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Schwanger in Schweden ! Verrückt !

21. Juli 2006 um 13:12 Letzte Antwort: 8. September um 1:10

Hallo ...

Ich habe viele Internet- Bekannte in Schweden und bei denen ist Schwangerschafts-Vorsorge ganz anders als hier in D .

Die wundern sich schon alle warum ich so oft beim FA bin und warum es so oft Ultraschall gibt bei uns , und 3-D , und Nackenfalten - Messung usw.

Also in Schweden ist es so dass man zum ersten mal in der 14- 15 SSW erste Vrosorge-Untersuchung bekommt, dann ab der 20 . SSW einmal im Monat ( aber immer nur von der Hebamme ) , Arzt- Besuch gibt es ein einziges Mal in der ganzen Schwangerschaft und genauso ein einziges Mal Ultraschall in der ganzen SS !

Wie findet ihr überhaupt so ein Gesundheits-system ?
Also ich finde es ehrlich gesagt zum Kotzen

Schweden ist ein zivilisiertes Land , aber da würde ich nicht schwanger sein wollen .

Weiss nicht ob das alles so genau stimmt , aber die ganzen Bekannten haben mir das so bestätigt .

LG

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21. Juli 2006 um 18:14

Das deutsche Schwangerschaftsvorsorgesystem
ist weltweit das umfangreichste....

Es gilt teilweise als vorbildhaft, in anderen Ländern sagt man aber teilweise auch: Schwangerschaft ist keine Krankheit, warum ständig untersuchen?

Du kannst ja mal schaun, ob Du Zahlen aus Schweden bekommst, die etwas aussagen über Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt - und die mit Deutschland vergleichen....

Erst dann kann man meiner meinung nach sagen, ob die ganze Vorsorgerei notwendig ist.

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21. Juli 2006 um 18:30

Nebenbei bemerkt
halte ich es für wahrscheinlich, daß dieses System bei uns mittel- bis langfristig auch nicht mehr so aufrecht erhalten wird - aus Kostengründen.

Unsere Politiker sind doof genug, an Prävention zu sparen.....

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21. Juli 2006 um 19:18
In Antwort auf kat_12963196

Das deutsche Schwangerschaftsvorsorgesystem
ist weltweit das umfangreichste....

Es gilt teilweise als vorbildhaft, in anderen Ländern sagt man aber teilweise auch: Schwangerschaft ist keine Krankheit, warum ständig untersuchen?

Du kannst ja mal schaun, ob Du Zahlen aus Schweden bekommst, die etwas aussagen über Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt - und die mit Deutschland vergleichen....

Erst dann kann man meiner meinung nach sagen, ob die ganze Vorsorgerei notwendig ist.

Hm...
Na gut, Schwangerschaft ist keine Krankheit - soweit aber alles normal verläuft " .

Wie ist es aber dann in Schweden mit z.B wenn das Baby z.B schwerstbehindert ist oder sonst so was in die Richtung ( es kann so viele Probleme in er SS geben ) , da lässt man mit 1x Ultraschall ( womöglich auch noch zu spät ) die Schwangere ziemlich hängen ??

Na gut , zugegeben wir machen hier z. B 3D- Ultraschall zum Spass , mein FA sagt selbst dass 3D nicht zur Festestellung der kindlichen Fehlbildung dient , aber ok , wir bezahlen ja auch noch extra dafür .

Also mir persönlich wäre 1x Ultraschall in der ganzen SS zuwenig .

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21. Juli 2006 um 19:19

Nicht überflüssig, nein
aber ich denke, bei so mancher Untersuchung könnte man überlegen, ob sie wirklich sinnvoll und notwendig ist....

Auch das Gesundheitssystem in Schweden ist wesentlich gesünder (vor allem realistischer finanziert) als das hiesige - Deutschland könnte sich vieles abgucken.... *seufz*

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21. Juli 2006 um 19:21
In Antwort auf an0N_1251970199z

Hm...
Na gut, Schwangerschaft ist keine Krankheit - soweit aber alles normal verläuft " .

Wie ist es aber dann in Schweden mit z.B wenn das Baby z.B schwerstbehindert ist oder sonst so was in die Richtung ( es kann so viele Probleme in er SS geben ) , da lässt man mit 1x Ultraschall ( womöglich auch noch zu spät ) die Schwangere ziemlich hängen ??

