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Schwanger mit 42 - hilfe! bin total überfordert

27. Oktober 2010 um 21:46 Letzte Antwort: 10. Januar 2011 um 20:22

Liebe Frauen hier,

ich weiß seit gestern dass ich schwanger bin (3Woche), ich bin schon 42 und dachte eher schon an die Wechseljahre als an eine erneute Schwangerschaft. Habe schon drei Kinder und bin vor einem Jahr mit den Kindern nach Spanien ausgewandert um hier mein Glück zu finden. Doch der Arbeitsmarkt hier ist beinhart und es gibt kein Sozialsystem/Kindergeld für Ausländer. Dennoch wollen wir hier bleiben.
Ich fühle mich schon viel zu alt für ein weiteres Baby, bin so schon als Alleinerzieherin überfordert mit der ganzen Verantwortung, und dem Gefühl meine Kindern nicht finanziell absichern zu können, ihnen nicht alles bieten zu können und jeden Tag ums Überleben hier zu kämpfen macht mich fertig. Und jetzt würde ich auch noch wegen der Schwangerschaft ausfallen und dann kommt noch weniger rein. Ich fühle mich trotz guter Ausbildung als Versager, der es nicht fertig bring den Kindern ein würdiges Leben zu bieten. Mein jetztiger Partner ist noch mals einige Jahre älter als ich und will von Babies nichts wissen . Ihm hab ich es noch gar nicht gesagt - der drängt mich sofort zur Abtreibung, das weiß ich, und selbst dazu müssten wir uns Geld ausborgen.
Tragisch, aber ich kann mir das Kind einfach nicht leisten - ja, noch nicht mal die Schwangerschaft.
Würde es gerne zur Adoption freigeben, damit es ein schönes behütetes Leben hat - aber wie soll ich, bis es so weit ist, über die Runden kommen?
Schön wäre es einen Paten zu finden, der uns hilft.
Gerne könnt ihr mich auch in Spanien besuchen...
Das alles wäre ein Traum und unrealistisch - wahrscheinlich ist eine Abtreibung das einzige was ich tun kann - und zwinge mich dann alles zu vergessen irgendwie

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27. Oktober 2010 um 21:49

Hola
habe gerade eben deinen beitrag gelesen. geh doch mal in das adoptionsforum. dort kennen sich die damen bestimmt um einiges besser aus als hier. tut mir leid, dass ich dir nicht weiterhelfen kann

viel viel glück

simone

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27. Oktober 2010 um 22:15

An deiner stell würde ich mich mit
dem dutschen Jugendamt in Verbindung setzen und dir Adreesen von Adoptionsvermittlungen gebenn lassen.
Wenn es dein Wunsch ist ,dein Kind in eine Adoptionsfamilie in Deutschland zu geben, wird das sicher möglich sein.
Eine Adoptionsfreigabe einer Abtreibung vorzuziehen ,finde ich sehr gut und mutig.

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27. Oktober 2010 um 22:43

Die ss selber kostet doch kaum was...
Huhu!

Also finde das mit der Adoption ist eine gute Idee.

Aber warum sollte das nciht funktionieren?

Die SS selbst kostet doch nciht viel (außer mal nen happen mehr) und evtl ein paar Untersuchungen beim Arzt...

Oder geht es auch um andere Dinge???

LG

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28. Oktober 2010 um 11:24

Oha
das ist ja eine harte situation...klar ist eine adoption sicher besser als eine abtreibung, aber was ist wenn dein eigen fleisch und blut dann 15 jahre später vor dir steht und dich mit fragen löchert..wieso,weshalb,warum.. oder möchtest du mit der familie die das kind evtl nimmt, in kontakt bleiben? das ist echt schwierig..

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28. Oktober 2010 um 14:02

Habt ihr schonmal
von Risikoschwangerschaft gehört?
Mit 42 ist eine Schwangerschaft kein Spaziergang und das Risiko, dass das Kind behindert sein könnte ist auch höher.
Je älter die Mutter, desto höher die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Down Syndrom oder anderen Erbschäden zu bekommen.
Und für dich als Mutter ist es auch nicht unbedingt ungefährlich.
Ganz ehrlich, mal angenommen du bekommst ein krankes Kind, wer adoptiert das??? Ich glaub Adoption ist keine gute Idee...

