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Schwanger und bewerbung?

1. November 2004 um 10:41

ich bin kurz nach der arbeitslosigkeit schwanger geworden (nur ein paar tage danach). mit der arbeitslosigkeit hätte ich niemals gerechnet, aber die firma macht von einem auf den anderen monat wegen insolvenz zu.
unser kinderwunsch bestand seid länger und dieses jahr hatten wir uns zum basteln genommen.
so nun bin ich schwanger und leider arbeitslos.
soll ich mich da bewerben? ich meine habe ich ein vorstellungsgespräch und sage ihm nicht das ich schwanger bin, kommt es ja früher oder später doch raus und ich hab dann keinen guten start in der jeweiligen firma, sage ich es beim Bewerbungsgespräch, wird mich wohl kaum einer nehmen.
wie würdet ihr an diese sache rangehen, lohnt es noch mich zu bewerben?
bin hin und hergerissen und würde mich über eure meinungen freuen, danke.
eure happygirlmagic mit würmchen in der 6. woche

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1. November 2004 um 11:24

Hi
Tja ist schwierig. Willst du denn Erziehungsurlaub nehmen?? Ein oder zwei Jahre oder gleich nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten??

Wenn du eh in zu Hause bleiben willst dann brauchste dich gar nicht zu bewerben. Ich finde es nicht gut gleich das zu verschweigen, kommt eh raus und dann haste da keinen guten Start hingelegt. Sagst du es gleich werden dich die Firmen eh nicht einstellen. Kann natürlich sein, wenn du gleich weiterarbeiten willst, das sie dir dann einen Teilzeitjob anbieten.
Naja ehrlich gesagt bei der Wirtschaftslage glaube ich das nicht.

Du kannst aber beim Amt Unterstützung beantragen. Müßtest ja Arbeitslosengeld, Kindergeld und wenn dein Mann nicht zuviel verdient auch das ganze Erziehungsgeld bekommen. Einfach mal anfragen ob auch eine Mietzuzahlung drin ist.

LG carvecarnem (33Woche)

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1. November 2004 um 12:14

Ja ich möchte mindestens 1 babyjahr
nur macht mir eines zu schaffen, ich bekomme nur bis mai arbeitslosengeld und im juni soll das kind kommmen, bekomme ich dann nur erziehungs-u. kindergeld oder auch sozialhilfe oder arbeitslosengeld 2? ich hab zwar noch finanzielle mittel aber die reichen garantiert nicht 1 erziehungsjahr lang.
kann ich mich nur bei profamilia informieren oder wo im internet? ich wüsste jetzt nicht was ich da bei google für suchbegriffe eingeben sollte in meinem fall?
mein schatz wohnt nicht bei mir (steht auch nicht im mietvertrag), ist maximal am wochenende da, also wird er doch in die rechnung vom erziehungsgeld nicht mit eingerechnet oder doch?
danke für eure hilfe!

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1. November 2004 um 15:18
In Antwort auf happygirlmagic

Ja ich möchte mindestens 1 babyjahr
nur macht mir eines zu schaffen, ich bekomme nur bis mai arbeitslosengeld und im juni soll das kind kommmen, bekomme ich dann nur erziehungs-u. kindergeld oder auch sozialhilfe oder arbeitslosengeld 2? ich hab zwar noch finanzielle mittel aber die reichen garantiert nicht 1 erziehungsjahr lang.
kann ich mich nur bei profamilia informieren oder wo im internet? ich wüsste jetzt nicht was ich da bei google für suchbegriffe eingeben sollte in meinem fall?
mein schatz wohnt nicht bei mir (steht auch nicht im mietvertrag), ist maximal am wochenende da, also wird er doch in die rechnung vom erziehungsgeld nicht mit eingerechnet oder doch?
danke für eure hilfe!

Hi
Da ihr nicht zusammenwohnt dürfte er nicht mit einberechent werden. Ich denke du bekommst dann Sozialhilfe. Rif einfach mal bei einer Beratungsstelle an, ist ja kostenlos.

LG carvecarnem

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1. November 2004 um 15:54
In Antwort auf berlin_11968400

Hi
Tja ist schwierig. Willst du denn Erziehungsurlaub nehmen?? Ein oder zwei Jahre oder gleich nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten??

Wenn du eh in zu Hause bleiben willst dann brauchste dich gar nicht zu bewerben. Ich finde es nicht gut gleich das zu verschweigen, kommt eh raus und dann haste da keinen guten Start hingelegt. Sagst du es gleich werden dich die Firmen eh nicht einstellen. Kann natürlich sein, wenn du gleich weiterarbeiten willst, das sie dir dann einen Teilzeitjob anbieten.
Naja ehrlich gesagt bei der Wirtschaftslage glaube ich das nicht.

Du kannst aber beim Amt Unterstützung beantragen. Müßtest ja Arbeitslosengeld, Kindergeld und wenn dein Mann nicht zuviel verdient auch das ganze Erziehungsgeld bekommen. Einfach mal anfragen ob auch eine Mietzuzahlung drin ist.

