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Schwangerschaft abbruch !? Ich brauche Hilfe!

5. Oktober 2018 um 10:16

Hallo,
Ich schäme mich unheimlich hier zu schreiben aber sehe einfach keinen anderen Weg mehr.

ich bin in der 4 Woche schwanger und tot unglücklich. Ich habe bereits 2 kinder (3 und 4,5) eigentlich sehr unkomplizierte und Liebe Kinder und einen ganz lieben und tolle Ehemann. Ich habe mir früher immer ein drittes Kind gewünscht und nun bin ich einfach nur noch voller Panik und habe Angst, wenn ich in die Zukunft sehe , sehe ich alles schlecht!! 3 kinder durch die Schulzeit bringen, Vereine bezahlen, neues Auto müsste her und mich eben einfach aufteilen müssen. Ich weiss nicht wie ich das schaffen soll. Und das schlimmste ist, in meinem Kopf ist gerade der Gedanke ich will das auch gar nicht. Ich will das alles bleibt wie es ist! Wir leben mit unseren beiden Kindern (junge und Mädchen) mit einer Leichtigkeit die uns einfach glücklich macht. Und nun ist alles einfach betrübt und schwarz. Ich kann mich nicht einen Moment freuen. Und ich laufe nicht Davor weg, ich bin Erzieherin, arbeite mit 1 bis 2 jährigen Kindern aber wenn ich sie sehe möchte ich keins mehr! Wenn ich durch die babyabteilung gehe und mir die Sachen extra ansehe bewegt das nichts in mir!! Ich liebe Kinder und auch meine sind mein größtes Glück. Mit den beiden habe ich die Schwangerschaft geliebt und diesmal will ich nur das es vorbei ist und das schon bevor ich überhaupt einen positiven da Test in der Hand gehalten habe. Ich habe bereits ein Gespräch mit einer Psychologin gehabt und diese meinte ich hätte mich ja bereits entschieden, gegen das Kind und für mein jetziges leben. Aber ich würde mich so gerne für das Kind entschieden aber ich kann einfach nicht. Ich habe nur Angst und möchte das es alles bleibt wie es ist!!! Kann mir jemand helfen , hat jemand so was schon mal.durch gemacht? Und sich dann vielleicht für einen abbruch entschieden und war dann glücklich? Ich weiss nicht mehr weiter!
noch kurz am Rande, mein Mann zwingt mich zu nichts, er könnte auch mit drei Kindern leben, finanziell ist es auch nicht das Problem aber ich freue mich halt wirklich null und bin sooo Unglücklich mit der ganzen Situation!

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5. Oktober 2018 um 10:33
In Antwort auf julia1999

Hallo, 
Ich schäme mich unheimlich hier zu schreiben aber sehe einfach keinen anderen Weg mehr.

ich bin in der 4 Woche schwanger und tot unglücklich. Ich habe bereits 2 kinder (3 und 4,5) eigentlich sehr unkomplizierte und Liebe Kinder und einen ganz lieben und tolle  Ehemann. Ich habe mir früher immer ein drittes Kind gewünscht und nun bin ich einfach nur noch voller Panik und habe Angst, wenn ich in die Zukunft sehe , sehe ich alles schlecht!! 3 kinder durch die Schulzeit bringen, Vereine bezahlen, neues Auto müsste her und mich eben einfach aufteilen  müssen. Ich weiss nicht wie ich das schaffen soll. Und das schlimmste ist, in meinem Kopf ist gerade der Gedanke ich will das auch gar nicht. Ich will das alles bleibt wie es ist! Wir leben mit unseren beiden Kindern (junge und Mädchen) mit einer Leichtigkeit die uns einfach glücklich macht. Und nun ist alles einfach betrübt und schwarz.  Ich kann mich nicht einen Moment freuen. Und ich laufe nicht Davor weg, ich bin Erzieherin, arbeite mit 1 bis 2 jährigen Kindern aber wenn ich sie sehe möchte ich keins mehr! Wenn ich durch die babyabteilung gehe und mir die Sachen extra ansehe bewegt das nichts in mir!! Ich liebe Kinder und auch meine sind mein größtes Glück. Mit den beiden habe ich die Schwangerschaft geliebt und diesmal will ich nur das es vorbei ist und das schon bevor ich überhaupt einen positiven da Test in der Hand gehalten habe. Ich habe bereits ein Gespräch mit einer Psychologin gehabt und diese meinte ich hätte mich ja bereits entschieden, gegen das Kind und für mein jetziges leben. Aber ich würde mich so gerne für das Kind entschieden aber ich kann einfach nicht. Ich habe nur Angst und möchte das es alles bleibt wie es ist!!! Kann mir jemand helfen , hat jemand so was schon mal.durch gemacht? Und sich dann vielleicht für einen abbruch entschieden und war dann glücklich? Ich weiss nicht mehr weiter! 
noch kurz am Rande, mein Mann zwingt mich zu nichts, er könnte auch mit drei Kindern leben, finanziell ist es auch nicht das Problem aber ich freue mich halt wirklich null und bin sooo Unglücklich mit der ganzen Situation! 

Was ich gerne noch dazu sagen möchte, ich kann.das mit meinem derzeitigen Gefühlen so nicht weiter führen weil ich weiß das ich so dem Kind schade. Ich habe bereits mehrere andere Ärzte und Psychologen kontaktiert die sich mit Schwangerschaft depressionen beschäftigen, diese geben mir aber alle Termine die in 5 Wochen oder noch länger sind. So lange kann ich  nicht warten und im Moment drehe ich Nur durch! Dir Angst wie es mir nach einem abbruch ginge macht mich verrückt. Wenn ich es aber behalte und es geht mir genau so wäre das meine absolute Katastrophe! 

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5. Oktober 2018 um 10:48
In Antwort auf julia1999

Was ich gerne noch dazu sagen möchte, ich kann.das mit meinem derzeitigen Gefühlen so nicht weiter führen weil ich weiß das ich so dem Kind schade. Ich habe bereits mehrere andere Ärzte und Psychologen kontaktiert die sich mit Schwangerschaft depressionen beschäftigen, diese geben mir aber alle Termine die in 5 Wochen oder noch länger sind. So lange kann ich  nicht warten und im Moment drehe ich Nur durch! Dir Angst wie es mir nach einem abbruch ginge macht mich verrückt. Wenn ich es aber behalte und es geht mir genau so wäre das meine absolute Katastrophe! 

Wenn du solange auf einem Termin beim Psychlogen warten musst,dann geh doch zu Profamilia oder ähnlichen Organisationen,die haben sicher kurzfristig Termine und lass dich beraten. 
Ich kann das ehrlich nicht nachvollziehen, warum ein Kind, aus einer liebevollen Beziehung, nicht gewünscht sein sollte. Aber ich habe auch das Problem,dass ich nach 4 FG noch immer kein Baby habe. Ich bin aktuell in der 12. Woche und hoffe und beten jeden Tag,dass alles gut geht. 

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5. Oktober 2018 um 10:52

Da war ich gestern! Hatte ein 2 stündiges Gespräch. Die Dame war sehr freundlich und hat mich nicht verurteilt. Sie hat mir eher gesagt, dass es manchmal so ist das wir mit unseren Erfahrungen leben müssen und dann eben feststellen was das richtige ist. Sie macht sich auch Gedanken was es mit mir machen würde , wenn ich es nur behalte weil es so muss. Ich verurteile mich dafür selbst, weil ich eben weiss das nichts dagegen spricht aber ich kann mich halt nicht freuen. Ich wünschte es gäbe einen Knopf der mir ermöglichen würde nur halb so viel Freude wie bei meinen ersten ss zu haben, aber nichts.  

