Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangere Freundin / Kippen und Alkohol

Schwangere Freundin / Kippen und Alkohol

13. Januar 2004 um 15:49

Hallo zusammen,

ich mache mir ziemliche Gedanken um eine Freundin von mir.
Vor 3 Jahren hat sie ihr erstes Kind zur Welt gebracht - mein Patenkind. Die Kleene war damals 51 cm groß und wog 2450 gr.
Kurz nach der Entbindung bekam sie das Help-Syndrim - Schwangerschaftsvergiftung udn lag 5 Tage auf der Intensivstation; 3 Tage davon zwischen Himmel udn Erde.

Jetzt ist sie wieder schwanger - in der 22 SSW.
Aber was mich stört: sie lässt das rauchen nicht sein. Außerdem nimmt sie "spezielle" Tage, um auch mal ein Gläschen zu tinken.
ICh habe es jetzt 4 mal mitbekommen, dass sie Alkohol getrunken hat: an dem Geburtstag ihres Mannes: 2 große Gläser Rotwein, 2 mal Weihnachtsmarkt: 1 Lumunba und 1 Schokolikör-Punsch / 1 Glühwein udn 1 Schokolikör-Punsch.

Ihr Mann ist schon an mich herangetragen ihr mal zu sagen, dass das nicht ok ist. Er macht sich halt tierische Sorgen, um das Ungeborene udn um sie. Er hat Angst, dass bei der nächsten Geburts wieder was passiert.

Sie haben (nur) 3 Monate probiert, dann hat's geklappt. In den 3 Monaten hat mein Bekannte einen Zykluskalender geführt, sich etliche Bücher und Zeitschriften besorgt.
Aber ich frgaemich, warum sie so sorglos mit ihrem Kind umgeht.

Habe schon mal überlegt, ob sie anderweitg Probleme hat... etwas änder will... dannist die 3 Jährige eine richtige Mist-Biene... echt super-zickig.

Heute habe ich mich wieder mit ihrem Mann unterhalten. Ichhabe ihm von den 2 Gläsern Wein erzählt. Sollte kein Petzen sein, möchte halt nur,dass er es weiß.
Dann gab es Knatsch zwischen den beiden und dann habe ich von ihr einen auf den Deckel bekommen. Sie wäre alt genug und wir würden sie darstellen wie ein Alkoholikerin. Sie fände es schön, dass wir uns Sorgen machen, aber sie ist alt genug.

Ich frgae mich nur warum sie das macht.
Wie kann man sie wach rütteln?
Wäre für Tipps / Erklärungsversuche dankbar!!!

LG
Pluster

Mehr lesen

13. Januar 2004 um 16:51

Also wenn
ich Deinen Beitrag hier so lese, finde ich, daß Deine Freundin noch recht harmlos auf Deine "Erziehungsversuche" reagiert hat!

Du hast Dich ja anscheinend sehr genau über Schwangerschaften informiert, gelle?
Dann müßtest Du aber wissen, daß das HELP-Syndrom NICHTS damit zu tun hat, ob jemand in der Schwangerschaft geraucht hat oder Alkohol konsumiert hat!
Ich höre übrigens auch zum ersten Mal, daß jemand daran NACH der Schwangerschaft erkrankt ist.
Wars nicht vielleicht eher so, daß sie das schon IN der Schwangerschaft hatte, es aber nicht rechtzeitig erkannt worden ist? (Wäre übrigens keine Seltenheit.)

Wie viel raucht Deine Freundin denn in der Schwangerschaft?
Wenn es mehr als 5 Zigaretten täglich sind, wird es wirklich kritisch.
Für bis zu 5 Zigaretten gibt es keinerlei Nachweis über Auswirkungen auf die Schwangerschaft. Das sagt der behandelnde Arzt auch jeder (bisher) rauchenden Patientin.
Ein massiver Entzug kann zu größeren Schäden führen, als die eine Zigaretten, die man sich vielleicht täglich gönnt, oder als eine Reduzierung unter ärztlicher Aufsicht.

Natürlich schädigt auch Alkoholkonsum das Baby und belastet die werdende Mutter - aber 4 Gläser in 22 Wochen??? Sorry, davon ist dabei nicht die Rede...

Um das klarzustellen: Ich befürworte weder Alkohol, noch Zigaretten in der Schwangerschaft!
Es wäre angemessen, das Rauchen schon einzustellen, wenn eine Schwangerschaft in Planung ist.

Aber eine Umgebung, die einen zur Alkoholikerin abstempelt, weil man MAL (Betonung liegt darauf, das es wirklich nur Ausnahmen sind) einen Schluck Alkohol trinkt oder einem ein schlechtes Gewissen einreden will, weil man MAL (auch hier, wirklich nur im Rahmen) eine Zigarette raucht, ist für Mutter und Kind sicher psychisch belastend und daher weit schädlicher.

Vielleicht magst Du Dir darüber mal Gedanken machen?

Liebe Grüße, harter Kern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Januar 2004 um 19:18

Da findet man ja ziemlich viel drüber!!!!!
Rauchen in der Schwangerschaft: Gefahr für das ungeborene Leben!
Julia sitzt mir gegenüber und zieht genüsslich an ihrer Zigarette. "Der Arzt sagt, ich schade dem Baby, wenn ich plötzlich mit dem Rauchen aufhöre", sagt sie und streichelt ihren vorgewölbten Bauch. "Und die paar Zigaretten am Tag, was sollen die schon schaden?". Sehr viel, wie immer neue Studien beweisen. Denn die These, dass Raucherinnen ihrem Ungeborenen schaden, wenn sie plötzlich das Rauchen einstellen, ist schon lange von der Wissenschaft ins Reich der Legenden verwiesen.
"Jeder Frau ist dringend zu empfehlen, das Rauchen während der Schwangerschaft so früh wie nur möglich einzustellen", rät zum Beispiel die amerikanische Neurowissenschaftlerin Lise Eliot. In ihrem aktuellen Buch "Was geht da drinnen vor?" erklärt sie ausführlich die schädlichen Auswirkungen von Nikotin und Co. auf das ungeborene Baby. Jede Dosis Nikotin führt über eine verringerte Durchblutung der Plazenta zu einer Unterversorgung des Fötus mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Wenn Frauen während der Schwangerschaft rauchen, müssen sie später länger warten, bis ihr Kind "Mama" oder "Papa" ruft. Denn Säuglinge, die vor der Geburt passiv "mitrauchen" mußten, haben häufig Konzentrationsschwächen und Sprachstörungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie am Zentralhospital im schwedischen Skovde, wie die Fachzeitschrift Ärztliche Praxis berichtet. Bei der Erhebung wurden 113 Sechsjährige untersucht, unter ihnen 62 Kinder mit Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und Koordinationsstörungen. Kinder, deren Mütter als Schwangere geraucht hatten, trugen ein doppelt so hohes Risiko für Konzentrationsstörungen. Zwei Drittel des Nachwuchses von Raucherinnen litten an Sprachstörungen, dagegen nur sechzehn Prozent der Kinder von Nichtraucherinnen

Unterentwicklung des Kindes im Mutterleib:

Unbestritten und in zahlreichen Studien nachgewiesen, ist das verminderte Wachstum von Raucherbabys. Sie weisen zudem auch ein geringeres Gewicht auf als Kinder von Nichtraucherinnen im gleichen Schwangerschaftsalter. Als Folge des Nikotins verengen sich die Blutgefäße an der Gebärmutter, wodurch sich die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Ungeborenen verschlechtert. Außerdem wird die Bindungskapazität der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) für Sauerstoff durch das im Rauch enthaltene CO (Kohlenmonoxid) herabgesetzt. Kohlenmonoxid bindet in gleicher Weise an die Erythrozyten und zwar 200-mal leichter als Sauerstoff. Selbst bei niedriger Kohlenmonoxid-Konzentration werden 15 bis 20 Prozent aller roten Blutkörperchen mit Kohlenmonoxid "besetzt" und fallen für ihre eigentliche Aufgabe als Sauerstoffträger aus. Zudem soll durch Nikotin die Wehentätigkeit angeregt werden, wodurch die Frühgeburten-Rate ansteigt.


Schlechtere Gehirnentwicklung:

Eine US-amerikanische Untersuchung stellte einen Zusammenhang zwischen Nikotinkonsum und Intelligenz-Quotienten (IQ) fest. Demzufolge lag der IQ bei Kindern von starken Raucherinnen deutlich niedriger. Eine verzögerte geistige Entwicklung wurde festgestellt. Diese Tendenz zeigte sich ab einem regelmäßigen Konsum von fünf Zigaretten und stieg in Abhängigkeit von der Zahl der gerauchten Zigaretten kontinuierlich an.


Allergien und Asthma:

Durch aktives und passives Rauchen der Mütter erkranken Kinder häufiger an Allergien und Asthma. Eine britische Fallstudie der Universität Nottingham mit 15.000 jungen Probanden kam zu dem Ergebnis, dass solche Kinder ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für eine Asthma-Erkrankung im Jugendalter tragen.


Hyperaktivität:

Forscher der Harvard Medical School in Boston konnten zudem nachweisen, dass der Nachwuchs von Raucherinnen ein dreifach erhöhtes Risiko für Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität aufweist. Betroffen sind etwa fünf Prozent der Schulkinder. Meist sind es Buben, die Schwierigkeiten haben, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, impulsives Verhalten an den Tag legen und nicht still sitzen können. Wie sich in einer australischen Studie mit 5.300 Kindern zeigte, treten auch wesentlich häufiger aggressive Verhaltensformen auf.


Erhöhtes Risiko für "Plötzlichen Kindstod":

Die Häufigkeit des "Plötzlichen Kindstods" (sudden infant death syndrom= SIDS) nimmt deutlich zu: Laut einer im "British Medical Journal" (Juli 1996) veröffentlichten Studie steigt die SIDS-Wahrscheinlichkeit bei bis zu neun Zigaretten täglich um das Fünffache an. Raucht die Mutter mehr als ein Päckchen pro Tag, ist das Risiko laut Bericht um das Achtfache erhöht. Das SIDS-Risiko wird mit 1,5 - 2 Fällen auf 1.000 Lebendgeburten angegeben. Das Häufigkeitsmaximum liegt im zweiten bis vierten Lebensmonat.


Erhöhtes Lymphom- und Leukämierisiko:

US-Forscher konnten Krebs erregende Substanzen des Tabakrauchs auch im Blut von Ungeborenen nachweisen. Diese Schadstoffe können demzufolge den Mutterkuchen, der ansonsten eine Barriere-Funktion zum Schutz des Kindes erfüllt, ungehindert passieren. Derart könnte der Grundstein für spätere Leukämie- oder andere Krebserkrankungen im Kindesalter gelegt werden. Das betrifft auch Kinder von passiv rauchenden Frauen.


Ab wie vielen Zigaretten kommt es zu einer Schädigung des Kindes?

Konsequenzen für das Ungeborene wurden bereits ab einem regelmäßigen Konsum von sieben Zigaretten/Tag beobachtet. Eine starke Reduzierung der Zigarettenmenge ist daher - zumindest während Schwangerschaft und Stillzeit - unbedingt anzuraten. Am besten für Mutter und Kind wäre jedoch ein vollständiger Verzicht. Dies betrifft natürlich auch den Partner, weil Passivrauchen dem Ungeborenen ebenso schadet.

In jeder Phase der Schwangerschaft ist es sehr wichtig für das werdende Kind, dass Schwangere ihren Alkoholkonsum stark reduzieren, noch besser gar keinen Alkohol zu trinken. Die größten Fehlbildungen entstehen allerdings in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten, da diese die entscheidenden Entwicklungsphasen des Embryos sind. Aber auch in den restlichen Monaten können Fehlbildungen durch Alkoholkonsum hervorgerufen werden.

Wie viel Alkohol ist zuviel?

Grob gesagt, jeder Tropfen Alkohol ist zuviel! Es ist unklar, ab welcher Menge Alkohol der Fötus geschädigt werden kann. Entscheidend ist nicht die Menge, die täglich getrunken wird, bzw. starkes Trinken zu einem besonderen Anlass, sondern auch die individuell unterschiedliche Toleranz des Alkohols bei Mutter und Kind. Schäden treten am häufigsten bei Kindern auf, deren Mütter während der Schwangerschaft stark getrunken haben. Aber auch bei geringen Mengen sind Schäden nicht auszuschließen. Am besten ist es, während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Alkohol zu verzichten
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist eine der Hauptursachen für Fehlbildungen von Kindern.

Bei der schwersten Form der Schädigung, welche erstmals 1968 von dem französischen Kinderarzt Paul Lemoine beschrieben wurde, handelt es sich um das Fetale Alkohol-Syndrom (FAS oder auch Alkohol-Embryopathie). Das FAS ist eine unterschiedlich ausgeprägte Kombination aus diversen Fehlbildungen und Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern alkoholkranker Mütter. Die Häufigkeit des Auftretens in den westlichen Industrienationen wird mit bis zu drei von 1.000 Neugeborenen angegeben.