LG carvecarnem (33Woche)

Hallo liebe Happy,
Achtung, Sozialhilfe ist gleich Hartz 4.....!!!
Denn die werden gleich gestellt und bekommen auch den Bogen zu Hartz 4, weiß ich von meiner Schwester. Du bekommst aber dazu irgendwie noch Kindergeld, Kleidungsgeld und mehr als ein Arbeitsloser ohne Kind. Mach dich diesbezüglich schlau, und wenn du noch nen Job suchst, gib es an, und Frag nach Aushilfsstellen. Bei dir ist es einfacher was zu bekommen, du bist NUR Schwanger, und bei mir ist mein Knie derbe kaputt, und wenn ich denn noch Schwanger wäre, denn stehen die Chancen bei mir noch schlechter.
Alles Gute
Wusel

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2. November 2004 um 12:05

Das ist so ne sache!
wenn du ja während einem arbeitsverhältnis schwanger wirst,besteht kündigungsschutz...wenn du aber bei nem vorstellungsgespräch gefragt wirst(und das wird man heutzutage,sind ja net blöd)und du sagts nein,und es kommt dann raus,dann kann man dir kündigen!und das wird man dir dann auch.wenn man dich nicht fragt,dann natürlich nicht...aber wie gesagt,das frgaen die heutzutage in so nem bogen.
ja und einstellen tut dich wohl kaum einer in der schwangerschaft...glaub ich auch net...
wieso geniesst du nicht einfach die zeit jetzt und fängst damit an,wenn dein baby alt genug ist?mach dich net verrückt damit,denn die chancen sind sowieso sehr gering schwanger arbeit zu bekommen

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2. November 2004 um 12:50

Habe ich auch drüber nachgedacht...
...aber das handhabt jede anders.
Was ich machen würde? Ich würde mich bewerben, beim Bewerbungsgespräch (wenn die SS fortgeschrittener ist - so ab der 12. SSW) mit offenen Karten spielen, aber sagen, wie ich mir das Arbeitsverhältnis vorstellen würde.
Ich meine, etwas mehr könntest du dich schon. Wenn du eine Stelle angeboten bekommst, die dir gefällt, und man nimmt dich trotz SS, dann würde ich auf keinen Fall Babypause machen. 2 Monate Schutzfrist bekommst du ja eh nach der Geburt. Dann kannst du ja sehen (Teilzeit oder so), aber ich würd auf jeden Fall sagen, dass du willig bist zu arbeiten (wenn's nicht zu zeitaufwendig ist), kann man ja drüber sprechen.
Man kann auch im Bewerbungsgespräch lügen (würde ich allerdings nur innerhalb der ersten 2 Monate tun), und später sagen, man hätte nichts davon mitbekommen - aber ich würde mich nicht damit wohl fühlen, denn i c h arbeite doch mit KollegInnen zusammen!
Regeln lässt sich vieles, wenn Arbeitgeber einen wollen und du auch arbeiten willst, davon bin ich überzeugt!
Viel Glück und noch schöne SS-Zeit

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2. November 2004 um 15:18
In Antwort auf mica_12372715

Habe ich auch drüber nachgedacht...
...aber das handhabt jede anders.
Was ich machen würde? Ich würde mich bewerben, beim Bewerbungsgespräch (wenn die SS fortgeschrittener ist - so ab der 12. SSW) mit offenen Karten spielen, aber sagen, wie ich mir das Arbeitsverhältnis vorstellen würde.
Ich meine, etwas mehr könntest du dich schon. Wenn du eine Stelle angeboten bekommst, die dir gefällt, und man nimmt dich trotz SS, dann würde ich auf keinen Fall Babypause machen. 2 Monate Schutzfrist bekommst du ja eh nach der Geburt. Dann kannst du ja sehen (Teilzeit oder so), aber ich würd auf jeden Fall sagen, dass du willig bist zu arbeiten (wenn's nicht zu zeitaufwendig ist), kann man ja drüber sprechen.
Man kann auch im Bewerbungsgespräch lügen (würde ich allerdings nur innerhalb der ersten 2 Monate tun), und später sagen, man hätte nichts davon mitbekommen - aber ich würde mich nicht damit wohl fühlen, denn i c h arbeite doch mit KollegInnen zusammen!
Regeln lässt sich vieles, wenn Arbeitgeber einen wollen und du auch arbeiten willst, davon bin ich überzeugt!
Viel Glück und noch schöne SS-Zeit

Naja
im bewerbungsgespräch lügen...klar kann man das..man muss dem arbeitgeber dann aber eine bescheinigung vom arzt geben wann er die ss festgestellt hat!so einfach iss das nicht wie ihr denkt!die sind ja net blöd in einer firmadie schützen sich auch!!!!

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2. November 2004 um 15:20

Ja nee darf man eben nicht!!!
ich steckte doch in so einer situation und in rechtskunde habe ich dieses thema behandelt!sonst würden es ja alle so machen und die arbeitgebenr sind nacher die dummen!

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3. November 2004 um 9:21

Nee bin dir net bös
ich war der meinung das es so ist...bin aber niemand böse wenn er mir was anderes sagt:p ist ja ein diskussionsforum...!
aber was ist das denn für eine logik???dann kann jede schwangere sich einstellen lassen und der arbeitgeber ist der dumme und kann 3 jahre babypause zahlen:-? und den arbeitsplatz freihalten.und warum fragt er dann überhaupt nach ner schwangerschaft wenn man lügen darf?somit wird doch der arbeitsvertrag ungültig!!!!also das kapier ich nun überhaupt gar net.

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3. November 2004 um 9:27

Bewerbung
wenn die dich nicht fragen ob du schwanger bist würde ich auch nichts sagen.... wenn einen job findest den du sehr gerne haben würdest dan könntet der arbeitgeber und du ja eine lösung finden... z.b du verzichtest auf irgendetwas und er lässt dich dafür trotzdem einstellen. oder frag doch mal bei den behörden nach.... wie deine rechtliche lage ist..

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3. November 2004 um 10:31

Ja klar
aber verstehe ich auch.sie sind dann ja die dummen.also die arbeitgeber...wies isch,ischs nix*lach*
obwohl esdann auch gut kommt wenn man schon kinder hat und dann ja bestimmt keine mehr haben möchte...
na gut aber ich finde es schin ok wenn man mindestens die ersten beiden jahre zuhause bleibt...denn sonst brauch man kein kind bekommen...um es von einer hand zur nächsten zu schieben.aber finds auch klasse,wenn ein mann die elternzeit nimmt.also hätte ich auch nix gegen gehabt!

