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Schwanger von der Affäre

8. März 2005 um 15:16

Ich bin 33 Jahre und seit knapp vier Jahren verheiratet. Ende 2004 hatten mein Mann und ich uns nach wochenlangem Streitereien getrennt - und ich habe mein am Boden liegendes Selbstbewusstsein mit einer Affäre gepäppelt, die nach zwei Wochen wieder beendet war. Schließlich kam ich wieder mit meinem Mann zusammen und habe kurz danach festgestellt, dass ich von meiner Affäre schwanger bin. Mein Mann kämpft mit sich und der Situation und mir geht es eigentlich nur noch schlecht. Inzwischen bin ich in der 10. Woche. Gibt es jemanden, dem es ähnlich geht? Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch sehr freuen.
Viele Grüßle
Buchstabensuppe

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9. März 2005 um 7:20

Glückwunsch
das ist doch etwas schönes , schwanger zu sein! Ihr müsst euch freuen , oder ist das mit der Affäre vieleicht noch nicht vorbei? Wenn nicht , weiß dein Mann etwas davon? Ansonsten solltet ihr nur die rechtlichen Dinge klären , das ist ganz wichtig.Und dann hoffe ich ihr habt viel Spass mit dem Baby!

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9. März 2005 um 10:55

Vielen Dank!!!
Hallo Britta, hallo fidolin,
ich danke euch sehr für eure Beiträge. *tiefer Schnaufer*. Wir haben auch schon an eine Familienberatung gedacht - ich hoffe, dass sich dadurch alles etwas entspannt. Mein Mann weiß, dass die Affäre zu 100 % beendet ist. Ich glaube übrigens auch, dass es seinen Sinn hat, dass ich auf "diese Weise" schwanger geworden bin. Denn ich wünsche mir schon seit vielen Jahren ein Kind und bin bisher von meinem Mann nicht schwanger geworden. Nichtsdestotrotz redet er selber davon, dass er sich nach diesem Kind am liebsten gleich ein eigenes wünscht. Na ja. Wir werden sehen. Bisher finde ich alles schon schwer genug - ohne mir vorstellen zu müssen, dass das ganze gleich noch einmal von vorne losgeht.
Auf jeden Fall noch einmal vielen Dank für euren Zuspruch.
Viele liebe Grüße
Steffi

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9. März 2005 um 16:23
In Antwort auf kara_11943229

Vielen Dank!!!
Hallo Britta, hallo fidolin,
ich danke euch sehr für eure Beiträge. *tiefer Schnaufer*. Wir haben auch schon an eine Familienberatung gedacht - ich hoffe, dass sich dadurch alles etwas entspannt. Mein Mann weiß, dass die Affäre zu 100 % beendet ist. Ich glaube übrigens auch, dass es seinen Sinn hat, dass ich auf "diese Weise" schwanger geworden bin. Denn ich wünsche mir schon seit vielen Jahren ein Kind und bin bisher von meinem Mann nicht schwanger geworden. Nichtsdestotrotz redet er selber davon, dass er sich nach diesem Kind am liebsten gleich ein eigenes wünscht. Na ja. Wir werden sehen. Bisher finde ich alles schon schwer genug - ohne mir vorstellen zu müssen, dass das ganze gleich noch einmal von vorne losgeht.
Auf jeden Fall noch einmal vielen Dank für euren Zuspruch.
Viele liebe Grüße
Steffi

Nichts zu Danken
Hi Buchstabensuppe , ich bin 35 und habe meinen Mann(37) erst später kennen gelernt. Als ich im 3.Monat schwanger war , aber für ihn war es auch ein gewaltiges Problem. Wir mussten oft und lange darüber reden. Letztendlich hat er Anna adoptiert , ein Jahr später.
Natürlich denke ich noch oft an den leiblichen Vater , aber ich habe den Kontakt schon lange abgebrochen , obwohl er ja der Vater ist. Wie geht es dir? Hast Du ihn (die Affäre) wenigstens ein bisschen geliebt und denkst du noch an ihn?Willst du irgendwann mal wieder Kontakt zu ihm? Und was ganz wichtig ist , liebst du deinen Mann so sehr , das sich die Affäre euch niemals in den Weg stellt? Glaubst Du dein Mann kann keine Kinder bekommen?
War es deine Affäre Wert ein Kind von ihr zu bekommen? Freu mich von Dir zu hören!
Fido