Kinder mit dem Fetalen Alkohol-Effekt (FES) wurden während der Schwangerschaft Alkoholeinflüssen ausgesetzt, zeigen aber nicht alle Symptome des FAS. Sie tragen jedoch sehr wohl Konsequenzen des mütterlichen Alkoholkonsums - beispielsweise in Form von Lernstörungen, Beeinträchtigungen der Sprachentwicklung etc. Die Zahl der vom Fetalen Alkohol-Effekt betroffenen Kinder wird im Vergleich zum FAS mehr als doppelt so hoch eingeschätzt (bis zu 10 von 1.000 Neugeborenen). Alkoholkranke Mütter geben nur sehr ungern Auskunft über ihre Sucht, weshalb man in diesen Fällen auf Schätzungen angewiesen ist.

Das sind mal ein paar Auszüge aus dem Netz bezüglich Rauchen und Alkohol in der SS. Ist natürlich eine persönliche Sache, ob man damit aufhört oder nicht. Aber ich denke, es ist das Beste und das Sicherste fürs Baby.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 0:36
In Antwort auf megan_12750002

Also wenn
ich Deinen Beitrag hier so lese, finde ich, daß Deine Freundin noch recht harmlos auf Deine "Erziehungsversuche" reagiert hat!

Du hast Dich ja anscheinend sehr genau über Schwangerschaften informiert, gelle?
Dann müßtest Du aber wissen, daß das HELP-Syndrom NICHTS damit zu tun hat, ob jemand in der Schwangerschaft geraucht hat oder Alkohol konsumiert hat!
Ich höre übrigens auch zum ersten Mal, daß jemand daran NACH der Schwangerschaft erkrankt ist.
Wars nicht vielleicht eher so, daß sie das schon IN der Schwangerschaft hatte, es aber nicht rechtzeitig erkannt worden ist? (Wäre übrigens keine Seltenheit.)

Wie viel raucht Deine Freundin denn in der Schwangerschaft?
Wenn es mehr als 5 Zigaretten täglich sind, wird es wirklich kritisch.
Für bis zu 5 Zigaretten gibt es keinerlei Nachweis über Auswirkungen auf die Schwangerschaft. Das sagt der behandelnde Arzt auch jeder (bisher) rauchenden Patientin.
Ein massiver Entzug kann zu größeren Schäden führen, als die eine Zigaretten, die man sich vielleicht täglich gönnt, oder als eine Reduzierung unter ärztlicher Aufsicht.

Natürlich schädigt auch Alkoholkonsum das Baby und belastet die werdende Mutter - aber 4 Gläser in 22 Wochen??? Sorry, davon ist dabei nicht die Rede...

Um das klarzustellen: Ich befürworte weder Alkohol, noch Zigaretten in der Schwangerschaft!
Es wäre angemessen, das Rauchen schon einzustellen, wenn eine Schwangerschaft in Planung ist.

Aber eine Umgebung, die einen zur Alkoholikerin abstempelt, weil man MAL (Betonung liegt darauf, das es wirklich nur Ausnahmen sind) einen Schluck Alkohol trinkt oder einem ein schlechtes Gewissen einreden will, weil man MAL (auch hier, wirklich nur im Rahmen) eine Zigarette raucht, ist für Mutter und Kind sicher psychisch belastend und daher weit schädlicher.

Vielleicht magst Du Dir darüber mal Gedanken machen?

Liebe Grüße, harter Kern

...
Zitat: "Wenn es mehr als 5 Zigaretten täglich sind, wird es wirklich kritisch.
Für bis zu 5 Zigaretten gibt es keinerlei Nachweis über Auswirkungen auf die Schwangerschaft.
Natürlich schädigt auch Alkoholkonsum das Baby und belastet die werdende Mutter - aber 4 Gläser in 22 Wochen??? Sorry, davon ist dabei nicht die Rede..." Zitat Ende

Mal meine bescheidenen Gedanken dazu:

Wieso sind mehr als 5 schädlich? Sind es genau 5 nicht? Und ist 6 nicht nur ein wenig mehr als 5? Rauch ich dann lieber 5 lange Zigaretten, weil ich ja mehr davon hab?
Und mit dem Alkohol: Welcher Alkohol? Trink ich dann lieber Wein, weil da weniger Prozente drin sind? Oder nehm ich über längere Strecken lecker Stroh-Rum...dne 80-prozentigen? Verteilt sich doch bestimmt auch besser...
und wenn ich schon diese Ausnahmen mach...dann kann ja auch so'n bißchen Drogenkram nix ausmachen. Wer zählt schon die Spritzen, die ich mir setze? Und wenn ab und zu eine nehm, wird das schon nicht schaden...

Na? Wer hat den Sarkasmus erkannt?

Avyan
die manchmal richtig gemein ist und solchen trinkenden und rauchenden Müttern (egal in welchen Portionen) ein krankes Kind wünscht, wegen dem sie sich dann ein Leben lang selbst Vorwürfe macht

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 8:26
In Antwort auf megan_12750002

Also wenn
ich Deinen Beitrag hier so lese, finde ich, daß Deine Freundin noch recht harmlos auf Deine "Erziehungsversuche" reagiert hat!

Du hast Dich ja anscheinend sehr genau über Schwangerschaften informiert, gelle?
Dann müßtest Du aber wissen, daß das HELP-Syndrom NICHTS damit zu tun hat, ob jemand in der Schwangerschaft geraucht hat oder Alkohol konsumiert hat!
Ich höre übrigens auch zum ersten Mal, daß jemand daran NACH der Schwangerschaft erkrankt ist.
Wars nicht vielleicht eher so, daß sie das schon IN der Schwangerschaft hatte, es aber nicht rechtzeitig erkannt worden ist? (Wäre übrigens keine Seltenheit.)

Wie viel raucht Deine Freundin denn in der Schwangerschaft?
Wenn es mehr als 5 Zigaretten täglich sind, wird es wirklich kritisch.
Für bis zu 5 Zigaretten gibt es keinerlei Nachweis über Auswirkungen auf die Schwangerschaft. Das sagt der behandelnde Arzt auch jeder (bisher) rauchenden Patientin.
Ein massiver Entzug kann zu größeren Schäden führen, als die eine Zigaretten, die man sich vielleicht täglich gönnt, oder als eine Reduzierung unter ärztlicher Aufsicht.

Natürlich schädigt auch Alkoholkonsum das Baby und belastet die werdende Mutter - aber 4 Gläser in 22 Wochen??? Sorry, davon ist dabei nicht die Rede...

Um das klarzustellen: Ich befürworte weder Alkohol, noch Zigaretten in der Schwangerschaft!
Es wäre angemessen, das Rauchen schon einzustellen, wenn eine Schwangerschaft in Planung ist.

Aber eine Umgebung, die einen zur Alkoholikerin abstempelt, weil man MAL (Betonung liegt darauf, das es wirklich nur Ausnahmen sind) einen Schluck Alkohol trinkt oder einem ein schlechtes Gewissen einreden will, weil man MAL (auch hier, wirklich nur im Rahmen) eine Zigarette raucht, ist für Mutter und Kind sicher psychisch belastend und daher weit schädlicher.

Vielleicht magst Du Dir darüber mal Gedanken machen?

Liebe Grüße, harter Kern

Hallo Harter Kern
Ich weiß, dass das HELP-Syndrom nichts mit Rauchen udn Alkohol während der Schwangerschaft zu tun hat.
Und ob sie jetzt schon während der Schwangerschaft Symptome hatte, die nicht erkannt wurden, weiß ich nicht. Denke mal nicht, sonst hätte man was unternommen.
Ich weiß allerdings, dass 2 Std. nach der Geburt das ganze anfing udn sie ziemlich schnell auf die Intensiv gebracht wird.

Was mich an der ganzen Sache stört: sie weiß, dass es eine Risiko-Schwangerschaft ist. Denn es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass das noch mal passiert. Das wurde ihr vorgestern bei der Doppler-Untersuchung auch wieder gesagt.
Und wenn es "nur" 5 Zigaretten wären, würde ich ja nichts sagen.... es sind aber eine ganze Schachtel pro Tag....
Und bei einem Gläschen Wein würde ich auch nichts sagen.... Aber es war 2 x 2 große Gläser 11%igen Wein.... Glühwein, Schokolikör-Punsch (der mir nach einem Glas die Schuhe ausgezogen hätte!!! - habe probiert), Lumumba (mit RUM!!!)....
Das finde ich einfach etwas heftig!!!


Ich war noch nie schwanger, aber ich weiß, dass Wissenschaftler dazu raten während der Schwangerschaft auf Nikotin und Alkohol zu verzichten. Es ist einfach besser fürs Kind.
Es ist ein Wunschkind udn sie hat vorher so einen Tamtam gemacht mit Zykluskalender... Deswegen frage ich mich warum sie so mit der Gesundheit des Ungeborenes schludert.

Ich frage mich ob sie unbewusst doch Angst hat... vor der Geburt, davor, dass es nochmal passieren kann.... mit 2 Kinder.....????


Pluster

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 9:48
In Antwort auf sol_12650281

...
Zitat: "Wenn es mehr als 5 Zigaretten täglich sind, wird es wirklich kritisch.
Für bis zu 5 Zigaretten gibt es keinerlei Nachweis über Auswirkungen auf die Schwangerschaft.
Natürlich schädigt auch Alkoholkonsum das Baby und belastet die werdende Mutter - aber 4 Gläser in 22 Wochen??? Sorry, davon ist dabei nicht die Rede..." Zitat Ende

Mal meine bescheidenen Gedanken dazu:

Wieso sind mehr als 5 schädlich? Sind es genau 5 nicht? Und ist 6 nicht nur ein wenig mehr als 5? Rauch ich dann lieber 5 lange Zigaretten, weil ich ja mehr davon hab?
Und mit dem Alkohol: Welcher Alkohol? Trink ich dann lieber Wein, weil da weniger Prozente drin sind? Oder nehm ich über längere Strecken lecker Stroh-Rum...dne 80-prozentigen? Verteilt sich doch bestimmt auch besser...
und wenn ich schon diese Ausnahmen mach...dann kann ja auch so'n bißchen Drogenkram nix ausmachen. Wer zählt schon die Spritzen, die ich mir setze? Und wenn ab und zu eine nehm, wird das schon nicht schaden...

Na? Wer hat den Sarkasmus erkannt?

Avyan
die manchmal richtig gemein ist und solchen trinkenden und rauchenden Müttern (egal in welchen Portionen) ein krankes Kind wünscht, wegen dem sie sich dann ein Leben lang selbst Vorwürfe macht

Hallo Avyan!
Ich seh das genauso. Jeder Mensch ist anders - wer setzt also diese Grenze von 5 Zigaretten o. ä.? Garantieren diese Ärzte dann auch für ein gesundes Kind, wenn ich jeden Tag die "erlaubten" 5 Zigaretten rauche?

Das ist wie im Straßenverkehr - entweder 0 Promille oder das Auto stehenlassen. Für mich kämen Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft nicht in Frage (bin seit fast 3 Monaten Nichtraucher *freu*). Egal was andere sagen.

LG
Isidor

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 10:30
In Antwort auf alanis_12681975

Hallo Harter Kern
Ich weiß, dass das HELP-Syndrom nichts mit Rauchen udn Alkohol während der Schwangerschaft zu tun hat.
Und ob sie jetzt schon während der Schwangerschaft Symptome hatte, die nicht erkannt wurden, weiß ich nicht. Denke mal nicht, sonst hätte man was unternommen.
Ich weiß allerdings, dass 2 Std. nach der Geburt das ganze anfing udn sie ziemlich schnell auf die Intensiv gebracht wird.

Was mich an der ganzen Sache stört: sie weiß, dass es eine Risiko-Schwangerschaft ist. Denn es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass das noch mal passiert. Das wurde ihr vorgestern bei der Doppler-Untersuchung auch wieder gesagt.
Und wenn es "nur" 5 Zigaretten wären, würde ich ja nichts sagen.... es sind aber eine ganze Schachtel pro Tag....
Und bei einem Gläschen Wein würde ich auch nichts sagen.... Aber es war 2 x 2 große Gläser 11%igen Wein.... Glühwein, Schokolikör-Punsch (der mir nach einem Glas die Schuhe ausgezogen hätte!!! - habe probiert), Lumumba (mit RUM!!!)....
Das finde ich einfach etwas heftig!!!


Ich war noch nie schwanger, aber ich weiß, dass Wissenschaftler dazu raten während der Schwangerschaft auf Nikotin und Alkohol zu verzichten. Es ist einfach besser fürs Kind.
Es ist ein Wunschkind udn sie hat vorher so einen Tamtam gemacht mit Zykluskalender... Deswegen frage ich mich warum sie so mit der Gesundheit des Ungeborenes schludert.

Ich frage mich ob sie unbewusst doch Angst hat... vor der Geburt, davor, dass es nochmal passieren kann.... mit 2 Kinder.....????


Pluster

Hallo Pluster!
Eine ganze Schachtel? Das ist wirklich ziemlich bedenklich...

Das könnte durchaus ursächlich dafür gewesen sein, daß ihr erstes kind schon ziemlich untergewichtig war.

Hat sie nie darüber nachgedacht, damit aufzuhören?

Warum sie das macht, wird nur sie selbst Dir sagen können, aber wenn es in der ersten Schwangerschaft schon ähnlich war, kann es ja nicht an der Angst liegen.

Ist sie in anderen Dingen auch so "willensschwach"? Liegt es also einfach im Charakter?
Oder besteht/bestand der Wunsch nach Kindern eher bei ihrem Mann? War sie vielleicht überrascht, wie schnell alles ging?

Andererseits glaub ich nicht, daß das Verhalten in der Schwangerschaft viel damit zu tun hat, ob es ein Wunschkind ist.
Dafür hab ich zu oft gegenteilige Fälle gesehen...