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3. November 2004 um 11:05

An die die es interessiert
ich werde nicht in harz 4 reinfallen, hab da echtes glück gehabt, weil:
ich bekomme bis mai arbeitslosengeld (kein harz 4 oder arbeitslosenhilfe2) und im mai soll das kind kommen, also gehe ich im mai in mutterschaft und man berechnet dann das mutterschaftsgeld vom arbeitslosengeld, dann gehe ich im juni ins babyjahr, statt im juni harz 4 zu bekommen.
das hat mir meine krankenversicherung am telefon erzählt und auf meine krankenversicherung konnte ich mich bis jetzt verlassen!
hut ab denn das hört man nicht von jeder krankenkasse.
ich schreibe das euch weil mir der finanzielle faktor wichtig ist um ein kind gross ziehen zu können und da macht man sich ja so manche gedanken, aber mein schatz verdient wirklich gut (bundeswehr).
eigentlich sagt mir jeder zu mir ich sei finanziell abgesichert aber macht sich nicht jede werdende muti solche gedanken?

und ich bin immer noch nicht einig ob ich mich weiter bewerben soll (ich bin ein mensch der immer ehrlich und fair seinem arbeitgeber gegenüber ist). einige bewerbungen sind ja noch am laufen.
in meiner branche kann ich mich eh nicht bewerben da ich mit chemikalien zu tun hätte also muss ich in einem beruf quer einsteigen und das in einer schwangerschaft, ich weiss nicht so recht, allerdings würde ich so gerne arbeiten gehen, denn das nichts tun, ist auch schlimm
ich weiss das sich das oben geschriebene widerspricht aber ich bin nun mal hin und hergerissen.

happygirlmagic

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4. November 2004 um 13:10
In Antwort auf juhee_12095514

Naja
im bewerbungsgespräch lügen...klar kann man das..man muss dem arbeitgeber dann aber eine bescheinigung vom arzt geben wann er die ss festgestellt hat!so einfach iss das nicht wie ihr denkt!die sind ja net blöd in einer firmadie schützen sich auch!!!!

Immer dasselbe...
es ist aber so, dass du lügen darfst (ist 'ne blöde Regelung für die Frau, finde ich trotzdem). Es macht auch keinen Spass zu lügen, aber 'ne bessere Lösung für Schwangere, die ja ziemlich gesund sind, haben sich die Gesetzgeber nicht ausgedacht.
Ich weiss nicht, wo du herkommst, aber das ist Gesetz hier in Deutschland!
In einigen Bewerbungsgesprächen sass sogar eine Frauenbeauftragte (öff. Dienst bei, die darauf achtete, dass solche Fragen hinsichtlich Schwangerschaft nicht gestellt werden, weil die nicht zulässig sind --> ist auch Gesetz.
Man muss nicht lügen, aber den Arbeitgeber beim Bewerbungsgespräch darauf hinzuweisen, dass Fragen nach Schwangerschaft im Vorstellungsgespräch nicht zulässig si nd (habe ich übrigens auch gemacht, obwohl ich da nocht nicht schwanger war).
Das sind Fakten; wenn du's nicht glaubst, informiere dich bitte erst einmal im Netz unter Google oder, aber das, was du schreibst ist völlig falsch, echt (nicht böse gemeint, aber glaub' mir einfach).
Abgesehen davon ist das je nach Job nicht soo tragisch für den AG. Mein AG denkt daran, mich nach Geburt teilzeitmässig zu beschäftigen (10 h/, 15 h - nicht mehr), alles andere ist ihm nicht wichtig!

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4. November 2004 um 13:26

Tja als Frau ist man halt schon gea...!
Aber ich finde, dann würde kein AG Frauen zwischen 20 J und 40 J einstellen. Ausserdem bezahlt kein AG die Babypause (hat der nix mit zu tun), und dann bezahlen die Schutzfristen die Krankenkassen. Ist ja wohl auch das Mindeste, was sie einem bieten können, damit man trotzdem "Kinder macht" und nicht abgeschreckt wird, weil man nicht "nur Mutti" sein will.
Also ehrlich gesagt, es gibt solche AG bestimmt noch, die Frauen nicht einstellen (im öff. Dienst ist es gott sei Dank nicht so), aber den AG würde ich mir schenken, der keine Frauen einstellt aus diesen Gründen. Tolles Betriebsklima und schön fortschrittlich! Hatte andere AG, die sind damit ganz normal umgegangen, weil es etwas "Normales" ist, schwanger zu werden, sogar etwas sehr schönes (alle öff. Anstalten schreien nach Nachwuchs!).
Das einzige: Arbeitsplatz freihalten - habe ich noch nie gehört, dass AG damit Schwierigkeiten hatte - erst mal doch nicht (schafft sogar einen neuen Job für 2-3 Jahre); einige Frauen, die ich kenne (Lehrerin), wollte man vergraulen, viele haben dann eh gekündigt, wenn man sie nicht mehr wollte, aber das sind doch wirklich Ausnahmen - Ungereimtheiten und Klagen vor dem Arbeitsgericht gibt's viel mehr unter Männer (und die werden nicht schwanger, oder )
Also: finanzielles Risiko ist ja wohl eine schlichte Lüge, eben bis auf die Tatsache, den Arbeitsplatz freizuhalten (na danke!).
Trotzdem schoene Grüsse, aber solche Kommentare finde ich wirklich nicht mehr zeitgemaess, tut mir leid!

