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Schwanger und danach Adoption

21. Oktober 2015 um 0:55

Hallo Ihr lieben,
ich hoffe ihr verurteilt mich nicht, wegen dem was mich bewegt.
Ich bin schwanger ungewollt 24. Woche habe bereits einen Sohn im Alter von 10 Jahren ( Wunschkind), ich bin heute selbst 30 geworden.
Mein Anliegen ist folgendes, schwer zu beschreiben, aber ich versuche es was mich bewegt um mich mit Euch auszutauschen.
Schwanger bin ich geworden, durch Sex ganz klar, habe allerdings zu dem Zeitpunkt nohch antidepressiva genommen und die Pille abgesetzt, da ich keinen Festen freund hatta und habe, und eben auch keinen Sex bis auf das eine Mal, durch die Medikamente, Tildin nehme ich auch ncoh, da ich durch die Depressionen mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen hatte, hat sich mein ganzes Zyklus verschoben und ja wurde schwanger, ich erfuhr es in der 8. Woche und wollte auch erst abtreiben, anzeichen das ich meine tage nicht habe, hatte ich gar nicht wargenommen, da durch das absetzten der Pille, der Zyklus wieder einpendeln musste, dachte. ich sagte meiner Ärtzin das ich das baby nicht möchte, man konnte bereits alles sehen. Sie sagte mir ich soll es mir ersteinmal gut überlegen und mich in zwei wochen wieder melden, was ich dann tat und entschied mich für das Kind. Es auzutragen. Mir kamen immer wieder zweifel, ob es richtig war und immer noch ist. Da ich mit meinem Sohn bereits viel durch habe ( gesundheitlich, unter anderem einen schweren Unfall, er lag im Koma im Sterben, ist zwar wieder ganz gesund aber dennoch), Ich erkrankte wie bereits erwähnt an Depressionen, die ich wieder einigermasen gut im Griff habe schon vor der schwangerschaft,ich bin immer wieder am überlgen, ob ich das kleine, welches ein Mädchen ist, nach der Geburt behalte oder nicht doch zur Adoption freigebe,( ich hatte bereits einen ersten Termin bei der Adoptionsstelle als ich im 4. Monat war, ) meine Situation ist folgende, der Erzeuger interessiert sich nicht dafür, und wollte das ich es abtreibe ohne wirklich darüber reden zu können einen festen Partner habe ich ebenso wenig und auch keine Eltern die hinter mir stehen, ich musste schon immer egal was kam allein da durch. Ich weiß nicht ob es an den Hormonen liegt, aber manchmal kotzt es mich an schwanger zu sein, an anderen Tagen freue ich mich, dann wieder stört mich der Bauch totalfühle mich fett und hässlich, obwohl ich das gar nicht bi, ich habe nur eine Freundin mit der ich da iwrklich darüber reden kann ( Sie hat allerdings Familie die hinter ihr steht, was ich nicht habe, ihr kommen die Tränen, wenn ich ihr sage, das ich das kleine nicht möchte und zur Adoption frei gebe, sie sagt mir dann, das ich eine so starke Frau bin und das auch allein schaffe) nur bin ich davon nicht selbst überzeugt, das auch wirklich hinzubekommen. Ich habe auch gemerkt das ich nicht wirklich Mutter gefühle für das kleine habe und habe unendlich große Angst, dem kleinen nicht die Liebe geben zu können die es verdient hat, wennes da ist, zudem habe ich nun auch wieder Sorgen mit meinem Sohn,wie bereits erwähnt er ist 10, gut erzogen, er macht sich alleringd große Sorgen um mich, ich habe ihm versucht zuerklären, das die Mama "nur" schwanger ist, und nciht krank, so bald es mir abermal nciht gut geht, sei es starke Kopfschmerzen oder was auch immer, er sich gleich großeSorgen macht, und er nun in psychologischer Behandlung ist, da die Schule breits mit bekommen hat, das es ihm deshalb nciht gut geht und am Unterrricht völlig abwesend ist usw, die Schulleitung hat mich zum Gespräch gebeten, wo ich auch war und sagte mir, wenn ich mir für meinen Sohn keineHilfe suche sie das Jegendamt einschaltet, was ich ziemlich ungerecht finde, mein Sohn ist derzeit schwer zugänglich für mich und verhält sich nicht immer seines Alters entsprechend sondern wie mein Partner....
Nun ich weiß einfach nicht was ich tun soll, ein zweiter Termin bei der Adoptionsstelle ist im dezember, ich möchte das es das kleine gut hat und behütet und vor allem bei beiden Elternteilen aufwächst, da ich meinen Sohn schon allein erziehe und er leidet zunehmst mehr darunter. So habe ich den Eindruck.
Ich bin hin und her geriesen, einerseits sage ich mir, ich schaffe das, wenn das kleine da ist, aber andererseits auch wieder nicht, zudem habe ich totale Angst das hinterher die Depressionen wieder kommen und ich mich gar nicht um das kleine und meinen Sohn kümmern kann, weil ich es einfach nciht schaffe.
Vielleicht versteht ihr mich etwas