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10. März 2005 um 11:12
In Antwort auf jaylee_12137042

Nichts zu Danken
Hi Buchstabensuppe , ich bin 35 und habe meinen Mann(37) erst später kennen gelernt. Als ich im 3.Monat schwanger war , aber für ihn war es auch ein gewaltiges Problem. Wir mussten oft und lange darüber reden. Letztendlich hat er Anna adoptiert , ein Jahr später.
Natürlich denke ich noch oft an den leiblichen Vater , aber ich habe den Kontakt schon lange abgebrochen , obwohl er ja der Vater ist. Wie geht es dir? Hast Du ihn (die Affäre) wenigstens ein bisschen geliebt und denkst du noch an ihn?Willst du irgendwann mal wieder Kontakt zu ihm? Und was ganz wichtig ist , liebst du deinen Mann so sehr , das sich die Affäre euch niemals in den Weg stellt? Glaubst Du dein Mann kann keine Kinder bekommen?
War es deine Affäre Wert ein Kind von ihr zu bekommen? Freu mich von Dir zu hören!
Fido

Adoptionen
Hi Fido,
ich hoffe, deinem Mann ging es nach der Adoption besser und er konnte sich seitdem mit der Vaterrolle richtig gut anfreunden. Wie alt ist denn Anna inzwischen? Und wollen du und dein Mann noch ein zweites Kind?
Mein Mann kam gestern auch mit der Idee an, den Wurm nach der Geburt zu adoptieren - quasi als Bestätigung vor aller Welt, dass er ab sofort der Vater ist und ihm niemand das Kind weggnehmen kann.
Da er aber schließlich mit mir verheiratet ist und sowieso als Vater eingetragen wird, müsste ich bei der Geburt erstmal angeben, dass er nicht der Vater ist. Das gäbe dann ein riesiges Behörden-Kuddelmuddel. Müssen wir einfach schauen, wie wir das geregelt bekommen.
Von der Affäre möchte ich in der Tat überhaupt nichts mehr wissen. Das war ein superblöder "Ausrutscher", wie er mir in 33 Jahren noch nie passiert ist. Ich habe mich nach der Trennung von meinem Mann und den vorhergehenden Streitereien einfach so supermies gefühlt, dass mein Selbstbewusstsein regelrecht nach Hätscheleien gebrüllt hat. Der "Erzeuger" war überhaupt nicht mein Typ. Ich fand ihn reichlich fade, spießig, uniteressant. Aber er hat mich vergöttert. Da mit meinem Mann sexuell monatelang nichts gelaufen war, fand ich es außerdem wunderbar, mal wieder durch die Betten zu hüpfen. Wir haben übrigens mit Gummi, Diaphragma und spermientötendem Gel verhütet. Aber das half nix. Es hätte mich stutzig machen sollen, als er davon erzählt hat, dass er aus seiner gescheiterten Ehe bereits zwei Töchter hat und aus einer extrem fruchtbaren Familie kommt. Na ja. Nach etwas mehr als zwei Wochen hat er mich auf jeden Fall so genervt, dass ich die Affäre beendet habe. Liebe war zu 0.0 Prozent im Spiel. Deshalb stellt er sich auch sicher nicht meiner Ehe in den Weg. Jedenfalls was mich angeht. Mein Mann platzt nach wie vor vor Eifersucht.
Ich denke wirklich, dass der einzige Sinn dieser ganzen Geschichte war, schwanger zu werden. Von meinem Mann bin ich nach vier Jahren Ehe ohne Verütung nicht schwanger geworden. Aber das wird sicher irgendwann einmal sehr schwierig, alles dem Kind klar zu machen.
Viele liebe Grüße
Steffi

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10. März 2005 um 18:57
In Antwort auf kara_11943229

