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Schwangerschaft behalten?

6. Februar 2019 um 11:25 Letzte Antwort: 7. Februar 2019 um 13:48

Hallo zusammen,

ich ringe mit der Entscheidung, ob ich meine Schwangerschaft (5 SSW) fortsetzen soll.
Wir sind beide Mitte 30 (33,38) und haben bereits 2 gesunde Kinder (w 8 Jahre, m 1,5 Jahre) und mein Partner möchte keine weiteren. Das erste Kind stammt aus einer früheren Partnerschaft mit meinem langjährigen Jugendfreund.
Zur Schwangerschaft: Sie ist nicht geplant gewesen. Wir haben verhütet, dennoch ist es passiert.
Ich arbeite wieder 30 Std seit ein paar Monaten. Der Kleine ist in Fremdbetreuung und die Große besucht eine Ganztagsschule.
Wir sind erst vor 2,5 Jahren in die Region gezogen. Der Umzug hat meiner großen sehr zu schaffen gemacht, sie musste die Großeltern und ihre Freunde zurücklassen und befindet sich inzwischen in therapeutischer Begleitung. Wir haben hier niemanden, der uns Hilfe anbieten kann oder uns etwas Arbeit abnehmen kann. Der Alltag ist einfach anstrengend. Es ist gefühlt immer nur Alltagsorganisation- und bewältigung. Die Großeletern wohnen mindestens 400 km entfernt. Freunde haben selbst mit ihrem Nachwuchs zu tun.

Die Tatsache schwanger zu sein hat mich selbst schockiert, die Reaktion meines Freundes war, dass er mir in seiner Verzweiflung mitteilte, dass er sein altes Leben zurück haben möchte und kein weiteres Kind will, was mich noch verzweifelter zurückließ. Sein bisheriges Leben (bevor wir uns kennenlernten und am Anfang nach unserem Kennenlernen) bestand aus Arbeit (hat inzwischen eine eigene Fa. gegründet) und Freizeit (Paragliding, Klettern, Bergsteigen, Skifahren, Mountainbiken, Bouldern etc.). Er wusste nie ob er Kinder haben wollte. Nachdem er mich kennenlernte -und er verstand sich mit der großen auf Anhieb- sprachen wir über das Thema "gemeinsames Kind" und wir waren beide der Meinung, dass wir das gerne versuchen möchten und es passierte dann auch relativ schnell. Nach der Geburt unseres Sohnes ist er ziemlich hart auf den Boden der Realität aufgeschlagen. Vieles, dass wir uns in unserer naiven Vorstellung erträumt haben, war dann in der Realität mit 2 Kindern gar nicht so einfach wie bspw. Urlaub, gemeinsame Ausflüge, Zeit für uns. Ihr kennt das ja.
Jetzt sagt er ganz klar, dass für ihn alles gegen dieses 3 Kind spricht: die jetzige Situation, die künftige Prognose, dass ein Kind nicht das ersetzen kann was ihm heute fehlt, dass es nicht in unser Lebenskonzept passt etc.

Ich überleg(t)e meine Eltern zu überzeugen in unsere Region zu ziehen. Ich kann aber meine Mutter nicht einweihen, da sie eine ganz klare Position zum Thema Abbruch hat.

Ich weiß, dass es letzlich meine eigene Entscheidung ist. Ich will mich nicht unter Druck setzen lassen; ich will aber auch nicht mit 3 Kindern allein zurückbleiben. Er hat mir klar signalisiert, dass er mich unterstützt und dass wir das gemeinsam wuppen, sofern ich mich für das Kind entscheide. Jetzt wäre die Entscheidung für mich deutlich einfacher, wenn es nur um die Berücksichtigung einer möglichen Selbstbestimmung (Im Sinne mein Körper, meine Entscheidung) ginge. Was ich abwäge ist etwas anderes. Es ist das Recht des Kindes auf Leben (was m.Erachtens extrem hoch wiegt) gegen das was dagegen spricht: negative Folgen für unsere Familie speziell unsere vorhandenen Kinder, keine Unterstützung, mögliche Überforderung mit einem dritten Kind, unsere Einstellung zum Leben etc. Es fällt mir sehr schwer eine Entscheidung zu treffen, mit der ich leben kann. Ich benötige eine neutrale Person, die mich in meinen Gedanken begleitet. Das diskutieren wir seit dem Beratungsgespräch seit 2 Tagen. Er ist leider nicht der neutrale Gesprächspartner, den ich benötige. Es gibt leider nur eine Freundin, von der ich glaube, dass sie mir helfen könnte. Diese ist gerade schwanger nach einer Fehlgeburt. Daher kann ich ihr das Thema nicht zumuten.

Daher mein Weg in dieses Forum als letzten Ausweg. Was erhoffe ich mir? Vielleicht Ratschläge von Müttern, die selbst 3 Kinder haben und aus Erfahrung sprechen. Vielleicht auch eine Gegenposition dazu.

