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Schwangerschaft beim Steuerberaterexamen

2. September 2011 um 12:12 Letzte Antwort: 3. September 2011 um 23:50

Hallo zusammen!

Vom 11.-13. Oktober 2011 findet das Steuerberaterexamen statt. Die Bearbeitungszeit für die 3 Klausuren beträgt jeweils grundsätzlich 6 Stunden. Gem. 18 Abs. 3 DVStB können aber unter bestimmten Bedingungen Prüfungserleichterungen beantragt werden, die regelmäßig eine etwas längere Bearbeitungszeit als die vorgegebenen 6 Stunden vorsehen.

Unser Problem ist nun, dass meine Freundin (glücklicherweise) schwanger ist. Zum Zeitpunkt der Prüfung ist die Schwangerschaft bereits relativ weit fortgeschritten (Schwangerschaftswoche 28 bzw. 8. Monat). Mit der Schwangerschaft sind bislang auch die mehr oder weniger üblichen Probleme aufgetreten: Übelkeit, überhöhter Harndrang, z.T Atemnot, Rücken- und Nackenschmerzen, Schwindel, etc.). Dies stellt natürlich für die Prüfungsvorbereitung als auch die Prüfung selbst einen Nachteil dar.

Uns wurde von verschiedenen Seiten erzählt, dass auch (fortgeschrittene Schwangere) aufgrund dieser Probleme eine verlängerte Bearbeitungszeit von ca. 30 60 min beantragen können. Dies war uns bislang nicht bewusst. Bei einer ersten telefonische Anfrage bei der zuständigen Prüfungskammer konnte uns der Sachbearbeiter nicht direkt weiterhelfen. Er meinte nur, eine Schwangerschaft sei ja keine Behinderung und somit sei eine Prüfungserleichterung wohl eher nicht zu gewähren.

Unsere Frage daher: Können Schwangere (8. Monat) grundsätzlich eine Prüfungsverlängerung beantragen? Welche Voraussetzungen sind zu beachten? Ist dies ggf. bundeslandabhängig?

Vielleicht war ja schon jemand in vergleichbarer Lage bzw. hat Erfahrungen damit sammeln können. Wir freuen uns jedenfalls über jegliche Antwort und / oder Anregung. Besten Dank bereits vorab!

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2. September 2011 um 12:16


Hab Montag meine letzte Prüfung bestanden, um meinen Berufsabschluss zu erhalten (bin 20.Woche) und hatte keine vergünstigungen oder vorteile.
Meine Mama hat ihr Staatsexamen (Medizin) mit mir im Bauch bestanden - da war sie im 7. Monat!
Ist alles schaffbar...klar sind die Prüfer verständnisvoller, wenn man mal aufs Klo muss. Aber von gesetztlichen Vergünstigungen weiß ich nix Wenn man körperlich nicht in der Lage ist, schreibt einen der Arzt krank. Alles andere wäre den "normalen nicht schwangeren" gegnüber auch nicht fair....

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2. September 2011 um 12:22

Ich habe meine Prüfung
auch normal machen müssen.
Ich war damals noch am Anfang der Schwangerschaft, so 10. Woche und hatte mit starker Übelkeit usw. zu tun.
Man hat mir keine Vergünstigungen eingeräumt, außer dass ich öfters als die anderen zur Toilette durfte bei der schriftlichen Prüfung
Bei meiner praktischen Prüfung musste ich auch volle Zeit und alles machen, was zu bearbeiten war. (Eigentlich durfte ich nicht mal alles machen, da in meinem Beruf manche Tätigkeiten in der SS verboten sind)

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3. September 2011 um 23:50

Habe
dieses jahr auch mein examen in ergotherapie gemacht!

hab aber auch noch nichts davon gehört, dass schwangere "bevorzugt" behandelt werden!

habe mein examen unter den gleichen voraussetzungen wie die anderen gemacht. alles andere wäre in meinen augen nicht fair!

lg dini

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