Meine beste Freundin ist da ein Paradebeispiel:
eine Eileiterschwangerschaft, danach eine Fehlgeburt, sie selbst schon 39 - endlich wird sie wieder schwanger - und macht (obwohl es ein absolutes Wunschkind und auch auf den allerletzten Drücker ist) alle Sachen durch, die man auch in einer überraschenden Schwangerschaft zu "bekämpfen" hat.

Es gab kurzfristig Eheprobleme und sie hat ernsthaft überlegt, ihr Wunschkind abzutreiben, weil sie kein Kind allein großziehen möchte. Sie hatte schwer mit der Hormonumstellung und ganztägiger Übelkeit zu kämpfen und hat sich mehr als einmal gewünscht, nicht schwanger geworden zu sein.
Sie hat große Angst davor, ihre Figur nicht wiederzubekommen und verflucht jedes Gramm, das sie zunimmt.

Da sie sehr offen mit solchen Dingen umgeht, wird sie von allen Seiten angefeindet - wie auch ich hier (erwartungsgemäß) für meine Antwort.
Denn es gibt viele "Übermütter", die sich für perfekt halten und nur zu gerne an anderen rumkritisieren.
Wenns ein Wunschkind ist, darf man sich nicht über eine extreme Gewichtszunahme ärgern - man hat GEFÄLLIGST glücklich zu sein!
Ebenso hat man GEFÄLLIGST seine Sucht automatisch zu überwinden und keine einzige Zigarette mehr anzufassen.

Verständnis von anderen? No way...

Schwangerschaft ist eben für die meisten (auch wenn einige das nicht zugeben wollen) nicht ein Zustand, in dem sie dauergrinsend durch die Gegend laufen und vor Glück nur so übersprudeln!
Aber davon wollen viele nichts hören.

Wo die Probleme Deiner Freundin liegen, kann ich Dir nicht sagen. Ich kann Dir nur sagen: Ihr Arzt wird sie über die Risiken aufgeklärt haben, wird ihr geraten haben, mit dem Rauchen aufzuhören und auf Alkohol weitestgehend zu verzichten. Sie weiß das alles!
Und weitere Vorträge werden da wohl nicht viel bringen.

Der Fall Deiner Freundin scheint anders zu sein, als ich das aus Deinem ersten Posting herausgelesen hatte.
Bei uns auf dem Weihnachtsmarkt gibt ne seichte Plörre ohne merklichen Alkohol drin.

Ich selber habe z.B. meine zweite Tochter am Ende eines Rekordsommers bekommen, in dem wir ständig bis zu 39 Grad hatten.

Ich hab an manchen Tagen Wasser und Tee getrunken, bis es mir zu den Ohren rauskam! Und hab mir (wie gesagt, an manchen Tagen) abends ein halbes Glas Bier gegönnt (und ich mag Bier noch nichtmal wirklich), weil es eine durststillende Wirkung hat und dann endlich Ruhe war.
Ich war auf mehreren Feiern und hab dort das übliche "Empfangsglas" Sekt mit O-Saft getrunken.
Und sowohl Fachliteratur, als auch meine Ärzte haben mir für solche Ausnahmen ein o.k. gegeben!

Ich hab sowohl in Gesellschaft, als auch in großer Aufregung, mal ein oder zwei Zigaretten geraucht. An vielen Tagen in meinen Schwangerschaften aber auch gar nicht.

Ich hab dafür viel Kritik einstecken müssen und die hat mich unendlich genervt.

Aber, zumindest was das Rauchen angeht, siehts bei Deiner Freundin wirklich ganz anders aus.

Frag sie doch einfach mal, warum sie das macht!?

Grüße, harter Kern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 10:37
In Antwort auf isidor

Hallo Avyan!
Ich seh das genauso. Jeder Mensch ist anders - wer setzt also diese Grenze von 5 Zigaretten o. ä.? Garantieren diese Ärzte dann auch für ein gesundes Kind, wenn ich jeden Tag die "erlaubten" 5 Zigaretten rauche?

Das ist wie im Straßenverkehr - entweder 0 Promille oder das Auto stehenlassen. Für mich kämen Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft nicht in Frage (bin seit fast 3 Monaten Nichtraucher *freu*). Egal was andere sagen.

LG
Isidor

Ja,
und alle Ansichten sind unterschiedlich!

Ich fahre z.B. durchaus noch Auto, wenn ich nur ein Glas Wein getrunken habe.
Da ist meine persönliche Grenze!

Niemand gibt Dir eine Garantie für ein gesundes Kind - auch wenn Du Dich in der Schwangerschaft vorbildlich verhälst.

Aber zumindest gibt es keinen Nachweis (obwohl man alles versucht hat, den zu erbringen), daß bis zu 5 Zigaretten am Tag schädlich sind.
Natürlich ist das nur eine ungefähre Angabe.

Bei höherem Nikotinkonsum IST eben eine Schädigung nachweisbar!

Wie ich in meinem anderen Posting schon schrieb, sehe ich das nicht als Freifahtschein, munter zu rauchen oder Alkohol zu konsumieren.

Aber schön, daß die, die nie ein Kind bekommen haben, immer besser wissen, wie es in einer Schwangerschaft ist, als die, die schon Kinder bekommen haben!

Gruß, harter Kern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 11:09
In Antwort auf megan_12750002

Hallo Pluster!
Eine ganze Schachtel? Das ist wirklich ziemlich bedenklich...

Das könnte durchaus ursächlich dafür gewesen sein, daß ihr erstes kind schon ziemlich untergewichtig war.

Hat sie nie darüber nachgedacht, damit aufzuhören?

Warum sie das macht, wird nur sie selbst Dir sagen können, aber wenn es in der ersten Schwangerschaft schon ähnlich war, kann es ja nicht an der Angst liegen.

Ist sie in anderen Dingen auch so "willensschwach"? Liegt es also einfach im Charakter?
Oder besteht/bestand der Wunsch nach Kindern eher bei ihrem Mann? War sie vielleicht überrascht, wie schnell alles ging?

Andererseits glaub ich nicht, daß das Verhalten in der Schwangerschaft viel damit zu tun hat, ob es ein Wunschkind ist.
Dafür hab ich zu oft gegenteilige Fälle gesehen...

Meine beste Freundin ist da ein Paradebeispiel:
eine Eileiterschwangerschaft, danach eine Fehlgeburt, sie selbst schon 39 - endlich wird sie wieder schwanger - und macht (obwohl es ein absolutes Wunschkind und auch auf den allerletzten Drücker ist) alle Sachen durch, die man auch in einer überraschenden Schwangerschaft zu "bekämpfen" hat.

Es gab kurzfristig Eheprobleme und sie hat ernsthaft überlegt, ihr Wunschkind abzutreiben, weil sie kein Kind allein großziehen möchte. Sie hatte schwer mit der Hormonumstellung und ganztägiger Übelkeit zu kämpfen und hat sich mehr als einmal gewünscht, nicht schwanger geworden zu sein.
Sie hat große Angst davor, ihre Figur nicht wiederzubekommen und verflucht jedes Gramm, das sie zunimmt.

Da sie sehr offen mit solchen Dingen umgeht, wird sie von allen Seiten angefeindet - wie auch ich hier (erwartungsgemäß) für meine Antwort.
Denn es gibt viele "Übermütter", die sich für perfekt halten und nur zu gerne an anderen rumkritisieren.
Wenns ein Wunschkind ist, darf man sich nicht über eine extreme Gewichtszunahme ärgern - man hat GEFÄLLIGST glücklich zu sein!
Ebenso hat man GEFÄLLIGST seine Sucht automatisch zu überwinden und keine einzige Zigarette mehr anzufassen.

Verständnis von anderen? No way...

Schwangerschaft ist eben für die meisten (auch wenn einige das nicht zugeben wollen) nicht ein Zustand, in dem sie dauergrinsend durch die Gegend laufen und vor Glück nur so übersprudeln!
Aber davon wollen viele nichts hören.

Wo die Probleme Deiner Freundin liegen, kann ich Dir nicht sagen. Ich kann Dir nur sagen: Ihr Arzt wird sie über die Risiken aufgeklärt haben, wird ihr geraten haben, mit dem Rauchen aufzuhören und auf Alkohol weitestgehend zu verzichten. Sie weiß das alles!
Und weitere Vorträge werden da wohl nicht viel bringen.

Der Fall Deiner Freundin scheint anders zu sein, als ich das aus Deinem ersten Posting herausgelesen hatte.
Bei uns auf dem Weihnachtsmarkt gibt ne seichte Plörre ohne merklichen Alkohol drin.

Ich selber habe z.B. meine zweite Tochter am Ende eines Rekordsommers bekommen, in dem wir ständig bis zu 39 Grad hatten.

Ich hab an manchen Tagen Wasser und Tee getrunken, bis es mir zu den Ohren rauskam! Und hab mir (wie gesagt, an manchen Tagen) abends ein halbes Glas Bier gegönnt (und ich mag Bier noch nichtmal wirklich), weil es eine durststillende Wirkung hat und dann endlich Ruhe war.
Ich war auf mehreren Feiern und hab dort das übliche "Empfangsglas" Sekt mit O-Saft getrunken.
Und sowohl Fachliteratur, als auch meine Ärzte haben mir für solche Ausnahmen ein o.k. gegeben!

Ich hab sowohl in Gesellschaft, als auch in großer Aufregung, mal ein oder zwei Zigaretten geraucht. An vielen Tagen in meinen Schwangerschaften aber auch gar nicht.

Ich hab dafür viel Kritik einstecken müssen und die hat mich unendlich genervt.

Aber, zumindest was das Rauchen angeht, siehts bei Deiner Freundin wirklich ganz anders aus.

Frag sie doch einfach mal, warum sie das macht!?

Grüße, harter Kern

Mail von ihr...
Hallo harter Kern,

ich werde mich jetzt gar nicht mehr um diese Angelegenheit kümmern. Meine Freundin hat mir gerade u. a. Mail geschickt und so wie ich das sehe, habe ich die goldene Arschkarte gezogen.
Mich interessiert das jetzt alles nicht mehr.


"Und ich sauf gerade.....scherz......
Aber um nochmal darauf zurück zu kommen.......ich war wirklich sehr enttäuscht gestern,das ihr das so seht als wenn ich-um es mal krass zu sagen-ein Alk wäre....Ich weiß ihr macht euch Sorgen und es ist gut gemeint...aber ich war gestern den ganzen Tag nicht ansprechbar...mein Bruder hatte gestern Geb. und mir gings richtig schlecht und das hat man mir auch angesehne..sobald jemand fragte obs mir gut ginge mußte ich abhauen weil ich heulen mußte....so ein "Streß"-ganz ehrlich-ist für das Kind gefährlicher als Qualm und "mal ein Glas Alkohol"....und das ist wirklich war...alles was ich jetzt empfinde gebe ich an das Kind weiter!!!!Und ich habe zwei Gläser Rotwein am Sonntag getrunken..hatte vielleicht immer ein Glas in der Hand aber das war immer das gleiche (bzw. die beiden)...und bei XXX-Geburtstag oder auf dem Weihn.markt hab ich doch nicht "gesoffen";BITTEEEEE?????????!!!!!!!Was denkt ihr nur von mir???Ich bin alt genug und weiß wieviel ich darf und was ich zu machen habe....(...)!!!!!!!Und als ich mit Giulia schwanger war habe ich es auch erst im 7ten Monat geschafft mit der Qualmerei aufzuhören und da habe ich mit XXX zusammen auch abends mal Rotwein getrunken..und?? Giulia geht es gut!!!!Und qualm und Alkohol hat mit dem Hellp syndrom erst recht nix zu tun....das hat überhaubtnix mit irgendwelchen Lebensumständen zu tun!!!!!!Find es gut das ihr euch um mich sorgt aber bitte in Maßen.....ich hab da schwer dran zu knacken solche Sachen wie gestern zu verarbeiten...frag mal Jannine Ihre Schwester. Habe sie gestern ange-sms-st, dass ich mit ihr über ihre Schwester sprechen möchte. das Gespräch kam nicht zu Szande!) die rief mich gestern an um mich zu fragen weshalb du mit ihr sprechen wolltest...dann fragte sie mich wie es mir geht und ich habe am Telefon nicht mehr aufhören können zu heulen..Jannine qwar richitg sauer auf XXX und dich...versteht natürlich das ihr mich nicht äergern wollt aber eben sauer weil ihr auf meine Gefühle keine Rücksicht nehmt....mit XXX habe ich gestern auch nochmal darüber gesprochen.....NIMM ES MIR NICHT ÜBEL ABER DAS MUSSTE ICH NOCHMAL LOS WERDEN!!!!!!!!"


Daran erkenne ich, dass rein gar nichts von dem was ich ihr gesagt habe nicht im geringsten bei ihr angekommen ist. Das war Angriff-Pur meinerseits - fertig.
Ich sage da nix mehr zu. Soll sie machen wie sie will....


Danke für Deine / Eure offenen Ohren und lieben Gruß
Pluster



1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 11:26
In Antwort auf alanis_12681975

Mail von ihr...
Hallo harter Kern,

ich werde mich jetzt gar nicht mehr um diese Angelegenheit kümmern. Meine Freundin hat mir gerade u. a. Mail geschickt und so wie ich das sehe, habe ich die goldene Arschkarte gezogen.
Mich interessiert das jetzt alles nicht mehr.