Eine verzweifelte Frau

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6. Februar 2019 um 15:47

Also ich bin zwar noch nicht Mutter, habe aber durch die Familie gelernt, dass die Altersunterschiede zwischen den Kindern eine sehr große Rolle spielen. 8 und 1,5 sind ja mehr als 6 Jahre, da können die beiden sicher nicht so wirklich viel miteinander anfangen. Das ist mehr wie zwei Einzelkinder.

Zwischen Kind 2 und 3 werden es aber nur 2 Jahre Unterschied sein und das macht einen enormen Unterschied. Die können nämlich früher oder später durchaus mal zusammen spielen und euch dadurch auch mal Pausen für euch gönnen. Klar ist es am Anfang erstmal wieder anstrengend mit Baby, aber es wird dann sehr viel früher besser als wenn es wieder so ein riesen Abstand wäre.

Nun hoffen wir mal, dass sich noch eine Mutter mit direkter Erfahrung meldet.

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6. Februar 2019 um 17:01
In Antwort auf philosofia

Hallo zusammen,

ich ringe mit der Entscheidung, ob ich meine Schwangerschaft (5 SSW) fortsetzen soll.
Wir sind beide Mitte 30 (33,38) und haben bereits 2 gesunde Kinder (w 8 Jahre, m 1,5 Jahre) und mein Partner möchte keine weiteren. Das erste Kind stammt aus einer früheren Partnerschaft mit meinem langjährigen Jugendfreund.
Zur Schwangerschaft: Sie ist nicht geplant gewesen. Wir haben verhütet, dennoch ist es passiert.
Ich arbeite wieder 30 Std seit ein paar Monaten. Der Kleine ist in Fremdbetreuung und die Große besucht eine Ganztagsschule.
Wir sind erst vor 2,5 Jahren in die Region gezogen. Der Umzug hat meiner großen sehr zu schaffen gemacht, sie musste die Großeltern und ihre Freunde zurücklassen und befindet sich inzwischen in therapeutischer Begleitung. Wir haben hier niemanden, der uns Hilfe anbieten kann oder uns etwas Arbeit abnehmen kann. Der Alltag ist einfach anstrengend. Es ist gefühlt immer nur Alltagsorganisation- und bewältigung. Die Großeletern wohnen mindestens 400 km entfernt. Freunde haben selbst mit ihrem Nachwuchs zu tun.

Die Tatsache schwanger zu sein hat mich selbst schockiert, die Reaktion meines Freundes war, dass er mir in seiner Verzweiflung mitteilte, dass er sein altes Leben zurück haben möchte und kein weiteres Kind will, was mich noch verzweifelter zurückließ. Sein bisheriges Leben (bevor wir uns kennenlernten und am Anfang nach unserem Kennenlernen) bestand aus Arbeit (hat inzwischen eine eigene Fa. gegründet) und Freizeit (Paragliding, Klettern, Bergsteigen, Skifahren, Mountainbiken, Bouldern etc.). Er wusste nie ob er Kinder haben wollte. Nachdem er mich kennenlernte -und er verstand sich mit der großen auf Anhieb- sprachen wir über das Thema "gemeinsames Kind" und wir waren beide der Meinung, dass wir das gerne versuchen möchten und es passierte dann auch relativ schnell. Nach der Geburt unseres Sohnes ist er ziemlich hart auf den Boden der Realität aufgeschlagen. Vieles, dass wir uns in unserer naiven Vorstellung erträumt haben, war dann in der Realität mit 2 Kindern gar nicht so einfach wie bspw. Urlaub, gemeinsame Ausflüge, Zeit für uns. Ihr kennt das ja.
Jetzt sagt er ganz klar, dass für ihn alles gegen dieses 3 Kind spricht: die jetzige Situation, die künftige Prognose, dass ein Kind nicht das ersetzen kann was ihm heute fehlt, dass es nicht in unser Lebenskonzept passt etc.

Ich überleg(t)e meine Eltern zu überzeugen in unsere Region zu ziehen. Ich kann aber meine Mutter nicht einweihen, da sie eine ganz klare Position zum Thema Abbruch hat.

Ich weiß, dass es letzlich meine eigene Entscheidung ist. Ich will mich nicht unter Druck setzen lassen; ich will aber auch nicht mit 3 Kindern allein zurückbleiben. Er hat mir klar signalisiert, dass er mich unterstützt und dass wir das gemeinsam wuppen, sofern ich mich für das Kind entscheide. Jetzt wäre die Entscheidung für mich deutlich einfacher, wenn es nur um die Berücksichtigung einer möglichen Selbstbestimmung (Im Sinne mein Körper, meine Entscheidung) ginge. Was ich abwäge ist etwas anderes. Es ist das Recht des Kindes auf Leben (was m.Erachtens extrem hoch wiegt) gegen das was dagegen spricht: negative Folgen für unsere Familie speziell unsere vorhandenen Kinder, keine Unterstützung, mögliche Überforderung mit einem dritten Kind, unsere Einstellung zum Leben etc. Es fällt mir sehr schwer eine Entscheidung zu treffen, mit der ich leben kann. Ich benötige eine neutrale Person, die mich in meinen Gedanken begleitet. Das diskutieren wir seit dem Beratungsgespräch seit 2 Tagen. Er ist leider nicht der neutrale Gesprächspartner, den ich benötige. Es gibt leider nur eine Freundin, von der ich glaube, dass sie mir helfen könnte. Diese ist gerade schwanger nach einer Fehlgeburt. Daher kann ich ihr das Thema nicht zumuten.

