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Schwanger mit einem Down-Kind!

26. März 2010 um 19:22

Liebe Leserinnen,

es hat meinen Mann und mich trotz eines sehr schlechten Ersttrimester-Screenings, dann doch nach der Fruchtwasseruntersuchung wie der Schlag getroffen. Wir hatten bis zum Schluss gehofft, aber seit ein paar Tagen haben wir es schriftlich. Wir erwarten ein Down-Mädchen (freie Trisomie 21)!!

Zur Information:
Ich bin 30 Jahre alt, Anfang 17. SSW. Wir haben beide keinerlei genetische Vorerkrankungen in der Familie und es ist unser erstes Kind.

Jetzt wo der erste Schock vorbei ist, sich meine Weinkrämpfe auf ein bis zwei Mal am Tag beschränken, wir mit Info-Material nach der genetischen Beratung versorgt sind, möchte ich auf diesem Weg fragen:

- Wem erging es/ergeht es wie uns?
- Wer hat Erfahrungen, gute und schlechte?
- Da die diagnostischen Möglichkeiten zur Zeit ausgeschöpft sind nach der Amniocentese, möchte ich aber trotzdem wissen: Wie gehts meinem kleinen Mädchen wirklich in meinem Bauch (in Hinblick auf organische Fehlbildungen)? Hat jemand Erfahrungen mit Degum III (bin zur Zeit Degum II betreut und möchte nicht bis zur 20. SSW warten zwecks Feinschall. Gibt es da Möglichkeiten?

Also, wer uns helfen kann? Bin um jede Antwort dankbar, soweit sie nicht in Mitleid verfallen, das wollen wir nicht, da wir Lösungen suchen.

Danke an die Community.

Liebe Grüße von der Sorgenmami

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26. März 2010 um 19:51

Die Gefühle sind da.
Danke für Deine Antwort.
Ja, die Gefühle sind da. Wir haben uns trotz ungeplant sehr gefreut. Und ich bin seit Anfang Februar bereits in Sorge, da waren die ersten Anzeichen da Nackenfalte 2,5 mm. Seitdem sind wir bald wahnsinnig geworden mit der Warterei.
Es ist unsere kleine Prinzessin und wir tendieren zum Kind, weil wir es jetzt schon lieben.

Aber Voraussetzung ist: Wir möchten, dass unsere Kleine ein in ihrem Rahmen glückliches und selbstständiges Leben führen kann, da sind wir uns einig!!!
Also letztendlich hängt unsere Entscheidung davon ab, ob noch organische Fehlbildungen dazu kämen, die ihr Leben so beeinträchtigen würden, dass o.g. Satz nicht zutreffen würde. Wenn dies so wäre würden wir uns trotz aller Schmerzen trennen. Aber ich hoffe, dass es nicht so ist.

SIE IST EINE KÄMPFERIN, SONST WÄRE SIE NICHT BIS HIERHER GEKOMMEN (98% aller Chromosomendefekte gehen in den ersten 12 Wochen als Fehlgeburten ab) !!!

LG Sorgenmami

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26. März 2010 um 20:16

Lebenshilfe
Hallo Sorgenmami,

das ist ein Schock, ich kann es gut nachvollziehen.
Ich habe über ein Jahr direkt mit Down-Kindern zusammengearbeitet und ich kann dir sagen, dass es viele sogar schaffen, in die Schule zu gehen und einen leichten Beruf als Hilfskraft in irgendeiner Form zu erlernen. Das wollte ich nur mal vorab loswerden...

Wenn du weitere Infos brauchst, wende dich doch mal an die Lebenshilfe (lebenshilfe.de) in deiner Nähe. Die können dich sicherlich super beraten oder dir weitere Adressen geben bzw.den Kontakt mit weiteren Gleichgesinnten vermitteln und dort werden später auch super Freizeitaktivitäten und Integrationshilfen für eure Kleine angeboten.

