Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwanger - abtreiben oder behalten?

Schwanger - abtreiben oder behalten?

25. Dezember 2014 um 13:48 Letzte Antwort: 27. Dezember 2014 um 6:52

Ich bin in der 5. Woche schwanger. Bin nun hin und her gerissen, weil ich nicht weiß, ob ich das Kind behalten soll oder nicht und bitte euch um Ratschläge, persönlichen Erfahrungen, etc? Wem ist es so ergangen wie mir? Welche Entscheidung habt ihr getroffen und wie gehts euch jetzt damit? Ich weiß natürlich, dass ich die Entscheidung ganz alleine treffen muss, aber ich bin grade ziemlich verzweifelt..

Zu meinem Hintergrund. Ich lebe seit einigen Monaten in Spanien und hatte vor, dort auch zu bleiben. Ich komme aus Österreich, habe hier meine Familie, die mich voll unterstützen würde, aber bei dem Gedanken, dass ich hier leben soll, überfällt mich pure Panik. Es ist, als ob ich meine gesamte Lebensplanung aufgeben müsste.

Der Vater ist Kubaner, lebt in Spanien, wir sind nicht zusammen und er kann mich finanziell gar nicht unterstützen, weil er arm ist wie ein Kirchenmaus. In Spanien gibts es meines Wissens auch kaum Unterstützung vom Staat. Außerdem habe ich dort niemanden...

Dazu kommt noch, dass ich einen anderen Mann (Spanier) sehr liebe, dieser allerdings (noch) gebunden ist. Ich habe Angst, ihn zu verlieren. Das ist allerdings nur eine von ganz vielen Ängsten. Ich habe Angst, hier in Österreich zu versauern, alleine mit Kind....ich fühle mich in Spanien einfach mehr zu Hause, wohler...etc. etc.

Andererseits habe ich auch Angst, dass ich eine Abtreibung mein Leben lang bereuen könnte. Immerhin bin ich schon 36. Wollte zwar nie Kinder. Aber gut. Jetzt bin ich schwanger...und irgendwann später wärs mir vielleicht doch recht und dann kann ich womöglich keins mehr bekommen. Wenn ich einen Vater hätte, den ich lieben würde, wäre Abtreibung vermutlich gar kein Thema. Aber so...

Mehr lesen

25. Dezember 2014 um 15:12

Hallo und liebe Weihnachtsgrüße
nach Spanien, richtig?!
Dein Nickname hat mich neugierig gemacht - heißt auf maltesisch "ich liebe dich"
Dann bist du grade auf dich gestellt in Spanien und willst dir dort ein neues Leben aufbauen - mutig! Das Neue hat dich angezogen - und du hast dich beruflich dort niedergelassen? Und dort die beiden Männer kennengelernt? Nicht einfach...
Die unerwartete Schwangerschaft kommt noch als Abenteuer dazu...und kann einem im Ausland schon erstmal Angst machen. Seit wann weißt du es? Spürst du schon körperliche Anzeichen der Schwangerschaft? Konntest du es sonst schon jemandem erzählen? Dem Vater? Deine Eltern wissen es dann schon oder schätzt du sie einfach so ein, dass sie dir helfen würden?! Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn du dir selber noch ein bisschen mehr über deine Gefühle und Gedanken klar wirst. Das geht auch erfahrungsgemäß nicht auf die Schnelle bei einem so besonderen Ereignis. Schwanger zu sein ist einfach ein einzigartiges Erlebnis im Leben einer Frau. Das spürst du wahrscheinlich, wenn du dir vorzustellen versuchst, wie es mit einem Kind sein könnte.
Du spielst die verschiedenen Möglichkeiten schon mal durch - wie es wäre daheim in Österreich - zwar von den Eltern mitgetragen, aber ansonsten reizlos. In Spanien mitten im Leben - noch ohne zu wissen, wie es gehen könnte. Da lohnt es sich sicher, beide Möglichkeiten mal genauer anzuschauen, oder?! Wie du das eine und das andere gestalten könntest. Und dir Zeit zu gönnen dafür
Erstmal viele Weihnachtsgrüße aus D -
Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. Dezember 2014 um 23:57

Liebe Christina, liebe Angelika
Vielen Dank für eure Nachricht!

