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Schwanger - Reaktion des Freundes unverständlich

21. Januar 2016 um 14:21 Letzte Antwort: 17. April 2016 um 15:50

Hallo zusammen,

ich habe mich heute hier neu angemeldet und würde mich über ein paar Meinungen/Ratschläge zur meiner Situation freuen!

Ich 29, bin mit meinem Freund 42, seit 1 1/2 Jahren zusammen, wir führen eine ausgesprochen glückliche Beziehung (klar gibt es ab und an mal Streit, aber wir vertragen uns sehr schnell wieder), wir wohnen mittlerweile seit Mai 15 zusammen (also ich quasi bei ihm, da er meinetwegen nach Köln gezogen ist).

Vorgestern habe ich durch Zufall erfahren, dass ich schwanger bin. Ich bin aus allen Wolken gefallen, da ich mit der Pille verhüte. Allerdings habe ich ziemlich starke Antibiotika nehmen müssen und dadurch hat die Pille wohl nicht gewirkt.

Ich war extrem durcheinander, wusste nicht ob ich mich freuen oder weinen soll, da es überhaupt nicht geplant war.

Mein Freund war sehr geschockt, dies hat sich dadurch geäußert, dass er zu dem Thema erstmal nichts sagen konnte, außer "aber wie kann das sein"?. Am Abend hat er sich dann wieder gefasst und mir einfach gesagt, dass es ja nicht gut wäre, dass ich noch bevor ich von der Schwangerschaft wusste, Alkohol getrunken und geraucht habe. Er meint, das Kind hätte bleibende Schäden davon. Ich weiß selbst, dass es ein no-go ist und seitdem ich von meiner Schwangerschaft weiß, mache ich nichts dergleichen und es ist für mich absolut tabu. Fakt ist, dass mein Freund mit keinem Wort erwähnt hat, dass wir das Kind behalten. Er hat mir sogar ein Glas Wein eingeschenkt und meinte ich soll erst einmal runterkommen (das ist ein Zeichen für mich, dass er davon ausgeht, dass ich das Kind abreibe). Ich war total geschockt. Er hat sich so verhalten, als hätte ich mir das Kind selbst gemacht, als wäre meine Schwangerschaft eine Art "Schnupfen", ich solle zum Arzt gehen und dann ist alles wieder gut. Er versteht nicht, welche Risiken es für mich gibt, wenn ich eine Abtreibung durchführen lasse. Vielleicht kann ich danach gar keine Kinder mehr bekommen, vielleicht wird mich das psychisch so belasten, dass ich meines Lebens nicht mehr froh werde, usw. Ich weiß einfach selbst noch nicht, wie es weitergehen soll.

Ich verstehe es einfach nicht, er ist ein erwachsener Mann, wir führen eine feste Beziehung, aber er reagiert dann so?!

Ich habe nicht damit gerechnet, dass er vor Freude in die Luft springt und sich freut. Aber gleich eine Abtreibung in den Raum zu stellen, finde ich echt krass. Das ist irgendwie auch ein Grund für mich an seiner Liebe zu mir zu zweifeln.

Am liebsten hätte ich gestern einfach Schluss gemacht, meine Sachen gepackt und ihn einfach verlassen! Ich fühle mich einfach alleingelassen, bin total enttäuscht und muss jetzt selbst mit diesem Problem klarkommen.

Wie seht ihr das als Außenstehende? Vielleicht hab ihr ähnliche Situationen erlebt und könnt mir eure Erfahrungen mitteilen.



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21. Januar 2016 um 14:29

Er ist eben ein mann...
Wusstest du, dass Männer erst dann eine Beziehung zu dem Baby aufbauen, wenn es geboren wurde?

Es klingt krass, aber für ihn ist das "wie ein schnupfen!" Nimm ihm das nicht zu böse, vor allem im ersten moment.

Gib ihm etwas zeit und sprich das thema baby offen an. Sag ihm, wie du fühlst und wie duseine reaktion empfunden hast.

Mach dir keine sorgen wegen rauchen und alkohol bevor du von der schwangerschaft wusstest. des meisten frauen passiert dass und sie bekommen trotzdem gesunde kinder.

Lg

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21. Januar 2016 um 18:28
In Antwort auf ulima_12087506

Er ist eben ein mann...
Wusstest du, dass Männer erst dann eine Beziehung zu dem Baby aufbauen, wenn es geboren wurde?

Es klingt krass, aber für ihn ist das "wie ein schnupfen!" Nimm ihm das nicht zu böse, vor allem im ersten moment.

Gib ihm etwas zeit und sprich das thema baby offen an. Sag ihm, wie du fühlst und wie duseine reaktion empfunden hast.

Mach dir keine sorgen wegen rauchen und alkohol bevor du von der schwangerschaft wusstest. des meisten frauen passiert dass und sie bekommen trotzdem gesunde kinder.

Lg

Ihm Zeit geben,
"Wusstest du, dass Männer erst dann eine Beziehung zu dem Baby aufbauen, wenn es geboren wurde?"
ist wohl das beste. Für ihn ist es auch unerwartet, ungeplant und schwer zu fassen; er muss also sozusagen erstmal runter kommen, lass ihm die Zeit.

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21. Januar 2016 um 21:55

Häufig
wissen Männer nicht, was sie da von der Frau verlangen, wenn sie eine Abtreibung in den Raum stellen. Sie denken ein Eingriff und alles ist wieder beim Alten. Aber sie übersehen die Tatsache, dass Mutter und Ungeborenes bereits eine unbeschreibliche Einheit sind, und es für die Mutter eine Verlusterfahrung bedeuten kann,die sie über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Sage ihm, was Du an ihm schätzt und dass ihn als Vater für dieses Kind brauchst. Denn ernstgemeinete Komplimente erweichen manches harte Männerherz.
VLG Yankho

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22. Januar 2016 um 9:39

Ich glaube, er braucht noch etwas Zeit...!
Hallo du,
ich kann gut verstehen, dass du jetzt ziemlich enttäuscht bist von der Reaktion deines Freundes auf deine Schwangerschaft. Wir Frauen wünschen uns in so einer Situation einfach von unserem Partner umarmt und verständnisvoll unterstützt zu werden, ohne gleich in eine Richtung der Entscheidung beeinflusst zu werden.

Doch ich glaube, für die Männer ist es halt auch nicht ganz einfach. So wie du geschrieben hast, dass du nicht wusstest ob du weinen oder lachen solltest, nachdem du von deiner Schwangerschaft erfahren hast, ist es deinem Freund sicher auch gegangen. Mit dem Unterschied, dass er als Mann natürlich gefühlsmäßig noch viel weiter weg ist von einem eigenen Kind, als du. Und so machen den Männern ihre Ängste am Anfang noch um einiges mehr zu schaffen, als uns Frauen. Deshalb reagieren sie oft erst mal ziemlich panisch, wenn sie hören, dass sie ungewollt Papa werden... ! Hier in den Foren liest man sehr oft davon! Aber man hört auch oft, dass sich die Männer nach einiger Zeit wandeln und mutiger werden! Vor allem, wenn sie spüren, dass ihre Frau bzw. Freundin Hoffnung und einen Plan für die Zukunft mit ihrem Kind hat. Manchmal (oder sogar sehr oft ) sind eben doch die Frauen die Stärkeren und müssen den Weg voran gehen... !
Also ich würde auch sagen, gib deinem Freund noch ein wenig Zeit... erkläre ihm offen, wie du dich fühlst und dass du als Mama schon eine Bindung zu dem Krümel in deinem Bauch hast, selbst wenn es auch für dich jetzt eine riesen Überraschung ist. Und du deshalb gut und gewissenhaft überlegen möchtest, wie dein Weg in die Zukunft nun aussehen soll. Vielleicht sagst du ihm auch einfach ganz offen, was du dir dabei für eine Unterstützung von ihm wünschen würdest. Manchmal muss man (Frau!) offen seine Wünsche ausdrücken, damit es die Männer verstehen, das ist leider so.

In welcher SSW bist du denn? Hast du noch einige Zeit hin, bis zum Ende der Frist, um deine Entscheidung zu treffen? Vielleicht sprichst du auch einmal mit deiner besten Freundin und/oder deiner Familie darüber. Hast du da jemanden bei dir in der Nähe, der dich dann später eventuell sogar mit deinem Kind unterstützen könnte?