Daher mein Weg in dieses Forum als letzten Ausweg. Was erhoffe ich mir? Vielleicht Ratschläge von Müttern, die selbst 3 Kinder haben und aus Erfahrung sprechen. Vielleicht auch eine Gegenposition dazu.

Eine verzweifelte Frau

Wir haben drei Kinder (etwa je 2,5 Jahre auseinander) u hätten gern ein viertes gehabt aber der Zug fährt immer mehr ab.

Was willst du deinen beiden Kindern mal sagen, wenn sie erfahren, dass ihr eins wegmachen ließt? Oder willst du sie diesbezüglich anlügen?!
Ich hätte auch noch einen 8 Jahre älteren Bruder gehabt (endete als Fehlgeburt) und malte mir oft aus, wie er so gewesen wäre, wie es zu viert (hab zwei Geschwister) gewesen wäre usw. Finde es sogar heute noch schade, dass er nicht leben durfte, obwohl ich ihn nie kannte. 
Vielleicht ist das ja nochmal ein anderer Denkanstoß für euch. Lg 

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6. Februar 2019 um 17:13
In Antwort auf philosofia

Hallo zusammen,

ich ringe mit der Entscheidung, ob ich meine Schwangerschaft (5 SSW) fortsetzen soll.
Wir sind beide Mitte 30 (33,38) und haben bereits 2 gesunde Kinder (w 8 Jahre, m 1,5 Jahre) und mein Partner möchte keine weiteren. Das erste Kind stammt aus einer früheren Partnerschaft mit meinem langjährigen Jugendfreund.
Zur Schwangerschaft: Sie ist nicht geplant gewesen. Wir haben verhütet, dennoch ist es passiert.
Ich arbeite wieder 30 Std seit ein paar Monaten. Der Kleine ist in Fremdbetreuung und die Große besucht eine Ganztagsschule.
Wir sind erst vor 2,5 Jahren in die Region gezogen. Der Umzug hat meiner großen sehr zu schaffen gemacht, sie musste die Großeltern und ihre Freunde zurücklassen und befindet sich inzwischen in therapeutischer Begleitung. Wir haben hier niemanden, der uns Hilfe anbieten kann oder uns etwas Arbeit abnehmen kann. Der Alltag ist einfach anstrengend. Es ist gefühlt immer nur Alltagsorganisation- und bewältigung. Die Großeletern wohnen mindestens 400 km entfernt. Freunde haben selbst mit ihrem Nachwuchs zu tun.

Die Tatsache schwanger zu sein hat mich selbst schockiert, die Reaktion meines Freundes war, dass er mir in seiner Verzweiflung mitteilte, dass er sein altes Leben zurück haben möchte und kein weiteres Kind will, was mich noch verzweifelter zurückließ. Sein bisheriges Leben (bevor wir uns kennenlernten und am Anfang nach unserem Kennenlernen) bestand aus Arbeit (hat inzwischen eine eigene Fa. gegründet) und Freizeit (Paragliding, Klettern, Bergsteigen, Skifahren, Mountainbiken, Bouldern etc.). Er wusste nie ob er Kinder haben wollte. Nachdem er mich kennenlernte -und er verstand sich mit der großen auf Anhieb- sprachen wir über das Thema "gemeinsames Kind" und wir waren beide der Meinung, dass wir das gerne versuchen möchten und es passierte dann auch relativ schnell. Nach der Geburt unseres Sohnes ist er ziemlich hart auf den Boden der Realität aufgeschlagen. Vieles, dass wir uns in unserer naiven Vorstellung erträumt haben, war dann in der Realität mit 2 Kindern gar nicht so einfach wie bspw. Urlaub, gemeinsame Ausflüge, Zeit für uns. Ihr kennt das ja.
Jetzt sagt er ganz klar, dass für ihn alles gegen dieses 3 Kind spricht: die jetzige Situation, die künftige Prognose, dass ein Kind nicht das ersetzen kann was ihm heute fehlt, dass es nicht in unser Lebenskonzept passt etc.

Ich überleg(t)e meine Eltern zu überzeugen in unsere Region zu ziehen. Ich kann aber meine Mutter nicht einweihen, da sie eine ganz klare Position zum Thema Abbruch hat.