Mein maltesischer Nickname kommt daher, dass ich auch einmal für ein paar Monate auf Malta gelebt habe. Ich bin sehr freiheitsliebend und meine Unabhängig und Freiheit sind mir heilig. Deshalb graut es mir vor dem Gedanken, das alles aufgeben zu müssen, um mein Leben nach einem Kind auszurichten. Mir graut auch vor der Vorstellung, langfristig in Österreich leben zu müssen. Hatte es jetzt zwei Jahre lang versucht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich hier nicht glücklich werde.

In Spanien ist alles schwieriger, aber trotzdem fühle ich mich dort wohler. Ich beherrsche die Sprache (habe ein paar Jahre lang auf den Kanaren gelebt) und fühle mich da einfach wohler und heimischer. Mir ist das Spanische viel näher als das Österreichische, oder das Mitteleuropäische. Weiß auch nicht warum, aber so ist das. Ich arbeite jetzt nur ein paar Stunden und mein Vertrag geht auch nur bis Ende Mai. Dann müsste ich mir was Neues suchen. Was als Hochschwangere dann schwierig wäre. Also bliebe mir nur, nach Österreich zu gehen.

Meine Eltern wissen noch nichts. Doch ich kenne sie. Sie würden sich freuen und mir helfen. Haben selbst 6 Kinder und einige Enkelkinder, um die sie sich liebend kümmern. Auch von meinen Geschwistern hätte ich Hilfe. Bisher hab ich es nur meiner kleinen Schwester erzählt. Sie hat selbst zwei Kinder, aber eben auch einen Mann dazu. Und sie wollte immer Kinder.

Ich nicht. Und der Mann fehlt mir auch. Denn wie du - Angelika - meinst, gründet sich meine Hoffnung, mit dem Mann den ich liebe, zusammen sein zu können, auf dem Glück anderer. Aber ich liebe ihn nun mal. Dagegen kann ich nichts machen (hab ich schon versucht). Und der Vater ist eben nicht der Mann, mit dem ich zusammen sein möchte. Ich liebe ihn nicht. Und er wird mir finanziell gar nicht helfen können, da er pleite ist.

Ich tendiere grade eben mehr zum Abbruch. Die Vorstellung, ein Kind zu bekommen, versetzt mich einfach zu sehr in Panik. Allerdings habe ich große Angst davor, es nachher zu bereuen. Vielleicht nicht gleich, aber später. Mir die Chance auf ein anderes Leben, ein Leben mit eigenem Kind, das ich immer lieben werde genommen zu haben...aber dann kann ich ja vermutlich immer noch Kinder bekommen, wenn ich es wirklich will und wenigstens der Vater passt.

Fühle mich grade total überfordert..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Dezember 2014 um 0:49
In Antwort auf cristina0721

Hallo und liebe Weihnachtsgrüße
nach Spanien, richtig?!
Dein Nickname hat mich neugierig gemacht - heißt auf maltesisch "ich liebe dich"
Dann bist du grade auf dich gestellt in Spanien und willst dir dort ein neues Leben aufbauen - mutig! Das Neue hat dich angezogen - und du hast dich beruflich dort niedergelassen? Und dort die beiden Männer kennengelernt? Nicht einfach...
Die unerwartete Schwangerschaft kommt noch als Abenteuer dazu...und kann einem im Ausland schon erstmal Angst machen. Seit wann weißt du es? Spürst du schon körperliche Anzeichen der Schwangerschaft? Konntest du es sonst schon jemandem erzählen? Dem Vater? Deine Eltern wissen es dann schon oder schätzt du sie einfach so ein, dass sie dir helfen würden?! Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn du dir selber noch ein bisschen mehr über deine Gefühle und Gedanken klar wirst. Das geht auch erfahrungsgemäß nicht auf die Schnelle bei einem so besonderen Ereignis. Schwanger zu sein ist einfach ein einzigartiges Erlebnis im Leben einer Frau. Das spürst du wahrscheinlich, wenn du dir vorzustellen versuchst, wie es mit einem Kind sein könnte.
Du spielst die verschiedenen Möglichkeiten schon mal durch - wie es wäre daheim in Österreich - zwar von den Eltern mitgetragen, aber ansonsten reizlos. In Spanien mitten im Leben - noch ohne zu wissen, wie es gehen könnte. Da lohnt es sich sicher, beide Möglichkeiten mal genauer anzuschauen, oder?! Wie du das eine und das andere gestalten könntest. Und dir Zeit zu gönnen dafür
Erstmal viele Weihnachtsgrüße aus D -
Cristina

