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Schwanger mit 16 mit Down-Syndrom kind

12. Februar 2013 um 9:18

Hallo,
ich bin 15 und hatte die Pillle vergessen. Dür die Pille danach ist es zu spät, hat meine Fa gesagt. Bin im 3. Monat schwanger. Mein Freund und ich sind noch zsm und möchten das Kind auch bekommen. Wir haben alles abgesprochen, er macht z.Z. ne Ausbildung und ich werde 1 Jahr Babypause machen und danach die 11. Klasse am Gymnasium wiederholen. Unsere Eltern unterstützen uns auch und finanziell gibt es auch keine Probleme.
Alles schön und gut. Mittlerweile freuen wir uns sehr auf das baby. Gestern habe ich im kh erfahren, dass das Baby Trisomie 21 hat. Das war der größte Schock meines Lebens. Ich habe es noch niemanden gesagt, aus Angst. Habe die ganze Nacht durchgeheult. Ich möchte mein Kind haben, weiß aber nicht ob wir so Jung schon verantwortung für ein Downi übernehmen können. Ich glaube, dass wir das nicht schaffen, denn es ist auch für Erwachsene eine große Aufgabe. Anderseits möchte ich mein Kind so gerne. Ich liebe es doch! Bitte helft mir :/

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13. Februar 2013 um 1:09

Also
Wenn ich so Geschichten lese von Frauen, die ihr Kind wegen einer Trisomie 21 abgetrieben haben, dann frage ich mich manchmal, ob es dieser Schmerz wirklich wert war, sich nicht mit einer Behinderung auseinandersetzen zu müssen. Es gibt ja viele Herausforderungen im Leben, in welche man hineinwächst und dann doch viel besser mit zurechtkommt, als man am Anfang dachte.

An Deiner Stelle würde ich sehen, ob Du Kontakt aufnehmen kannst mit betroffenen Eltern. Solche, die Dir Mut machen können und Dir bei der Vorbereitung auf diese Aufgabe helfen können. Es gibt ja auch Selbsthilfegruppen, mit denen Du Dich austauschen kannst und die sich auch regelmässig treffen. Freunde von uns haben ein Kind mit Down-Syndrom adoptiert, sich also freiwillig dieser Verantwortung gestellt. Die Kleine ist so ein liebenswürdiges, süsses Kind. Sie hät spät mit dem Laufen begonnen, war relativ wortkarg, entwickelt sich aber gut und fällt auf keine Weise negativ auf.

Eine berührende Geschichte (ich habe geheult): http://www.kellehampton.com/2010/01/nella-cordelia-birth-story.html . Du kannst in dem Blog auch weiterlesen. Nella ist ja mittlerweile schon ein quirrliges, kleines Mädchen.

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13. Februar 2013 um 11:53

Hallo
hallo du kleine lady,
wie geht es dir heute? war die vergangenen nacht etwas besser, konntest du ein wenig schlafen und hast du dir schon ein herz gefasst und mit jemand über deine große sorge gesprochen oder sitzt der schock noch immer so tief?
ich weiß, manchmal, wenn sich etwas sehr schwer und fast unvorstellbar anfühlt, ist man innerlich wie versteinert, aber gerade da braucht man einen vertrauten menschen, dem man sich mitteilen kann! vielleicht wäre deine mama die richtige dafür! bitte schleppe deine not nicht länger alleine mit dir herum.

weißt du, wenn sich bei deinem baby wirklich trisomie 21 bestätigt, brauchst du von allen seiten unterstützung und hilfe. hast du schon mal ein kind mit downsyndrom kennengelernt?
du schreibst, du weißt nicht, ob du so einer aufgabe gewachsen bist.
diese gedanken kann ich gut nachvollziehen, aber du liebst dein kind.....du wirst es auch weiterhin lieben, denn es ist das gleiche baby, dein kind, wie vor dieser diagnose!

ganz beeindruckend find ich, dass du schon alles so gut geplant und durchdacht hast!
könntest du dir denn vorstellen, dass es für dich zu schaffen wäre, wenn alle gut zusammenhelfen, du, dein freund und deine eltern?
für heute wünsche ich dir einen kleinen lichtblick!! schreib doch wieder und sei
sei ganz lieb gegrüßt
linda