Na gut , zugegeben wir machen hier z. B 3D- Ultraschall zum Spass , mein FA sagt selbst dass 3D nicht zur Festestellung der kindlichen Fehlbildung dient , aber ok , wir bezahlen ja auch noch extra dafür .

Also mir persönlich wäre 1x Ultraschall in der ganzen SS zuwenig .

Wie gesagt:
ich will nicht sagen, daß die Vorsorge in Schweden unbedingt ausreichend ist - dazu kenne ich zu wenig Zahlen....

ich weiß auch nicht, wie viele Risikoschwangere es in S gibt in Vergleich zu D - zum Beispiel...

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21. Juli 2006 um 19:48

Schaut euch Belgien an
In Belgien gibt es insgesamt maximal 15 Wochen Mutterschaftsurlaub. Die Wochen, die vor der Geburt genommen werden, werden nach der Geburt abgezogen.

Lieder konnt ich nix über die Vorsorge während der Schwangerschaft finden.

Lena

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21. Juli 2006 um 20:14
In Antwort auf lisha_12898571

Schaut euch Belgien an
In Belgien gibt es insgesamt maximal 15 Wochen Mutterschaftsurlaub. Die Wochen, die vor der Geburt genommen werden, werden nach der Geburt abgezogen.

Lieder konnt ich nix über die Vorsorge während der Schwangerschaft finden.

Lena

Öhm
hier sinds 14....

6 vorher, 8 hinterher

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21. Juli 2006 um 21:17
In Antwort auf kat_12963196

Wie gesagt:
ich will nicht sagen, daß die Vorsorge in Schweden unbedingt ausreichend ist - dazu kenne ich zu wenig Zahlen....

ich weiß auch nicht, wie viele Risikoschwangere es in S gibt in Vergleich zu D - zum Beispiel...

Recherche - KROATIEN
In Kroatien - Normale Schwangerschaft = 4 Mal Ultraschall in der ganzen SS , jeden Monat Vorsorge- Untersuchung , letzte 2 Monate alle 2 Wochen VU .

Risiko- Schwangerschaft = alle 3 Wochen Vorsorge- Untersuchung + Ultraschall - letzte 2 Monate alle 2 Wochen .

Also - ausreichend Ultraschall auch .

SCHWEDEN FÜHRT IMMER NOCH ! *grins*

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21. Juli 2006 um 22:04

Denk mal einen Schritt weiter!
Frag doch mal Deine Internetbekannten, wie es in Schweden NACH der Geburt abläuft...Kindergarten selbstverständlich, finanziell nullproblemo, keine Ängste nötig etc...FÜHREND in allen Belangen europaweit!
Mein Arzt wundert sich auch über viele 3D-US-Wütige Eltern, Babyfernsehen sagt er spöttisch, das finde ich langsam auch, wie viele sich hier im Forum soooo freuen und stolz ihre 3Ds anpreisen (völlig unnötiger Tobak und teilweise nur Geldmacherei!!!), weil Baby sich nach rechts oder links dreht, schon den Daumen im Mund hat etc....mein Gott, es gibt echt wichtigeres als diese vielen (manchmal unnötigen und teilweise verunsichernden) Untersuchungen!
Ein Danach ist doch auch nicht unwichtig, und da steht Deutschland echt hintenan!

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21. Juli 2006 um 22:15
In Antwort auf kisha_12572559

Denk mal einen Schritt weiter!
Frag doch mal Deine Internetbekannten, wie es in Schweden NACH der Geburt abläuft...Kindergarten selbstverständlich, finanziell nullproblemo, keine Ängste nötig etc...FÜHREND in allen Belangen europaweit!
Mein Arzt wundert sich auch über viele 3D-US-Wütige Eltern, Babyfernsehen sagt er spöttisch, das finde ich langsam auch, wie viele sich hier im Forum soooo freuen und stolz ihre 3Ds anpreisen (völlig unnötiger Tobak und teilweise nur Geldmacherei!!!), weil Baby sich nach rechts oder links dreht, schon den Daumen im Mund hat etc....mein Gott, es gibt echt wichtigeres als diese vielen (manchmal unnötigen und teilweise verunsichernden) Untersuchungen!
Ein Danach ist doch auch nicht unwichtig, und da steht Deutschland echt hintenan!

Habe schon gefragt
Klar ist Kindergarten dort spottbillig im vergleich , aber dafür müssen Kinder auch zuhause bleiben wenn Mama frei hat ( finde ich auch saudoof ) , was Geht den Kindergarten an dass ich z.B heute Urlaub genommen habe oder krank bin ? Ich zahle ja für mein Kind 60 euro monatlich und Gott sei Dank fragt mich hier keiner danach ob ich zuhause bin oder nicht .

