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Schwanger nach Eileiterschwangerschaft

6. Juli 2013 um 12:43 Letzte Antwort: 6. Juli 2013 um 17:25

Liebe Mädels,

bin nach einer ELSS nun "richtig" schwanger - ich hoffe, den Verzweifelten und Angsterfüllten unter euch Hoffnung machen zu können .
Bei mir wurde vor 7 Monaten eine ELSS bzw ein bereits stattgefundener Tubarabort festgestellt. Ich hatte gerade erst die Pille abgesetzt, einmal scheinbar ganz normal meine Menstruation gehabt und 12 Tage später starke Schmerzen im linken Unterbauch, allerdings nur einen Tag. Zeitgleich fing eine über drei Wochen anhaltende Blutung wechselnder Intensität an. Während dieser Zeit hatte ich auch noch zweimal ziemliche Schmerzen, aber nicht mehr so stark wie am ersten Tag. Meine FÄ war zu der Zeit im Urlaub und ich ging davon aus, dass diese komische Blutung etwas mit dem Absetzen der Pille zu tun gehabt hätte. Ich muss hier ja wahrscheinlich niemandem erklären, wie ich mich gefühlt habe, als meine FÄ (aus dem Urlaub zurück) mich mit wehenden Fahnen in KH geschickt hat, weil sie Blut in der Bauchhöhle und einen verdickten Eileiter im US sah und zudem der SST dort schwach positiv war. Ich kam um eine OP drum herum, weil das HCG ständig sank, das Blut im Bauch weniger wurde und ich zu dem Zeitpunkt auch keine Beschwerden mehr hatte. Meine FÄ war mit meiner Entscheidung gegen die OP nicht wirklich einverstanden, weil die Blutkoagel dazu führen könnten, den Eileiter zu verkleben. Im KH rieten mir die Ärzte von einer OP aber eher ab, ihrer Meinung nach würde eher das Rumgeschnippel den Zustand des EL verschlechtern. Von anderen KHs habe ich aber ganz andere Sache gehört; man kann da anscheinend also wirklich geteilet Meinung sein.
Aber ich wollte euch ja eigentlich Mut machen - heute, 7 Monate nach der Diagnose Tubarabort, bin ich schwanger 5+7 (oder 6+0?). Vorgestern, bei 5+5, war eindeutig eine Fruchthöhle mit sich abzeichnenden Dottersack in der Gebärmutter zu sehen. Und das faszinierende: das Ei kam eindeutig aus dem linken Eierstock, der Gelbkörper war deutlich zu sehen. Links ist auch der mutmaßlich kaputte Eileiter. Entweder 1) ist er also gar nicht kaputt, und das Ei ist letztes Jahr nur durch einen blöden Zufall dort hängen geblieben oder 2) konnte sich das Ei auch durch den ramponierten EL irgendwie durchmogeln oder 3) hat der rechte, gesunde EL den kaputten linken zur Seite geschubst um das Ei am linken Eierstock abzuholen. Meine FÄ hält letzteres sogar für am wahrscheinlichsten, ich eigentlich nicht, aber ist ja auch vollkommen egal.
Ich weiß, dass es noch viel zu früh ist, sich in Sicherheit zu wiegen und Babysachen zu kaufen. Für den Moment bin ich einfach nur so unglaublich erleichtert, dass es mein kleiner Zellhaufen bis in die Gebärmutter geschafft hat. Da ich vermute, dass ich immer nur links einen Eisprung habe (wo der kaputte EL ist), hatte ich durchaus schon versucht, mich mit dem Gedacken zu beschäftigen, dass ich auf natürlichem Weg nicht schwanger werden kann. Aber es geht!!!
Wünsche euch allen auch soviel Glück; haltet durch!

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6. Juli 2013 um 17:25

Oh
Habe jetzt die antwort in meinem thread geschrieben )))

Kannst du ja vielleicht da lesen.
Nochmals alles gute.

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