Hut ab und Respekt, ich wünsche euch alles erdenklich Gute!
LG Steffi

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26. März 2010 um 20:22

Sorgenmami1
Hallo Sorgenmami1,
vielleicht kann Dich ein Bericht von Mutter B.S. ermutigen:
..in der 12 SSW schaute die Ärztin ernst: Ein Nackenödem ist erkennbar. Sie rät mir zu einem großen Ultraschall...Herz ist okay, alles ohne Befund und unauffällig, ein normales Kind - wäre da nicht diese 2 mm Wasseransammlung im Nacken.
Der Arzt ise ebenfalls sehr besorgt, drängt mich zu einem erneuten Überdenken meiner Entscheidung. Doch ich bleibe dabei: ich nehme das Kind so an wie es ist und lehne weitere Möglichkeiten ab.... Nun kommt eine Zeit zwischen Hoffen und Banken...
Kurz ein Paar wehen und er ist da. Ich saue in seine Augen, richtig süße Schlitzaugen. Mir ist klar, mein Sohn ist etwas Besonderes.
Plötzlich steht der ganze Kreißsaal voller Ärzte und Schwestern, alld drücken mir ihr Beleid aus. Ich verstehe das nicht. Max ist doch fast ein normales Kind.
Meine Tochter kommt, nimmt den Kleinen auf den Arm und versteht den Tumult nicht. Ich sage ihr:"Er ist krank" Sie fühlt seine Stirn und antwortet:" Er hat doch kein Fieber - er ist nicht krank." So ist es bis heute für alle meine Kinder. M. ist nicht krank, einfach nur ein bisschen langsamer, ein bißchen dickköpfiger, er weiß was er will. Er kann zwar nicht so gut sprechen. Das muss er aber auch nicht, denn er redet mit seinem ganzen Körper, so dass ihn wirklich jedr versteht.
Er liebt leidenschaftlich und kann entsetzlich beleidigt sein, dass es einem das Herz bricht. In der Folgezeit kommen blöde Bemerkungen, die uns verletzen Jemand sagt, es wäre doch nicht nötig gewesen, sich so etwas zuzumuten.. Aber M hat überzeugt. Er war nötig für uns. ER ist nötig für unsere Gesellschaft: Max bringt meine Vorurteile, meine Gleichmacherei, mein Vergleichen aus dem Gleichgewicht.. Es macht Sinn, dass wir stark und schwach sind, es macht Sinn das wir unterschiedlich sind. Manche Menschen zeigen offen ihr Mitleid - so ein Kind mache doch sicher viel Arbeit. Nun, so kann ich das nicht bestätigen. Arbeit und Freude gleichen sich immer aus. Einige unserer früherere Freunde melden sich nicht mehr. Es könnte daran liegen, dass es M. gibt - weil er fremd und nicht gleichwertig gesehen wird. Unsere wahren Freunde sind uns noch wärmer geworden -sie stehen zu uns in allen Kapriolen, die wir erleben. Und wir haben viele neue Freunde bekommen.....
Wenn Du jemand zum Reden brauchst, kannst Du Dich bei ausweg-pforzheim.de melden.
LG itemba

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26. März 2010 um 22:15


Huhu Sorgenmami,

sicher mach ich mir jetzt keine Freunde, muss ich aber auch nicht

Ich sag dir mal meine Meinung dazu: Ich habe mich auch mit dem Thema beschäftigt, schon zu Beginn wie es um die Messung der Nackenfalte ging.... Lass ich es machen? Wenn ja, warum? Werde ich das Kind so und so bekommen? Oder wann werde ich es ihm und mir "ersparen".... Viele viele Gedanken.

Mein Mann und ich waren uns einig. Wir werden kein krankes Kind zur Welt bringen und hätten uns bei schlechter NFM und nach Fruchtwasseruntersuchung GEGEN das Baby entschieden. Beweggründe dafür waren für uns einfach: Klar, als Baby und Kind ist das alles noch gut und schön, kaum ein Unterschied (so wie hier schon jemand geschrieben hat), der größste Sonnenschein usw usw usw....

Nur auch dieses Kind wird älter, aus einem Kind wird ein Jugendlicher und Erwachsener. Dein Kind wird älter und ist unter Umständen für immer auf andere angewiesen! Das ist - egoistisch - für die Eltern unendlich anstrengend, aber auch für das Kind, denn es kann nie eigenständig für sich leben.

Und leider kann man nie die Ausmaße von der Erkrankung im Voraus diagnostizieren.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und trefft die richtige Entscheidung. Man muss immer hinter seiner Entscheidung - egal welche man trifft - voll und ganz stehen. Andernfalls tut es einem nicht gut und man wird es sein leben lang bereuen.