Ich drück dir auf jeden Fall erst mal die Daumen, dass es dir und deinem Freund gelingt, euch gegenseitig besser zu verstehen und euch wieder anzunähern!
Liebe Grüße,
Marilou

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25. Januar 2016 um 12:16

Habt ihr noch mal geredet?
Hallo du,
wie geht es dir denn? Hast du mit deinem Freund in den letzten Tagen noch einmal in Ruhe über die Schwangerschaft geredet? Seine erste Reaktion auf die Nachricht von der Schwangerschaft hatte dich ja letzte Woche ziemlich enttäuscht. Du hättest dir da mehr liebevolle Unterstützung von ihm gewünscht...!
Hat er seinen ersten Schock inzwischen überwunden?

Ich glaube, du selbst könntest dir ja schon vorstellen, jetzt Mutter zu werden, oder? Also auf jeden Fall bist du sehr verantwortungsvoll und hast sofort auf Zigaretten und Alkohol verzichtet, das finde ich echt klasse ! Vor allem mit den Zigaretten ist das ja nicht immer so einfach...! Wie geht es dir denn damit?

Hast du inzwischen auch jemand anderen eingeweiht? Deine Mama oder eine gute Freundin vielleicht? Im Austausch mit anderen wird einem ja oft selbst viel klarer, welche Möglichkeiten man hat und wie es gut weitergehen könnte. Eventuell magst du dich auch hier wieder melden?
Ich schau hier auf jeden Fall weiterhin nach dir!
Lieben Gruß,
Marilou

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25. Januar 2016 um 17:47

Danke für die lieben Rückmeldungen...
Nun ist jetzt fast eine Woche vergangen, nachdem ich von meiner Schwangerschaft erfahren habe. Die Schwangerschaft wurde inzwischen von meiner Ärztin bestätigt und erste Schock meinerseits ist vorbei...dennoch bin ich immer noch sehr traurig über das Verhalten meines Freundes. Ich möchte gleich anmerken, dass sich eigentlich nichts geändert hat.
Ich dachte auch: lass ihm ein paar Tage Zeit, dann kommt er mit der Situation besser zurecht. Leider ist es nicht so. Ich kann mit ihm über das Thema einfach nicht sprechen. Entweder block er ab oder wechselt das Thema. Ich habe morgen ein Beratungsgespräch bei Profamilia, mit dem Ziel, den Beratungsschein zu bekommen, falls ich mich doch für eine Abtreibung entscheiden sollte. Im Hinblick auf dieses Gespräch habe ich meinen Freund gestern darauf angesprochen und gebeten doch bitte darüber zu reden, da ich diese Entscheidung nicht selbst treffen kann, denn es geht uns beide etwas an, schließlich habe ich mir das Baby nicht selbst gemacht. Als Antwort kam nur "können wir das nicht machen, nachdem du dein Gespräch bei Profamilia gehabt hast?!". Ich habe ihm erklärt, dass es wildfremde Menschen sind und ich nicht mit der Erwartung hingehen kann, die würden mir schon sagen was ich tun soll. Naja, zum Ergebnis kamen wir nicht, weil er einfach geschwiegen hat...Von solch einer Reaktion habe ich aus meinem Bekanntenkreis noch nicht gehört. Klar sind die Männer anfangs etwas schockiert und überfordert aber dann löst sich das auf. Nicht bei uns. Mich belastet die Situation wirklich sehr, ich bin launisch, fange grundlos an zu weinen, auf der Arbeit, im Supermarkt, einfach überall.

Einerseits habe ich irgendwo schon große Lust auf dieses Kind. Denn ich bin erwachsen genug, habe einen guten Job, Verantwortungsgefühl, etc...andererseits habe ich einfach große Angst alleine zu bleiben. Ich möchte das Kind nicht alleine groß ziehen. Ich war immer der Meinung, dass ein Kind unbedingt einen Vater braucht. Andererseits kann ich meinen Freund nicht dazu zwingen, sich auf das Baby zu freuen. Will ich auch gar nicht. Es gibt genug Männer, die sich darüber freuen, Väter zu werden. Nur leider ist mein Freund nicht so

Die ganze Situation hat mir in den letzten Tagen den Anlass gegeben, unsere ganze Beziehung zu überdenken und ich habe mich wirklich gefragt, ob wir vom Grundsatz her überhaupt zusammenpassen. Ich bin leider zu keinem positiven Ergebnis gekommen. Sollte ich das Baby abtreiben, so werde ich mich von ihm trennen, das ist klar, denn er würde der Auslöser für die Abtreibung sein, von mir aus würde ich das Kind gerne behalten, ich möchte aber auch niemandem ein Kind anhängen.

Meine Güte, es ist so kompliziert, ich habe so viele Gedankengänge, die ich so alle gar nicht zusammenfassen kann.

War jemand in einer ähnlichen Situation und hat sich für das Kind entschieden und es nicht bereut? Ich wäre froh über ein paar aufmunternde "Erfolgsstorys". Denn ich weiß momentan wirklich nicht wie ich mich entscheiden soll.

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25. Januar 2016 um 19:16
In Antwort auf annkoeln

Danke für die lieben Rückmeldungen...
Nun ist jetzt fast eine Woche vergangen, nachdem ich von meiner Schwangerschaft erfahren habe. Die Schwangerschaft wurde inzwischen von meiner Ärztin bestätigt und erste Schock meinerseits ist vorbei...dennoch bin ich immer noch sehr traurig über das Verhalten meines Freundes. Ich möchte gleich anmerken, dass sich eigentlich nichts geändert hat.
Ich dachte auch: lass ihm ein paar Tage Zeit, dann kommt er mit der Situation besser zurecht. Leider ist es nicht so. Ich kann mit ihm über das Thema einfach nicht sprechen. Entweder block er ab oder wechselt das Thema. Ich habe morgen ein Beratungsgespräch bei Profamilia, mit dem Ziel, den Beratungsschein zu bekommen, falls ich mich doch für eine Abtreibung entscheiden sollte. Im Hinblick auf dieses Gespräch habe ich meinen Freund gestern darauf angesprochen und gebeten doch bitte darüber zu reden, da ich diese Entscheidung nicht selbst treffen kann, denn es geht uns beide etwas an, schließlich habe ich mir das Baby nicht selbst gemacht. Als Antwort kam nur "können wir das nicht machen, nachdem du dein Gespräch bei Profamilia gehabt hast?!". Ich habe ihm erklärt, dass es wildfremde Menschen sind und ich nicht mit der Erwartung hingehen kann, die würden mir schon sagen was ich tun soll. Naja, zum Ergebnis kamen wir nicht, weil er einfach geschwiegen hat...Von solch einer Reaktion habe ich aus meinem Bekanntenkreis noch nicht gehört. Klar sind die Männer anfangs etwas schockiert und überfordert aber dann löst sich das auf. Nicht bei uns. Mich belastet die Situation wirklich sehr, ich bin launisch, fange grundlos an zu weinen, auf der Arbeit, im Supermarkt, einfach überall.

Einerseits habe ich irgendwo schon große Lust auf dieses Kind. Denn ich bin erwachsen genug, habe einen guten Job, Verantwortungsgefühl, etc...andererseits habe ich einfach große Angst alleine zu bleiben. Ich möchte das Kind nicht alleine groß ziehen. Ich war immer der Meinung, dass ein Kind unbedingt einen Vater braucht. Andererseits kann ich meinen Freund nicht dazu zwingen, sich auf das Baby zu freuen. Will ich auch gar nicht. Es gibt genug Männer, die sich darüber freuen, Väter zu werden. Nur leider ist mein Freund nicht so

Die ganze Situation hat mir in den letzten Tagen den Anlass gegeben, unsere ganze Beziehung zu überdenken und ich habe mich wirklich gefragt, ob wir vom Grundsatz her überhaupt zusammenpassen. Ich bin leider zu keinem positiven Ergebnis gekommen. Sollte ich das Baby abtreiben, so werde ich mich von ihm trennen, das ist klar, denn er würde der Auslöser für die Abtreibung sein, von mir aus würde ich das Kind gerne behalten, ich möchte aber auch niemandem ein Kind anhängen.

Meine Güte, es ist so kompliziert, ich habe so viele Gedankengänge, die ich so alle gar nicht zusammenfassen kann.

War jemand in einer ähnlichen Situation und hat sich für das Kind entschieden und es nicht bereut? Ich wäre froh über ein paar aufmunternde "Erfolgsstorys". Denn ich weiß momentan wirklich nicht wie ich mich entscheiden soll.

