschulabschluss gemacht. Für mich stand eigentlich soweit schon fest was in die medizinische Richtung zu machen, daher habe ich mich danach für ein FSJ im Krankenhaus entschieden um einen Einblick zu bekommen. Gesagt - getan. Dann wollte ich eine Ausbildung über die Bundeswehr machen, doch hier wo ich wohne war das eher weniger möglich deswegen habe ich mich vorerst für 7 Monate Wehrdienstverpflichten lassen, deswegen beginnt das erst im Januar Das ist auch einer der Hauptgründe warum ich mich für den Abbruch entschieden habe. Ich will erst Karriere und Geld machen weil es meinem Kind später einfach an nichts, rein gar nichts fehlen soll ...

Um ehrlich zu sein habe ich schon vor nerven Woche einen Test gemacht doch konnten mein Freund und ich das einfach nicht realisieren. Wir sind davon ausgegangen das mit dem Test etwas nicht stimmt, was wir indirekt natürlich schwachsinnig fanden aber irgendwie mussten wir uns es ja schön reden. Auf dem Test stand 3+ deswegen haben wir uns vorerst auch nicht all zu viele sorgen gemacht. Vorherigen Monat habe ich sogar noch meine Tage gehabt aber hätte es mir eigentlich schon viel früher denken können - angeschwollene brüste, Übelkeit, schmierblutung aber da das alles in verschiedenen abständen war, habe ich natürlich nicht weiter drauf geachtet. Und erwartet sowieso nicht ...
Montag beim frauenarzt angerufen, Dienstag Termin bekommen. Ich habe ihr alles geschildert etc und sie taste ab und sagte das die gebärmutter sich schon Gut vergrößert hat und wir noch n Ultraschall von innen machen ( komme gerade nicht auf den Namen). Ich saß auf dem Stuhl und war geschockt. Wirklich geschockt. Es war schon so groß. Und dann sagte sie mir 11. Woche und ich wusste nicht ob ich weinen oder lachen sollte weil ich so überfordert damit war. Auf jeden Fall hatte sie mir dann noch erklärt das wie es abläuft bei pro familia und meiner Krankenkasse.

Donnerstag 14.00 Uhr bei der schwangerschaftskonfliktberatu ng gewesen.
Sie fragte mich ob meine Entscheidung steht und ich habe ihr zielstrebig und aussagekräftig zum Kenntnis gemacht wieso weshalb warum. Sie sagte von vorn herein das ich weiß was ich will. War eine sehr sehr freundliche Frau mit viel Verständnis. Also das verlief positiv.
Danach auf direktem weg zur Krankenkasse. Das war alles ein ganz schönes hin und her da KK,,FA und Beratungsstelle in drei unterschiedlichen Städten ist ^^ Erstmal war ich bedient als ich bei der kk ankam. Ich hatte einen Tag vorher extra angerufen um dann da an zu kommen und keinen antreffen zu können.. Zum Glück war die Frau an der Rezeption (deren Aufgabenfeld es gar nicht war) rum zu telefonieren und mir per Telefon die kostenübernahme aushändigte .. Danach bin ich zum FA und sagte ihr auch meine Entscheidung und wlsie rief im Krankenhaus an und machte einen Termin.
Heute habe ich Gespräch mit dem zuständigen narkosearzt und dem Chefarzt der gynäkologischen Abteilung, der den Abbruch durch führt.

Mir würde der kopf platzen und ich würde nicht mehr zurecht kommen mit mir und meinen Leben, wenn ich nicht so einen tollen Mann an meiner Seite hätte. Ich ziehe den Hut vor Frauen die das allein durch stehen. Er kümmert sich so liebevol uml mich und stützt mich total. Zur Zeit bin ich einfach nur überfordert mit all dem. Und vorallem sind es so wahnsinnig schwere und nervenaufreibende Dinge. Ich bin keineswegs Gefühlskalt, im Gegenteil - ich rede mit meinem bauch und sage immer wieder "Mami liebt dich" doch kann ich es nicht bekommen wenn ich weiß das es finanziell nicht abgesichert ist. Egal was es für Hilfen gibt und Geld vom Staat. Ich sage nicht das man mit hartz4 nicht leben kann, doch will ich es auch einfach nicht.

Glg

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17. Oktober 2014 um 9:40
In Antwort auf kanya_12360964

...
Also, es ist für mich schrecklich, zu lesen, wie Du als sogenannte "werdende Mutter" über das Thema "Schwangerschaftsabbruch" schreibst. Die Umstände sind nicht ideal? Sind sie das jemals? Wenn nur die Kinder geboren werden dürften, die ideale Umstände vorfinden, gebe es vermutlich kaum Menschen auf der Welt. Die Umstände waren auch alles andere als ideal damals für meine Mutter, als sie mit mir schwanger wurde. Aber sie hat mir das Recht auf mein Leben nicht abgesprochen. Alles Gute für Dich und Dein Kind!