Liebste Grüße Chinita

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21. Oktober 2015 um 1:43

...
Erstmal finde ich es gut das du dir um die kleine Gedanken machst. Du willst das sie es gut hat. Und das sind übrigens auch Muttergefühle. Du scheinst einen wunderbaren Sohn zu haben. Er ist 11 Jahre alt. Ich denke das er seiner Mama gut zur Seite stehen wird wenn die kleine erstmal auf der Welt ist. Ich würde dir raten die kleine nicht weg zu geben. Es gibt sehr viele Stellen an die du dich wenden kannst wenn es dir zu viel wird. Ich denke du schaffst das, zusammen mit deinem Sohn (er freut sich doch bestimmt auch auf die kleine ?! ). Liebe Grüße die Banana

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21. Oktober 2015 um 1:45
In Antwort auf banana2016

...
Erstmal finde ich es gut das du dir um die kleine Gedanken machst. Du willst das sie es gut hat. Und das sind übrigens auch Muttergefühle. Du scheinst einen wunderbaren Sohn zu haben. Er ist 11 Jahre alt. Ich denke das er seiner Mama gut zur Seite stehen wird wenn die kleine erstmal auf der Welt ist. Ich würde dir raten die kleine nicht weg zu geben. Es gibt sehr viele Stellen an die du dich wenden kannst wenn es dir zu viel wird. Ich denke du schaffst das, zusammen mit deinem Sohn (er freut sich doch bestimmt auch auf die kleine ?! ). Liebe Grüße die Banana

Das mit der schule..
.. wir waren alle nicht einfach in der Pubertät. Jugendamt einschalten finde ich da auch etwas übertrieben. Es gibt Familien bei denen man sich fragt wo das Jugendamt denn bleibt und warum nichts gemacht wird Ich denke Du hast einen ganz normalen Sohn der mitten in der Pubertät steckt.

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21. Oktober 2015 um 2:04
In Antwort auf banana2016

Das mit der schule..
.. wir waren alle nicht einfach in der Pubertät. Jugendamt einschalten finde ich da auch etwas übertrieben. Es gibt Familien bei denen man sich fragt wo das Jugendamt denn bleibt und warum nichts gemacht wird Ich denke Du hast einen ganz normalen Sohn der mitten in der Pubertät steckt.

Ich danke dir...
ja er freut sich áuf die kleine, aber mit 10 schon Pupertät, finde ich recht früh, mein Prinz ist wirklich ein ganz lieber, aber steckt wohl gerade in einer schwierigen Phase,
Das die Schulleitung gleich das Jugendamt einschalten will finde ich nicht ok, ich meine ich kümmer mich ja um meinen Sohn und vernachlässige ihn nicht, da wo es nötig ist sollte man mehr hinschauen...

Ich weiß einfach nicht ob ich das dann mit beiden schaffe, weil eben mein junge hochsensibel ist und feinfühlig...und er leidet dann, wenn es mir nicht gut geht, hatte auf einmal keinen Hunger mehr und hat nachts im schlaf erbrochen, und das kam von der psyche.. ich weiß nicht ob Kinder in dem Alter so viel mit bekommen...und fühlen...es hat sich da zwar gebessert, weil er in Therapie ist....aber dennoch

ja Muttergefühle, ich kann mich einfach nciht darüber freuen schwanger zu sein, weine oft in letzter Zeit...usw