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28. Oktober 2010 um 14:13

Hallo du liebe...
so wie Du Deine Lage beschreibst, wirst Du es später vermutlich nicht vergessen - eher bereuen.

Unterstützung bekommst Du hier: www.1000plus.de

Der Verein ALFA e.V. und Kaleb e.V. unterstützen ebenfalls, auch finanziell. Auch Patenschaften sind dort möglich.

www.alfa-ev.de www.kaleb.de

Ich habe sehr großen Respekt davor, dass Du Dir auch eine Adoption vorstellen könntest.

LG babyboom4711

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28. Oktober 2010 um 15:25
In Antwort auf audrey_12742415

Habt ihr schonmal
von Risikoschwangerschaft gehört?
Mit 42 ist eine Schwangerschaft kein Spaziergang und das Risiko, dass das Kind behindert sein könnte ist auch höher.
Je älter die Mutter, desto höher die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Down Syndrom oder anderen Erbschäden zu bekommen.
Und für dich als Mutter ist es auch nicht unbedingt ungefährlich.
Ganz ehrlich, mal angenommen du bekommst ein krankes Kind, wer adoptiert das??? Ich glaub Adoption ist keine gute Idee...

Deine argumente zur risikoschwangerschaft
Deine Sorgen in allen Ehren Donna....doch vor 20 Jahren waren die Schwangerschaftsbetreuungen anders.
Mittlerweile aber steht der Medizin durchaus Gerätschaften zur Verfügung, die relativ schnell feststellen, ob es dem Baby gut geht oder nicht. Schwangere mit 42 werden sowieso engmaschiger kontrolliert ( hoffe doch auch in Spanien )

Die Beiträge was die Adoption betrifft, finde ich sehr konstruktiv.

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28. Oktober 2010 um 15:49
In Antwort auf mirka_12177723

Deine argumente zur risikoschwangerschaft
Deine Sorgen in allen Ehren Donna....doch vor 20 Jahren waren die Schwangerschaftsbetreuungen anders.
Mittlerweile aber steht der Medizin durchaus Gerätschaften zur Verfügung, die relativ schnell feststellen, ob es dem Baby gut geht oder nicht. Schwangere mit 42 werden sowieso engmaschiger kontrolliert ( hoffe doch auch in Spanien )

Die Beiträge was die Adoption betrifft, finde ich sehr konstruktiv.

hallo seelenkind
hab dich schon vermisst.

wie geht es dir?

glg
simone

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28. Oktober 2010 um 15:53
In Antwort auf quanna_12827891

hallo seelenkind
hab dich schon vermisst.

wie geht es dir?

glg
simone

Huhu simone
Mir geht es gut....tatsächlich....sehr gut sogar.

Hatte mich hier bewusst zurück gezogen, weil ich mich erst einmal um mich selber kümmern wollte...ist mir auch gut gelungen....

Alles im grünen Bereich. Ich glaube auch nicht, das da noch ein größerer Einbruch wieder kommt. Ausser vielleicht im Januar zum Geburtstermin.

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28. Oktober 2010 um 16:03
In Antwort auf mirka_12177723

Huhu simone
Mir geht es gut....tatsächlich....sehr gut sogar.

Hatte mich hier bewusst zurück gezogen, weil ich mich erst einmal um mich selber kümmern wollte...ist mir auch gut gelungen....

Alles im grünen Bereich. Ich glaube auch nicht, das da noch ein größerer Einbruch wieder kommt. Ausser vielleicht im Januar zum Geburtstermin.

seelenkind
ich dachte mir schon, dass du von dem ganzen zickenkrieg hier ruhe brauchst. es freut mich wirklich sehr, dass es dir besser geht

glg
simone

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28. Oktober 2010 um 17:50
In Antwort auf mirka_12177723

Deine argumente zur risikoschwangerschaft
Deine Sorgen in allen Ehren Donna....doch vor 20 Jahren waren die Schwangerschaftsbetreuungen anders.
Mittlerweile aber steht der Medizin durchaus Gerätschaften zur Verfügung, die relativ schnell feststellen, ob es dem Baby gut geht oder nicht. Schwangere mit 42 werden sowieso engmaschiger kontrolliert ( hoffe doch auch in Spanien )

Die Beiträge was die Adoption betrifft, finde ich sehr konstruktiv.