Erfolgsstory?
Hi,
Vielleicht ist es eine kleine Erfolgsstory, dass ich mich auf das Kind freue und mich größtenteils unabhängig von einem Mann sehe. Männer gehen, Kinder bleiben.
Siehe mein Themas "Panik...". Ich hatte mir ganz am Anfang im ersten Schock einen Beratungsschein besorgt, aber den dann in der Schublade liegen lassen....
Dir alles Gute!

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25. Januar 2016 um 19:34
In Antwort auf lioness3579

Erfolgsstory?
Hi,
Vielleicht ist es eine kleine Erfolgsstory, dass ich mich auf das Kind freue und mich größtenteils unabhängig von einem Mann sehe. Männer gehen, Kinder bleiben.
Siehe mein Themas "Panik...". Ich hatte mir ganz am Anfang im ersten Schock einen Beratungsschein besorgt, aber den dann in der Schublade liegen lassen....
Dir alles Gute!

Hi...
...ich hatte Deinen Eintrag bereits gelesen. Ich finde es wirklich toll und mutig von Dir, dass Du dich für das Kind entschieden hast! Ich denke andersrum würde die Menschheit bald aussterben, wenn man seine Entscheidung von der Zustimmung des biologischen Vaters warten würde. Ich weiß nur noch nicht, ob ich genauso mutig bin...
Alles Liebe
Annkoeln

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25. Januar 2016 um 20:04
In Antwort auf annkoeln

Danke für die lieben Rückmeldungen...
Nun ist jetzt fast eine Woche vergangen, nachdem ich von meiner Schwangerschaft erfahren habe. Die Schwangerschaft wurde inzwischen von meiner Ärztin bestätigt und erste Schock meinerseits ist vorbei...dennoch bin ich immer noch sehr traurig über das Verhalten meines Freundes. Ich möchte gleich anmerken, dass sich eigentlich nichts geändert hat.
Ich dachte auch: lass ihm ein paar Tage Zeit, dann kommt er mit der Situation besser zurecht. Leider ist es nicht so. Ich kann mit ihm über das Thema einfach nicht sprechen. Entweder block er ab oder wechselt das Thema. Ich habe morgen ein Beratungsgespräch bei Profamilia, mit dem Ziel, den Beratungsschein zu bekommen, falls ich mich doch für eine Abtreibung entscheiden sollte. Im Hinblick auf dieses Gespräch habe ich meinen Freund gestern darauf angesprochen und gebeten doch bitte darüber zu reden, da ich diese Entscheidung nicht selbst treffen kann, denn es geht uns beide etwas an, schließlich habe ich mir das Baby nicht selbst gemacht. Als Antwort kam nur "können wir das nicht machen, nachdem du dein Gespräch bei Profamilia gehabt hast?!". Ich habe ihm erklärt, dass es wildfremde Menschen sind und ich nicht mit der Erwartung hingehen kann, die würden mir schon sagen was ich tun soll. Naja, zum Ergebnis kamen wir nicht, weil er einfach geschwiegen hat...Von solch einer Reaktion habe ich aus meinem Bekanntenkreis noch nicht gehört. Klar sind die Männer anfangs etwas schockiert und überfordert aber dann löst sich das auf. Nicht bei uns. Mich belastet die Situation wirklich sehr, ich bin launisch, fange grundlos an zu weinen, auf der Arbeit, im Supermarkt, einfach überall.

Einerseits habe ich irgendwo schon große Lust auf dieses Kind. Denn ich bin erwachsen genug, habe einen guten Job, Verantwortungsgefühl, etc...andererseits habe ich einfach große Angst alleine zu bleiben. Ich möchte das Kind nicht alleine groß ziehen. Ich war immer der Meinung, dass ein Kind unbedingt einen Vater braucht. Andererseits kann ich meinen Freund nicht dazu zwingen, sich auf das Baby zu freuen. Will ich auch gar nicht. Es gibt genug Männer, die sich darüber freuen, Väter zu werden. Nur leider ist mein Freund nicht so

Die ganze Situation hat mir in den letzten Tagen den Anlass gegeben, unsere ganze Beziehung zu überdenken und ich habe mich wirklich gefragt, ob wir vom Grundsatz her überhaupt zusammenpassen. Ich bin leider zu keinem positiven Ergebnis gekommen. Sollte ich das Baby abtreiben, so werde ich mich von ihm trennen, das ist klar, denn er würde der Auslöser für die Abtreibung sein, von mir aus würde ich das Kind gerne behalten, ich möchte aber auch niemandem ein Kind anhängen.

Meine Güte, es ist so kompliziert, ich habe so viele Gedankengänge, die ich so alle gar nicht zusammenfassen kann.

War jemand in einer ähnlichen Situation und hat sich für das Kind entschieden und es nicht bereut? Ich wäre froh über ein paar aufmunternde "Erfolgsstorys". Denn ich weiß momentan wirklich nicht wie ich mich entscheiden soll.

Vielleicht
"Ich dachte auch: lass ihm ein paar Tage Zeit, dann kommt er mit der Situation besser zurecht."
hätte jede/r mit Ratschlag, ihm Zeit zu geben, angeben sollten, was für ein Zeitraum damit gemeint sei.

Ich persönlich fürchte, dass dank der zwecks Frauen das Leben zu erleichtern geschaffenen 12 Wochen Frist zum Abtreiben, bei vielen Männern eine ernsthafte auseinandersetzung mit "Ich werd/bin Vater" solange nicht beginnt, wie der Gedanke "Vielleicht kann ich sie doch noch von einer Abtreibung überzeugen" da bleibt; Besserung also oft erst nach Ablauf der Frist zu erhoffen.

Und solche Fälle gabs im Forum auch schon; klar auch andere Fälle, wo dann der Vater ablehnend blieb.

Ich weiß, saublöde Situation.

"Im Hinblick auf dieses Gespräch habe ich meinen Freund gestern darauf angesprochen und gebeten doch bitte darüber zu reden, da ich diese Entscheidung nicht selbst treffen kann, denn es geht uns beide etwas an, schließlich habe ich mir das Baby nicht selbst gemacht. Als Antwort kam nur "können wir das nicht machen, nachdem du dein Gespräch bei Profamilia gehabt hast?!""

Hast du ihm mal vorgeschlagen, zum Gespräch mitzukommen?
Die Beratungsstellen haben damit im allgemeinen kein Problem, wenn der Kindsvater mitkommt; teilweise macht das sogar Sinn, denn wenns am Kindsvater hängt, kann es für die Beratung besser sein, wenn er da ist.

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25. Januar 2016 um 20:56
In Antwort auf carn

Vielleicht
"Ich dachte auch: lass ihm ein paar Tage Zeit, dann kommt er mit der Situation besser zurecht."
hätte jede/r mit Ratschlag, ihm Zeit zu geben, angeben sollten, was für ein Zeitraum damit gemeint sei.

Ich persönlich fürchte, dass dank der zwecks Frauen das Leben zu erleichtern geschaffenen 12 Wochen Frist zum Abtreiben, bei vielen Männern eine ernsthafte auseinandersetzung mit "Ich werd/bin Vater" solange nicht beginnt, wie der Gedanke "Vielleicht kann ich sie doch noch von einer Abtreibung überzeugen" da bleibt; Besserung also oft erst nach Ablauf der Frist zu erhoffen.

Und solche Fälle gabs im Forum auch schon; klar auch andere Fälle, wo dann der Vater ablehnend blieb.

Ich weiß, saublöde Situation.

"Im Hinblick auf dieses Gespräch habe ich meinen Freund gestern darauf angesprochen und gebeten doch bitte darüber zu reden, da ich diese Entscheidung nicht selbst treffen kann, denn es geht uns beide etwas an, schließlich habe ich mir das Baby nicht selbst gemacht. Als Antwort kam nur "können wir das nicht machen, nachdem du dein Gespräch bei Profamilia gehabt hast?!""

Hast du ihm mal vorgeschlagen, zum Gespräch mitzukommen?
Die Beratungsstellen haben damit im allgemeinen kein Problem, wenn der Kindsvater mitkommt; teilweise macht das sogar Sinn, denn wenns am Kindsvater hängt, kann es für die Beratung besser sein, wenn er da ist.

Hey...
...ja, aber das stand von Anfang an fest, dass er nicht mit zu Profamilia kommt, da er beruflich sehr eingespannt ist und für diesen Tag schon feste, wichtige Termine hat. Ich denke einfach, er hat keine Lust...da ist wirklich jedes Wort zuviel, ich weiß, deshalb bin ich auch so sauer und enttäuscht!

