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Schwanger .. Abbruch

5. November 2016 um 19:17 Letzte Antwort: 9. November 2016 um 8:17

Hallo ihr Lieben .. 

Ich bin schwanger. Eigentlich eine wundervolle Nachricht aber nun stehe ich da wie ein Häufchen Elend, mit der schmerzhaften Überlegung mein kleines Herz niemals auf diese Welt zu lassen. Alleine bei diesen Zeilen kommen mir die Tränen und mein Herz bricht zum tausendsten mal. 

Wie konnte es nur soweit kommen dass ich mit 23 bald 24 an diesem Punkt stehe? 

Ich bin alt genug.. und ich liebe das kleine etwas in mir jetzt schon, sonst müsste ich nicht ständig weinen. Aber alle Foreneinträge, alle Ratschläge .. keiner bringt mir was. 

Meine Situation lässt es schwer zu das Kind zu bekommen. Klar, gehen tut es immer.. aber wie Qualität gut und wie wird das Leben? 

Wenn ich das kleine Wesen in mir ausblende bin ich nicht bereit für ein Kind. Ich möchte welche, aber es ist der erdenklich schlechteste Zeitpunkt - ich weiß es gibt nie einen richtigen. Aber ich habe bis heute ausser meinem nicht guten Abitur ein FSJ, einen abgebrochenen Studiengang und einen welchen ich nicht geschafft habe. Ich bin 600km weggezogen in meine Traumstadt Berlin, vor einem Monat und habe mit einem Biologie Studium begonnen. Das ist der letzte Versuch, es darf nicht schief gehen. Im letzten halben Jahr in meiner Heimat hat sich eine Beziehung zu einem Mann entwickelt, wir verhüten mit Kondomen da ich die Pille wegen nicht Vertragen abgesetzt habe. 

Also 
Ich habe bis jetzt keine Ausbildung 
Bin vor ca einem Monat 600km von zu Hause weggezogen 
Mein Freund wohnt und studiert in der alten Heimat ..und die Beziehung ist noch sehr frisch
Meine Eltern sind weit weg
Finanziell ist es sehr schwer, ich muss arbeiten dir ich mein Zimmer bezahlen kann 
Ich bin eigentlich nicht bereit
für ein Kind und möchte endlich beruflich etwas handfestes haben was mich erfüllt

Nach viel Reden, Tränen, Angst, Trauer und vielem mehr werde ich das kleine Geschöpf abtreiben.. 

Was ich ihm geben könnte wäre meine Liebe, aber was tun wenn ich alleine mit dem Kind so überfordert bin und auch diese nicht gewährleistet ist?

Wieso kann ich damit nicht besser umgehen? 

Was soll ich tun? 

Bin ich richtig wenn ich es trotz allem bekomme aber die Welt drumherum zusammenbricht? 

Ich habe dann die Liebe, aber selbst jetzt ist alles so knapp sodass ich immer wieder traurig bin und nicht weiß wie noch selber allespacken soll. 
Wie soll ich diese VerantwortuMPng und Last für zwei tragen. 


Ich kann nicht mehr .. am liebsten würde ich meine Augen schließen und nicht mehr aufwachen. 

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5. November 2016 um 21:00

Hey, 
ich würde zu einer Beratungsstelle (Caritas o.ä.) gehen und mich über die möglichen Unterstützungen  (finanziell, Kinderbetreuung etc) informieren.
Es gibt immer Wege... Auch wenn die Situation im Moment nicht günstig ist, so ist sie doch nicht aussichtslos. Du hast Abitur und nun studierst du. Das ist sooo viel mehr als "nichts". Studium und Kind lässt sich miteinander verbinden.
Auch wenn es sicher nicht immer einfach wird, so ist es machbar.

Alles Gute!

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5. November 2016 um 21:03

Also mal ganz ehrlich, vielleicht steigerst du dich auch grad aus überforderung etwas in alles hinein. Für mich klingt das gar nicht so dramatisch ehrlich gesagt. Warum kannst du nicht erstmal wieder zurück gehen und dann halt dein studium in 2 jahren weiter machen? Manchmal kommen die dinge eben anders im leben, aber es gibt immer lösungen wenn du es eigentlich behalten willst. Vielleicht bin ich auch ein anderer typ aber ich persönlich würde das irgendwie durchziehen und kämpfen. Natürlich kannst du deinem kind liebe geben, du bist die mama und wirst das alles schaffen. Auf stressige zeiten werden aber auch irgendwann wieder gute folgen.
Was sagt denn dein freund und deine famiie dazu?

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5. November 2016 um 21:12
In Antwort auf orpha_12098345

Hallo ihr Lieben .. 

Ich bin schwanger. Eigentlich eine wundervolle Nachricht aber nun stehe ich da wie ein Häufchen Elend, mit der schmerzhaften Überlegung mein kleines Herz niemals auf diese Welt zu lassen. Alleine bei diesen Zeilen kommen mir die Tränen und mein Herz bricht zum tausendsten mal. 