Aha
Für mich ist es wichtig das mein Kind in einem guten Umfeld aufwachsen kann. Ich wohne noch zu hause mit vier kleinen Geschwistern, die jüngste ist fast zwei. Mit meinem Freund zusammen ziehen möchte ich nicht da ich sowieso nur am Wochenende zu hause wäre. Ich möchte einfach das Kind und wir als Eltern finanziell abgesichert sind. Und das ist meine Meinung. Du musst das auch nicht verstehen aber ich habe so entschieden.

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17. Oktober 2014 um 10:50
In Antwort auf hayato_12847418

Guten morgen ...
Um all das mal ein bisschen sortieren ..

Ich habe 2013 mit der Schule aufgehört bzw meinen realschulabschluss gemacht. Für mich stand eigentlich soweit schon fest was in die medizinische Richtung zu machen, daher habe ich mich danach für ein FSJ im Krankenhaus entschieden um einen Einblick zu bekommen. Gesagt - getan. Dann wollte ich eine Ausbildung über die Bundeswehr machen, doch hier wo ich wohne war das eher weniger möglich deswegen habe ich mich vorerst für 7 Monate Wehrdienstverpflichten lassen, deswegen beginnt das erst im Januar Das ist auch einer der Hauptgründe warum ich mich für den Abbruch entschieden habe. Ich will erst Karriere und Geld machen weil es meinem Kind später einfach an nichts, rein gar nichts fehlen soll ...

Um ehrlich zu sein habe ich schon vor nerven Woche einen Test gemacht doch konnten mein Freund und ich das einfach nicht realisieren. Wir sind davon ausgegangen das mit dem Test etwas nicht stimmt, was wir indirekt natürlich schwachsinnig fanden aber irgendwie mussten wir uns es ja schön reden. Auf dem Test stand 3+ deswegen haben wir uns vorerst auch nicht all zu viele sorgen gemacht. Vorherigen Monat habe ich sogar noch meine Tage gehabt aber hätte es mir eigentlich schon viel früher denken können - angeschwollene brüste, Übelkeit, schmierblutung aber da das alles in verschiedenen abständen war, habe ich natürlich nicht weiter drauf geachtet. Und erwartet sowieso nicht ...
Montag beim frauenarzt angerufen, Dienstag Termin bekommen. Ich habe ihr alles geschildert etc und sie taste ab und sagte das die gebärmutter sich schon Gut vergrößert hat und wir noch n Ultraschall von innen machen ( komme gerade nicht auf den Namen). Ich saß auf dem Stuhl und war geschockt. Wirklich geschockt. Es war schon so groß. Und dann sagte sie mir 11. Woche und ich wusste nicht ob ich weinen oder lachen sollte weil ich so überfordert damit war. Auf jeden Fall hatte sie mir dann noch erklärt das wie es abläuft bei pro familia und meiner Krankenkasse.

Donnerstag 14.00 Uhr bei der schwangerschaftskonfliktberatu ng gewesen.
Sie fragte mich ob meine Entscheidung steht und ich habe ihr zielstrebig und aussagekräftig zum Kenntnis gemacht wieso weshalb warum. Sie sagte von vorn herein das ich weiß was ich will. War eine sehr sehr freundliche Frau mit viel Verständnis. Also das verlief positiv.
Danach auf direktem weg zur Krankenkasse. Das war alles ein ganz schönes hin und her da KK,,FA und Beratungsstelle in drei unterschiedlichen Städten ist ^^ Erstmal war ich bedient als ich bei der kk ankam. Ich hatte einen Tag vorher extra angerufen um dann da an zu kommen und keinen antreffen zu können.. Zum Glück war die Frau an der Rezeption (deren Aufgabenfeld es gar nicht war) rum zu telefonieren und mir per Telefon die kostenübernahme aushändigte .. Danach bin ich zum FA und sagte ihr auch meine Entscheidung und wlsie rief im Krankenhaus an und machte einen Termin.
Heute habe ich Gespräch mit dem zuständigen narkosearzt und dem Chefarzt der gynäkologischen Abteilung, der den Abbruch durch führt.