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13. Februar 2013 um 13:33

Dankeschön ihr lieben!
Ich melde mich nach euren zahlreichen und tollen Antworten wieder. Ich bin begeistert!
So tolle ratschläge! Ich bedanke mich ganz ganz herzlich. Ich weiß so ein rat ist gold wert!
Gestern Abend habe ich mit meinem Freund geredet und überlegt. Er war natürlich auch geschockt, ist aber definitiv gegen eine Abtreibung, denn er sagt es ist unser Kind. Gott hat uns dieses Kind so geschenkt wie es ist. Und außerdem steht die diagnose noch nicht ganz fest. Ich bin total überrascht und begeistert über seine reaktion. Es geht bergauf. Morgen habe ich mir einen Termin bei einem anderen Arzt gemacht, da ich mir eine 2. Meinung einholen möchte. Bitte drückt mir die Daumen!
Wenn dieser das Down-Syndrom auch diagnosizieren wird, denke ich, mache ich trotzdem keine fruchtwasseruntersuchung. Habe schon viel negatives gehört. Am Wochenende fahren wir zu meinen Eltern und reden über alles. Villeicht sieht die welt da schon wieder ganz anders aus.
Ich melde mich bald! Und danke nochmal, ihr habt mir und meinem Freund sehr sehr geholfen und uns unterstützt.

Glg
Emma und Fabian

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13. Februar 2013 um 18:16

Hallo
falls sich heraustellen sollte, dass die Diagnose zutrifft, dann schau Dich mal auf diesen Seiten um:

www.bvkm.de

Dort findest Du viele Adressen, Angebote, Merkblätter, die vielleicht weiterhelfen könnten, und einen ersten Überblick über bestehende Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungen geben können.

Alles Gute für Dich, Deinen Freund und Euer Baby

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13. Februar 2013 um 23:55
In Antwort auf sommer_12767570

Dankeschön ihr lieben!
Ich melde mich nach euren zahlreichen und tollen Antworten wieder. Ich bin begeistert!
So tolle ratschläge! Ich bedanke mich ganz ganz herzlich. Ich weiß so ein rat ist gold wert!
Gestern Abend habe ich mit meinem Freund geredet und überlegt. Er war natürlich auch geschockt, ist aber definitiv gegen eine Abtreibung, denn er sagt es ist unser Kind. Gott hat uns dieses Kind so geschenkt wie es ist. Und außerdem steht die diagnose noch nicht ganz fest. Ich bin total überrascht und begeistert über seine reaktion. Es geht bergauf. Morgen habe ich mir einen Termin bei einem anderen Arzt gemacht, da ich mir eine 2. Meinung einholen möchte. Bitte drückt mir die Daumen!
Wenn dieser das Down-Syndrom auch diagnosizieren wird, denke ich, mache ich trotzdem keine fruchtwasseruntersuchung. Habe schon viel negatives gehört. Am Wochenende fahren wir zu meinen Eltern und reden über alles. Villeicht sieht die welt da schon wieder ganz anders aus.
Ich melde mich bald! Und danke nochmal, ihr habt mir und meinem Freund sehr sehr geholfen und uns unterstützt.

Glg
Emma und Fabian

Toll
dass es sowas noch gibt und das in dem Alter. Euer Kind kann sich glücklich schätzen, solche Eltern zu haben. Und da sagen Leute, mit 15 sei man noch nicht reif...

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14. Februar 2013 um 13:57

Ist ja alles
ganz toll, wie ihr sie beglückwünscht....

aber, wer wird sich um das Kind kümmern??

Sie ist 15, sie sollte noch zur Schule gehen, eine Ausbildung oder Studium anfangen...Sie sollte ihre Jugend noch geniessen können..

Wo wollen sie wohnen, von was wollen sie leben??


Sie schreibt nicht, dass Ihre Eltern bereit sind, sie zu finanzieren, sie bei sich wohnen zu lassen und um das Kind zu kümmern...

Wer kümmert sich um das Kind??...wenn es behindert ist, dann ist es eine Herausforderung, der nicht jede Oma gewachsen ist, die vielleicht auch noch ihr eigenes Leben leben möchte??

Bleibt mal alle etwas realistischer....

Sie ist 15 .... halloooo..... und sie bekommt ein behindertes Kind....


Die meisten Beziehungen in so einer Situation halten ja nicht einmal bei Erwachsenen und dann noch bei Jugendlichen??

Mein Rat, treib es ab und bekomme ein Kind, wenn du auch weisst, wie und von was du es, auch im Notfall allein ernähren kannst.

Saraa

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14. Februar 2013 um 14:16
In Antwort auf naomh_12744558

Ist ja alles
ganz toll, wie ihr sie beglückwünscht....

aber, wer wird sich um das Kind kümmern??

