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Schwangerschaft mit IVF und EZS

11. Januar 2011 um 16:48

Liebe Frauen und Paare,

lange habe ich Eure Diskussion im Netz verfolgt und will nun auch meine Erfahrungen schildern, in der Hoffnung von Euch Tipps zu bekommen.

Da es vor ca. 2 Jahren bei mir und meinem Mann mit einer natürlichen Schwangerschaft nicht geklappt hat, entschieden wir uns für IVF bei Zech in Bregenz. Meine Eierstöcke ließen sich immer hervorragend stimulieren und ich konnte jedesmal 3 Eier entnehmen lassen, die im - wie heißt das nochmals - im ausgereiften Blastozysten-Stadium waren. Im Prinzip also eine Top-Qualität.

Bei dieser gesamten Hormonbehandlung, inkl. IM-Spritzen, ließen einen die Bregenzer ja komplett im Regen stehen. IM selbst spritzen, das ich nicht lache. Auf jeden Fall ging dann die Odysee von Krankenhaus zu Krankenhaus, von Arzt zu Arzt los, nur um diese Spritze zu erhalten. Und immer wieder Erklärungen, was ich warum machen. Ich war es leid. Auf mehrfache Anfrage in Bregenz bekam ich keine Antwort, wie ich ohne großen Aufwand IM Spritzen lassen kann. Null Hilfe, nichts. Beim 3. und letzten Versuch hatte ich die Idee, die Mitarbeiter von der Kath. Sozialsstation nach Hause kommen zu lassen. Ein großer Dank an diese kirchl. Einrichtung.

Wie auch immer. Ich wurde nie schwanger, weil sich das verdammt Ei nie in meine Gebärmutter einnistete, obwohl meine Gebärmutterschleimhat jedesmal 10 mm dick war und im linken Ovar 6 reiche Follikel und im rechten 5 waren. Der einzige Kommentar der Ärztin, woran es denn liegen könnte: "Das entscheide Gott!" Damit war mir klar, dass Zech in Bregenz nur abzockt! Wir haben da sehr viel Geld liegen lassen! Wir können Zech nicht weiterempfehlen, zumal der Informationsfluss von Anfang bis Ende spärlich war. Auch der Kryozyklus bzw. die eingefrorenen Eier - darüber erhielten wir Infos kurz vor dem Transfer, die uns vorher nie erklärt wurden.

Die Ärzte in Bregenz betonen auch in keinem Wort eine EZS! und ließen mich immer wieder spüren, dass ich als Frau in den 40ern kaum Chancen habe, noch ein Kind zu gebären.

Dabei ist es längst wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen über 40 durchaus noch Kinder gebären können.


Meine Frage ans Forum wäre nun: Welche Klinik in Spanien, CZ oder Belgien ist seriös? Habt Ihr nicht auch Angst, dass die Spenderin ihre Hormonbehandlung nicht stringent durchzieht, und das Spenderei dann nicht gut ist! Oder dass sie Krankheiten hat, die erst später auftauchen?

Wer hat Erfahrungen und wer kann mir Tipps geben?

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11. Januar 2011 um 17:28

Hallo
Wir haben unser erstes ISCI Versuch hiner uns und warten noch auf das ergebnis.
Ich musste selber spritzen wie viele Frauen auch da kann man nicht im Krankenhaus jedes mal gehen das machen die Ärtze nicht.
Auch wenn die Geböärmutter und dieEizellen gut sind,die Ärtzte knnen ab dem Zeitpunkt nichts machen und es hengt von der Frau ab ob sich einnistet oder nicht.
Gib nicht auf und versuche es weiter.Viel Glück.

LG

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12. Januar 2011 um 7:25


es tut mir sehr leid, dass es nicht gaklappt hat....kann aber in einigen punkten deine meinung nicht teilen!

ich kenne eigentlich nur kliniken die einen zu hause selbst spritzen lassen...aber nicht als strafe, sondern damit man eben nicht jeden tag irgendwo hin muss...wo ist da das problem sich diese kleine spritze in den bauch zu pieksen? es gibt ja auch pens...

und warum sollte dir eine klinik zur ezs raten wenn du bis jetzt immer blastos hattest? mit guter quali, oder?

und so leid es mir tut, aber 3 negative versuche sind völlig im rahmen der statistik...es gibt halt keine garantie darauf...

ich bin 39 und bei uns war es der dritte versuch, der geklappt hat. wäre es nicht so gewesen, wir hätten 5 versuche gemacht...da man eben wenn man älter ist unter umständen mehr versuche braucht...