Adoptionen
Hi Fido,
ich hoffe, deinem Mann ging es nach der Adoption besser und er konnte sich seitdem mit der Vaterrolle richtig gut anfreunden. Wie alt ist denn Anna inzwischen? Und wollen du und dein Mann noch ein zweites Kind?
Mein Mann kam gestern auch mit der Idee an, den Wurm nach der Geburt zu adoptieren - quasi als Bestätigung vor aller Welt, dass er ab sofort der Vater ist und ihm niemand das Kind weggnehmen kann.
Da er aber schließlich mit mir verheiratet ist und sowieso als Vater eingetragen wird, müsste ich bei der Geburt erstmal angeben, dass er nicht der Vater ist. Das gäbe dann ein riesiges Behörden-Kuddelmuddel. Müssen wir einfach schauen, wie wir das geregelt bekommen.
Von der Affäre möchte ich in der Tat überhaupt nichts mehr wissen. Das war ein superblöder "Ausrutscher", wie er mir in 33 Jahren noch nie passiert ist. Ich habe mich nach der Trennung von meinem Mann und den vorhergehenden Streitereien einfach so supermies gefühlt, dass mein Selbstbewusstsein regelrecht nach Hätscheleien gebrüllt hat. Der "Erzeuger" war überhaupt nicht mein Typ. Ich fand ihn reichlich fade, spießig, uniteressant. Aber er hat mich vergöttert. Da mit meinem Mann sexuell monatelang nichts gelaufen war, fand ich es außerdem wunderbar, mal wieder durch die Betten zu hüpfen. Wir haben übrigens mit Gummi, Diaphragma und spermientötendem Gel verhütet. Aber das half nix. Es hätte mich stutzig machen sollen, als er davon erzählt hat, dass er aus seiner gescheiterten Ehe bereits zwei Töchter hat und aus einer extrem fruchtbaren Familie kommt. Na ja. Nach etwas mehr als zwei Wochen hat er mich auf jeden Fall so genervt, dass ich die Affäre beendet habe. Liebe war zu 0.0 Prozent im Spiel. Deshalb stellt er sich auch sicher nicht meiner Ehe in den Weg. Jedenfalls was mich angeht. Mein Mann platzt nach wie vor vor Eifersucht.
Ich denke wirklich, dass der einzige Sinn dieser ganzen Geschichte war, schwanger zu werden. Von meinem Mann bin ich nach vier Jahren Ehe ohne Verütung nicht schwanger geworden. Aber das wird sicher irgendwann einmal sehr schwierig, alles dem Kind klar zu machen.
Viele liebe Grüße
Steffi

Re:adoption
Hallo Steffi , Anna ist jetzt 3 ein halb und alles läuft wunderbar! Ein zweites Kind ist im Moment aus Jobgründen (noch) nicht geplant. Aber man weiß ja nie , oder? Das dein Mann dein Kind (aus Symbolischen Gründen) adoptieren möchte finde ich ganz toll. Rechtlich gesehen hättest du keine Probleme zu erwarten den ihr seid ja verheiratet. Du müsstest nur bei der Geburt angeben der Vater (leibliche) sei unbekannt. Ein (Nicht)-Selbstauskunftsrecht hast du , es kann keiner von Dir verlangen den Namen Preis zu geben. Selbst vor Gericht nicht. Glaub mir , ich weiß wovon ich spreche. Und das dein Mann dann das Kind adoptiert und er wird in die Adoptionsurkunde eingetragen , mein Mann ist total ausgeflippt und hat sich wahnsinnig gefreut , als wen ER der leibliche Vater wär ! Das war ein Grund zum feiern! Vielleicht läuft das bei euch ja auch so? Glaub mir , es gibt nichts schöneres (außer die Freude auf das Baby) einen werdenden Vater zu erleben! Meiner hat sich so gefreut , wie auf gar nichts je zuvor. Er ist so Stolz! Und ich bin Stolz das es ihn gibt! Wo wohnst Du eigentlich?
Wir sind aus Düsseldorf.
Viele Grüße , Kathrin und Anna

Ps: habt ihr schon einen Namen für das Baby?