Naja....
der Begriff Risikoschwangerschaft nicht besonders alt. Mit 42 ist sie eine Spätgebärende. Und wie das in Spanien abläuft ist ja noch mal ne ganz andere sache! Da ist die Geburtsvorsorge soweit ich weiß nicht unbedingt gut, auch die Ausbildungen der Hebammen lassen zu wünschen übrig! Vielleicht ist das mittlerweile ja aber auch anders. Ich bin nicht sicher!
Ihr denkt einfach nur an das Kind, aber was die Mutter 9 Monate erlebt ist noch intensiver (gerade durch die nötige extremere Betreuung) und dann das Kind (ob nun gesund oder krank) weggeben ist sicher sehr schwer!
Ich will hier niemand beeinflussen oder so. Ich wollte nur ein weiteres Argument einwerfen!

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28. Oktober 2010 um 19:45

Auswanderin
Hallo Auswanderin,
Du bist ungewollt schwanger, und dies reißt Dir den Boden unter den Füßen weg. Du siehst gerade Abtreibung oder Adoption als einzigste Möglichkeit. Dir erscheint es unrealistisch Hilfe zu bekommen. Gerne darfst Du Dich anausweg-pforzheim.de wenden, damit Dein Wunsch kein Traum bleiben muß. Denn die helfen Dir mit Rat und Tat auch in Spanien weiter, damit Du mit ihnen eine Perspektive für Dich mit diesem Kind erarbeiten kannst. Nichts brauchst Du jetzt nötiger. Dort kannst Du alle Fragen und Möglichkeiten abwägen, die nehmen sich alle Zeit die Du brauchst. Und sie sind nicht weiter entfernt von Dir, als Dein Internet. Die nehmen Deine Sorgen ernst und werden alles tun, damit Du Deinen Kindern eine Zukunft bieten kannst.
Dass Du erst einmal das Gefühl hast zu alt zu sein, für ein Baby ist logisch. Aber auch ältere Mütter haben ihre Vorteile.
Meine Freundin war mit 42 schwanger mit dem 5. Kind, das jüngste Kind war 11 Jahre. Es graute ihr noch einmal von vorne anzufangen... der einzigste Grund warum sie sich für das Kind entschied, war Achtung vor dem entstandenen Leben. Heute sind die älteren Kinder aus dem Haus, und der Kleine ist ein Sonnenschein, den sie nicht mehr missen werden.
LG Itemba

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28. Oktober 2010 um 21:00
In Antwort auf audrey_12742415

Naja....
der Begriff Risikoschwangerschaft nicht besonders alt. Mit 42 ist sie eine Spätgebärende. Und wie das in Spanien abläuft ist ja noch mal ne ganz andere sache! Da ist die Geburtsvorsorge soweit ich weiß nicht unbedingt gut, auch die Ausbildungen der Hebammen lassen zu wünschen übrig! Vielleicht ist das mittlerweile ja aber auch anders. Ich bin nicht sicher!
Ihr denkt einfach nur an das Kind, aber was die Mutter 9 Monate erlebt ist noch intensiver (gerade durch die nötige extremere Betreuung) und dann das Kind (ob nun gesund oder krank) weggeben ist sicher sehr schwer!
Ich will hier niemand beeinflussen oder so. Ich wollte nur ein weiteres Argument einwerfen!

Risikoschwangerschaft, Adoption
Meine Mutter hat mich mit 41 bekommen und ich war kerngesund. Und es kann ja auch bei einer jüngeren Frau sein, dass bei dem Kind etwas nicht stimmt. Es gibt nicht wenige Mütter, die in diesem Alter Kinder gebären und es gibt auch gesunde Kinder!
Sie muss doch selber wissen, ob sie es zur Adoption frei geben will. Es gibt durchaus Mütter, die ein Kind weggeben können und das heisst auch Verantwortung übernehmen. Ich nehme von solchen Frauen meinen Hut ab!
Es ist extrem widersprüchlich. Einerseits sagt man, man wird dieses Kind nie lieben können, wenn es dann aber um Adoption geht sagt man wieder, man kann dieses Kind nicht einfach so weggeben.. man liebt es also doch! Verstehe nicht ganz, worum man das Kind dann nicht weggeben kann. Wenn man das Kind lieben könnte, aber man überfordert wäre, oder das Kind einfach nicht grossziehen kann, ist es etwas anderes.

