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Schwanger. Wie hat euer Arbeitgeber reagiert?

24. November 2017 um 17:49 Letzte Antwort: 26. November 2017 um 11:19

Hallo werdende Mamis 

vorab: ich bin schwanger in der 5. Woche und freue mich wahnsinnig darüber! Ein absolutes Wunschkind. Mit viel Glück hat es unerwarteterweise im ersten Übungszyklus direkt geklappt. 

Doch in all der Freude beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich daran denke, dass ich es auf der Arbeit erzählen muss...

Ich bin Medizinische Fachangestellte und muss auch Laborarbeiten durchführen. Wie Blutabnahmen, Injektionen, Infusionen, Stuhl- und Urinkontrollen ect. Das heißt ich sollte es recht zügig meinen Chefs mitteilen, um den Mutterschutz zu bekommen der mir zusteht.

Nun ist es aber so, dass wir ohnehin schon zu wenig Leute haben in der Praxis und ich super liebe Kolleginnen habe, die nach langer Suche im Januar diesen Jahres dann mich zur Entlastung gefunden haben. Und jetzt wo wir eingespielt sind und es gut läuft, muss wieder alles Organisatorische umgeworfen werden. 

Wie habt ihr die Botschaft übermittelt und wie haben Chef und Kollegen reagiert? 

Mein Gewissen frisst mich auf 

Danke für eure Zeit und Antworten. 
Liebe Grüße von Stephie 

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24. November 2017 um 20:22
In Antwort auf stephie120885

Hallo werdende Mamis 

vorab: ich bin schwanger in der 5. Woche und freue mich wahnsinnig darüber! Ein absolutes Wunschkind. Mit viel Glück hat es unerwarteterweise im ersten Übungszyklus direkt geklappt. 

Doch in all der Freude beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich daran denke, dass ich es auf der Arbeit erzählen muss...

Ich bin Medizinische Fachangestellte und muss auch Laborarbeiten durchführen. Wie Blutabnahmen, Injektionen, Infusionen, Stuhl- und Urinkontrollen ect. Das heißt ich sollte es recht zügig meinen Chefs mitteilen, um den Mutterschutz zu bekommen der mir zusteht.

Nun ist es aber so, dass wir ohnehin schon zu wenig Leute haben in der Praxis und ich super liebe Kolleginnen habe, die nach langer Suche im Januar diesen Jahres dann mich zur Entlastung gefunden haben. Und jetzt wo wir eingespielt sind und es gut läuft, muss wieder alles Organisatorische umgeworfen werden. 

Wie habt ihr die Botschaft übermittelt und wie haben Chef und Kollegen reagiert? 

Mein Gewissen frisst mich auf 

Danke für eure Zeit und Antworten. 
Liebe Grüße von Stephie 

Hallo, 

mir geht es ähnlich. Ich habe gestern positiv getestet. Ich müsste heute bei SSW 5+0 sein. Ich hatte im Frühjahr 2015 eine Fehlgeburt in SSW 11. 

Nun ist es aber so, dass ich eine neue Stelle habe und in einer Grundschule arbeite. Bei uns ist letzte Woche noch Scharlach im Umlauf gewesen. Nun habe ich natürlich Bedenken. Meine Stelle wird erst im Februar nochmals verlängert...Nun weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Einer Kollegin habe ich mich heute anvertraut und werde Montag zur Schulleitung gehen. Meinem Chef traue ich mir allerdings noch nichts zu sagen. Erstens, weil ich ja noch nicht lange dort arbeite und zweitens, weil ich es so früh nicht wieder erzählen wollte...aus Angst es könnte wieder schief gehen.

Wir haben seit der Fehlgeburt nicht wieder verhütet und ich wurde nicht schwanger. Jetzt, wo ich behaupten kann meinen Traumjob gefunden zu haben, hat es plötzlich doch noch geklappt. Mein Chef wird alles andere als begeistert sein. 

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24. November 2017 um 22:02

Mein Chef hat aich sehr gefreut und mir fiel Glück gewünscht. Er hat mir aber auch mitgeteilt, dass er meine Stelle leider nicht einfach so ein Jahr oder länger frei halten kann, aber auch da haben wir eine gute Lösung gefunden.

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26. November 2017 um 11:19

Ich habe meinen Chef um ein persönliches Gespräch gebeten, zu dem Zeitpunkt war ich in der 13. SSW. Eine halbe Stunde vor dem Termin habe ich meinen Teamleiter dazugeladen, der wusste natürlich direkt was los ist. Das Gespräch war sehr angenehm, beide haben mir gratuliert und sich gefreut, ebenso der Rest vom Team. Nach über acht Jahren Betriebszugehörigkeit und super Arbeitsklima hatte ich aber auch nichts anderes erwartet, zumal es auch absehbar war.

Letztendlich ist eine Schwangerschaft immer irgendwo blöd für AG und die Kollegen, weil vorhandene Arbeit anders verteilt oder Ersatz gesucht werden muss. Deswegen würde ich allerdings weder einen vorhandenen Kinderwunsch verschieben noch ein schlechtes Gewissen haben. Letztendlich ist es nämlich egal, ob man nach einem oder zehn Jahren ausfällt.

Gearbeitet habe ich bis kurz vor Mutterschutz, Baby hatte es leider etwas eilig.

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