Es tut mir furchtbar leid das du 4 fg hattest. Ich hoffe diesmal läuft alles gut! 

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5. Oktober 2018 um 11:43

Das ist echt ne Gefühlssache. Ähnlich ging es mir. Habe einen Sohn und kann mir nicht vorstellen ein zweites Kind zu haben. Alle Anzeichen sprachen dafür. Dann bin ich auch in Panik ausgebrochen. Es hatte aber nicht "geklappt".
Vielleicht helfen dir diese Möglichkeit:
Das Baby hat euch rausgesucht, weil es bei euch cool ist. Jetzt hast du die Möglichkeit diesem kleinen Wurm ein warmes kuscheliges Nest zu bieten.
Wurden die Kids ein Geschwisterchen haben wollen?

Wenn das alles kacke ist, dann wäre vielleicht noch die Möglichkeit es sehr ungemütlich zu machen... Joggen gehen o.ä.
Dann entscheidet dein Körper für dich, ob er kämpfen möchte, weil er die Kraft dazu hat, oder ob es einfach nicht passt. 
Was meinst du dazu? 

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5. Oktober 2018 um 11:52

Meinem Sohn wäre es wahrscheinlich egal. Meiner Tochter auch, aber da sie eine richtige puppenmami ist, fänd sie es am Anfang sicher ganz toll, aber wie lange ist ja dann auch die Frage. Bekomme ja kein kind für die Kinder. Ja das mit dem joggen, ich denke wenn das Kind nicht bleiben wollen würde , dann wird es zu einer fehlgeburt kommen aber beeinflussen kann man so was denke ich nicht, auch nicht mit joggen.  Ich muss leider wirklich sagen, das ich mir eine fg fast wünschen würde da ich dann nicht entscheiden müsste. Es tut so weh in dieser Lage zu sein und so was furchtbares habe ich noch nie erlebt. Und keiner kann einem sagen was der beste oder der richtige Weg ist. 

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5. Oktober 2018 um 13:20

Deswegen sagte ich ja, ein bisschen ungemütlich machen. Wenn es geht, war es eh ne sensible Wurst und wenn es bleibt es ein Kämpfer, der es bei euch cool findet 

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5. Oktober 2018 um 16:31
In Antwort auf waldmami

Deswegen sagte ich ja, ein bisschen ungemütlich machen. Wenn es geht, war es eh ne sensible Wurst und wenn es bleibt es ein Kämpfer, der es bei euch cool findet 

Das ist ekelhaft. 

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5. Oktober 2018 um 16:58

Finde ich auch krass...schon zu überlegen wie man dem Kind schaden kann.
Zu der Situation : schwierig,  zumal du schon zwei Kinder hast und auch mit Kleinen arbeitest. Kannst du da wirklich dann mit abschließen? 
Ich glaube ich könnte das nicht. ..auch wenn ich kein drittes möchte. ..aber dem Kind dann bewusst keine Chance geben, während die anderen beiden sie bekamen...
 

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5. Oktober 2018 um 17:10

Ja dem Kind auf solch eine Art und Weise Schaden möchte ich auf keinen Fall. Also gezielt versuchen es zu verlieren, das ist auch kein weg!! 

Ich weiss es nickt ob ich damit abschliessen kann, das ist ja meine Sorge! Ich bin zeitweise ganz klar und weiss ich möchte einfach keins mehr, aber kleine Rest Zweifel sind eben da. Aber das schlimmste ist es eben, das keinerlei positiven gefühle kommen. Ich sehe Säuglinge und sie sind süss , kleine Wunder, aber ich habe das eben schon 2 mal miterlebt und es war wundervoll aber mir fehlen diese positiven gefühle dieses mal komplett was einfach fürchterlich ist. Wäre es so einfach würde ich mich auf Knopfdruck freuen und bis über beide Ohren  strahlen weil ich ja aus der Vergangenheit weiss des es das schönste der Welt ist, aber warum fühlt es sich diesmal einfach nicht so an!?  Wie kann ich diesem Kind eine so gute Mutter wie den anderen beiden werden , wenn ich doch jetzt einfach nur negativ gestimmt bin ?! 

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5. Oktober 2018 um 17:13

Mit Kondomen, seit 8 Jahren erfolgreich. Im November wollte ich mir die Spirale setzen lassen. 

Ja das mit der abtreibung ist ja auch mein Gedanke gewesen, aber ich habe unfassbare Angst das ich danach nicht abschliessen kann und es mir nicht gut geht! 

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5. Oktober 2018 um 17:18

Ich denke ihr,du währt unglücklich mit 3..abtreiben aber dann gleich sterilisieren lassen .
Auf der andern seite.wo zwei gut leben gehts auch mit 3 kindern.
entscheiden kanst nur du.
ich hatte bei 3 geburt den rappel.plötzlich fiel mir der stress ein... bin aber sehr froh meine schnecke zu haben.

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5. Oktober 2018 um 17:25
In Antwort auf julia1999

Ja dem Kind auf solch eine Art und Weise Schaden möchte ich auf keinen Fall. Also gezielt versuchen es zu verlieren, das ist auch kein weg!! 

Ich weiss es nickt ob ich damit abschliessen kann, das ist ja meine Sorge! Ich bin zeitweise ganz klar und weiss ich möchte einfach keins mehr, aber kleine Rest Zweifel sind eben da. Aber das schlimmste ist es eben, das keinerlei positiven gefühle kommen. Ich sehe Säuglinge und sie sind süss , kleine Wunder, aber ich habe das eben schon 2 mal miterlebt und es war wundervoll aber mir fehlen diese positiven gefühle dieses mal komplett was einfach fürchterlich ist. Wäre es so einfach würde ich mich auf Knopfdruck freuen und bis über beide Ohren  strahlen weil ich ja aus der Vergangenheit weiss des es das schönste der Welt ist, aber warum fühlt es sich diesmal einfach nicht so an!?  Wie kann ich diesem Kind eine so gute Mutter wie den anderen beiden werden , wenn ich doch jetzt einfach nur negativ gestimmt bin ?! 

Nun,

verurteilen kann dich keiner. 
Die Entscheidung liegt alleine bei euch beiden. 

Allerdings möchte ich dir empfehlen, die threads von verzweifelten Frauen hier mal zu lesen, die alles tun würden, nur um schwanger zu werden. 

Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum ihr das Thema nicht unter euch diskutiert habt und dann eben konsequent verhütet. 
Das ist heute alles möglich und leicht. 

Ich meine, die Entscheidung über ein 3. Kind ist doch ein wichtiges Thema und man spricht darüber. 

Die oben genannten Ratschläge zur Herbeiführung einer FG finde ich sehr kritikwürdig. 
So macht man keine Familienplanung. 

Vor den Schuldgefühlen nach einem Abort kannst du nicht sicher sein. 

Das kann eintreten und dich sehr lange begleiten. 

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5. Oktober 2018 um 17:27
In Antwort auf umminti

Nun,

verurteilen kann dich keiner. 
Die Entscheidung liegt alleine bei euch beiden. 

Allerdings möchte ich dir empfehlen, die threads von verzweifelten Frauen hier mal zu lesen, die alles tun würden, nur um schwanger zu werden. 

Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum ihr das Thema nicht unter euch diskutiert habt und dann eben konsequent verhütet. 
Das ist heute alles möglich und leicht. 

Ich meine, die Entscheidung über ein 3. Kind ist doch ein wichtiges Thema und man spricht darüber. 

Die oben genannten Ratschläge zur Herbeiführung einer FG finde ich sehr kritikwürdig. 
So macht man keine Familienplanung. 

Vor den Schuldgefühlen nach einem Abort kannst du nicht sicher sein. 

Das kann eintreten und dich sehr lange begleiten. 

Die Verhütung mit Kondomen unter den gegebenen Umständen war eben nicht sicher genug. 

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5. Oktober 2018 um 17:28

Ja wie gesagt, es ist weder finanziell noch sonst etwas ! Ich hätte 2 tolle Schwangerschaft , 2 wundervolle Geburten. Unkomplizierte Kinder von Anfang an! Ich habe kein Trauma oder so, ich bin halt nur bedient mit 2en. Und Vorallem glücklich mit der Situation gerade. Natürlich habe ich existenzielle sorgen wie eben Schule, Vereine etc. Alles kostet und bringt Stress mit sich. Aber man würde es schaffen aber der Gedanke: Ich will einfach nicht! Bleibt. Egal wie schön ich es mir Rede ich bekomme diese negativen gefühle nickt weg!  

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5. Oktober 2018 um 17:29
In Antwort auf waldmami

Deswegen sagte ich ja, ein bisschen ungemütlich machen. Wenn es geht, war es eh ne sensible Wurst und wenn es bleibt es ein Kämpfer, der es bei euch cool findet 

Geht‘s noch??

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5. Oktober 2018 um 17:32
In Antwort auf umminti

Die Verhütung mit Kondomen unter den gegebenen Umständen war eben nicht sicher genug. 

Wir haben darüber gesprochen, es war früher mein wunsch, noch kurz  nach der geburt  meines sohnes aber mir der zeit war das eben kein Thema mehr.  
ja wir haben Konsolen immer vertraut. 8 Jahre genutzt. Als ich schwanger werden wollte nicht mehr und schwanger geworden (2mal) sonst immer sehr sicher gewesen. Ja ich weiß diesmal eben nicht.

die threads über abtreibung lese ich seit 2 Wochen und natürlich machen sie mir Angst. Aber genau so macht es mir Angst ein kind zu bekommen auf das ich mich einfach nicht freuen kann ! 

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5. Oktober 2018 um 17:33
In Antwort auf julia1999

Ja wie gesagt, es ist weder finanziell noch sonst etwas ! Ich hätte 2 tolle Schwangerschaft , 2 wundervolle Geburten. Unkomplizierte Kinder von Anfang an! Ich habe kein Trauma oder so, ich bin halt nur bedient mit 2en. Und Vorallem glücklich mit der Situation gerade. Natürlich habe ich existenzielle sorgen wie eben Schule, Vereine etc. Alles kostet und bringt Stress mit sich. Aber man würde es schaffen aber der Gedanke: Ich will einfach nicht! Bleibt. Egal wie schön ich es mir Rede ich bekomme diese negativen gefühle nickt weg!  

Diese „Probleme“ mit Schulen, Vereinen etc. sind keine echten Probleme, da ihr gut situiert seid. Und ich denke, du kannst gut organisieren, wenn du als Erzieherin arbeitest. 

Aber, wie gesagt, du musst entscheiden. 
Wir können dir nichts raten, das wäre vermessen. 

Und dein Mann muss deine Entscheidung mittragen. 

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5. Oktober 2018 um 17:36
In Antwort auf julia1999

Wir haben darüber gesprochen, es war früher mein wunsch, noch kurz  nach der geburt  meines sohnes aber mir der zeit war das eben kein Thema mehr.  
ja wir haben Konsolen immer vertraut. 8 Jahre genutzt. Als ich schwanger werden wollte nicht mehr und schwanger geworden (2mal) sonst immer sehr sicher gewesen. Ja ich weiß diesmal eben nicht.

die threads über abtreibung lese ich seit 2 Wochen und natürlich machen sie mir Angst. Aber genau so macht es mir Angst ein kind zu bekommen auf das ich mich einfach nicht freuen kann ! 

Ich mache jetzt mal einen fürchterlich radikalen Vorschlag:

Wie wäre es, wenn du dem Baby eine Chance gibst?
Falls du es im Laufe der Zeit immer noch nicht lieben kannst, könntest du es zur Adoption freigeben. 
Sehr viele würden sich freuen!

Ich weiß, das klingt furchtbar. 

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5. Oktober 2018 um 17:40

Ich kenne welche persönlich. 
Schweres Schicksal. 

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5. Oktober 2018 um 17:53

Ich weiss das das keine echten Probleme sind. Das meine ich ja. Das ist nicht mein Problem! Aber mir fehlt die Liebe, die Freude die man haben sollte. Man begrüsst ein kind doch nicht auf dieser Welt mit Ablehnung, Angst und Unlust!  

Ich lese mir das alles durch und es ist erdrückend wie es diesen Frauen geht. Keine Frage. Bekomme Gänsehaut wenn ich das lese, aber ich lese eben so oft von Frauen die es für den Partner gemacht haben oder eben das erste Kind. 
Nichts desto trotz habe ich genauso panische Angst eine von ihnen zu werden! Aber auf der anderen Seite eben auch nixjt glücklich zu werden wenn ich es bekomme.

Nein!! Adoption ist keine Option! Ich weiss, andere wünschen sich sehnlichst ein kind (Das tut mir auch wirklich leid) aber mein Kind dann abgeben,.Das kommt nicht in Frage, dann würde ich mich eher unglücklich durch Boxen! 

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5. Oktober 2018 um 17:57
In Antwort auf julia1999

Ich weiss das das keine echten Probleme sind. Das meine ich ja. Das ist nicht mein Problem! Aber mir fehlt die Liebe, die Freude die man haben sollte. Man begrüsst ein kind doch nicht auf dieser Welt mit Ablehnung, Angst und Unlust!  

Ich lese mir das alles durch und es ist erdrückend wie es diesen Frauen geht. Keine Frage. Bekomme Gänsehaut wenn ich das lese, aber ich lese eben so oft von Frauen die es für den Partner gemacht haben oder eben das erste Kind. 
Nichts desto trotz habe ich genauso panische Angst eine von ihnen zu werden! Aber auf der anderen Seite eben auch nixjt glücklich zu werden wenn ich es bekomme.

Nein!! Adoption ist keine Option! Ich weiss, andere wünschen sich sehnlichst ein kind (Das tut mir auch wirklich leid) aber mein Kind dann abgeben,.Das kommt nicht in Frage, dann würde ich mich eher unglücklich durch Boxen! 

Ich habe mir schon gefacht, dass du do reagieren würdest. 

Ich glaube auch, dass du das Baby lieben wirst. 
Aber das sind halt alles Hypothesen. 
Ich würde dir raten, ganz viel mit deinem Mann zu reden. 

Er wird jetzt besonders gebraucht und muss dich stützen!

Ich wünsche dir viel Glück!