Also wie auch immer - ich finde Schweden sowieso zu " ÖKO " - ist nicht so mein Traumland , bin ja froh dort nicht leben zu müssen, nach all dem was ich von den Leuten dort " kennengelernt " habe .

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21. Juli 2006 um 22:18
In Antwort auf kisha_12572559

Denk mal einen Schritt weiter!
Frag doch mal Deine Internetbekannten, wie es in Schweden NACH der Geburt abläuft...Kindergarten selbstverständlich, finanziell nullproblemo, keine Ängste nötig etc...FÜHREND in allen Belangen europaweit!
Mein Arzt wundert sich auch über viele 3D-US-Wütige Eltern, Babyfernsehen sagt er spöttisch, das finde ich langsam auch, wie viele sich hier im Forum soooo freuen und stolz ihre 3Ds anpreisen (völlig unnötiger Tobak und teilweise nur Geldmacherei!!!), weil Baby sich nach rechts oder links dreht, schon den Daumen im Mund hat etc....mein Gott, es gibt echt wichtigeres als diese vielen (manchmal unnötigen und teilweise verunsichernden) Untersuchungen!
Ein Danach ist doch auch nicht unwichtig, und da steht Deutschland echt hintenan!

Geb Dir vollkommen recht, nadine
und ich könnte mir vorstellen, daß es in Schweden viel weniger Risikoschwangere gibt, weil ein Kind nicht gleich zum "organisatorischen Problem" wird und es dadurch weniger ältere Mütter gibt....

Aber das ist reine Spekulation, ich weiß zu wenig über das Land

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22. Juli 2006 um 10:57
In Antwort auf an0N_1251970199z

Recherche - KROATIEN
In Kroatien - Normale Schwangerschaft = 4 Mal Ultraschall in der ganzen SS , jeden Monat Vorsorge- Untersuchung , letzte 2 Monate alle 2 Wochen VU .

Risiko- Schwangerschaft = alle 3 Wochen Vorsorge- Untersuchung + Ultraschall - letzte 2 Monate alle 2 Wochen .

Also - ausreichend Ultraschall auch .

SCHWEDEN FÜHRT IMMER NOCH ! *grins*

Ich
komme ja aus Österreich. Ich muss sagen, bei uns sind auch nur 5 Untersuchungen in der Schwangerschaft vorgesehen. Davon mind. 2 mal Ultraschall. Ab der 37. SSW macht man dann einmal wöchentlich CTG im KH.

Auch wenn ich die 7 Wochen zwischen den beiden ersten Untersuchungen schon ewig lange fand, im Prinzip reicht ...

LG

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22. Juli 2006 um 13:04
In Antwort auf malin_11881718

Ich
komme ja aus Österreich. Ich muss sagen, bei uns sind auch nur 5 Untersuchungen in der Schwangerschaft vorgesehen. Davon mind. 2 mal Ultraschall. Ab der 37. SSW macht man dann einmal wöchentlich CTG im KH.

Auch wenn ich die 7 Wochen zwischen den beiden ersten Untersuchungen schon ewig lange fand, im Prinzip reicht ...

LG

Komme auch aus Österreich
und hier sind auch nur 2 US-Untersuchungen vorgeschrieben,falls man mehrere wünscht,dann nur gegen Bares.Finde das aber ganz ok so,für was brauch ich mehrere US,ging früher ja auch ganz ohne!
Die erste Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ist auch erst bis zur 16.SSW vorgeschrieben,war auch erst ziemlich spät,für was früher,sieht man ja sowieso noch recht wenig!
Und wie frauchen3 schon geschrieben hat,5 Untersuchungen reichen vollkommen!
Wunder mich immer,wie das deutsche Gesundheitssystem sich die ganzen Untersuchungen leisten kann!!!

LG aus Ö

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22. Juli 2006 um 14:15
In Antwort auf an0N_1251970199z

Habe schon gefragt
Klar ist Kindergarten dort spottbillig im vergleich , aber dafür müssen Kinder auch zuhause bleiben wenn Mama frei hat ( finde ich auch saudoof ) , was Geht den Kindergarten an dass ich z.B heute Urlaub genommen habe oder krank bin ? Ich zahle ja für mein Kind 60 euro monatlich und Gott sei Dank fragt mich hier keiner danach ob ich zuhause bin oder nicht .