Alles alles Gute und LG
Susanne mit Celine (kerngesund und heute 4 Monate alt)

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26. März 2010 um 23:56


Also ich finde es erstmal sehr schön bzw lobenswert,dass ihr das alles so durchziehen wollt,auch wenn eure kleine Prinzessin anders sein wird als all die anderen Kinder!!!!
Doch sie wird immer etwas besonderes sein,weil sie halt etwas anderes ist!!!
Vor allem finde ich es echt schön,dass ihr ihr ein Leben schenken wollt,obwohl sie diese Erkrankung hat...
Es wird zwar nicht leicht,aber ich denke ihr beide wird es schaffen...mit eurer Liebe und allem drum und dran...

Ich wünsche euch ganz viel Kraft...
Und das die Schwangerschaft denoch wunderbar verläuft..

lg miri

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26. März 2010 um 23:57

Hallo!
Ich finde es auch irgendwie krausam was civilady schreibt

es gibt viele Menschen mit Down Syndrom die sogar selbstständig in einer eigenen wohnung leben und einem beruf nachgehen...

dennoch bleibt es jeden selbst überlassen, wie man sich entscheidet! überlegt es euch sehr gut und ich drücke euch die daumen, das alles so verläuft wie ihr es euch wünscht...

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27. März 2010 um 7:40


Jahhaaa, ich bin schon schrecklich grausam.

Also ich möchte nochmal betonen, dass ich es bald nicht mehr hören kann... " Wenn mein Kind durch einen Unfall behindert wird, schiebst du es dann auch ab... " Natürlich nicht! Aber was ist das für ein alberner Vergleich???

Ist es vorhersehbar, dass mein gesundes Kind durch einen Unfall behindert wird? NEIN. Aber ist es vorhersehbar, dass mein Baby im Bauch krank ist, JA!

Wieviele von euch haben denn ein Kind mit Down Syndrom?? Ich denke, nicht viele. Und wenn, dann werden die Kinder wahrscheinlich noch Kinder sein. Unterhaltet euch doch mal mit Eltern, die erwachsene KINDER mit dieser Erkrankung haben. ...

Oh toll, können SOGAR in einer eigenen Wohnung leben! Das ist aber toll! Das ist für die meisten Menschen selbstverständlich und jetzt auf einmal was ganz besonderes? Es mag sein, dass es einige Menschen mit Down-Syndrom gibt, die damit gut klar kommen. Und was ist mit den anderen??? Die blendet man aus?

Ich finde, so grausam ich auch sein mag, muss man durchaus beide Seiten sehen. Von "Boah Respekt" bekommt man sein Kind nicht gesund sondern leidet unter Umständen sein Leben lang MIT seinem Kind.

Aber Sorgenmami: Ich wünsche DIR wirklich von Herzen alles Gute! Ein Baby macht das Leben so unendlich wertvoll - auch anders - aber wunderschön!

LG Susanne

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27. März 2010 um 9:08

Gute frage
ich kann dir zwar nicht sagen wie es ist, wenn das eigene kind trisomie 21 hat, aber ich hab schon oft mit behinderten kindern zusammen gearbeitet.
diese kinder, die betroffen sind, die sind eben auch durch ihre art ganz anders, manchmal auch viel...ja wie soll ich sagen...sie nehmen dinge ganz anders wahr. zb was ich bisher erlebt habe: wenn sie eine blume sehen, kann es das größte glück der welt sein, was für "normale" kinder selbstverständlich ist, das da eine blume wächst.
und du kannst froh sein, das dein kind "nur" trisomie hat.
da gibt es wesentlich schlimmere krankheiten.
stell dir mal vor, du hast ein spastisch gelehmtes kind. das ist 1000 mal schlimmer.

aber wenn ihr euch für das leben eurer tochter entschieden habt, dann schafft ihr das schon damit umzugehen, auch wenn es jetzt schwer fällt, diese diagnose zu glauben und anzunehmen.
aber wenn du deine kleine das erste mal auf dem arm hast, wirst du sie bestimmt nicht mehr her geben wollen