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4. November 2004 um 13:35
In Antwort auf mica_12372715

Immer dasselbe...
es ist aber so, dass du lügen darfst (ist 'ne blöde Regelung für die Frau, finde ich trotzdem). Es macht auch keinen Spass zu lügen, aber 'ne bessere Lösung für Schwangere, die ja ziemlich gesund sind, haben sich die Gesetzgeber nicht ausgedacht.
Ich weiss nicht, wo du herkommst, aber das ist Gesetz hier in Deutschland!
In einigen Bewerbungsgesprächen sass sogar eine Frauenbeauftragte (öff. Dienst bei, die darauf achtete, dass solche Fragen hinsichtlich Schwangerschaft nicht gestellt werden, weil die nicht zulässig sind --> ist auch Gesetz.
Man muss nicht lügen, aber den Arbeitgeber beim Bewerbungsgespräch darauf hinzuweisen, dass Fragen nach Schwangerschaft im Vorstellungsgespräch nicht zulässig si nd (habe ich übrigens auch gemacht, obwohl ich da nocht nicht schwanger war).
Das sind Fakten; wenn du's nicht glaubst, informiere dich bitte erst einmal im Netz unter Google oder, aber das, was du schreibst ist völlig falsch, echt (nicht böse gemeint, aber glaub' mir einfach).
Abgesehen davon ist das je nach Job nicht soo tragisch für den AG. Mein AG denkt daran, mich nach Geburt teilzeitmässig zu beschäftigen (10 h/, 15 h - nicht mehr), alles andere ist ihm nicht wichtig!

Sorry
dann war ich falsch informiert,aber im jahr 2001 ist dies noch so gewesen....und da hatte ich dieses fach..hatte mich seitdem auch nemme damit auseinandergesetzt.SORRY!
ja aber recht hin oder her...eine schwangere ist nun mal keine volle kraft...sie sollte sich schonen und etc. ich weiss auch nicht...für was schwanger werden und sich dann bewerben?ich meine hat man arbeit und wird schwanger,ok,aber dann sich frisch bewerben?
ach weiss auch net,schwieriges thema,muss ich sagen....aber in der phase wo einem eh übel ist,man müde etc.hmmmm...

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4. November 2004 um 13:47
In Antwort auf happygirlmagic

An die die es interessiert
ich werde nicht in harz 4 reinfallen, hab da echtes glück gehabt, weil:
ich bekomme bis mai arbeitslosengeld (kein harz 4 oder arbeitslosenhilfe2) und im mai soll das kind kommen, also gehe ich im mai in mutterschaft und man berechnet dann das mutterschaftsgeld vom arbeitslosengeld, dann gehe ich im juni ins babyjahr, statt im juni harz 4 zu bekommen.
das hat mir meine krankenversicherung am telefon erzählt und auf meine krankenversicherung konnte ich mich bis jetzt verlassen!
hut ab denn das hört man nicht von jeder krankenkasse.
ich schreibe das euch weil mir der finanzielle faktor wichtig ist um ein kind gross ziehen zu können und da macht man sich ja so manche gedanken, aber mein schatz verdient wirklich gut (bundeswehr).
eigentlich sagt mir jeder zu mir ich sei finanziell abgesichert aber macht sich nicht jede werdende muti solche gedanken?

und ich bin immer noch nicht einig ob ich mich weiter bewerben soll (ich bin ein mensch der immer ehrlich und fair seinem arbeitgeber gegenüber ist). einige bewerbungen sind ja noch am laufen.
in meiner branche kann ich mich eh nicht bewerben da ich mit chemikalien zu tun hätte also muss ich in einem beruf quer einsteigen und das in einer schwangerschaft, ich weiss nicht so recht, allerdings würde ich so gerne arbeiten gehen, denn das nichts tun, ist auch schlimm
ich weiss das sich das oben geschriebene widerspricht aber ich bin nun mal hin und hergerissen.

happygirlmagic

Mir würd's auch so gehen,
liebe Happygirlmagic,
ich möchte auch "am Ball bleiben", aber auch "ehrlich" sein, weil mir das Arbeitsklima wichtig ist, und ich ja nicht behindert, sonder kerngesund (und damit arbeitswillig und -fähig bin!).
Also - mein Tip (ähnlich wie schon gesagt): bewerben, auf das, was es gibt. Wenn dich der AG im Vorstellungsgespräch nicht danach fragt , brauchst du evtl. ja noch nix sagen (mekst du ja, ob dem AG das wichtig wäre, oder kommt eben auf die Stelle an). Wenn er dich einstellen möchte, oder es läuft darauf hinaus, würde ich es ihm unter 4 Augen sagen und mit ihm besprechen, wie ihr beide euch dein Arbeitsverhältnis vorstellt. So würde ich es machen, kommt aber immer drauf an. Ich finde, wenn du die Stelle willst und der AG möchte sie dir geben, dann kommt man schon zusammen.
Probier's doch aus, und geh da erstmal ungezwungen dran. Das sind ja auch Erfahrungen, aber manchmal erwischt man ja auch einen tollen Job, wo's passt, und AG und du eine Lösung finden. Versuch's!
P.S. ich könnte auch nicht "ohne Arbeit sein", wenn's auch nur ein kleiner winziger Job ist, aber 'was machen, muss ich einfach!
Liebe Grüsse von +

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4. November 2004 um 13:54
In Antwort auf juhee_12095514

Sorry
dann war ich falsch informiert,aber im jahr 2001 ist dies noch so gewesen....und da hatte ich dieses fach..hatte mich seitdem auch nemme damit auseinandergesetzt.SORRY!
ja aber recht hin oder her...eine schwangere ist nun mal keine volle kraft...sie sollte sich schonen und etc. ich weiss auch nicht...für was schwanger werden und sich dann bewerben?ich meine hat man arbeit und wird schwanger,ok,aber dann sich frisch bewerben?
ach weiss auch net,schwieriges thema,muss ich sagen....aber in der phase wo einem eh übel ist,man müde etc.hmmmm...

