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Schwanger von einem Narzissten - was soll ich tun?

13. April um 18:00 Letzte Antwort: 17. April um 14:34

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

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14. April um 0:03

Wenn du dir ein Kind wünscht behalte es, was kann es dafür wie alles gelaufen ist.

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14. April um 8:54

Ich hatte wo mal gelesen dass Narzissmus auch genetische Ursachen hat. D.h du nimmst aber mit dem Kind auch in Kauf selber einen Narissten großzuziehen.

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14. April um 13:35
In Antwort auf yucca_palme

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

Hey !

also genetisch ist Narzissmus sicherlich nicht! Dass liegt an der Erziehung. Sei froh, dass er keinen Kontakt will. Ich denke Du bist in einem Alter, in dem Du es sicherlich schaffst ein Kind großzuziehen. Behalte es! Die Unterhaltsangelegenheit für Dich und für das Kind, kannst Du in Ruhe beim Anwalt abgeben. Wird es nicht rechtzeitig geklärt, stellst Du beim Jugendamt einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss. Dann erhältst Du Unterhalt vom Jugendamt und das Jugendamt holt sich das Geld vom Kindsvater.  Ob es wirklich Narzissmus ist, dass kann nur ein Psychologe sagen. Vielleicht, hat er auch einfach eine andere kennengelernt und es war die einfachste Art für ihn sich zu trennen. Lass Dich davon nicht runterkriegen! Du bist genauso wie Du bist toll ! Hilfe für Dich und das Baby kannst Du an verschiedenen Stellen erhalten( Behörden und ehrenamtliche Hilfsdienste). 

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14. April um 14:21
In Antwort auf yucca_palme

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

Ich würde das Baby behalten. 

Jedoch musst du es realistisch sehen und dich damit abfinden , dass dein Kind keinen Vater haben wird, auch finanziell wird er dich nicht unterstützen.

Ich würde wenn möglich den Kontakt zum Vater abbrechen und auch nicht als Vater eintragen lassen wenn das geht. 

Wenn das kein Problem für dich ist, das war ja auch abzusehen irgendwie, dann geh doch deinen Weg. 

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14. April um 15:01
In Antwort auf yucca_palme

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leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

Du willst grundsätzlich Kinder, also denke ich nicht, dass du die Schwangerschaft abbrechen solltest. Das würde dir wohl das Herz brechen.

Ich denke aber, dass du ihm deine Schwangerschaft hättest besser verheimlichen sollen. Dass du dich und das Kind schützen musst, war dir ja schon damals bewusst. 

Es wäre meines Erachtens besser gewesen, dich einfach von ihm zu trennen und den Kontakt abzubrechen und dann bei der Geburt anzugeben "Vater unbekannt". 

So bekommst du zwar keinen Unterhalt von ihm, aber dein Kind und du haben Ruhe vor ihm. So hat er halt jetzt trotzdem Rechte als Vater, die du ihm nur sehr schwer verweigern kannst, wenn er sie denn geltend machen möchte.

Du hast den Vorteil, dass er selbst vorschlägt, von allen Verpflichtungen entbunden werden zu wollen. Ich kann dir nur raten, das anzunehmen. Besser, als er macht dir und dem Kind dann die Hölle heiß. Alleinerziehend bist du so oder so.

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14. April um 17:19
In Antwort auf yucca_palme

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

 
Erst tut mir sehr leid, dass du so was erleben musst. Ich kann deine Enttäuschung nachvollziehen. Ich war auch tausendmal in meinem Leben enttäuscht.
Dabei hatte alles so gut angefangen... Er war so süß... Schade nur, dass wie, Frauen, keine Superkraft besitzen, manche Männer begreifen zu können.
Vom Anfang an ist es wirklich schwer, eine Persönlichkeit zu identifizieren. Jeder hat eine Maske an, die er schon spät abnimmt.. Alles ist pink am Anfang...So ist das Problem. Und bist nicht schuldig dran...
Mit Narzissmus  ist es immer schwer...
Zu deiner Frage: du musst das Baby behalten. Kostete was es wollle. Aber ja, du bist schon im Alter, wenn man über Kids denken soll. Biologische Uhr tickt, du weißt ja selber.
Abtreibung ist Tabu! Machst du eine Abtreibung, dann kannst du ja später Probleme mit Kinderplanung haben. Später wirst du bedauern.
​Wollte er kein Kondom benutzen? Na, herzliche Glückwunsche Papa. Zukünftig denkt er tausendmal bevor er mit anderer schlafen wird.
Dieses Baby ist deine Chance, eine glückliche Mama zu sein. Und ich bin sicher, so wird es auf jeden Fall sein.
Droht er dir mit einem Anwalt? Scheiß drauf!! Finde besseren!
Also mach dir keinen Kopf!
Sei einfach froh, dass du bald ein Baby bekommst.
Ich bin sicher, du findest noch einen tollen man, der dich und dein Kind immer unterstützen wird!