Hallo christina
Danke...hab dir oben geantwortet..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Dezember 2014 um 12:43
In Antwort auf carl_12498349

Liebe Christina, liebe Angelika
Vielen Dank für eure Nachricht!

Mein maltesischer Nickname kommt daher, dass ich auch einmal für ein paar Monate auf Malta gelebt habe. Ich bin sehr freiheitsliebend und meine Unabhängig und Freiheit sind mir heilig. Deshalb graut es mir vor dem Gedanken, das alles aufgeben zu müssen, um mein Leben nach einem Kind auszurichten. Mir graut auch vor der Vorstellung, langfristig in Österreich leben zu müssen. Hatte es jetzt zwei Jahre lang versucht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich hier nicht glücklich werde.

In Spanien ist alles schwieriger, aber trotzdem fühle ich mich dort wohler. Ich beherrsche die Sprache (habe ein paar Jahre lang auf den Kanaren gelebt) und fühle mich da einfach wohler und heimischer. Mir ist das Spanische viel näher als das Österreichische, oder das Mitteleuropäische. Weiß auch nicht warum, aber so ist das. Ich arbeite jetzt nur ein paar Stunden und mein Vertrag geht auch nur bis Ende Mai. Dann müsste ich mir was Neues suchen. Was als Hochschwangere dann schwierig wäre. Also bliebe mir nur, nach Österreich zu gehen.

Meine Eltern wissen noch nichts. Doch ich kenne sie. Sie würden sich freuen und mir helfen. Haben selbst 6 Kinder und einige Enkelkinder, um die sie sich liebend kümmern. Auch von meinen Geschwistern hätte ich Hilfe. Bisher hab ich es nur meiner kleinen Schwester erzählt. Sie hat selbst zwei Kinder, aber eben auch einen Mann dazu. Und sie wollte immer Kinder.

Ich nicht. Und der Mann fehlt mir auch. Denn wie du - Angelika - meinst, gründet sich meine Hoffnung, mit dem Mann den ich liebe, zusammen sein zu können, auf dem Glück anderer. Aber ich liebe ihn nun mal. Dagegen kann ich nichts machen (hab ich schon versucht). Und der Vater ist eben nicht der Mann, mit dem ich zusammen sein möchte. Ich liebe ihn nicht. Und er wird mir finanziell gar nicht helfen können, da er pleite ist.

Ich tendiere grade eben mehr zum Abbruch. Die Vorstellung, ein Kind zu bekommen, versetzt mich einfach zu sehr in Panik. Allerdings habe ich große Angst davor, es nachher zu bereuen. Vielleicht nicht gleich, aber später. Mir die Chance auf ein anderes Leben, ein Leben mit eigenem Kind, das ich immer lieben werde genommen zu haben...aber dann kann ich ja vermutlich immer noch Kinder bekommen, wenn ich es wirklich will und wenigstens der Vater passt.

Fühle mich grade total überfordert..