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27. März 2010 um 10:36

Liebe Sorgenmami
Du rauchst dir überhaupt keine Gedanken zu machen.
Mein kleiner Bruder wurde auch mit Trisomie 21 geboren.
Es war zwar erstmal ein Schock und wir haben alles sehr viel geweint und hatten große Angst. Aber letztenendes haben wir all unsere Kraft gesammelt und nach vorne geblickt. Downsydromkinder sind wunderbar. Sie erleben alles so sorgenfrei und verlassen sich ganz und gar auf die eigene Mama. Mama weiß immer alles und ist sooooo schön
Das mit der Blume, kann ich nur befürworten: Diese Kinder sind einfach von Grund auf zufriedener. Und optisch unterscheiden sie sich kaum von anderen Kindern. Meißt sind sie ein bisschen pummeliger und die Augen sind irgendwie schmaler.
Natürlich wird sich eure Tochter wohl ein bisschen mehr Zeit lassen müssen, mit dem Laufen und Sprechen lernen, aber sie wird es lernen. Alles wird bestimmt etwas länder dauern, aber wenn sie dann zum ersten Mal vom Kindergarten nach Hause kommt, und dir stolz ihr erstes selbstgemaltes Bild (mit 10 Liter Klebstoff und gaaaaanz viel Glitzer) unter die Nase hält, wirst du wissen, dass es richtig war sie zu behalen.
Jeder Tag mit eurer Tochter, wird ein Geschenk sein. Und mit dieser Einstellung würde ich auch an die ganze Situation rangehen!
Ich sitze hier und habe Gänsehaut, weil ich genau weiß wie du dich fühlst!
Alles Glück der Welt wünsche ich dir!!!!!

Lammy & Gürkchen 4+5

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27. März 2010 um 13:28

Liebe sorgenmami
egal wie ihr euch entscheidet, es ist eure entscheidung und weder ich noch jemand anderes darf darüber urteilen.

ich persönlich bin nicht in einer solchen situation, habe aber eine sehr gute freundin, die eine spätabtreibung vor drei jahren vollzogen hat. körperlich geht es es ihr sehr gut, nachdem sie nun vor drei wochen ein gesundes kind zu welt gebracht hat. seelisch wird sie es nie verkraften!

ich persönlich sag dir, dass ich mit meinem partner das thema lange besprochen habe....nur für den fall...!
ich hätte mich von ihm getrennt, hätte er dazu gedrängt, dass ich mich bei einer behinderung dagegen entscheiden hätte sollen.

das oldenburger baby heisst tim und es gibt ein wunderschönen und doch so grausamen bericht über ihn.
http://www.tim-lebt.de/

liebe sorgenmami und egal ob deutschland oder sonstwo, du bekommst deine unterstützung und wirst dein kleines lebewesen so sehr lieben, wie jede andere mama; vielleicht auch ein klein wenig mehr. weil deine muckelmaus IMMER etwas besonderes bleibt.

ich wünsche dir und deinem mann all die kraft die man benötigt. geniesse deine schwangerschaft und jeden kleines entwicklungsschritt den deine maus gehen wird.

alles gute

evi

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27. März 2010 um 14:01


erstmal: Down-Syndrom ist KEINE Krankheit!!!!

finde es unmöglich, was hier teilweise erzählt wird!!

es ist Egoistisch ein kind mit Downsyndrom zu bekommen??
Das sehe ich aber mal ganz anders!
Es ist ganz klar, dass das kein Zuckerschlecken wird! und ich finde es einfach nur klasse, wenn eltern sich für dieses kind entscheiden!
aber es ist natürlich auch jedem selbst überlassen, ob er dieses kind bekommen möchte!

Wichtig ist einfach, sich über dieses Thema genau zu informieren und auch bereit zu sein, hilfe anzunehmen!!

ich kann nur aus erfahrung sagen, dass kinder UND erwachsene mit Downsyndrom genauso wundervoll sein können wie Kinder und Menschen ohne Downsyndrom!

Ich weiß, ich konnte deine Fragen nicht wirklich beantworten, aber ich bin mir sicher, dass ihr für euch die richtige entscheidung trefft!!

Liebe Grüße Tina

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11. August 2012 um 21:39


Ich will garnicht viel schreiben sondern dir nur ein Video zeigen. Als ich das gesehen habe hat sich mein ganzes Denken um T21 verändert... ich war einfach nur verblüfft. Schau es dir an, es wird dir gefallen und ganz sicher Mut machen

http://www.prosieben.de/videokatalog/Gesellschaft/video-Mein-Leben-mit-Down-Syndrom-Behinderung-Galileo-16-Februar-2012-Unesco-201126.html

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11. August 2012 um 21:42
In Antwort auf lela_12725663


Ich will garnicht viel schreiben sondern dir nur ein Video zeigen. Als ich das gesehen habe hat sich mein ganzes Denken um T21 verändert... ich war einfach nur verblüfft. Schau es dir an, es wird dir gefallen und ganz sicher Mut machen

http://www.prosieben.de/videokatalog/Gesellschaft/video-Mein-Leben-mit-Down-Syndrom-Behinderung-Galileo-16-Februar-2012-Unesco-201126.html

Das
ist doch schon über 2 jahre her....