Mir würde der kopf platzen und ich würde nicht mehr zurecht kommen mit mir und meinen Leben, wenn ich nicht so einen tollen Mann an meiner Seite hätte. Ich ziehe den Hut vor Frauen die das allein durch stehen. Er kümmert sich so liebevol uml mich und stützt mich total. Zur Zeit bin ich einfach nur überfordert mit all dem. Und vorallem sind es so wahnsinnig schwere und nervenaufreibende Dinge. Ich bin keineswegs Gefühlskalt, im Gegenteil - ich rede mit meinem bauch und sage immer wieder "Mami liebt dich" doch kann ich es nicht bekommen wenn ich weiß das es finanziell nicht abgesichert ist. Egal was es für Hilfen gibt und Geld vom Staat. Ich sage nicht das man mit hartz4 nicht leben kann, doch will ich es auch einfach nicht.

Glg

.
@mirjana25

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17. Oktober 2014 um 11:42

Hallo Blume!
Ich sage direkt mal vorweg, ich habe kein Problem mit Abtreibung und bin ProChoice. Nur damit nicht der Eindruck entsteht, hier mag Dich ein Abtreibungsgener abhalten.

Ich schreibe schon einige Jahre hier im Forum und weiß, dass die meisten Frauen, die von ihrer Abtreibung überzeugt sind (ich zähle auch dazu), auch im Nachhinein hinter ihrer Entscheidung stehen.
Allerdings hatte ich stets das Gefühl, dass es einen plausiblen Grund gibt, weshalb einige mehr, andere weniger und wieder andere gar keine Probleme mit diesem Thema haben.

Oft liegt es an der Einstellung, was man im Embryo sieht.
Diejenigen, die bereits den Menschen/das eigene Kind sehen, haben in der Regel später doch irgendwie daran zu knapsen. Eigentlich auch logisch!

Du schreibst von "Deinem Kind" und dass Du es liebst.
Ist das wirklich so?
Bist Du sicher, dass Du dauerhaft mit dem Gefühl, Dein Kind getötet zu haben leben kannst?

Und wie gesagt, ich gebe nur Deine eigenen Worte wieder, ich möchte Dich nicht bekehren.


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17. Oktober 2014 um 11:54
In Antwort auf hayato_12847418

Guten morgen ...
Um all das mal ein bisschen sortieren ..

Ich habe 2013 mit der Schule aufgehört bzw meinen realschulabschluss gemacht. Für mich stand eigentlich soweit schon fest was in die medizinische Richtung zu machen, daher habe ich mich danach für ein FSJ im Krankenhaus entschieden um einen Einblick zu bekommen. Gesagt - getan. Dann wollte ich eine Ausbildung über die Bundeswehr machen, doch hier wo ich wohne war das eher weniger möglich deswegen habe ich mich vorerst für 7 Monate Wehrdienstverpflichten lassen, deswegen beginnt das erst im Januar Das ist auch einer der Hauptgründe warum ich mich für den Abbruch entschieden habe. Ich will erst Karriere und Geld machen weil es meinem Kind später einfach an nichts, rein gar nichts fehlen soll ...

Um ehrlich zu sein habe ich schon vor nerven Woche einen Test gemacht doch konnten mein Freund und ich das einfach nicht realisieren. Wir sind davon ausgegangen das mit dem Test etwas nicht stimmt, was wir indirekt natürlich schwachsinnig fanden aber irgendwie mussten wir uns es ja schön reden. Auf dem Test stand 3+ deswegen haben wir uns vorerst auch nicht all zu viele sorgen gemacht. Vorherigen Monat habe ich sogar noch meine Tage gehabt aber hätte es mir eigentlich schon viel früher denken können - angeschwollene brüste, Übelkeit, schmierblutung aber da das alles in verschiedenen abständen war, habe ich natürlich nicht weiter drauf geachtet. Und erwartet sowieso nicht ...
Montag beim frauenarzt angerufen, Dienstag Termin bekommen. Ich habe ihr alles geschildert etc und sie taste ab und sagte das die gebärmutter sich schon Gut vergrößert hat und wir noch n Ultraschall von innen machen ( komme gerade nicht auf den Namen). Ich saß auf dem Stuhl und war geschockt. Wirklich geschockt. Es war schon so groß. Und dann sagte sie mir 11. Woche und ich wusste nicht ob ich weinen oder lachen sollte weil ich so überfordert damit war. Auf jeden Fall hatte sie mir dann noch erklärt das wie es abläuft bei pro familia und meiner Krankenkasse.

