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Schwanger ins Vorstellungsgespräch

28. Januar 2008 um 23:01 Letzte Antwort: 29. Januar 2008 um 10:28

Hey, ich bin nun Anfang 12. Woche, habe morgen endlich mal wieder ein Vorstellungsgespräch. So, als ich mich dort beworben hatte, wußte ich noch nichts von SS. Doch nun hats ja endlich geklappt(also, edlich Baby und vielleicht Job), und nu steh ich vor dem großen Problem. Was mache ich jetzt. Soll ich es sagen? Wenn ich es verschweige, muß ich es später erzählen, wird auch nicht schön, Arbeitsklima ist dann hin. Wenn ich es gleich sage, bekomme ich den Job garantiert nicht, oder? Ich bin Arzthelferin. Ich will edlich wieder in den Job. Und noch am liebsten vor dem ET im August. Bitte helft mir!!!!!
Mir ist schon ganz schlecht wegen morgen. Aber, nur weil ich jetzt schwanger bin. Sonst gehe ich immer ziemlich ruhig zu Vorstellungsgesprächen.
Och, warum muß mir das denn jetzt grade passieren? Bin lange arbeitslos, Baby klappte lange nicht, und nun das.

HILFE!!!!

FReue mich sehr über eure Hilfe.Gibts noch andere in dieser Situation???

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28. Januar 2008 um 23:21

Sag es nicht
und oute dich später.

Sei dann aber ehrlich und sage, dass du Angst hattest den Job unter der Bedingung dass du schwanger bist nicht bekommen hättest

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29. Januar 2008 um 8:00
In Antwort auf miga_12258276

Sag es nicht
und oute dich später.

Sei dann aber ehrlich und sage, dass du Angst hattest den Job unter der Bedingung dass du schwanger bist nicht bekommen hättest

Du bist nicht verpflichtet
einem potentiellen Arbeitgeber in einem Vorstellungsgespräch zu sagen das Du schwanger bist.
Sollte Dich der Arbeitgeber im VG fragen ob Du schwanger bist, bist Du laut Gesetz nicht dazu verpflichtet darauf zu antworten.
Ich meine sogar, dass man einer Frau diese Frage in einem VG gar nicht stellen darf !?
Du musst Deinem Arbeitgeber ja auch nicht sagen welche Krankheit Du hattest wenn Du mal krankgeschrieben wirst..!

Also ich war auch zu einem Vorstellungsgespräch und habe zwei Tage später erfahren, dass ich schwanger bin.
Ich habe die Stelle angetreten und am Ende der ersten Arbeitswoche habe ich es meinem AG gesagt. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich es am Tag des VG noch nicht wusste und da hat selbst er mich darauf hingewiesen, dass ich nicht dazu verpflichtet gewesen wäre es ihm mitzuteilen.

Er war natürlich nicht übermäßig begeistert, aber nachdem er den ersten Schock überwunden hat, gratulierte er mir dann doch zur Schwangerschaft und wir haben ein suuuper Arbeitsverhältnis.
Allerdings bin ich auch direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen und mein Mann ist z. Zt. in der Elternzeit.

Warte ab ob zu den Job bekommst, und wenn Du den vertrag unterschrieben hast, kannst Du es ihm sagen. Vorher besteht für Dich keine Notwendigkeit. Der AG muss zwar unverzüglich informiert werden (wg. Gefahr am Arbeitsplatz u.ä.) aber solange Du keinen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, ist er nicht Dein AG. Also geht ihn das auch nichts an. Hört sich zwar blöd an, gesetzlich ist es aber so.

Wünsche Dir viel Glück für Job und Kind
LG Pearl

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29. Januar 2008 um 8:08
In Antwort auf vashti_12345230

Du bist nicht verpflichtet
einem potentiellen Arbeitgeber in einem Vorstellungsgespräch zu sagen das Du schwanger bist.
Sollte Dich der Arbeitgeber im VG fragen ob Du schwanger bist, bist Du laut Gesetz nicht dazu verpflichtet darauf zu antworten.
Ich meine sogar, dass man einer Frau diese Frage in einem VG gar nicht stellen darf !?
Du musst Deinem Arbeitgeber ja auch nicht sagen welche Krankheit Du hattest wenn Du mal krankgeschrieben wirst..!