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21. Oktober 2015 um 7:11

Es
Ist sehr gut das du darüber redest und viel überlegst. Ich finde es immmer leicht das außenstehende sagen das schaffst du schon. Ich bin der meinung du musst als erstes an deinen sohn und dich denken. Du bist mit deinen depressionen immer in der gefahr das sie wiederkommen und du dann weniger für deinen sohn da sein kannst. Wenn du die kleine nicht behalten willst würde ich das verstehen. Du solltest wissen das du aber den rest deines lebens an sie denken wirst. Vielleicht machst du dir mal eine liste mit dingen die sich verändern wenn du sie behälst oder sie nicht behälst. Wenn du sie nicht behälst wirst du sicher sein können das sie in eine familie kommt wo sie geliebt wird. Ich denke du brauchst für beide entscheidungen viel kraft. Alles gute für euch.

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21. Oktober 2015 um 11:09
In Antwort auf wodyy

Es
Ist sehr gut das du darüber redest und viel überlegst. Ich finde es immmer leicht das außenstehende sagen das schaffst du schon. Ich bin der meinung du musst als erstes an deinen sohn und dich denken. Du bist mit deinen depressionen immer in der gefahr das sie wiederkommen und du dann weniger für deinen sohn da sein kannst. Wenn du die kleine nicht behalten willst würde ich das verstehen. Du solltest wissen das du aber den rest deines lebens an sie denken wirst. Vielleicht machst du dir mal eine liste mit dingen die sich verändern wenn du sie behälst oder sie nicht behälst. Wenn du sie nicht behälst wirst du sicher sein können das sie in eine familie kommt wo sie geliebt wird. Ich denke du brauchst für beide entscheidungen viel kraft. Alles gute für euch.

Danke....
.. für deine aufmunterten Worte, ja ich schreibe z.b. täglich tagebuch um mein Gedanken und Gefühle raus zu lassen, weil es eben nur wenige verstehen, und zu sagen das schaffe ich schon ist eben leicht daher gesagt, wenn die aussenstehenden sich nicht in die Lage versetzen können, bzw. nicht selbst soetwas durch machen.
Zudem habe ich mit meinem Sohn viel durch, wie z.b. der Unfall vor vier jahren und auch das er mit 2 Jahren starke Esstörungen hatte, ich musste bei beiden allein durch und hatte niemanden der hinter mir stand und mich unterstützt, daher kamen dann auch die Depression...Was mich völligaus der Bahn geworfen hatte und ich erst seit diesem Jahr wieder auf dem Weg der Besserung bin, ich glaube noch nicht mal das ich sie vollständig überwunden habe.
Ich möchte eben, das es das kleine gut hat,zumal ich die Adoptiveltern bereits vor der geburt kennen lerne und mir selbst ein Bild von machen kann, vielleicht habe ich ja auch das Glück und sie begleiten mich zum Ende hin ein Stück...da ich einen Kaiserschnitt bekomme und die kleine auch einfach nach der Geburt nicht sehen möchte...das eben keine Bindung aufgebaut wird. weil ich es eben nicht möchte. ich weiß zwar auch das man bis 8 Wochen nach der Geburt Zeit hat, aber ich denke man hat vorher genug Zeit um sich intensiv mit dem Thema auseinadner zu setzten, damit es eben danach einfacher wird und man das bewusst tut. Zumindest habe ich gelesen, das wenn man sich bewusst für eine Adoption entscheidet, man danach besser zurecht kommt mit der Entscheidung.
Ich meine man kann ja auch einen Brief schreiben und Bilder des Bauches oder/und Ultraschall Bilder bei tun, das wenn das kleine Alt genug ist, das zu lesen bekommt, warum man sich dafür entschieden hat, das eigene Kind weg zu geben. Das es das Kind versteht....
ja alles nicht einfach.
Und ja Du hast recht, ich muss sogar an meinen Sohn und mich denken, um für ihn eine gute Mutter zu sein, als ich die Depression voriges Jahr hatte, war ich dazu kaum in der Lage und hatte einfach nicht mehr die Kraft, und ich möchte nicht das dies wieder passiert und dann noch womöglich zwei Kinder vernachlässige, die dafür gar nichts können.