"Und ich sauf gerade.....scherz......
Aber um nochmal darauf zurück zu kommen.......ich war wirklich sehr enttäuscht gestern,das ihr das so seht als wenn ich-um es mal krass zu sagen-ein Alk wäre....Ich weiß ihr macht euch Sorgen und es ist gut gemeint...aber ich war gestern den ganzen Tag nicht ansprechbar...mein Bruder hatte gestern Geb. und mir gings richtig schlecht und das hat man mir auch angesehne..sobald jemand fragte obs mir gut ginge mußte ich abhauen weil ich heulen mußte....so ein "Streß"-ganz ehrlich-ist für das Kind gefährlicher als Qualm und "mal ein Glas Alkohol"....und das ist wirklich war...alles was ich jetzt empfinde gebe ich an das Kind weiter!!!!Und ich habe zwei Gläser Rotwein am Sonntag getrunken..hatte vielleicht immer ein Glas in der Hand aber das war immer das gleiche (bzw. die beiden)...und bei XXX-Geburtstag oder auf dem Weihn.markt hab ich doch nicht "gesoffen";BITTEEEEE?????????!!!!!!!Was denkt ihr nur von mir???Ich bin alt genug und weiß wieviel ich darf und was ich zu machen habe....(...)!!!!!!!Und als ich mit Giulia schwanger war habe ich es auch erst im 7ten Monat geschafft mit der Qualmerei aufzuhören und da habe ich mit XXX zusammen auch abends mal Rotwein getrunken..und?? Giulia geht es gut!!!!Und qualm und Alkohol hat mit dem Hellp syndrom erst recht nix zu tun....das hat überhaubtnix mit irgendwelchen Lebensumständen zu tun!!!!!!Find es gut das ihr euch um mich sorgt aber bitte in Maßen.....ich hab da schwer dran zu knacken solche Sachen wie gestern zu verarbeiten...frag mal Jannine Ihre Schwester. Habe sie gestern ange-sms-st, dass ich mit ihr über ihre Schwester sprechen möchte. das Gespräch kam nicht zu Szande!) die rief mich gestern an um mich zu fragen weshalb du mit ihr sprechen wolltest...dann fragte sie mich wie es mir geht und ich habe am Telefon nicht mehr aufhören können zu heulen..Jannine qwar richitg sauer auf XXX und dich...versteht natürlich das ihr mich nicht äergern wollt aber eben sauer weil ihr auf meine Gefühle keine Rücksicht nehmt....mit XXX habe ich gestern auch nochmal darüber gesprochen.....NIMM ES MIR NICHT ÜBEL ABER DAS MUSSTE ICH NOCHMAL LOS WERDEN!!!!!!!!"


Daran erkenne ich, dass rein gar nichts von dem was ich ihr gesagt habe nicht im geringsten bei ihr angekommen ist. Das war Angriff-Pur meinerseits - fertig.
Ich sage da nix mehr zu. Soll sie machen wie sie will....


Danke für Deine / Eure offenen Ohren und lieben Gruß
Pluster



Ich bin zwar gerade auf dem Sprung,
aber dazu möchte ich noch was schreiben!

Deine Freundin hat ziemlich genau so reagiert, wie das für Schwangere üblich ist!

Sie hat sehr wohl verstanden, was Du ihr sagen wolltest und hat auch mehrfach betont, daß ihr klar ist, daß Ihr Euch Sorgen macht.

Aber als Schwangere sind die Hormone dermaßen durcheinander und man ist dermaßen empfindlich, daß man oft einfach nicht damit umgehen kann, wenn irgendwas aus dem Ruder läuft.
Das Hirn sagt einem: Sie meinens ja nur gut und haben auch recht.
Aber der Rest zieht nicht mit und man heult und heult und heult und fühlt sich angegriffen, im Stich gelassen, ist verzweifelt - obwohl man genau weiß, daß es dafür gar keine Veranlassung gibt!

Ihr scheint da ja auch einen ziemlichen Rundumschlag organisiert zu haben und es wurden ziemlich viele Leute mit hineingezogen.
Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß es ihr wie eine Front gegen sie vorkommt, eine Verschwörung?

Wie gesagt: Vorträge werden eh nichts bewirken und solche Rundumschläge finde ich persönlich auch nicht gut.
Aber vielleicht versuchst Du es nochmal mit einem Gespräch unter vier Augen?

Lieben Gruß, harter Kern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 11:31
In Antwort auf megan_12750002

Ich bin zwar gerade auf dem Sprung,
aber dazu möchte ich noch was schreiben!

Deine Freundin hat ziemlich genau so reagiert, wie das für Schwangere üblich ist!

Sie hat sehr wohl verstanden, was Du ihr sagen wolltest und hat auch mehrfach betont, daß ihr klar ist, daß Ihr Euch Sorgen macht.

Aber als Schwangere sind die Hormone dermaßen durcheinander und man ist dermaßen empfindlich, daß man oft einfach nicht damit umgehen kann, wenn irgendwas aus dem Ruder läuft.
Das Hirn sagt einem: Sie meinens ja nur gut und haben auch recht.
Aber der Rest zieht nicht mit und man heult und heult und heult und fühlt sich angegriffen, im Stich gelassen, ist verzweifelt - obwohl man genau weiß, daß es dafür gar keine Veranlassung gibt!

Ihr scheint da ja auch einen ziemlichen Rundumschlag organisiert zu haben und es wurden ziemlich viele Leute mit hineingezogen.
Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß es ihr wie eine Front gegen sie vorkommt, eine Verschwörung?

Wie gesagt: Vorträge werden eh nichts bewirken und solche Rundumschläge finde ich persönlich auch nicht gut.
Aber vielleicht versuchst Du es nochmal mit einem Gespräch unter vier Augen?

Lieben Gruß, harter Kern

Hallo....
Ja, gestern hat ihr Mann und ich ihr das gesagt.
Dass die Schwester sie fragt, dass war von mir nicht beabsichtigt....

Wenn DU meinst, dass das ein typisch schwangeres Verhalten ist, dann werde ich da jetzt wirklich nichts mehr zu sagen.
Wenn es eh nicht ankommt....

Es war nur gut gemeint, kam vielelicht scheiße rüber! Aber was soll ich denn die Doofe spielen?¿

Vielen lieben Dank für Deine Antworten!
Pluster

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Januar 2004 um 15:25
In Antwort auf megan_12750002

Ja,
und alle Ansichten sind unterschiedlich!

Ich fahre z.B. durchaus noch Auto, wenn ich nur ein Glas Wein getrunken habe.
Da ist meine persönliche Grenze!

Niemand gibt Dir eine Garantie für ein gesundes Kind - auch wenn Du Dich in der Schwangerschaft vorbildlich verhälst.

Aber zumindest gibt es keinen Nachweis (obwohl man alles versucht hat, den zu erbringen), daß bis zu 5 Zigaretten am Tag schädlich sind.
Natürlich ist das nur eine ungefähre Angabe.

Bei höherem Nikotinkonsum IST eben eine Schädigung nachweisbar!

Wie ich in meinem anderen Posting schon schrieb, sehe ich das nicht als Freifahtschein, munter zu rauchen oder Alkohol zu konsumieren.

Aber schön, daß die, die nie ein Kind bekommen haben, immer besser wissen, wie es in einer Schwangerschaft ist, als die, die schon Kinder bekommen haben!

Gruß, harter Kern

Also
würdest Du ausschließen, dass es am Rauchen liegt und Dich nicht schuldig fühlen, wenn Dein Kind behindert zur Welt käme, da diese 5 Zigaretten pro Tag und das Glas Wein ab und zu ja nicht schädlich sind? Ich würde mir bis an mein Lebensende Vorwürfe machen.

Wenn dagegen mein Kind behindert wäre und ich nicht geraucht oder getrunken habe, dann muss ich mir auch keine Vorwürfe machen, dann ist es eben so, aber mich trifft keine Schuld.

Ich weiß auch nicht, was es damit zu tun hat, ob man schon Kinder hat oder nicht, wenn man eine Meinung zu diesem Thema hat. Mit sowas sollte man sich auch schon vor einer Schwangerschaft auseinandersetzen - finde ich.

Gruß
Isidor

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2004 um 14:07
In Antwort auf sol_12650281

...
Zitat: "Wenn es mehr als 5 Zigaretten täglich sind, wird es wirklich kritisch.
Für bis zu 5 Zigaretten gibt es keinerlei Nachweis über Auswirkungen auf die Schwangerschaft.
Natürlich schädigt auch Alkoholkonsum das Baby und belastet die werdende Mutter - aber 4 Gläser in 22 Wochen??? Sorry, davon ist dabei nicht die Rede..." Zitat Ende

Mal meine bescheidenen Gedanken dazu:

Wieso sind mehr als 5 schädlich? Sind es genau 5 nicht? Und ist 6 nicht nur ein wenig mehr als 5? Rauch ich dann lieber 5 lange Zigaretten, weil ich ja mehr davon hab?
Und mit dem Alkohol: Welcher Alkohol? Trink ich dann lieber Wein, weil da weniger Prozente drin sind? Oder nehm ich über längere Strecken lecker Stroh-Rum...dne 80-prozentigen? Verteilt sich doch bestimmt auch besser...
und wenn ich schon diese Ausnahmen mach...dann kann ja auch so'n bißchen Drogenkram nix ausmachen. Wer zählt schon die Spritzen, die ich mir setze? Und wenn ab und zu eine nehm, wird das schon nicht schaden...

Na? Wer hat den Sarkasmus erkannt?

Avyan
die manchmal richtig gemein ist und solchen trinkenden und rauchenden Müttern (egal in welchen Portionen) ein krankes Kind wünscht, wegen dem sie sich dann ein Leben lang selbst Vorwürfe macht

Hallo Avyan!
Sorry, aber dass Du trinkenden und rauchenden Müttern kranke Kinder wünschst, find ich hammerhart. Ich finds auch nicht gut, wenn man schwanger Alkohol trinkt und Zigaretten raucht. Aber hast Du dir schon mal überlegt, ob Rauchen vielleicht eine Sucht ist? Das Kind kann jedenfalls nichts dafür und ich würde nie einem ungeborenen Kind wünschen, dass es krank auf die Welt kommt - sorry, aber das kam schräg bei mir an!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2004 um 16:02
In Antwort auf delyth_12169366

Hallo Avyan!
Sorry, aber dass Du trinkenden und rauchenden Müttern kranke Kinder wünschst, find ich hammerhart. Ich finds auch nicht gut, wenn man schwanger Alkohol trinkt und Zigaretten raucht. Aber hast Du dir schon mal überlegt, ob Rauchen vielleicht eine Sucht ist? Das Kind kann jedenfalls nichts dafür und ich würde nie einem ungeborenen Kind wünschen, dass es krank auf die Welt kommt - sorry, aber das kam schräg bei mir an!

Hallo guteLaune...es ist das Motto...
..."Wer nicht hören will, muß fühlen" mal weitergedreht.

Das schräg ankommen paßt schon...mir geht es nicht darum, daß das Kind krank zur Welt kommt, sondern daß die Mutter, die nicht auf Annehmlichkeiten verzichten will, eine "Quittung" bekommt. (so steht es auch in meinem Posting: Ich wünsche den Müttern...)

Ich finde es einfach schäbig, daß so oft (selbst schon oft von anderen gehört) einfach gesagt wird: "Ooooch, ich bin ja süchtig, da kann ich nix gegen tun."

Ich finde, das ist Quatsch. Gegen jede Sucht (Alkohol, Drogen, Schuhe-kaufen) kann man was tun. Entweder man ist willensstark genug, das selbst zu machen, oder man holt sich Hilfe. Denn in dem Fall geht es nicht um die Schwangere. Ob sich jemand selbst zu Tode raucht oder säuft, soll jedem selbst überlassen sein. Aber sobald es andere (in diesem Fall ein Kind) betrifft, sollte der Verstand einsetzen.

Und der sollte doch eigentlich deutlich genug sagen, daß Rauchen dem Ungeborenen schadet.

Eine frühere ARbeitskollegin von mir war da sehr konsequent. Sie hat auch geraucht, und nicht zu knapp. Als sie erfahren hat, daß sie schwanger ist, hat sie aufgehört, von einem Tag auf den anderen. Etwas, was ihr niemand von uns zugetraut hätte, weil sie auch immer eine von denen war, die gesagt hat: "Es ist ne Sucht, und es ist sooooo schwer, damit aufzuhören".
Aber plötzlich ging's dann doch.
Eben, weil sie bemerkt hat, daß es hier um die Gesundheit ihres Kindes geht und nicht um die Befriedigung ihrer eigenen Lüste (schönes Wort )

Wer schwanger ist, sollte Prioritäten setzen. Und in meinem Verständnis kann das NUR das Kind sein.

Nenn es schräg, nenn es krass, aber ich finde nun mal, daß "es ist eine Sucht" in den meisten Fällen eine Ausrede ist.


Avyan

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Januar 2004 um 7:43
In Antwort auf sol_12650281

Hallo guteLaune...es ist das Motto...
..."Wer nicht hören will, muß fühlen" mal weitergedreht.

Das schräg ankommen paßt schon...mir geht es nicht darum, daß das Kind krank zur Welt kommt, sondern daß die Mutter, die nicht auf Annehmlichkeiten verzichten will, eine "Quittung" bekommt. (so steht es auch in meinem Posting: Ich wünsche den Müttern...)