Donnerstag 14.00 Uhr bei der schwangerschaftskonfliktberatu ng gewesen.
Sie fragte mich ob meine Entscheidung steht und ich habe ihr zielstrebig und aussagekräftig zum Kenntnis gemacht wieso weshalb warum. Sie sagte von vorn herein das ich weiß was ich will. War eine sehr sehr freundliche Frau mit viel Verständnis. Also das verlief positiv.
Danach auf direktem weg zur Krankenkasse. Das war alles ein ganz schönes hin und her da KK,,FA und Beratungsstelle in drei unterschiedlichen Städten ist ^^ Erstmal war ich bedient als ich bei der kk ankam. Ich hatte einen Tag vorher extra angerufen um dann da an zu kommen und keinen antreffen zu können.. Zum Glück war die Frau an der Rezeption (deren Aufgabenfeld es gar nicht war) rum zu telefonieren und mir per Telefon die kostenübernahme aushändigte .. Danach bin ich zum FA und sagte ihr auch meine Entscheidung und wlsie rief im Krankenhaus an und machte einen Termin.
Heute habe ich Gespräch mit dem zuständigen narkosearzt und dem Chefarzt der gynäkologischen Abteilung, der den Abbruch durch führt.

Mir würde der kopf platzen und ich würde nicht mehr zurecht kommen mit mir und meinen Leben, wenn ich nicht so einen tollen Mann an meiner Seite hätte. Ich ziehe den Hut vor Frauen die das allein durch stehen. Er kümmert sich so liebevol uml mich und stützt mich total. Zur Zeit bin ich einfach nur überfordert mit all dem. Und vorallem sind es so wahnsinnig schwere und nervenaufreibende Dinge. Ich bin keineswegs Gefühlskalt, im Gegenteil - ich rede mit meinem bauch und sage immer wieder "Mami liebt dich" doch kann ich es nicht bekommen wenn ich weiß das es finanziell nicht abgesichert ist. Egal was es für Hilfen gibt und Geld vom Staat. Ich sage nicht das man mit hartz4 nicht leben kann, doch will ich es auch einfach nicht.

Glg

Du sagst
Mama liebt dich, zu deinem Kind... aber dann kannst du es doch nicht töten lassen..das Kleine liebt dich auch, kann es dir nur noch nicht sagen...du sagst, du hast einen tollen Partner..wie kann er es dann zulassen das du euer Kind tötenl lässt? ....noch hast du zeit, es möglich sein zu lassen, deinem Baby noch ganz viele male zu sagen wie lieb du es hast.... es ist schon so gross, kann strampeln, fühlen und sogar am Daumen lutschen. Das alles habe ich selbst per Ultraschall bei meinem Kind gesehen und der Arzt hat es mir genau gezeigt und erklärt..leider hab ich es eine Woche später verloren.. das kleine kann nicht zu dir sagen, Mama ich möchte leben und bei dir bleiben, nur du allein kannst ihm das ermöglichen.. was, wenn du oder dein.Partner DANACH merkt, es war falsch??? Noch hast du zeit .... alles Gute euch Dreien

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17. Oktober 2014 um 12:16
In Antwort auf florina911

Hallo Blume!
Ich sage direkt mal vorweg, ich habe kein Problem mit Abtreibung und bin ProChoice. Nur damit nicht der Eindruck entsteht, hier mag Dich ein Abtreibungsgener abhalten.

Ich schreibe schon einige Jahre hier im Forum und weiß, dass die meisten Frauen, die von ihrer Abtreibung überzeugt sind (ich zähle auch dazu), auch im Nachhinein hinter ihrer Entscheidung stehen.
Allerdings hatte ich stets das Gefühl, dass es einen plausiblen Grund gibt, weshalb einige mehr, andere weniger und wieder andere gar keine Probleme mit diesem Thema haben.

Oft liegt es an der Einstellung, was man im Embryo sieht.
Diejenigen, die bereits den Menschen/das eigene Kind sehen, haben in der Regel später doch irgendwie daran zu knapsen. Eigentlich auch logisch!

Du schreibst von "Deinem Kind" und dass Du es liebst.
Ist das wirklich so?
Bist Du sicher, dass Du dauerhaft mit dem Gefühl, Dein Kind getötet zu haben leben kannst?

Und wie gesagt, ich gebe nur Deine eigenen Worte wieder, ich möchte Dich nicht bekehren.


Ja
Richtig - ich sage es ist mein Kind. Und ich liebe dieses kleine Wunder. Und es fällt mir unheimlich schwer. Es vergeht kein Tag an dem wir nicht darüber nachdenken es nicht zu tun weil es einfach so neu ist und wir gar nicht damit umzugehen wissen vorallem weil so wenig Zeit ist.
Wären die umstände anders, würde ich auch anders denken. Doch sind es einfach die Prinzipien die mich daran halten. Wollen und können sind zwei Dinge.
Und ich kann einfach nicht.