Dem Leben auf die Spur kommen
wenn die Malteser es aussprechen, klingt es bestimmt sehr gefühlvoll Da bist du ja schon richtig weit herumgekommen kann ich gut nachvollziehen, wie es dich in sonnenreichere Gefilde zieht. So ähnlich geht es mir mit Italien
Jetzt herrscht aber grade das Gefühl der Überforderung vor das tut mir leid, dass es grade so kompliziert bei dir ist. Natürlich kostet dich das Kräfte, zumal dein Körper ja auch mit der Einstellung auf die Schwangerschaft gefordert ist. Das ist schon viel. Naja, gleichzeitig könnte diese Zeit jetzt auch ein Abschnitt in deinem Leben sein, wo du erstmal innehältst. Ich mag dieses eher ältere Wort. Anhalten und das, was in unserem Herzen vorgeht, anschauen. Das machst du grade.
Deine Freiheitsliebe klingt ganz stark bei dir durch. Das Leben in Südeuropa, Sonne, ungebunden da kommt einem noch Lebenshunger dazu in den Sinn. Lebensfreude. Könnte man so deine Sehnsucht beschreiben? Das hast du in den südlichen Ländern gefunden? Da spielt ja immer vieles zusammen Umstände, Beziehungen, der Beruf. Deine Familie klingt eigentlich sehr positiv. Wie eine Großfamilie mit viel Herz und Zusammenhalt. Irgendwie war es dir zu eng, oder?!
Mit welcher Tätigkeit bestreitest du dann deinen Lebensunterhalt in Spanien? Wenn du das hier so schreiben möchtest. Lebst du in der Stadt? Am Meer? Die beiden Männer in deinem Leben wohnen auch am selben Ort? Nicht einfach, so ein Zwiespalt, das glaub ich dir...
Du schreibst von der Chance auf ein mögliches anderes Leben mit dem Kind. Das berührt mich sehr. Da klingt so eine Sehnsucht nach noch was anderem durch. Nach Liebe. Aber wie könnte ein Kind in dein Leben passen? Welche Vorstellung genau versetzt dich da in Panik? Deine Schwester scheint ganz anders als du zu ticken. Das ist auch in Ordnung so. Alles aufgeben möchtest du auf keinen Fall. Musst du glaub ich gar nicht. Kennst du andere Mamas, die dir ein bisschen ähnlich sind? Denen außer Kind noch anderes wichtig ist? Das darf meiner Meinung auch sein Ich kenne Mamas aller Couleur. Die einen gehen ganz im Mama-Sein auf und brauchen nicht mehr viel anderes. Die anderen wären ohne etwas ganz eigenes tief unglücklich und retten sich das durch das Mamasein hindurch. Sei es eine stundenweise Berufstätigkeit oder sonst eine Beschäftigung. Und beides ist in Ordnung. Ich kenne allerdings auch Mamas, die sich so gar nicht als ein Muttertyp sahen. Und dann waren sie einfach völlig von ihrem Baby hingerissen und richtiggehend verwandelt. Das gibt es alles. Ich möchte dir damit ein bisschen ein Bild malen von der Vielseitigkeit, wie frau ihr Muttersein leben kann. Davon bin ich ein Fan jeder darf ein Original sein! Und sein Leben bauen. Und herausfinden, was einem wichtig ist. Und dann auch wieder umstellen. Das Leben verläuft ganz oft in Phasen. Die Amerikaner nennen das seasons. Jahreszeiten. Dieses Bild, solche Bilder überhaupt, mag ich sehr gern In manchen Jahreszeiten schafft mans alleine und man trägt vielleicht andere mit und dann wieder darf man selber die Unterstützung von lieben Menschen annehmen.
Vielleicht kannst du mit dem einen oder anderen Gedanken etwas anfangen und für dich weiterspinnen Ich wünsche dir sehr, dass du dem, was zu dir passt, auf die Spur kommst.
Liebe Grüße für heute, Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Dezember 2014 um 12:43

Hallo Inhobok
Es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst, sondern darum, dass Du eine Entscheidung treffen kannst, auf die Du in vielen Jahren stolz sein kannst. Deine Angst, dass Du eine Abtreibung ein Leben lang bereuen könntest, halte ich für berechtigt. Denn es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden. Und kein Kind zu wollen und kein Kind zu wollen, wenn sich eines auf den Weg gemacht hat, sind 2 Paar Stiefel.
Wo Du Dein weiteres Leben mit Kind verbringen willst, kannst Du in den nächsten Monaten entscheiden. Eine Schwangerschaft dauert mehrere Monate. Und mit jedem gefaßten Plan, bekommst Du etwas mehr Boden unter den Füßen zurück.
VLG Yankho

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Dezember 2014 um 18:10


Ich würde es an deiner Stelle nicht bekommen. Es spricht einfach zu viel dagegen.