Sie ist 15, sie sollte noch zur Schule gehen, eine Ausbildung oder Studium anfangen...Sie sollte ihre Jugend noch geniessen können..

Wo wollen sie wohnen, von was wollen sie leben??


Sie schreibt nicht, dass Ihre Eltern bereit sind, sie zu finanzieren, sie bei sich wohnen zu lassen und um das Kind zu kümmern...

Wer kümmert sich um das Kind??...wenn es behindert ist, dann ist es eine Herausforderung, der nicht jede Oma gewachsen ist, die vielleicht auch noch ihr eigenes Leben leben möchte??

Bleibt mal alle etwas realistischer....

Sie ist 15 .... halloooo..... und sie bekommt ein behindertes Kind....


Die meisten Beziehungen in so einer Situation halten ja nicht einmal bei Erwachsenen und dann noch bei Jugendlichen??

Mein Rat, treib es ab und bekomme ein Kind, wenn du auch weisst, wie und von was du es, auch im Notfall allein ernähren kannst.

Saraa

Du hast aber schon
gelesen, dass die TE schreibt, dass sie ihr Kind haben möchte, weil sie es bereits liebt?

Rätst Du jetzt ernsthaft an, dass sie ihr Kind trotzdem abtreibt? Da sind die psychischen Probleme und Schuldgefühle ja vorprogrammiert.

Außerdem schreibst sie doch auch, dass die Eltern zugesagt haben, sie und ihren Freund zu unterstützen; und dass auch finanziell alles geregelt ist.
Im übrigen - sie ist minderjährige, die Eltern MÜSSEN sie bei sich wohnen lassen. Oder ihr andernfalls eine eigene Wohnung finanzieren.

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15. Februar 2013 um 0:33
In Antwort auf naomh_12744558

Ist ja alles
ganz toll, wie ihr sie beglückwünscht....

aber, wer wird sich um das Kind kümmern??

Sie ist 15, sie sollte noch zur Schule gehen, eine Ausbildung oder Studium anfangen...Sie sollte ihre Jugend noch geniessen können..

Wo wollen sie wohnen, von was wollen sie leben??


Sie schreibt nicht, dass Ihre Eltern bereit sind, sie zu finanzieren, sie bei sich wohnen zu lassen und um das Kind zu kümmern...

Wer kümmert sich um das Kind??...wenn es behindert ist, dann ist es eine Herausforderung, der nicht jede Oma gewachsen ist, die vielleicht auch noch ihr eigenes Leben leben möchte??

Bleibt mal alle etwas realistischer....

Sie ist 15 .... halloooo..... und sie bekommt ein behindertes Kind....


Die meisten Beziehungen in so einer Situation halten ja nicht einmal bei Erwachsenen und dann noch bei Jugendlichen??

Mein Rat, treib es ab und bekomme ein Kind, wenn du auch weisst, wie und von was du es, auch im Notfall allein ernähren kannst.

Saraa

Treib ab?
Schäm Dich, einer Mutter, die ihr Baby liebt und bekommen möchte, sowas zu sagen. Sie ist mit 15 scheinbar reifer als manch Erwachsene, die mit 30 bei der kleinsten Herausforderung Muffensausen bekommen. Von solchen jungen Frauen können noch manche was lernen!

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15. Februar 2013 um 13:17
In Antwort auf esmi_12120735

Treib ab?
Schäm Dich, einer Mutter, die ihr Baby liebt und bekommen möchte, sowas zu sagen. Sie ist mit 15 scheinbar reifer als manch Erwachsene, die mit 30 bei der kleinsten Herausforderung Muffensausen bekommen. Von solchen jungen Frauen können noch manche was lernen!

Hallo Redpoll!
Darf ich dich bei all deinem Enthusiasmus für eine 15jährige die ein schwerstgeistig und körperlich (Herzmissbildungen)behindertes Kind bekommt AUCH MAL STOPPEN!!!!
Eine Form von Reife ist das jedenfalls nicht.Das kannst du jetzt sehen wie du willst.Es schaut niemand in die Zukunft wie es anschließend weitergeht.
Ich bin nicht für Abtreibungen .,auch nicht bei behinderten Kindern.
Aber es ist eine masslose Arroganz zu behaupten, dass eine 15 jähriges Mädchen ,selbst noch ein Kind mit einem behinderten Kind reifer ist, als ein im Leben stehendes Ehepaar mit allen Möglichkeiten auch für ein behindertes Kind und es sich auch nach reiflicher Überlegung entschließt dieses Kind womöglich nicht zur Welt zu bringen.
Da frage ich mich ganz ehrlich,wer hat mehr Verantwortung, wer ist hier reifer.
Ich persönlich finde es ganz schön naiv, deine Behauptung...
Auch wenn sie beiden Jugendlichen ihr Baby lieben ist es eine enorme Herausforderung, die nicht nur mit Reife bewältigt werden will.