Ich weiß, dass es letzlich meine eigene Entscheidung ist. Ich will mich nicht unter Druck setzen lassen; ich will aber auch nicht mit 3 Kindern allein zurückbleiben. Er hat mir klar signalisiert, dass er mich unterstützt und dass wir das gemeinsam wuppen, sofern ich mich für das Kind entscheide. Jetzt wäre die Entscheidung für mich deutlich einfacher, wenn es nur um die Berücksichtigung einer möglichen Selbstbestimmung (Im Sinne mein Körper, meine Entscheidung) ginge. Was ich abwäge ist etwas anderes. Es ist das Recht des Kindes auf Leben (was m.Erachtens extrem hoch wiegt) gegen das was dagegen spricht: negative Folgen für unsere Familie speziell unsere vorhandenen Kinder, keine Unterstützung, mögliche Überforderung mit einem dritten Kind, unsere Einstellung zum Leben etc. Es fällt mir sehr schwer eine Entscheidung zu treffen, mit der ich leben kann. Ich benötige eine neutrale Person, die mich in meinen Gedanken begleitet. Das diskutieren wir seit dem Beratungsgespräch seit 2 Tagen. Er ist leider nicht der neutrale Gesprächspartner, den ich benötige. Es gibt leider nur eine Freundin, von der ich glaube, dass sie mir helfen könnte. Diese ist gerade schwanger nach einer Fehlgeburt. Daher kann ich ihr das Thema nicht zumuten.

Daher mein Weg in dieses Forum als letzten Ausweg. Was erhoffe ich mir? Vielleicht Ratschläge von Müttern, die selbst 3 Kinder haben und aus Erfahrung sprechen. Vielleicht auch eine Gegenposition dazu.

Eine verzweifelte Frau

Ich bin selbst zwar nicht Mama von 3 Kindern aber ich habe noch 2 Geschwister. 
Meine Schwester ist 1 Jahr jünger als ich und mein Bruder 3 Jahre jünger. Mein Vater war ">Alleinerziehend mit uns und ich weiß das er es nicht immer leicht hatte. Natürlich wäre das besonders in der Säuglingsphase noch einmal richtig anstrengend aber ich denke auch das deine nun jüngste relativ bald anfangen würde mit dem kleinen zu agieren, vielleicht ist bis dahin ja auch dein großer schon so weit sich ein bisschen mit einzubringen. Ich habe meinen Vater damals viel unterstützt, er war mit uns aber auch komplett allein (kein kontakt zum rest der familie). Ich kann schon verstehen das dein Mann nun Angst hat aber er trägt nun ohne hin schon Verantwortung ind kann nicht in sein altes Leben zurück. 
Vielleicht wäre es aber auch eine Idee mal nach Betreuungsmöglichkeiten außerhalb von ">Kita/Schule zu schauen um Zeit für euch als Paar oder auch als Einzelpersonen einzurichten?

Schlussendlich kann dir niemand diese Entscheidung abnehmen aber das weißt du ja. Erst einmal solltest du für dich klären ob du bereit für noch ein Kind bist und wenn du dir diese Frage selbst beantworten kannst steht das Gespräch mit deinem Mann an. Denn die Körperlichen und auch Mentalen Konsequenzen trägst letztendlich du selbst
 

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7. Februar 2019 um 9:02

Ja die Aussage hatte es in sich. Ist quasi die Überschrift. Sie steht über allem und hallt noch extrem nach. 

Ich lasse mich diesbezüglich nicht unter Druck setzen. Ich versuche einen klaren Kopf zu bewahren. Es fällt schwer angesichts der emotionalen Situation. 

Wir verhüten mit der Temperatur-/Kalender Methode und während dieser Tage mit Kondom. 

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7. Februar 2019 um 9:12
In Antwort auf quwertina

Also ich bin zwar noch nicht Mutter, habe aber durch die Familie gelernt, dass die Altersunterschiede zwischen den Kindern eine sehr große Rolle spielen. 8 und 1,5 sind ja mehr als 6 Jahre, da können die beiden sicher nicht so wirklich viel miteinander anfangen. Das ist mehr wie zwei Einzelkinder.

Zwischen Kind 2 und 3 werden es aber nur 2 Jahre Unterschied sein und das macht einen enormen Unterschied. Die können nämlich früher oder später durchaus mal zusammen spielen und euch dadurch auch mal Pausen für euch gönnen. Klar ist es am Anfang erstmal wieder anstrengend mit Baby, aber es wird dann sehr viel früher besser als wenn es wieder so ein riesen Abstand wäre.

Nun hoffen wir mal, dass sich noch eine Mutter mit direkter Erfahrung meldet.

Danke für deine Rückmeldung. Das war auch meine Argumentation und auch meine Hoffnung. Meinen Bruder und mich trennen auch 2,5 Jahre und ich hatte mit ihm eine sehr glückliche und innige Beziehung. Zwischen den beiden wäre der Abstand ebenfalls 2,5 Jahre. Wir haben vieles ohnehin für unseren kleinen aufgegeben, das fällt ja nicht dadurch weg, dass Kind Nr. 3 nicht kommt. Es verkürzt nur die Zeit bis zum Ende um 2 Jahre. 