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12. Januar 2011 um 7:57
In Antwort auf jaana_11887320


es tut mir sehr leid, dass es nicht gaklappt hat....kann aber in einigen punkten deine meinung nicht teilen!

ich kenne eigentlich nur kliniken die einen zu hause selbst spritzen lassen...aber nicht als strafe, sondern damit man eben nicht jeden tag irgendwo hin muss...wo ist da das problem sich diese kleine spritze in den bauch zu pieksen? es gibt ja auch pens...

und warum sollte dir eine klinik zur ezs raten wenn du bis jetzt immer blastos hattest? mit guter quali, oder?

und so leid es mir tut, aber 3 negative versuche sind völlig im rahmen der statistik...es gibt halt keine garantie darauf...

ich bin 39 und bei uns war es der dritte versuch, der geklappt hat. wäre es nicht so gewesen, wir hätten 5 versuche gemacht...da man eben wenn man älter ist unter umständen mehr versuche braucht...

Spritzen bei IVF
Hallo Tigerle31,

ja, Du hast recht. Ist immer gut, die Sichtweisen anderer zu hören bzw. zu lesen.
Aber eine Frage noch: Die subkutanen Spritzen (also der kleine Pieks in den Bauch oder Oberschenkel) sind für mich auch kein Problem. Nur die IM-Spritzen (also die intramuskulären). Gibst Du Dir die auch selbst oder Dein Partner ?

VG

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12. Januar 2011 um 8:40
In Antwort auf zelpha_12175755

Spritzen bei IVF
Hallo Tigerle31,

ja, Du hast recht. Ist immer gut, die Sichtweisen anderer zu hören bzw. zu lesen.
Aber eine Frage noch: Die subkutanen Spritzen (also der kleine Pieks in den Bauch oder Oberschenkel) sind für mich auch kein Problem. Nur die IM-Spritzen (also die intramuskulären). Gibst Du Dir die auch selbst oder Dein Partner ?

VG

Ok...
...da hast du nun wieder recht ich hatte keine im-spritzen. was musstest du intramuskulär spritzen?

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13. Januar 2011 um 9:37

Guten Morgen!
Ist sehr interessant, was Du schreibst. Habe nämlich selber auch schon überlegt, nach Bregenz zu Dr. Zech zu wechseln. Man liest ja fast ausschließlich Wundergeschichten über ihn, das hat mich schon ein bißchen verunsichert. Und als ich dann gelesen habe, was die alles zusätzlich machen (Antibiotika etc), dachte ich, muß das sein??? Und dann diese i.m.-Spritzen, selber geben! Finde ich ehrlichgesagt ne Zumutung, einen damit alleine zu lassen. Bin auch Krankenschwester und habe natürlich kein Problem mit den in D üblichen Subkutanspritzen. (Hab mir auch schonmal selber Blut abgenommen, trau mich also durchaus ran an meinen Körper. ) Aber bei i.m. kann man als Laie durchaus auch Fehler machen und damit Abszesse, Blutungen oder Lähmungen provozieren...... Geht ja trotzdem meistens alles gut, aber ich würde da nicht mal meinen Mann ranlassen, sondern nur Fachpersonal!!!!

Bzgl. EZS hab ich neulich mit meiner KiWuZ-Ärztin drüber geredet (überlege langsam auch in diese Richtung, bin 39 und habe 4 ICSIs und 2 ELSS hinter mir...).
Sie meinte, wenn sie vor dieser Entscheidung stünde, würde sie nach Spanien gehen. Diese Kliniken sind auf dem neuesten Stand und die "Gewinnung" der Spenderzellen läuft ausschließlich über Studentinnen und so seriös, wie es eben geht in diesem Geschäft! Sie war wohl selber da und hat sich das angeschaut. Bei osteuropäischen Ländern wäre sie zumindest vorsichtig. Nicht wegen der Qualität der EZ sondern vielmehr wg dem Umgang mit den Frauen - und hat mir damit auch aus der Seele gesprochen. Ich will ja nicht mein Glück auf dem Unglück von anderen aufbauen. (Wie gesagt, muß ja nicht so sein, und ich verurteile auch niemanden, der da hingeht. Wills nur für mich selber nicht, nach den Fernsehberichten, die so gezeigt wurden zu dem Thema)

Drücke Dir alle Daumen,
LG Tinkers

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15. Januar 2011 um 9:12
In Antwort auf perla_12720636

Guten Morgen!
Ist sehr interessant, was Du schreibst. Habe nämlich selber auch schon überlegt, nach Bregenz zu Dr. Zech zu wechseln. Man liest ja fast ausschließlich Wundergeschichten über ihn, das hat mich schon ein bißchen verunsichert. Und als ich dann gelesen habe, was die alles zusätzlich machen (Antibiotika etc), dachte ich, muß das sein??? Und dann diese i.m.-Spritzen, selber geben! Finde ich ehrlichgesagt ne Zumutung, einen damit alleine zu lassen. Bin auch Krankenschwester und habe natürlich kein Problem mit den in D üblichen Subkutanspritzen. (Hab mir auch schonmal selber Blut abgenommen, trau mich also durchaus ran an meinen Körper. ) Aber bei i.m. kann man als Laie durchaus auch Fehler machen und damit Abszesse, Blutungen oder Lähmungen provozieren...... Geht ja trotzdem meistens alles gut, aber ich würde da nicht mal meinen Mann ranlassen, sondern nur Fachpersonal!!!!