 

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14. April um 18:06
In Antwort auf rocha

 
Erst tut mir sehr leid, dass du so was erleben musst. Ich kann deine Enttäuschung nachvollziehen. Ich war auch tausendmal in meinem Leben enttäuscht.
Dabei hatte alles so gut angefangen... Er war so süß... Schade nur, dass wie, Frauen, keine Superkraft besitzen, manche Männer begreifen zu können.
Vom Anfang an ist es wirklich schwer, eine Persönlichkeit zu identifizieren. Jeder hat eine Maske an, die er schon spät abnimmt.. Alles ist pink am Anfang...So ist das Problem. Und bist nicht schuldig dran...
Mit Narzissmus  ist es immer schwer...
Zu deiner Frage: du musst das Baby behalten. Kostete was es wollle. Aber ja, du bist schon im Alter, wenn man über Kids denken soll. Biologische Uhr tickt, du weißt ja selber.
Abtreibung ist Tabu! Machst du eine Abtreibung, dann kannst du ja später Probleme mit Kinderplanung haben. Später wirst du bedauern.
​Wollte er kein Kondom benutzen? Na, herzliche Glückwunsche Papa. Zukünftig denkt er tausendmal bevor er mit anderer schlafen wird.
Dieses Baby ist deine Chance, eine glückliche Mama zu sein. Und ich bin sicher, so wird es auf jeden Fall sein.
Droht er dir mit einem Anwalt? Scheiß drauf!! Finde besseren!
Also mach dir keinen Kopf!
Sei einfach froh, dass du bald ein Baby bekommst.
Ich bin sicher, du findest noch einen tollen man, der dich und dein Kind immer unterstützen wird!


 

Was redest du? Abtreibung ist Tabu? Man bekommt davon Probleme, wenn man später Kinder will?

Kannst du bitte aufhören, der TE so einen Unsinn einzureden? 

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15. April um 7:37
In Antwort auf yucca_palme

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

Alles in allem ungünstig gelaufen. Nun muss er eine Lösung her.
Ich kann dir sagen, wie es bei meine besten Freundin gelaufen ist. Narzistischer Vater, ruhige Mutti. Das ding geht voll vor den Baum. Der Vater hat keinerlei Vorstellung von Bedürfnissen, die ein Baby hat. Der kleine ist mehr verwirrt als stabil und kommt unter Leuten kaum zurecht. Bei naruosmus gibt's ja nze eine Lösung. Run run run.
Und das hat sich bei euch ja ergeben. Ein Vaterschaftstest kann eingeklsgt werden nach der Geburt und er muss bezahlen. Aus die Maus. Ob er das will oder einen Anwalt hat ist schnuppe.
Ja, das Kind wächst ohne leiblichen Vater auf. Das heißt aber nicht, dass es keinen Papa mal haben wird. Vielleicht ein ziehpapa, der es ernst meint.
Abtreibung müsstest du wirklich wollen und würde im Moment einiges anders machen. Was es aber mit dir macht, weiß kein Mensch. 

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15. April um 9:26
In Antwort auf elise_18724877

Ich würde das Baby behalten. 

Jedoch musst du es realistisch sehen und dich damit abfinden , dass dein Kind keinen Vater haben wird, auch finanziell wird er dich nicht unterstützen.

Ich würde wenn möglich den Kontakt zum Vater abbrechen und auch nicht als Vater eintragen lassen wenn das geht. 

Wenn das kein Problem für dich ist, das war ja auch abzusehen irgendwie, dann geh doch deinen Weg. 