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25. Januar 2016 um 21:10
In Antwort auf annkoeln

Hey...
...ja, aber das stand von Anfang an fest, dass er nicht mit zu Profamilia kommt, da er beruflich sehr eingespannt ist und für diesen Tag schon feste, wichtige Termine hat. Ich denke einfach, er hat keine Lust...da ist wirklich jedes Wort zuviel, ich weiß, deshalb bin ich auch so sauer und enttäuscht!

Prioritäten
Hi,
Dann soll er diese wichtigen Termine verlegen bzw du findest noch einen Beratungsersatztermin in naher Zukunft... er wird dich doch nicht im Regen stehen lassen, was soll denn schon wichtiger sein als euer Kind?
Du hast geschrieben, dass du dieses Kind im Grunde willst... Folge deinem Herz, es ist dein Leben....

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26. Januar 2016 um 7:37

Forensoftware? Warum?
Kindsvater ist ein böses Wort und die Forensoftware löscht es.

Ki nds va ter ist kein böses Wort und die Forensoftware belässt es.

Erzeuger geht auch.

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26. Januar 2016 um 7:57
In Antwort auf carn

Forensoftware? Warum?
Kindsvater ist ein böses Wort und die Forensoftware löscht es.

Ki nds va ter ist kein böses Wort und die Forensoftware belässt es.

Erzeuger geht auch.

@carn
?
Das verstehe ich auch nicht.
Da finde ich "Kindsvater"aber wertneutraler als "Erzeuger".... oder wie soll man den Vater eines Kindes nennen, wenn man mit dem besagten Mann nicht zusammen ist?

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26. Januar 2016 um 7:59
In Antwort auf lioness3579

@carn
?
Das verstehe ich auch nicht.
Da finde ich "Kindsvater"aber wertneutraler als "Erzeuger".... oder wie soll man den Vater eines Kindes nennen, wenn man mit dem besagten Mann nicht zusammen ist?

Bei mir wurde dieses böse Wort nicht gelöscht

Aber lasst uns nicht abdriften, hier geht's ja um das Thema der Threaderstellerin

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26. Januar 2016 um 9:37
In Antwort auf lioness3579

@carn
?
Das verstehe ich auch nicht.
Da finde ich "Kindsvater"aber wertneutraler als "Erzeuger".... oder wie soll man den Vater eines Kindes nennen, wenn man mit dem besagten Mann nicht zusammen ist?

War ein Test,
manchmal löscht die Software Dinge und macht ... hin, manchmal nicht; Kindsvater erwischt es immer wieder mal.

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26. Januar 2016 um 10:02

Ermutigung...!
Ich habe das Gefühl, du wünschst dir grade hier Ermutigung, dein Baby zu behalten, weil es nämlich genau das ist, was du tief in dir drin möchtest. Könnte das sein?

Lioness3579 hat ja von ihren Erfahrungen schon geschrieben..., du bewunderst ihren Mut, doch du weißt eben nicht, ob du genauso mutig bist.
Was würde dir denn Mut machen zu deinem Kind? Was würdest du dir an Unterstützung wünschen, die dir Sicherheit gibt, es zur Not auch (erst einmal!) ohne Mann zu schaffen? An sich traust du es dir ja eigentlich zu, denn du hast einen guten job, (in dem Elternzeit möglich ist, so wie ich das verstehe) und du bist erwachsen und verantwortungsbewusst genug. Das klingt doch gut, du bist also selbstbewusst und weißt, was du kannst. Etwas, was dir Mut machen kann und darf!

Ein wenig Angst macht dir nur die Vorstellung vom alleine bleiben. Was genau macht dir denn dabei Sorgen? Die Verantwortung für die Erziehung (erst mal!) eine Zeit lang alleine zu tragen? Oder eher der Gedanke, ob du mit einem Kind einen neuen Partner finden wirst/kannst? Natürlich weiß man nie, wie die Zukunft aussieht und ich glaube, du kannst mit Kind oder ohne Kind sowohl einen lieben Partner finden als auch nicht. Doch wie ich es aus meinem Bekanntenkreis kenne, haben eigentlich alle Mamas, die eine Zeit lang ohne Mann ihr Kind, bzw. ihre Kinder erzogen haben, nach einiger Zeit wieder einen Freund gefunden, der ein guter Zweit-Papa ist. Vielleicht macht dir das auch ein wenig Mut...!

Heute hast du ja noch dein Beratungsgespräch bei Pro Familia. Es ist wirklich schade, dass dein Freund sich grade komplett aus seiner Verantwortung zu schummeln versucht und nicht mit zu dem Beratungsgespräch kommt. Es ist nämlich eigentlich nicht nur DEIN Gespräch und DEIN Kind, sondern auch seins. Vielleicht fragst du die Beraterin mal, ob sie nicht einen telefonischen Termin mit deinem Freund als Vater des Kindes extra ausmachen möchte ! Aber das kannst du natürlich am Besten beurteilen, ob das hilfreich wäre, oder nicht. Auf jeden Fall hoffe ich, dass du auch aus dem Gespräch heute einige Infos für dich mitnehmen kannst, die dir Mut machen für das, was du dir eigentlich wünschst: Nämlich dein Baby zu behalten!

Alles Liebe, Marilou

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27. Januar 2016 um 17:37


Die Reaktion des Freundes ist doch im Gegenteil verständlich, oder? Fakt scheint doch: Kind war keines geplant. Es gibt die Möglichkeit des Abbruchs und auch ein Mann hat das Recht zu sagen, was er für besser hält. Was er für sich selbst für besser hält, was er für seine Freundin für besser hält. Das kann eben auch so sein, dass er meint, dass Abtreibung der bessere Weg ist.

Man sollte sich davon lösen. Im Prinzip hast einen Partner, der aktuell gegen ein Kind ist. Aber die Entscheidung triffst du. Du kannst seine Meinung ganz normal aufnehmen. Du kannst dich doch anders entscheiden als er will. Du kannst ein Kind bekommen und dich trennen. Du kannst abtreiben und dich trennen. Du kannst abtreiben und mit ihm zusammen bleiben. Oder mit Kind mit ihm schon eine Familie binden. Diese Möglichkeiten gibt es. Nimm einfach zur Kenntnis, dass er gegen ein Kind ist und triff deine eigene persönliche Entscheidung.

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30. Januar 2016 um 16:38

42
Willst du Kinder? Natürlich fühlt man sich mit 29 noch jung, aber man ist, vielleicht wenn es dann mit 30 kommt, doch schon eher später Gebärende. Dein Freund, mit 42 wäre schon ziemlich alt. Er will also wohl überhaupt keine Kinder. Das sind die Voraussetzungen. Ich würde keine Rücksichten auf ihn nehmen, sondern entscheiden, ob du selbst, jetzt, in deiner Situation, ein Kind bekommen willst. Für ihn ist es wohl kein vielleicht später, sondern ein Nie, wenn er schon so alt ist. Damit musst du leben, dass Ihr unterschiedliche Vorstellungen von Familie habt. Wie schätzst du deinen Freund ein? Wäre er, wenn er Vater wird, doch ein lieber Vater? Oder hat die Beziehungen keine Chance?

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30. Januar 2016 um 19:42

Liebe annkoeln
Bei mir ist es fast die gleiche Situation.
Ich habe am Donnerstag erfahren, dass ich schwanger bin und das schon in der 6-7 Woche.
Mein Freund hat garkein Verständnis. Er sagt mir, dass ich einen medikamentösen Abbruch machen soll, weil ich sonst mein Leben und das seine zerstören würde.
Ich bin total verzweifelt und weiß nicht was ich machen soll. Ich liebe ihn mehr als sonst etwas und würde es nur wegen ihm machen. Alle raten mir es zu behalten, jedoch bin ich noch nicht mit meiner Ausbildung fertig.
Es klingt vielleicht dumm, aber...es ist als würde ich es spüren. Ich weiß, dass das kleine da ist ich spüre wie es in mir wächst und wie mein Körper mitwächst.
Könnt ihr mit vielleicht eure Erfahrungen mitteilen und Ratschläge geben ?