Ich weiß auch genau,dass es mir schlecht gehen wird damit doch habe ich die Unterstützung meines Freundes die einfach enorm ist.

Das klingt alles sehr Widersprüchig, dass ist es auch weil noch ein kleiner Konflikt vorhanden ist aber das Kind zu behalten kommt einfach nicht in frage ..

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17. Oktober 2014 um 14:39

Wenn du so denkst
dann darf keine Frau ein Kind bekommen.
Ein Kind will mit Sicherheit auch keine Mutter haben, die so abfällig über andere Frauen urteilt

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17. Oktober 2014 um 15:09


also das ist mit abstand die ekelhafteste aussage überhaupt. Angenommen ich würde das Kind bekommen und bereue es, was in eurer wunderschönen schein Welt natürlich nicht vorkommt, fragt mich auch nicht einer mehr danach. Aber Hauptsache solche aussagen von sich geben ohne überhaupt Situation und Mensch konkret zu kennen.

Luft holen und kopf sortieren empfehle ich.

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18. Oktober 2014 um 13:36

.
Ich hab selten so einen scheiß gelesen.

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18. Oktober 2014 um 17:08

"ich rede mit meinem bauch und sage immer wieder "Mami liebt dich""
Wenn du dein Kind liebst, warum keine andere Entscheidung? Was müsste anders sein?

Karriere kannst du - wenn auch etwas langsamer - auch mit Kind machen, wenn dein Freund wirklich hinter dir steht.

Sogar bei der Bundeswehr könnte das klappen, da hat die Dienstherrin doch erst letztens den Befehl ausgegeben, dass die Vereinbarkeit verbessert werden soll:
https://www.bundeswehr-kinderbetreuung.de/
https://www.bundeswehr-kinderbetreuung.de/kp/Einrichtungen-Home

Wenn du sowieso für Januar umziehst, dann halt vielleicht nochmal Zielort ändern.

Die Bundeswehr ist so verzweifelt auf Nachwuchssuche, die sind vermutlich auch da kulant.

"Ich will erst Karriere und Geld machen weil es meinem Kind später einfach an nichts, rein gar nichts fehlen soll ..."
Das Kind wird doch frühestens in 7-10 Jahren beschweren, wenns bei euch finanziell eher eng ist. Langen 7-10 Jahre weder für dich noch für deinen Freund, um finanziell was zu erreichen?

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18. Oktober 2014 um 17:58

Also
"Meine Große heisst Jacqueline,sie googelten die Namendeutung und dann kamen die Kinder zu mir und die Große sagte..."Mama...Mein Namen bedeutet die ZWEITGEBORENE[...]"

ist das nun doch falsch?

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18. Oktober 2014 um 18:05

Deine Beiträge
Sind so überflüssig.
Ich habe das Gefühl du willst hier jeden von Gott überzeugen. In jedem Beitrag kommt es vor und entschuldige aber es nervt. Schön wenn du daran glaubst und deine Meinung hast aber bitte ........

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18. Oktober 2014 um 18:25
In Antwort auf hayato_12847418

Deine Beiträge
Sind so überflüssig.
Ich habe das Gefühl du willst hier jeden von Gott überzeugen. In jedem Beitrag kommt es vor und entschuldige aber es nervt. Schön wenn du daran glaubst und deine Meinung hast aber bitte ........

Tut sie
ist mir auch aufgefallen

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18. Oktober 2014 um 20:15
In Antwort auf hampus_12475466

Du sagst
Mama liebt dich, zu deinem Kind... aber dann kannst du es doch nicht töten lassen..das Kleine liebt dich auch, kann es dir nur noch nicht sagen...du sagst, du hast einen tollen Partner..wie kann er es dann zulassen das du euer Kind tötenl lässt? ....noch hast du zeit, es möglich sein zu lassen, deinem Baby noch ganz viele male zu sagen wie lieb du es hast.... es ist schon so gross, kann strampeln, fühlen und sogar am Daumen lutschen. Das alles habe ich selbst per Ultraschall bei meinem Kind gesehen und der Arzt hat es mir genau gezeigt und erklärt..leider hab ich es eine Woche später verloren.. das kleine kann nicht zu dir sagen, Mama ich möchte leben und bei dir bleiben, nur du allein kannst ihm das ermöglichen.. was, wenn du oder dein.Partner DANACH merkt, es war falsch??? Noch hast du zeit .... alles Gute euch Dreien

Das tut mir so leid für Dich, liebe biene 7311
dass Du Euer Kleines verloren hast Aber ich sehe, Du behältst es in liebevoller Erinnerung und gibst diese Liebe zu den Ungeborenen auch an blume 1601 weiter Ich bete für Dich, dass Du Dein Baby einmal "da oben" wiedersehen wirst!!! Alles Liebe!