Also wie auch immer - ich finde Schweden sowieso zu " ÖKO " - ist nicht so mein Traumland , bin ja froh dort nicht leben zu müssen, nach all dem was ich von den Leuten dort " kennengelernt " habe .

Wo hast du denn die Info her?
Hab ich wirklich noch nie gehört, dass die Kinder dann zu Hause bleiben müssen, wenn Mutter frei hat.

lg
kratzamkopp

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22. Juli 2006 um 14:21

Spätestens beim zweiten Kind
hinterfragt man die ganzen Untersuchungen, denn es ist wahrlich kein Zuckerschlecken mit einem kleinen Kind alle paar Wochen zum Gyn zu gehen.

Wenn es nach mir ginge, dann würde ich mich dort bis zur Geburt nicht mehr blicken lassen.

Hinsichtlich der Überflüssigkeit sollte man sich mal die Nackenfaltenmessung anschauen. Die gilt im Endeffekt nur für Risikogruppen, für Frauen ab 35. Angeboten wird sie aber jeder Frau und obschon die Mehrzahl sagt, dass ihr ein positives Ergebnis egal wäre, also eine Abtreibung nicht in Frage kommt, nehmen sie die Untersuchung in Anspruch, weil es ja wieder so nette Bildchen gibt und man das Kind mal wieder sieht. Definitiv überflüssig!

lg
kratzamkopp

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22. Juli 2006 um 15:17

Trotzdem bleibt festzuhalten:
wer von vornherein eine Abtreibung aus solchen Gründen ausschließt, braucht sich auch nicht mit pränataler Diagnostik zu belasten....

und dein Argument, frau könnte ja 6 Wochen mit totem Kind im Leib rumlaufen, ist absoluter Humbug; für solche schwerwiegenden Komplikationen gibts noch andere Symptome

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22. Juli 2006 um 16:24

?????
Also wenn man mal seht das bein und arme dran sind dann wir das warscheinlich auch so bleiben und die arme und beine werden nicht einfach verschwindern. Nochdazu werden die hertöne ja abgehört dafür brauch man kein ultraschall!!
Und die blutuntersuchungen gibts ja auch noch....deswegen bin ich eigentlich auch der meinung das man nicht dauert zum ultraschal gehn....

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22. Juli 2006 um 18:07
In Antwort auf kat_12963196

Trotzdem bleibt festzuhalten:
wer von vornherein eine Abtreibung aus solchen Gründen ausschließt, braucht sich auch nicht mit pränataler Diagnostik zu belasten....

und dein Argument, frau könnte ja 6 Wochen mit totem Kind im Leib rumlaufen, ist absoluter Humbug; für solche schwerwiegenden Komplikationen gibts noch andere Symptome

Hi
Ich bin jetzt in der 10.SSW und muß sagen, dass ich froh bin, wenn ich zur FA gehen "muß" und sie mir sagt, dass alles ok ist!!!! Ich war anfang des Jahres schon mal schwanger und habe es leider verloren, aber gemerkt habe ich nix davon!!!! Keine Blutungen, nix, der MuMu war noch feste geschlossen und mußte erst "weich" gemacht werden. Wenn ich also keinen TErmin gehabt hätte, mir wäre es nicht aufgefallen!!!!!!!!

Es gibt immer ein für und wider für/gegen alles!!! Jeder hat da seine Meinung und sieht es aus anderen Standpunkten!(Möchte niemanden angreifen!!)

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22. Juli 2006 um 20:25

Schade
daß die Diskussion hier teilweise so emotional geführt wird.

Mir war eigentlich nur wichtig aufzuzeigen, daß ein weniger umfangreiches Vorsorgesystem nicht unbedingt "verrückt" sein muß, wie in der Überschrift unterstellt.

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22. Juli 2006 um 22:48
In Antwort auf runa_12850644

Wo hast du denn die Info her?
Hab ich wirklich noch nie gehört, dass die Kinder dann zu Hause bleiben müssen, wenn Mutter frei hat.

lg
kratzamkopp

Dann hast du es jetzt gehört ! ( kratzamkopp )
Also das habe ich bestimmt nicht erfunden sondern dass kenne ich von meiner Bekannten in Schweden, immer wenn wir per MSN-Messenger live schreiben/chatten vormittags wenn sie frei hat , asgt sie immer ihre Tochter ist zuhause , ich habe mich dann auch immer gewundert wieso das Kind dann nicht im Kindi ist , sie sagt dort ist es so - wenn Mama frei hat , Urlaub etc. muss die ihr Kind daheim selbst betreuen .
Vielleicht ist das dort auch nicht in jedem Kindergarten so , das weiss ich jetzt nicht , aber ich kenne es schon von zwei Freundinen aus Schweden .