Nein, Smitee, das geht nicht so einfach und das ist auch richtig so. Denn wenn sie ihn nicht einträgt und somit Lügen erfindet bzgl des Kindsvaters, muss der Steuerzahler den Unterhaltsvorschuss zahlen, der dazu bei weitem nicht so hoch ist, wie die Summe, die er zu zahlen hat.
Nö, er soll schon zahlen, warum sollen wir Steuerzahler ihm diese Last annehmen?!

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15. April um 10:50
Beste Antwort
In Antwort auf yucca_palme

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

Hallo und wie geht es dir heute wohl? Es tut mir sehr leid, dass er dir so zusetzt! Und dass er dich so enttäuscht hat. Es tut dir natürlich weh und ich schicke dir eine liebe Umarmung....
Aber er wird lernen müssen, zu respektieren, dass du das Kind behalten willst. Du empfindest als Mutter - es geht dir um das Wohlbefinden deines Kindes.... Das kann er schwer nachvollziehen. Ihm ist als Mann das Kind innerlich sehr viel ferner und wenn er dazu noch diese narzisstische Störung hat, nochmal viel mehr. Drohen darf er dir gar nicht. Und die Frage nach dem Umgangsrecht später einmal wirst du denke ich gut klären können. Wenn du dich da jetzt schon mal genauer erkundigen möchtest, kann ich dir die Beratung für Schwangere Profemina sehr empfehlen. Die Beraterinnen sind sehr kompetent und freundlich. Vielleicht wäre so ein unkomplizierter Kontakt zu Coronazeiten eine schöne Möglichkeite für dich, Antworten auf deine Fragen und Bedenken zu bekommen. Du kannst die Beratung per Mail oder telefonisch über die Homepage erreichen. 
Sei ermutigt - du kannst es mit deinem Kind schaffen! Schreibe wieder, ja?! Alles Liebe dir und einen guten Tag heute!
Cristina

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15. April um 12:11
In Antwort auf skadirux

Nein, Smitee, das geht nicht so einfach und das ist auch richtig so. Denn wenn sie ihn nicht einträgt und somit Lügen erfindet bzgl des Kindsvaters, muss der Steuerzahler den Unterhaltsvorschuss zahlen, der dazu bei weitem nicht so hoch ist, wie die Summe, die er zu zahlen hat.
Nö, er soll schon zahlen, warum sollen wir Steuerzahler ihm diese Last annehmen?!

Ich meinte es eher in die Richtung von, Vater nicht eintragen lassen und dafür fürs Kind zu 100% selbst aufkommen, auf den Unterhalt verzichten (natürlich auch vom Staat), so hat es meine Schwester auch gemacht.

Ich würde es auch so machen. 

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15. April um 12:30

Ich sehe es wie Smitee.

Trage ihn nicht als Vater ein und verzichte auf den Unterhalt. Aus dem einfachen Grund: Wenn du deine Rechte einforderst, kann er dies auch tun. Als eingetragener Vater hat er ein anteiliges Sorgerecht. D.h. er darf das Kind sehen, wenn er möchte. Und in deinem Todesfall könnte das Kind durchaus dann zu ihm kommen.

Meine Cousine war auch mit einem Narzissten zusammen. Sie dachte damals, sie findet keinen anderen Mann (völliger Blödsinn) und wurde auch ungeplant schwanger. Sie hat ihn dann geheiratet weil sie etwas altmodisch ist. Diese Hochzeit war der größte Fehler ihres Lebens, denn damit hat sie ihrem Exmann sämtliche Rechte für das Kind gegeben. Inzwischen sind sie wieder geschieden. Er darf die Kleine alle 2 Wochen sehen und drückt sich trotzdem grandios vorm Unterhalt. Das zieht sich alles nun schon seit Monaten. Aber worauf er nicht verzichtet ist die ständige Stalkerei. Er ruft z. B. den Kinderarzt an um sich nach der Gesundheit des Kindes zu erkundigen, sagt Arzttermine ab weil er einen besseren Arzt haben möchte, diskutiert mit ihr über den geeigneten Kita Platz usw. Er hat ja Mitspracherecht. Und das nur wegen der Hochzeit.....deswegen schau zu, dass er nicht als Vater anerkannt wird, in dem du ihn eintragen lässt!