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18. Oktober 2014 um 20:45
In Antwort auf becauseofhim

Also
"Meine Große heisst Jacqueline,sie googelten die Namendeutung und dann kamen die Kinder zu mir und die Große sagte..."Mama...Mein Namen bedeutet die ZWEITGEBORENE[...]"

ist das nun doch falsch?

Ja ist es
Habs auch mal gegoogelt. Ist nicht die direkte Bedeutung des namens, nur eine weite Ableitung. Wenn man es so auslegen will heißt es das.... Aber definitiv kommt da kein kleines Kind drauf. Nutzt PL jetzt schon Kinder aus für ihre verquere argumentation?

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18. Oktober 2014 um 21:31
In Antwort auf virgie_12103539

Ja ist es
Habs auch mal gegoogelt. Ist nicht die direkte Bedeutung des namens, nur eine weite Ableitung. Wenn man es so auslegen will heißt es das.... Aber definitiv kommt da kein kleines Kind drauf. Nutzt PL jetzt schon Kinder aus für ihre verquere argumentation?

Denke schon
wenn kein Argument hilft, was bleibt dann noch übrig wenn man nicht aufgeben will?
Wenn Kinder sowas sagen, denkt man vielleicht eher darüber nach als wenn ein Erwachsener etwas sagt. So denken jedenfalls sehr viele Menschen.
Ist genauso mit diesen scheiß "Tagebüchern" von Ungeborenen. Ich weiß ja nicht wie man auf die Idee kommt, dass ein Embryo schon so tiefe Gedankengänge haben kann und in den ersten Jahren nach der Geburt plötzlich nicht mehr so philosophisch denkt.

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18. Oktober 2014 um 21:34
In Antwort auf kanya_12360964

Das tut mir so leid für Dich, liebe biene 7311
dass Du Euer Kleines verloren hast Aber ich sehe, Du behältst es in liebevoller Erinnerung und gibst diese Liebe zu den Ungeborenen auch an blume 1601 weiter Ich bete für Dich, dass Du Dein Baby einmal "da oben" wiedersehen wirst!!! Alles Liebe!

Vielen dank
Auch vorallem fuers Gebet...ja, ich behalte es in liebevoller Erinnerung, seidem jeden Tag. Ich bekam danach noch drei Kinder geschenkt..seitdem hab ich Vier, so sehe ich das. Als ich es damals im Ultraschall sah, das erste mal in der 6. Woche, seither weiss ich, es sind keine Zellklumpen auch wenn viele Aerzte und sonstige Fachleute einem das Gegenteil vorluegen. Es sind kleine Menschen.. wie gesagt, ende 11. Woche war es um.genau zu sein, sah ich auf dem Bildschirm ein Herz schlagen, zwei Aermchen, zwei Beinchen ein Koepfchen. Klein zwar, aber gut erkennbar. Hatte einen sehr lieben Arzt. Ich sah wie es gestrampelt hat und an seinem rechten Daumen genuckelt hat... all das erklaerte mir sogar mein Arzt...und ich war die Mama dieses kleinen Mânschlein.. und eine Woche spaeter war es leider gestorben. Musste leider zur Ausschabung und es wurde entsorgt so wie all die kleinen die niemand haben und lieben moechte...man sagte mir im KH es sei ein Maedchen gewesen...jeder Arzt und alle die von pro familia luegen wenn sie den Frauen sagen es sei doch noch gar kein richtiges Kind. Es sind ganz ganz kleine Kinder. ..weil ein Ultraschallbild luegt nicht... LG

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18. Oktober 2014 um 22:30

Was für
eine selten dämliche Grütze!

Außerdem bist doch zusätzlich noch reichlich falsch informiert. Es gibt genügend Menschen, die ihre Mütter wahnsnnig lieben und sie für die besten Mütter der Welt halten, obwohl diese abgetrieben haben.
So viel mal dazu: "Eine Mutter, die das eigene Geschwisterchen auf dem Gewissen hat [...], will kein Kind dieser Welt."

Für mich würde es auch keinen nenneswerten (wenn überhaupt) Unterschied machen, ob meine Mutter abgetrieben hat oder nicht. Sie wäre für mich trotzdem die wundervollste Frau und Mutter.

Btw, mich würde ja mal interessieren, wie du reagieren würdest, würde dir deine Mutter offenbaren, dass sie - aus den von dir als so "fadenscheinigen" deklarierten Gründen - abgetrieben hat.