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31. Januar 2016 um 15:26
In Antwort auf liss2209

Liebe annkoeln
Bei mir ist es fast die gleiche Situation.
Ich habe am Donnerstag erfahren, dass ich schwanger bin und das schon in der 6-7 Woche.
Mein Freund hat garkein Verständnis. Er sagt mir, dass ich einen medikamentösen Abbruch machen soll, weil ich sonst mein Leben und das seine zerstören würde.
Ich bin total verzweifelt und weiß nicht was ich machen soll. Ich liebe ihn mehr als sonst etwas und würde es nur wegen ihm machen. Alle raten mir es zu behalten, jedoch bin ich noch nicht mit meiner Ausbildung fertig.
Es klingt vielleicht dumm, aber...es ist als würde ich es spüren. Ich weiß, dass das kleine da ist ich spüre wie es in mir wächst und wie mein Körper mitwächst.
Könnt ihr mit vielleicht eure Erfahrungen mitteilen und Ratschläge geben ?

Treibe nicht
einem Mann zu Liebe ab, denn wenn er das verlangt, ist er es nicht wert.

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31. Januar 2016 um 15:37
In Antwort auf carn

Treibe nicht
einem Mann zu Liebe ab, denn wenn er das verlangt, ist er es nicht wert.

Treib nicht ab ?
Meinst du ?
Ich habe einfach Angst dass ich es alleine nicht schaffe

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1. Februar 2016 um 7:48
In Antwort auf liss2209

Treib nicht ab ?
Meinst du ?
Ich habe einfach Angst dass ich es alleine nicht schaffe

Oben schriebst du:
"Ich liebe ihn mehr als sonst etwas und würde es nur wegen ihm machen."

Darauf bezog sich das erstmal. Zwar bin ich prinzipiell gegen Abtreibung, aber auch die hiesigen Befürworter der Möglichkeit zur Abtreibung werden dir vermutlich bestätigen, dass du nicht einem Mann zu Liebe abtreiben solltest.

Wenn du jetzt sagst, dass du Angst hast, dass du es ohne ihn nicht schaffst, dann geht das in die richtige Richtung, denn dann geht es ja nicht mehr um "wegen ihm machen", sondern ob und wie du dich in Anbetracht seiner möglicherweise mäßigen Unterstützung das schaffen könntest. Es geht also darum, wie sich Probleme lösen und Schwierigkeiten überwinden lassen.

"Alle raten mir es zu behalten, jedoch bin ich noch nicht mit meiner Ausbildung fertig."
Ich weiß jetzt nicht wer "alle" sind, aber wenn da deine Eltern drunter sind, dann lässt sich z.b. die Schwierigkeit, dass du noch in Ausbildung bist, teilweise abmildern, wenn der Rat deiner Eltern, das Kind zu bekommen, mit ihrer Bereitschaft verknüpft ist, dir auch ganz konkret zu helfen, wenn dein Kind gerade jemanden braucht, du aber von der Ausbildung her nicht kannst.

Und da kannst du mir glauben, wesentlicher Faktor, ob sich Ausbildung/Beruf mit Kind vereinbaren lässt, ist in welchem Umfang man das Kind grad mal jemand anderen aufs Auge drücken kann, wenns nicht anders geht. Am Idealsten ist da eine Partnerschaft, in der beide bereit sind kürzer zu treten. Aber teilweise können das auch Verwandte leisten; kommt halt drauf an, ob sie wollen.

Vielleicht mal mit denen, die dir raten, das Kind zu bekommen, über deine Sorge, es nicht zu schaffen sprechen, und ausloten, welche Unterstützung zu erwarten wäre?

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1. Februar 2016 um 11:41

Wie war dein Beratungsgespräch?
Liebe annkoeln,
wie war es denn letzte Woche bei deinem Beratungsgespräch?
Hast du für dich viel mitnehmen können, was dir in deiner Entscheidung weiterhilft?
Leider wollte ja dein Freund nicht mitgehen und ist bisher bei seiner ablehnenden Haltung gegenüber eurem Baby geblieben...das tut mir echt leid, denn natürlich würdest du es dir ganz anders wünschen. Hast du ihm von dem Beratungsgespräch denn erzählen können? Hört er dir da zu?
Also ich hoffe, das Gespräch hat dir Mut gemacht und dich weitergebracht!
Lieben Gruß,
Marilou

@liss2209
Ich schreib dir mal privat, dann geht das nicht so durcheinander...!

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1. Februar 2016 um 21:42

Wichtig ist
... Dass du erstmal für dich entscheidest: will ich es oder will ich es nicht.
Klar, kommt man erstmal durcheinander, wenn man so eine Neuigkeit "ins Gesicht gehauen" bekommt.
Gerade weil man sich normalerweise verhütet und somit mit einer Schwangerschaft nicht rechnet.
Du hast ja selbst erwähnt, dass es für dich ein Schock war. Und sicher stand dein Freund ebenfalls da, wie bestellt aber nicht abgeholt.
Es war für euch beide eine unerwartete Neuigkeit, dass kann teilweise die Reaktion deines Freundes erklären.
Auch wenn dir für deine/eure Entscheidung nicht viel Zeit bleibt, würde ich trotzdem paar Nächte drüber schlafen.

Wenn Du das Kind behalten möchtest, dann musst Du das deinem Freund sagen. Führt ein intensives Gespräch, damit er eventuell sieht, dass dieses "Geschenk" Dir viel bedeutet.
Wenn dein Freund dich wirklich liebt und deine Entscheidungen respektiert und wertschätzt, wird er sicher auch dafür sein.
Wenn Du aber unsicher bist, macht es auch deinen Partner unsicher.
Was erwartest Du denn von deinem Freund, wenn du schon meinst, es hätte dich fast aus den Socken gehauen... Bei ihm wird es ja wohl nicht anders sein...
Lasst euch noch etwas Zeit. Redet miteinander und schaut, zu was euch dieses Gespräch führt: was spricht denn gegen ein Kind? Was spricht für ein Kind?
Aber bitte schwimmt nicht beide gegen den Strom. Das wird euch beide nur aus dem Takt bringen, es entsteht endlose Streiterei und verursacht negative Stimmung in der Luft.
Lass ihn die Sache erstmal verarbeiten, verschlucken und eventuell verdauen. Auch wenn es paar Tage dauert.
Greif ihn bitte nicht an und komm nicht sofort mit Aktionen, wie Koffer packen und gehen. Wie gesagt: ihm geht es grad wohl nicht anders als dir.

Und lass bitte die Finger von irgendwelchen Beratungsstellen oder sonstiges. Das verursacht nurnoch mehr Unsicherheit und Durcheinander. An einem intensiven Gespräch unter vier Augen führt sowieso kein Weg vorbei.

Ich wünsche Dir trotzdem noch alles Gute!
LG

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1. Februar 2016 um 21:54
In Antwort auf ronit_11961825

Wichtig ist
... Dass du erstmal für dich entscheidest: will ich es oder will ich es nicht.
Klar, kommt man erstmal durcheinander, wenn man so eine Neuigkeit "ins Gesicht gehauen" bekommt.
Gerade weil man sich normalerweise verhütet und somit mit einer Schwangerschaft nicht rechnet.
Du hast ja selbst erwähnt, dass es für dich ein Schock war. Und sicher stand dein Freund ebenfalls da, wie bestellt aber nicht abgeholt.
Es war für euch beide eine unerwartete Neuigkeit, dass kann teilweise die Reaktion deines Freundes erklären.
Auch wenn dir für deine/eure Entscheidung nicht viel Zeit bleibt, würde ich trotzdem paar Nächte drüber schlafen.

Wenn Du das Kind behalten möchtest, dann musst Du das deinem Freund sagen. Führt ein intensives Gespräch, damit er eventuell sieht, dass dieses "Geschenk" Dir viel bedeutet.
Wenn dein Freund dich wirklich liebt und deine Entscheidungen respektiert und wertschätzt, wird er sicher auch dafür sein.
Wenn Du aber unsicher bist, macht es auch deinen Partner unsicher.
Was erwartest Du denn von deinem Freund, wenn du schon meinst, es hätte dich fast aus den Socken gehauen... Bei ihm wird es ja wohl nicht anders sein...
Lasst euch noch etwas Zeit. Redet miteinander und schaut, zu was euch dieses Gespräch führt: was spricht denn gegen ein Kind? Was spricht für ein Kind?
Aber bitte schwimmt nicht beide gegen den Strom. Das wird euch beide nur aus dem Takt bringen, es entsteht endlose Streiterei und verursacht negative Stimmung in der Luft.
Lass ihn die Sache erstmal verarbeiten, verschlucken und eventuell verdauen. Auch wenn es paar Tage dauert.
Greif ihn bitte nicht an und komm nicht sofort mit Aktionen, wie Koffer packen und gehen. Wie gesagt: ihm geht es grad wohl nicht anders als dir.