Du hast auch recht was den Altersunterschied betrifft. Meine große wird bald 9. Natürlich spielt sie mit ihm aber es sind im Prinzip zwei Einzelkinder mit völlig unterschiedlichen Interessen. Er argumentiert auch damit, dass für sie weniger Zeit bliebe, die sie jetzt dringend von uns benötigt. Sie verarbeitet den Umzug schlecht und auch die neue familiäre Situation mit 2 Geschwistern (ihr Papa hat auch einen Sohn bekommen). Ein drittes Kind würde sie von uns wegreißen und mglw isolieren. 

Er weiß, dass das nur eine Hypothese ist, für mich aber fundamental, weil mir ihr seelisches Wohl sehr am Herzen liegt. 

Natürlich ist auch meine naive Vorstellung davon geprägt, dass ein drittes Kind irgendwie mitläuft und nicht so viel Stress verursacht. 🙈

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7. Februar 2019 um 9:32
In Antwort auf skadiru

Wir haben drei Kinder (etwa je 2,5 Jahre auseinander) u hätten gern ein viertes gehabt aber der Zug fährt immer mehr ab.

Was willst du deinen beiden Kindern mal sagen, wenn sie erfahren, dass ihr eins wegmachen ließt? Oder willst du sie diesbezüglich anlügen?!
Ich hätte auch noch einen 8 Jahre älteren Bruder gehabt (endete als Fehlgeburt) und malte mir oft aus, wie er so gewesen wäre, wie es zu viert (hab zwei Geschwister) gewesen wäre usw. Finde es sogar heute noch schade, dass er nicht leben durfte, obwohl ich ihn nie kannte. 
Vielleicht ist das ja nochmal ein anderer Denkanstoß für euch. Lg 

Hi, 

darüber er habe ich mir keine Gedanken gemacht aber ich denke, dass ich es für mich behalten würde. Ich muss ja damit nicht hausieren gehen und sehe mich auch nicht in der Verantwortung ihnen das erzählen zu müssen. 

Das Recht auf Leben wiegt für mich extrem hoch. Demgegenüber steht unsere familiäre Situation. Niemanden ist geholfen, wenn ich die übergehe und es hinterher im Chaos endet und ich im schlimmsten Fall alleine zurückbleibe. 

Für die Große ist ein Geschwisterchen nicht wünschenswert (vielleicht wird sie später mit beiden eine große Schwester Beziehung führen) Der kleine würde sich wahrscheinlich irgendwann darüber freuen einen Spielpartner zu haben. All diese Argumente habe ich berücksichtigt.

Sie ändern nur nichts an dem Fakt, dass unser Leben weiter beschnitten wird. Die Freiheiten, die er aufgeben musste, erlangt er dadurch nicht wieder aber auch nicht mit dem Verzicht auf das dritte. Hmm. 

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7. Februar 2019 um 9:41
In Antwort auf smoky

Ich bin selbst zwar nicht Mama von 3 Kindern aber ich habe noch 2 Geschwister. 
Meine Schwester ist 1 Jahr jünger als ich und mein Bruder 3 Jahre jünger. Mein Vater war ">Alleinerziehend mit uns und ich weiß das er es nicht immer leicht hatte. Natürlich wäre das besonders in der Säuglingsphase noch einmal richtig anstrengend aber ich denke auch das deine nun jüngste relativ bald anfangen würde mit dem kleinen zu agieren, vielleicht ist bis dahin ja auch dein großer schon so weit sich ein bisschen mit einzubringen. Ich habe meinen Vater damals viel unterstützt, er war mit uns aber auch komplett allein (kein kontakt zum rest der familie). Ich kann schon verstehen das dein Mann nun Angst hat aber er trägt nun ohne hin schon Verantwortung ind kann nicht in sein altes Leben zurück. 
Vielleicht wäre es aber auch eine Idee mal nach Betreuungsmöglichkeiten außerhalb von ">Kita/Schule zu schauen um Zeit für euch als Paar oder auch als Einzelpersonen einzurichten?

Schlussendlich kann dir niemand diese Entscheidung abnehmen aber das weißt du ja. Erst einmal solltest du für dich klären ob du bereit für noch ein Kind bist und wenn du dir diese Frage selbst beantworten kannst steht das Gespräch mit deinem Mann an. Denn die Körperlichen und auch Mentalen Konsequenzen trägst letztendlich du selbst
 

Hi, danke für deine Antwort. Tolle Leistung von deinem Papa, dass er das alleine geschafft hat. 
Ich denke, dass viele Menschen zu großartigen Leistungen fähig sind, wenn sie müssen und es keine Alternative gibt so bspw wenn ein Familienmitglied verstirbt oder sonstige Konstellationen in eine solche Situation führen.

In unserem Fall gäbe es eine Alternative, die er natürlich unproblematischer und undogmatischer sieht als ich. Es muss ja alles nicht sein... 