Ist es auch,
kleene, weisst du, ich war auch mal für 9 Monate arbeitslos und da habe ich mir/wir uns gedacht: wow, wenn ich jetzt schwanger würde, könnte ich nach der Geburt und etwas danach wieder arbeiten gehen und wäre nicht sooo lang draussen - und? Nix - ich wurde nicht schwanger - dann wieder Job ...etc..
Mein Frauenarzt meinte auch: Kinder kommen einfach, wie sie wollen (jetzt war ich nicht mehr die Jüngste aber damals war ich 34 J.)! Also haben wir seither nicht verhütet und einfach den Kinderwunsch vorangestellt, alles andere zeigt sich dann ...
Mir war übrigens überhaupt nicht übel (meine SS blieb völlig unbemerkt) - hätte ich auch nicht gedacht - naja frohes Schaffen noch - wie sieht's mit deiner Planung aus ?

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4. November 2004 um 14:17

Mag sein,
ich sage ja auch, dass ist von Fall zu Fall unterschiedlich, für kleinere Unternehmen (aber auch je nach Arbeitsstelle) schon (k)ein Einstellungsgrund. Können die ja machen, dann stellen sie keine Frauen ein, oder nur solche, denen sie vertrauen (ja - es gibt solche und solche, aber die wenigen, die kaltschnäuzig lügen - also ich habe keine kennengelernt - sind eher selten. Jede möchte doch einen Arbeitsplatz.
Aber auch die Wirtschaft (dickes Thema) muss auch für "Nachwuchs" sorgen, d.h. die wollen ja auch Auszubildende haben, aber wie soll der zustandekommen? Frau soll "Kinder werfen (entschuldige )", sich auf dem Arbeitsmarkt etablieren, keinen 'was kosten - weder Arbeitgeber, noch Staat, noch sonstwem, sich beruflich weiterqualifizieren, gleichzeitig Kinder erziehen und versorgen - alles am besten mit Ehemann, aber da kann man doch auch nicht so sicher sein, dass jede Beziehung hält....
Also jede Frau, die das schafft - Hut ab, und dann noch: gut drauf sein; klar nichts auf Arbeitgeber abwältzen, aber auch nicht alles auf die "nützlichen, gebärfähigen" junden Frauen!!!
Ausserdem hat der öff. Dienst nicht aufgrund von Frauen Stellen abgebaut, aber das weisst du bestimmt, warum der Stellenabbau (hat ja nun wirklich nichts mit Schwangeren zu tun)!
Ich selbst z.B. muss immer was zu tun haben, aufgrund von Abwechslung/Weiter-Qualifizierung/"Am Ball bleiben"/Spass.
Für viele ist das ja auch eine Chance (z.B. Frauen, die in Fabrik arbeiten), sich weiterzuqualifizieren!
Hast du eigentlich schon Kinder?

Himmel

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4. November 2004 um 14:28

Es stimmt
es ist richtig, das wenn man im Vorstellungsgespräch nach der Schwangerschaft gefragt wird, das man die verneinen kann, selbst wenn man weiß das man schwanger ist.
Es gibt keine Konsequenzen, der Kündigungsschutz wirkt.
Es könnte ja z.B. auch sein das eine zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs selbst noch nichts von der Schwangerschaft weiß, dann kann man ja auch nicht unterstellen sie habe gelogen und rausschmeisen.






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4. November 2004 um 15:23

Sehe ich genauso
Ich gucke auch immer nach Frankreich, wo die Frauen, ich glaube 2-jährig oder noch jünger, in eine Betreuungseinrichtung geben, und ihrem Job nachgehen können und keine(r) guckt die "doof" an ("was für eine Mutter").
Das ist selbstverständlich und ich finde es richtig. Die Betreuung hierzulande ist allerdings wirklich katastrophal (ein Kind im Mutterleib bereits beim Kindergarten anzumelden, damit es einen Platz bekommt...!).
Mal gucken, was passiert - die Reg. will die Betreuung von unter 3-jährigen in Einrichtungen stützen
Mal sehen was rauskommt.
Ich habe auch studiert und möchte auch weiterhin in meinem Bereich arbeiten, und deswegen nicht 3 Jahre lang "nur-Mutti-sein", mein Beruf macht mir auch Spass und bringt Abwechslung!
Ich kann's auch nicht richtig nachvollziehen, nur Kinder zu erziehen und sonst nichts zu machen (ausser wenn's mehr als 2 oder 3 sind, aber auch da...)
Von diesen "Übermuttis" hier (nicht jede), kriege ich hierzulande auch zuviel - bin absolut deiner Meinung - Kinder sollen doch zum normalen Leben dazugehören, auch wenn es viel zu organisieren und zu tun gibt und es finanziell bestimmt auch mal eng wird, also -
ich wollte bis 34 Jahre keine Kinder - habe ich weder dran gedacht noch gewollt!
Mach's gut

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5. November 2004 um 8:50

Naja...
...also die kosten die du aufzählst, sind ganz normale kosten der personalbeschaffung, und die entstehen dir auch wenn jemand kündigt! also ist es schnuppe ob mann oder frau.

dann darfst du überhaupt niemanden einstellen, denn deine mitarbeiter sind dir nie sicher und dir entstehen immer kosten. und ich habe noch nie gehört, dass ein unternehmen pleite gemacht hat, weil eine frau schwanger geworden ist....das liegt wohl mehr an der misswirtschaft der unternehmer!

ist aber schon klar, dass du so argumentieren musst!

gruß, tigerle

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5. November 2004 um 9:12
In Antwort auf mica_12372715