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11. August 2012 um 21:43
In Antwort auf itemba

Sorgenmami1
Hallo Sorgenmami1,
vielleicht kann Dich ein Bericht von Mutter B.S. ermutigen:
..in der 12 SSW schaute die Ärztin ernst: Ein Nackenödem ist erkennbar. Sie rät mir zu einem großen Ultraschall...Herz ist okay, alles ohne Befund und unauffällig, ein normales Kind - wäre da nicht diese 2 mm Wasseransammlung im Nacken.
Der Arzt ise ebenfalls sehr besorgt, drängt mich zu einem erneuten Überdenken meiner Entscheidung. Doch ich bleibe dabei: ich nehme das Kind so an wie es ist und lehne weitere Möglichkeiten ab.... Nun kommt eine Zeit zwischen Hoffen und Banken...
Kurz ein Paar wehen und er ist da. Ich saue in seine Augen, richtig süße Schlitzaugen. Mir ist klar, mein Sohn ist etwas Besonderes.
Plötzlich steht der ganze Kreißsaal voller Ärzte und Schwestern, alld drücken mir ihr Beleid aus. Ich verstehe das nicht. Max ist doch fast ein normales Kind.
Meine Tochter kommt, nimmt den Kleinen auf den Arm und versteht den Tumult nicht. Ich sage ihr:"Er ist krank" Sie fühlt seine Stirn und antwortet:" Er hat doch kein Fieber - er ist nicht krank." So ist es bis heute für alle meine Kinder. M. ist nicht krank, einfach nur ein bisschen langsamer, ein bißchen dickköpfiger, er weiß was er will. Er kann zwar nicht so gut sprechen. Das muss er aber auch nicht, denn er redet mit seinem ganzen Körper, so dass ihn wirklich jedr versteht.
Er liebt leidenschaftlich und kann entsetzlich beleidigt sein, dass es einem das Herz bricht. In der Folgezeit kommen blöde Bemerkungen, die uns verletzen Jemand sagt, es wäre doch nicht nötig gewesen, sich so etwas zuzumuten.. Aber M hat überzeugt. Er war nötig für uns. ER ist nötig für unsere Gesellschaft: Max bringt meine Vorurteile, meine Gleichmacherei, mein Vergleichen aus dem Gleichgewicht.. Es macht Sinn, dass wir stark und schwach sind, es macht Sinn das wir unterschiedlich sind. Manche Menschen zeigen offen ihr Mitleid - so ein Kind mache doch sicher viel Arbeit. Nun, so kann ich das nicht bestätigen. Arbeit und Freude gleichen sich immer aus. Einige unserer früherere Freunde melden sich nicht mehr. Es könnte daran liegen, dass es M. gibt - weil er fremd und nicht gleichwertig gesehen wird. Unsere wahren Freunde sind uns noch wärmer geworden -sie stehen zu uns in allen Kapriolen, die wir erleben. Und wir haben viele neue Freunde bekommen.....
Wenn Du jemand zum Reden brauchst, kannst Du Dich bei ausweg-pforzheim.de melden.
LG itemba

Einfach nur Respekt
Ich musste echt weinen. Ich bin froh das M so eine Mama hat wie Sie und das Gott (auch wenn Sie nicht Gläubig sind) Sie auserwählt hat für so eine schwerige und auch tolle Aufgabe. Menschen wie Sie braucht die Gesellschaft!

LG Kleo mit Baby 6+6

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11. August 2012 um 21:46
In Antwort auf eden_12865844

Das
ist doch schon über 2 jahre her....