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15. April um 13:53
In Antwort auf maite_18422897

Ich sehe es wie Smitee.

Trage ihn nicht als Vater ein und verzichte auf den Unterhalt. Aus dem einfachen Grund: Wenn du deine Rechte einforderst, kann er dies auch tun. Als eingetragener Vater hat er ein anteiliges Sorgerecht. D.h. er darf das Kind sehen, wenn er möchte. Und in deinem Todesfall könnte das Kind durchaus dann zu ihm kommen.

Meine Cousine war auch mit einem Narzissten zusammen. Sie dachte damals, sie findet keinen anderen Mann (völliger Blödsinn) und wurde auch ungeplant schwanger. Sie hat ihn dann geheiratet weil sie etwas altmodisch ist. Diese Hochzeit war der größte Fehler ihres Lebens, denn damit hat sie ihrem Exmann sämtliche Rechte für das Kind gegeben. Inzwischen sind sie wieder geschieden. Er darf die Kleine alle 2 Wochen sehen und drückt sich trotzdem grandios vorm Unterhalt. Das zieht sich alles nun schon seit Monaten. Aber worauf er nicht verzichtet ist die ständige Stalkerei. Er ruft z. B. den Kinderarzt an um sich nach der Gesundheit des Kindes zu erkundigen, sagt Arzttermine ab weil er einen besseren Arzt haben möchte, diskutiert mit ihr über den geeigneten Kita Platz usw. Er hat ja Mitspracherecht. Und das nur wegen der Hochzeit.....deswegen schau zu, dass er nicht als Vater anerkannt wird, in dem du ihn eintragen lässt!

Ich finde auch, dass es der Unterhalt einfach nicht wert ist. Der Typ wird wahrscheinlich in Zukunft nur Ärger machen falls er als Vater eingetragen ist, das bedeutet großen Stress, Amtsgänge, wahrscheinlich Anwalt und Gericht. 

Ich würde mir das niemals antun, einfach alles selbst finanzieren und fertig, da bleib ich lieber unabhängig mit etwas weniger Geld. 

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15. April um 18:06
In Antwort auf elise_18724877

Ich meinte es eher in die Richtung von, Vater nicht eintragen lassen und dafür fürs Kind zu 100% selbst aufkommen, auf den Unterhalt verzichten (natürlich auch vom Staat), so hat es meine Schwester auch gemacht.

Ich würde es auch so machen. 

Ach so, dann ok 
Allerdings wäre das GGeld ja fürs Kind, das nichts für seine Entstehung kann und hier und da kostet es halt auch was... lg

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15. April um 18:15
In Antwort auf skadirux

Ach so, dann ok 
Allerdings wäre das GGeld ja fürs Kind, das nichts für seine Entstehung kann und hier und da kostet es halt auch was... lg

Ja klar, da muss man halt abwiegen wie wichtig das einem ist, ich hätte lieber meine Ruhe als Geld. Kommt ja auch irgendwo derm Kind zugute, wenn es in einem entspannten Umfeld aufwachsen kann, ohne dass sich Mama dann permanent mit dem Erzeuger rumschlagen muss. 

Ich habe lieber gar keinen Vater fürs Kind als einen beschissenen. 

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15. April um 19:42

Ihr lieben Menschen,

ich danke euch! So viele hilfreiche Antworten und Meinungen und dabei keine einzige Verurteilung. Ich bin ganz ehrlich, damit hätte ich nicht gerechnet.

Ich habe ein paar Tage gebraucht um den Schock zu verdauen und habe mich jetzt aus vollster Überzeugung FÜR das Kind entschieden. Ich bin nicht in der Lage, einem unschuldigen Wesen das Leben zu verweigern "nur" weil ich mich auf den falschen Mann eingelassen habe.

Es mag sein, dass ich einen Fehler gemacht habe, indem ich ihm direkt von der Schwangerschaft erzählt habe aber alles andere hätte sich falsch angefühlt - egal was für ein Mensch er ist. Es wäre eine Lebenslüge gewesen und damit kann ich nicht leben.