Und lass bitte die Finger von irgendwelchen Beratungsstellen oder sonstiges. Das verursacht nurnoch mehr Unsicherheit und Durcheinander. An einem intensiven Gespräch unter vier Augen führt sowieso kein Weg vorbei.

Ich wünsche Dir trotzdem noch alles Gute!
LG

Außerdem
tragen Männer einen Instinkt in sich, der sie wissen lässt: Du bist der Vater, Herr des Hauses, du trägst die Verantwortung!
Und da spielen sich die Hintergedanken bei ihnen ab: pack ich es? Pack ich es nicht? Kann ich meiner Frau und meinem Kind was bieten?
Klar, wir Frauen tragen es aus, gebären es... Nicht ohne dem ganzen Heckmeck.
Aber der Jäger, der Versorger bleibt trotzdem der Mann.
Und da hat sich seit der Jungsteinzeit nur wenig geändert

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8. Februar 2016 um 11:36

starke Antibiotika nehmen müssen
Sorry, aber steht da nix im Beipackzettel?

Dass Antibiotika die Pille außer Kraft setzten???

Und andersrum warum schlucken Frauen lieber Hormone, als sich nen mechanischen Schutz einsetzen zu lassen?

Ich habe mir nen IUB einsetzen lassen!
Ok, kostet auf einen Schlag viel Geld, aber rechnet sich per Saldo!

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20. Februar 2016 um 19:07

Hi,
Er ist wahrscheinlich jemand, der sich mit dem Gedanken an ein Kind nie auseinandergesetzt hat, immerhin ist er schon 42.
Mein Mann ist 8 Jahre älter als ich (bin jetzt 32)und wollte auch nicht unbedingt Kinder. Bei der ersten Ss (nicht wirklich geplant) war aber alles okay. Er liebt unseren Sohn sehr. Das erste Jahr war allerdings nicht einfach für uns und ich war weitestgehend alleine zuständig.
Das 2. Über 4 Jahre später wollte er absolut nicht. Ich habe es letztendlich wegmachen lassen und bereue es jetzt schon. Vielleicht ist es einfacher für dich weil du noch keine Kinder hast aber ich würde am liebsten das ganze rückgängig machen, weil es vollkommen meinrr Überzeugung widerspricht. Aber ich war einfach zu schwach und zu unsicher! Versuche es nicht zu sein! Überlege es Dir gut! Ein Kind ist was wunderschönes
Kann nur für mich sprechen.. Aber besser ist danach gar nichts

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20. Februar 2016 um 19:11
In Antwort auf liss2209

Liebe annkoeln
Bei mir ist es fast die gleiche Situation.
Ich habe am Donnerstag erfahren, dass ich schwanger bin und das schon in der 6-7 Woche.
Mein Freund hat garkein Verständnis. Er sagt mir, dass ich einen medikamentösen Abbruch machen soll, weil ich sonst mein Leben und das seine zerstören würde.
Ich bin total verzweifelt und weiß nicht was ich machen soll. Ich liebe ihn mehr als sonst etwas und würde es nur wegen ihm machen. Alle raten mir es zu behalten, jedoch bin ich noch nicht mit meiner Ausbildung fertig.
Es klingt vielleicht dumm, aber...es ist als würde ich es spüren. Ich weiß, dass das kleine da ist ich spüre wie es in mir wächst und wie mein Körper mitwächst.
Könnt ihr mit vielleicht eure Erfahrungen mitteilen und Ratschläge geben ?

Hi, auf keinen Fall medikamentös
Das ist doch viel zu grausam. Männer können so egoistisch sein!! Du zerstörsr gar nichts, außerdem war er genausi daran beteiligt! Höre in dich hinein. Ich kann nur sagen, ich habe es zutiefst bereut!

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20. Februar 2016 um 19:13

Tolle Antwort
.. An Herzlosigkeit nicht zu überbieten und total überflüssig

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27. Februar 2016 um 13:43

Alter/Kosten/Alleinerziehende
Klar du solltest unbedingt Schluss machen und dich zu den anderen erfolgreichen Alleinerziehenden Mütter begeben, wo die meisten Männer nicht genug Unterhalt bekommen,

Kann ihn verstehen wenn das Kind mit dem Studium fertig ist geht er in Rente, überlegt euch das gut, ob ihr das Kind auch später im Alter leisten könnt.

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1. März 2016 um 13:01
In Antwort auf baldur_12657694

Tolle Antwort
.. An Herzlosigkeit nicht zu überbieten und total überflüssig

Wieso herzlos?
Ist leider die Wahrheit. Sie hat das Recht ihre Entscheidungen zu treffen und das gleiche Recht steht dem Mann zu.

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1. März 2016 um 13:32
In Antwort auf tarantara

Wieso herzlos?
Ist leider die Wahrheit. Sie hat das Recht ihre Entscheidungen zu treffen und das gleiche Recht steht dem Mann zu.

Weil du ihm zubilligst,
"Wieso herzlos?"
dass es total verständlich ist, wieso er dafür ist, das eigene unschuldige und wehrlose Kind töten zu lassen, obwohl sie als Mutter das eigentlich vermeiden möchte.

Man sollte als Vater grundsätzlich dagegen sein, dass die eigenen Kinder getötet werden; wenn die Mutter das genauso sieht, dann natürlich erst recht.

Und die billige Ausrede "Aber für mich ist das doch noch kein Kind" ist hier absolut unzureichend, denn wenn die Frau, die vor ca. 5 Wochen noch gut genug zum poppen war, nun irgendwas von "dass ich das Kind ab(t)reibe" daher redet, gebietet es der Anstand wenigstens die Fakten genauer zu ermitteln, um festzustellen, ob sie in ihrer Aussage ernst zu nehmen ist; das Ermitteln der Fakten bedingt wenigstens einen Besuch von wikipedia und das Durchlesen der ganzen entsprechenden Seite:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch

wo es unter dem für die Bewertung, ob die vor 5 Wochen noch zum Poppen brauchbare Frau nun total ein Rad ab, wichtigen Stelle heißt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Deutsc hland
"In den Ausnahmefällen 2 und 3 ist der Abbruch ausdrücklich nicht rechtswidrig. In der Fassung des 218a StGB vom Juli 1992 war auch im Fall 1 der Abbruch nicht rechtswidrig;[138] dies wurde jedoch 1993 vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt.[139] Das Strafgesetzbuch wurde daraufhin 1995 so geändert, dass in diesem Fall der Abbruch nicht mehr ausdrücklich für nicht rechtswidrig erklärt wird, aber der Tatbestand des Schwangerschaftsabbruches als nicht erfüllt gilt.[140] Damit ist der fristgerechte beratene Abbruch für alle Beteiligten nicht strafbar.[141] Die Frage der Rechtswidrigkeit wollte der Gesetzgeber mit diesem Wortlaut hingegen offenlassen;[142] inwieweit dieses Ziel erreicht wurde, ist umstritten.[143] Die vordringende Auffassung stellt den Tatbestandsausschluss de facto einem Rechtfertigungsgrund gleich.[144]"

, woraus auch der juristisch unwissende folgert, dass irgendwas an der rechtswidrigkeit oder nicht rechtswidrigkeit von Abbrüchen nach Beratungsregelung ziemlich umstritten ist (sonst hätte es ja kein entsprechendes Urteil vom BVerfG gegeben) und rechtswidrig oder nicht rechtswidrig ist ja wohl erheblich dafür, ob man das von der vor 5 Wochen noch fürs Poppen brauchbaren einfordern kann/sollte/darf, womit weitere Nachforschungen erforderlich sind, z.b. anhand kurzem Klicken auf den von wiki selbst genannten Link (Nummer 139) zum BVerG-Urteil:
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

Ein kurzes Einlesen der ersten 10 Zeilen ergibt dann:
"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und - von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu. Die Rechtsordnung muß die rechtlichen Voraussetzungen seiner Entfaltung im Sinne eines eigenen Lebensrechts des Ungeborenen gewährleisten. Dieses Lebensrecht wird nicht erst durch die Annahme seitens der Mutter begründet.
2. Die Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist bezogen auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein.
3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. Ein solcher Schutz ist nur möglich, wenn der Gesetzgeber ihr einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet und ihr damit die grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen. Das grundsätzliche Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und die grundsätzliche Pflicht zum Austragen des Kindes sind zwei untrennbar verbundene Elemente des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes. "

auch für den größten Dummkopf, dass Abtreibung mitnichten im Sinne "als wäre meine Schwangerschaft eine Art "Schnupfen", ich solle zum Arzt gehen und dann ist alles wieder gut." zu sehen ist, da offensichtlich zumindest das bekloppte Bundesverfassungericht da irgendwas von einem Recht auf Leben des ungeborenen labert und die Schwangere irgendwie eine komische Pflicht zum Austragen zu haben scheint,

womit man - wenn einem Anstand nicht drecksegal ist - der vor 5 Wochen zum Poppen noch geeigneten wenigstens zubilligen muss, dass sie nicht völlig ein Rad ab hat, nur weil sie sagt "mein Kind" und dementsprechend, weil offensichtlich "mein Kind abtreiben" auch so ein ziemlich emotionales Dingsbums für eine Frau sein kann, da mit einem gewissen Einfühlungsvermögen vorgegangen werden sollte.

