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Schwangerschaft nach Eileiterschwangerschaft

4. Juni 2018 um 13:20 Letzte Antwort: 3. August 2018 um 13:31

Ihr Lieben.
Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

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4. Juni 2018 um 20:05

Hallo maati91, 
ich kann gut verstehen wie du dich fühlst. Hatte letztes Jahr im 6 ÜZ eine EileiterSS. Hab es aber so früh bemerkt dass ich keine OP gebraucht habe. Wurde mit einer Spritze behandelt die das würmchen im Körper abstößt. Es war eine schrecklich Zeit. Noch dazu hatten wir es nur der Familie erzählt. Freunden und in der arbeit hab ich gesagt ich hätte eine Zyste. Ich wollte mir das mitleid und die Blicke sparen. Musste aber dann im stillen trauern und so tun als wär nichts. Das war schrecklich. Durch die EileiterSS hat sich mein Zyklus total verschoben. Zwischen 50 und 90 Tage war alles dabei. Jetzt hat mir mein FA im April clomifen verschrieben und was soll ich sagen hat beim ersten Versuch geklappt. Auch wenn die Angst jetzt wieder da ist Versuch ich positiv zu denken und mich zu freuen. Hab nächste Woche einen Termin und hoffe das alles dort ist wo es hin gehört. Ich wünsche dir das es bald wieder klappt und das der Wurm dann den richtigen Platz findet. Daumen sind fest gedrückt. 

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5. Juni 2018 um 13:22
In Antwort auf lilli201214

Hallo maati91, 
ich kann gut verstehen wie du dich fühlst. Hatte letztes Jahr im 6 ÜZ eine EileiterSS. Hab es aber so früh bemerkt dass ich keine OP gebraucht habe. Wurde mit einer Spritze behandelt die das würmchen im Körper abstößt. Es war eine schrecklich Zeit. Noch dazu hatten wir es nur der Familie erzählt. Freunden und in der arbeit hab ich gesagt ich hätte eine Zyste. Ich wollte mir das mitleid und die Blicke sparen. Musste aber dann im stillen trauern und so tun als wär nichts. Das war schrecklich. Durch die EileiterSS hat sich mein Zyklus total verschoben. Zwischen 50 und 90 Tage war alles dabei. Jetzt hat mir mein FA im April clomifen verschrieben und was soll ich sagen hat beim ersten Versuch geklappt. Auch wenn die Angst jetzt wieder da ist Versuch ich positiv zu denken und mich zu freuen. Hab nächste Woche einen Termin und hoffe das alles dort ist wo es hin gehört. Ich wünsche dir das es bald wieder klappt und das der Wurm dann den richtigen Platz findet. Daumen sind fest gedrückt. 

Liebe Lilli,

ich danke dir so sehr für dein Verständnis und deine lieben Worte. Es tut mir unglaublich gut sowas zu lesen. Und es tut gut, dass Menschen ähnliches durchgemacht haben und wissen, wie ich mich fühle. Auch wenn ich NIEMANDEM solch ein Erlebnis wünsche. Ich hoffe, du verstehst wie ich das meine. 
Ich gratuliere dir von Herzen und hoffe, dass das Krümelchen an der Richtigen Stelle sitzt. Die Daumen sind gedrückt. Ich würde mich total freuen, wenn Du mir berichtest  
Wir haben diesen Eisprung mit Ovus bestimmt. Mein Zyklus hat sich überraschenderweise direkt wieder eingestellt. Und ich hatte 2,5 Wochen nach der OP meinen ersten Eisprung. Jetzt bin ich gespannt, ob alles klappt. Bin ganz aufgeregt und dennoch ein klein wenig Ängstlich. Aber du verstehst auch bestimmt diese Gefühle total gut. Ich drücke dir unglaublich doll die Daumen und denke an euch! Hoffentlich lese ich bald positive Nachrichten von dir und kann dir ebenfalls schönes berichten 

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6. Juni 2018 um 17:36

Vielen Dank, 
ja ich werde dir berichten sobald ich beim FA war. Hoffe ich bekomme nächste Woche gleich einen Termin. 
Und vl kannst du ja dann auch schon schönes berichten. 