Einen Babysitter haben wir auch schon ins Auge gefasst. Das ermöglicht mal ein Restaurantbesuch leider keine transalp Tour oder sowas 😀. Das ist aber das was ihm fehlt um sein Leben lebenswert zu machen. Ich wünsche mir ähnliches aber auch andere Dinge, ich mache aber mein Glück nicht davon abhängig. 

Dein letzter Punkt trifft es: ich muss damit leben können. 

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7. Februar 2019 um 10:21

Hallo du Liebe,
ich kann gut verstehen, dass du durch die Nachricht der ungeplanten Schwangerschaft erst einmal schockiert warst. Seit wann weißt du es denn? Und beim Beratungsgespräch wart ihr auch schon. Wie war es denn beim Gespräch?
Du hast viel Programm und ich kann gut nachvollziehen, dass du manchmal das Gefühl hast nur am Organisieren zu sein. Du hast es bisher gut geschafft, klingt alles so, dass du es sehr gut im Griff hast. Dass du da auch 30 Std. arbeiten gehst, ist schon eine enorme Leistung! So neben Kleinkind und deiner großen Tochter, die durch den Umzug auch besondere Aufmerksamkeit braucht. Respekt! 
Du gibst so viel und dann sagt dir dein Freund, dass er es sich dennoch anders wünschen würde. Das hat dich sicher verletzt und enttäuscht. 
Sein Leben hat sich durch euer gemeinsames Kind ja schon verändert. Nummer 3 nicht zu bekommen kann ihm sein früheres Leben ja auch nicht ersetzen. Und ich sehe hier auch das Potenzial für Erleichterung, wenn Nummer zwei und drei dann später miteinander spielen könnten. Hast du ihm schon einmal diese Gedanken gesagt?

Wie fühlt es sich denn für dich an, wenn du mal einen Blick in die Zukunft wirfst und euch mit den Dreien vorstellst? Er hat dir ja seine Unterstützung trotz seiner Bedenken zugesagt! Damit hätte ich am Anfang deines Textes gar nicht gerechnet. Er ist also schon auch bereit für das Kind.
Du bist ja noch ganz am Anfang und brauchst dir auch keinen Druck machen, erst einmal nichts entscheiden. So einen Nachricht muss ja auch erst mal sacken, alles durchdacht werden ; )
Du bist eine erfahrene Mama, wahrscheinlich ist auch noch vieles vorhanden. Durch die Auszeit an der Arbeit wäre am Anfang ja auch zeitlich etwas mehr Freiraum, auch für deine Tochter. 
Für mich war die Umstellung von Nummer zwei auf drei gar nicht mehr so viel anders.
Es klingt schon danach, dass du dir Nummer 3 vorstellen kannst, oder verstehe ich das falsch?
Erzähl gerne noch ein bisschen von deinen Gedanken : )
Liebe Grüße!

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7. Februar 2019 um 13:31
In Antwort auf morgentau1.0

Hallo du Liebe,
ich kann gut verstehen, dass du durch die Nachricht der ungeplanten Schwangerschaft erst einmal schockiert warst. Seit wann weißt du es denn? Und beim Beratungsgespräch wart ihr auch schon. Wie war es denn beim Gespräch?
Du hast viel Programm und ich kann gut nachvollziehen, dass du manchmal das Gefühl hast nur am Organisieren zu sein. Du hast es bisher gut geschafft, klingt alles so, dass du es sehr gut im Griff hast. Dass du da auch 30 Std. arbeiten gehst, ist schon eine enorme Leistung! So neben Kleinkind und deiner großen Tochter, die durch den Umzug auch besondere Aufmerksamkeit braucht. Respekt! 
Du gibst so viel und dann sagt dir dein Freund, dass er es sich dennoch anders wünschen würde. Das hat dich sicher verletzt und enttäuscht. 
Sein Leben hat sich durch euer gemeinsames Kind ja schon verändert. Nummer 3 nicht zu bekommen kann ihm sein früheres Leben ja auch nicht ersetzen. Und ich sehe hier auch das Potenzial für Erleichterung, wenn Nummer zwei und drei dann später miteinander spielen könnten. Hast du ihm schon einmal diese Gedanken gesagt?

Wie fühlt es sich denn für dich an, wenn du mal einen Blick in die Zukunft wirfst und euch mit den Dreien vorstellst? Er hat dir ja seine Unterstützung trotz seiner Bedenken zugesagt! Damit hätte ich am Anfang deines Textes gar nicht gerechnet. Er ist also schon auch bereit für das Kind.
Du bist ja noch ganz am Anfang und brauchst dir auch keinen Druck machen, erst einmal nichts entscheiden. So einen Nachricht muss ja auch erst mal sacken, alles durchdacht werden ; )
Du bist eine erfahrene Mama, wahrscheinlich ist auch noch vieles vorhanden. Durch die Auszeit an der Arbeit wäre am Anfang ja auch zeitlich etwas mehr Freiraum, auch für deine Tochter. 
Für mich war die Umstellung von Nummer zwei auf drei gar nicht mehr so viel anders.
Es klingt schon danach, dass du dir Nummer 3 vorstellen kannst, oder verstehe ich das falsch?
Erzähl gerne noch ein bisschen von deinen Gedanken : )
Liebe Grüße!