Habe auch Verwandschaft dort in Göteborg , die haben Kinder , ich werde bei Gelegenheit nochmal gezielt nachfragen , nur ausdenken tue ich mir nichts , würde mir dabei blöd kommen .

Gruß

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22. Juli 2006 um 22:54
In Antwort auf kat_12963196

Schade
daß die Diskussion hier teilweise so emotional geführt wird.

Mir war eigentlich nur wichtig aufzuzeigen, daß ein weniger umfangreiches Vorsorgesystem nicht unbedingt "verrückt" sein muß, wie in der Überschrift unterstellt.

Naja ! ...
Man muss sich nicht an jedem Wort " festhalten " .
" Verrückt " muss nicht gleich wirklich verrückt bedueten . Ich entschuldige mich zutiefst wegen der falschen Wort-wahl .

Ich hoffe Schweden verzeiht mir , und ich darf irgendwann mal wieder trotzdem dort über die Grenze ! *lautlach*

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23. Juli 2006 um 9:23

Du sprichst
hier von den normalen US-Untersuchungen, ich sprach von der Pränataldiagnostik, das ich für mich ein himmelweiter Unterschied, denn das (Ziel) der Untersuchung ist ein völlig anderes. Die Nackenfaltenmessung ist genau dann überflüssig, wenn es den Eltern egal ist, ob ihr Kind behindert auf die Welt kommt oder nicht, sie es also in jedem Fall behalten wollen. Wozu also eine Nackenfaltenmessung? Dennoch wird sie von den Ärzten so verkauft, als sei es völlig selbstverständlich sie zu machen, egal in welchem Alter.

Wir können uns aber auch noch gerne über die US-Untersuchungen selbst unterhalten.

Der US verhindert nichts!

Ist dein Kind krank oder schlimmeres, wird der US dir maximal dies bestätigen, aber doch nicht verhindern! Abgänge insbesondere in den ersten Wochen äußern sich durch Blutungen oder spätestens wenn du Schmerzen bekommst ist Vorsicht angesagt.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Bei der ganzen Tragik einer Fehlgeburt, muss man dann wirklich noch darüber diskutieren, ob man es nun 6 oder 7 Wochen tot im Bauch getragen hat? Ich gehe auch gar nicht mal davon aus, dass so viele Fehlgeburten erst auf dem US erkannt wurden, sondern sich schon im Vorfeld abgezeichnet hat, dass etwas nicht in Ordnung ist (Blutungen).

Vielleicht noch etwas zum Thema 'US ist so beruhigend'. Ist es das für euch eigentlich wirklich? Schwingt denn nicht immer auch ein wenig die Angst mit, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte? Ich zumindest habe vor jedem Termin schon eine gewisse Angst gehabt.

Nehmen wir an, Frau X aus Land Y stellt fest, dass es in ihrem Land doppelt so viele US Untersuchungen gibt wie in Dtschld. Meinst du nicht, dass all die Gründe, die du hier nennst sich genau so von Frau X hier darlegen lassen?! Die Forderungen nach US kann mit deinen Argumenten endlos sein. Warum nicht gleich einen US jede Woche? Damals hätte ich mich darüber gefreut

Der Ultraschallwahn wird schon länger hinterfragt, also so ganz daneben können die kritischen Stimmen hier nicht sein.

Zum Zwang noch etwas. Hier in Österreich war es so, dass, um nach der Geburt das Kinderbetreuungsgeld zu erhalten, man die Untersuchungen im Mutter-Kind-Pass machen *musste*, ansonsten wären einem die Leistungen verwehrt worden.
Bei den Untersuchungen für das Kind finde ich es übrigens richtig und sinnvoll, da hier m.E. Missbrauchsfälle durch die Eltern schneller aufgedeckt werden können.

lg
kratzamkopp

P.S: Dass die Zuversicht in mich, meinen Körper und mein Kind mit einem *kopfschüttel* honoriert wird, finde ich etwas überzogen.