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7. Juni 2018 um 15:06
In Antwort auf maati91

Ihr Lieben.
Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

Die Ultraschalluntersuchung kann sehr früh unterscheiden, ob eine Schwangerschaft in der Gebärmutter ist oder nicht. Die Ultraschalluntersuchung durch die Scheide ist dabei deutlich genauer als die Ultraschalluntersuchung durch die Bauchdecken. Im Ultraschallbild kann sich auch Flüssigkeit bzw. Blut im Bauchraum darstellen, das auf eine blutende ektope Schwangerschaft hinweisen kann. 
Die Chancen, nach einer behandelten ektopen Schwangerschaft wieder schwanger zu werden, sind vermindert. Zusätzlich erhöht sich das Risiko für das nochmalige Auftreten einer Tubenschwangerschaft deutlich. Erfreulicherweise gebären aber über die Hälfte der Frauen mit einer stattgehabten ektopen Schwangerschaft zu einem späteren Zeitpunkt ein gesundes Baby. Es wird häufig empfohlen, dass Frauen nach einer ektopen Schwangerschaft 3 oder 6 Monate warten, bevor sie wieder schwanger werden. Da eine ektope Schwangerschaft häufig mit vorbestehenden Erkrankungen des Eileiters vergesellschaftet sind und diese Patientinnen ein erhöhte Risiko haben, nicht wieder schwanger werden zu können, wird oftmals nach anderen Wegen gesucht. Es wird daher empfohlen, dass Frauen, die mehrere Eileiterschwangerschaften hatten, sich einer sogenannten IVF-Behandlung unterziehen.Natürlich, wenn auch bei dieser Behandlung eine ektope Schwangerschaft nicht komplett ausgeschlossen werden kann, so ist doch das Risiko mit ca. 25-30 % deutlich geringer.

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11. Juni 2018 um 10:35
In Antwort auf maati91

Ihr Lieben.
Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

Real, durch die verbesserte Forschung und Diagnostik werden heute viel mehr Eileiterschwangerschaften diagnostiziert, als noch in früheren Jahren. Ein befruchtetes Ei, das sich außerhalb der Gebärmutter einnistet, kann grundsätzlich zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. Da aber heute moderne Diagnostik-Methoden angewandt werden und die Therapiemöglichkeiten einer Eileiterschwangerschaft auf Grund der Früherkennung einer Eileiterschwangerschaft sofort wirksam eingesetzt werden können, ist die Sterblichkeitsrate bei einer Eileiterschwangerschaft heute im Gegensatz zu früheren Zeiten statistisch verschwindend gering.
Auch bei einer Eileiterschwangerschaft können Symptome wie bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft auftreten. Dazu gehören das Ausbleiben der Regelblutung, Übelkeit, Harndrang und ein Spannungsschmerz in der Brust. Meist kommt es zwischen der 6. und 9. Woche der Schwangerschaft dann zu Schmierblutungen und Unterleibsschmerzen, die auf eine Eileiterschwangerschaft hindeuten können. Auch die Körpertemperatur kann in einigen Fällen erhöht sein.
Durch die moderne Diagnostik werden Eileiterschwangerschaften immer frühzeitiger erkannt. Wird eine Eileiterschwangerschaft festgestellt, muss umgehend eine Behandlung eingeleitet werden. Welche Therapie bei einer Eileiterschwangerschaft in Frage kommt, entscheidet der Arzt anhand der Untersuchungsergebnisse. Dabei wird der Arzt mit der Patientin ebenfalls ein Gespräch über die weitere Familienplanung führen, um gegebenenfalls die Art der Therapie darauf abstimmen zu können.

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4. Juli 2018 um 16:04
In Antwort auf maati91

Ihr Lieben.
Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

So oft, Symptome einer Eileiterschwangerschaft beginnen üblicherweise zeitig in der Schwangerschaft um die 6. Schwangerschaftswoche nach dem ersten Tag der letzten Regel gerechnet. Diese Beschwerden beginnen oft bevor eine Frau überhaupt weiß, dass sie schwanger ist. Typische Symptome inkludieren Bauchschmerzen, Amenorrhoe und Blutungen aus der Scheide. Die vaginalen Blutungen sind meistens deutlich unter Regelstärke. Jedoch haben ungefähr 50% aller betroffenen Frauen mit Eileiterschwangerschaft keine Beschwerden bis es zu einem Aufplatzten des Eileiters aufgrund der Eileiterschwangerschaft kommt. 
Auch unmittelbar nach der Ruptur bzw. bei der Ruptur haben Frauen starke Unterbauchschmerzen, eine starke Blutung in den Bauchraum kann einsetzen. Dies kann zu Übelkeit, kollapsartigen Zuständen bis zur Bewusstlosigkeit führen. Begleitet wird dies von einem Blutdruckabfall und einem Pulsanstieg.Bei Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft wird in der Regel umgehend eine Ultraschalluntersuchung und wenn nötig eine Bauchspiegelung vorgenommen. Dabei wird in Vollnarkose eine kleine Kamera durch den Bauchnabel in die Bauchhöhle eingeführt. 
Bestätigt sich die Diagnose, wird die befruchtete Eizelle umgehend entfernt. Je nachdem, wie stark der betroffene Eileiter durch die Entwicklung des Embryos beeinträchtigt wurde, muss gegebenenfalls ein Teil oder sogar der gesamte Eileiter entfernt werden. 