Hallo morgentau,

danke für deine aufmunternden Worte.

sicher weiß ich es seit einer Woche. Ich war bei meinem FA, der die SSW bestätigt hat. Die Periode ist aber schon vorher ausgeblieben und ich habe es an meinem Körper früh bemerkt, ohne mit irgendjemanden über meine Vermutung zu sprechen. Daher hatte ich etwas Vorlauf um mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen. Also so rd. 2 Wochen.

Wir waren am Montag gemeinsam bei der Beratung. Ich empfand es als sehr hilfreich mit jemand Neutralem darüber zu reden, der als Moderator und Hinweisgeber dient. Die Unterstützungsmöglichkeiten, die aufgezeigt wurden wie bspw. eine Familienpatenschaft und die Möglichkeit einer Haushaltshilfe helfen uns nur bedingt, da sie nicht die Wurzel des Problems beseitigen.

Vielleicht auch noch ein paar Worte dazu: Wir sind beide der Überzeugung, dass wir das sowohl finanziell als auch organisatorisch mit einem dritten Kind auf die Reihe kriegen könnten. Es geht um die Einschnitte in der Lebensqualität.

Mein Partner hat bis vor 2,5 Jahren keine Verantwortung für Kinder gehabt. Sein Leben bestand aus Arbeit, aktiven sportlichen Freizeitaktivitäten (teil als Ausgleich) und unserer Fernbeziehung (seit 2014). Er ist zwar ein Familienmensch aber kann mit kleinen Kindern nicht so wirklich viel anfangen. Ihm war vor Kind Nr 2 auch nicht klar, ob ein (eigenes) Kind nun zu seinem Glück beiträgt oder ob er auch ohne Kinder weiterhin ein erfülltes und glückliches Leben führen kann.

Er war aber bereit es zu probieren mit dem Ergebnis, dass er jetzt im Nachhinein sagt, dass er die Kinder & unser Familienleben liebt aber das diese Liebe nicht das aufwiegt, was ihm jetzt dadurch fehlt; die Freizeit, die weggebrochen ist;  der fehlende Ausgleich zur Arbeit; die Zeit, die wir gemeinsam aktiv gestaltet haben;  all die Aktivitäten, die ihn ausmachen und glücklich gemacht haben.

Wenn ich vorschlage, er solle sich die Zeit dafür nehmen, entgegnet er, dass er das gemeinsam mit mir tun möchte und das alleine nicht genießen kann, da er mich mit den Kindern und der ganzen Arbeit alleine lassen würde. Ich denke ihm würde kleinere Auszeiten am WE oder mal ein gemeinsamer Urlaub genügen. Als wir noch in einer Fernbeziehung und später zu Dritt waren, gab es diese Auszeiten, weil meine Tochter an WE/Ferien auch beim Papa/Großeltern war und wir dann Zeit für anspruchsvolle Aktivitäten hatten. Das ist mit Kind No 2 komplett weggefallen und würde mit Kind No. 3 nur noch schwieriger, weil wir wieder von neuem starten würden mit einem Kind das zusätzlich die volle Aufmerksamkeit fordert. Dieser weggefallene Lebensbereich ist der eine Grund. Das gilt für mich natürlich auch, dass mir all das fehlt. Er definiert sich über Familie&Arbeit&Freunde&Freizeit, ich mich auch, aber ich gewichte es anders. Fällt was weg, liegt mein Fokus auf den anderen Bereichen. Er kann das nicht.

Der andere Grund weshalb er sich vor einem dritten Kind sträubt, ist seine Einstellung zum Familienleben. Er ist extrem harmoniebedürftig. Jeder Streit, jede Auseinandersetzung was eine Familie mit Kindern nunmal mit sich bringt ist für ihn eine Störung in der Matrix. Sitzen wir also beim Abendessen zusammen und die Große heult rum, weil sie irgendwas Spezielles nicht essen will und der Kleine wirft mit dem Essen durch die Gegend, empfinde ich es zwar auch als störend aber eben auch ein Stück weit als Normalität. Für ihn ist das extrem störend und damit stressig.

Ich ertrage auch die Lautstärke gut, bin selbst mit 2 Geschwistern aufgewachsen; er kennt das als Einzelkind nicht und es stresst ihn ebenfalls. Dass wir als Eltern gefordert sind einzulenken ist für seine Einschätzung von Erziehung erforderlich aber eben auch extrem belastend. All diese Alltagsaktivitäten mit duschen, Zähne putzen, rechtzeitig zu Bett bringen, Einkaufen, etc ist inzwischen Routine, aber es läuft halt nicht sauber durch. Seine Harmoniebedürftigkeit steht dem Genuss des Familienlebens extrem im Weg. Jetzt ist Kind No 2 auch kein Engel und war als Baby schon extrem anstrengend. Seine Schreiattacken haben es in sich, während Kind No 1 schon frühpubertäre Züge entwickelt. Und man stelle sich jetzt Kind No 3 in der Gemengelage vor. Klar, dass er da auf die Barrikaden geht, wenn vor 2,5 Jahren das Leben noch so einfach schien. Ich muss jetzt selbst extrem lachen.

Natürlich bin ich enttäuscht, ich kann ihn aber auch verstehen, weil das extrem viel ist, was über ihn hereingebrochen ist und er dennoch sein Allerbestes gibt und sich das häufig ggü den Kindern nicht anmerken lässt.

Ich habe ihm gesagt, dass ich Kind 2+3 als Chance sehe, weil beide zu einem späteren Zeitpunkt miteinander spielen und uns selbst Freiraum ermöglichen würden. Auch das ist glaube, dass es für beide Kinder eine Bereicherung wäre ein Geschwisterchen im fast gleichen Alter zu haben und dass auch die Große eher integriert wird als sich isoliert zu fühlen. Das bestreitet er nicht; er sieht aber die Mehrarbeit & den größeren Stress und die noch weniger vorhandene Zeit überwiegend.

"Wie fühlt es sich denn für dich an, wenn du mal einen Blick in die Zukunft wirfst und euch mit den Dreien vorstellst?"

Ich bin da ambivalent. Ich kann mir beides vorstellen. Ich kann es mir gut vorstellen: wieder ne Schwangerschaft durchleben, einen Säugling zu hause haben, die Nächte nicht durchschlafen In meiner Welt sieht das nicht so düster aus. In meiner Wunschwelt ziehen meine Eltern dann zu uns in die Region und unterstützen und nehmen uns die Kinder hin und wieder ab, so dass wir Ausgleiche schaffen können um dann wieder voll und ganz mit Hingabe für unsere Familie da zu sein. Eine große Familie was die Großeltern inkludiert. Beide Kleinkinder gehen irgendwann gemeinsam in die gleiche KITA und ich kann wieder arbeiten. Ob nun 1 Kind oder 2 Kinder fremdbetreut werden, wo liegt der Unterschied!? Ich hätte (wie du sagtest) anfänglich sogar mehr Zeit für die Große, da ich mindestens 12 Monate in Elternzeit wäre. Man müsste Kind No.2 an das Schlafen in seinem eigenen Zimmer gewöhnen und nicht mal große Anschaffungen tätigen, weil ja alles noch vorhanden ist. In meiner Vorstellung ist das alles machbar und schön. Die Realität könnte anders werden.
Die andere Seite: Ich entscheide mich gg Kind No 3 und wir sehen das als Chance unser Leben zu 4t so schön wie möglich und so gut es geht zu gestalten. Business as usal, sofern das möglich ist. Keine Ahnung! Was wenn ich daran verzweifle. Wahrscheinlich kann man dann nicht einfach so weitermachen wie bisher, vielleicht doch.

Mein Partner hat gesagt, wenn ich mich für das Kind entscheide, dann versuchen wir es. Er hat mir keine Garantie gegeben, dass er das alles aushält. Und was dann? Was wenn ich es selbst nicht aushalte, weil ich zu naive Vorstellungen hatte. Die Vorstellung alleinerziehnd mit drei Kindern zu sein in einer Region , in der Mieten explodieren, die Betreuungsmöglichkeiten nicht AN-freundlich gestaltet sind, in der mir niemand bleibt und ich Existenzängste befürchten müsste ist der Horror. Ich habe es mit meiner Tochter erlebt. Doch hatte ich damals die Unterstützung meiner Eltern.

Das sind so meine Gedanken. So viel Zeit will ich nicht ins Land fließen lassen. Die Entscheidung wird dadurch nicht einfacher.

Vielleicht kannst du mir etwas mehr über deinen Alttag mit drei Kindern berichten und insbesondere der Übergang von Kind No 2 auf Kind No 3. Wie alt sind sie inzwischen? Wie hoch ist der Altersunterschied und wie kommt ihr zurecht?

Liebe Grüße

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7. Februar 2019 um 13:48

Ist ja nicht nur die Temparaturmethode sondern auch die Verhütung mit Kondom. Was will man machen, wenn man keine Hormone verträgt/nicht wünscht. ist auch nicht so, dass wir ständig übereinanderherfallen. Ist eher so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto, das es passiert ist.

Stimmt, die erlangt er nicht zurück. Aber ist es der richtige Ansatz zu sagen: Jetzt ist es alles hinüber, ob 2 oder 3 ändert auch nichts daran.
Here we go, friss oder stirb.

Ich habe mich noch nicht entschieden. Ich denke bei einer wohlüberlegten Herangehensweise kann ich mit jeder Entscheidung leben.
 

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