Ich weiß noch nicht wie sich alles entwickeln wird. Seine "Drohung", einen Anwalt einzuschalten hat er wieder zurückgezogen. Aktuell sagt er, dass er Zeit braucht um alles zu verdauen und sich dann wieder melden wird. Was dann passiert? Ich habe keine Ahnung. Er hat ja schon zwei Kinder, die er alle zwei Wochen sieht und scheint durchaus in der Lage zu sein, finanziell für sie aufzukommen.

Aber wie ihr auch sagt: der finanzielle Aspekt steht für mich nicht im Vordergrund. Wenn ich ihn nicht als Vater eintragen lasse und dafür (zumindest offiziell) Ruhe vor ihm und seinen Stimmungsschankungen habe, ist das sicherlich der bessere Weg.

Vielleicht findet sich in den nächsten Monaten aber auch eine ganz andere Lösung, die mir jetzt einfach noch nicht einfällt. Es bleibt mir wohl kaum etwas übrig als abzuwarten und mich alleine und mit meinen Freunden und meiner Familie auf das Baby zu freuen.

Alleine die Entscheidung getroffen zu haben, ist schon so erleichternd. Das hat mir neue Kraft gegeben.

Nochmals: vielen lieben Dank für eure lieben Antworten!

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16. April um 12:12
Beste Antwort
In Antwort auf yucca_palme

Ihr lieben Menschen,

ich danke euch! So viele hilfreiche Antworten und Meinungen und dabei keine einzige Verurteilung. Ich bin ganz ehrlich, damit hätte ich nicht gerechnet.

Ich habe ein paar Tage gebraucht um den Schock zu verdauen und habe mich jetzt aus vollster Überzeugung FÜR das Kind entschieden. Ich bin nicht in der Lage, einem unschuldigen Wesen das Leben zu verweigern "nur" weil ich mich auf den falschen Mann eingelassen habe.

Es mag sein, dass ich einen Fehler gemacht habe, indem ich ihm direkt von der Schwangerschaft erzählt habe aber alles andere hätte sich falsch angefühlt - egal was für ein Mensch er ist. Es wäre eine Lebenslüge gewesen und damit kann ich nicht leben.

Ich weiß noch nicht wie sich alles entwickeln wird. Seine "Drohung", einen Anwalt einzuschalten hat er wieder zurückgezogen. Aktuell sagt er, dass er Zeit braucht um alles zu verdauen und sich dann wieder melden wird. Was dann passiert? Ich habe keine Ahnung. Er hat ja schon zwei Kinder, die er alle zwei Wochen sieht und scheint durchaus in der Lage zu sein, finanziell für sie aufzukommen.

Aber wie ihr auch sagt: der finanzielle Aspekt steht für mich nicht im Vordergrund. Wenn ich ihn nicht als Vater eintragen lasse und dafür (zumindest offiziell) Ruhe vor ihm und seinen Stimmungsschankungen habe, ist das sicherlich der bessere Weg.

Vielleicht findet sich in den nächsten Monaten aber auch eine ganz andere Lösung, die mir jetzt einfach noch nicht einfällt. Es bleibt mir wohl kaum etwas übrig als abzuwarten und mich alleine und mit meinen Freunden und meiner Familie auf das Baby zu freuen.

Alleine die Entscheidung getroffen zu haben, ist schon so erleichternd. Das hat mir neue Kraft gegeben.

Nochmals: vielen lieben Dank für eure lieben Antworten!

Hallo,
ich freu mich für dich, dass dir diese Tage geholfen haben, dass deine Entscheidung gewachsen ist. Dann - herzlichen Glückwunsch dir  Dass du deine Kraft wieder spürst, kann ich mir gut vorstellen. Du bist eine gestandene Frau und stehst gut im Leben. Du wirst es mit deinem Kind gut machen. Bei ihm hat sich seit deinem ersten Beitrag ja schon etwas bewegt. Ist doch bemerkenswert, dass die Drohung mit dem Anwalt doch aus seinem ersten Schock heraus ausgesprochen war. Wer weiß, was sich in den kommenden Montaten noch bei ihm tut. 
Ich freu mich, dass du sagen kannst, dass deine Freunde und deine Familie sich mit dir auf das Baby freuen. Spürst du die Schwangerschaft denn körperlich schon recht mit den typischen Anzeichen? Weißt du, in welcher Woche du bist? Ich wünsch dir gute Tage in diesen besonderen Zeiten! Es geht allen irgendwie gleich. Natürlich je nachdem, ob man arbeitet oder grade nicht.
Alles Gute für dich jedenfalls! Vielleicht magst du ja mal wieder schreiben, wenn es etwas neues gibt.
Liebe Grüße zu dir von Cristina 
 