Ich finde es einfach schäbig, daß so oft (selbst schon oft von anderen gehört) einfach gesagt wird: "Ooooch, ich bin ja süchtig, da kann ich nix gegen tun."

Ich finde, das ist Quatsch. Gegen jede Sucht (Alkohol, Drogen, Schuhe-kaufen) kann man was tun. Entweder man ist willensstark genug, das selbst zu machen, oder man holt sich Hilfe. Denn in dem Fall geht es nicht um die Schwangere. Ob sich jemand selbst zu Tode raucht oder säuft, soll jedem selbst überlassen sein. Aber sobald es andere (in diesem Fall ein Kind) betrifft, sollte der Verstand einsetzen.

Und der sollte doch eigentlich deutlich genug sagen, daß Rauchen dem Ungeborenen schadet.

Eine frühere ARbeitskollegin von mir war da sehr konsequent. Sie hat auch geraucht, und nicht zu knapp. Als sie erfahren hat, daß sie schwanger ist, hat sie aufgehört, von einem Tag auf den anderen. Etwas, was ihr niemand von uns zugetraut hätte, weil sie auch immer eine von denen war, die gesagt hat: "Es ist ne Sucht, und es ist sooooo schwer, damit aufzuhören".
Aber plötzlich ging's dann doch.
Eben, weil sie bemerkt hat, daß es hier um die Gesundheit ihres Kindes geht und nicht um die Befriedigung ihrer eigenen Lüste (schönes Wort )

Wer schwanger ist, sollte Prioritäten setzen. Und in meinem Verständnis kann das NUR das Kind sein.

Nenn es schräg, nenn es krass, aber ich finde nun mal, daß "es ist eine Sucht" in den meisten Fällen eine Ausrede ist.


Avyan

100% recht!
Hallo Avyan,

ich gebe Dir 100%ig Recht. So sehe ich es auch. Und genau deswegen bin ich von ihr enttäuscht bzw. hätte das von Dir beschriebene Verhalten erwarte.....



Pluster

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Januar 2004 um 8:42
In Antwort auf isidor

Also
würdest Du ausschließen, dass es am Rauchen liegt und Dich nicht schuldig fühlen, wenn Dein Kind behindert zur Welt käme, da diese 5 Zigaretten pro Tag und das Glas Wein ab und zu ja nicht schädlich sind? Ich würde mir bis an mein Lebensende Vorwürfe machen.

Wenn dagegen mein Kind behindert wäre und ich nicht geraucht oder getrunken habe, dann muss ich mir auch keine Vorwürfe machen, dann ist es eben so, aber mich trifft keine Schuld.

Ich weiß auch nicht, was es damit zu tun hat, ob man schon Kinder hat oder nicht, wenn man eine Meinung zu diesem Thema hat. Mit sowas sollte man sich auch schon vor einer Schwangerschaft auseinandersetzen - finde ich.

Gruß
Isidor

Hallo Isidor!
Stimmt, wegen der Mengen an Zigaretten und Alkohol, auf die ich mich bezogen hatte, hätte ich ich kein schlechtes Gewissen.

Ich denke auch, wäre eines meiner Kinder behintert gewesen, hätte ich ihnen mit unnötiger Selbstzerfleischung keinen Gefallen getan.

Es hat eine Menge damit zu tun, ob man selbst schon Kinder bekommen hat, oder nicht.
Denn wer keine hat, kann nicht einschätzen, wie das Gefühl ist, ein Dreivierteljahr seinen Körper jemand anderem zu überlassen.
Denn bei aller Liebe zum Kind - etwas anderes ist es leider nicht!

Und es ist nicht für jeden einfach, auf Hobbies zu verzichten (Reiten ist z.B. zu gefährlich in der Schwangerschaft), seine Beweglichkeit einschränken zu lassen (Schuhe zubinden? No way!), unter seinen Hormonen zu leiden(ewig in Tränen auszubrechen und überempfindlich zu reagieren, obwohl man weiß, daß es unsinnig ist und man normalerweise NIE so reagieren würde.), nicht mehr essen zu dürfen, was man will (schadet dem Kind, verursacht Beschwerden...), auf Kaffee, Tee,... zu verzichten, usw.

Nimm doch erstmal alle Entbehrungen auf Dich und warte ab, wie Du damit klarkommst, wenn Dein ganzer Körper und auch Deine Gefühlswelt von einem anderen Wesen vereinnahmt werden!

Viele stellen sich das vor ihrer ersten Schwangerschaft sehr einfach vor und glauben, es würde ihnen leicht fallen, eine perfekte Schwangere zu sein und ALLES richtig zu machen.

Ich hab noch keine perfekte Schwangere gesehen!
Die einen rauchen ab und an noch eine Zigarette, die anderen überfressen sich und schaden damit dem Kind. Die einen verzichten nicht auf ihr gefährliches Hobby, die anderen verharren in Bewegungslosigkeit und sorgen so dafür, daß ihr Kind recht wenig Sauerstoff bekommt. Die einen meinen, sie müßten einfach so weitermachen, wie bisher, sich bei körperlicher Belastung nicht zurücknehmen, sämtliche Warnsignale ihres Körpers überhören und verlieren ihr Kind womöglich sogar, die anderen trinken 4 Gläser Alkohol in der gesamten Schwangerschaft...

Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen und falls Du eines Tages schwanger bist, wirst auch Du Prioritäten setzen müssen, Rücksicht nehmen müssen und ab und zu das Bedürfnis haben, noch Du selbst zu sein.
Vielleicht verstehst Du meine Ansichten dann etwas besser.

Wie ich mehrfach gesagt habe: Natürlich ist es das beste, wenn jemand komplett auf alles verzichtet, was dem Kind auch nur ansatzweise schaden könnte - ohne jede Frage!
Aber es ist nicht so einfach, wie es aussieht.

Gruß, harter Kern

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Januar 2004 um 12:00
In Antwort auf sol_12650281

Hallo guteLaune...es ist das Motto...
..."Wer nicht hören will, muß fühlen" mal weitergedreht.

Das schräg ankommen paßt schon...mir geht es nicht darum, daß das Kind krank zur Welt kommt, sondern daß die Mutter, die nicht auf Annehmlichkeiten verzichten will, eine "Quittung" bekommt. (so steht es auch in meinem Posting: Ich wünsche den Müttern...)

Ich finde es einfach schäbig, daß so oft (selbst schon oft von anderen gehört) einfach gesagt wird: "Ooooch, ich bin ja süchtig, da kann ich nix gegen tun."

Ich finde, das ist Quatsch. Gegen jede Sucht (Alkohol, Drogen, Schuhe-kaufen) kann man was tun. Entweder man ist willensstark genug, das selbst zu machen, oder man holt sich Hilfe. Denn in dem Fall geht es nicht um die Schwangere. Ob sich jemand selbst zu Tode raucht oder säuft, soll jedem selbst überlassen sein. Aber sobald es andere (in diesem Fall ein Kind) betrifft, sollte der Verstand einsetzen.

Und der sollte doch eigentlich deutlich genug sagen, daß Rauchen dem Ungeborenen schadet.

Eine frühere ARbeitskollegin von mir war da sehr konsequent. Sie hat auch geraucht, und nicht zu knapp. Als sie erfahren hat, daß sie schwanger ist, hat sie aufgehört, von einem Tag auf den anderen. Etwas, was ihr niemand von uns zugetraut hätte, weil sie auch immer eine von denen war, die gesagt hat: "Es ist ne Sucht, und es ist sooooo schwer, damit aufzuhören".
Aber plötzlich ging's dann doch.
Eben, weil sie bemerkt hat, daß es hier um die Gesundheit ihres Kindes geht und nicht um die Befriedigung ihrer eigenen Lüste (schönes Wort )

Wer schwanger ist, sollte Prioritäten setzen. Und in meinem Verständnis kann das NUR das Kind sein.

Nenn es schräg, nenn es krass, aber ich finde nun mal, daß "es ist eine Sucht" in den meisten Fällen eine Ausrede ist.


Avyan

Anders angekommen!
Ich bin Nichtraucherin, trinke ab und zu gern ein Gläschen Wein. Wenn ich mal schwanger bin, werde ich größtenteils drauf verzichten. Bin auch eher ein Typ, der lieber konsequent völlig verzichtet, als alle Grenzen auszureizen - gerade wenn es um so was wichtiges wie mein Kind gehen sollte!!!

Von daher kann ich Dich gut verstehen, dass Du total gegen irgendwelche Laster während einer Schwangerschaft bist. Obwohl ich glaube, es gibt solche und solche Menschen und das muß halt jeder mit sich ausmachen... schließlich sagt kein Gesetz was darüber aus, ob man darf und wieviel usw.

Schräg und krass kam an, dass Du solchen Müttern kranke Kinder wünschst... das ist mir der Rache etwas zu viel. Ich wünsche solchen Müttern eher Einsicht und Kraft beim Rauchen aufhören. Ich denke, Du bist da etwas zu hart. Obwohl ich Deine Einstellung 1000 mal besser finde als die einer rauchenden Mutter.

Hoffe, Du hast mich verstanden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Januar 2004 um 12:08
In Antwort auf alanis_12681975

100% recht!
Hallo Avyan,

ich gebe Dir 100%ig Recht. So sehe ich es auch. Und genau deswegen bin ich von ihr enttäuscht bzw. hätte das von Dir beschriebene Verhalten erwarte.....



Pluster

Hallo Pluster!
Jetzt will ich Dir auch mal noch antworten

Bist wohl auch eher der Samariter-Typ, welcher sich einmischt um zu helfen und am Ende die A...karte zieht? - Kenn ich.

Ich finde gut, dass Du Deiner Freundin Deine Meinung gesagt hast. Ich finde auch, dass Du Recht hast - keine Frage für mich.

Wenn ich mich jedoch mal in Deine Freundin hineinversetze.. würde ich mich auch verletzt fühlen. Gerade wenn Du mit dem werdenden Vater zusammen auf sie einredest und damit schon irgendwie in die Ecke drängst. Sie wird bestimmt sowieso ein schlechtes Gewissen haben und sich durch Eure Vorwürfe noch schlechter fühlen - zeigt sich ja auch darin, dass sie so oft weint und so fertig ist. Das Problem ist meiner Meinung nach erstens, dass das nur bis zu einer bestimmten Grenze Deine Sache ist bzw. Dich was angeht.. im Prinzip muß da der werdende Vater ein Machtwort sprechen. Es ist ja auch sein Kind!!!! Und die Art und Weise, wie Ihr das rübergebracht habt, war vielleicht nicht die Optimalste.. ein Gespräch unter vier Augen, in Ruhe bringt da mehr. Würde ich an Deiner Stelle auch nochmal versuchen.. wenn sie dann immer noch meint, es ist ok, dann sag, Du bleibst bei Deinem Standpunkt und hoffst, sie nimmt sich das etwas zu Herzen. Dann heißt es abwarten und hoffen, dass es angekommen ist. Wenn Du weiter "nervst", wird es nur schlimmer und Du bist am Ende wirklich die Blöde, die eigentlich nur helfen wollt!

Also sei nicht sauer über ihre Email, nimms als Schwangerschaftslaune und denk dran, dass sie Deine Freundin ist!

Schönes Wochenende, Gute laune

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Januar 2004 um 14:46

Bin selbst schwanger und... *genervt*
hab bis jetzt noch keinen Alkohol getrunken und bin Nichtraucherin und verzichte auf jegliche Medizin , obwohl ich bis jetzt dreimal krank war und gern mal ne Kopfschmerztablette oder sowas genommen hätte. Genauso hätt ich GERN zu Silvester was getrunken und richtig gefeiert. Geht alles nicht! Zwar werd ich viel unterstützt, was schwere Dinge tragen angeht, und ich bin auch sehr stolz auf meinen kleinen Babybauch und freu mich aufs Kleine, aber ich hab bis jetzt noch keine Vorteile in meiner ersten Schwangerschaft. Arbeit/Streß geht genauso weiter, in der U-Bahn wird man genauso gedrängelt und bei den Ärzten werd ich momentan ne Menge Geld los. Noch hab ich keinen Vorteil entdeckt und die Schwangerschaft macht mir so an sich keinen Spaß. Ich freu mich darauf, wenn es vorbei ist und ich endlich das Kind im Arm halte. Aufs Kleine freu ich mich ja unendlich.
Ich finds hier absolut scheiße von einigen (angehenden) Supermuttis, wie sie erwarten, daß eine schwangere Frau gefälligst nur noch für Kleine im Bauch zu leben hat und sich strikt danach zu richten hat. Darf die Frau selbst auch noch Spaß haben? Ich glaub Euch (Supermuttis (in Spe)) kein Stück, daß ihr auf alles, was schlecht ist, verzichtet. Dazu gehört nämlich vieles. Haare nicht färben, Möglichst kein Kaffee, keine Disko(laute Musik), keine Sportarten bei denen man stürzen könnt, keine zu heißen Wannenbäder (gerade das hilft bei mir um in einem Tag ne Grippe loszuwerden, aber ich habs dann halt ne woche rumgeschleppt mit mir).

Gruß gone

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Januar 2004 um 14:52
In Antwort auf alanis_12681975

Hallo....
Ja, gestern hat ihr Mann und ich ihr das gesagt.
Dass die Schwester sie fragt, dass war von mir nicht beabsichtigt....