Deine berufliche Situation ist auch nur noch bis Mai nächsten Jahres gesichert, danach musst du erst einmal selbst sehen, wie es weiter geht. Schwanger oder mit einem Kind an der Hand, würde sich das gerade auch im Ausland - gerade auch in Spanien, die ja selbst einige Probleme haben - sehr sehr schwer gestalten.
Deine Freiheitsliebe kannst du dir dann praktisch auch an den Hut stecken. Mit Kind erfordert das vor allem eine unglaubliche Organisation, wenn dann ein Zahnrädchen nicht in's andere greift, kannst du den gesamten Plan über den Haufen werfen.
Du hast zudem keine Unterstützung, weder vom Kindsvater, noch von deiner Familie; da sie zu weit weg sind und nicht mal eben schnell auf's Kind aufpassen können.

Da spricht einfach viel zu viel dagegen.

Ob du es allerdings bereuen wirst, kann auch ich dir nicht sagen. Wenn du dahinter stehst und zu dem Ergebnis kommst, dass es die richtige Entscheidung war, wirst du es mit ziemlicher Sicherheit nicht bereuen. Die Mehrheit der Frauen, die abgetrieben haben, bereuen den Abbruch auch nicht. Ich habe den Abbruch z.B. nicht bereut.

Es ist auch eher unwahrscheinlich, dass du durch die Abtreibung unfruchtbar wirst und keine Kinder mehr bekommen kannst.

Wenn du mehr Fragen hast, kannst du mich gerne anschreiben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Dezember 2014 um 6:52

Ein Neuanfang
Die Idee finde ich gut. Warte nicht auf einen Mann, der gebunden ist. Jemand, der schon mal verheiratet war oder sogar Kinder hat, wird immer gebunden sein, emotional, finanziell oder sonst wie. Das ist es nicht wert. Such Dir jemanden, den Du nicht mit jemand anderem teilen musst. Auch wenn es im Moment nicht so scheint, Du wirst Dich auch in jemand anderen verlieben können, wenn der Richtige in Dein Leben tritt. Danach kann man ja auch aktiv suchen.

Mit 36 würde ich nicht mehr daran denken, dass Du später immer noch Kinder kriegen kannst. Schon mit 30 geht die Fruchtbarkeit rasant zurück und während die einen mit 42 noch schwanger werden, ist bei anderen in Deinem Alter schon Schluss. Sowas weiss man nie und daher würde ich mich auch nicht darauf verlassen. Hinzu kommt, dass mit dem Alter auch die Risiken steigen (Fehlgeburt, Missbildungen beim Kind, Gesundheitsprobleme bei der Mutter).

Versauern in Österreich musst Du nicht. Doch Deine Zukunft in Spanien scheint eh etwas auf wackligen Beinen zu stehen mit einem befristeten Job. Ob mit oder ohne Kind, Du wirst etwas Dauerhaftes finden müssen oder Deine Zeit da unten ist beschränkt. Du kannst Dir bestimmt auch von Österreich aus etwas in Spanien aufbauen, indem Du z.B. durch eine österreichische Firma nach Spanien gehst, Dir ein eigenes Geschäft aufbaust oder über eine Dating-Webseite einen spanischen Mann kennenlernst, mit dem Du Dir eine Zukunft aufbauen kannst. Ich hab das auch so gemacht.

Und mit einem hast Du recht, ein Kind wirst Du immer lieben. Es gibt nichts Vergleichbares auf der Welt. Und auch wenn ein Kind die persönliche Freiheit in einem gewissen Masse einschränkt, Dich daran hindern, in Deinem Traumland zu leben, wird es nicht. Wo Du lebst, hängt davon ab, wo Du einen Job hast oder wo Dein Partner lebt. Das Kind hat da wenig Einfluss.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Frühere Diskussionen
HILFE
Von: cilia_12650594
neu
|
26. Dezember 2014 um 23:39
Brüste schmerzen :S
Von: deflorin
neu
|
26. Dezember 2014 um 22:45
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club