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1. März 2016 um 22:11
In Antwort auf carn

Weil du ihm zubilligst,
"Wieso herzlos?"
dass es total verständlich ist, wieso er dafür ist, das eigene unschuldige und wehrlose Kind töten zu lassen, obwohl sie als Mutter das eigentlich vermeiden möchte.

Man sollte als Vater grundsätzlich dagegen sein, dass die eigenen Kinder getötet werden; wenn die Mutter das genauso sieht, dann natürlich erst recht.

Und die billige Ausrede "Aber für mich ist das doch noch kein Kind" ist hier absolut unzureichend, denn wenn die Frau, die vor ca. 5 Wochen noch gut genug zum poppen war, nun irgendwas von "dass ich das Kind ab(t)reibe" daher redet, gebietet es der Anstand wenigstens die Fakten genauer zu ermitteln, um festzustellen, ob sie in ihrer Aussage ernst zu nehmen ist; das Ermitteln der Fakten bedingt wenigstens einen Besuch von wikipedia und das Durchlesen der ganzen entsprechenden Seite:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch

wo es unter dem für die Bewertung, ob die vor 5 Wochen noch zum Poppen brauchbare Frau nun total ein Rad ab, wichtigen Stelle heißt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Deutsc hland
"In den Ausnahmefällen 2 und 3 ist der Abbruch ausdrücklich nicht rechtswidrig. In der Fassung des 218a StGB vom Juli 1992 war auch im Fall 1 der Abbruch nicht rechtswidrig;[138] dies wurde jedoch 1993 vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt.[139] Das Strafgesetzbuch wurde daraufhin 1995 so geändert, dass in diesem Fall der Abbruch nicht mehr ausdrücklich für nicht rechtswidrig erklärt wird, aber der Tatbestand des Schwangerschaftsabbruches als nicht erfüllt gilt.[140] Damit ist der fristgerechte beratene Abbruch für alle Beteiligten nicht strafbar.[141] Die Frage der Rechtswidrigkeit wollte der Gesetzgeber mit diesem Wortlaut hingegen offenlassen;[142] inwieweit dieses Ziel erreicht wurde, ist umstritten.[143] Die vordringende Auffassung stellt den Tatbestandsausschluss de facto einem Rechtfertigungsgrund gleich.[144]"

, woraus auch der juristisch unwissende folgert, dass irgendwas an der rechtswidrigkeit oder nicht rechtswidrigkeit von Abbrüchen nach Beratungsregelung ziemlich umstritten ist (sonst hätte es ja kein entsprechendes Urteil vom BVerfG gegeben) und rechtswidrig oder nicht rechtswidrig ist ja wohl erheblich dafür, ob man das von der vor 5 Wochen noch fürs Poppen brauchbaren einfordern kann/sollte/darf, womit weitere Nachforschungen erforderlich sind, z.b. anhand kurzem Klicken auf den von wiki selbst genannten Link (Nummer 139) zum BVerG-Urteil:
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

Ein kurzes Einlesen der ersten 10 Zeilen ergibt dann:
"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und - von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu. Die Rechtsordnung muß die rechtlichen Voraussetzungen seiner Entfaltung im Sinne eines eigenen Lebensrechts des Ungeborenen gewährleisten. Dieses Lebensrecht wird nicht erst durch die Annahme seitens der Mutter begründet.
2. Die Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist bezogen auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein.
3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. Ein solcher Schutz ist nur möglich, wenn der Gesetzgeber ihr einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet und ihr damit die grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen. Das grundsätzliche Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und die grundsätzliche Pflicht zum Austragen des Kindes sind zwei untrennbar verbundene Elemente des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes. "

auch für den größten Dummkopf, dass Abtreibung mitnichten im Sinne "als wäre meine Schwangerschaft eine Art "Schnupfen", ich solle zum Arzt gehen und dann ist alles wieder gut." zu sehen ist, da offensichtlich zumindest das bekloppte Bundesverfassungericht da irgendwas von einem Recht auf Leben des ungeborenen labert und die Schwangere irgendwie eine komische Pflicht zum Austragen zu haben scheint,

womit man - wenn einem Anstand nicht drecksegal ist - der vor 5 Wochen zum Poppen noch geeigneten wenigstens zubilligen muss, dass sie nicht völlig ein Rad ab hat, nur weil sie sagt "mein Kind" und dementsprechend, weil offensichtlich "mein Kind abtreiben" auch so ein ziemlich emotionales Dingsbums für eine Frau sein kann, da mit einem gewissen Einfühlungsvermögen vorgegangen werden sollte.


In Deutschland herrscht nach wie vor Meinungsfreiheit; er hat also das Recht zu sagen, dass er kein weiteres Kind möchte (ohne, dass er sie erpresst). Ebenso hat er das Recht zu gehen und sie alleine zu lassen. Nicht unbedingt die feine englische Art, aber er hat zu beidem das Recht, wird ihm auch vom Gesetzgeber so zugebilligt.

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1. März 2016 um 22:23
In Antwort auf winterhimmel1


In Deutschland herrscht nach wie vor Meinungsfreiheit; er hat also das Recht zu sagen, dass er kein weiteres Kind möchte (ohne, dass er sie erpresst). Ebenso hat er das Recht zu gehen und sie alleine zu lassen. Nicht unbedingt die feine englische Art, aber er hat zu beidem das Recht, wird ihm auch vom Gesetzgeber so zugebilligt.

Einerseits
war das Thema "herzlos" und nicht, ob es erlaubt ist.

Andererseits ist die Grenze bei dem,
"(ohne, dass er sie erpresst)"
was Erpressung bzw. Nötigung in Bezug auf Schwangerschaftsabbruch sein könnte/ist vermutlich erheblich enger als du glaubst. Z.b. bereits eine falsch formulierte Trennungsandrohung im Falle von Austragen könnte schon die "halbe Miete" bei schwerer Nötigung sein.

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2. März 2016 um 15:02
In Antwort auf carn

Einerseits
war das Thema "herzlos" und nicht, ob es erlaubt ist.

Andererseits ist die Grenze bei dem,
"(ohne, dass er sie erpresst)"
was Erpressung bzw. Nötigung in Bezug auf Schwangerschaftsabbruch sein könnte/ist vermutlich erheblich enger als du glaubst. Z.b. bereits eine falsch formulierte Trennungsandrohung im Falle von Austragen könnte schon die "halbe Miete" bei schwerer Nötigung sein.


Und ich schrieb, dass Meinungsfreiheit herrscht, womit ihm zugebilligt wird zu äußern, dass er kein Kind will. Herzlos finde ich das nicht, da er ein Recht darauf hat zu sagen, was er denkt und Vio ein Recht darauf hat die Wahrheit (nämlich auf was sich die TE im schlimmsten Fall gefasst machen muss) frei heraus zu sagen.

Ist es für dich weniger herzlos, wenn man das schöner verpackt?

Na ja, wenn er sagt er will kein Kind und fühlt sich zu alt, dann sehe ich darin keine Nötigung. Und wenn man jetzt ein bisschen weiter denkt erkennt man die mögliche Konsequenz daraus, nämlich das, was Vio geschrieben hat.