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1. November 2010 um 20:53

Hilfe in Spanien
Habe Dir 2 PNs geschrieben.
bitte suche dort Hilfe

Alles Gute

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7. Januar 2011 um 16:15

Hilfe
Hallo!
Bin aus österreich, wäre nett, wenn wir uns privat unterhalten können. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir Ihre email Adresse.
L.g aus Österreich

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8. Januar 2011 um 0:39

Kann deine Ängste gut nachvollziehen...
Hallo Auswanderin,

ich verstehe deine Ängste und finde sie sind auch gerechtvertigt, auch der Gedanke an einen Abbruch wäre in deiner Lage gerechtfertigt. Aber ich finde es überaus mutig das du dich noch eher zu einer Adoption hinreissen lassen würdest - hut ab!
Eine Abtreibung kann eine option sein unter einer Bedingung- du darfst diese Mutterschaft auf keinen fall wollen und jede einzelne faser deines körpers muss sich dagegen sträuben. Dann denke ich (so wars bei mir) hat man gute Chancen das ganze gut zu überstehen. Dein Vorteil, du bist erst in der dritten woche- hast also etwas Bedenkzeit und es ist noch kein voll ausgebildeter embryo sichtbar. Ich empfinde das als erleichtereung. Aber da du schreibst dass du eine Adoprion bevorzugen würdest streubt sich ja offensichtlich nicht allzuviel gegen dein schwangerschaft im mom Ich glaube du hast gute Chancen eine richtige Entscheidung zu treffen!

Alles liebe und Gute von mir!

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10. Januar 2011 um 14:58

Hallo Auswanderin
Mit einer Adoption schenkst deinem Kind noch ein Leben im Gegensatz zu einer Abtreibung, aber ob du dich dann dabei wohl fühlst nach den 9 SSW, ist wieder eine andere Frage Die Entscheidung kannst du aber bestimmt besser abschließen wenn du entbunden hast, und dein Baby in den Armen hältst.

Ich selber muss meinen Sohn wahrscheinlich zu einer Pflegefamilie abgeben, weil es momentan die einzigste Möglichkeit ist zugunsten für ihn Aber der Gedanke allein zerreist mir das Herz Ich habe ihn mehr oder weniger ihn aufwachsen sehen, und das er dann zu einer anderen Familie geht, die ihm sogar mehr bieten können als ich

Viel Glück.

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10. Januar 2011 um 20:22
In Antwort auf edvige_12717499

Hallo Auswanderin
Mit einer Adoption schenkst deinem Kind noch ein Leben im Gegensatz zu einer Abtreibung, aber ob du dich dann dabei wohl fühlst nach den 9 SSW, ist wieder eine andere Frage Die Entscheidung kannst du aber bestimmt besser abschließen wenn du entbunden hast, und dein Baby in den Armen hältst.

Ich selber muss meinen Sohn wahrscheinlich zu einer Pflegefamilie abgeben, weil es momentan die einzigste Möglichkeit ist zugunsten für ihn Aber der Gedanke allein zerreist mir das Herz Ich habe ihn mehr oder weniger ihn aufwachsen sehen, und das er dann zu einer anderen Familie geht, die ihm sogar mehr bieten können als ich

Viel Glück.

Du
musst deinen Sohn gar nicht abgeben wenn du nicht willst. Das Jugendamt macht es auch nicht aus jugs und tollerei, Extremfälle gib es immer wieder. Es gibt auch andere Mittel, wie eine Tagesmutter und andere lokale Hilfen. Es ist ein normaler Mutterinstinkt das eigene Kind bei sich haben zu wollen. Und ist es einmal 'weg' ist es total schwierig dein Kind zurück zu haben. Wenn du dich jetzt schon so schlecht fühlst, wird es dir dann wennschon nur noch schlechter gehen, und vielleicht auch deinem Kind

Die TS ist auch wesentlich älter. Und ja es stimmt auch das die Meinung sich ändern kann wenn das Baby auf der Welt ist. Und hoffe auch nicht, falls es doch soweit kommen wird hoffe ich das das Baby wirklich adoptiert wird, und nicht ins Heim kommt. Bei einer Abtreibung ist es sozusagen weg, und hat auch keine nachträglichen Verantwortungen, im psychischen ist es natürlich wieder anders.

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