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5. Oktober 2018 um 18:04

Da machen wir!! Mein Mann ist mir zurzeit mein grösster halt! Er tut mir gut! Aber mir die Entscheidung abnehmen kann er natürlich auch nicht! Aber wir sprechen jeden Tag darüber, in meinen starken Momenten sagt er auch dann lieber zu viert weiter machen wenn es doch so fertig macht.  Aber wir schaffen es auch zu 5! 

gibt es denn kein Patent Rezept um einfach nur glücklich zu sein  

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5. Oktober 2018 um 18:07
In Antwort auf julia1999

Da machen wir!! Mein Mann ist mir zurzeit mein grösster halt! Er tut mir gut! Aber mir die Entscheidung abnehmen kann er natürlich auch nicht! Aber wir sprechen jeden Tag darüber, in meinen starken Momenten sagt er auch dann lieber zu viert weiter machen wenn es doch so fertig macht.  Aber wir schaffen es auch zu 5! 

gibt es denn kein Patent Rezept um einfach nur glücklich zu sein  

Ja, da hast du Recht. Toll, dass dein Mann so reagiert. 
So muss es sein. 

Darf ich persönlich argumentieren?
Ich würde es behalten. 
Und eine lange Elternzeit im Beruf nehmen. 
Danach dann wieder durchstarten. 

Entschuldige. 

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5. Oktober 2018 um 18:09

Hallo! 
Ich glaube nicht, dass dir eine Abtreibung gut tun würde. Ich denke, du versuchst hier Gefühle aufkommen zu lassen, für die du halt noch nicht bereit bist. Du musst erst verdauen, dass du schwanger bist, das heißt aber nicht, dass du dich nicht nach etwas Zeit über das Kind freuen wirst .Vielleicht hättest du dir in 1-2 Jahren erst recht noch eines gewünscht? 

Du bist jetzt trotz Verhütung schwanger. Das Baby wollte also unbedingt zu euch. Versuche dich mal mit dem Gedanken anzufreunden.

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5. Oktober 2018 um 20:13

Ja das versuche ich auch! Aber es ist wirklich schwierig ! Das einzige was mir richtig weh tut, ist die Vorstellung wie meine beiden Grossen auf der Couch sitzen und mit ihrem Geschwisterchen kuscheln. Wie könnte ich ihnen nach einer abtreibung in die Augen sehen!? Aber meine Gefühle sind ansonsten so ambivalent. Mal versuche ich mit aller Kraft glücklich zu sein und mal möchte ich einfach nur das alles vorbei ist! Ich war noch nie so schwach und so unfähig meine Gefühle zu ordnen und einfach richtig zu entscheiden! 

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5. Oktober 2018 um 20:51

Ich schließe mich hier mal an. Ich habe die Schwangerschaft meiner Tochter so begonnen wie du diese. Ich hatte keinerlei positive Anbindung und war vollkommen Stumpf. Ständig habe ich alles negativ gesehen. Auch ich habe überlegt ob eine Abtreibung in Frage kommt. Ich hatte sogar einen Termin schon gemacht aber habe diesen dann abgesagt. Ich hatte immernoch keinen Bezug aber mein Mann und auch Freunde und Bekannte haben mich bestärkt. Sie hatten zwar auch verstanden wenn ich es trotzdem gemacht hätte aber sie haben mir sehr geholfen. Zum Ende der Schwangerschaft konnte ich mich dann doch emotional darauf einstellen. Ich war allerdings nicht so euphorisch wie bei der großen. Nach der Geburt war ich kurz hormonell so glücklich bin dann aber wieder so runter gesackt. Ständig habe ich mich gefragt ob es wirklich so richtig war. Im Endeffekt konnte ich mithilfe von Familie und leider auch Therapie eine Bindung aufbauen und mittlerweile konnte ich nicht ohne sie leben. 

Ich werde dich nicht verurteilen egal wie du dich entscheidest. Ich meine ich bin eine völlig fremde aber ich finde es ist wichtig die Mutter des Kinder nicht unter Druck zu setzen. Dadurch würde es nur schlimmer werden. 

Du schreibst das ihr momentan so ein gemütliches Leben führt mit den anderen Kids. Das glaube ich sofort. Ihr konntet euch super drauf einstellen miteinander und die babyphase ist durch. Und natürlich ein Baby bringt da unglaublich viel Trubel rein. Und das wird natürlich nicht einfach falls du dich dafür entscheidest. Es gibt pro und kontra auf beiden Seiten. 

Im Endeffekt liegt die Entscheidung alleine bei dir. Befasse dich ausgiebig mit allen Aspekten und triff dann eine Entscheidung. Ich wünsche dir alles Gute. 

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5. Oktober 2018 um 21:01

Also du hast jetzt 2 Kinder richtig? Darf ich denn fragen (ganz ehrlich) ob du es heute hin und wieder bereist dein Kind bekommen zu haben ? Oder anders gesagt , denkst du hin wieder anders wäre es doch besser gewesen? Oder sind diese Zweifel verflogen ? 

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5. Oktober 2018 um 21:11

Ich finde die Situation sehr schwierig, vor Allem als Grundlage für eine Entscheidung - wenn man sich eigentlich so unsicher ist.
Am Anfang einer Schwangerschaft können die Hormone ganz schön verrückt spielen, und das Gefühl von Depression und innerer Leere kann da durchaus auch mit dabei sein! (selbst in Fällen, in denen die Schwangerschaft erwünscht war!)
Schaltet man dann auch noch absichtlich die Ratio dazu und denkt "oh, ohne dieses Kind wäre das Leben so viel bequemer und finanziell unkomplizierter" etc., kann das sicherlich enorm verunsichern.

In den 80er Jahren war das Leben ja noch ein bisschen anders als heute und man machte sich manche Entscheidungen noch einfacher... alle Freundinnen meiner Mutter hatten damals Schwangerschaftsabbrüche, und auch wenn sie niemand dafür verurteilt hat oder es heute tun würde... sie haben alle innerlich bis heute damit zu kämpfen.
Zack und weg... mag sein, dass es Frauen gibt, die so empfinden... aber bei vielen ist es wohl tatsächlich nicht so.
Ich selbst könnte es mir gerade angesichts der zwei Kinder, die ich bereits habe, nicht vorstellen, abzutreiben. (Zumindest nicht, wenn keine gravierende, medizinische Indikation dafür gegeben ist)
Für mich sind Kinder/Familie das wertvollste auf der Welt, die Liebe eines Kindes/von Familienangehörigen ist etwas Besonderes, das durch nichts zu ersetzen ist.
Aber auch das empfindet ganz sicher jeder anders, was auch völlig in Ordnung ist.

Ich wünsche dir, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst... die Situation aus der heraus du dich nun entscheiden musst (Körper im Schwangerschafts-Hormone-Wirrwarr) ist jedenfalls nicht glücklich.
Ich würde an deiner Stelle unbedingt noch weitere Beratungen in Anspruch nehmen - aber nur solche, die kurzfristig verfügbar sind... das Kind entwickelt sich mit jedem Tag weiter...

Wie gesagt, es kann gut sein, dass deine jetzige Gefühlslage größtenteils hormonell bedingt ist, und du nach der Geburt (oder einer Abtreibung) völlig anders empfinden wirst.
Aber, wie schon gesagt wurde... das kann natürlich niemand wissen.