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23. Juli 2006 um 9:26
In Antwort auf an0N_1251970199z

Dann hast du es jetzt gehört ! ( kratzamkopp )
Also das habe ich bestimmt nicht erfunden sondern dass kenne ich von meiner Bekannten in Schweden, immer wenn wir per MSN-Messenger live schreiben/chatten vormittags wenn sie frei hat , asgt sie immer ihre Tochter ist zuhause , ich habe mich dann auch immer gewundert wieso das Kind dann nicht im Kindi ist , sie sagt dort ist es so - wenn Mama frei hat , Urlaub etc. muss die ihr Kind daheim selbst betreuen .
Vielleicht ist das dort auch nicht in jedem Kindergarten so , das weiss ich jetzt nicht , aber ich kenne es schon von zwei Freundinen aus Schweden .

Habe auch Verwandschaft dort in Göteborg , die haben Kinder , ich werde bei Gelegenheit nochmal gezielt nachfragen , nur ausdenken tue ich mir nichts , würde mir dabei blöd kommen .

Gruß

Nein, nein
wollte dir damit nicht unterstellen, dass du es dir ausgedacht hast. Es ist nur so, dass ich mich mit dem Thema Fertilität/Familienpolitik beruflich beschäftige und Schweden hier ja immer als Vorbild gilt.

Für mich ist diese Tatsache sehr interessant und ich kannte sie bislang nicht. Wäre nett, wenn du noch einmal nachfragen könntest (ist das wirklich in jedem Kindergarten so? Wie wird es begründet?)

lg
kratzamkopp

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23. Juli 2006 um 9:31
In Antwort auf kat_12963196

Schade
daß die Diskussion hier teilweise so emotional geführt wird.

Mir war eigentlich nur wichtig aufzuzeigen, daß ein weniger umfangreiches Vorsorgesystem nicht unbedingt "verrückt" sein muß, wie in der Überschrift unterstellt.

Ja,
stimm dir zu.

Mich erschreckt ein wenig, dass anscheinend Viele der Ansicht sind, dass eine normale SS und Geburt ohne wöchentlichen Arztbesuch nicht mehr möglich ist...

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23. Juli 2006 um 11:00
In Antwort auf runa_12850644

Ja,
stimm dir zu.

Mich erschreckt ein wenig, dass anscheinend Viele der Ansicht sind, dass eine normale SS und Geburt ohne wöchentlichen Arztbesuch nicht mehr möglich ist...

Seh das auch so!
Eine SS ist doch keine Krankheit,bei der ich alle 2 Wochen zum Arzt rennen muß!!!Mir würde das ,ehrlich gesagt,ziemlich auf die Nerven gehen!
Frau sollte viel mehr auf ihren eigenen Körper hören,halte nicht viel von dieser ganzen selektiven medizinischen Überwachung,würde das auch nie meinem ungeborenen Baby antun wollen,sehe ja immer,wie sie Hände und Füße vor das Gesichtchen schlägt,sobald der Schallkopf meinen Bauch berührt,so,als ob es ihr total unangenehm ist!
Die 16.SSW reicht total,um das erste Mal zum FA zu gehen,und auch die 2 US-Untersuchungen finde ich völlig ausreichend!Und zum Thema 3D-US will ich mich erst gar nicht äußern,mein Baby ist doch kein Objekt,an dem ich meine narzißtischen Neigungen ausleben möchte!
Und wenn ich mir den Umgangston in diesem Thread ansehe(da ist die Rede von "Kotzen,Fresse..."),frage ich mich ehrlich,ob gewisse Forumuserinnen überhaupt reif dafür sind,ein menschliches Wesen in die Welt zu setzen...
Aber das ist jetzt ein anderes Thema...

Trotzdem liebe Grüsse aus Ö

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24. Juli 2006 um 10:11

Halo
Habe eben mal kurz die beiden seiten durchgelesen und mich dazu entschieden, doch mal etwas zur Nackenfaltentransparenzmessung
zu schreiben. Ich bin 22 und momentan in der 13 ssw.
Die Messung hat mein FA letzte Woche umsonst gemacht und
es war alles ok. Ich weiss nicht wer sich hier alles damit auskennt
diese Messung kan nur zwischen der 11 und der 13 ssw gemacht werden
da nur in der zeit flüssigkeit in der nackenfalte
des kindes angesammelt wurde. Auch wenn diese messung nicht zu hundert prozent richtig ist habe ich sie aus einem grund machen
lassen. Wegen der Gefahr einer Trisomie aber nicht weil ich ein
behindertes Kind nicht bekommen würde, dass ist mir egal sondern,
weil Kinder mit einer Trisomie Form meistens auch einen
Herzfehler haben der sogar noch im Bauch bzw. kurz nach der geburt
behoben werden kann. Un dum im schlimmsten falle darauf vorbereitet zu sein habe ich die messung machen lassen. Seid ihr eigentlich
hier alle schwanger? und kann sich denn keiner daran erinnern
das man in den ersten 12 wochen angst ums kind hat??