Wenn DU meinst, dass das ein typisch schwangeres Verhalten ist, dann werde ich da jetzt wirklich nichts mehr zu sagen.
Wenn es eh nicht ankommt....

Es war nur gut gemeint, kam vielelicht scheiße rüber! Aber was soll ich denn die Doofe spielen?¿

Vielen lieben Dank für Deine Antworten!
Pluster

Hallo Pluster....
deiner Meihnung schließe ich mich an!!!Das man keinen Alkohol trinken soll und möglichst nicht rauchen soll hat was mit verantwortung zu tun. Verantwortung trägt man in dem augenblick in dem man weiß man ist Schwanger!!! Wenn ich höre ich göne mir ab und zu ein Gläßchen denke ich mir daß manche hier lieber keine Kinder haben sollten.Beweißt Ihr mir wo steht daß Alkohol dem Kind nicht schadet bevor Ihr groß rumzickt!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Januar 2004 um 17:07
In Antwort auf megan_12750002

Hallo Isidor!
Stimmt, wegen der Mengen an Zigaretten und Alkohol, auf die ich mich bezogen hatte, hätte ich ich kein schlechtes Gewissen.

Ich denke auch, wäre eines meiner Kinder behintert gewesen, hätte ich ihnen mit unnötiger Selbstzerfleischung keinen Gefallen getan.

Es hat eine Menge damit zu tun, ob man selbst schon Kinder bekommen hat, oder nicht.
Denn wer keine hat, kann nicht einschätzen, wie das Gefühl ist, ein Dreivierteljahr seinen Körper jemand anderem zu überlassen.
Denn bei aller Liebe zum Kind - etwas anderes ist es leider nicht!

Und es ist nicht für jeden einfach, auf Hobbies zu verzichten (Reiten ist z.B. zu gefährlich in der Schwangerschaft), seine Beweglichkeit einschränken zu lassen (Schuhe zubinden? No way!), unter seinen Hormonen zu leiden(ewig in Tränen auszubrechen und überempfindlich zu reagieren, obwohl man weiß, daß es unsinnig ist und man normalerweise NIE so reagieren würde.), nicht mehr essen zu dürfen, was man will (schadet dem Kind, verursacht Beschwerden...), auf Kaffee, Tee,... zu verzichten, usw.

Nimm doch erstmal alle Entbehrungen auf Dich und warte ab, wie Du damit klarkommst, wenn Dein ganzer Körper und auch Deine Gefühlswelt von einem anderen Wesen vereinnahmt werden!

Viele stellen sich das vor ihrer ersten Schwangerschaft sehr einfach vor und glauben, es würde ihnen leicht fallen, eine perfekte Schwangere zu sein und ALLES richtig zu machen.

Ich hab noch keine perfekte Schwangere gesehen!
Die einen rauchen ab und an noch eine Zigarette, die anderen überfressen sich und schaden damit dem Kind. Die einen verzichten nicht auf ihr gefährliches Hobby, die anderen verharren in Bewegungslosigkeit und sorgen so dafür, daß ihr Kind recht wenig Sauerstoff bekommt. Die einen meinen, sie müßten einfach so weitermachen, wie bisher, sich bei körperlicher Belastung nicht zurücknehmen, sämtliche Warnsignale ihres Körpers überhören und verlieren ihr Kind womöglich sogar, die anderen trinken 4 Gläser Alkohol in der gesamten Schwangerschaft...

Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen und falls Du eines Tages schwanger bist, wirst auch Du Prioritäten setzen müssen, Rücksicht nehmen müssen und ab und zu das Bedürfnis haben, noch Du selbst zu sein.
Vielleicht verstehst Du meine Ansichten dann etwas besser.

Wie ich mehrfach gesagt habe: Natürlich ist es das beste, wenn jemand komplett auf alles verzichtet, was dem Kind auch nur ansatzweise schaden könnte - ohne jede Frage!
Aber es ist nicht so einfach, wie es aussieht.

Gruß, harter Kern

Mama&co
Ich finde es schon merkwürdig das sich Leute über gefühe und Behinderng auslassen die slbe keine Behinderten Kinder haben.

Es gib keinen garant für ein gesundes Kind!!!

Es ist richtig, das es unzählige gefährdungen gibt. Es mag die eine wohl auch kritischer einzustufen sein als die andere, aber es ist immer noch Sache der Eltern, dieses für ich zu bewerten.

Hier wird über Konsequenz gesprochen, aber verlangen wir die, nicht immer nur von den anderen??? Es gibt auch für nicht schwangere Risiken, warum sind wir da nicht auch konsequent??? z.b im täglichen leben, wo wir für andere ein Risiko darsellen , oder andere für uns.

Ich wünsche niemand ein behinderte Kind, egal ob jemand ein risiko eingegangen ist oder nicht.

Gruß

Dragon

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Februar 2004 um 21:41
In Antwort auf winter_11875617

Bin selbst schwanger und... *genervt*
hab bis jetzt noch keinen Alkohol getrunken und bin Nichtraucherin und verzichte auf jegliche Medizin , obwohl ich bis jetzt dreimal krank war und gern mal ne Kopfschmerztablette oder sowas genommen hätte. Genauso hätt ich GERN zu Silvester was getrunken und richtig gefeiert. Geht alles nicht! Zwar werd ich viel unterstützt, was schwere Dinge tragen angeht, und ich bin auch sehr stolz auf meinen kleinen Babybauch und freu mich aufs Kleine, aber ich hab bis jetzt noch keine Vorteile in meiner ersten Schwangerschaft. Arbeit/Streß geht genauso weiter, in der U-Bahn wird man genauso gedrängelt und bei den Ärzten werd ich momentan ne Menge Geld los. Noch hab ich keinen Vorteil entdeckt und die Schwangerschaft macht mir so an sich keinen Spaß. Ich freu mich darauf, wenn es vorbei ist und ich endlich das Kind im Arm halte. Aufs Kleine freu ich mich ja unendlich.
Ich finds hier absolut scheiße von einigen (angehenden) Supermuttis, wie sie erwarten, daß eine schwangere Frau gefälligst nur noch für Kleine im Bauch zu leben hat und sich strikt danach zu richten hat. Darf die Frau selbst auch noch Spaß haben? Ich glaub Euch (Supermuttis (in Spe)) kein Stück, daß ihr auf alles, was schlecht ist, verzichtet. Dazu gehört nämlich vieles. Haare nicht färben, Möglichst kein Kaffee, keine Disko(laute Musik), keine Sportarten bei denen man stürzen könnt, keine zu heißen Wannenbäder (gerade das hilft bei mir um in einem Tag ne Grippe loszuwerden, aber ich habs dann halt ne woche rumgeschleppt mit mir).

Gruß gone

Schwangerschaft ist keine Strafe
sorry,aber du tust gerade so als hätte dich
jemand mit deiner Schwangerschaft bestraft.
Du musst dir bewusst werden für was du auf
Alkohol,medikamente usw. verzichtest...
du tust das doch nicht für irgendjemanden,
sondern für das kleine Würmchen das in dir heranwächst.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Februar 2004 um 12:54
In Antwort auf naim_11887828

Schwangerschaft ist keine Strafe
sorry,aber du tust gerade so als hätte dich
jemand mit deiner Schwangerschaft bestraft.
Du musst dir bewusst werden für was du auf
Alkohol,medikamente usw. verzichtest...
du tust das doch nicht für irgendjemanden,
sondern für das kleine Würmchen das in dir heranwächst.

Lies richtig!
Ich hab geschrieben, dass ich mich auf Kleines freue mit meinem Partner. Es geht ÜBERHAUPT nicht um mein Baby im Bauch, sondern ich reg mich über diese SUPERMUTTIS auf, die meinen, einer Schwangeren etwas vorzuschreiben oder es BESSER wissen und klugscheißen! Außerdem bin ich nunmal nicht eine der Schwangeren, die immer glücklich strahlend durch die Welt springt. Gibt's auch!! Oder glaubst Du's nicht??
Ich bin FROH, wenn die Schwangerschaft vorbei ist. Trotzdem fühle ich jeden Tag SEHR gerne, wie sich Kleines bewegt. Aber nach der Schwangerschaft kann ich wieder alles, was ich vorher gern getan habe. Meine Schwangerschaft ist nicht immer schön!! Ich freu mich VIELMEHR auf den Moment, Kleines im Arm zu halten. Dann weiß ich erst, wofür ich DAS auf mich genommen habe!!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. März 2004 um 0:28
In Antwort auf alanis_12681975

Hallo Harter Kern
Ich weiß, dass das HELP-Syndrom nichts mit Rauchen udn Alkohol während der Schwangerschaft zu tun hat.
Und ob sie jetzt schon während der Schwangerschaft Symptome hatte, die nicht erkannt wurden, weiß ich nicht. Denke mal nicht, sonst hätte man was unternommen.
Ich weiß allerdings, dass 2 Std. nach der Geburt das ganze anfing udn sie ziemlich schnell auf die Intensiv gebracht wird.

Was mich an der ganzen Sache stört: sie weiß, dass es eine Risiko-Schwangerschaft ist. Denn es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass das noch mal passiert. Das wurde ihr vorgestern bei der Doppler-Untersuchung auch wieder gesagt.
Und wenn es "nur" 5 Zigaretten wären, würde ich ja nichts sagen.... es sind aber eine ganze Schachtel pro Tag....
Und bei einem Gläschen Wein würde ich auch nichts sagen.... Aber es war 2 x 2 große Gläser 11%igen Wein.... Glühwein, Schokolikör-Punsch (der mir nach einem Glas die Schuhe ausgezogen hätte!!! - habe probiert), Lumumba (mit RUM!!!)....
Das finde ich einfach etwas heftig!!!


Ich war noch nie schwanger, aber ich weiß, dass Wissenschaftler dazu raten während der Schwangerschaft auf Nikotin und Alkohol zu verzichten. Es ist einfach besser fürs Kind.
Es ist ein Wunschkind udn sie hat vorher so einen Tamtam gemacht mit Zykluskalender... Deswegen frage ich mich warum sie so mit der Gesundheit des Ungeborenes schludert.

Ich frage mich ob sie unbewusst doch Angst hat... vor der Geburt, davor, dass es nochmal passieren kann.... mit 2 Kinder.....????


Pluster

Rauchentwöhnung
Hi Pluster,
schön zu hören, dass sich eine Freundin sorgen um Ihre schwangere Freundin macht. Eher selten heutzutage... aber trotzdem; leider konnte ich nicht erkennen, ob Du selbst Raucherin bist.
Hier mein Fall: bin 29, rauche seit ich 13 bin, bin jetzt in der 29.SSW und habe leider noch nicht mit dem Rauchen aufgehört. Es gibt Tage da rauche ich nur 2-3 Zigaretten, gerade am Anfang der Schwangerschaft wars durch die Übelkeit einfach, aber mittlerweile könnte ich schachtelweise wegqualmen!!!
Nun erkläre mir doch einmal, wie man einer Person wie mir, die Deiner Freundin sehr ähnelt, nehme ich an, durch REDEN das Rauchen vermiesen soll????? Auch der eine Beitrag hier als Antwort, mit den Auszügen aus dem net, ist zwar ganz nett, aber leider nur bla-bla von Leuten die keine Ahnung haben, wie es einem bei diesem ganzen Hickhack wirklich geht. Und dazu zähle ich Dich.
Ja, rauchen schadet, ja dem Baby noch mehr als mir und trotzdem rauche ich und habe in den letzen 10 Jahren die ich aufhören WILL niemanden gefunden, der mir wirklich helfen kann.
Nikotinpflaster und Co.: eine weitere Einnahmequelle aus dem Leid der Menschen, wobei es auch hier wieder Abhängigkeitsfälle gibt ?!
Schade schade...
Ich habe auch eine Freundin, die denkt, wenn sie mit mir böse ist und mich zuquatscht, dass sich dann in meinem Bewusstsein etwas ändert und ich mehr dazu neige aufzuhören.
Wer kann denn nun wirklich helfen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. März 2004 um 15:17
In Antwort auf yaffa_11880669

Rauchentwöhnung
Hi Pluster,
schön zu hören, dass sich eine Freundin sorgen um Ihre schwangere Freundin macht. Eher selten heutzutage... aber trotzdem; leider konnte ich nicht erkennen, ob Du selbst Raucherin bist.
Hier mein Fall: bin 29, rauche seit ich 13 bin, bin jetzt in der 29.SSW und habe leider noch nicht mit dem Rauchen aufgehört. Es gibt Tage da rauche ich nur 2-3 Zigaretten, gerade am Anfang der Schwangerschaft wars durch die Übelkeit einfach, aber mittlerweile könnte ich schachtelweise wegqualmen!!!
Nun erkläre mir doch einmal, wie man einer Person wie mir, die Deiner Freundin sehr ähnelt, nehme ich an, durch REDEN das Rauchen vermiesen soll????? Auch der eine Beitrag hier als Antwort, mit den Auszügen aus dem net, ist zwar ganz nett, aber leider nur bla-bla von Leuten die keine Ahnung haben, wie es einem bei diesem ganzen Hickhack wirklich geht. Und dazu zähle ich Dich.
Ja, rauchen schadet, ja dem Baby noch mehr als mir und trotzdem rauche ich und habe in den letzen 10 Jahren die ich aufhören WILL niemanden gefunden, der mir wirklich helfen kann.
Nikotinpflaster und Co.: eine weitere Einnahmequelle aus dem Leid der Menschen, wobei es auch hier wieder Abhängigkeitsfälle gibt ?!
Schade schade...
Ich habe auch eine Freundin, die denkt, wenn sie mit mir böse ist und mich zuquatscht, dass sich dann in meinem Bewusstsein etwas ändert und ich mehr dazu neige aufzuhören.
Wer kann denn nun wirklich helfen?