Ich selbst könnte mir übrigens auch nicht wirklich vorstellen, eins meiner Kinder in fremde Hände zu geben. Es zu töten könnte ich mir aber noch weniger vorstellen... ich glaube, wenn ich in dieser Situation wäre, würde ich meinem Kind eher ermöglichen, bei liebevollen Menschen ein glückliches Leben zu führen anstatt den harten Weg zu gehen. Letztlich würde es mir immer um das Wohl des Kindes gehen, mein eigenes steht - für mich!, ich rede nur von mir selbst - da ganz, ganz weit unten auf der Prioritätenliste.
Aber diese Entscheidung kann einem auch niemand abnehmen (ich hab's nur geschrieben, da du nach Meinungen/Sichtweisen gefragt hattest - und meine ist nur eine von vielen...)

Ich wünsche dir Alles Gute!

ps - den Tipp, dem Kind absichtlich zu schaden und zu gucken ob es dann nicht von alleine abgeht, finde ich auch ganz unglaublich. (Wobei eine Abtreibung sicherlich auch nicht wirklich "schöner" oder harmloser für das Kind ist...)

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5. Oktober 2018 um 21:17
In Antwort auf julia1999

Also du hast jetzt 2 Kinder richtig? Darf ich denn fragen (ganz ehrlich) ob du es heute hin und wieder bereist dein Kind bekommen zu haben ? Oder anders gesagt , denkst du hin wieder anders wäre es doch besser gewesen? Oder sind diese Zweifel verflogen ? 

Ich habe zwei und unser drittes macht sich die Tage auf den Weg. Danach lasse ich mich zumachen weil unsere Planung endgültig abgeschlossen ist. 
Ich hatte schon den ein oder anderen Moment in dem ich mir dachte das ich doch anders hätte entscheiden sollen. Das liegt allerdings mit meiner psyche zusammen. Da bekomme ich mittlerweile Medikamente für weil ich es sonst nicht packen würde. 

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5. Oktober 2018 um 21:18
In Antwort auf sofiasmum_

Ich finde die Situation sehr schwierig, vor Allem als Grundlage für eine Entscheidung - wenn man sich eigentlich so unsicher ist.
Am Anfang einer Schwangerschaft können die Hormone ganz schön verrückt spielen, und das Gefühl von Depression und innerer Leere kann da durchaus auch mit dabei sein! (selbst in Fällen, in denen die Schwangerschaft erwünscht war!)
Schaltet man dann auch noch absichtlich die Ratio dazu und denkt "oh, ohne dieses Kind wäre das Leben so viel bequemer und finanziell unkomplizierter" etc., kann das sicherlich enorm verunsichern.

In den 80er Jahren war das Leben ja noch ein bisschen anders als heute und man machte sich manche Entscheidungen noch einfacher... alle Freundinnen meiner Mutter hatten damals Schwangerschaftsabbrüche, und auch wenn sie niemand dafür verurteilt hat oder es heute tun würde... sie haben alle innerlich bis heute damit zu kämpfen.
Zack und weg... mag sein, dass es Frauen gibt, die so empfinden... aber bei vielen ist es wohl tatsächlich nicht so.
Ich selbst könnte es mir gerade angesichts der zwei Kinder, die ich bereits habe, nicht vorstellen, abzutreiben. (Zumindest nicht, wenn keine gravierende, medizinische Indikation dafür gegeben ist)
Für mich sind Kinder/Familie das wertvollste auf der Welt, die Liebe eines Kindes/von Familienangehörigen ist etwas Besonderes, das durch nichts zu ersetzen ist.
Aber auch das empfindet ganz sicher jeder anders, was auch völlig in Ordnung ist.

Ich wünsche dir, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst... die Situation aus der heraus du dich nun entscheiden musst (Körper im Schwangerschafts-Hormone-Wirrwarr) ist jedenfalls nicht glücklich.
Ich würde an deiner Stelle unbedingt noch weitere Beratungen in Anspruch nehmen - aber nur solche, die kurzfristig verfügbar sind... das Kind entwickelt sich mit jedem Tag weiter...

Wie gesagt, es kann gut sein, dass deine jetzige Gefühlslage größtenteils hormonell bedingt ist, und du nach der Geburt (oder einer Abtreibung) völlig anders empfinden wirst.
Aber, wie schon gesagt wurde... das kann natürlich niemand wissen.

Ich selbst könnte mir übrigens auch nicht wirklich vorstellen, eins meiner Kinder in fremde Hände zu geben. Es zu töten könnte ich mir aber noch weniger vorstellen... ich glaube, wenn ich in dieser Situation wäre, würde ich meinem Kind eher ermöglichen, bei liebevollen Menschen ein glückliches Leben zu führen anstatt den harten Weg zu gehen. Letztlich würde es mir immer um das Wohl des Kindes gehen, mein eigenes steht - für mich!, ich rede nur von mir selbst - da ganz, ganz weit unten auf der Prioritätenliste.
Aber diese Entscheidung kann einem auch niemand abnehmen (ich hab's nur geschrieben, da du nach Meinungen/Sichtweisen gefragt hattest - und meine ist nur eine von vielen...)

Ich wünsche dir Alles Gute!

ps - den Tipp, dem Kind absichtlich zu schaden und zu gucken ob es dann nicht von alleine abgeht, finde ich auch ganz unglaublich. (Wobei eine Abtreibung sicherlich auch nicht wirklich "schöner" oder harmloser für das Kind ist...)

Ich finde, 
du hast einen wunderbaren Beitrag geschrieben. 

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5. Oktober 2018 um 21:21
In Antwort auf bigmama2016

Ich habe zwei und unser drittes macht sich die Tage auf den Weg. Danach lasse ich mich zumachen weil unsere Planung endgültig abgeschlossen ist. 
Ich hatte schon den ein oder anderen Moment in dem ich mir dachte das ich doch anders hätte entscheiden sollen. Das liegt allerdings mit meiner psyche zusammen. Da bekomme ich mittlerweile Medikamente für weil ich es sonst nicht packen würde. 

Und wie ist es jetzt bei dem dritten? Fühlst du da anders ? 

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5. Oktober 2018 um 21:28
In Antwort auf sofiasmum_

Ich finde die Situation sehr schwierig, vor Allem als Grundlage für eine Entscheidung - wenn man sich eigentlich so unsicher ist.
Am Anfang einer Schwangerschaft können die Hormone ganz schön verrückt spielen, und das Gefühl von Depression und innerer Leere kann da durchaus auch mit dabei sein! (selbst in Fällen, in denen die Schwangerschaft erwünscht war!)
Schaltet man dann auch noch absichtlich die Ratio dazu und denkt "oh, ohne dieses Kind wäre das Leben so viel bequemer und finanziell unkomplizierter" etc., kann das sicherlich enorm verunsichern.

In den 80er Jahren war das Leben ja noch ein bisschen anders als heute und man machte sich manche Entscheidungen noch einfacher... alle Freundinnen meiner Mutter hatten damals Schwangerschaftsabbrüche, und auch wenn sie niemand dafür verurteilt hat oder es heute tun würde... sie haben alle innerlich bis heute damit zu kämpfen.
Zack und weg... mag sein, dass es Frauen gibt, die so empfinden... aber bei vielen ist es wohl tatsächlich nicht so.
Ich selbst könnte es mir gerade angesichts der zwei Kinder, die ich bereits habe, nicht vorstellen, abzutreiben. (Zumindest nicht, wenn keine gravierende, medizinische Indikation dafür gegeben ist)
Für mich sind Kinder/Familie das wertvollste auf der Welt, die Liebe eines Kindes/von Familienangehörigen ist etwas Besonderes, das durch nichts zu ersetzen ist.
Aber auch das empfindet ganz sicher jeder anders, was auch völlig in Ordnung ist.

Ich wünsche dir, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst... die Situation aus der heraus du dich nun entscheiden musst (Körper im Schwangerschafts-Hormone-Wirrwarr) ist jedenfalls nicht glücklich.
Ich würde an deiner Stelle unbedingt noch weitere Beratungen in Anspruch nehmen - aber nur solche, die kurzfristig verfügbar sind... das Kind entwickelt sich mit jedem Tag weiter...

Wie gesagt, es kann gut sein, dass deine jetzige Gefühlslage größtenteils hormonell bedingt ist, und du nach der Geburt (oder einer Abtreibung) völlig anders empfinden wirst.
Aber, wie schon gesagt wurde... das kann natürlich niemand wissen.

Ich selbst könnte mir übrigens auch nicht wirklich vorstellen, eins meiner Kinder in fremde Hände zu geben. Es zu töten könnte ich mir aber noch weniger vorstellen... ich glaube, wenn ich in dieser Situation wäre, würde ich meinem Kind eher ermöglichen, bei liebevollen Menschen ein glückliches Leben zu führen anstatt den harten Weg zu gehen. Letztlich würde es mir immer um das Wohl des Kindes gehen, mein eigenes steht - für mich!, ich rede nur von mir selbst - da ganz, ganz weit unten auf der Prioritätenliste.
Aber diese Entscheidung kann einem auch niemand abnehmen (ich hab's nur geschrieben, da du nach Meinungen/Sichtweisen gefragt hattest - und meine ist nur eine von vielen...)

Ich wünsche dir Alles Gute!

ps - den Tipp, dem Kind absichtlich zu schaden und zu gucken ob es dann nicht von alleine abgeht, finde ich auch ganz unglaublich. (Wobei eine Abtreibung sicherlich auch nicht wirklich "schöner" oder harmloser für das Kind ist...)

Ich gebe dir absolut recht! Ich denke wenn ich mich für einen abbruch entscheide, wird es anschliessend unmöglich meinen Kindern, die ich über alles Liebe in die Augen zu blicken und zu wissen das ich ihr Geschwisterchen und mein Fleisch und Blut getötet habe. Und so *leicht * sich das auch schreiben mag und so mancher sich denken wird , wieso denkst du dann überhaupt darüber nach. Diese furchtbaren Gedanken das es alles zu viel wird sind eben permanent in meinem Kopf. Die Leichtigkeit, die ruhe und lebhaftigkeit die ich immer hatte ist jetzt schon nicht mehr da, weil die Gedanken mich zerfressen. Und die Panik das ich es bekomme und danach wird es überhaupt nicht schön und einfach macht mich verrückt. 
Ich wünschte mir von Herzen ich könnte sagen, so ich bekomme das Kind und jetzt bist du glücklich! Bekommen wir schon hin! Aber so funktioniert es leider nicht. Sobald es eine Minute gut ist überkommen mich wieder Zweifel. Zweifel das perfekte damit zu zerstören. 

Ich wünschte auch ich wäre ein so guter Mensch und könnte da nach sagen ich erfülle einer anderen Familie ihren Wunsch und gebe es zur Adoption frei aber das könnte ich nicht, das tut mir wirklich leid! 

Und ja, gerne würde ich mit anderen Psychologen oder ähnlichen sprechen aber wie gesagt, ich soll mir Hilfe suchen aber überall ist eine Wartezeit von 4,5 oder mehr Wochen! Das halte ich nicht aus! 

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5. Oktober 2018 um 23:01
In Antwort auf julia1999

Und wie ist es jetzt bei dem dritten? Fühlst du da anders ? 

Jetzt beim dritten ist es vollkommen anders. Ich hatte zwar eine absolute horrorschwangerschaft und auch die Geburt aus BEL wird schwierig aber ich freue mich sehr. 

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6. Oktober 2018 um 6:05
In Antwort auf bigmama2016

Jetzt beim dritten ist es vollkommen anders. Ich hatte zwar eine absolute horrorschwangerschaft und auch die Geburt aus BEL wird schwierig aber ich freue mich sehr. 

Und die Gefühle zu deinem zweiten Kind? Sind die wie bei den anderen beiden ? 

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6. Oktober 2018 um 8:42
In Antwort auf julia1999

Und die Gefühle zu deinem zweiten Kind? Sind die wie bei den anderen beiden ? 

Mittlerweile ja. Anfangs war ich durch eine Depression geplagt, hatte diese Bindung nicht und alles aber stuck für stuck haben wir es geschafft und jetzt liebe ich sie unglaublich. 

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6. Oktober 2018 um 9:28
In Antwort auf bigmama2016

Mittlerweile ja. Anfangs war ich durch eine Depression geplagt, hatte diese Bindung nicht und alles aber stuck für stuck haben wir es geschafft und jetzt liebe ich sie unglaublich. 

Das hört sich schön !
Ich habe gestern noch mal versucht 6 weitere Psychologen zu erreichen. Kein einziger hat Zeit! So habe ich gestern einen Termin für den abbruch gemacht, erst mal nur zur Besprechung. Ich fühl mich so alleine mit dem allen und kann nicht klar denken. Es muss eine Entscheidung her und ich hoffe einfach nur das diese die richtige sein wird. 

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6. Oktober 2018 um 11:23
In Antwort auf julia1999

Das hört sich schön !
Ich habe gestern noch mal versucht 6 weitere Psychologen zu erreichen. Kein einziger hat Zeit! So habe ich gestern einen Termin für den abbruch gemacht, erst mal nur zur Besprechung. Ich fühl mich so alleine mit dem allen und kann nicht klar denken. Es muss eine Entscheidung her und ich hoffe einfach nur das diese die richtige sein wird. 

Überleg‘s dir gut. 
Ich denke, du hast ja noch ein bisschen Zeit. 

Ich finde, es ehrt dich, dass du so viel nachdenkst und Hilfe suchst. 
Tut mir Leid, dass du keine Termine machen konntest. 
Allein dieser Wunsch zeigt mir, dass du im Grunde keinen Abort möchtest. 

Ich kenne welche, die diese Termine ratzfatz machten, aus verschiedenen Gründen. Allerdings waren die nie so gut gesettelt wie du!

Damals musste man noch nach Holland fahren🤢.

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6. Oktober 2018 um 11:26

Weißt du, Mutterschaft, zumal mit drei Kindern, ist einfach eine riesige Aufgabe👍👏.

Und dann sind da ja noch Mann, Haus, Job und und und.......

Wir leben zwar in einer Zeit mit -im Vgl. zu früher- großen Fortschritten in der Familienpolitik. 

Aber auch die Ansprüche sind gewachsen!

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6. Oktober 2018 um 11:31

Ich hatte oder habe keine psychischen Probleme. Aber seit ich eben weiss das ich schwanger bin, bin ich unglücklich und verzweifelt und da mir meine frauenärztin sofort dazu rief mal mit einer Psychologin zu sprechen da es eben Schwangerschaft depressionen sein könnten , wollte ich eben jede Möglichkeit von Hilfe nutzen, bevor ich die falsche Entscheidung treffe und eben da nach wirklich psychische Probleme haben werde. 

