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Schwanger und Zweifel

21. Februar 2008 um 8:01 Letzte Antwort: 22. Februar 2008 um 10:24

Hi Leute

Nun bin ich schon in der 10 Woche und mir gehts eigentlich prächtig. Kein Erbrechen, keine Schwindel, keine Übelkeit..... nur Müdigkeit. Da ich schon 36 bin, entschieden mein Freund und ich letztes Jahr für ein Kind. Nach nur drei Monaten hats gleich geklappt. Wäre doch eigentlich schön. Aber: Irgendwie kann ich mich noch gar nicht so freuen über das kleine Wunder. Klaro, nun muss ich ersteinmal die ersten 12. Wochen abwarten, dann hoffen wir, dass das Kleine keine Schäden hat..... diesbezüglich habe ich ein gutes Gefühl, obwohl man ja nie weiss. Was mich derzeit aber mehr beschäftigt ist, dass sich sehr, sehr vieles in meinem Leben ändern wird. Einem Leben, das mir eigentlich sehr gefällt. Ich werde mein Jobpensum reduzieren müssen, ich werde nicht mehr so viel Geld verdienen, wir werden keine Abenteuerferien mehr machen können, ich werde meine Freiheit nicht mehr haben, meine Figur verändert sich schon jetzt..... Ich weiss, ihr schreibt mir jetzt sicher alle, das musst Du Dir halt vorher überlegen. Versteht mich nicht falsch, so ein Kind ist sicher auch eine extrem spannende Sache, aber ist das, was man alles "aufgeben" muss, nicht auch enorm? Hab einfach ein bisschen Angst, dass alles nie mehr so sein wird wie jetzt, wie vorher....

Gruss Susi
9+3

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21. Februar 2008 um 8:19

Ist doch ganz normal...
ich glaub jede Frau hat auch solche Gedanken während ihrer Schwangerschaft.
Bei uns war es auch lange geplant und wir hatten auch 2 Fehlgeburten. Umso mehr freuen wir uns jetzt, daß alles so gut läuft.
Trotzdem hatte ich ab und zu solche Gedanken, weil es ja jetzt real wird, und man schon im täglichen Leben sieht was sich alles ändern wird.

Aber ich bin mir sicher, daß auch du dich an den Gedanken gewöhnen wirst und das die Freude überwiegt. Ich glaube auch genau dazu sind die langen 9 Monate gedacht

Schnatti (28+6)

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21. Februar 2008 um 8:23

Hi Susi
Das mit den Zweifeln ist ganz normal. Ich hatte die bei jeder Schwangerschaft. Bei meinem Sohn waren es die gleichen Zweifel die du jetzt hast und in dieser SS habe ich ab und zu so Gedanken ob ich das mit zwei Kindern dann schaffe usw.

Ich denke das ist ganz normal und alle Zweifel werden schwinden wenn man erst mal den Zwerg im Arm hält. Ich wünsch die alles Gute.

Jenny 28. SSW

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21. Februar 2008 um 8:24

Hallo Susi!
Ich kann dich gut verstehen, auch mir ist das alles immer wieder durch den Kopf gegangen - das sind zweifelsohne, die Mädels über 30 die zum ersten Mal Mama werden, wo alles so wohl überlegt, so geplant ist und dann auch noch funktioniert.
Ich bin 34 J., bin jetzt in der 9.SSW, wie gesagt volles Wunschkind, haben drei Monate gebastelt - freu mich riesig über meine Schwangerschaft. Aber auch ich bin der abenteuerlustige Typ, hab einen Job der irrsinnig Spaß macht und liebe die Freiheit. Ich hab viel viel nachgedacht drüber. Und ich bin mittlerweile überzeugt, du brauchst keine Angst haben davor, ich glaub nicht dass Menschen die vorher spaßig drauf waren, abenteuerlustig waren, gern arbeiten gingen, viel auf Reisen waren - all das aufgeben müssen, wenn sie ein Kind haben. Das wär ja der falsche weg. Klar man hat Verantwortung, die nimmt man dann aber eh gerne wahr, sonst würd man geplant kein Kind bekommen. Aber deswegen geht der Spaß am Leben (mit allen Dingen die man über die Jahre so lieb gewonnen hat) nicht verloren,ich glaube er wird sogar noch mehr, weil eine neue Facette dazu kommt. Und man darf sich Dingen im Leben, die sich ändern nicht verschließen. Sie sind (fast) immer ein Gewinn. Hab das im Vorjahr sogar mit einer sehr schweren Krankheit eines Menschen, der mir sehr nahe steht erlebt.
Wenn du magst, kannst mir auch gerne eine PN schicken, dann können wir weiter diskutieren.
Liebe Grüße und mach dir nicht zu viele ernste Gedanken!
Dazu ist das alles viel zu schön ...