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17. April um 14:10
In Antwort auf skadirux

Nein, Smitee, das geht nicht so einfach und das ist auch richtig so. Denn wenn sie ihn nicht einträgt und somit Lügen erfindet bzgl des Kindsvaters, muss der Steuerzahler den Unterhaltsvorschuss zahlen, der dazu bei weitem nicht so hoch ist, wie die Summe, die er zu zahlen hat.
Nö, er soll schon zahlen, warum sollen wir Steuerzahler ihm diese Last annehmen?!

Das Problem dabei ist, dass er als Vater aber auch Rechte hat, die er notfalls einklagen kann. Wenn man das Kind vor seinem Vater schützen muss, dann ist mir lieber, der Steuerzahler kommt für das Kind auf als dem Kind passiert noch was. 

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17. April um 14:34
In Antwort auf yucca_palme

Hallo zusammen,

leider muss ich ziemlich ausholen um meine Situation treffend beschreiben zu können. Ich bin dankbar für jeden netten Menschen, der sich meine Geschichte anhören mag:

Ich habe im Dezember einen Mann kennengelernt, der 250km entfernt wohnt. Er war charmant, liebevoll und hat sich sehr um mich bemüht. Wir haben uns jeden Tag geschrieben, nach einer Woche dann fast täglich telefoniert und uns dann das erste Mal getroffen. Bis dahin hat er alle Mittel in Bewegung gesetzt um mich von ihm zu überzeugen. Er hat mir Briefe geschrieben, mir Geschenke gemacht etc. Ich musste ihn immer wieder "bremsen" und ihm sagen, dass seine Gefühlsbekundungen zu schnell für mich sind und ich das noch nicht erwidern könne.

Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass er sich schon längst in mich verliebt hat und das auf unterschiedlichste Weise gezeigt. Beim ersten Treffen lief noch nichts, er war auch sehr zurückhaltend und aufgereget. Hat auch immer wieder gesagt, wie aufgeregt er ist, dass er mich endlich sieht. Er würde dieses Glück noch gar nicht realisieren können.

Meine Freundinnen fanden das alles in dem Moment schon "creepy" weil er mich ja noch gar nicht richtig kannte. Ich konnte mich anfangs auch nicht richtig darauf einlassen weil es mir alles "too much" war. Aber irgendwie gefiel es mir auch, dass ein Mann sich so sehr bemühte. Also habe ich mich nach etlichem Abwägen dazu entschlossen, ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Ich dachte "ach komm, gib doch auch mal einem netten Mann eine Chance". Er hat mir daraufhin ein Willkommenspaket per Post geschickt mit Reiseführer seiner Stadt etc. Sowas hatte noch niemand für mich gemacht.

Das Wochenende war sehr schön und ich habe mich immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt. Er wusste einfach welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Im Nachhinein betrachtet, hat er sich einfach jedes winzige Detail gemerkt (wie ich meinen Kaffee trinke, welche Musik ich höre etc.) und es bewusst inszeniert.

Nunja.. es folgten weitere Wochenenden bei mir und bei ihm und ich fing an Gefühle für ihn zu entwickeln. Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, Gefühle zuzulassen. Aber wenn sie erstmal da sind, dann bin ich auch voll und ganz dabei. Er hatte mir das schon öfter gesagt aber nach einer gewissen Zeit habe ich auch meinen Mut zusammengefasst und ihm gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Er hatte auch schon oft das Thema Fernbeziehung angesprochen und wie wir das alles regeln könnten etc. Alles an seinem Verhalten deutete auf eine Beziehung in. Ich habe ihm also Samstagabend gesagt, dass ich seine Gefühle erwidere. Daraufhin hatten wir ungeschützten Sex (davor hatten wir immer mit Kondom verhütet).