Was erwartest Du denn -
eine Wunderpille, die Du einwirfst und *plopp* bist Du Nichtraucher?

Kann es sein, dass Du es Dir etwas einfach machst, so a la "ich schaffs sowieso nicht"? Wenn es nicht reicht, Dir das Rauchen durch die Aussicht auf ein eventuell krankes oder behindertes Kind zu vermiesen, dann hilft wahrscheinlich gar nichts mehr.

Warst Du schon mal bei einem Arzt deswegen oder hast Dich gekümmert, ob es in Deiner Nähe eine professionelle Rauchentwöhnung gibt, wo Du in eine Gruppe gehen kannst und Gleichgesinnte um Dich hast?
Oder hast Du Dir mal ein Pflaster rangepappt und nach zwei Stunden festgestellt, dass es doch nix für Dich ist?

Sorry für meinen zynischen Ton, ich kann nicht anders, wenn ich sowas lese...ich wünsch Dir trotzdem ein gesundes Kind.

Isidor

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. September 2004 um 22:17
In Antwort auf winter_11875617

Bin selbst schwanger und... *genervt*
hab bis jetzt noch keinen Alkohol getrunken und bin Nichtraucherin und verzichte auf jegliche Medizin , obwohl ich bis jetzt dreimal krank war und gern mal ne Kopfschmerztablette oder sowas genommen hätte. Genauso hätt ich GERN zu Silvester was getrunken und richtig gefeiert. Geht alles nicht! Zwar werd ich viel unterstützt, was schwere Dinge tragen angeht, und ich bin auch sehr stolz auf meinen kleinen Babybauch und freu mich aufs Kleine, aber ich hab bis jetzt noch keine Vorteile in meiner ersten Schwangerschaft. Arbeit/Streß geht genauso weiter, in der U-Bahn wird man genauso gedrängelt und bei den Ärzten werd ich momentan ne Menge Geld los. Noch hab ich keinen Vorteil entdeckt und die Schwangerschaft macht mir so an sich keinen Spaß. Ich freu mich darauf, wenn es vorbei ist und ich endlich das Kind im Arm halte. Aufs Kleine freu ich mich ja unendlich.
Ich finds hier absolut scheiße von einigen (angehenden) Supermuttis, wie sie erwarten, daß eine schwangere Frau gefälligst nur noch für Kleine im Bauch zu leben hat und sich strikt danach zu richten hat. Darf die Frau selbst auch noch Spaß haben? Ich glaub Euch (Supermuttis (in Spe)) kein Stück, daß ihr auf alles, was schlecht ist, verzichtet. Dazu gehört nämlich vieles. Haare nicht färben, Möglichst kein Kaffee, keine Disko(laute Musik), keine Sportarten bei denen man stürzen könnt, keine zu heißen Wannenbäder (gerade das hilft bei mir um in einem Tag ne Grippe loszuwerden, aber ich habs dann halt ne woche rumgeschleppt mit mir).

Gruß gone

Re bin selbst schwanger und genervt
Vor ein paar Tagen ist in meinem Bekanntenkreis ein Baby mit nur 16 Tagen verstorben.
Sowas kommt dabei raus wenn die Frau "ihren Spass" hat.
Ich rauche und trinke gern. Aber ich hatte in meinen beiden Schwangerschaften die Courage diese Süchte für ein Jahr aufzugeben, fürs Baby.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. September 2004 um 22:28
In Antwort auf yaffa_11880669

Rauchentwöhnung
Hi Pluster,
schön zu hören, dass sich eine Freundin sorgen um Ihre schwangere Freundin macht. Eher selten heutzutage... aber trotzdem; leider konnte ich nicht erkennen, ob Du selbst Raucherin bist.
Hier mein Fall: bin 29, rauche seit ich 13 bin, bin jetzt in der 29.SSW und habe leider noch nicht mit dem Rauchen aufgehört. Es gibt Tage da rauche ich nur 2-3 Zigaretten, gerade am Anfang der Schwangerschaft wars durch die Übelkeit einfach, aber mittlerweile könnte ich schachtelweise wegqualmen!!!
Nun erkläre mir doch einmal, wie man einer Person wie mir, die Deiner Freundin sehr ähnelt, nehme ich an, durch REDEN das Rauchen vermiesen soll????? Auch der eine Beitrag hier als Antwort, mit den Auszügen aus dem net, ist zwar ganz nett, aber leider nur bla-bla von Leuten die keine Ahnung haben, wie es einem bei diesem ganzen Hickhack wirklich geht. Und dazu zähle ich Dich.
Ja, rauchen schadet, ja dem Baby noch mehr als mir und trotzdem rauche ich und habe in den letzen 10 Jahren die ich aufhören WILL niemanden gefunden, der mir wirklich helfen kann.
Nikotinpflaster und Co.: eine weitere Einnahmequelle aus dem Leid der Menschen, wobei es auch hier wieder Abhängigkeitsfälle gibt ?!
Schade schade...
Ich habe auch eine Freundin, die denkt, wenn sie mit mir böse ist und mich zuquatscht, dass sich dann in meinem Bewusstsein etwas ändert und ich mehr dazu neige aufzuhören.
Wer kann denn nun wirklich helfen?

Re rauchentwöhnung
Ich war vor meiner Schwangerschaft echt am sozialen Abstieg. Hab geraucht, gesoffen und...naja.
Als ich in der vierten Woche meine Schwangerschaft bemerkte, hab ich von jetzt auf gleich mit allem aufgehört.
Und weisst Du was mich dazu gebracht hat? Kein Gerede von anderen Leuten, keine Auflistungen von Daten und Statistiken.
Sondern schlicht und einfach MUTTERLIEBE.
Eine Frau die in ihrer Schwangerschaft raucht oder trinkt empfindet nicht das geringste Futzelchen von Mutterliebe.
Ich bin starke Raucherin und Alkoholikerin, aber ich hab mir den Teil des Gehirns noch nicht weggesoffen der mir sagt: "hey, jetzt setz mal ein Jahr aus, ist fürs Baby. Wirst es schon überleben."
Ich rauche auch nicht in der Wohnung, d.h. in der Gegenwart meiner Kinder.
Und wisst Ihr was?: Ich habs überlebt und meine Kinder auch!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. September 2004 um 14:52

Hallo...
... war überrascht zu sehen, dass mein Posting noch so weit oben ist.

Also der kleine Kacker ist jetzt etwas über 3 Monate und gut drauf. War zwar etwas klein und leicht bei der Geburt, aber hat einiges schon aufgeholt.

Im Nachhinein hat sich meine Freundin bei mir entschuldigt, dass sie mir die Arschkarte zu geschoben hat. Sie hatte ein schlechtes Gewissen. Weil sie wusste, dass ich recht hatte mit meiner Meinung, dass sie viel zu viel geraucht hat und "ab und zu" was getrunken hat. Aber in der SS wäre sie zu empfindlich gewesen. Außerdem hatte sich selber in den Ar... beißen können, dass sie nicht aufhören konnte zu rauchen. Sie hat es nicht geschafft, obwohlsie wusste, dass es besser gewesen wäre...



LG
Pluster

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. September 2004 um 16:28
In Antwort auf teagan_12481159

Da findet man ja ziemlich viel drüber!!!!!
Rauchen in der Schwangerschaft: Gefahr für das ungeborene Leben!
Julia sitzt mir gegenüber und zieht genüsslich an ihrer Zigarette. "Der Arzt sagt, ich schade dem Baby, wenn ich plötzlich mit dem Rauchen aufhöre", sagt sie und streichelt ihren vorgewölbten Bauch. "Und die paar Zigaretten am Tag, was sollen die schon schaden?". Sehr viel, wie immer neue Studien beweisen. Denn die These, dass Raucherinnen ihrem Ungeborenen schaden, wenn sie plötzlich das Rauchen einstellen, ist schon lange von der Wissenschaft ins Reich der Legenden verwiesen.
"Jeder Frau ist dringend zu empfehlen, das Rauchen während der Schwangerschaft so früh wie nur möglich einzustellen", rät zum Beispiel die amerikanische Neurowissenschaftlerin Lise Eliot. In ihrem aktuellen Buch "Was geht da drinnen vor?" erklärt sie ausführlich die schädlichen Auswirkungen von Nikotin und Co. auf das ungeborene Baby. Jede Dosis Nikotin führt über eine verringerte Durchblutung der Plazenta zu einer Unterversorgung des Fötus mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Wenn Frauen während der Schwangerschaft rauchen, müssen sie später länger warten, bis ihr Kind "Mama" oder "Papa" ruft. Denn Säuglinge, die vor der Geburt passiv "mitrauchen" mußten, haben häufig Konzentrationsschwächen und Sprachstörungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie am Zentralhospital im schwedischen Skovde, wie die Fachzeitschrift Ärztliche Praxis berichtet. Bei der Erhebung wurden 113 Sechsjährige untersucht, unter ihnen 62 Kinder mit Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und Koordinationsstörungen. Kinder, deren Mütter als Schwangere geraucht hatten, trugen ein doppelt so hohes Risiko für Konzentrationsstörungen. Zwei Drittel des Nachwuchses von Raucherinnen litten an Sprachstörungen, dagegen nur sechzehn Prozent der Kinder von Nichtraucherinnen

Unterentwicklung des Kindes im Mutterleib:

Unbestritten und in zahlreichen Studien nachgewiesen, ist das verminderte Wachstum von Raucherbabys. Sie weisen zudem auch ein geringeres Gewicht auf als Kinder von Nichtraucherinnen im gleichen Schwangerschaftsalter. Als Folge des Nikotins verengen sich die Blutgefäße an der Gebärmutter, wodurch sich die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Ungeborenen verschlechtert. Außerdem wird die Bindungskapazität der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) für Sauerstoff durch das im Rauch enthaltene CO (Kohlenmonoxid) herabgesetzt. Kohlenmonoxid bindet in gleicher Weise an die Erythrozyten und zwar 200-mal leichter als Sauerstoff. Selbst bei niedriger Kohlenmonoxid-Konzentration werden 15 bis 20 Prozent aller roten Blutkörperchen mit Kohlenmonoxid "besetzt" und fallen für ihre eigentliche Aufgabe als Sauerstoffträger aus. Zudem soll durch Nikotin die Wehentätigkeit angeregt werden, wodurch die Frühgeburten-Rate ansteigt.


Schlechtere Gehirnentwicklung:

Eine US-amerikanische Untersuchung stellte einen Zusammenhang zwischen Nikotinkonsum und Intelligenz-Quotienten (IQ) fest. Demzufolge lag der IQ bei Kindern von starken Raucherinnen deutlich niedriger. Eine verzögerte geistige Entwicklung wurde festgestellt. Diese Tendenz zeigte sich ab einem regelmäßigen Konsum von fünf Zigaretten und stieg in Abhängigkeit von der Zahl der gerauchten Zigaretten kontinuierlich an.


Allergien und Asthma:

Durch aktives und passives Rauchen der Mütter erkranken Kinder häufiger an Allergien und Asthma. Eine britische Fallstudie der Universität Nottingham mit 15.000 jungen Probanden kam zu dem Ergebnis, dass solche Kinder ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für eine Asthma-Erkrankung im Jugendalter tragen.


Hyperaktivität:

Forscher der Harvard Medical School in Boston konnten zudem nachweisen, dass der Nachwuchs von Raucherinnen ein dreifach erhöhtes Risiko für Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität aufweist. Betroffen sind etwa fünf Prozent der Schulkinder. Meist sind es Buben, die Schwierigkeiten haben, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, impulsives Verhalten an den Tag legen und nicht still sitzen können. Wie sich in einer australischen Studie mit 5.300 Kindern zeigte, treten auch wesentlich häufiger aggressive Verhaltensformen auf.


Erhöhtes Risiko für "Plötzlichen Kindstod":

Die Häufigkeit des "Plötzlichen Kindstods" (sudden infant death syndrom= SIDS) nimmt deutlich zu: Laut einer im "British Medical Journal" (Juli 1996) veröffentlichten Studie steigt die SIDS-Wahrscheinlichkeit bei bis zu neun Zigaretten täglich um das Fünffache an. Raucht die Mutter mehr als ein Päckchen pro Tag, ist das Risiko laut Bericht um das Achtfache erhöht. Das SIDS-Risiko wird mit 1,5 - 2 Fällen auf 1.000 Lebendgeburten angegeben. Das Häufigkeitsmaximum liegt im zweiten bis vierten Lebensmonat.


Erhöhtes Lymphom- und Leukämierisiko:

US-Forscher konnten Krebs erregende Substanzen des Tabakrauchs auch im Blut von Ungeborenen nachweisen. Diese Schadstoffe können demzufolge den Mutterkuchen, der ansonsten eine Barriere-Funktion zum Schutz des Kindes erfüllt, ungehindert passieren. Derart könnte der Grundstein für spätere Leukämie- oder andere Krebserkrankungen im Kindesalter gelegt werden. Das betrifft auch Kinder von passiv rauchenden Frauen.