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6. Oktober 2018 um 11:44

1.Heutzutage sind die Psychologen sehr schnell mit ihrer Diagnose. Die mich betreffende wurde schon drei mal völlig geändert. Jedes Mal direkt mit anraten auf Medikation. Mittlerweile konnten die sich endlich entscheiden.
2. Mütter haben eine unglaublich große Belastung auf sich liegen und sind auch durch die Hormone sehr anfällig für jegliche emotionale Veränderung.
3.häufig besteht die psychische Erkrankung schon vorher(bei mir durch die Vergangenheit) und ist entweder schon bekannt oder noch nicht offensichtlich zu Tage getreten und wird durch geänderte Umstände ausgelöst. 

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6. Oktober 2018 um 12:08

So oder so.viiiiel kraft

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6. Oktober 2018 um 14:10
In Antwort auf umminti

Weißt du, Mutterschaft, zumal mit drei Kindern, ist einfach eine riesige Aufgabe👍👏.

Und dann sind da ja noch Mann, Haus, Job und und und.......

Wir leben zwar in einer Zeit mit -im Vgl. zu früher- großen Fortschritten in der Familienpolitik. 

Aber auch die Ansprüche sind gewachsen!

Du sprichst mir aus der Seele! Genau das ist auch einer dieser Punkte, seit 5 Jahren bemühe ich mich allem alles recht zu machen, meine.kinder sollen gut erzogen sein aber auch sauber und und und... genauso wie das Haus, die Katzen und die Ehe soll auch funktionieren. Und das tut es auch, aber es kostet Kraft und derzeit sehe ich mich eher weinenden am Boden liegend wenn da noch einer dazu kommt. Nicht weil ich es nickt schaffen würde , sondern weil das alles einfach eingespielt ist und die Vorstellung wieder 99 Monate schwanger zu sein, danach das stillen und wickeln... so schön es auch war aber ich möchte es nicht noch mal !  

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6. Oktober 2018 um 14:10
In Antwort auf prismalicht

So oder so.viiiiel kraft

Danke , die werde ich brauchen! 

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6. Oktober 2018 um 15:02
In Antwort auf julia1999

Danke , die werde ich brauchen! 

Hallo Julia,es tut mir Leid, dass du solche Gedanken haben muss. Ich war zwar nie in der gleichen Situation wie du, hatte aber auch mit Depressionen zu kämpfen und weiß wie aussichtslos die Situation sein kann. Es sollte dich niemand dafür verurteilen, denn genau, wie man sich nicht selbst aussuchen kann, dass man keine eigenen Kinder bekommen kann (und das finde ich auch immer ganz traurig sowas zu lesen), genauso wenig kann man solche Gedanken einfach abstellen. Ich weiß nicht, ob ich dir mit meinen Erfahrungen etwas helfen kann, aber ich möchte es versuchen. Ich war im Herbst 2015 so tief in der Depression verstrickt, dass ich keinen Ausweg als im Suizid sah. Mich hat der Gedanke, dass ich eine schlechte Mutter sei, so sehr verfolgt, dass ich mir eingebildet hatte, dass meine beiden Kinder ohne mich besser dran wären und so wenigstens noch die Chance auf eine gute Mutter hätten, wenn mein Mann sich eine neue Partnerin suchen würde. Heute weiß ich natürlich, dass das niemals der richtige Weg gewesen wäre. Aber leider ist das Problem einer Depression, dass man nicht in der Lage ist rational zu denken. Es hat 2 Jahre und zahlreiche Klinikaufenthalte gebraucht, bis ich endlich Umdenken konnte und endlich in meinem Leben und vor allem als Mutter glücklich werden konnte. Bis ich endlich begriffen habe, dass egal wie schlecht ich mich angeblich als Mutter fühle, ich für meine Kinder dennoch die beste Mutter bin, die sie sich nur denken können und niemand meinen Platz ersetzen kann. Mein ältester Sohn wurde im September eingeschult und ich war so unglaublich glücklich und stolz und konnte es kaum glauben, dass ich fast all diese schönen Momente einfach verpasst hätte.Nachdem ich nun 1,5 Jahre stabil bin und wir schon immer mehr Kinder wollten, ich mir aber in der Depression nicht mehr vorstellen konnte jemals wieder Mutter zu werden, war nun doch der Wunsch nach einem 3. Kind da. Ich hatte natürlich auch Ängste, dass ich eventuell rückfällig werden könnte, aber mir hilft es an all die schönen Momente zu denken, die ich niemals missen möchte, sowohl bei den beiden, die ich schon habe, als auch bei dem, welches noch kommen wird. So liebe Julia, natürlich kann man unsere beiden Situationen nicht direkt miteinander vergleichen, aber was ich dir aufzeigen wollte, egal wie aussichtslos dir die Situation vorkommt, es wird auch wieder besser, wenn man sich helfen lassen möchte und viel Kraft investiert. Denke, an die beiden, die du schon hast und stelle dir vor, du hättest dich damals gegen sie entschieden und sie wären nicht Teil deines Lebens. Sicher ein schrecklicher und unvorstellbarer Gedanke. Und so ist es mit Baby Nummer 3 auch. Es wird ein ganz wunderbares Wesen werden und du wirst dir niemals mehr vorstellen können, dass es nicht Teil deines Lebens ist. Dass du jetzt so fühlst ist nicht deine Schuld und das bist auch nicht du, sondern die Krankheit. Aber sie ist heilbar und du kannst irgendwann auch wieder anders fühlen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen und würde dich nicht dafür verurteilen, ich befürchte nur, dass es dir damit auch nicht besser gehen wird. Ich wage zu behaupten, dass die Depression bleiben würde und dann eben ein anderer Gedanke dich unglücklich machen würde, nämlich der dass du dein Kind entfernt hättest und du nun niemals die Möglichkeit haben wirst wunderschöne Momente mit ihm zu teilen. Ich weiß nicht, ob dir meine Geschichte irgendwie Hoffnungen machen kann oder ob die das ganze nur noch mehr verschreckt hat. Ich weiß, dass es schwierig ist einen passenden Psychologen zu finden und dass Termine ewig brauchen können. 

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6. Oktober 2018 um 20:07

Nicht wirklich! Also er könnte auch gut mit 2 Kindern leben. Er kommt selbst aus einer grossfamilie und ist da deshalb nicht so scharf drauf, ABER 3 kinder sind für ihn auch völlig ok! Er steht in jeder Hinsicht zu mir, hat aber natürlich die gleichen bedenken wie ich! Er weiss mit wie viel Freude und Hingabe ich meine ersten beiden ss gelebt und geliebt habe und jetzt halt gar nicht und dieses tot unglückliche ist ja auch nicht normal und da hat er natürlich Angst. Angst davor das es mir nach einem abbruch schlecht geht aber auch Davor das wir es behalten und die Gefühle trotzdem so ambivalent bleiben. Ich erschrecke mich selbst vor mir wie stumpf ich das schreibe und das erweckt immer mehr Zweifel in mir. Am Ende des Tages ( auch wenn mein Mann ein toller Vater ist) bleibt 90 Prozent an mir hängen. 