Ist es auch,
kleene, weisst du, ich war auch mal für 9 Monate arbeitslos und da habe ich mir/wir uns gedacht: wow, wenn ich jetzt schwanger würde, könnte ich nach der Geburt und etwas danach wieder arbeiten gehen und wäre nicht sooo lang draussen - und? Nix - ich wurde nicht schwanger - dann wieder Job ...etc..
Mein Frauenarzt meinte auch: Kinder kommen einfach, wie sie wollen (jetzt war ich nicht mehr die Jüngste aber damals war ich 34 J.)! Also haben wir seither nicht verhütet und einfach den Kinderwunsch vorangestellt, alles andere zeigt sich dann ...
Mir war übrigens überhaupt nicht übel (meine SS blieb völlig unbemerkt) - hätte ich auch nicht gedacht - naja frohes Schaffen noch - wie sieht's mit deiner Planung aus ?

Hmm
ich wurde mit meinem 2.kind in der ausbildung zur krankenschwester schwanger.hatte total schiss damals es der schulleiterin zu sagen weil ich keine ahnung hatte was dann wohl passiert...habe es trotzdem in der 8.woche gesagt,denn im krankenhaus arbeiten ist auch net ohne.dann waren die aber total hilfsbereit in der schule und ich war mir sicher ich mache die ausbildung fertig(war aber im ersten jahr)
jetzt ist es aber so,mit einer gewissen anzahl von fehltagen wird man nicht zum examen zugelassen,so das ich auf den mutterschutz vor der geburt verzichten hätte MÜSSEN.ja in der zeit wo ich dann im kh arbeiten musste nahmen die kollegen net wirklich rücksicht auf mich,musste schwer lupfen und sie WUSSTEN aber das ich schwanger bin!so dann kam ich selber ins kh wegen blutungen und lag da eine woche...aber bin in ein anderes,net da wo ich ausbildung machte.in der zeit machte ich mir wieder gedanken(20.woche) und mir war klar ich musste aufhören,denn so schaffe ich das nicht.ich gab in der schule bescheid und sagte aber,ich möchte trotzdem noch so lange wie möglich arbeiten und das tat ich auch,im kreissaal,säuglingszimmer,wo sie auch rücksicht nahmen...2 wochen vorm mutterchutz kam ich auf die chirugie und da gings wieder los,man sah es deutlich und trotzdem sollre ich die schweren betten allein rumschieben etc.ich meldete mich krank und blieb zu hause....und die zeit am anfang der schwangerschaft war total hart für mich im unterricht und auf arbeit.war so hundemüde,aber ich wollte es schaffen....es war echt hart..drum meinte ich das mit arbeiten wenns einem dreckig geht.naja muss jeder selber wissen
inzwischen sind meine kinder 5 jahre,der mittlere in vier monaten drei und die jüngste ist 15 monate.und ich bin froh wie es ist
was ich machen werde wenn die jüngste 3 jahre ist,weiss ich noch nicht.

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5. November 2004 um 11:30
In Antwort auf jaana_11887320

Naja...
...also die kosten die du aufzählst, sind ganz normale kosten der personalbeschaffung, und die entstehen dir auch wenn jemand kündigt! also ist es schnuppe ob mann oder frau.

dann darfst du überhaupt niemanden einstellen, denn deine mitarbeiter sind dir nie sicher und dir entstehen immer kosten. und ich habe noch nie gehört, dass ein unternehmen pleite gemacht hat, weil eine frau schwanger geworden ist....das liegt wohl mehr an der misswirtschaft der unternehmer!

ist aber schon klar, dass du so argumentieren musst!

gruß, tigerle

Ich bin zwar keine Unternehmerin,
aber eine Freundin von mir.
Sie hat eine kleine Beratungsfirma .
eine ihrer Mitarbeiterinnen wurde kurze Zeit nach ihrem Arbeitsantritt schwanger. Während der Schwangerschaft beteuerte sie immer wieder, nach relativ kurzer Zeit zumindest auf Teilzeitbasis wieder arbeiten zu wollen. Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf wäre insofern gegeben gewesen, als ihr das Angebot gemacht wurde, ihr Kind mit in die Firma bringen zu können, sofern sich keine andere Möglichkeit ergeben hätte. Rein vorsorglich wurde der Antrag auf Elternzeit über den kompletten Zeitraum eingereicht.

Anfangs bekamen sie noch hin und wieder Besuch von Mutter und Kind. Inzwischen ist der Kontakt quasi abgebrochen. Die Elternzeit endet im nächsten Frühjahr.

Der kleinen Firma war es nicht möglich, den Arbeitsplatz dieser Mitarbeiterin über einen so langen Zeitraum unbesetzt zu lassen. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ergibt sich momentan kein Ansatzpunkt, wo sie nach Ablauf der Elternzeit eingesetzt werden könnte. Wobei noch nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt in den Beruf zurück will.

Meine Freundin meinte, daß sie es sich finanziell nicht leisten könne, wieder eine Frau einzustellen.
Eine bei ihr beschäftigte Frau hat mehr Rechte als sie als Unternehmerin. Das ist bitter. Als kleines Unternehmen kann ihr eine schwangere Mitarbeiterin das Genick brechen, allein schon, weil eine wichtige Person über einen längeren Zeitraum ausfällt und sie es sich kaum leisten kann sofort Ersatz einzustellen.
Ein goßes Unternehmen wird deshalb kaum Pleite machen

gruß

wolkenschaf

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5. November 2004 um 12:05
In Antwort auf lita_11889024

Ich bin zwar keine Unternehmerin,
aber eine Freundin von mir.
Sie hat eine kleine Beratungsfirma .
eine ihrer Mitarbeiterinnen wurde kurze Zeit nach ihrem Arbeitsantritt schwanger. Während der Schwangerschaft beteuerte sie immer wieder, nach relativ kurzer Zeit zumindest auf Teilzeitbasis wieder arbeiten zu wollen. Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf wäre insofern gegeben gewesen, als ihr das Angebot gemacht wurde, ihr Kind mit in die Firma bringen zu können, sofern sich keine andere Möglichkeit ergeben hätte. Rein vorsorglich wurde der Antrag auf Elternzeit über den kompletten Zeitraum eingereicht.