Also ich war auch zu einem Vorstellungsgespräch und habe zwei Tage später erfahren, dass ich schwanger bin.
Ich habe die Stelle angetreten und am Ende der ersten Arbeitswoche habe ich es meinem AG gesagt. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich es am Tag des VG noch nicht wusste und da hat selbst er mich darauf hingewiesen, dass ich nicht dazu verpflichtet gewesen wäre es ihm mitzuteilen.

Er war natürlich nicht übermäßig begeistert, aber nachdem er den ersten Schock überwunden hat, gratulierte er mir dann doch zur Schwangerschaft und wir haben ein suuuper Arbeitsverhältnis.
Allerdings bin ich auch direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen und mein Mann ist z. Zt. in der Elternzeit.

Warte ab ob zu den Job bekommst, und wenn Du den vertrag unterschrieben hast, kannst Du es ihm sagen. Vorher besteht für Dich keine Notwendigkeit. Der AG muss zwar unverzüglich informiert werden (wg. Gefahr am Arbeitsplatz u.ä.) aber solange Du keinen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, ist er nicht Dein AG. Also geht ihn das auch nichts an. Hört sich zwar blöd an, gesetzlich ist es aber so.

Wünsche Dir viel Glück für Job und Kind
LG Pearl

Sag es besser.
Du wirst Deinem vielleicht bald Chef wohl kaum erzählen können, dass Du es beim Vorstellungsgespräch noch nicht wusstest.
Das wird Eurem Arbeitsverhältnis nicht gerade gut tun, wenn es mit einer Lüge beginnt.
Er kann Dich in der Probezeit ja auch so schnell wieder raus werfen, und bis danach wirst Du es wohl kaum verheimlichen können.
Ehrlichkeit ist immer besser!

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29. Januar 2008 um 8:11

Ehrlic sein
Ich würde ehrlich sein! Dann findet sich eher eine Lösung als wenn du nachträglich dies erst verkündest. Wie du sagst das Arbeitsklima könnte dann ziemlich dahin sein und ich denke dich würde das dann auch die ganze Zeit bedrücken. Sei am besten von Anfang an offen und ehrlich.

Grüsse
Bea 20. SSW

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29. Januar 2008 um 10:28
In Antwort auf haukea_12927051

Sag es besser.
Du wirst Deinem vielleicht bald Chef wohl kaum erzählen können, dass Du es beim Vorstellungsgespräch noch nicht wusstest.
Das wird Eurem Arbeitsverhältnis nicht gerade gut tun, wenn es mit einer Lüge beginnt.
Er kann Dich in der Probezeit ja auch so schnell wieder raus werfen, und bis danach wirst Du es wohl kaum verheimlichen können.
Ehrlichkeit ist immer besser!

Hi
ich denke auch, dass du es sagen solltest...zum Ende des Gesprächs!...wenn du es jetzt nicht sagst, sondern später, sicher kann er dich während des Mutterschutzes nicht rauswerfen, aber das Vertauen ist doch extremst angekratzt-würde mir als Arbeitgeber wenigstens so gehen. und eine Garantie, was dann nach dem Mutterschutz ist-hast du eh nicht!!
wenn man mit Vertrauen in ein Gespräch geht und beiderseitig vorhanden ist, könnte man eine Lösung durchspielen, aber jemanden vor vollendete Tatsachen zu stellen-würde es dir passen, wenn es einer mit dir macht?..und gerade als Arzthelferin muss man da nich eh etwas vorsichtiger sein?(hab ich bloß mal irgendwo gelesen)! Am besten du überlegst dir es schon, wie ihr es nach dem Mutterschutz geplant habt und so würde ich es dann auch präsentieren!
Ist zwar dein Ding, aber du hast ja nach der Meinung gefragt!

LG

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