Sicherlich würdest du sie ohne wenn, ohne aber und ohne zu zögern sofort aus tiefster Seele hassen und sie am liebsten auf dem Scheiterhaufen brennen sehen. Du würdest dich dann auch selbst augenblicklich zur Adoption freigeben oder dich gleich zum Waisenmädchen erklären lassen. Zusätzlich deinen Nachnamen ändern (falls du ihren trägst), jegliche Verwandtschaft mit ihr leugnen und dich selbst freiwillig enterben.
Würdest du alles tun nicht wahr?
Denn, lieber gar keine Mutter, als eine die abgetrieben hat?

Einfach lächerlich dein Kommentar...

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18. Oktober 2014 um 23:31

Hallo blume,
hab dir eine private nachricht geschickt - kennst du die funktion hier!? der thread dreht sich um vieles inzwischen, nicht mehr richtig um dich ... deswegen.
also, schau doch mal!
gute nacht denn, catie

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19. Oktober 2014 um 9:35
In Antwort auf catie09

Hallo blume,
hab dir eine private nachricht geschickt - kennst du die funktion hier!? der thread dreht sich um vieles inzwischen, nicht mehr richtig um dich ... deswegen.
also, schau doch mal!
gute nacht denn, catie

Leider
Weiß ich nicht wie das funktioniert :/

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19. Oktober 2014 um 18:17
In Antwort auf hayato_12847418

Leider
Weiß ich nicht wie das funktioniert :/

Nicht schwer
du scrollst nach oben und klickst auf "Meine Nachrichten" - dort dann auf "Eingegangene Nachrichten" und dann den Brief öffnen. wenns nicht klappt, gib hier wieder bescheid, dann öffne ichs dir und schicke sie hier, o.k.?!
bis später
catie

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20. Oktober 2014 um 11:35
In Antwort auf hayato_12847418

Guten morgen ...
Um all das mal ein bisschen sortieren ..

Ich habe 2013 mit der Schule aufgehört bzw meinen realschulabschluss gemacht. Für mich stand eigentlich soweit schon fest was in die medizinische Richtung zu machen, daher habe ich mich danach für ein FSJ im Krankenhaus entschieden um einen Einblick zu bekommen. Gesagt - getan. Dann wollte ich eine Ausbildung über die Bundeswehr machen, doch hier wo ich wohne war das eher weniger möglich deswegen habe ich mich vorerst für 7 Monate Wehrdienstverpflichten lassen, deswegen beginnt das erst im Januar Das ist auch einer der Hauptgründe warum ich mich für den Abbruch entschieden habe. Ich will erst Karriere und Geld machen weil es meinem Kind später einfach an nichts, rein gar nichts fehlen soll ...

Um ehrlich zu sein habe ich schon vor nerven Woche einen Test gemacht doch konnten mein Freund und ich das einfach nicht realisieren. Wir sind davon ausgegangen das mit dem Test etwas nicht stimmt, was wir indirekt natürlich schwachsinnig fanden aber irgendwie mussten wir uns es ja schön reden. Auf dem Test stand 3+ deswegen haben wir uns vorerst auch nicht all zu viele sorgen gemacht. Vorherigen Monat habe ich sogar noch meine Tage gehabt aber hätte es mir eigentlich schon viel früher denken können - angeschwollene brüste, Übelkeit, schmierblutung aber da das alles in verschiedenen abständen war, habe ich natürlich nicht weiter drauf geachtet. Und erwartet sowieso nicht ...
Montag beim frauenarzt angerufen, Dienstag Termin bekommen. Ich habe ihr alles geschildert etc und sie taste ab und sagte das die gebärmutter sich schon Gut vergrößert hat und wir noch n Ultraschall von innen machen ( komme gerade nicht auf den Namen). Ich saß auf dem Stuhl und war geschockt. Wirklich geschockt. Es war schon so groß. Und dann sagte sie mir 11. Woche und ich wusste nicht ob ich weinen oder lachen sollte weil ich so überfordert damit war. Auf jeden Fall hatte sie mir dann noch erklärt das wie es abläuft bei pro familia und meiner Krankenkasse.