Ab wie vielen Zigaretten kommt es zu einer Schädigung des Kindes?

Konsequenzen für das Ungeborene wurden bereits ab einem regelmäßigen Konsum von sieben Zigaretten/Tag beobachtet. Eine starke Reduzierung der Zigarettenmenge ist daher - zumindest während Schwangerschaft und Stillzeit - unbedingt anzuraten. Am besten für Mutter und Kind wäre jedoch ein vollständiger Verzicht. Dies betrifft natürlich auch den Partner, weil Passivrauchen dem Ungeborenen ebenso schadet.

In jeder Phase der Schwangerschaft ist es sehr wichtig für das werdende Kind, dass Schwangere ihren Alkoholkonsum stark reduzieren, noch besser gar keinen Alkohol zu trinken. Die größten Fehlbildungen entstehen allerdings in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten, da diese die entscheidenden Entwicklungsphasen des Embryos sind. Aber auch in den restlichen Monaten können Fehlbildungen durch Alkoholkonsum hervorgerufen werden.

Wie viel Alkohol ist zuviel?

Grob gesagt, jeder Tropfen Alkohol ist zuviel! Es ist unklar, ab welcher Menge Alkohol der Fötus geschädigt werden kann. Entscheidend ist nicht die Menge, die täglich getrunken wird, bzw. starkes Trinken zu einem besonderen Anlass, sondern auch die individuell unterschiedliche Toleranz des Alkohols bei Mutter und Kind. Schäden treten am häufigsten bei Kindern auf, deren Mütter während der Schwangerschaft stark getrunken haben. Aber auch bei geringen Mengen sind Schäden nicht auszuschließen. Am besten ist es, während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Alkohol zu verzichten
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist eine der Hauptursachen für Fehlbildungen von Kindern.

Bei der schwersten Form der Schädigung, welche erstmals 1968 von dem französischen Kinderarzt Paul Lemoine beschrieben wurde, handelt es sich um das Fetale Alkohol-Syndrom (FAS oder auch Alkohol-Embryopathie). Das FAS ist eine unterschiedlich ausgeprägte Kombination aus diversen Fehlbildungen und Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern alkoholkranker Mütter. Die Häufigkeit des Auftretens in den westlichen Industrienationen wird mit bis zu drei von 1.000 Neugeborenen angegeben.

Kinder mit dem Fetalen Alkohol-Effekt (FES) wurden während der Schwangerschaft Alkoholeinflüssen ausgesetzt, zeigen aber nicht alle Symptome des FAS. Sie tragen jedoch sehr wohl Konsequenzen des mütterlichen Alkoholkonsums - beispielsweise in Form von Lernstörungen, Beeinträchtigungen der Sprachentwicklung etc. Die Zahl der vom Fetalen Alkohol-Effekt betroffenen Kinder wird im Vergleich zum FAS mehr als doppelt so hoch eingeschätzt (bis zu 10 von 1.000 Neugeborenen). Alkoholkranke Mütter geben nur sehr ungern Auskunft über ihre Sucht, weshalb man in diesen Fällen auf Schätzungen angewiesen ist.

Das sind mal ein paar Auszüge aus dem Netz bezüglich Rauchen und Alkohol in der SS. Ist natürlich eine persönliche Sache, ob man damit aufhört oder nicht. Aber ich denke, es ist das Beste und das Sicherste fürs Baby.

Es gibt...
...auch Ausnahmen.

Ich habe bei meiner ersten Tochter (heute 13 Jahre) fast 2 Schachteln am Tag geraucht. Ich habe damit erst im 4.Monat aufgehört, weil ich da erst erfahren habe, dass ich schwanger bin. Ich bin ganz bestimmt nicht stolz drauf.

Gott sei Dank geht es ihr heute super. Sie geht in einer Hochbegabtenklasse und hat keinerlei Störungen in ihrem Sozial- oder Sprachverhalten.

LG Dotterrose

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2004 um 19:37
In Antwort auf winter_11875617

Bin selbst schwanger und... *genervt*
hab bis jetzt noch keinen Alkohol getrunken und bin Nichtraucherin und verzichte auf jegliche Medizin , obwohl ich bis jetzt dreimal krank war und gern mal ne Kopfschmerztablette oder sowas genommen hätte. Genauso hätt ich GERN zu Silvester was getrunken und richtig gefeiert. Geht alles nicht! Zwar werd ich viel unterstützt, was schwere Dinge tragen angeht, und ich bin auch sehr stolz auf meinen kleinen Babybauch und freu mich aufs Kleine, aber ich hab bis jetzt noch keine Vorteile in meiner ersten Schwangerschaft. Arbeit/Streß geht genauso weiter, in der U-Bahn wird man genauso gedrängelt und bei den Ärzten werd ich momentan ne Menge Geld los. Noch hab ich keinen Vorteil entdeckt und die Schwangerschaft macht mir so an sich keinen Spaß. Ich freu mich darauf, wenn es vorbei ist und ich endlich das Kind im Arm halte. Aufs Kleine freu ich mich ja unendlich.
Ich finds hier absolut scheiße von einigen (angehenden) Supermuttis, wie sie erwarten, daß eine schwangere Frau gefälligst nur noch für Kleine im Bauch zu leben hat und sich strikt danach zu richten hat. Darf die Frau selbst auch noch Spaß haben? Ich glaub Euch (Supermuttis (in Spe)) kein Stück, daß ihr auf alles, was schlecht ist, verzichtet. Dazu gehört nämlich vieles. Haare nicht färben, Möglichst kein Kaffee, keine Disko(laute Musik), keine Sportarten bei denen man stürzen könnt, keine zu heißen Wannenbäder (gerade das hilft bei mir um in einem Tag ne Grippe loszuwerden, aber ich habs dann halt ne woche rumgeschleppt mit mir).

Gruß gone

Welche Vorteile ???
Hallo Gone,

ich habe schmulzend deinen Beitrag gelesen. Welche Vorteile hattest du dir denn von einer Schwangerschaft erhofft?

Ich stimme den anderen zu, denn in diesen 9 Monaten, die ja endlich sind, kann man auf manches (Disko, rauchen, trinken) verzichten, es tut dem kleinen einfach nur gut.
Ich denke, später würde man sich ganz schöne Vorwürfe machen, wenn das Kind geschädigt auf die Welt käme, nur weil Mutti mal ihren Spaß hatte und nicht mal drauf verzichten konnte.

So, das musste ich mal loswerden
Gruß
Riesenschnuffel mit Krümelchen inside

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. September 2004 um 11:38
In Antwort auf winter_11875617

Bin selbst schwanger und... *genervt*
hab bis jetzt noch keinen Alkohol getrunken und bin Nichtraucherin und verzichte auf jegliche Medizin , obwohl ich bis jetzt dreimal krank war und gern mal ne Kopfschmerztablette oder sowas genommen hätte. Genauso hätt ich GERN zu Silvester was getrunken und richtig gefeiert. Geht alles nicht! Zwar werd ich viel unterstützt, was schwere Dinge tragen angeht, und ich bin auch sehr stolz auf meinen kleinen Babybauch und freu mich aufs Kleine, aber ich hab bis jetzt noch keine Vorteile in meiner ersten Schwangerschaft. Arbeit/Streß geht genauso weiter, in der U-Bahn wird man genauso gedrängelt und bei den Ärzten werd ich momentan ne Menge Geld los. Noch hab ich keinen Vorteil entdeckt und die Schwangerschaft macht mir so an sich keinen Spaß. Ich freu mich darauf, wenn es vorbei ist und ich endlich das Kind im Arm halte. Aufs Kleine freu ich mich ja unendlich.
Ich finds hier absolut scheiße von einigen (angehenden) Supermuttis, wie sie erwarten, daß eine schwangere Frau gefälligst nur noch für Kleine im Bauch zu leben hat und sich strikt danach zu richten hat. Darf die Frau selbst auch noch Spaß haben? Ich glaub Euch (Supermuttis (in Spe)) kein Stück, daß ihr auf alles, was schlecht ist, verzichtet. Dazu gehört nämlich vieles. Haare nicht färben, Möglichst kein Kaffee, keine Disko(laute Musik), keine Sportarten bei denen man stürzen könnt, keine zu heißen Wannenbäder (gerade das hilft bei mir um in einem Tag ne Grippe loszuwerden, aber ich habs dann halt ne woche rumgeschleppt mit mir).

Gruß gone

Nicht zu stringent!
Ich verstehe dich nicht. Wenn man alle Bücher befolgt, hat man wirklich in der Schwangerschaft nix mehr vom Leben. Aber: du bist nicht krank, sondern kerngesund!
O.k. keine Zigaretten, keinen Alkohol.
Alles andere erlaube ich mir, weil's mir gut tut: Fisch, Mett, Muscheln,Kaffee (wie's mir gut tut), Bäder, Sauna, Kneipe (ich halte mich von Rauchern ausreichend fern), gehe auch mal in die Disko, Sport ist für mich super, danach fühle ich mich frisch und bin nicht mehr so müde. Also - was ist das Problem? Besser eine gutgelaunte Mutti, als mit mieser Laune den Tag durchstehen, habe ich mir gesagt. Denn Adrenalin und so kriegt das Würmchen doch auch ab! Warum bist du so streng mit dir? Warum gehst du nicht in die Wanne? In erster Linie musst du gucken, dass du dich pudelwohl fühlst und nicht zu hart mit dir ins Gericht gehen. Wenn du nicht auf alles verzichten willst(Alkohol und Kippen ist ja schon ein grosser Verzicht), dann tu es nicht!
Ich habe kein Problem damit!
Viel Glück und noch viel Spass
Tanzen macht mir übrigens auch viel Spass!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Oktober 2006 um 22:08

Ich bin geschockt!
Hallo!
Ich bin 20 Jahre alt und gerade in der 39. Schwangerschaftswoche. Ich habe vor der Schwangerschaft mit viel Genuss geraucht, richtig leidenschaftlich. Ich bin auch gerne in die Disko gegangen und habe dann Alkohol getrunken, mal weniger aber meistens etwas mehr. Das ist ja auch nichts unnormales in meinem Alter und zu einem Studentenleben gehört das Feiern einfach dazu.
In der achten SSW habe ich dann erfahren, dass ich schwanger bin. Ich hatte natürlich schon vorher den Verdacht, aber habe den Gedanken verdrängt und weitergeraucht und auch getrunken. Bis zu dem Tag, als ich erfuhr, dass ich schwanger bin.
NATÜRLICH habe ich dann sofort mit dem Rauchen aufgehört und hatte dabei auch keine Probleme. Ich kann auch nicht verstehen, wie man die haben kann. Ich weiß doch, dass ich dem Leben in mir damit schaden könnte, also kann ich nicht verstehen, wenn es einer Frau schwer fällt, mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist (für mich) purer Egoimus. Ich bin ehrlich gerade total überrascht darüber, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Schwangerschaft auch Verzicht bedeutet. Man ist ja nicht krank, nur schwanger! Rauchen macht aber krank und eine Schwangerschaft ist ein Ausnahmezustand, der dem Körper viel abverlangt (jedenfalls meinem).
Darum finde ich es umso trauriger, dass es selbst unter Schwangeren soviel Unverständnis für Mütter gibt, die es erträglich finden für zehn Monate auf Zigaretten, Disko und Alkohol zu verzichten. Dieses Unverständnis resultiert offenbar auch aus falschen "sogenannten" Kenntnissen. Weder mein Frauenarzt noch meine Hebamme haben mir davon abgeraten, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Im Gegenteil. Auch meine Hebamme hat sich gefragt, woher eigentlich das Gerücht kommt, dass man nicht apruppt mit dem Rauchen aufhören darf. Ich bin der Meinung, das kommt von der Bequemlichkeit vieler Frauen, die vor sich selbst eine Rechtfertigung brauchen, um nicht mit dem Rauchen aufhören zu müssen. Hätte ich mir eine Zigarette während der Schwangerschaft angezündet, hätte ich mich (ehrlich gesagt) vor mir selbst geschämt.
Wenn man schon als Super- oder Übermutter gilt, nur weil man diese grundlegendsten Dinge beachtet, dann frage ich mich was man machen muss, um eine schlechte Mutter zu sein.
Auch ich freue mich jetzt, am Ende meiner Schwangerschaft, darauf, endlich mit dem Stillen anfangen zu können um nach dem Stillen endlich wieder alleine von meinem Körper leben zu müssen.
Doch ich muss sagen, dass ich mit diesem endlichen Verzicht glücklicher bin, als mit einer Zigarette am Tag. Man darf auch nicht vergessen: Das Rauchen in der Schwangerschaft kann für das Baby auch Spätfolgen haben, die man eben nicht sofort erkennen kann.
Letztlich kann man sich das ganze Thema schön reden wie man möchte, aber wir reden hier nur von Genussmitteln, nicht von lebensnotwendigen Nährstoffen. Das Rauchen ist ein Laster, und manche tun so, als ob das Leben davon abhinge, rauchen zu können. Das halte ich für übertrieben...
Allerdings hängt ein Leben davon ab, wie eine Mutter sich in der Schwangerschaft verhält. Da sollte man alles tun um mögliche Risiken bei seinem Kind auszuschließen. Ich finde, das ist eigentlich selbstverständlich und überhaupt nicht diskussionswürdig.

Liebe Grüße
Rini

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram