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Schwanger - nicht GLÜCKLICH was jetzt?

13. Januar 2014 um 21:53 Letzte Antwort: 30. Januar 2014 um 12:57

Hii ihr lieben,
ich bin erst 18 habe keine Ausbildung & bin ungewollt schwanger geworden. Ich habe zwar die Unterstützung von meiner Familie, möchte das Kind nicht. Ich habe solche Angst vor der Abtreibung, sehe aber keinen anderen Ausweg.
Mein FA war verständnisvoll & hat mir gleich mit der Medikamentösen Abtreibung einen Vorschlag gemacht es nächste Woche zu machen( wenn ich bis dahin bei Pro familia war). Doch ich habe Angst davor & bin am überlegen die OP machen zu lassen.

Habt ihr Erfahrungen mit einer der beiden Arten?
ich bitte um schnelle Antwort & um keine Beschimpfungen oder so.

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13. Januar 2014 um 22:35

Hallöchen

Ich kann dir bei deiner eigentlichen Frage nicht helfen, musste sowas glücklicherweise nicht machen. Ich würde dich auch nicht verurteilen, da es bestimmte Gründe gibt, die einen Abbruch rechtfertigen. Aber ich kann dir nur empfehlen, es dir wirklich sehr sehr gut zu überlegen und deine fehlende Ausbildung und dein 'junges Alter' sind ja, hoffe ich nicht die einzigen Gründe, gerade wenn du Unterstützung durch deine Familie hast. Also nimm dir wirklich soviel Zeit wie du hast und lasse ich eingehend beraten.
Ich wünsche dir alles Gute, egal wofür du dich entscheidest

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14. Januar 2014 um 9:22


Bitte überlege es dir wirklich gut!

Vor einigen Jahren hatte ich einen Abbruch (OP).
Ich war damals auch 18 Jahre und hatte einen egoistischen Deppen an meiner Seite. Meine Familie war zu der Zeit im Ausland. Ich lebte bei meiner Großmutter. Diese drohte mir damit, dass sie mich rauswerfen würde, wenn ich mich für das Kind entscheide.. Also leider null Unterstützung!

Die OP an sich war kein Problem. Mein Körper hatte sich danach schnell regeneriert.. Allerdings wird dieses Ereignis mich auf ewig begleiten.
Gerade in letzter Zeit: Inzwischen bin ich 22 Jahre und bin glücklich vergeben. Unser ersters Krümelchen (17 Ssw.) ist auf dem Weg!

Mein Fazit.. Ich würde mich niemals wieder dafür entscheiden können, einen kleinen Herzschlag in mir zum Stillstand zu bringen. - Ausbildung etc. läuft dir ja nicht weg. Ich möchte dich auch nicht abhalten. Du sollst nur wissen, dass man soetwas so schnell nicht vergisst..

Melde dich, wenn du noch irgendwas wissen möchtest! Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Entacheidung.

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14. Januar 2014 um 11:32

Hallo seleriegirl,
ich kann mir vorstellen, wie aufgewühlt du dich fühlst. die bevorstehenden termine und alles lassen deine gedanken sicherlich kaum zur ruhe kommen. wie kannst du denn schlafen?
mit 18 hast du bestimmt grad ganz andere träume und pläne als bald ein baby zu bekommen. da hat dich die nachricht von der schwangerschaft vermutlich sehr geschockt. seit wann weiß du denn, dass du schwanger bist? hab ich dich richtig verstanden, dass du die zusage deiner family hättest, dich mit dem kind zu unterstützen? wohnst du eigentlich zuhause? auf alle fälle weiß es deine mama, dass du schwanger bist, wie hat sie denn reagiert? hast du im alllgemeinen einen guten draht zu ihr, sodass du auch in schwierigen lebenslagen zu ihr kommen kannst?
du schreibst, dass du dein baby dennoch nicht bekommen möchtest, auch wenn deine familie dir helfen möchte. können sie das so akzeptieren oder ist es für dich schwierig zuhause?
was hattest du denn jetzt eigentlich vor, schule weitermachen oder ausbildung? und in welche richtung?
du, ich wünsch dir, dass dir bei deinem beratungsgespräch jemand liebes zuhört, sich zeit nimmt und du alles loswerden kannst, was dir auf dem herzen brennt.
hast du dich denn nun schon für eine methode entschieden? bei der medikamentösen abtreibung brauchst du zwar keine narkose, dafür zieht sich die abtreibung über eine längere zeit hin und du bist überwiegend damit allein zuhause. ich denk, es ist beides nicht leicht. sicher würdest du dir jetzt was ganz anderes wünschen.
hast du eigentlich einen festen freund oder bist du allein?
du, sorry, jetzt hab ich ziemlich viele fragen gestellt. aber es interessiert mich einfach, wie es bei dir so steht. schreib doch wieder, wie es dir heut geht und was genau du dir jetzt wünschst.
bis dann, liebe grüße,
mirjana