Bzgl. EZS hab ich neulich mit meiner KiWuZ-Ärztin drüber geredet (überlege langsam auch in diese Richtung, bin 39 und habe 4 ICSIs und 2 ELSS hinter mir...).
Sie meinte, wenn sie vor dieser Entscheidung stünde, würde sie nach Spanien gehen. Diese Kliniken sind auf dem neuesten Stand und die "Gewinnung" der Spenderzellen läuft ausschließlich über Studentinnen und so seriös, wie es eben geht in diesem Geschäft! Sie war wohl selber da und hat sich das angeschaut. Bei osteuropäischen Ländern wäre sie zumindest vorsichtig. Nicht wegen der Qualität der EZ sondern vielmehr wg dem Umgang mit den Frauen - und hat mir damit auch aus der Seele gesprochen. Ich will ja nicht mein Glück auf dem Unglück von anderen aufbauen. (Wie gesagt, muß ja nicht so sein, und ich verurteile auch niemanden, der da hingeht. Wills nur für mich selber nicht, nach den Fernsehberichten, die so gezeigt wurden zu dem Thema)

Drücke Dir alle Daumen,
LG Tinkers

Eizellenspende und IVF
Hallo,

Dank Tinkers, dass Du Deine medizinische Meinung abgegeben hast zu IM-Spritzen. Die Krankenschwestern einer mobilen Sozialstation, die dann immer zu mir kamen, haben das gleiche bestätigt.

Danke auch für den HInweis mit Spanien bzgl. einer Eizellenspende. Wir haben uns nun entschlossen, eine EZS zu machen. Und wißt Ihr auch warum ... wir haben Zeit, viel Zeit gewonnen!!!! Ich bin 41 Jahre alt und seit zwei Jahren dran. Ich glaube nun, dass es nicht geklappt hat, war der enorme Psycho-Stress dem wir uns ausgestzt haben.

Auf alle Fälle hat ein seriöser Arzt erklärt, dass eine Schwangerschaft für eine Frau noch mit 50 Jahren möglich ist. Ich war ja immer der Meinung, dass ich mit 41 locker schwanger werden kann: Ich bin supersportlich, kerngesund, ernähre mich, habe weder finanziell noch beruflich Stress und bin schlank, habe ne tolle Familie und nen tolle Mann. So! Dieser Arzt aber erklärte das nun so, dass die Argumente nicht zählen, da mit 41 Lenzen die Chromosomeninformation in meinen Zellen sagt: Kein Baby mehr! Da kann man kaum was machen. Es hakt also an den Eizellen, nicht aber an der Gebärmutterschleimhaut. In die können sich befruchtete Eizellen noch bei Frauem mit 50 Jahren einnisten. Allerdings geht das nur mit "jungen" Eizellen, also mit denen von 20-25jährigen Frauen. Das hat mich einerseits beruhigt, andererseits besteht für den Großteil von Frauen ab 40 Jahren fast keine Chance mehr, "normal" schwanger oder mit "normaler IVF" schwanger zu werden.

Daher möchte ich nochmals im Forum fragen: Wer kann eine seriöse Klinik für Eizellenspende empfehlen? Tinkers meinte, die in Spanien seien seriös. Ist das in Alicante, Barcelona oder Valencia. Oder sollte man vielleicht doch in die USA gehen?

Vielleicht hat jemand einen weiteren Tipp für mich.

LG

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15. Januar 2011 um 11:30

Meine erfahrung
hallo skifahrerin

ich hatte im dezember die erste icsi in bregenz. leider kann ich deine erfahrungen so nicht beurteilen. wir wurden von meinem fa in der ch betreut und ich musste einfach zur punktion und transfer nach bregenz und bin mit der klinik ständig in kontakt. mein fa hat den rest der ganzen prozedur betreut. bregenz fand ich sehr gut, haben uns immer alles genaustens erklärt und sind sehr nette ärzte dort vor ort. klar, es ist eine klinik und ist nicht ganz persönlich, was für uns aber kein problem war, da wir sonst beim fa in guten händen sind. zudem sind die quoten sehr gut und auch bei uns hat es auf anhieb geklappt. bin jetzt in der 7. woche.

hoffe, findest eine klinik, die für dich stimmt.....

lieben gruss lumumba

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15. Januar 2011 um 11:32

Im spritzen
ich denke du meinst die muskulären spritzen wie auslösespritze und hcg etc.?

die mussten auch wir selber machen, das ist einfach so auch bei uns in der ch! mein mann kann dies sehr gut und hat das jeweils gemacht......

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