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15. Februar 2013 um 14:00


Im Durchschnitt aller Fälle stellt eine Trisomie21-Genommutation eine leichte bis mittelgradige geistige Behinderung dar.

Und ob und welche körperlichen Beeinträchtigungen vorliegen, ist auch sehr sehr unterschiedlich.
Nicht alle Trisomie21-Betroffenen leiden an Herzfehlern oder sonstigen organischen Auffälligkeiten. Zumal diese in der Regel operativ korrigierbar und behandelbar sind.


OB das Baby der TE tatsächlich am Down-Syndrom leidet, steht hier ja im übrigen noch nicht mal fest.
Insoweit finde ich persönlich es absurd, dass einige hier beim ERSTEN VERDACHT schon schreien: "oh Gott, bloß schnell weg damit".
Macht Ihr das sonst im Leben auch, dass Ihr vor allen Problemen und Schwierigkeiten wegrennt, noch bevor Ihr wisst, was wirklich los ist?
Für besondere REIFE spricht das ja wohl auch nicht unbedingt.

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15. Februar 2013 um 16:33
In Antwort auf gwawr_12915881

Hallo Redpoll!
Darf ich dich bei all deinem Enthusiasmus für eine 15jährige die ein schwerstgeistig und körperlich (Herzmissbildungen)behindertes Kind bekommt AUCH MAL STOPPEN!!!!
Eine Form von Reife ist das jedenfalls nicht.Das kannst du jetzt sehen wie du willst.Es schaut niemand in die Zukunft wie es anschließend weitergeht.
Ich bin nicht für Abtreibungen .,auch nicht bei behinderten Kindern.
Aber es ist eine masslose Arroganz zu behaupten, dass eine 15 jähriges Mädchen ,selbst noch ein Kind mit einem behinderten Kind reifer ist, als ein im Leben stehendes Ehepaar mit allen Möglichkeiten auch für ein behindertes Kind und es sich auch nach reiflicher Überlegung entschließt dieses Kind womöglich nicht zur Welt zu bringen.
Da frage ich mich ganz ehrlich,wer hat mehr Verantwortung, wer ist hier reifer.
Ich persönlich finde es ganz schön naiv, deine Behauptung...
Auch wenn sie beiden Jugendlichen ihr Baby lieben ist es eine enorme Herausforderung, die nicht nur mit Reife bewältigt werden will.

Granin
Du hast doch mal gesagt, eine Abtreibung bei einer Behinderung sei für Dich ok (würdest selber auch, oder wie war das?). Und doch, ich finde es, unabhängig vom Alter, reifer, sich mit der Situation auseinander zu setzen, sich helfen zu lassen und mit erhobenem Kopf sich der Herausforderung zu stellen, als einfach zu meinen, das Kind dürfe nicht sein und man treibe es mal ab, um kurz danach wieder ein neues Kind zu bekommen.

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16. Februar 2013 um 23:37
In Antwort auf wachsperle4


Im Durchschnitt aller Fälle stellt eine Trisomie21-Genommutation eine leichte bis mittelgradige geistige Behinderung dar.

Und ob und welche körperlichen Beeinträchtigungen vorliegen, ist auch sehr sehr unterschiedlich.
Nicht alle Trisomie21-Betroffenen leiden an Herzfehlern oder sonstigen organischen Auffälligkeiten. Zumal diese in der Regel operativ korrigierbar und behandelbar sind.


OB das Baby der TE tatsächlich am Down-Syndrom leidet, steht hier ja im übrigen noch nicht mal fest.
Insoweit finde ich persönlich es absurd, dass einige hier beim ERSTEN VERDACHT schon schreien: "oh Gott, bloß schnell weg damit".
Macht Ihr das sonst im Leben auch, dass Ihr vor allen Problemen und Schwierigkeiten wegrennt, noch bevor Ihr wisst, was wirklich los ist?
Für besondere REIFE spricht das ja wohl auch nicht unbedingt.


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