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14. Januar 2014 um 14:24

Ueberleg es Dir gut....
....ob Du wirklich damit klar kommst, ein Kind abzutreiben!
Ich wurde selbst zum ersten Mal mit 17 Mama, meine Tochter ist heute 15 und ich habe nicht einen Moment bereut, sie bekommen zu haben
Klar, es ist nicht einfach und Du musst bei vielem zurueckstecken, aber Du wirst taeglich dafuer belohnt, wenn Du in die lachenden Kinderaugen blickst!
Ich habe eben spaeter Abitur gemacht und studiert, das laeuft einem nicht weg!
Ich will Dich nicht dazu ueberreden, das Kind zu kriegen, ich verstehe auch, wenn Du Dich fuer einen Abbruch entscheidest, aber waege gut ab, was das fuer Dich und Deine Seele bedeutet und ob Du das verarbeiten kannst!

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14. Januar 2014 um 18:57

Hallo!
Wenn du das Kind auf gar keinen Fall willst, dann mach den Abbruch. Manchmal ist das die richtige Entscheidung und es ist dein Recht, darüber zu bestimmen.
Aber mach es erst, wenn du absolut keine Zweifel hast. Wäge gut ab, was für eine Veränderung ein Kind wäre und ob du diese hinnehmen könntest oder nicht. Und geh zu dem Konflktgespräch auf jeden Fall zu ProFamilia und nicht zu einer kirchlichen Organisation.
Warum hast du vor dem medikamentösen Abbruch solche Angst? Mir wäre das viel lieber, als eine OP.

Eine kurze Sache will ich dir aber mit auf den Weg geben. Ich bin vor einer Weile auch ungeplant schwanger geworden und wollte so früh noch gar kein Kind, genauso wie mein Partner, der arbeitslos und ohne Ausbildung ist. Hinzu kam, dass ich 4 Wochen nach dem positiven Test eine Ausbildung anfangen wollte!
Ich war mir im ersten Moment sicher, dass ich das Kind nicht bekommen kann, weil es gerade so überhaupt nicht passt. Aber irgendwie habe ich mich auch vom ersten Moment verbunden mit ihm gefühlt.
Ich suchte hier Rat und habe viel mit meinem Partner gesprochen. Nachdem wir uns informiert hatten und ich wusste, welchen rechtlichen Schutz ich als werdende Mama genieße und welche finanziellen Hilfen uns zustanden, kam es mir ga nicht mehr so schlimm vor. Wir entschieden uns nach 2 Tagen dafür, das Kind zu bekommen und mittlerweile freue ich mich unheimlich darauf, in ein paar Wochen mein Baby im Arm zu halten! Es gibt zwar schwere Momente, wenn einem klar wird, was jetzt alles anders ist und auch finanziell ist es nicht leicht, aber es war die richtige Entscheidung.

Überlege gut, welchen Weg du gehst, denn egal wie du dich entscheidest: Die Entscheidung wird dein restliches Leben sehr beeinflussen.
Alles Gute!

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14. Januar 2014 um 19:10

Hallo
Ich möchte Dir ein wenig ins Gewissen reden.
Da ich ein Mensch bin der niemals etwas für eine Abtreibung sagen würde. Das ist einfach Falsch.

Richtig ist, dass du wohl noch nicht in der Lage bist eine Mama zu sein ( später bestimmt )

Aber hast du vielleicht mal überlegt das Kind abzugeben ?
Du kannst es auch direkt im KH lassen. Da hat das Kind noch eine Chance auf liebende Eltern, die selbst vielleicht keine Kinder bekommen können.

Bitte, Töte dein Baby nicht. Das kleine kann nichts für deine Situation..

Gib ihm/ihr eine Chance

Lg von der Maaamaaa mit der kleinen Lilia Sophia an der Hand

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17. Januar 2014 um 8:19

...
Hallo sellerie,
Es tut mir leid das du nicht sicher bist wie du dich entscheiden sollst. Ich denke es ist immer schwer und kommt auf die Situation an!

Sei so gut und melde dich wieder. Es würde mich wirklich sehr interessieren wie du dich entscheiden hat!

LG koechlein

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30. Januar 2014 um 12:57

@samtschrecke

da war es jemandem wohl etwas peinlich so ein Kommentar abgegeben zu haben, da hat schnuppelsche doch direkt mal alles gelöscht, der/die hatte auch noch bei anderen Diskussionen hier in diesem Forum, echt "super" Ratschläge und Kommentare für die eh schon verzweifelten Mädles hier. Unglaublich das man hier Sch... raushauen kann und dann noch nicht mal dazu stehen muss

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