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13. Juli 2018 um 10:18
In Antwort auf maati91

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Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

Eine Eileiterschwangerschaft ist für jede Frau eine schmerzhafte Erfahrung. Vor allem wenn der Kinderwunsch groß ist, sitzt die Trauer über die Fehlgeburt tief. Viele Frauen möchten daher am liebsten direkt nach der Eileiterschwangerschaft einen weiteren Versuch wagen. 
Auch wenn eine Eileiterschwangerschaft nicht immer zu Komplikationen führen muss, wird sie ausnahmslos im Spital überwacht und behandelt, da sich jederzeit schwere, manchmal sogar lebensbedrohliche Verläufe entwickeln können. Immer öfter kann man dabei auf Medikamente zurückgreifen, Notfalloperationen sind aufgrund der verbesserten Diagnostik seltener geworden.
Ob eine Frau nach einer Eileiterschwangerschaft wieder schwanger werden kann, hängt von der Schädigung des Eileiters und des Eierstocks ab. Nach einer eileitererhaltenden Operation können 70% der Patientinnen Kinder auf natürlichem Weg bekommen, nach einer Entfernung eines Eileiters können 50–60% der betroffenen Frauen über den verbliebenen Eileiter schwanger werden.
In diesen Fällen ist es wichtig, mit einer Person in Kontakt zu treten, der man vertrauen kann und die einen in dieser schwierigen Zeit ernst nimmt und begleitet. Auch ein Gespräch mit einem einfühlsamen, erfahrenen FA kann in dieser Situation sehr entlastend wirken.

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23. Juli 2018 um 16:58
In Antwort auf maati91

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Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

Mit modernen Untersuchungsmethoden werden Eileiterschwangerschaften heute immer früher erkannt. Nur noch selten kommt es zu einem akuten Notfall. Dennoch muss bei der Entdeckung einer Fehleinnistung umgehend die Behandlung eingeleitet werden. Das Vorgehen richtet sich nach den verschiedenen Untersuchungsergebnissen- Ort der Fehleinnistung, Stadium der Schwangerschaft, Konzentration des Schwangerschaftshormons hcg, körperliche und psychische Situation der Patientin. Auch muss der Wunsch der betroffenen Patientin in Bezug auf die weitere Familienplanung berücksichtigt werden.
Trotz einer Eileiterschwangerschaft ist es durchaus möglich, zu einem späteren Zeitpunkt erneut schwanger zu werden. Auch mit nur einem verbliebenen Eileiter ist eine Schwangerschaft vorstellbar, wobei die Chancen, den Kinderwunsch zu erfüllen, nun geringer sind. Gynäkologen empfehlen eine Wartezeit von zumindest einem halben Jahr - vor allem nach einer Bauchspiegelung. Grundsätzlich besteht nach einer Eileiterschwangerschaft ein erhöhtes Risiko einer weiteren Eileiterschwangerschaft. Deshalb ist die unbedingte Einhaltung aller Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig. Betroffene sollten bereits bei geringsten Beschwerden den FA aufsuchen.

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23. Juli 2018 um 17:05

Denn die Chancen ergeben sich aus individuellen körperlichen Voraussetzungen. Das eigentliche Problem bei einer späten Schwangerschaft liegt in den Eizellen. Sie altern, wodurch sich ihre Aktivität vermindert. Daher nimmt auch die Chance auf eine Schwangerschaft ab - unabhängig davon, ob sie mit oder ohne medizinische Hilfe zustande kommt. So zeigen Statistiken, dass im Vergleich mit einer IVF -die Chance auf ein Kind sehr hoch ist. Diese Tendenz ist bei anderen Methoden der Kinderwunschbehandlung ebenfalls sichtbar. Trotzdem ist es natürlich möglich, auch noch mit Anfang 40 ein Kind zu bekommen.Laut Statistik liegen die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch zu ca. 44 % bei der Frau, zu 36 % beim Mann und in 20 % der Fälle liegen die Ursachen bei beiden oder sind nicht ergründbar. Und etwa 25% aller Männer zwischen 40 und 70 Jahren klagen zumindest über eine moderate erektile Dysfunktion.
Die Eizellspende stellt eine Variante der künstlichen Befruchtung.Alle Spenderinnen werden im Vorfeld der Spende gesundheitlich und genetisch abgeklärt.. jetzt gibt es sehr viel moderner Technologien. ja ja richtig die Erfolgschancen bei künstlicher Befruchtung sind unterschiedlich. Viele IVF-Zentren zählen bei Bekanntgabe ihrer Erfolgszahlen jeden positiven Schwangerschaftstest als erfolgreiche Behandlung. Die Auswahl eines IVF-Zentrums mit den größten Behandlungserfolgen erhöht natürlich auch die Erfolgswahrscheinlichkeit auf Ihre Schwangerschaft, die Möglichkeit zur Geburt eines gesunden Kindes. 