Wie konnte es nur soweit kommen dass ich mit 23 bald 24 an diesem Punkt stehe? 

Ich bin alt genug.. und ich liebe das kleine etwas in mir jetzt schon, sonst müsste ich nicht ständig weinen. Aber alle Foreneinträge, alle Ratschläge .. keiner bringt mir was. 

Meine Situation lässt es schwer zu das Kind zu bekommen. Klar, gehen tut es immer.. aber wie Qualität gut und wie wird das Leben? 

Wenn ich das kleine Wesen in mir ausblende bin ich nicht bereit für ein Kind. Ich möchte welche, aber es ist der erdenklich schlechteste Zeitpunkt - ich weiß es gibt nie einen richtigen. Aber ich habe bis heute ausser meinem nicht guten Abitur ein FSJ, einen abgebrochenen Studiengang und einen welchen ich nicht geschafft habe. Ich bin 600km weggezogen in meine Traumstadt Berlin, vor einem Monat und habe mit einem Biologie Studium begonnen. Das ist der letzte Versuch, es darf nicht schief gehen. Im letzten halben Jahr in meiner Heimat hat sich eine Beziehung zu einem Mann entwickelt, wir verhüten mit Kondomen da ich die Pille wegen nicht Vertragen abgesetzt habe. 

Also 
Ich habe bis jetzt keine Ausbildung 
Bin vor ca einem Monat 600km von zu Hause weggezogen 
Mein Freund wohnt und studiert in der alten Heimat ..und die Beziehung ist noch sehr frisch
Meine Eltern sind weit weg
Finanziell ist es sehr schwer, ich muss arbeiten dir ich mein Zimmer bezahlen kann 
Ich bin eigentlich nicht bereit
für ein Kind und möchte endlich beruflich etwas handfestes haben was mich erfüllt

Nach viel Reden, Tränen, Angst, Trauer und vielem mehr werde ich das kleine Geschöpf abtreiben.. 

Was ich ihm geben könnte wäre meine Liebe, aber was tun wenn ich alleine mit dem Kind so überfordert bin und auch diese nicht gewährleistet ist?

Wieso kann ich damit nicht besser umgehen? 

Was soll ich tun? 

Bin ich richtig wenn ich es trotz allem bekomme aber die Welt drumherum zusammenbricht? 

Ich habe dann die Liebe, aber selbst jetzt ist alles so knapp sodass ich immer wieder traurig bin und nicht weiß wie noch selber allespacken soll. 
Wie soll ich diese VerantwortuMPng und Last für zwei tragen. 


Ich kann nicht mehr .. am liebsten würde ich meine Augen schließen und nicht mehr aufwachen. 

Du hörst Dich nicht so an als würdest Du eine Abtreibung verkraften können, Du nennst das Kind jetzt schon liebevoll kleines Wesen oder kleines Geschöpf.  Diese Liebe wird Dich stark machen,d as Kind zu bekommen. Denn Liebe ist die Kraft die Unmögliches möglich macht.
Bekomme das Kind und Du wirst merken, dass die Welt drumherum nicht daran zerbricht.
Aber Dir zerbricht es jetzt schon das Herz,  und Du weinst, wie soll dies dann anschließend sein? Denn die logischen Argumente des Verstandes zählen anschließend wenig, wenn das Herz weh tut.
Ein Studium ist auch als alleinerziehende Mutter möglich. Du mußt mal schauen was für Möglichkeiten Deine Uni für Kinder anbietet. Oder eine Tagesmutter... Es ist nicht immer leicht, aber es ist machbar.
VLG Yankho

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7. November 2016 um 11:10
In Antwort auf orpha_12098345

Hallo ihr Lieben .. 

Ich bin schwanger. Eigentlich eine wundervolle Nachricht aber nun stehe ich da wie ein Häufchen Elend, mit der schmerzhaften Überlegung mein kleines Herz niemals auf diese Welt zu lassen. Alleine bei diesen Zeilen kommen mir die Tränen und mein Herz bricht zum tausendsten mal. 

Wie konnte es nur soweit kommen dass ich mit 23 bald 24 an diesem Punkt stehe? 

Ich bin alt genug.. und ich liebe das kleine etwas in mir jetzt schon, sonst müsste ich nicht ständig weinen. Aber alle Foreneinträge, alle Ratschläge .. keiner bringt mir was. 

Meine Situation lässt es schwer zu das Kind zu bekommen. Klar, gehen tut es immer.. aber wie Qualität gut und wie wird das Leben? 

Wenn ich das kleine Wesen in mir ausblende bin ich nicht bereit für ein Kind. Ich möchte welche, aber es ist der erdenklich schlechteste Zeitpunkt - ich weiß es gibt nie einen richtigen. Aber ich habe bis heute ausser meinem nicht guten Abitur ein FSJ, einen abgebrochenen Studiengang und einen welchen ich nicht geschafft habe. Ich bin 600km weggezogen in meine Traumstadt Berlin, vor einem Monat und habe mit einem Biologie Studium begonnen. Das ist der letzte Versuch, es darf nicht schief gehen. Im letzten halben Jahr in meiner Heimat hat sich eine Beziehung zu einem Mann entwickelt, wir verhüten mit Kondomen da ich die Pille wegen nicht Vertragen abgesetzt habe. 