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9. August 2008 um 23:06
In Antwort auf an0N_1251970199z

Dann hast du es jetzt gehört ! ( kratzamkopp )
Also das habe ich bestimmt nicht erfunden sondern dass kenne ich von meiner Bekannten in Schweden, immer wenn wir per MSN-Messenger live schreiben/chatten vormittags wenn sie frei hat , asgt sie immer ihre Tochter ist zuhause , ich habe mich dann auch immer gewundert wieso das Kind dann nicht im Kindi ist , sie sagt dort ist es so - wenn Mama frei hat , Urlaub etc. muss die ihr Kind daheim selbst betreuen .
Vielleicht ist das dort auch nicht in jedem Kindergarten so , das weiss ich jetzt nicht , aber ich kenne es schon von zwei Freundinen aus Schweden .

Habe auch Verwandschaft dort in Göteborg , die haben Kinder , ich werde bei Gelegenheit nochmal gezielt nachfragen , nur ausdenken tue ich mir nichts , würde mir dabei blöd kommen .

Gruß

Ist das denn so schlimm???
Also, ich bin gerade in Schweden, erwarte mein zweites Kind.
1. Finde ich hier die Betreuung wesentlich entspannter, gerade weil es durch Hebammen erfolgt und man nicht im deutschen Vorsorgerhythmus steckt. Im Hinterkopf kann man dabei nämlich haben, dass man bei auftretenden Fragen und Komplikationen problemlos intensiver betreut wird und auch sofort ein Arzt hinzugezogen wird. Auch Schweden lebt nicht im Mittelalter!
2. Finde ich es nicht schlimm, dass Mutter oder Vater, die Urlaub haben, ihre Kinder nicht im KiGa betreut bekommen. Wer seinen Urlaub ohne Kind haben will, soll keine Kinder bekommen! Wenn man krank ist, darf das Kind zumindest bei uns problemlos in den KiGa. Da wird auch nicht diskutiert.

Liebe Grüße aus dem "hohen Norden"

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20. Oktober 2008 um 16:32

Schwanger in Schweden: Aber jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich lebe seit fast zwei Jahren in Schweden und habe eine super betreute Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes Lasse erlebt. In Schweden macht man nicht so ein Theater um die Schwangerschaft, was nicht bedeutet, daß das System nicht empfehlenswert oder gar minderwertig ist. Schweden gibt viel mehr Geld für die medizinische Versorgung aus als es in Deutschland der Fall ist, weil hier alles steuerfinaziert ist und es nur eine Krankenkasse für alle gibt.
Die Schwangerschaft wurde am Anfang auch von einer Hebamme betreut. Vorsorgeuntersuchungen gibt es bereits ab der 10. Woche (bei Risikoschwangerschaften z. B. Diabetes, bereits viel früher). Hebammen und Ärzte arbeiten hier sehr eng zusammen. Erwähneswert hierbei ist auch, daß Hebammen hier besonders gut ausgebildet sind und einen sehr kompetenten Eindruck machen, auf der Stufe mit dem Arzt stehen. Bei Problemen wird der Arzt ständig durch die Hebamme konsultiert. Hebamme und Arzt bringen viel mehr Ruhe mit ! Durch das Überangebot in Deutschland wird man eher verunsichert (habe Vergleich durch meine erste Schwangerschaft in Deutschland). Bei der Geburt waren drei Hebammen anwesend und der Arzt schaute auch mehrmals vorbei. Fazit: Schwanger in Schweden zu sein ist nicht verrückt oder verantwortungslos, sondern ganz normal, ohne Theater, mit Ruhe und Gelassenheit, aber auch mit medizinischer Kompetenz.

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7. September um 17:59
In Antwort auf kat_12963196

Das deutsche Schwangerschaftsvorsorgesystem
ist weltweit das umfangreichste....

Es gilt teilweise als vorbildhaft, in anderen Ländern sagt man aber teilweise auch: Schwangerschaft ist keine Krankheit, warum ständig untersuchen?