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6. Oktober 2018 um 20:21
In Antwort auf user8117

Hallo Julia,es tut mir Leid, dass du solche Gedanken haben muss. Ich war zwar nie in der gleichen Situation wie du, hatte aber auch mit Depressionen zu kämpfen und weiß wie aussichtslos die Situation sein kann. Es sollte dich niemand dafür verurteilen, denn genau, wie man sich nicht selbst aussuchen kann, dass man keine eigenen Kinder bekommen kann (und das finde ich auch immer ganz traurig sowas zu lesen), genauso wenig kann man solche Gedanken einfach abstellen. Ich weiß nicht, ob ich dir mit meinen Erfahrungen etwas helfen kann, aber ich möchte es versuchen. Ich war im Herbst 2015 so tief in der Depression verstrickt, dass ich keinen Ausweg als im Suizid sah. Mich hat der Gedanke, dass ich eine schlechte Mutter sei, so sehr verfolgt, dass ich mir eingebildet hatte, dass meine beiden Kinder ohne mich besser dran wären und so wenigstens noch die Chance auf eine gute Mutter hätten, wenn mein Mann sich eine neue Partnerin suchen würde. Heute weiß ich natürlich, dass das niemals der richtige Weg gewesen wäre. Aber leider ist das Problem einer Depression, dass man nicht in der Lage ist rational zu denken. Es hat 2 Jahre und zahlreiche Klinikaufenthalte gebraucht, bis ich endlich Umdenken konnte und endlich in meinem Leben und vor allem als Mutter glücklich werden konnte. Bis ich endlich begriffen habe, dass egal wie schlecht ich mich angeblich als Mutter fühle, ich für meine Kinder dennoch die beste Mutter bin, die sie sich nur denken können und niemand meinen Platz ersetzen kann. Mein ältester Sohn wurde im September eingeschult und ich war so unglaublich glücklich und stolz und konnte es kaum glauben, dass ich fast all diese schönen Momente einfach verpasst hätte.Nachdem ich nun 1,5 Jahre stabil bin und wir schon immer mehr Kinder wollten, ich mir aber in der Depression nicht mehr vorstellen konnte jemals wieder Mutter zu werden, war nun doch der Wunsch nach einem 3. Kind da. Ich hatte natürlich auch Ängste, dass ich eventuell rückfällig werden könnte, aber mir hilft es an all die schönen Momente zu denken, die ich niemals missen möchte, sowohl bei den beiden, die ich schon habe, als auch bei dem, welches noch kommen wird. So liebe Julia, natürlich kann man unsere beiden Situationen nicht direkt miteinander vergleichen, aber was ich dir aufzeigen wollte, egal wie aussichtslos dir die Situation vorkommt, es wird auch wieder besser, wenn man sich helfen lassen möchte und viel Kraft investiert. Denke, an die beiden, die du schon hast und stelle dir vor, du hättest dich damals gegen sie entschieden und sie wären nicht Teil deines Lebens. Sicher ein schrecklicher und unvorstellbarer Gedanke. Und so ist es mit Baby Nummer 3 auch. Es wird ein ganz wunderbares Wesen werden und du wirst dir niemals mehr vorstellen können, dass es nicht Teil deines Lebens ist. Dass du jetzt so fühlst ist nicht deine Schuld und das bist auch nicht du, sondern die Krankheit. Aber sie ist heilbar und du kannst irgendwann auch wieder anders fühlen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen und würde dich nicht dafür verurteilen, ich befürchte nur, dass es dir damit auch nicht besser gehen wird. Ich wage zu behaupten, dass die Depression bleiben würde und dann eben ein anderer Gedanke dich unglücklich machen würde, nämlich der dass du dein Kind entfernt hättest und du nun niemals die Möglichkeit haben wirst wunderschöne Momente mit ihm zu teilen. Ich weiß nicht, ob dir meine Geschichte irgendwie Hoffnungen machen kann oder ob die das ganze nur noch mehr verschreckt hat. Ich weiß, dass es schwierig ist einen passenden Psychologen zu finden und dass Termine ewig brauchen können. 

Das ist ein ganz toller Beitrag, ich danke dir!! Und ich habe ja selbst 2 kinder ! Meine kleinen Wunder! Mein Leben, mein ein und alles! Vom ersten Moment als ich wusste ich bin schwanger! Ich weiss auch wie viel Kinder einem geben können! In diese wundervollen leuchtenden Augen zu sehen macht das Leben doch erst lebenswert!
und ich wünschte mir sooo sehr ich könnte nur ein Funken dieser gefühle auf diese Schwangerschaft und das Kind übertragen. Nur ein kleines bisschen würde wahrscheinlich schon reichen. Aber ich wache morgens panisch um 5 Uhr auf und habe nur den einen Gedanken! Ich möchte das jetzt und hier nicht! Ich könnte weinen weil Familie für mich alles ist aber diese Gefühle derzeit sind so stark dagegen und machen mich unfassbar fertig!! Wie soll ich denn so rational entscheiden! Und dir Angst es könnten die Hormone sein und ich entscheide mich für einen abbruch und merke anschliessend, alles wäre gar nicht so schlimm bringen mich um den Verstand. Aber so wie ich jetzt leide möchte ich auch  nicht schwanger sein! Das tut niemandem gut ! ich weiss auch einfach nicht mehr weiter! Hätte mir jemand so was erzählt, hätte ich es niemals für möglich gehalten das so was überhaupt möglich ist! 

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6. Oktober 2018 um 20:25
In Antwort auf bigmama2016

1.Heutzutage sind die Psychologen sehr schnell mit ihrer Diagnose. Die mich betreffende wurde schon drei mal völlig geändert. Jedes Mal direkt mit anraten auf Medikation. Mittlerweile konnten die sich endlich entscheiden.
2. Mütter haben eine unglaublich große Belastung auf sich liegen und sind auch durch die Hormone sehr anfällig für jegliche emotionale Veränderung.
3.häufig besteht die psychische Erkrankung schon vorher(bei mir durch die Vergangenheit) und ist entweder schon bekannt oder noch nicht offensichtlich zu Tage getreten und wird durch geänderte Umstände ausgelöst. 

Das kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich komme aus einer guten Familie. Sehr behütet aufgewachsen und wirklich nie negatives erleben müssen. Dass den Traummann gefunden und 2 wundervolle Kinder bekommen. Alles perfekt! Aber jetzt kann ich nicht klar denken! Ich fühle mich wie gefangen und vor allem sooo Unglücklich. Und mit wem soll ich jetzt darüber sprechen? Termine bekomme ich keine zeitnah und die Zeit rennt , ich kann ja nicht warten. Ich werde am Montag mal bei ausweg- Pforzheim anrufen. Evtl. Können die mir ja noch etwas mut machen.  

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6. Oktober 2018 um 21:57
In Antwort auf julia1999

Das kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich komme aus einer guten Familie. Sehr behütet aufgewachsen und wirklich nie negatives erleben müssen. Dass den Traummann gefunden und 2 wundervolle Kinder bekommen. Alles perfekt! Aber jetzt kann ich nicht klar denken! Ich fühle mich wie gefangen und vor allem sooo Unglücklich. Und mit wem soll ich jetzt darüber sprechen? Termine bekomme ich keine zeitnah und die Zeit rennt , ich kann ja nicht warten. Ich werde am Montag mal bei ausweg- Pforzheim anrufen. Evtl. Können die mir ja noch etwas mut machen.  

Wie würde deine Familie eine Abtreibung sehen?

 

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6. Oktober 2018 um 22:05
In Antwort auf umminti

Wie würde deine Familie eine Abtreibung sehen?

 

Das sollte dich allerdings nicht hindern, eine eigene Entscheidung zu treffen. 

Ich habe das Gefühl, du bist von einer „Pflicht zum Perfektsein“ gefangen. 

Könnte dich deine Familie nicht mit dem Baby unterstützen?

Ich könnte mir vorstellen, dass dir die Gefühle nach einem Abbruch sehr zu schaffen machen könnten, da du so behütet und ohne negative Dinge gelebt hast / lebst. 

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