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21. Oktober 2015 um 17:12

Hallo
Hallo liebe Chinita,

Deine Verzweiflung kann ich verstehen, es ist nicht einfach ohne Familie und Partner, v.a. wenn man auch noch alleinerziehend ist. Also ist es für uns Außenstehende einfach zu reden.
Vielleicht wäre es eine Alternative, wenn du das Kind in eine Pflegefamilie geben würdest? Dann könntest du, wenn es dir und deinem Sohn irgendwann so gut geht, die kleine wieder zu euch nehmen?
Eine Schwester zu haben wäre gut für deinen Sohn, auch in der Zukunft.
Letztendlich musst du die Entscheidung tragen, ein Leben lang. Aber dein Sohn wird dich in ein paar Jahren fragen, warum das Baby weg ist .. Und glücklich wird er über die Adoption nicht sein.

Bitte versteh mich nicht falsch, das ist nur meine Einschätzung. Du weißt am besten was gut für dich ist.

Viel Kraft wünsch ich dir

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21. Oktober 2015 um 21:05

Vielen
Dank für Dein offenes Berichten Deiner Gedanken und Gefühle.
Es ist gut, dass Du schon Dein 1. Gespräch hattest. Und es ist logisch, dass Dich das Ganze immer wieder umtreibt und Du hin- und hergerissen bist. Adoption ist eine mutige Entscheidung, aber es kann sein, dass es für Dich zu einer Verlusterfahrung wird.
VLG Yankho

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21. Oktober 2015 um 22:47

Liebe Chinita!
Auch ich kann mich nur den anderen anschließen. Du bist sehr mutig und auch stark, dass du dir so viele Gedanken machst! Ich finde es ist eine tolle Aktion von dir, dass du dir selbst eingestehst, dass du eventuell überfordert oder beiden Kindern nicht gerecht werden könntest. Auch wenn du dich für eine Adoption entscheiden solltest, muss es nicht sein, dass du das Kind nie mehr sehen wirst. Eine meiner Freundinnen ist adoptiert und ihre "Bauchmama" ist Teil der Familie. Ich denke, es gibt so viele Möglichkeiten und ich bin mir sicher, du wirst die richtige Entscheidung treffen. Ich schicke dir sehr viel Kraft!

Glg nina

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21. Oktober 2015 um 23:14
In Antwort auf ninotschga

Liebe Chinita!
Auch ich kann mich nur den anderen anschließen. Du bist sehr mutig und auch stark, dass du dir so viele Gedanken machst! Ich finde es ist eine tolle Aktion von dir, dass du dir selbst eingestehst, dass du eventuell überfordert oder beiden Kindern nicht gerecht werden könntest. Auch wenn du dich für eine Adoption entscheiden solltest, muss es nicht sein, dass du das Kind nie mehr sehen wirst. Eine meiner Freundinnen ist adoptiert und ihre "Bauchmama" ist Teil der Familie. Ich denke, es gibt so viele Möglichkeiten und ich bin mir sicher, du wirst die richtige Entscheidung treffen. Ich schicke dir sehr viel Kraft!

Glg nina

Danke........
....eure aufrichtigen Worte helfen mir sehr, über eine Pflegefamilie habe ich auch schon nach gedacht, irgendwie habe ich das bedürfnis das kleine aus Schutz weg zu geben, habe aber auch gleichzeitig die Gedanken, was ist, wenn ich es doch sehen möchte und Kontakt haben möchte, durch das Erstgespräch bei der Adoptinsstelle habe ich erfahren, das es zwar eine offene Adoption gibt, diese allerdings gesetzlich nicht verankert ist, rein gesetzlich gesehn gibt es nur die geschlossene Adoption, das bedeutet, das es im Ermessen der Adoptiveltern liegt, ob, wenn ich das Bedürfnis habe das kleine sehen zu wollen, dann womöglich nie weider sehen darf, weil sie es nicht wollen.
Die alternative wäre eben Pflegeeltern, darüber werde ich mich auch noch weiter informieren und werde schon vorher ein Gespräch nochmals führen...mit der Adoptions stelle, zumindest habe ich bei meiner Betreuerin ein wirklich gutes Gefühl, das ich das beste für die kleine möchte. ich möchte einfach nicht, das ich es dann doch zu tiefst bereue und die kleine nie wieder sehe..

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