Anfangs bekamen sie noch hin und wieder Besuch von Mutter und Kind. Inzwischen ist der Kontakt quasi abgebrochen. Die Elternzeit endet im nächsten Frühjahr.

Der kleinen Firma war es nicht möglich, den Arbeitsplatz dieser Mitarbeiterin über einen so langen Zeitraum unbesetzt zu lassen. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ergibt sich momentan kein Ansatzpunkt, wo sie nach Ablauf der Elternzeit eingesetzt werden könnte. Wobei noch nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt in den Beruf zurück will.

Meine Freundin meinte, daß sie es sich finanziell nicht leisten könne, wieder eine Frau einzustellen.
Eine bei ihr beschäftigte Frau hat mehr Rechte als sie als Unternehmerin. Das ist bitter. Als kleines Unternehmen kann ihr eine schwangere Mitarbeiterin das Genick brechen, allein schon, weil eine wichtige Person über einen längeren Zeitraum ausfällt und sie es sich kaum leisten kann sofort Ersatz einzustellen.
Ein goßes Unternehmen wird deshalb kaum Pleite machen

gruß

wolkenschaf

Um euch mal aufzuklären
in meinem fall hat ein grosses unternehmen namens kodak (wurde dann umbenannt aber das möchte ich hier nicht erläutern) insolvenz angemeldet, deshalb war es für mich ja auch so überraschend.
ich arbeitete in einem labor mit knapp unter 100 mitarbeiter, es gaben viele labore davon in ganz deutschland, so nun war das labor wo ich arbeitete das wirtschaftlich beste von allen und trotzdem ging es mit in insolvenz.
heutzutage ist kein job mehr sicher auch nicht grosse firmen wie ich euch eben bewiesen habe.
ich hätte doch wenn ich nicht glaubte sicherheit in der firma zu haben, unser kind nicht dieses jahr geplant.
ich nahm dann 4 monate die pille nicht und dann kam insolvenz und kurz danach war ich schwanger, eigentlich war ich schon schwanger wusste es nur noch nicht!
das wollte ich nur mal zur info schreiben.
gruss happygirlmagic

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5. November 2004 um 12:23
In Antwort auf lita_11889024

Ich bin zwar keine Unternehmerin,
aber eine Freundin von mir.
Sie hat eine kleine Beratungsfirma .
eine ihrer Mitarbeiterinnen wurde kurze Zeit nach ihrem Arbeitsantritt schwanger. Während der Schwangerschaft beteuerte sie immer wieder, nach relativ kurzer Zeit zumindest auf Teilzeitbasis wieder arbeiten zu wollen. Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf wäre insofern gegeben gewesen, als ihr das Angebot gemacht wurde, ihr Kind mit in die Firma bringen zu können, sofern sich keine andere Möglichkeit ergeben hätte. Rein vorsorglich wurde der Antrag auf Elternzeit über den kompletten Zeitraum eingereicht.

Anfangs bekamen sie noch hin und wieder Besuch von Mutter und Kind. Inzwischen ist der Kontakt quasi abgebrochen. Die Elternzeit endet im nächsten Frühjahr.

Der kleinen Firma war es nicht möglich, den Arbeitsplatz dieser Mitarbeiterin über einen so langen Zeitraum unbesetzt zu lassen. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ergibt sich momentan kein Ansatzpunkt, wo sie nach Ablauf der Elternzeit eingesetzt werden könnte. Wobei noch nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt in den Beruf zurück will.

Meine Freundin meinte, daß sie es sich finanziell nicht leisten könne, wieder eine Frau einzustellen.
Eine bei ihr beschäftigte Frau hat mehr Rechte als sie als Unternehmerin. Das ist bitter. Als kleines Unternehmen kann ihr eine schwangere Mitarbeiterin das Genick brechen, allein schon, weil eine wichtige Person über einen längeren Zeitraum ausfällt und sie es sich kaum leisten kann sofort Ersatz einzustellen.
Ein goßes Unternehmen wird deshalb kaum Pleite machen

gruß

wolkenschaf

Tja...
...das muss ich sagen, dass dann deine freundin dies hätte mit der mutter auch schriftlich regeln müssen, dass sie in der elternzeit auch wieder arbeiten kommt. bis zu 30 stunden sind erlaubt. falls sie sich hier auf mündliche aussagen verlassen hat, dann ist sie nicht ganz unschuldig, oder? bei uns wird sowas schriftlich gemacht.

und wenn eine frau nach den 3 jahren wieder kommt, darf sie auch nach einhaltung einer kündigungsfrist von 3 monaten gekündigt werden.

ausserdem muss deine freundin diesen arbeitsstelle nicht unbesetzt lassen. wie wäre es mit zeitarbeit oder befristeten verträgen?

was macht denn deine freundin, wenn ein guter mitarbeiter kündigt oder lange krank wird? geht sie dann auch pleite?

sorry, ich kann das schon verstehen, aber sowas nennt man eben unternehmerrisiko!

gruß, tigerle

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5. November 2004 um 12:48

Tja...
...wie gesagt, das ist das risiko eines unternehmers, oder? ob nun schwangerschaft, krankheit, kündigung...damit musst du als unternehmer leben, genauso wie mit konjunkturschwankungen, nicht zahlenen kunden oder lieferengpässen. alles kann das aus für ein unternehmen bedeuten. ich weiss wie schwer das ganze ist, deshalb würde ich mich auch nie selbständig machen.