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3. August 2018 um 13:31
In Antwort auf maati91

Ihr Lieben.
Ich bin 26 Jahre alt und schildere einmal wirklich kurz, was passiert ist. 
Ich wurde im März im ersten ÜZ schwanger. Nach vielen hin und her, war ich in der 7 ssw nachts im KH, weil ich schmerzen hatte und dauerhaft Blutungen. Eileiterschwangerschaft wurde festegestellt. Herz schlug. Es war grauenhaft. Ich wurde Notoperiert. Uns wurde geraten 6-8 Wochen zu warten und bis dahin zu verhüten. Ich war seither krankgeschrieben, da ich aus persönlichen Gründen erstmal nicht zurückkehren kann, nach der schweren Zeit. Mittlerweile bin ich im Krankengeldbezug. Die OP ist 7,5 Wochen her. Wir haben wieder angefangen zu üben. Natürlich schwingen nun nach und nach Ängste mit. Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser. Körperlich ist alles ok. Aber ich merke, dass ich einfach durch die Ängste, die ich habe, schneller aus der "Bahn" gerate. Der Krankenschein tut mir gut meinen Alltag entspannt anzugehen und traurige Momente zuzulassen. Ich merke, dass ich diese Zeit brauchte und brauche. Fühle mich aber dennoch bereit, das Ganze erneut anzugehen (deshalb auch der erneute Versuch). Ich bitte euch, dies nicht zu werten. Das wird in meinem Umfeld schon genug getan. Wir haben uns bewusst dazu entschieden. Und die Entscheidung, dass ich Zuhause bleibe, war genau richtig. 
Ich suche eigentlich nur Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Mich verstehen. Mir Mut machen können, dass diesmal alles gut geht. Und vielleicht kann mir ja die ein oder andere Frau sagen, was auf uns zukommt (finanziell) falls es wirklich direkt klappt. Beruflich komme ich sofort ins BV, das ist bei uns defitnitiv so festgelegt. Kann mir jemand helfen (ohne mir Vorwürfe zu machen, bitte). Ich danke euch von Herzen und wünsche einen wunderbaren Tag. Bleibt gesund.
Maati

Häufig muss eine Eileiterschwangerschaft mittels Bauchspiegelung behandelt werden. Dabei setzt der Operateur ein kleines Loch an der Bauchdecke. Anschließend führt er einen mikrochirurgischen Eingriff bei dem Embryo und Schwangerschaftsgewebe vollständig entfernt werden. Eine Entfernung des gesamten Eileiters ist nur dann erforderlich, wenn ein Großteil des Eileitergewebes gerissen ist oder sonstige massive Schäden aufweist. Verläuft eine Eileiterschwangerschaft äußerst riskant muss eine Notoperation erfolgen, bei der die Bauchdecke großflächig geöffnet wird.  Auch nach einer erfolgreichen Operation werden die hcg-Werte noch über einen bestimmten Zeitraum hinweg kontrolliert. Betroffene Frauen sollten ihrem Körper anschließend ein paar Monate Zeit geben, um sich zu erholen, bevor sie erneut versuchen, schwanger zu werden.
Die medikamentöse Behandlung stellt eine Alternative zur operativen Entfernung einer Eileiterschwangerschaft dar, die unter bestimmten Voraussetzungen genauso erfolgreich sein kann, wie der chirurgische Eingriff. Im Rahmen der Therapie wird das Gift Methotrexat verabreicht, welches das Wachstum von Embryo und Schwangerschaftsgewebe hemmen und letztlich stoppen soll. Die Einnahme erfolgt intravenös oder mittels Injektion. Ob die Behandlung in Frage kommt, hängt sowohl vom Gesundheitszustand der Patientin als auch vom hcg-Wert im Blut sowie der Größe des Embryos ab. Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Methotrexat Behandlung zählen Störungen des Magen-Darm-Trakts wie beispielsweise Durchfall oder Erbrechen.
Trauer und Schuldgefühle zuzulassen gehört ebenso zum Aufarbeitungsprozess wie Gespräche über neue Versuche, schwanger zu werden, und damit verbundene Ängste. Arzt/Ärztin, Hebammen oder Familienberatungsstellen stehen nach einer Eileiterschwangerschaft beratend und unterstützend zur Seite. Der Austausch mit anderen Betroffenen, dem Partner sowie engen Vertrauten, kann ebenso dabei helfen, das Erlebnis zu überwinden.

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