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3. März 2016 um 0:28
In Antwort auf ronit_11961825

Wichtig ist
... Dass du erstmal für dich entscheidest: will ich es oder will ich es nicht.
Klar, kommt man erstmal durcheinander, wenn man so eine Neuigkeit "ins Gesicht gehauen" bekommt.
Gerade weil man sich normalerweise verhütet und somit mit einer Schwangerschaft nicht rechnet.
Du hast ja selbst erwähnt, dass es für dich ein Schock war. Und sicher stand dein Freund ebenfalls da, wie bestellt aber nicht abgeholt.
Es war für euch beide eine unerwartete Neuigkeit, dass kann teilweise die Reaktion deines Freundes erklären.
Auch wenn dir für deine/eure Entscheidung nicht viel Zeit bleibt, würde ich trotzdem paar Nächte drüber schlafen.

Wenn Du das Kind behalten möchtest, dann musst Du das deinem Freund sagen. Führt ein intensives Gespräch, damit er eventuell sieht, dass dieses "Geschenk" Dir viel bedeutet.
Wenn dein Freund dich wirklich liebt und deine Entscheidungen respektiert und wertschätzt, wird er sicher auch dafür sein.
Wenn Du aber unsicher bist, macht es auch deinen Partner unsicher.
Was erwartest Du denn von deinem Freund, wenn du schon meinst, es hätte dich fast aus den Socken gehauen... Bei ihm wird es ja wohl nicht anders sein...
Lasst euch noch etwas Zeit. Redet miteinander und schaut, zu was euch dieses Gespräch führt: was spricht denn gegen ein Kind? Was spricht für ein Kind?
Aber bitte schwimmt nicht beide gegen den Strom. Das wird euch beide nur aus dem Takt bringen, es entsteht endlose Streiterei und verursacht negative Stimmung in der Luft.
Lass ihn die Sache erstmal verarbeiten, verschlucken und eventuell verdauen. Auch wenn es paar Tage dauert.
Greif ihn bitte nicht an und komm nicht sofort mit Aktionen, wie Koffer packen und gehen. Wie gesagt: ihm geht es grad wohl nicht anders als dir.

Und lass bitte die Finger von irgendwelchen Beratungsstellen oder sonstiges. Das verursacht nurnoch mehr Unsicherheit und Durcheinander. An einem intensiven Gespräch unter vier Augen führt sowieso kein Weg vorbei.

Ich wünsche Dir trotzdem noch alles Gute!
LG

Der Mann sagt seine Meinung
Der Mann hat seine Meinung bereits gesagt, diese ist klar formuliert und kann bei Unsicherheiten bestimmt helfen.

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11. April 2016 um 14:09
In Antwort auf baldur_12657694

Tolle Antwort
.. An Herzlosigkeit nicht zu überbieten und total überflüssig

Wieso herzlos?
Real!!!!

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11. April 2016 um 14:31

Ich habe dir nicht meine Einstellung erläutert,
sondern aufgezeigt, warum es herzlos ist.

Und herzlos ist es nunmal, einen Menschen, der vor ca. 5-8 Wochen noch gut genug zum poppen war, nun mehr oder minder ohne Verständnis dazu zu bringen, etwas zu beseitigen, was der Mensch selber "Kind" nennt.

Sorry, das ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen und damit herzlos.

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11. April 2016 um 17:02
In Antwort auf carn

Ich habe dir nicht meine Einstellung erläutert,
sondern aufgezeigt, warum es herzlos ist.

Und herzlos ist es nunmal, einen Menschen, der vor ca. 5-8 Wochen noch gut genug zum poppen war, nun mehr oder minder ohne Verständnis dazu zu bringen, etwas zu beseitigen, was der Mensch selber "Kind" nennt.

Sorry, das ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen und damit herzlos.

Du siehst das falsch!
Wenn sie das Kind behält wird es mit dem Poppen nicht mehr lange gut gehen!

Auch verstehe ich weder die TE, noch andere Frauen nicht, die bass erstaunt sind, dass sie trotz Pille schwanger werden, da kann ich nur sagen RTFM! So das Kleinstgedruckte! Hinsichtlich Durchfall und Antibiotika!!!
Verdammte Hacke, warum dann kein Kondom benutzen???

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11. April 2016 um 18:25
In Antwort auf nicky_12904634

Du siehst das falsch!
Wenn sie das Kind behält wird es mit dem Poppen nicht mehr lange gut gehen!

Auch verstehe ich weder die TE, noch andere Frauen nicht, die bass erstaunt sind, dass sie trotz Pille schwanger werden, da kann ich nur sagen RTFM! So das Kleinstgedruckte! Hinsichtlich Durchfall und Antibiotika!!!
Verdammte Hacke, warum dann kein Kondom benutzen???

Wenn du nun auch gesagt hättest
, was ich genau falsch sehe, dann wüsste ich sogar was du meinst. Über zukünftiges Poppen habe ich nichts gesagt.

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12. April 2016 um 12:54

Ne,
da herzlos nunmal eine Bedeutung hat:
http://www.duden.de/rechtschreibung/herzlos
"ohne Mitgefühl; gefühllos"

und der Mangel an Mitgefühl (was einen Mangel an Einfühlungsvermögen gleichkommt) hier offensichtlich ist.

Du kannst gerne kein Mitgefühl haben und ob dass der Freund der TE wohl auch wenig/kein Mitgefühl hat/hatte, mag auch so sein.

Ist halt nur herzlos gemäß der Bedeutung des Wortes.

Oben wurde gefragt, warum herzlos; ich habe erklärt, warum; kapiert, warum? Oder soll ich es nochmal erklären?

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15. April 2016 um 12:40

Tu das, wenns dir Spass macht,
", dass du meine Antwort als herzlos empfindest."

ändert nur nichts daran, dass du nicht kapierst, dass nicht alles leeres emotionales "Empfindungs"-Gelaber ist, dass man unterschiedslos so und so sehen kann, sondern dass auch emotional besetze Begriffe wie "herzlos" eben in gewissem Maße objektiv passend oder unpassend sein können.

Halt halt nichts damit zu tun, dass ich irgendwas als "herzlos" empfinden; ich empfinde deine Antworten nicht als herzlos, sondern einfach als dämlich und ungebildet.

Ändert aber nichts daran, dass herzlos passend ist, auch wenn ich persönlich das nicht empfinde, denn von der Bedeutung von herzlos passt es.

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15. April 2016 um 16:19
In Antwort auf carn

Tu das, wenns dir Spass macht,
", dass du meine Antwort als herzlos empfindest."

ändert nur nichts daran, dass du nicht kapierst, dass nicht alles leeres emotionales "Empfindungs"-Gelaber ist, dass man unterschiedslos so und so sehen kann, sondern dass auch emotional besetze Begriffe wie "herzlos" eben in gewissem Maße objektiv passend oder unpassend sein können.

Halt halt nichts damit zu tun, dass ich irgendwas als "herzlos" empfinden; ich empfinde deine Antworten nicht als herzlos, sondern einfach als dämlich und ungebildet.

Ändert aber nichts daran, dass herzlos passend ist, auch wenn ich persönlich das nicht empfinde, denn von der Bedeutung von herzlos passt es.

Inwiefern
ist ihre Antwort denn bitte dämlich und umgebildet? O_o
Immerhin bezieht sie sich auf das Thema und zeigt der TE mögliche Zukunftsaussichten auf.

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15. April 2016 um 21:18
In Antwort auf winterhimmel1

Inwiefern
ist ihre Antwort denn bitte dämlich und umgebildet? O_o
Immerhin bezieht sie sich auf das Thema und zeigt der TE mögliche Zukunftsaussichten auf.

Das ist etwas,
was ich so empfinde und nicht weiter begründen kann; Bauchgefühl halt. Dafür wollte ich ihr einfach mal ein Beispiel geben, nachdem sie die ganze Zeit irrtümlich etwas als mein Empfinden interpretiert hat.

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17. April 2016 um 15:50

Tja hmmm
Also wenn er so reagiert nach 1,5 Jahren Beziehung ist das traurig. Hab mit meinem Freund schon immer alles geplant und abgesprochen und über alles geredet, damit man eben nicht überrascht wird in so einer Situation. Ich würde mich trennen, wenn man so wenig miteinander spricht, denke ich nicht, dass man da wirklich glücklich ist?

Naja meine Meinung, jedem das seine. Wenn du gegen Abtreibung bist, behalte das Kind, mach sein Leben kaputt und komm damit klar.

Ich bin nicht gegen Abtreibung, aber ab dem 2 Monat finde ich es etwas... Krank abzutreiben.

Alles Gute

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