Du kannst ja mal schaun, ob Du Zahlen aus Schweden bekommst, die etwas aussagen über Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt - und die mit Deutschland vergleichen....

Erst dann kann man meiner meinung nach sagen, ob die ganze Vorsorgerei notwendig ist.

Natürlich gibt es Zahlen dazu. Sowohl Mütter-, als auch Säuglingssterblichkeit sind in Schweden NIEDRIGER als in Deutschland. Und das "obwohl" in Schweden nur rund 17% aller Kinder mittels Kaiserschnitt zur Welt kommen, während es in Deutschland um die 30% sind. 

In Deutschland wird viel während Schwangerschaft und Geburt gemacht, was den Outcome NICHT verbessert.

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7. September um 19:31
In Antwort auf an0N_1251970199z

Hallo ...

Ich habe viele Internet- Bekannte in Schweden und bei denen ist Schwangerschafts-Vorsorge ganz anders als hier in D .

Die wundern sich schon alle warum ich so oft beim FA bin und warum es so oft Ultraschall gibt bei uns , und 3-D , und Nackenfalten - Messung usw.

Also in Schweden ist es so dass man zum ersten mal in der 14- 15 SSW erste Vrosorge-Untersuchung bekommt, dann ab der 20 . SSW einmal im Monat ( aber immer nur von der Hebamme ) , Arzt- Besuch gibt es ein einziges Mal in der ganzen Schwangerschaft und genauso ein einziges Mal Ultraschall in der ganzen SS !

Wie findet ihr überhaupt so ein Gesundheits-system ?
Also ich finde es ehrlich gesagt zum Kotzen

Schweden ist ein zivilisiertes Land , aber da würde ich nicht schwanger sein wollen .

Weiss nicht ob das alles so genau stimmt , aber die ganzen Bekannten haben mir das so bestätigt .

LG

Find ich super!
Hebammen taugen für mich mehr, als Gynäkologen. Gibt es Hinweise, dass etwas nicht stimmt, wird sicher noch ein Arztbesuch dazwischengeschoben.

Am Anfang der Schwangerschaft kann man sowieso nicht viel tun, also brint das sätndige geschalle nichts, es ist auch schon seit mehr als 10 Jahren im Gespräch, in wie fern Ultraschall gefährlich für das Unegborene ist.

Ich hab gelesen, dass nirgendwo so viel geschallt wird (und nebenbei nirgendwo so viele Frauen ausgekratzt, wenn lt. US was mit dem kleinen nicht stimmt, sonstwo gibt es normal natürliche FG) wie hier.
Und ganz ehrlich: Wer hatte denn hier die bei uns auch nur vorgesehen 3US?

Schwanger sein ist in Schweden vermutlich sehr entspannt. Das kommt Mutter und Kind zugute.

 

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8. September um 1:10

Huhuu, also ich habe mir jetzt nicht jeden Post durchgelesen ... wurde mir zu anstrengend. 

Ich weiß jetzt nicht zu 100 Prozent wie es in Schweden abläuft aber ich lebe in Norwegen und bin aktuell schwanger. In Norwegen ist es aber so ähnlich... vorgeschrieben ist nur eine Ultraschall Untersuchung beim Arzt in einem Krankenhaus, aber auch erst relativ spät um die 16 Woche... da wird dann aber wirklich alles untersucht und jeder Winkel unter die Lupe genommen.... alle 4 Wochen ca. Wird man von einer hebamme untersucht. Die befinden sich meistens in einem Ärzte Haus zusammen mit anderen Medizinern. Zusätzlich wird regelmäßig Blut und Urin von den Schwestern getestet und von einem Allgemeinmediziner angeschaut. Und sollte irgendwas nicht stimmen sind die immer alle in Kontakt mit der Gynäkologie im Krankenhaus und wenn es hart auf hart kommt fahren die einen dann auch gleich im Rettungswagen hin .... man wird durchgecheckt und kann denen sogar sagen welche Untersuchungen man möchte "lach"  Und das alles für umme weil der Staat ca 95 Prozent der Kosten einer schwangeren übernimmt. Das heisst ob ctg oder einen 3D ultraschall ist völlig egal die machen das dann einfach... also wenn man wirklich bedenken hat geht das auch über die eine vorgeschriebene Ultraschall Untersuchung hinaus, Wobei die meisten das garniert brauchen und es auch nur sehr wenige in Anspruch nehmen. Ich denke die Deutschen sind verwöhnt was den umfang der Untersuchungen angeht. 

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