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Schwanger und kurz vor start im neuen job

26. März 2012 um 22:57

hallo, ihr lieben,
brauche dringend rat!
eine art wunder ist passiert! bin gerade 38 jahre geworden und jetzt schwanger, 6ssw.
aufgrund einer grossen op bei mir vor vielen jahren hiess es immer, ss wäre sehr unwahrscheinlich. deshalb haben mein lebensgefährte und ich auch nicht mehr verhütet.
hatte eine arbeitspause, da meine mutter schwer erkrankte und schliesslich verstarb und ich immer alle 2 wochen zwischen süd- und norddeutschland, meiner patchwork- familie (partner mit 5jähriger tochter) und meiner mutter dort pendelte. also hinter mir liegt eine furchtbar traurige und schwierige zeit.
jetzt ging es damit, dass ich tatsächlich meinen traumjob bekam, endlich wieder etwas bergauf (zurück ins "normale leben"). diese woche soll ich den arbeitsvertrag unterzeichnen und am 1.5. anfangen.
problem 1.: was soll ich jetzt machen??? kann weder auf den job verzichten noch auf die ss... freue mich doch über beides so riesig. und weiss auch nicht, ob die ss in dem alter mit dem stress in der vorgeschichte überhaupt bleibt, man liest soviel von fehlgeburten etc.. wenn ich jetzt im job von der ss erzähle, verliere ich ihn vielleicht...
war jemand in einer ähnlichen situation, hat ratschläge????
problem 2.: mein partner hat mal erwähnt, dass er keine weiteren kinder mehr möchte, da es beim letzten mal so schlimm gelaufen sei (mutter/ ex schwere depression, er allein mit der kleinen...) habe mir darüber kaum gedanken gemacht, da ich dachte, ich kann eh nicht schwanger werden... also haben wir das thema "gemeinsame kinder" nie intensiver besprochen. weiss nicht, wie er reagieren wird.
hat damit jmd. von euch erfahrungen gemacht???
vielen dank schonmal für eure antworten!
liebe grüsse!

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27. März 2012 um 12:07

Als aller aller erstes
Glückwunsch zur Schwangerschaft
Klar musst du mit deinem Partner drüber reden, ich kann verstehen das es dir nicht leicht fällt, aber vielleicht freut er sich ja total und du hast dir umsonst so viele Gedanken gemacht.
Wegen dem Job..fang doch erstmal an, du musst ja noch nichts von der Schwangerschaft erzählen, bis zur 12 ssw ist das Risiko leider sehr hoch das noch etwas schief läuft (tock tock, klopf auf Holz ), das ich dir raten würde den Vertrag zu unterschreiben und dich einzuarbeiten und zu schauen wie sich alles entwickelt.

Liebe Grüße, Nadja

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27. März 2012 um 13:02


Erstmal Glückwunsch zur Schwangerschaft. Also erstmal denke ich nicht das hier die Frage ist ,was einem wichtiger ist, sondern was intelligenter ist. Also ich an Deiner Stelle würde auch den Arbeitsvertrag unterschreiben, soweit die Arbeit mit einer SS vereinbar ist. Denn wie gesagt ,ist der Job auch sehr wichtig ,sowohl für die Psyche als auch finanziell. Und leider kann man sich, trotz gesundem Optimismus, nicht auf eine intakte Schwangerschaft verlassen. Tja und wegen deinem Mann, den würde ich nach bekanntgabe der SS einfach mitnehmen zum FA und ein klärendes Gespräch über SS-Depressionen usw führen um ihm vieleicht einbischen die Angst zu nehmen.

LG

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27. März 2012 um 15:18

Hallo
also ich war damals auch schwanger als ich meinen neuen job anfing. wir waren schon in der planung, als ich den vertrag unterschrieb....habe davon nix erzählt. als ich dann anfing hab ich 2 tage vorher erfsahren, dass ich schwanger bin.....am 2. tag habe ich es dann gesagt gehabt, weil ich im ambulanten dienst schaffte, und nix riskieren wolte. nun ja begeistert waren sie nicht aber machen konnten sie ja au nix. du bist nicht kündbar,auch nicjt in der probezeit.....also ich würd den vertrag unterschreiben , anfangen und es dann sagen, manchmal erfährt man es ja au erst später.
zu deinem mann, das wird bestimmt. viel freut er sich ja wirklich ?
ich wünsch dir alles gute lg cori

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28. März 2012 um 22:45

Vielen lieben dank für eure sehr hilfreichen antworten!!!!
... zu den fragen: sehr grosser betrieb, arbeit mit ss vereinbar, kein ständiger direkter kontakt zum chef und hatte die auswahl zwischen vier arbeitsplätzen und 4 chefs in diesem betrieb, habe diesen gewählt, weil er total nett ist (war mir wichtig, arbeitsklima).
hatte dort im januar hospitiert... und er wollte auch gern, dass ich dort anfange (hatte auch auswahl von 4 leuten, wir haben uns sozusagen "füreinander entschieden", deshalb tut es mir auch so schrecklich leid... gerade weil er/ alle dort so nett sind).
(anmerkung für alle, die einen neuen job suchen: hatte den eindruck, so eine freiwillige, unentgeltliche hospitation kommt bei chefs allgemein sehr gut an, erleichtert erringen des traumjobs...)
werde ende der woche unterschreiben und erstmal nichts sagen. so sehr ich mich über ein baby freuen würde, wer weiss, ob die ss gut geht. ist noch so früh, und ich könnte es tatsächlich zu diesem zeitpunkt selber noch gar nicht wissen... ausserdem habe ich jetzt schon so lange (kranke mutte etc.) pausiert, dass ich auch keine andere wahl habe, ersparnisse sind aufgebraucht, lässt sich schwer im lebenslauf rechtfertigen...
in dem job werde ich versuchen, alles durch besonders grosses engagement wettzumachen, schnelles einarbeiten und wenns mir gut geht z.b. teilweise auf mutterschutz verzichten, keine allzu lange babypause, bald teilzeit zurück etc...
meinem freund habe ich noch nichts gesagt, wollte das thema erst nach gespräch mit meinem gyn. beim nächsten termin angehen. hoffe sehr, dass er sich nach den ersten schreckgedanken freuen wird...

vielen dank nochmal für eure mühe! liebe grüsse

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