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10. März 2005 um 19:39
In Antwort auf kara_11943229

Adoptionen
Hi Fido,
ich hoffe, deinem Mann ging es nach der Adoption besser und er konnte sich seitdem mit der Vaterrolle richtig gut anfreunden. Wie alt ist denn Anna inzwischen? Und wollen du und dein Mann noch ein zweites Kind?
Mein Mann kam gestern auch mit der Idee an, den Wurm nach der Geburt zu adoptieren - quasi als Bestätigung vor aller Welt, dass er ab sofort der Vater ist und ihm niemand das Kind weggnehmen kann.
Da er aber schließlich mit mir verheiratet ist und sowieso als Vater eingetragen wird, müsste ich bei der Geburt erstmal angeben, dass er nicht der Vater ist. Das gäbe dann ein riesiges Behörden-Kuddelmuddel. Müssen wir einfach schauen, wie wir das geregelt bekommen.
Von der Affäre möchte ich in der Tat überhaupt nichts mehr wissen. Das war ein superblöder "Ausrutscher", wie er mir in 33 Jahren noch nie passiert ist. Ich habe mich nach der Trennung von meinem Mann und den vorhergehenden Streitereien einfach so supermies gefühlt, dass mein Selbstbewusstsein regelrecht nach Hätscheleien gebrüllt hat. Der "Erzeuger" war überhaupt nicht mein Typ. Ich fand ihn reichlich fade, spießig, uniteressant. Aber er hat mich vergöttert. Da mit meinem Mann sexuell monatelang nichts gelaufen war, fand ich es außerdem wunderbar, mal wieder durch die Betten zu hüpfen. Wir haben übrigens mit Gummi, Diaphragma und spermientötendem Gel verhütet. Aber das half nix. Es hätte mich stutzig machen sollen, als er davon erzählt hat, dass er aus seiner gescheiterten Ehe bereits zwei Töchter hat und aus einer extrem fruchtbaren Familie kommt. Na ja. Nach etwas mehr als zwei Wochen hat er mich auf jeden Fall so genervt, dass ich die Affäre beendet habe. Liebe war zu 0.0 Prozent im Spiel. Deshalb stellt er sich auch sicher nicht meiner Ehe in den Weg. Jedenfalls was mich angeht. Mein Mann platzt nach wie vor vor Eifersucht.
Ich denke wirklich, dass der einzige Sinn dieser ganzen Geschichte war, schwanger zu werden. Von meinem Mann bin ich nach vier Jahren Ehe ohne Verütung nicht schwanger geworden. Aber das wird sicher irgendwann einmal sehr schwierig, alles dem Kind klar zu machen.
Viele liebe Grüße
Steffi

???
Dein Mann wird, wie Du schon richtig erwähnt hast, bei der Geburt automatisch als Vater eingetragen!

Warum also so einen Aufwand betreiben, den richtigen Vater angeben, einen Test machen lassen, usw. (das läuft dann alles übers Gericht!), nur um am Ende den selben Effekt zu erhalten - das Dein Mann wieder als Vater eingetragen wird!


Das ist doch alles doppelt gemoppelt...

Der Tip, mit "Vater unbekannt", funktioniert übrigens nicht!
Das Jugendamt würde im Namen Deines Kindes nach dem richtigen Vater fahnden, weil nach Ansicht der deutschen Rechtsprechung das Kind ein Anrecht auf seinen leiblichen Vater, Unterhaltszahlungen und Erbansprüche hat.
Und da wird nicht groß gefackelt - da werden notfalls Deine Verwandten, Freunde und Nachbarn vor Gericht zitiert und müssen unter Eid bezeugen, daß sie nicht wissen, wer wirklich der Vater ist, usw.!!

Und wenn der Vater festgestellt ist, bräuchtest Du dessen Einwilligung, daß Dein Mann das Kind adoptieren dürfte.
Wenn er Dich so vergöttert hat, wie Du sagst, halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, daß er sein Einverständnis erteilt.
Womöglich erstreitet er sogar noch ein anteiliges Sorgerecht oder zumindest ein regemäßiges Besuchsrecht?

Nee, also wenn ich schon sowas vorhätte, wie Ihr, dann würde ich es einfach dabei belassen, daß Dein Mann ohnehin als Vater eingetragen wird!
Das ist doch wesentlich einfacher...

P.s.: Steht überhaupt 100%ig fest, daß Dein Mann nicht der Vater sein kann??

Gruß, harter Kern

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