Also 
Ich habe bis jetzt keine Ausbildung 
Bin vor ca einem Monat 600km von zu Hause weggezogen 
Mein Freund wohnt und studiert in der alten Heimat ..und die Beziehung ist noch sehr frisch
Meine Eltern sind weit weg
Finanziell ist es sehr schwer, ich muss arbeiten dir ich mein Zimmer bezahlen kann 
Ich bin eigentlich nicht bereit
für ein Kind und möchte endlich beruflich etwas handfestes haben was mich erfüllt

Nach viel Reden, Tränen, Angst, Trauer und vielem mehr werde ich das kleine Geschöpf abtreiben.. 

Was ich ihm geben könnte wäre meine Liebe, aber was tun wenn ich alleine mit dem Kind so überfordert bin und auch diese nicht gewährleistet ist?

Wieso kann ich damit nicht besser umgehen? 

Was soll ich tun? 

Bin ich richtig wenn ich es trotz allem bekomme aber die Welt drumherum zusammenbricht? 

Ich habe dann die Liebe, aber selbst jetzt ist alles so knapp sodass ich immer wieder traurig bin und nicht weiß wie noch selber allespacken soll. 
Wie soll ich diese VerantwortuMPng und Last für zwei tragen. 


Ich kann nicht mehr .. am liebsten würde ich meine Augen schließen und nicht mehr aufwachen. 

Hallo du Liebe,
ich hoffe du liest noch hier. Wie geht es dir heute?
 
Deine Zeilen klingen sehr verzweifelt und wie schmerzlich sich deine innerliche Zerrissenheit anfühlt, kann ich vermutlich nur erahnen.
 
Eigentlich ist ein Baby so eine wundervolle Nachricht für dich, doch deine momentanen Lebensumstände machen es dir so schwer, dass du dich so elend fühlst und sogar mit dem Gedanken spielst, dein kleines Herzchen nicht auf die Welt kommen zu lassen...obwohl du es schon liebst. Doch alleine bei dem Gedanken bricht dir schon das Herz und die Tränen kommen. Hm...das alles gibt mir ehrlich zu denken. Denn so liebevoll und zärtlich wie du schreibst, ist ein Kind etwas sehr Wertvolles für dich und du würdest ihm all deine Liebe schenken. 

Doch im Moment ist das alles nicht so richtig vorstellbar für dich? Versteh ich gut, denn du wolltest dir erst dein Leben aufbauen und etwas erreichen.
Und vermutlich liegt auch eine recht anstrengende Zeit hinter dir.
Und dann noch der Umzug nach Berlin...so weit weg von deiner Heimat, von deiner Familie. Das ist doch sicher auch nicht ganz einfach, obwohl Berlin ja deine Traumstadt ist, oder?
Hast du denn da wo du jetzt lebst  schon Freundschaften schließen können, nette Menschen kennengelernt? Mit wem kannst du sprechen, dir dein Herz ausschütten?
Und wie ist´s mit deinem Freund, kommt er öfters zu dir? Oder fährst du an den Wochenenden lieber nachhause?
Weiß er denn schon, dass du schwanger bist? Wie steht er dazu?
 
Warst du eigentlich schon beim Arzt und weißt in welcher Woche du genau bist?
Ach vielleicht magst du ja nochmal schreiben? Ich schick dir gleich noch ´ne persönliche Nachricht, ja!
Liebe Grüße an dich und komm trotz all der Sorgen heut gut durch den Tag!
Linda
 

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7. November 2016 um 15:39

Du musst letztendlich wissen, dass egal wie du dich entscheidest, es mehr oder weniger dein Leben verändern wird. Du hörst dich tatsächlich so an, als würdest du die erfahrung mit der abtreibung schlechter aufnehmen als manch andere. Wie gesagt, du solltest welbst wissen, was für DICH das beste ist. Wenn du der Meinung bist, dass du dem Kind keine große Lebensqualität bieten könntest ist es absolut deine Entscheidung. Fall aber bitte in kein Loch wenn das mit dem Studium nicht klappen sollte.
Fühl dich gedrückt und alles Gute!

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9. November 2016 um 8:17

Hallo, bin auch grad wieder an deinem Thread hängengeblieben und wollt einfach nochmal nachfragen, wie es dir geht?  Ich mach’ mir so Gedanken darüber, was jetzt eigentlich ist?
Deine Verzweiflung geht mir halt auch garnicht aus dem Kopf. Ich hatte dir über PN noch Konkretes geschrieben....Und ich hoff so sehr für dich, dass du deine eigene innere Stimme und deine Stärke wieder spüren kannst.
Ich hoff so, du schreibst nochmal.
Ich denk an dich!
Linda
 

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