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21. Februar 2008 um 8:26

@schwimmi
ich versteh dich voll und ganz! Ging mir am anfang genauso. Wir hatten uns entschieden das es Zeit für die Familienplanung wäre (ich werde im Juni 34 Jahre alt) und prompt wurde ich schwanger. Hatte mich zwar schon gefreut aber es kamen auch tausend Zweifel auf.... Ich denke das liegt vlt auch echt an unserem Alter. Wir sind es halt auch schon ewig gewöhnt tun und lassen zu können was wir wollen, eigenes Geld zu verdienen usw. Ich denke Frauen die mit Anfang zwanzig schwanger werden haben es in dem Bereich leichter (haben dafür aber wieder andere Sorgen und Bedenken). Aber, dein Leben hört doch jetzt nicht auf! Wenn der Kleine erstmal 2 - 3 Jahre alt ist können wir doch trotzdem wieder mit dem Rucksack nach Thailand fliegen usw.
Das alles anders sein wird wie vorher glaube ich allerdings auch, aber freu dich doch drauf, das ist doch auch ein Abenteuer

Alles Liebe für Dich und deinen Nachwuchs

LG Nic

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21. Februar 2008 um 11:09

Vollkommen normal, oder?
Hallo Susi,

unsere Kleine war auch geplant, gewünscht und alles, was dazu gehört, und trotzdem hatte ich richtige "Panik" als wir von der SS erfahren haben.
Stimmt, alles ändert sich. Und langes Schlafen, Spontaneität und Dinge "mal eben" erledigen kannst Du Dir ab sofort (oder spätestens ab der Geburt) echt abschmieren.
Die Zweifel sind vollkommen normal. Ich kenne keine Mutter, die nicht irgendwann im Laufe ihrer SS gedacht hat "war das jetzt alles richtig so?!".
Ich denke, das ist der erste geistige Reifeprozess auf dem Weg zum Muttersein. Mach Dir also keine Gedanken; setze Dich mit Deinen Ängsten und Zweifeln auseinander und versuch nicht, sie zu unterdrücken. Bald verschwinden sie von ganz alleine.

Alles Gute für Deine Schwangerschaft!

Dana 34.SSW

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21. Februar 2008 um 11:59

Hmm,
Susi, ich muss ehrlicherweise gestehen, dass mich etwas ueberrascht, was Du schreibst. Ich gehoere auch nicht zu den jungen Mamas, einer der Gruende, warum ich mir vorher natuerlich genau ueberlegt habe, ob ich diese Veraenderung in meinem Leben moechte oder nicht.
Deine Angst und Ueberlegungen in Ehren, aber ganz ehrlich, die kommen ein bissi spaet, oder?!

Naja egal , mach Dir nicht so einen Kopf, Du wirst sehen, nix ist wie vorher, ES IST BESSER! Und da bin ich mir echt sicher!

Alles liebe und Kopf hoch,

Cheers

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21. Februar 2008 um 22:05

Leben wird anders
Hallo liebe Schwimmi,
klar wird Dein Leben anders werden. Aber anders ist anders dh. nicht unbedingt schlechter. Du mußt Dich erst an das Neue Leben gewöhnen.
Die Hormonumstellung in der Schwangerschaft bringt auch manche höhen und Tiefen mit sich. Das ist völlig normal. Ich denke Du wächst in diese Aufgabe hinein. Und die Beziehung zu deinem Kind wird wachsen.
In 6 Wochen wirst Du es in Deinem Bauch so zum ersten mal bewegen spüren. Und ich denke alle Zweifel sind weg, wenn Du Dein Kind dann in den Armen hälst.Klar ist es enorm was man alles aufgeben muß, aber alles erscheint dann gering, wenn man das Kind dann in den Armen hält und es einen anlächelt.Dann ist es Dein größter Schatz und der letzte Zweifel wird dann verschwunden sein.
Eine schöne Kugelzeit
Sei lieb gegrüßt von
diente de leon 1

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22. Februar 2008 um 10:02

Hallo susi...
... ich kann deine zweifel sehr gut nachvollziehen und man merkt wirklich, dass es nicht nur einem selber so geht!

ich bin zwar "erst" 26, aber ich mache mir auch diese gedanken... wir haben uns auch so sehr ein kind gewünscht und wir freuen uns auch auf unseren spatz, aber gleichzeitig habe ich totale angst als mutter zu versagen... grad wenn du heute hörst was alles schief geht... die einzige möglichkeit ist es dem kind gute werte zu vermitteln und zu hoffen, dass es klappt...

das liebe geld spielt natürlich auch was dabei... ich bin leider ende januar auch noch für DREI wochen arbeitslos geworden und man kommt sich schon sehr scheiße vor, wenn man zum "amt" muß. danach beginnt mein mutterschutz...

ich denke es ist völlig normal das du dir solche gedanken machst, schlimmer fände ich es, wenn du dir sie nicht machen würdest!

und wenn du dein kind im arm hast, ist das doch das schönste der welt

lg jana
34.ssw

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22. Februar 2008 um 10:24

Klar
macht man sich solche Gedanken. Aber insofern bin ich froh, dass ich meinen Sohn mit 21 bekommen habe... denn erstmal 20 Jahre sein Ding machen und sich dann umstellen, wäre sicher viel schwerer gewesen. Du musst dir einfach klarmachen, was du dazugewinnst (obwohl man das erst merkt, wenn der Wurm da ist). Da sch... du auf den Abenteuerurlaub. Und wenn es dich doch nochmal packt, machst du das halt, wenn dein Kind größer ist und mal Pfadfinderurlaub macht, bei Oma ist o.ä. Es werden sich sehr viele Perspektiven eröffnen, glaub mir...

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