Donnerstag 14.00 Uhr bei der schwangerschaftskonfliktberatu ng gewesen.
Sie fragte mich ob meine Entscheidung steht und ich habe ihr zielstrebig und aussagekräftig zum Kenntnis gemacht wieso weshalb warum. Sie sagte von vorn herein das ich weiß was ich will. War eine sehr sehr freundliche Frau mit viel Verständnis. Also das verlief positiv.
Danach auf direktem weg zur Krankenkasse. Das war alles ein ganz schönes hin und her da KK,,FA und Beratungsstelle in drei unterschiedlichen Städten ist ^^ Erstmal war ich bedient als ich bei der kk ankam. Ich hatte einen Tag vorher extra angerufen um dann da an zu kommen und keinen antreffen zu können.. Zum Glück war die Frau an der Rezeption (deren Aufgabenfeld es gar nicht war) rum zu telefonieren und mir per Telefon die kostenübernahme aushändigte .. Danach bin ich zum FA und sagte ihr auch meine Entscheidung und wlsie rief im Krankenhaus an und machte einen Termin.
Heute habe ich Gespräch mit dem zuständigen narkosearzt und dem Chefarzt der gynäkologischen Abteilung, der den Abbruch durch führt.

Mir würde der kopf platzen und ich würde nicht mehr zurecht kommen mit mir und meinen Leben, wenn ich nicht so einen tollen Mann an meiner Seite hätte. Ich ziehe den Hut vor Frauen die das allein durch stehen. Er kümmert sich so liebevol uml mich und stützt mich total. Zur Zeit bin ich einfach nur überfordert mit all dem. Und vorallem sind es so wahnsinnig schwere und nervenaufreibende Dinge. Ich bin keineswegs Gefühlskalt, im Gegenteil - ich rede mit meinem bauch und sage immer wieder "Mami liebt dich" doch kann ich es nicht bekommen wenn ich weiß das es finanziell nicht abgesichert ist. Egal was es für Hilfen gibt und Geld vom Staat. Ich sage nicht das man mit hartz4 nicht leben kann, doch will ich es auch einfach nicht.

Glg

Hast du noch bisschen zeit?
hallo liebe blume,
toll, dass du so vieles erzählt hast... da kann man sich gleich besser reindenken.
du, ich finds super, dass du deinen freund als stütze hast. war er denn bei all deinen terminen dabei? oder steht er schon voll im berufsleben und konnte nicht mit - wie alt ist er denn?
du, wie geschockt du beim vaginal-ultraschall (so heißt das doch ) warst, kann ich mir vorstellen. und dass du keineswegs gefühlskalt bist, das spürt man an deinem erzählen! und ich glaub, da hat dich vielleicht auch ein bisschen dein leben geprägt in einer so großen familie! du bist ja, so wie ichs verstanden hab, die älteste von euch 5 geschwistern wow! wie alt sind die andern alle zwischendrin? - da bist du bestimmt ziemlich gefordert...oder wie geht es dir damit? und große sprünge machen, ist vielleicht auch nicht, stell ich mir so vor, da haben deine eltern vielleicht auch ihre sorgen. umso wichtiger ist dir verständlicherweise, dass du deine beruflichen und finanziellen ziele erreichen kannst. und die hast du ja vor augen!
wissen deine eltern eigentlich von deiner schwangerschaft? und wie nehmen sies, wie sehen sie deine umstände?
irgendwie bist du ja grad ganz schön in der klemme, wenn ich von dir lese... da ist so viel liebe zu deinem kleinen baby in deinem herzen, und gleichzeitig so viele sorgen und gedanken im kopf und immer noch auch unsicherheit. bist wahrscheinlich tag und nacht am überlegen ja so wichtig ist es dir
wie war denn eigentlich dein vorgespräch am freitag?
und jetzt, steht dein abtreibungstermin schon fest? du würdest dir ja gerne mehr zeit wünschen...ich dir auch!
kannst ja mal schreiben, wie es dir heute geht. ich denk an dich!
liebe grüße von mirjana

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28. Oktober 2014 um 12:46

Wie?
Hast du jetzt entschieden wie es weiter geht? Austragen und weggeben kommt das auch nicht in Frage?

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28. Oktober 2014 um 14:11
In Antwort auf sorya_12469189

Wie?
Hast du jetzt entschieden wie es weiter geht? Austragen und weggeben kommt das auch nicht in Frage?

Stimme zu
Hätte ich auch gedacht und wäre für Paare, die keine Kinder bekommen können eine schöne Sache

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29. Oktober 2014 um 20:14
In Antwort auf hayato_12847418


also das ist mit abstand die ekelhafteste aussage überhaupt. Angenommen ich würde das Kind bekommen und bereue es, was in eurer wunderschönen schein Welt natürlich nicht vorkommt, fragt mich auch nicht einer mehr danach. Aber Hauptsache solche aussagen von sich geben ohne überhaupt Situation und Mensch konkret zu kennen.

Luft holen und kopf sortieren empfehle ich.

Nicht wahr
Das behauptet jeder, aber ausprobiert hat's noch keiner. Kommt halt auch nicht allzu oft vor, weisst Du.

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