aber ich finde es schön wie du es erklärt hast: männer sind also genauso ein risiko für einen firma wie eine frau

gruß, tigerle





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5. November 2004 um 13:25

Wenn du so deine personalpolitik..
..wirklich betreibst, dass du nach geschlecht und nicht nach qualifikation entscheidest, dann aber gute nacht! du würdest sicherlich auch noch von den männern ein gesundheitscheck verlangen, wenn das möglich wäre.

ich habe nicht gesagt, dass die mutter das bei wolkenschaf richtig gemacht hat. ich sehe aber die größere schuld bei der unternehmerin, die sich nicht richtig abgesichert hat. auch ich möchte, wenn das mit einem kind klappt, nach einer gewissen zeit, wieder arbeiten. dazwischen werde ich auch nicht nur kind hüten, sondern meinen qualifationen in einigen bereichen verbessern.

und es IST nicht immer einfach, alles unter einen hut zu bringen, weil eben dazu andere mitspielen müssen: der vater des kindes, vielleicht die großeltern, betreuungsmöglichkeiten für das kind, usw...

wenn du nicht im betrieb deines vaters arbeiten würdest und alle würden wie du denken, dann sässet du auf der straße! und was wäre dann???? kann nur hoffen, dass die firma dir wirklich erhalten bleibt.

gruß, tigerle



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5. November 2004 um 15:00

Ach, sieh an...
...es tut mir wirklich leid, dass es soweit mit eurer firma gekommen ist und ich wünsche dir, dass du sehr schnell etwas findest....wobei ich dir sagen kann: es wird sehr hart, da du auch sicher nicht einen hilfsjobs suchst. ich habe ein jahr gesucht (67 bewerbungen) und ich hatte dir gegenüber noch einen vorteil: ich bin nicht verheiratet!!

tja, ich glaube irgendwie, dass man im leben alles zurück bekommt...vielleicht musst du jetzt dafür büsen, dass du vielleicht so manche gute frau nicht eingestellt hast, weil du angst hattest, dass sie schwanger wird und einen männlichen bewerber vorgezogen hast. ist nich böse gemeint. ich habe mit diesem vorurteil auch gekämpft. als ich hier angefangen habe, wollte ich auch noch keine kinder...tja, aber manchmal ändert man doch seine einstellungen

wünsche dir alles liebe und gute und nimm vielleicht in diesem fall auch mal hilfe (auch finanzielle) von deinem mann an! dazu seit ihr auch verheiratet...in guten wie in schlechten zeit!!

liebe grüße und viel glück

tigerle

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5. November 2004 um 15:13

Das mit dem...
schuldschein war mir schon klar als ich fast arbeitslos geworden wäre, habe ich mich auch übel gefühlt, bei dem gedanken, dass ich ohne meinen schatz eigentlich die wohnung aufgeben hätte müssen.

dann wünsche dir viel glück bei deinem neuen start in die selbständigkeit....wobei dies natürlich genauso hart wird als neuling fuss zu fassen.

tigerle



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16. Mai 2006 um 18:29

AW: "Schwanger und bewerbung?"
Also, aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, sich jetzt zu bewerben. Bei rund 4 Monaten, die bis zum Einstellungsgespräch ab der ersten Bewerbung oft vergehen, hast Du keine Chance, mindestens drei Monate vor Beginn des Mutterschutzes einen Job anzutreten. Danach sieht man, dass Du schwanger bist, und es nimmt Dich sowieso keiner. Nach der Schwangerschaft kannst Du wieder anfangen, Dich zu bewerben. Aber meine Erfahrung ist, wenn Du einmal arbeitslos warst und dann noch ein Kind hast, findest Du eh nie wieder einen Job. So war es jedenfalls bei mir, trotz vorher makellosen Lebenslaufes und Topausbildung.

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30. September 2009 um 14:07

Hallo
Ich hänge da jetzt genau dazwischen. Habe meinen alten Job gekündigt um am 1.11. einen neuen anzutreten. Tja, und vor 2 Tagen habe ich erfahren das ich schwanger bin. Muss ich meinem zukünftigen Arbeitgeber sagen das ich schwanger bin? Er hat mich übrigens eingestellt, weil meine Vorgängerin schwanger ist ....und dann ja nicht mehr arbeiten kann. Bin in der Gastronomie tätig, das heisst man darf zum Beispiel nur noch bis 20 Uhr arbeiten etc....dann kann er mich also so gut wie nicht gebrauchen....

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30. September 2009 um 16:01
In Antwort auf brava_12493039

Hallo
Ich hänge da jetzt genau dazwischen. Habe meinen alten Job gekündigt um am 1.11. einen neuen anzutreten. Tja, und vor 2 Tagen habe ich erfahren das ich schwanger bin. Muss ich meinem zukünftigen Arbeitgeber sagen das ich schwanger bin? Er hat mich übrigens eingestellt, weil meine Vorgängerin schwanger ist ....und dann ja nicht mehr arbeiten kann. Bin in der Gastronomie tätig, das heisst man darf zum Beispiel nur noch bis 20 Uhr arbeiten etc....dann kann er mich also so gut wie nicht gebrauchen....

Also...
abgesehen davon, das der Thread von anno dazumal is: In der Gastronomie darfst du bis 22 Uhr arbeiten, auch am Wochenende. Bin Hotelfachfrau, kenne mich da also ein bischen aus. Ob du deinem AG vor Vertragsabschluss mitteilst, dass du schwanger bist, bleibt dir und deinem Gewissen überlassen.

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