Am Sonntag wurde dann alles anders. Wir waren spazieren und plötzlich sagte er "für eine Beziehung fehlt noch sehr viel" etc. Das alles hat mich sehr verletzt. Ich konnte nicht glauben, dass er über Wochen und Monate den Aufwand betrieben hat, mein Herz für sich zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt, an dem ich seine Gefühle erwidere, lässt er mich fallen. Sex kann nicht seine Absicht gewesen sein, denn den hatten wir schon vorher bei jedem weiteren Treffen gehabt.

Nach vielen Diskussionen und Streitereien habe ich mich dann umfassend mit dem Thema "Narzissmus" beschäftigt und konnte nicht fassen, wie exakt die Beschreibungen auf diesen Menschen passen. Danach kam unmittelbar meine Entscheidung, die Sache zu beenden und ich war auf dem besten Weg, diesen Menschen hinter mir zu lassen.

So schön, so gut aber eine Woche später (heute vor einer Woche) habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin. Ich habe ihn direkt angerufen und es ihm gesagt. Er hat seitdem vehement versucht, mich zu einer Abtreibung zu bewegen. Er hat schon zwei Kinder, für die er unterhaltspflichtig ist und ein weiteres würde ihm finanziell das Genick brechen. Bzw. in seinen Worten "dann kann ich mir ja direkt einen Strick nehmen".

Ich verstehe seine Situation aber er wusste, dass ich nicht die Pille nehme. Ich habe ihm vor besagtem Wochenende sogar gesagt, dass er bitte Kondome besorgen soll. Wenn ich doch auf keinen Fall mehr Kinder möchte, warum achte ich dann als Mann nicht penibel darauf?

Für mich ist das anders. Ich bin jetzt 30, habe einen grundsätzlichen Kinderwunsch und das Risiko aus dem Grund in Kauf genommen, da ich dachte, dass wir auf etwas aufbauen und sich daraus entwas schönes entwickelt. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders entschieden. Ich habe davor immer sehr Gewissenhaft auf Verhütung Acht gegeben.

Nun stehe ich vor der wohl schwersten Entscheidung meines Lebens: alleinerziehend ein Kind in die Welt setzen, das einen narzisstischen Vater hat mit der Angst, dass dieser immer wieder manipulativ in unser Leben treten wird (ich gehe nicht davon aus, dass er einfach vom Erdboden verschwindet) oder ein Schwangerschaftsabbruch obwohl ich mich grundsätzlich bereit fühle, Mutter zu werden und mir sicher bin, dem Kind auch ohne Vater genug Liebe geben zu können?

Nachdem ich ihm gestern gesagt habe, dass ich unser Kind behalten möchte, hat er gesagt, dass damit ab sofort jeder Kontakt nur noch über einen Anwalt erfolgt und mir gedroht, dass ich ihn von allen rechtlichen Verpflichtungen entbinden muss. Das wird selbstverständlich nicht eintreffen aber ich sehe eine massive Welle an Problemen auf mich zurollen.

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden unseres Kindes. Es wächst a) alleine bei mir auf und hat b) einen kranken Vater. Es ist aber doch meine Pflicht, unser Kind zu schützen. Wie soll das gehen bei so einem Menschen?

Für jede Meinung und jeden Rat bin ich sehr dankbar!

Oh es tut mir Leid!
So eine schwierige Situation!
Ob behalten oder Abtreibung machen entscheidest nur du. Aber wenn du Rat brauchst dann hör mal.
Wäre ich du, dann würde ich das Baby behalten. Du schaffst das ohne diesen Typ auf jeden Fall.
Aber ist das gut, dass du ihm gesagt hast dass du schwanger bist? Ich würde gar nicht sagen! Aber naja, hättest du ihm nicht gesagt, dann würdest du gar nicht erkennen was für ein Idiot ist.
Passiert was passiert.
Drück dir die Daumen. Und vergiss schnell diesen Typ!
Ich weiß du hast Angst dass dein Kind keinen Vater hat. "Kranker Vater" wie du sagst ist kein guter Ausweg.
Du findest einen guten Mann, sei sicher!
Ich hoffe du hast gute Freunde, die dich während Schwangerschaft unterstützen!
Viel Geduld dir!

 

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