Hmm...
stimmt
Macht aber nix, vielleicht stößt irgendwann eine andere Mutti bei der Suche nach Antworten auf diesen Thread

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11. August 2012 um 21:48
In Antwort auf lela_12725663

Hmm...
stimmt
Macht aber nix, vielleicht stößt irgendwann eine andere Mutti bei der Suche nach Antworten auf diesen Thread


alles klar

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11. August 2012 um 23:57


Ich höre immer nur das es schwer wird für die eltern ????? Denkt keiner an das kind ??? Es wird nie ein normales leben führen können , wie andere !!!
Was ist mit dem ersten kuss im teeni alter ?? Eine freund/in zu haben ,zusammen ziehen , kinder bekommen , natürlich hat es trotzdem ein recht auf leben , aber ich wüste nicht ob ich jemanden solch ein leben das anders ist zumuten würde / könnte !
Ich wüste auch nicht ob ich es schaffen würde ich glaube ich könnte es nicht , einfach aus dem grund das , da kind es immer schwer haben wird , und irgendswann sind die eltern auch bicht mehr leben , und dann ???
Ist ein heikles thema jeder hat seine / eine andere meinung , ansicht drüber.

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12. August 2012 um 0:17

Hää??
Was hindert das Kind mit "Down Syndrom" daran all diese Dinge zu erleben? Das Aussehen? Nein. Das Kind denkt garnicht soweit und hat auch nicht diese Erwartungen. Wieso sollts das Kind schlecht gehen wenn es andere Freuden im Leben hat wie z.B. Schwimmen gehen oder mal rießen Ausflug zu machen? Die Kinder haben meist ein viel schöneres Leben, nur auf eine andere Ebene!

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12. August 2012 um 1:43

Nicht streiten
Wie gesagt der thread ist über 2 Jahre alt.

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12. August 2012 um 9:50
In Antwort auf tamra_12771285

Hää??
Was hindert das Kind mit "Down Syndrom" daran all diese Dinge zu erleben? Das Aussehen? Nein. Das Kind denkt garnicht soweit und hat auch nicht diese Erwartungen. Wieso sollts das Kind schlecht gehen wenn es andere Freuden im Leben hat wie z.B. Schwimmen gehen oder mal rießen Ausflug zu machen? Die Kinder haben meist ein viel schöneres Leben, nur auf eine andere Ebene!


Sie haben es trotzdem schwerer , schon alleine das sie merken das sie anders sind , meine einstellung zu dem thema ist halt so , aber ich mus sagen ich kenne auh niemanden der sowas hat , ich hatte mal einen film darüber gesehen "florian " und der war so traurig und er wurde nur rumgeschupst und alles sogar von der der schwester das war grausam , natürlich ist es nicht si das es behindert ist und im rolli aitzen mus , aber es ist trotzdem eine herausforderung für alle !
Und ich ewundere alle die damit fertig werden , ih könnte es leider nicht !

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12. August 2012 um 12:08

Huhu
Beitrag Lange her,trotzdem möchte ich kurz antworten:zu behaupten ein down Syndrom Kind könne ein normales leben führen ist sehr absurd!!ich selbst habe ein behindertes Kind und sie ist mittlerweile 11jahre alt!! Nein,diese Kinder führen nicht das leben wie wir "normalen"!!
Ein down sNdrom Kind hat zu 98% weitere schwerer Behinderungen meistens Herzfehler,sehprobleme,hörprob leme,fehlende Organe! Ein trisomie 21kind bleibt auf dem Niveau eines 3-5jährigen!!
Diese Kinder sind hochgradig schwerbehindert!!
Ich selbst habe meine Tochter trotzdem bekommen,sie hat einen klaren verstand!! Für uns als Eltern ist es kein Problem damit umzugehen,für die Kinder selbst,fängt die Leidensgeschichte im pupertätsalter an! Warum bin ich anders etc!!
Meine tochter durchlebt das,was jeder behinderte durchlebt:eine schwierige phase,mit Vorwürfen gegenüber den Eltern etc!!
Ich bin froh meine Tochter zu haben,sie bereichert unser leben trotzdem stellt man sich die Frage,ob das die richtige Entscheidung war!! Viele verwenden schon in der ss Sprüche wie:ich mach die und die Untersuchung nicht,ich will nicht wissen,wenn mein Kind das und das hat,wir lieben es und behalten es,so oder so

Da kann man als erfahrene echt nur den Kopf schütteln,ein kleines Wesen austragen um jeden Preis? Eine Behinderung im Mutterleib festzustellen und sich darauf vorbereiten zu können auch medizinisch danach für das Kind ist das a und o!!
Vielleicht sollten wir einfach mal über unsere nett gesagten spruch nachdenken:auch behinderte Kinder sind glücklich!!??
Sind sie das?? Das kônnen wir niemals beantworten!! Nur die Kinder srkbst und sonst keiner!! Ein lachendes Gesicht bedeutet nicht glücklich sein....
Ganz liebe grüße

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